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Rezensionen verfasst von
J. R. "J. R." (Deutschland)

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Rivers In The Wasteland
Rivers In The Wasteland
Preis: EUR 8,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues vom ewigen Geheimtipp, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rivers In The Wasteland (MP3-Download)
Mir gefällt es, dass ich dieses Mal nicht der erste bin, der eine Rezension über ein neues Needtobreathe-Album schreibt. Ein wenig scheint sich die Ausnahmeband aus South Carolina herumzusprechen. Dieses Mal hat es 1/2 Jahr länger gedauert, bis das neue, insgesamt fünfte reguläre Album (davor gab es noch 2 EPs, die in Deutschland aber leider nicht erhältlich sind, dazu eine kleine B-Seiten-Sammlung aus 2012) endlich fertig war. Hintergrund waren auch die Turbulenzen innerhalb der Band nach dem Ausstieg des Schlagzeugers Joe Stillwell, die beinahme zur Trennung geführt hätten. Zum Glück haben sie sich die Gebrüder Rhineheart und Seth Bolt zusammengerauft und sich entschlossen, weiter zu machen. Es hat sich gelohnt.

Letztlich sind es dieses Mal nur 11 Songs geworden, statt der zuletzt üblichen 14. Die Zusammensetzung weiß jedoch mehr denn je zu überzeugen, man hat ein Album aus einem Guss ohne allzu viele Brüche vor sich. Was die christlich inspirierten Texte anbelangt, macht der Band ohnehin keiner etwas vor. Das ist eine ganz andere Liga als man es von der frommen Lobpreisindustrie gewohnt ist, poetisch auf extrem hohem Niveau, keine x-mal gehörten Phrasen. Vom Songwriting her haben sie mehr und mehr ihren Stil gefunden, auf dem sie sich gleichzeitig stetig weiter entwickeln und sich auf immer wieder neue Grundstimmungen einzulassen, was ihre einzelnen Alben zu unverwechselbaren Unikaten werden lässt. Das einzige, was ich etwas vermisse, ist ein herausragender Hammersong à la Hurricane oder Drive All Night, die mich auf den letzten beiden Alben so sichtig von den Socken gerissen haben. Dafür gibt es aber weder einen Außreißer nach unten noch irgendeinen Song, den mal als Lückenfüller bezeichnen muss. Daher reicht es wiederum für die Höchstnote. Hoffentlich machen sie auch zu dritt (oder mit neuem Drummer) noch lange weiter, denn es gibt nicht mehr allzu viele Bands, die sich derart vom Mainstream abheben. Meine persönlichen Anspieltipps sind der pathetische Titelsong "Wasteland", das herrlich schräge "Feet Don't Fail Me Now" sowie das leidenschaftlich anmutende "Brother".


For King and Country
For King and Country
Preis: EUR 9,49

4.0 von 5 Sternen Zwei Gänge zurück - aber immer noch gut, 24. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: For King and Country (MP3-Download)
Die aktuelle Platte der Stanfields hatte ich vor dem Vorgänger, der mich im Moment richtiggehend von den Socken hat. Hier wird im Vergleich dazu um zwei Gänge zurückgeschaltet, Rock ist es immer noch, aber die typischen Folk-Rock-Instrumente treten mehr in den Vordergrund. Während der Opener eher noch an "Death And Taxes" anknüpft, wird ansonsten vom Atmosphärischen her die Bierkneipe mit dem Lagerfeuer vertauscht. Vom Niveau her liegen die Songs dieses Mal nicht ganz so eng beieinander. Der "Kampf" mit den Levellers geht dieses Mal eher uentschieden aus. Trotzdem immer noch ein richtig gutes Album einer Band, die wohl trotzdem ein Szene-Geheimtipp bleiben dürfte.


