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Rezensionen verfasst von
Quadrophobia

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Sentivus Premium Audio Klinken Kabel (90 Grad gewinkelt, 1,00 m, 3,5 mm Stecker) schwarz
Sentivus Premium Audio Klinken Kabel (90 Grad gewinkelt, 1,00 m, 3,5 mm Stecker) schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kurzlebig, 12. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie so viele Aux Kabel ist auch dieses sehr kurzlebig, weil es sehr schlecht verarbeitet ist. Darüber hinaus ist der Klinkenstecker am gewinkelten Ende etwas zu kurz, sodass das Kabel regelmäßig aus dem Handy/Mp3 Player springt. Am anderen Ende ist die Metallverarbeitung nicht verklebt und damit nicht abnehmbar, passt also in viele Kopfhörerarten schlicht nicht. An allen Ecken und Enden eine Fehlkonstruktion.


Beneath the Skin (Deluxe Edition)
Beneath the Skin (Deluxe Edition)
Preis: EUR 18,27

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das verdammte Zweite, 12. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Beneath the Skin (Deluxe Edition) (Audio CD)
Nach einem Blitzstart Debüt wie My Head Is an Animal ist das zweite Album immer schwierig. Die Erwartungen sind hoch und der Druck groß auch beim Nachfolgeralbum ähnlich gute Resultate abzuliefern. Of Monsters and Men ist das mit Beneath the Skin leider nicht gelungen. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum fehlen hier völlig die Momente, die die Band bis dahin ausgezeichnet haben. Den 13 Songs auf Beneath the Skin mangelt es sowohl an Höhepunkten, als auch an Tiefgrund. Waren viele Songs auf My Head Is an Animal noch verträumte und verworrene Geschichten entliehen aus Fabeln und Sagen, sind die Erzählungen von Beneath the Skin an vielen Stellen flach und austauschbar. Die Texte lassen auch die Raffinesse vermissen, die vielen Songs auf dem Debüt das gewisse Etwas gegeben hat. Die im Gegensatz zum Vorgänger viel präsentere E-Gittare wirkt häufig fehl am Platz, der fast durchgehende Duettgesang gibt dem Ganzen eher eine pompöse, als abwechslungsreiche Note und die Akkustiche Gitarre geht an manchen Stellen in der teilweise überzogenen Instrumentation völlig unter. Die Produktion klingt deutlich unnatürlicher als auf dem Erstlingswerk, die Songstruktur ist mit wenigen Ausnahmen (Crystals,Black Water, I of the Storm) eintönig und vorhersehbar.
Der größte Kritikpunkt ist jedoch das Songwriting an sich. Strophen wiederholen sich regelmäßig und in der Summe viel zu oft, gefühlt jede dritte Gesangsnote wird gehalten. Die Texte erzählen nicht mehr, sondern sind auf das klassische Songformat zusammengeschrumpft, was sehr schade ist, weil gerade diese Art des Songwritings eigentlich ein Merkmal von Of Monsters and Men war. Es fühlt sich an, als hätten Of Monsters and Men nicht genug zu sagen um 13 Songs zu füllen. Thousand Eyes beispielsweise besteht quasi aus einer einzigen Hookline, die in der Hälfte des Songs Platz für ein orchestrales Zwischenspiel lässt, dass weder auf die Platte, noch überhaupt zu Of Monsters and Men passt und unterstreicht damit am besten von allen Songs das gescheiterte Vorhaben sich in irgendeine Richtung zu entwickeln. Die fast schon magische Atmosphäre des Debüt Albums ist hier leider völlig verloren gegangen. Beneath the Skin kann weder als ganzes Album, noch durch einzelne Songs überzeugen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 19, 2015 9:57 PM MEST


175/Schattenwelt
175/Schattenwelt
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grandeur, 18. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: 175/Schattenwelt (Audio CD)
-- Achtung: Spoiler --

