Profil für Matthias Nitschke > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Matthias Nitschke
Top-Rezensenten Rang: 4.971.935
Hilfreiche Bewertungen: 34

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Matthias Nitschke
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Lichtblick DRS.S06.05 Dachfensterrollo Skylight für Velux Dachfenster, Thermo, Verdunkelung - Creme (S06)
Lichtblick DRS.S06.05 Dachfensterrollo Skylight für Velux Dachfenster, Thermo, Verdunkelung - Creme (S06)
Preis: EUR 82,30

4.0 von 5 Sternen Gute Passform, wenig Hitzeentwicklung, kleinere Mängel, 8. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da die (meiner Meinung nach) überteuerten Velux ihren Dienst quittiert hatten, wurden hiervon 2 als Ersatz beschafft.

Die Passform für die Fenster (GGL6) ist gut. Es gibt einen kleinen Lichtschlitz, der aber vermutlich der etwas umständlichen Montage geschuldet ist, so dass der "Kasten" nicht ganz oben an der Kante sitzt. In den Raum gelangt dadurch aber kein Lichstrahl.
Hinweis: Es werden die Halterungen oben / innen des Fensters benötigt, um den Kasten einzuklinken. Ich weiß nicht, ob die immer vormontiert beim Fenster dabei sind.

Anders als in der Beschreibung hält das Rollo nicht in jeder Höhe. Am unteren Rand zieht es sich immer gute 10cm selbst auf, wenn man es unten nicht einrastet. Das ist ein bisschen zuviel für die "mach es fast ganz dunkel" Einstellung, damit Kinder im Hochsommer abends einschlafen können.
Wir haben die Rückseite einer kleinen Holzklammer in die Führung geklemmt, um die Wunschhöhe zu "sperren". Geht auch, aber für 110€. Naja.

Ebenso kann es sein, dass die Feder das Rollo aufzieht, wenn man das Fenster kippt / schnell bewegt. Ist ja eigentlich hervorstehendes Merkmal eines Rollos für ein Dachfenster, dass es hier gut hält.

Die Wärmeentwicklung ist aber nochmal deutlich besser als bei den alten Velux. Es ist selbst in beige absolut blickdicht.
Das Velux hatte hier "Minilichtpunkte", wenn man nah heranging und wurde viel wärmer (und hat in das Zimmer abgestrahlt).
Das Lichtblick ist wesentlich "simpler" und robuster konstruiert.

Im Sale eine Top-Möglichkeit, die Dachfenster abzudunkeln.


Philips HP8280/00 Moisture Protect Haartrockner, weiß
Philips HP8280/00 Moisture Protect Haartrockner, weiß
Preis: EUR 75,99

5.0 von 5 Sternen Außerordentliche Qualität, 8. Juni 2015
Den Haartrockner hatten wir damals im Herbstsale mehr aus Verlegenheit gekauft, da der AEG in die Jahre gekommen war.
Aber selbst zum vollen Preis absolute Empfehlung.

Man kann sich nicht die Haut verbrennen (wichtig bei unserer kleinen Tochter mit <2 Jahren, die sich noch nicht so ausdrücken konnte).
Das Gehäuse ist super stabil, griffig, haltbar.
Kein Billigplastik, was einem nach kurzer Zeit mit Knarzen usw. nervt
Die Lautstärke ist auf der kleinen Stufe sehr moderat, auf der hohen verständlicherweise nicht mehr.

Die Haare von der Kleinen werden super gleichmäßig, leicht kämmbar, nicht aufgeladen und glänzend.
Und vor allem geht das sehr sehr schnell.

Das weiße Gehäuse nimmt leicht schwarze Streifen / Verunreinigungen auf, wenn man nicht aufpasst.
Da die Funktion aber über jeden Zweifel erhaben ist, 5 Sterne.


Grand Theft Auto: San Andreas (DVD-ROM)
Grand Theft Auto: San Andreas (DVD-ROM)
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 16,99

14 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zweifelhafte Verbesserungen, 18. Oktober 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Erstmal eines Vorweg:
GTA III und Vice City habe ich über alles geliebt. Beide Spiele habe ich mehrmals durchgespielt und selbst danach gerne noch mal eine Stunde Zeit im jeweiligen Spiel verbracht. Einfach ein wenig rumfahren, vielleicht noch ein paar Bonusmissionen lösen, Chaos veranstalten, Radio hören, mit anderen Worten: Spaß haben.

