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Beiträge von Sandra Herder
Top-Rezensenten Rang: 145.022
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Rezensionen verfasst von
Sandra Herder

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Meine 5 Geheimnisse für eine glückliche Mensch-Hund-Beziehung (GU Tier - Spezial)
Meine 5 Geheimnisse für eine glückliche Mensch-Hund-Beziehung (GU Tier - Spezial)
von José Arce
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jose'Arce ein sehr kluger Mensch, 11. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch ich bin von diesem Buch recht angetan, ich habe eine recht selbstbewußte junge Border-Aussihündin und habe nun endlich verstanden wie sie tickt, bzw. was in ihr vorgeht. Das hat mir persönlich sehr geholfen.
Ich kann manche Kritik nicht verstehen in der, in diesem Buch von überholtem Dominazverhalten seitens des Menschen, wie Schlagen auf den Hals und sogar Gewalt gesprochen wird. Beinahe hätte ich dieses Buch wegen dieser Kritik nicht gekauft. Es wird in diesem Buch in keiner Weise so etwas gesagt. Wenn man jemanden auf die Schulter tipt damit er mir zuhört, schlage ich ihn nicht. Aber man kann mit einem Hund auch nicht diskutieren weil er eben nicht wie ein Mensch denkt.
Es geht, nicht um Dominaz sondern darum dem Hund ein Gefühl von Sicherheit zu bieten. Ein Hund der vorprescht und an der Leine zieht möchte diese Rolle für seinen Besitzer übernehmen. Ein Hund der aggressiv reagiert, ist in Wahrheit sehr unsicher denn es gibt bei bedrohlichen Situationen für ihn nur zwei Alternativen, Flucht oder Angriff. Wenn ich meinem Hund die Sicherheit vermitteln kann die er braucht, kann er sich entspannen und das hat viel mit Vertrauen und Beziehungsaufbau aber auch meiner Bereitschaft zu tun, die Führung zu übernehmen. Sonst bringe ich meinen Hund durcheinander und dann versucht er das wieder. Nirgends ist hier von Gewalt die Rede!
An diesem Beziehungsaufbau kann man auch zu Hause in der Küche arbeiten, dann passt es draußen auch schon besser.
Trotzdem mache ich mit meiner Hündin nicht alles genau so wie es in dem Buch steht, weil ich ja einen eigenen Kopf und eine ganz individuelle Hundebeziehung pflege.
Wer seinen Hund verstehen will dem sei dieses Buch empfohlen, denn es ist von einem hundeerfahrenen klugen Menschen geschrieben dem ich sein positives Verhältniss zu seinen Tieren glaube.
Was fehlt sind, wie schon in anderen Kritiken erwähnt, mehr praktische Tips und Übungen als vorhanden, denn hier nach suche ich bei diesem sonst sehr einfühlsamen wunderschönen Buch. Vielleicht sollte der Autor dafür noch mal eins extra schreiben.
Darum nur vier Sterne
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 12, 2016 10:13 AM CET


Zaubermärchen
Zaubermärchen
von Barbara Bartos-Höppner
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Zaubermärchen - keine Kunstmärchen, 23. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Zaubermärchen (Gebundene Ausgabe)
Ich bin selber eine Geschichtenerzählerin und ich gebe nur Geschichten weiter die echt sind, wo ich also einen historischen Kern fühle, etwas das berührt und eine Ahnung wieder gibt was Menschen in vergangenen Zeiten empfunden haben.
Ich weiß nicht auf welchem Flohmarkt ich dieses kleine Buch in die Hände bekam aber als ich es las fand ich dort viele traurige, lustige und spannende Geschichten wie ich sie sonst hauptsächlich bei englischen und irischen Märchen finde. Sie sind tatsächlich so bezaubernd dass ich ihre Wurzeln auch dort vermute und glaube kaum dass eine Frau mit schlesischen Wurzeln sie sich ausgedacht hat. Aber - sie hat sich von diesen Märchen inspirieren lassen, ihnen Farbe gegeben und für uns gesammelt. Auch ein Flair von der wilden See ist in diesen Märchen zu spüren.
Besonders gefiel mir das Märchen von der Robbenbraut. Es ist zum Weinen schön und auf gar keinen Fall eine Geschichte, nur für Kinder.
Das ganze kleine Buch enthält Geschichten die spirituelle Erwachsene noch mögen wenn sie an Tiergeister, Puks und den Zauber der vier Wind glauben.
Darum gebe ich diesem Buch fünf goldene Sterne


Ein Schweinchen namens Babe
Ein Schweinchen namens Babe
DVD ~ James Cromwell
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 8,89

