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Beiträge von Rainer Scherbaum
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Rezensionen verfasst von
Rainer Scherbaum (Nürnberg)
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Children of Men (2 DVDs) [Special Edition]
Children of Men (2 DVDs) [Special Edition]
DVD ~ Clive Owen
Preis: EUR 4,97

7 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu viele Logik-Fehler!, 22. November 2008
Der Film ist mit einigen sehr guten Schauspielern besetzt und gerade Clive Owen gibt hier wirklich alles. Ohne ihn als Besetzung wäre der Film noch weniger gut gelungen.

Aber im Ernst - Woher kommt die Schwangere plötzlich? sie ist weltweit (!) die erste Mutter nach 18 Jahren und niemand fragt nach, wie das eigentlich gelaufen ist! wer ist der Vater etc. Legt man dieses Ereignis zugrunde wird das gesamte Geschehen darum leider ziemlich amateurhaft aufgezogen.

Zufällig wird Clive Owen, nachdem er längst nicht mehr der Radikalen Splittergruppe angehört trotzdem mit der Betreuung der Schwangeren beauftragt. Ein Job also, der doch eigentlich von einem Mitglied der Radikalen selbst übernommen werden sollte. Die Quittung folgt natürlich da ihm prompt die Flucht samt Hebamme und einer im 8. Monat Schwangeren Frau gelingt(!)

Wie haben es dann die Rebellen geschafft, das Versteck seines Freundes auszukundschaften, was nicht mal der Polizei gelang? - Eine weiterhin unbeantwortete Frage -

Auch die Flucht mit dem gestohlenen Wagen, nach dem aber doch schon landesweit in einem Polizeistaat gefahndet wird. - Angesichts der Technologien in dieser Aera doch ein hoffnungsloses unterfangen...oder?

Dass er als Alkoholiker auf eben dieser Flucht sämtliche Gegner umgeht und durch Kugelhagel im Häuserkampf sicher voranschreitet trägt nicht eben zur glaubhaftigkeit der Story bei.

Was dem ganzen dann echt die Krone aufsetzt: Selbst die Armee lässt beide unbehelligt weiterlaufen, obwohl Mutter mit Kind in dieser Zeit doch echt schon ein politisches Ausmaß unbekannter Größe darstellen und nach Meinung des Betrachters ein derartiger Staat doch unbedingt beide unter Kontrolle bringen müssten. Trotz Bauchschuss schafft Owen es noch, das Boot zum Treffpunkt zu Rudern um dann brav zu sterben.

Alles insgesamt leider etwas zu sehr überzogen.

Kameraführung und Filmatmosphäre sind gelungen.

Wären diese vielen Logik-Fehler nicht, dann hätte der Film echt das Zeug zum Sci-Fi- Klassiker. Aber eben filmerische Logik ist es, was dem kritischen Beobachter eben am ehesten noch auffällt...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2012 9:45 PM MEST


Bis ans Ende aller Zeit
Bis ans Ende aller Zeit
von Robert Charles Wilson
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Roman zum Thema "Zeitreise"!, 5. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Zeit (Broschiert)
Ich habe mir das Buch aus der Bücherei ausgeliehen und in fast 3 Tagen durchgelesen...

Der Roman ist um die Hauptfigur des Tom Winter herum aufgebaut, der offensichltich seinen Platz im Leben noch nicht so recht gefunden hat und zufällig beim Kauf eines einsam gelegenen Hauses auf einen Zeittunnel stößt, der ihn exakt ins Jahr 1962 in Manhattan zurückbringt. Bei dem Haus handelt es sich um eine Art Wachhaus für eben diesen Tunnel, wobei der eigentliche Wächter seit 10 Jahren vermisst wird.

Diese recht interessante Story, welche noch ausgeschmückt ist mit einigen guten Aspekten, wie z. B. kleinen kybernetischen Mikroorganismen, welche dieses abgelegene Haus ständig sauber- und instandhalten und als Hilfe für den Wächter des Hauses gedacht waren.