Am Anfang von San Andreas geht das auch. Mit dem Szenario hatte ich keine Probleme, also weder mit Sprache noch den Motiven der Hauptpersonen. Auch die zahlreichen RPG-Anleihen wie trainieren, essen, Frauen aufreißen fand ich super. Ich bin stundenlang Fahrrad gefahren, um am Schluss über Autos drüber springen zu können und auf dem Highway lang zu radeln. Auch mit dem Auto oder dem Motorrad kann man sich verbessern, was dafür sorgt, dass man nicht so schnell schleudert oder vom Bike geworfen wird, das motiviert.
Die Missionen haben auch Spaß gemacht, sie sind (anfangs) durchweg abwechslungsreich und teilweise mit tollen Skriptsequenzen gespickt. Da muss man Kurier spielen, Züge verfolgen, in Häuser einbrechen, etc.
Die Stadt ist genauso abwechslungsreich entworfen und lädt zum Erkunden ein.
Später bekommt man auch noch eine eigene Gang und kann die Stadt erobern. Also erstmal jede Menge Untergrundkriege gestartet und den anderen Gangstern gezeigt, wer der Boss ist.
Auch die Radiostationen sind wieder gut gelungen und teilweise echt lustig.

Das klingt ja alles ganz positiv, doch warum dann nur zwei Sterne?
Ganz einfach, vieles wurde einfach verschlimmbessert oder nur halbherzig bearbeitet:

1. Die Stadt + die umgebenden Gebiete sind zu groß: Je weiter man kommt, umso mehr sucht man, umso länger gurkt man sinnlos durch die Gegend und findet je nach Gebiet noch nicht mal schnelle Autos, um sein Ziel zu erreichen. Auch für die Missionen muss man teilweise ewig rumfahren und weil man, wenn man stirbt, das ganze von vorne beginnen muss, ist Frust angesagt.
2. Die Missionen wiederholen sich irgendwann und werden teilweise bocke schwer.
3. Wenn man nicht trainiert, verliert man die erwirtschafteten Boni. Wer nicht regelmäßig in die Mucki-Bude geht, wird wieder zum Schwächling. 3.1 Für eine Mission z.B. muss man gut genug schwimmen können, wenn man das bis dahin nicht kann, heißt es erstmal stundenlang schwimmen und tauchen üben... unnötig...
4. Wenn man viele Gebiete erobert hat, werden diese andauernd angegriffen und man muss sich darum kümmern. Dafür muss man mitunter wieder ellenlange Fahrten hinter sich bringen. Aber es geht noch schlimmer: in Missionen hat man garkeine Gelegenheit dazu, sich darum zu kümmern und so verliert man die mühsam eroberten Gebiete einfach.
5. Die Steuerung ist teilweise echt verhunzt, siehe Hubschrauber und Flugzeuge.
6. Am Anfang lustige Sachen wie Klamotten kaufen, sich frisieren lassen, etc. nerven sehr schnell, weil man die Kleidung nicht direkt sieht, sondern der Charakter erst in die Umkleide geht, dann wieder rausgeht und man dann erst das T-Shirt sieht. Bei 20 T-Shirts pro Laden kann das echt ewig dauern. Beim Friseur das selbe. Der Charakter setzt sich auf den Stuhl, dreht sich vom Spieler weg, der Friseur schnibbelt, man sieht, wie die Frisur aussehen würde, die man sich vielleicht kauft.
Das sind vielleicht nur 3-5 Sekunden Zeit die man verliert, aber es nervt unheimlich.
Genauso beim Waffenkaufen, statt wie beim Vorgänger alle Waffen auf einmal zu sehen und mit rechts und links die sich aussuchen zu können, legt der Verkäufer die eine Waffe unter den Tisch und holt dann erst die neue hervor. Warum? Das ist vielleicht authentisch, aber es ist auch genauso unnötig, wenn nicht sogar noch unnötiger.

Also kurzum: Man wollte anscheinend viele tolle neue Sachen einführen, hat sich die aber nicht wirklich gut überlegt und dann schnell in's Spiel eingebaut, damit man was auf der Habenseite hat.
Hinzu kommt, dass man einen Großteil des Spiels nicht mit Spielen, sondern mit auf den Friseur Warten und von A nach B Fahren, verbringt.