5.0 von 5 Sternen Was für wunderbare Hunde, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Schweinchen namens Babe (DVD)
Der Film:" Ein Schweinchen Namens Babe" hat mich gefesselt und berührt. Dies liegt aber keinesfals an dem albernen sprechenden Ferkel, dass wie ein kleiner superschlauer Klugscheißer durch den Film huscht. Eigentlich mag ich die unrealistische Vernietlichung von Haus- und Nutztieren überhaupt nicht.
Sehr Beeindruckend empfand ich hingegen die Darstellung der Bordercollies. Es wird hier sehr eindrucksvoll beschrieben welchen gewaltigen Einsatzt diese Tiere zeigen, wie treu und klug sie sind und wie empflindsam.
Das Schweinchen, welchen zum Entsetzen seines Besitzers, einem einfachen englischen(?) Farmer, von den Hunden adoptiert wird, lernt von ihnen das Schafe hüten. Schließlich überzeugt es den alten Mann, es zum Tunier anzumelden...
Doch für mich bleibt das Schwein Nebensache.
Mir hat die ländlich/englische Atmosphäre gefallen und sehr gut werden die beiden alten Menschen dargestellt, etwas altmodisch und z.B: voller Skeptsis dem neuen Faxgerät gegenüber, welches ihnen die Kinder andreten.
Aber das größte sind die Hunde.
Vielleicht sind sie nur wegen diesem Films inzwischen so beliebt geworden - doch macht er auch sehr deutlich was so ein Hund braucht um glücklich zu sein und dies keineswegs überzogen(wie der Rest des Films). Wer einen Border verstehen will, sollte diesen Film gucken


Die Winterfrau: Roman
Die Winterfrau: Roman
von Vilborg Davídsdóttir
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Schutzgeister aus dem Polarkreis, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Winterfrau: Roman (Taschenbuch)
Da ich mich sehr für Naturvölker,besonders die Nordischen Gruppierungen interessiere, habe ich zunächst etwas mißtrauisch mich in diesen Roman herangelesen. Die Befürchtung einer verkitschten Darstellung der Lebensweise der Inuit, konnte ich nur ein wenig hier und da erkennen. Umso mehr ich das Buch las , desto fesselnder wurde es.
Naaja eine junge Frau muß immer wieder erleben was es heißt anders zu sein. Aber- und Irggalube sowie der blanke Neid vertreiben sie aus der Gemeinschaft so dass sie auf sich selbstgestellt in der Einsamkeit des Polarkreises überleben muß. Doch dabei lernt sie sehr viel. Zum Beispiel über ihre Shamanenkraft was sie zu sich selbst finden lässt und Mut macht.
Als sie einem jungen Isländer dem sie das Leben rettet, aus Liebe in dessen Heimat folgt, schafft sie es auch dort, sich trotz aller Anfeindungen zu behaupten und sogar Freundschaften zu schließen.
Für mich ist dieses Buch so wertvoll weil immer wieder deutlich wird, das nicht alle Menschen böse sind egal was sie glauben oder nicht glauben. Auch die Inuits haben manchmal sehr eingeschränkte Vorstellungen von dem was richtig ist oder nicht.
Trotzdem ist es der Autorin sehr gut gelungen den Geisterglauben dieses Volkes mit Respekt zu beschreiben. Nur weil manche Menschen etwas nicht verstehen, heißt es nicht das es nicht da ist und nicht auch wirken kann. Darum habe ich aus diesem Buch viel Zuversicht übermittelt bekommen.
es ist ein Buch für Menschen die sich mit schamanischer Lebensweise und der Kraft von Schutzgeistern beschäftigen aber nicht nur auf die harmlose Art. Wer damit etwas anfangen kann, ist mit diesem Buch sehr gut beraten


Haus der verlorenen Träume
Haus der verlorenen Träume
von Graham Joyce
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schamanische Reise, 23. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Haus der verlorenen Träume (Taschenbuch)
Gerade bin ich dabei diesen Graham Joyce für mich zu entdecken und bin von Buch zu Buch mehr begeistert. Schon bei Bellas Tagebuch empfand ich seinen Stil weniger horrorhaft als aufregend mystisch. Wenn man wie ich sich regelmäßig mit spirituellen Grenzgebieten beschäftigt, kann man in dieser Geschichte vom "Haus der verlorenen TRäume", sehr viel wahres erleben.
Die Geschichte handelt von einem jungen Aussteigerpärchen welches das Pech hat in ein kleines Haus zu ziehen, das zwar wunderschön gelegen liegt, aber leider unter einem schwarzen Schatten ruht. Vor Jahren wurde in diesem Haus eine junge Frau getötet. Die umliegenden Dorfbewohner trifft eine schwere Schuld und es bleibt ein Tabu darüber zu sprechen. Durch verschiedene Verwicklungen gelingt es dem jungen Paar ihre eigenen Probleme mit dem Trauma der Dorfbewohner zu kreuzen und später zu heilen. Die geschieht auf spannende Art und ist keinesfals unheimlich. Es ist hier viel über griechische Magie zu erfahren. Insgesamt ist dieses Buch eine gelungene Mischung aus Castaneda und Paul Coelo, den ja wohl auch keiner wirklich gruselig findet. Es werden in dem Buch schamanische Wege beschrieben wie sie in manchen Teilen der Welt durchaus üblich sind. Darum gebe ich diesem Buch unbedingt 5 Sterne