Death & Taxes
Death & Taxes
Preis: EUR 9,49

5.0 von 5 Sternen Etwas einseitig - aber trotzdem der Wahnsinn!, 24. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Death & Taxes (MP3-Download)
Auch ich bin über eine Amazon-Empfehlung auf die Stanfields aufmerksam geworden und habe spontan mal reingehört. Zunächst habe ich mir erst mal die (wesentlich ruhigere) aktuelle Platte gekauft, aber der punkig-laute Vorgänger hat mich nicht in Ruhe gelassen. Einziger Schwachpunkt der Platte, der aber in dem Fall nur den imaginären 6. Stern kostet, ist die Einseitigkeit. Aber die wird hier derart stimmungsvoll vorgetragen, dass einem einfach nicht langweilig wird. Zuletzt hatte ich Ähnliches vor 1 1/2 Jahrzehnten von den Levellers gehört, aber die werden hier von der Energie her richtiggehend in die Ecke gedrückt. Hier geht einfach der iroschottische Punk ab - und das - man höre und staune - von einer Band aus Kanada, einem Land, aus dem man eher weichgespülten Mainstream-Rock gewohnt ist. Einzelne Songs hervorzuheben macht eigentlich keinen Sinn. Das Ding kann man auf Repeat laufen lassen, bis der Arzt kommt...


Troubled Days
Troubled Days
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Nochmals ein gewaltiger Schritt nach vorn, 17. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Troubled Days (MP3-Download)
Bei Seabird sind aller guten Dinge offensichtlich drei. Nach zwei interessanten, aber nicht sehr vielseitigen Alben hat sich die Band über 3 Jahre für einen Nachfolger Zeit gelassen, was sich eindeutig gelohnt hat. Sie haben zwar nach wie vor einen extremen Wiedererkennungswert, sind aber soundmäßig schwungvoller und auch abwechslungsreicher geworden. Mir gefiel das Album gleich mal besser als z. B.das neue Werk von The Fray, mit denen sie grundsätzlich sehr vergleichbar sind. Sie schaffen es aber, gleichzeitig rockiger/gitarrenlastiger und melodischer zu sein. Teilweise geht jetzt sogar in Richtung von Bands wie Needtobreathe (Handclaps/Banjo bei "Stand Out") oder Franz Ferdinand ("Find A Way"). "Please Please" wiederum ist eine ausdrückliche Empfehlung nicht nur an die alternativen Radiostationen dieser Welt. Fast schon traditionell für die Band endet das Album wieder mit einer Ballade. Bisher bestes Album der Band und daher absolute Kaufempfehlung!


DecembeRadio
DecembeRadio
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Herausragendes Debütalbum, 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DecembeRadio (MP3-Download)
Diese CD gehört definitiv zu den herausragenden Debütalben. Decemberadio haben zwar keinen eigenen Stil erfunden, aber das was sie machen, machen sie auf extrem hohem Niveau. Als Vorbilder müssen keine Geringeren als Creed/Alter Bridge genannt werden - der Opener "Can't Hide" wartet denn auch gleich mal mit einem Riff à la Mark Tremonti auf, auch sonst geht es meist im Post-Grunge-Stil weiter, teilweise auch mit deutlichen Referenzen an den 80er Rock. Unterbrochen wird die härtere Gangart durch die klassische Rockballade "Drifter", es folgen weniger balladeske, aber dennoch melodische Rocktrackt. Insgesamt ein Album, das sich sehr gut zum Durchhören eignet, da es auch keine wirklichen Durchhänger hat. Minikritik: Beim Schlussong hätte man so ehrlich sein können, die Länge mit 4:26 Minuten anzugeben. Was dann noch die letzten 3 1/2 Minuten folgt war wirklich nicht nötig. Ansonsten: Top. Anspieltipps: Can't Hide - Drifter - Table.