Eine Jubiläumsfolge hat immer den Vorteil, dass sie dreimal so viel Hörstoff hergibt, was per se natürlich klasse ist. Das ganze hat aber auch seine Schattenseiten (höhö). Die Folge "Schattenwelt" ist an sich gelungen, krankt aber teilweise an ihrer Länge. So ist zum Beispiel die Art in der sich der Fall entwickelt insofern problematisch, als das die Dreieinigkeit der einzelnen Abschnitte, wie sie bei Feuermond und vor allem Toteninsel überaus gut funktioniert, durch die Teilung in verschiedene "Abschnitte" mit jeweils eigenem Abschluss das Ganze eher wie drei zusammenhängende Einzelfolgen erscheinen lässt, als wie ein geschlossener Fall. Das wirkt, als müsse man um jeden Preis einen großartigen Fall präsentieren, ohne dass man einen solchen parat hat. Sicher, Schattenwelt erzählt eine gute Geschichte, die sich aber nicht mit den bisherigen Jubiläumsfolgen messen kann, das sie schlicht keine so geschlossene Geschichte ist. Darüber hinaus nimmt man der Geschichte manche ihrer Wendungen und grandiosen Entdeckungen einfach nicht ab. Manchmal ist das einfach zu dick aufgetragen.
Dazu kommen Detailprobleme, wie zum Beispiel der wieder mal kindische Umgang mit dem Thema Drogen oder ein unglaubwürdiger, überzeichneter Antagonist, dessen Rolle konfus beginnt und am Ende keinerlei Sinn hat.

Schattenwelt bleibt eine gute Folge, die aber an ihrer aufgeteilten Struktur und dem Hang zum Größenwahn krankt. An andere Jubiläumsfolgen kann sie leider nicht anschließen.


Wilder Mind (Limited Deluxe Edition)
Wilder Mind (Limited Deluxe Edition)
Wird angeboten von MediaMine
Preis: EUR 15,99

21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glatt und nichtssagend, 1. Mai 2015
Das schlimmste, was man über Musik sagen kann ist, dass sie niemandem wehtut. Dass sie weder Ecken noch Kanten hat, an denen man sich stoßen könnte. Dass sie quasi jeder hören könnte. Genau das trifft auf Wilder Mind zu.
Es ist verständlich nach zwei doch sehr ähnlichen Alben neue Ideen zu sammeln und zu verarbeiten. Es ist auch nachvollziehbar, die eigene Musik einer kompletten Frischzellenkur zu unterziehen, wenn einem der eigene Stil nicht mehr gefällt. Aber alles, was aus der breiten Masse des Stadionrocks, per se ja ein Todesurteil für Künstler aller Genres, heraussticht zu streichen ist mir völlig unverständlich. Es ist nicht das Banjo das fehlt, auch nicht die Folk-Gitarren, sondern es ist die Abwesenheit von Momenten, die einem verdeutlichen, warum man dieses Album gerade hört, die hier stört. Lediglich ein, zwei mal, bei den Vorabsongs "The Wolf" und "Snake Eyes" kommt so etwas wie Originalität auf. Aber auch diese Momente sind schnell verflogen. Die Single "Believe" hat sich schon nach wenigen durchläufen abgenutzt, Songs wie "Wilder Mind" und "Just Smoke" laufen durch, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die Streicher in "Broad-Shouldered Beast" sind kitschig bis unausstehlich. Es fehlt vor allem die Energie, die die Folkigen Mumford & Sons ausgemacht hat. Die Songs plätschern, mit wenigen Ausnahmen vor sich hin und energetische Ausbrüche sind Mangelware. Marcus Mumfords Stimme, die in den Folk-Rock Songs der beiden Vorgänger zentrales Element war, wirkt hier aalglatt und unaufgeregt. Würde hier nicht "Mumford & Sons" draufstehen, sondern eine Newcomer Band, dieses Album hätte keinerlei Beachtung gefunden. Es wird seine Fans finden, besonders Radiopublikum, es wird aber auch viele alte Fans verprellen. Mumford & Sons wollten etwas wagen, am Ende haben sie aber den Weg des geringsten Widerstands gewählt und - tun niemandem mehr weh.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2015 10:53 PM MEST