Bellas Tagebuch
Bellas Tagebuch
von Graham Joyce
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen wunderbar berührend, 31. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bellas Tagebuch (Broschiert)
Ich glaube die Geschichte spielt in den 70iger Jahren. Eine junge Ehefrau un Mutter wird von ihrem ehrgeizigen Gatten recht kurz gehalten. Emanzipatorische Gedanken wie z,B, ein eigener Job, verbietet der Mann seiner Frau. Zustände die es eigentlich auch in den 1970iger Jahren kaum mehr möglich schienen.
Was bleibt der jungen Frau auch anderes um ihre Intelligenz und ihre Fähigkeiten zu nutzen als ein altes verstaubtes Hexenbuch das zufällig bei der Renovierung des Kamins gefunden wurde, näher unter die Lupe zu nehmen. Da geht es um interessante Heilpflanzen und Rituale um einen weitaus höheren Horizont als ihn ihr Ehemann bieten kann. Aus Liebe zu ihrem kleinen Sohn der das zweite Gesicht hat, stellt sie sich immer wieder zwischen ihn und seinen Vater und endet bei der ganzen Sache fast im Wahnsinn. Dies geschieht weil sich die ganze Geschichte auf geheimnisvolle Weise verselbständigt.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen weil es nicht nur Fantasy sondern einen sehr wahren Kern hat. Es ist ein Allmanach für alle in der Vergangenheit verfolgten HeilerInen und macht deutlich daß, das Böse nicht immer Böse, und weiß nicht immer weiß ist und enthält darum auch ein wenig Weisheit. Das grausame Schicksal der Tagebuchautorin ging mir sehr nahe. Eine Freundin von mir konnte dieses Buch nicht weiterlesen und mußte es weg legen.
Was mich ziemlich störte ist die Versöhnung mit dem bescheuerten Ehemann am Ende, doch auch hier kann man das Wunder einer Wandlung aus einseitiger Sicht erleben die sich gewaschen hat.
Ein gutes Buch wie ich es lange nicht mehr gelesen habe - darum unbedingt fünf Sterne!


Feuerfrau: Roman
Feuerfrau: Roman
von Federica de Cesco
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebendige Reise durch die Kulturen, 10. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Feuerfrau: Roman (Taschenbuch)
Gleich vorweg- ich habe dieses Buch sehr gern gelesen.
Es ist schon ein bischen fantastisch wie die hochgebildete medialveranlagte junge Adriana ihr leidenschaftliches Leben mit zwei total interessanten gutaussehenden Männern, der eine ein Roma, der andere natürlich ein Indio, auslebt und verbindet. Doch warum nicht?
Gerade in der, für einen normalen Menschen, etwas fantastischen Geschichte, liegt die Würze die ich mag.
Dieses Buch ist nichts für anspruchsvolle Kulturgeister sondern eher für Frauen denen es ein bischen an Mut mangelt ihre Träume und ihre Liebe zu leben - und leidenschaftlicher Sex gehört für eine gesunde Frau nunnmal dazu, denn ganz ehrlich wer hat den schon? Dabei weiß Frederica de Cesco die Sexualität durchaus mit der Liebe zu verbinden oder zu verwechseln was der Leser selber entscheidet und dies ist keineswegs einfach, denn das ist die Liebe nie.
Ich fand dieses Buch wie gesagt spannend.Die Autorin bringt in ihrem geläufig multikulturellem Stil eine superinteressante Sicht in die Lebensweise der Sinti/Roma und natürlich auch die Seele von Pferden. Und da ist sie, finde ich, gar nicht blos fantastisch sondern sehr, sehr einfühlsam.
Darum unbedingt 5 Sterne!


Blues für Vollmond und Kojote: Roman
Blues für Vollmond und Kojote: Roman
von Christopher Moore
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tiefe Weisheit hinter skurillem Ernst, 15. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ok, ich kenne die anderen Bücher von Christopher Moore nicht und habe daher keine Vergleiche.
von dem vorliegenden Buch war ich sehr angetan.
Wer sich ein bischen mit indianischer Mythologie auskennt und weiß wie diese Menschen heute leben, erkennt die tiefe Philosophie hinter aller Komik. Ich finde Christoffer Moore hat das Wesen des Kojoten (Tricksers) sehr gut beschrieben.