Das alles führte dazu, dass ich das Spiel demotiviert deinstallierte und nie wieder anfasste, auch GTA IV werde ich mir wohl nicht antun. Schade eigentlich, die Vorgänger waren nämlich echte Meilensteine...
Also lieber GTA III oder Vice City spielen ;)
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2013 2:58 PM CET


SpellForce - Platinum Edition
SpellForce - Platinum Edition

6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Manchmal ist weniger mehr..., 10. Oktober 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: SpellForce - Platinum Edition (Computerspiel)
Ich rede nicht um den heißen Brei rum, denn beschrieben ist das Spiel bereits, sondern fange direkt mit der Kritik an.
Was stört mich an dem Spiel:

a) Das Tutorial: Hier wird man von den Entwicklern behandelt wie ein kompletter Anfänger, der noch nie eine Maus in der Hand hatte und auch noch nie das Wort "Strategiespiel" gehört hat. Ich dachte, ich tue es mir mal an, weil ein paar Unterschiede gibt es ja stets in der Steuerung, je nach Spiel.
Doch eigentlich hätte man sich das komplett schenken können. Die nützlichen Hinweise, sind ganz am Ende des Tutorials versteckt: Man darf mit seinem Helden/Avatar die Hälfte der Karte freikämpfen und an Statuen sich die Tipps auflesen. Und nur der Avatar kann die Statuen aktivieren, normale Fußsoldaten nicht. Das ganze ist freiwillig, aber die Tipps sind tausendmal hilfreicher/essenzieller als alles was einem davor erklärt wurde. Kein motivierender Spieleinstieg...
b) die KI: Man muss jeden Gegner einzeln attackieren lassen, bzw. den Befehl dazu geben, von alleine passiert nicht viel. Warcraft III ist um einiges früher erschienen und hat gezeigt, wie eine KI bei einem solchen Genremischling auszusehen hat.
Immerhin ist die Gegner-KI genauso schlecht: sie gehen ständig die selben Wege (Mit Türmen einmauern, funktioniert so in jeder Mission)
Durch die KI geht dem Strategiepart jeglicher Anspruch verloren, man baut einfach, bis man das Einheitenmaximum erreicht hat und schickt dann seine Armee los, um die ganze Karte leerzuputzen. Da die Ressourcen alle nachwachsen (Ja auch Steine und Erze, denkt nicht zu sehr darüber nach ;) ), sind Verluste überhaupt nicht schlimm, noch weniger als das. Oftmals kommt man mit Kamikaze-Aktionen noch weiter als mit taktieren...
c) der eigene Held: Der kann fast garnichts, Flächenzauber gibt es erst viel zu spät im Spiel, sodass er viel zu lange, nur als stärkerer Fußsoldat rumläuft und nicht viel ausrichten kann.
d) fehlende Abwechslung: Jede Mission läuft nach dem selben Muster ab: leere die gesamte Karte, entweder mit Helden oder mit einer Armee, ersteres geht schnell für zweiteres muss erst mal mühseelig eine Basis aufgebaut werden
e) lange Laufwege: die zahlreichen Nebenquests sind zwar ganz nett und lohnen sich aus spielerischer Hinsicht, aber man muss so unglaublich viel dafür hin und her laufen. Hinzu kommt, dass bei jedem Kartenwechsel ewig lang geladen wird.
f) Erklärungen: Wo einen das Tutorial noch mit unnötigen Infos bombadiert, fehlen die im Verlauf des Spiels. Was können Einheiten nun genau? Was bringt ein Upgrade? Wieviel Schaden macht der Zauber? Was ist am Skelett Stufe 2 besser als am Skelett Stufe 1? All das fehlt, ärgerlich...
g) die Kamera: Hat man einmal größere Armeen (Maximum ist 70, dazu kommen 1 Avatar, 5 Helden, 3 Titanen, also insgesamt 79 Einheiten), verliert man aufgrund der schlechten Kamera ganz schnell die Übersicht. Man kann einfach nicht weit genug rauszoomen. Die von-oben-Ansicht ist katastrophal, weil man viel zu wenig auf einmal sieht. Auch die Verfolgerperspektive bringt keine Vorteile. Einzelne Gegner im Kampfgewirr rauspicken wird dabei fast unmöglich, ist aber eigentlich notwendig (s. KI).
h) die Story + die Welt: Jedes gute RPG braucht eine gute Story, da hapert es bei Spellforce. Die dümpelt vor sich hin. Ich weiß nur, ich muss (natürlich im Alleingang) eine Fantasy-Welt vor dem Untergang retten. Wow, einfallsreich... Dazu kommen fehlende Identifikation mit der Welt und ihrer Figuren. Die Helden die man herbeirufen kann, haben zwar alle einen Namen, aber ansonsten nix. Keine Interaktion (wie im legendären Baldurs Gate) und dadurch, dass sie nicht aufsteigen, sondern alle paar Level ersetzt werden, hängt man kein bisschen an ihnen. Wenn sie sterben, erweckt man sie (quasi) kostenfrei wieder. Super Sache, also nur bessere Fußsoldaten, die dazu noch umsonst sind und somit super geeignet sind als Kanonenfutter.
i) Die Sprachausgabe: Viele haben schon die gelangweilt wirkenden Sprecher bemängelt, doch was mich ebenfalls stört, sind einfach unpassende Kommentare. Wenn ich mit 70 Mann einen Gegner angreife, möchte ich kein "Das ist ein Hinterhalt" oder "Es sind zu viele" von meinen Leuten hören, auch dass die Elfen von Brüdern und Schwestern reden obwohl sie allesamt weiblich sind, wirkt unfreiwillig komisch.
Des weiteren finde ich, wirken die Fantasienamen arg aufgesetzt, wenn in fast jedem Satz irgendein seltsam wirkender Name auftaucht, dann frag ich mich: Okay, was will man mir damit sagen?