Leider muss man nach einem starken Beginn des Buches in der Mitte, sprich, als sich Tom Winter entschließt den Tunnel zu betreten und in die Vergangenheit zu reisen, mit einigen Längen herumschlagen. So nimmt er unverständlicher Weise einfach im Jahre 1962 einen Job als TV-Mechaniker an und gründet ein "normales" Leben, wo der Leser sich doch eigentlich viel mehr erwartet, da man ja solche Begebeheiten nicht mit einem kurzen Wochenendtripp vergleichen kann.

Zum Schluss hin zieht die Spannung wieder an, da es zum großen Finale mit einem Krieger aus der Zukunft kommt, der ebenfalls den Tunnel entdeckte und ihn dazu nutzte zu desertieren...

Als Fazit kann man sagen, dass man aus der Story mehr hätte machen können, sich der Roman jedoch schön liest.


Crush - Gier: Thriller
Crush - Gier: Thriller
von Sandra Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Flacher Frauen-"Thriller" - mit absehbarer Handlung, 21. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Crush - Gier: Thriller (Taschenbuch)
Schade, Browns Roman "Envy" war gegenüber diesem ein Meisterwerk! Die Story kann eigentlich einfacher gestrickt nicht sein: Aus fadenscheinigen Gründen beginnt ein Profikiller der sonst sehr analytisch vorgeht damit, sich für eine Ärztin zu interessieren. Die bringt natürlich alles mit, was man sich von einer weiblichen Hauptrolle so vorstellen kann.

Dass um diese Frau dann natürlich auch noch ein abgehalfterter Cop kämpft und diese Liebe gewinnt, ist ja klar. Schlimm jedoch, dass man sich über mehrere Hundert Seiten an diese von vornherein feststehende Entscheidung heranlesen "muss".

Der Roman ist auch mit vielen Logik-Fehlern angefüllt. So überlebt z. B. der Cop einen Mordanschlag auf ihn und kann den Täter klar identifizieren und gegen diesen wird nichts unternommen!!! Ein weiteres mal wird der Killer im Haus der Frau erwischt und ebenfalls wieder frei gelassen!!
Warum eben dieser Profikiller dann in seiner eigenen Wohnung alles säubert um keine DNA-Spuren zu hinterlassen ist einem ebenfalls ein Rätsel - schließlich hinterlässt er diese dort ja "berechtigt" - und eine Säuberungsaktion ist sowieso unmöglich, da man zu Hause ja praktisch überall Hauptschuppen u. Haare liegen lässt...

Dem aufmerksamen und anspruchsvollen Leser, welcher sich nicht nur durch eine kitschige Frau/Pferde/Krankenhaus-Story á là Rosamunde Pilcher lesen will, ist der Schinken nicht zu empfehlen.


Der Coach: Roman
Der Coach: Roman
von John Grisham
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur für Teamspieler!, 10. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Coach: Roman (Taschenbuch)
Diese Story - wenn auch kurz und ausbaufähig - dürfte für all die Leser, welche nie die Leidenschaft eines Mannschaftssportes gekostet haben, wohl ein abstraktes Gebilde sein - Alle anderen werden bei dem ein oder anderen Absatz sicherlich emotional stark angesprochen!

Die Verbindung Coach/Mannschaft, Teamgefährten, den Zwang zu Siegen, das Spiel als ein kleines Schlachtfeld, auf dem es zu bestehen gilt - all das ist eben nur durch persönliche Erfahrung nachfühlbar - für das Verständis dieses Romans eine absolute Voraussetzung, um ihn auch zu schätzen.

Schade jedoch, dass man nicht mehr daraus machte ...


Das Unsterblichkeitsprogramm: Roman
Das Unsterblichkeitsprogramm: Roman
von Richard Morgan
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Story - aber diese Längen ..., 11. Februar 2008
Zugegeben, anfangs ist der Roman etwas unübersichtlich. Bis der Autor die neue Weltordnung im Universum geschickt in die Story verwebt und erklärt.