IBRA® 3.5mm Stereo Jack to Jack Audio Cable Lead Gold 1.5 m - Blue
IBRA® 3.5mm Stereo Jack to Jack Audio Cable Lead Gold 1.5 m - Blue
Wird angeboten von HD ZONE
Preis: EUR 29,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert für den Alltagsgebrauch, 5. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Versand lief wie immer schnell und unkompliziert. Der einzige Nachteil hier ist, dass Amazon die Pakete immer mehr mit Werbung vollstopft. Was für eine Papierverschwendung!
Zum Produkt: Auf den ersten blick wirkt das Kabel hochwertig. Bei genauerem Hinsehen bemerkt man jedoch recht schnell einige Punkte an denen es unsauber verarbeitet ist. Unter der Metalloptikverkleidung ist eine weitere aus Plastik. Diese war an mehreren Stellen brüchig. Um das Kabel in meine Kopfhörer zu bekommen (Teufel Aureol) muss die Metallverkleidung weg, da es sonst zu dick ist. Das ist unschön laste ich aber zuallererst den Kopfhörern an und nicht dem Kabel. Dennoch scheint das auch bei anderen Geräten problematisch zu sein. Das Kabel ist sehr stabil und nicht sehr biegsam. Das ist in vielerlei Hinsicht unpraktisch. Das Kabel lässt sich nur bedingt so führen, dass man es angenehm unterwegs tragen kann. Während man bei gewöhnlichen Kabeln den überflüssigen Teil in die Hosentasche stecken kann ist das hier problematisch. Das Kabel lässt sich nicht eng falten. Durch die geriffelte Oberfläche erzeugt es zudem ein deutlich hörbares Geräusch, wenn es an etwas, zum Beispiel sich selbst, reibt. Das ist eigentlich Grund genug das Teil nicht weiter zu verwenden. Zu allem übel war es dann nach 2 Monaten auch schon kaputt. Mag für den Heimgebrauch taugen, für unterwegs ist das absolut unbrauchbar.


Familiars
Familiars
Preis: EUR 19,98

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "No guilt, no sorry speeches", 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Familiars (Audio CD)
Was für ein Album! Wenn man wie die Antlers schon mal ein absolutes Meisterwerk (Hospice) abgeliefert hat, wird man sich als Band immer daran messen müssen. Außer man macht noch ein weiteres grandioses Album, dass dem Leitwerk in nichts nachsteht aber doch völlig anders ist. Auch Familiars ist ein ruhiges, atmosphärisches Album mit ausbrüchen wie bei Hospice. Dennoch ist das Grundkonzept ein völlig anderes. Familiars setzt über weite Strecken auf Bläser und füllt seine Songs immer mehr aus. Gerade mal ein Song bleibt unter fünf Minuten und selbst das nur knapp. Die Songs sind keine Hits, taugen nicht für kompakte Singles und sind für sich allein nicht einmal halb so ausdrucksstark wie im Ganzen. Familiars ist ein Werk an dem jeder Song seinen festen Platz hat.
Schon der Opener und gleichzeitig Vorabsong "Palace" schafft eine wunderschöne, leicht traurige Atmosphäre aus Klavier und Bläsern, die zum Ende kraftvoll ausbricht, "Director" lässt die eher seltene Gitarre durch sein Outro wabern, das fast achtminütige "Revisited" rückt den Gesang, umspielt von Klavier und sanften Gitarren, in den Vordergrund, lässt dann aber wiederum Raum für ein zweiminütiges Gitarrenspiel. Dieses freischweben der Songs ohne sie in klassische Songmuster zu zwängen lässt Familiars sehr authentisch wirken. An diesem Album ist nichts überproduziert, der Instrumentensatz ist bedacht und stimmig und Sänger Peter Silbermann lässt den Songs viel Raum sich zu entfalten.
Lediglich das etwas schwergängige "Doppelganger" verliert sich in seinen sieben Minuten Spielzeit ein wenig, findet zu keinem Höhepunkt und ist damit als zweiter Track ein wenig sperrig. Wenn man sich allerdings auf das Album als ganzes einlässt finder man auch an "Doppelganger" Gefallen. Alles in allem ein außergewöhnlich gutes Album.