Keep Your Eyes Open EP (Songs From The Reckoning Sessions) [+video]
Keep Your Eyes Open EP (Songs From The Reckoning Sessions) [+video]
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Drei erstklassige "B-Seiten", 29. Dezember 2012
Da sage mal einer, Songs, die es nicht auf die offiziellen Alben schaffen, haben nur B-Qualität. Nix da! Natürlich kennen Besitzer des letzten Needtobreathe-Albums "The Reckoning" den Titelsong, aber es gibt ja auch noch die Akustik-Variante und drei weitere Songs, die es absolut in sich haben. Freilich erinnert "Cops" an "Prisoner" vom Outsiders-Album (ist aber noch etwas besser), "Desaster Road" an die Dire Straits trotzdem handelt es sich zusammen mit "Solomon's Ashes" um drei herausragende neue Needtobreathe-Songs, welche die bisweile quälende Wartezeit auf das nächste offizielle Album versüßen. Unbedingt kaufen/downloaden!


Almeria [+digital booklet]
Almeria [+digital booklet]
Preis: EUR 8,49

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung im Guten wie im Schlechten, 18. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Almeria [+digital booklet] (MP3-Download)
Ein paar Jahre lang waren Lifehouse meine absolute Lieblingsband. Dafür sorgten insbesondere einige Songs ihres ersten Albums No Name Face, aber auch später haben Lifehouse mit jedem Album bewiesen, dass sie herausragende Anlagen in Sachen Songwriting haben. Irgendeinen Kracher gab es immer, das gilt auch für die neue Scheibe Almeria, für die sie ihren Sound nochmals ordentlich runderneuert haben. Dass es dieses Mal nur 10 Songs geworden sind ist nicht Gegenstand meiner Kritik. Spätestens seit dem letzten Album Smoke and Mirrors, das als Gesamtwerk nach anfänglich positivem Eindruck doch merklich nachließ und neben einem Oberhammer auch ein paar richtig schwache, in Richtung Boygroup-Niveau tendierende Songs hatten, sollte man es sich gut überlegen, ein Lifehouse-Album als Ganzes zu kaufen. Zu groß sind die Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Songs, zu sehr wollen sie es allen Recht machen. Auch dieser Trend setzt sich auf "Almeria" fort. Der Opener "Gotta Be Tonight" ist trotz eines nach Bon Jovi riechenden Titels sehr gut geworden, aber mit der Vorab-Single "Between The Raindrops" fangen die Probleme schon an. Wo sind nur die Gitarren geblieben? Gnadenlos weggemischt würde ich sagen. Die tauchen zwar bei #3 wieder etwas deutlicher auf, besser wird es aber auch so nicht, im Gegenteil. Eine Chance geben sollte man allerdings "Moveonday". Klingt zwar extrem sperrig, hat aber was für sich. Gilt sicher auch für "Slow Motion", das an so manchen Midtempo-Song von R.E.M. erinnert. Danach wird es wieder ziemlich verschmust-balladesk, eben die Seite, die ich an den letzten Lifehouse-Alben nicht mochte. Ein tolles Gegenstück dagegen ist "Right Back Home", das den Erwartungen vollauf gerecht wird, die man bei DIESEM Plattencover einfach hat. Mit "Barricade" kommt erstmals ein richtiger Country-Song, der interpretierende "Cowboy" kommt aber - sorry für den Ausdruck - irgendwie als Schleimer und Frauenversteher rüber, hmmm. Einen richtigen Ganzpunkt setzt hingegen der Abschlusssong "Aftermath", auch eine Ballade, aber wohl die beste, die Lifehouse je geschrieben haben, was auch klarstellt, dass ich nicht grundsätzlich ein Balladenhasser bin. Der zweimalige Tonartwechsel, einmal hoch und dann wieder runter, macht den Song vollends zum Meisterwerk. Der neue Lifehouse-"Kuchen" besticht also durch einen hervorragenden Boden und Belag, die Füllung sorgt dagegen öfter mal für Magenschmerzen. Anspieltipps: "Gotta Be Tonight", "Right Back Home" und vor allem "Aftermath".