Dem jungen, für sein Volk eigentlich verlorenen, Samuel hunts alone wird von seinem Totemtier eigentlich nur sein Spiegel vorgehalten und was dabei raus kommt tut weh, ist aber trotz aller Skurillität, nicht weniger ehrlich. Sams versoffener Großvater, der trotz aller Tränen ein hochspiritueller Mensch geblieben ist, schafft es schließlich den Jungen mit Hilfe des Tricksers zurück in die Familie zu holen.

Wer denkt dies sei alles seichter Quatsch versteht das Leben der native people nicht. Wer aber umbedingt mehr davon verstehen will, sollte beim Lesen des Buches nicht erschrecken. Humor ist schließlich wenn man trotzdem lacht und darum kann man, bzw. frau, im Hintergrund eine ernste und tiefe Liebesgeschichte erkennen - für alle die nichts mehr zu verlieren haben.


Der Ruf des weißen Raben
Der Ruf des weißen Raben
von Sanna Seven Deers
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entäuschend, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des weißen Raben (Taschenbuch)
Von einer Kennerin, indianischer Kulturkreise hätte ich nun wirklich mehr erwartet
Zwar handelt es sich in diesem Buch um eine spannende Geschichte von der ich auch wissen wollte wie sie ausging, zwar mag ich das Reisen durch die Zeiten und fand es zum teil faszinierend, doch fehlte mir völlig der Bezug zu Indianischen Denkweise.
So habe ich, z.B., sehr den hintergründigen, manchmal etwas schmutzigen Humor vermisst den ich aus vielen guten indianischen Geschichten kenne und mithilfe dessen Lösungen zufinden sind und man sich selber schützt.
Kaum ein Wort war zu finden über den riesigen Verwandtenkreis denen ein native people normalerweise angehört, die recht gastfreundlich sind und wo die Helden der Geschichte längst vor dem bösen Morriss in Sicherheit gewesen wären da es oft auch keine Funkverbindung gibt. Allein die völlig andere Sicht der Dinge , hätten ihn normalerweise völlig aufs Glatteis geführt.
Schicke und teure Versammlungsorte wie in dem Buch beschrieben, gibt es auch nicht überall. Meist sind diese Plätze heilig, dass heißt zurückgezogen und nicht zu finden. Alles andere ist Touristenkram, genau wie dieses Buch - schade.

Wenn mich die Verhackstümmelung indianischer Kulturen nicht so aufgeregt hätte,hätte ich diese Rezesion gar nicht geschrieben sondern dieses Buch einfach nur zur Seite gelegt.
Na, ja so hat es dennoch was gutes und wer eine wirklich gute indianische Liebesgeschichte mit viel Spirit sucht empfehle ich wärmstens das Buch von Christofer Moore: Blues für Vollmond und Coyote- weit weg vom weißen Mythos


Geisterfjord: Island-Thriller
Geisterfjord: Island-Thriller
von Yrsa Sigurdardóttir
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Krimi oder Psychothriller?, 8. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Geisterfjord: Island-Thriller (Taschenbuch)
Krimi oder Gruselgeschichte, diese Frage stellte sich mir beim Lesen des Buches. Der Geist toter Kinder. Psychologen die dem Wahnsinn, verfallen - was denn nun?
Eigentlich mag ich es mystisch. Island ist durchaus ein Land in dem immer noch der Glaube an unsichtbare Welten präsent ist. Darum mag ich Islandkrimmis auch. Wir wissen nicht ob es z.B. doch Naturgeister gibt und Jeder kennt Jemanden der nocheinmal mit einem Verstorbenen Kontakt hatte. Es ist auch schön, finde ich, dies im Krimmi wie z.B. indianischen Ethnokrimmis (die Zedernsängerin) mit einzuflechten. Dabei lernt man ja auch viel über die Kultur eines Volkes.
Das vorliegende Buch, durchaus spannend geschrieben, grenzt nun aber mehr an einer isländischen Steven King Version als eben an einen leicht mystisch angehauchten Krimi. Ich war beim Lesen oft ziemlich irritiert. Nach meiner Vorstellung ist dieses Buch kein Krimi und obwohl ich wie gesagt mysteriöse Spannung liebe, war es mir teilweise zu dick aufgetragen so dass man fast schon lachen konnte. Auch in ihren vorliegenden Büchern hat die Autorin diesen Hang ja schon gehabt. Dies ist nun die absolute Steigerung zum Fantastischen. mich würde wirklich mal interessieren was die Autorin selber dazu sagt.
Wenn ich nun weiß dass Yrsa Sigurdardottir bei diesem Stil bleibt, mache ich mir eine andere Vorstellung als bisher wenn ich ein Buch von ihr kaufe.


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