Ghost Stories
Ghost Stories
Preis: EUR 9,69

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pathos Stories, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (MP3-Download)
Wer ernsthaft noch erwartet, dass ein Coldplay Album noch einmal klingt wie "A Rush Of Blood To The Head" dürte sicherlich spätestens seit "Mylo Xyloto" als unverbesserlicher Optimist gelten. Denn davon haben sich Coldplay inzwischen meilenweit entfernt. Das wäre an sich gar nicht so schlimm - alte Alben neu aufzuwärmen war ja auch noch nie sonderlich erfolgreich - wäre die Richtung nicht dieser unerträgliche Pathos Pop. War das auf "Viva La Vida Or Death And All His Friends" noch relativ moderat durchgezogen und immerhin von schönen Melodien geprägt war "Mylo Xyloto" schon an vielen Enden schmierig und künstlich. "Ghost Stories" setzt aber noch einen drauf. Zwar hatte die erste Vorab Auskopplung "Midnight" Hoffnung auf ein interessantes und facettenreiches Album gemacht, das Gesamtwerk hat damit aber leider nur sehr wenig zu tun. Die Single "Magic" ist furchtbar öder und seichter Radiopop, der nirgendwo anecken und überall durchgehen soll. "Another's Arms" und "Oceans" schließen direkt daran an. Richtig grausam wird es bei "A Sky Full Of Stars". Wie eine ernstzunehmende Band wie Coldplay jemals auf die Idee kommen konnte einen Song von Avicii Co-produzieren zu lassen bleibt mir ein Rätsel. Dessen Beitrag zu diesem Song könnte unpassender nicht sein. Seichten Pathos Pop mit Mainstream Electro zu vermischen ist zwar keine neue Idee, so brutal unecht klang das aber bisher selten. Wer so etwas nötig hat sollte sich fragen ob er sich tatsächlich noch als Musiker verstehen kann oder als Produzent für verkaufsfördernde Massenware.
Neben diesen völlig unnötigen Mainstream-Electro Ausfällen steht an manchen Stellen tatsächlich der Versuch nicht vollkommen monoton zu klingen. Eine Gitarre, die nicht den Takt trifft, wie in "True Love" und die Chorälen Hintergrundgesänge in" Another's Arms" wirken aber auch eher deplatziert und konstruiert.
Auch textlich ist dieses Album leider sehr seicht geblieben. Alles Songs behandeln ausnahmslos das Thema Liebe und Trennung. Nicht, dass Coldplay in letzter Zeit ein allzu großes Spektrum an Themen behandelt haben, aber es bleibt das Gefühl, Chris Martin würde in jedem Song das gleiche erzählen wollen und nur die Metaphern wechseln. Das wirkt arg gezwungen und aufgesetzt.
Positiv bleibt, dass das Album an manchen Stellen, wenn auch leider nur sehr kurz, seine stärken offenbart. Intro und Bridge im Opener "Always In My Head" machen im Ohr durchaus Spaß, im letzten Drittel bricht "Another's Arms" aus der langweiligen Monotonie des Albums aus und "Midnight" ist für sich allein ein schöner Song. Auch "O" ist eine durchaus gelungene Ballade, die, reduziert auf Klavier und Gesang den Pathos der Vorgängersongs liegen lässt und tatsächlich Emotionen zu vermitteln weiß.
Trotzdem bleibt diesem Album nicht viel, wenn man den klebrigen Pathos Pop und seichten Radiokitsch herausnimmt. 4/10