Southern Attic Sessions
Southern Attic Sessions
Preis: EUR 6,45

5.0 von 5 Sternen Gospel-Rock vom Feinsten, 30. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Southern Attic Sessions (MP3-Download)
Decemberadio haben hier eine kleine, aber feine, mit Südstaatenfeeling versehene Gospel-Rock-EP herausgebracht, die sich von ihren regulären, etwas mainstreamlastigeren Alben etwas hervorhebt. Wer auf gute handgemachte Songs mit christlichen Texten steht, sollte hier zugreifen. Wer damit nichts anfangen kann, wird sich mit dieser Platte vermutlich eher schwer tun. Für alle anderen gilt das, was in der Überschrift steht.


Reckoning (Deluxe)
Reckoning (Deluxe)
Preis: EUR 4,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schneller Nachschlag zum Debütalbum, 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reckoning (Deluxe) (MP3-Download)
Jetzt, wo es R.E.M. nicht mehr gibt, lohnt es sich, einen neuen Blick auf ihr Frühwerk zu werfen. Kenner wissen, dass die Band im Zeitraum von 1983-1988 jedes Jahr ein Album herausgebracht hat - und das in einer Qualität, die viele Bands auch mit 2-3-jährigen Pausen zwischen ihren Alben nicht hinbekommen. Es ist die Zeit des extravaganten Mainstream Rocks. Bon Jovi haben gerade ihr Debütalbum herausgebracht, Van Halen lassen mit "Jump" die Synthesizer dudeln. Und was machen die damals noch weitgehend unbekannten R.E.M.? Nichts dergleichen. Sie drehen ihr ganz eigenes Ding...

"Reckoning" ist eine konsequente Weiterentwicklung des Debüts "Murmur" und vermutlich ihr folkigstes Album. Die Songs werden insgesamt energiegeladener, einige erinnern bereits an das grandiose 86er Werk "Lifes Rich Pageant". Harbourcoat ist ein toller Opener, der die Schlagzahl vorgibt, gefolgt von einer etwas schwächeren Nummer. Anschließend das bekannte und beliebte "So. Central Rain", das bis heute zu den charakteristischsten und besten R.E.M.-Songs gehört. Auch andere bekannte Nummern wie "Pretty Persuasion" oder "Don't Go Back To Rockeville" findet man hier. Aber auch der Abschluss "Litte America" überzeugt voll und ganz.

Ein starkes und zeitloses Folkrock-Album. Nicht ganz so düster wie der Vorgänger, aber auch nicht schlechter.


Murmur (Deluxe)
Murmur (Deluxe)
Preis: EUR 5,99

4.0 von 5 Sternen Allem Anfang wohnt ein Zauber inne..., 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Murmur (Deluxe) (MP3-Download)
R.E.M. präsentieren sich auf ihrem Erstlingswerk schon früh als eine reife und eingespielte Band. Manche Songmuster klingen auf den ersten Blick einfach - die 30-Sekunden-Hörbeispiele erscheinen zunächst mal alle ganz ähnlich - dahinter entpuppen sich aber extrem facettenreiche Songs. Die Songtexte sind bereits hier extrem kryptisch, Michael Stipes Gesang bewusst auf leise gemischt. Gerne wird kolportiert, dass er damals noch extrem schüchtern war und nur mit dem Rücken zum Publikum aufgetreten ist. Später wurde er, obwohl Nichtinstrumentalist, das große und charismatische Aushängeschild der Band. Bereits hier erlebt man die charakteristischen Riffs von Peter Back bzw. Backing Vocals von Mike Mills. Die besten Songs sind auf lange Sicht hin übrigens nicht die bekanntesten - "Radio Free Europe", "Talk About The Passion" oder "Perfect Circle", obwohl auch die nicht schlecht sind. Ganz besonders empfehle ich aber "Pilgrimage", "Shaking Through" und "We Walk". Eines der besten Debütalben der Rockgeschichte.


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