Insgesamt ein durchschnittlicher SF-Roman mit manchen Längen. Der Protagonist stolpert durch die Handlung und gerät immer wieder in Probleme, ob virtuelle oder echte ist nicht immer klar.

Auch ist die "Tuchfühlung" zur Schaubühne aufgrund des permanenten Sprunges zwischen VR und real life manchmal mühsam.

Insgesamt ein nicht ganz leicht zu lesendes Buch, welches auch bedeutend kürzer hätte ausfallen können.


Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall
Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gnadenlos Überbewertet, 11. Februar 2008
Also, um es gleich mal vorwegzunehmen: Das Buch hebt sich keinen Deut von anderen durchschnittlich gut gemachten Krimis ab! Wie so viele Leser meinen es mit 5 Sternen bewerten zu müssen, ist mir schlicht und ergreifend ein Rätsel.

Der Roman dreht sich um eine Hauptfigur, der aufgrund eines Verkehrsunfalles seine Familie verloren hat, und daher die Flucht aufs Land antritt. Nicht nachvollziehbar jedoch ist, warum auch gleichzeitig die bisher so geliebten Tätigkeit der Forensik aufgegeben wird.

Hier wird wohl eher der Methode (sprich Handlung) Vorschub geleistet, wonach er nach vielen Jahren dann zufällig brillieren kann.

Diese nicht näher beschriebene Unterdrückung von Fachwissen nimmt man Dr. Hunter einfach nicht ab.

Ferner werden die üblichen Klisches erfüllt: Die dummen Dorfpolizisten welche natürlich nur aufgrund der klugen Ratschläge unseres Forensikers agieren; Dumme Dorfbewohner, die natürlich in der Situation überreagieren.

Genau so klar auch die Absehbarkeit der Geschehnisse. Da es nicht besonders viele Charaktere gibt, ist der Ausgang nicht wirklich spannend.

FAZIT: Ein ganz guter Roman, der jedoch die Lorbeeren nicht verdient!


Nachtblende
Nachtblende
von Douglas Kennedy
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 26. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Nachtblende (Taschenbuch)
Ein Mord - zu verurteilen, keine Frage! Aber Kennedy schafft es in seinem Buch beim Leser Mitgefühl für den Mörder, ja sogar die Hoffnung darauf zu wecken, dass er ungeschoren davonkommt!

Wie er dies in eine absolut mitreißende Story verpackt ist schon genial. Auch das Ende, das man sich, während die Seiten vorbeirauschen, kaum als "happy end" vorstellen kann, ist dementsprechend genial.

Kennedy zeigt, wie man es schafft einen Leser durch ein Buch mehrere Tage (Stunden) in ein anderes Leben zu "beamen".


Dickicht: Thriller
Dickicht: Thriller
von Scott Smith
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Chance verpaßt - Trotz guter Story, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Dickicht: Thriller (Taschenbuch)
Ich will nicht groß um den heißen Brei herumreden. Letztlich wäre so nach 2/3 des Buches eine Wende fällig gewesen!
Ich hätte mir wesentlich mehr davon versprochen, wenn z.B. dieser Schacht doch mehr Geheimnisse birgen würde als nur eine unsinniges Loch zu sein. Oder Vielleicht der "böse Deutsche" mehr als nur ein Touri, welcher die US-Touris zum Hügel lotst.

Auch etwas mehr Licht ins Dunkel bezüglich der Verbindung Mayas zur Pflanze wäre schön gewesen.

Aber leider wird der Leser quasi bei "Wasser und Brot" mit den notwendigsten Infos und ein bißchen Psychoanalytik der Opfer abgespeist.

Die Story ist schließlich echt solide und ein Autor vom Kaliber eines Scott Smith hätte sich hier mit einem echten Hit verewigen können, aber....

Schade.


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