Turn Blue
Turn Blue
Preis: EUR 12,98

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fans und solche, die es werden wollen, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Turn Blue (Audio CD)
Seien wir mal ehrlich. Man kann sich keine acht Alben lang an das exakt gleiche Genre klammern. Wer das akzeptiert und mit etwas Offenheit an "Turn Blue" herangeht findet darin ein tolles Album einer tollen Band, die eben ein wenig anders daherkommt als bei ihrem Debüt. Natürlich wird man kein Thickfreakness oder Countdown auf Turn Blue finden, aber wieso sollte man das auch wollen?
Der Opener Weight Of Love legt schon zu Beginn mit knapp 7 Minuten ordentlich vor. Der Refrain klingt teilweise etwas nach Broken Bells, deren eine Hälfte Danger Mouse, der die Black Keys Alben ja nun schon seit Jahren produziert. Das ganze mischt sich gen Ende mit ausschweifenden Gitarrensoli klingt langsam aus.
Durch das ganze Album klingen die Songs ein wenig glatter und zugänglicher als auf den früheren Alben, was allerdings dem Hörvergnügen an sich keinen Abbruch tut. Die erste Single Fever zum Beispiel hat eine extrem schräge Synthie Line in Intro und Refrain, welche aber so catchy ist, dass man den Song schlecht wieder aus dem Ohr bekommt. Das kann zwar vor allem für Fans der älteren Alben arg gewöhnungsbedürftig sein, macht aber beim wiederholten hören richtig Spaß. Generell setzen die Black Keys hier mehr Synthesizer oder Klavier ein als auf allen anderen Alben, allerdings ohne dabei sie dabei die Songs dominieren zu lassen. In fast allen Songs funktioniert das ziemlich gut. Für sich allein würden die schrillen Töne in 10 Lovers wahrscheinlich furchtbar klingen, sind aber auch hier perfekt in den Song eingebaut.
An sich also ein rundum gutes Album, dass neues wagt, ohne sich zu weit vom typischen Black Keys Sound zu entfernen.
Ob das ganze live, ohne die Produktion, immer noch so gut klingt wird sich zeigen müssen.


Dr. Oetker: Studentenfutter - Best of
Dr. Oetker: Studentenfutter - Best of
von Dr. Oetker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht zu Ende gedacht, 24. Januar 2014
Ich habe dieses Kochbuch zum Geburtstag geschenkt bekommen und mich eigentlich darüber gefreut. Nachdem ich aber ein paar mal danach gekocht habe muss ich ernüchternd feststellen, dass es an vielen Stellen total undurchdacht ist. Positiv finde ich die vielen einfachen Rezepte oder die schnellen Gerichte. Pluspunkte gibt es auch für den Cocktail Teil.Darüber hinaus sehe ich aber nicht inwiefern das ein Kochbuch für Studenten sein soll. Weder sind die Gerichte besonders preiswert, noch auf eine bis zwei Personen zugeschnitten (mit Ausnahmen). Viele Gerichte bedienen sich geringer Mengen mancher Zutaten, die ich in dem Gericht an sich für überflüssig halte(z.B. Creme fraiche UND Joghurt im Kräuterquark). Desweiteren finden sich Rezepte, die den Eindruck machen als seien sie nur abgedruckt um das Buch zu füllen. Ich halte jeden, in der Küche noch so unbegabten Studenten für fähig sich Rührei zu machen. Das Rezept wird auch dadurch nicht besser, dass verschiedene Vorschläge gemacht werden, wie man es variieren kann. Das wirkt nämlich arg aufgesetzt. Und auch das aufspießen von Würstchen und Paprika auf den gleichen Spieß traue ich den meisten Erwachsenen zu.
Was mir wirklich aufgestoßen ist, war ein Gericht, dass als vegetarisch angepriesen wird, aber dennoch Schinken enthält. Ich bin kein Vegetarier und man würde dieses Rezept als Vegetarier wohl auch einfach ohne den Schinken kochen können. Was mich daran stört ist nur, dass ich mich fragen muss, ob die Autoren tatsächlich wert auf die Rezepte an sich gelegt haben, oder ob nicht das ( durchaus gelungene) Design des Buches im Vordergrund stand.


Hinterland (Limited Edition im Digipack)
Hinterland (Limited Edition im Digipack)
Wird angeboten von roundMediaUK
Preis: EUR 18,82

99 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinter sich lassen, 28. September 2013
Was erwartet man als Casper Fan von Hinterland? XoXo 2.0 ? Hin zur Sonne Revival? Wer mit solchen Erwartungen an dieses Album herangegangen ist wird sicherlich ein Bisschen enttäuscht sein. Denn Caspers drittes Album gibt sich keine Mühe betont zu klingen wie der erfolgreiche Vorgänger. Sicher,eine Neuauflage von XoXo wäre einfach gewesen, würde nicht anecken und sich gut verkaufen. Aber es passt so überhaupt nicht zu Casper sich den Erwartungen der Massen an (neuen) Fans zu Unterwerfen und sich streng an dem zu orientieren, was er ja schon mal gemacht hat. Stattdessen wirft er lieber alles einmal um und beginnt von vorne. Ähnliche Themen wie auf XoXo, musikalisch aber irgendwie ganz anders.
Der Opener Im Ascheregen legt mit 2 Minuten Intro irgendwo zwischen Arcade Fire und Get Well Soon vor und greift zusammen mit dem Titeltrack die Hassliebe auf das Hinterland auf,in dem Benjamin Griffey aufgewachsen ist. Die fantastischen 20qm und Lux Lisbon umreißen Liebe und ihre Schattenseiten ohne dabei auch nur im Ansatz kitschig zu werden. Ariel verarbeitet den Tod eines nahestehenden Menschen,wie schon Michael X auf XoXo, lässt aber dieses mal einen Optimismus dastehen, der der Vorgänger Platte meist völlig fremd war. Eine Hymne auf das Hier und jetzt wie Ganz schön okay hätte auf XoXo beispielsweise nie Platz gefunden, wirkt aber auf Hinterland wie die einzig logische Konsequenz der letzten Jahre. Ebenso sticht Jambalaya heraus,strotzt von Selbstbewusstsein, spielt ironisch mit Caspers Image und zeigt,dass es eben nicht immer tiefgründige Songs sein müssen. Das XoXo nicht das Maß aller Dinge ist. Das Casper sich nicht viel um Leute schert die behaupten er wäre besser gewesen, als er noch unbekannt war oder um Plattenkritiken die Hinterland zerreißen,weil es eben nicht XoXo ist.
Hinterland ist großartig geworden, weil es neue Einflüsse verarbeitet. An vielen Stellen klingt die Get Well Soon Produktion durch, Mal Arcade Fire (Im Ascheregen),mal Vampire Weekend (Ganz Schön Okay) mal The Shins( ... nach der Demo gings bergab),und weil Casper stolz auf solche Referenzen ist und sich nicht scheut seinem Album einen starken Touch Indie Pop zu verpassen. Oder quer durch die Platte Turbostaat, Tomte, Wir Sind Helden, Oasis und nicht zuletzt sich selbst zu zitieren.Hinterland bleibt besonders deswegen so hängen, weil kein Song klingt wie der andere. Dass das häufig näher am Indie-Mainstream ist als an Rap stört nur Leute,die das stören will. Und Vor Fans die den Vorgänger wieder aufgewärmt haben wollen muss man sich sowieso nicht rechtfertigen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 1, 2013 11:10 AM MEST


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