Doch das schlimmste zum Schluss:
Wenn man lädt oder das Gebiet wechselt muss man jedes Mal die gesamte Karte neu erkunden und auch die gebauten Basen sind weg, weil das Spiel das nicht speichert. Wie sinnlos ist das denn? Hat man da etwa so schluderig programmiert? Oder wollte man damit die Spielzeit etwas aufplustern? Dann dauert eine Mission gerne mal zwischen 1 und 3 Stunden, da lohnt es sich garnicht erst anzufangen, wenn man mal nur 30 Minuten Zeit hat.

Aber trotzdem spiele ich es. Wieso?
Zumindest eine Rollenspielstärke hat das Spiel: Den Sog.
Man will weiterspielen, den nächst-besseren Zauber, das nächste Level, die nächste Mission, das nächste Volk, die nächste Quest, noch eine bessere Rüstung.
Doch auch hier hapert es, wenn man ehrlich zu sich ist. Der nächst-bessere Zauber, macht einfach nur mehr Schaden, statt einer blauen 5 blitzt also eine blaue 10 auf. Na super. Dafür halten die Gegner das doppelte aus, ergo ändert sich nichts. Sinnvolle Veränderung wie Flächenschaden oder das Treffen von zwei Gegnern bleiben aus.

Fazit: Etwas mehr Liebe zum Detail und ein wenig mehr Kreativität hätten dem Spiel nicht geschadet, denn prinzipiell ist es nicht schlecht. Nur ist es halt nichts Halbes und nichts Ganzes.
--> Spielt lieber Warcraft III, das ist um Längen besser. Habt ihr davon natürlich schon genug, könnt ihr Spellforce mal ausprobieren, ich spiele es ja auch (noch). Habe es aber auch in der Platinum Edition umsonst in einem Spielemagazin bekommen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2012 3:26 AM MEST


Spellforce - The Order of Dawn
Spellforce - The Order of Dawn
Wird angeboten von MaxMedia - Home Entertainment
Preis: EUR 6,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da haben sich die Produzenten etwas übernommen, 10. Oktober 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Ich rede nicht um den heißen Brei rum, denn beschrieben ist das Spiel bereits, sondern fange direkt mit der Kritik an.
Was stört mich an dem Spiel:

a) Das Tutorial: Hier wird man von den Entwicklern behandelt wie ein kompletter Anfänger, der noch nie eine Maus in der Hand hatte und auch noch nie das Wort "Strategiespiel" gehört hat. Ich dachte, ich tue es mir mal an, weil ein paar Unterschiede gibt es ja stets in der Steuerung, je nach Spiel.
Doch eigentlich hätte man sich das komplett schenken können. Die nützlichen Hinweise, sind ganz am Ende des Tutorials versteckt: Man darf mit seinem Helden/Avatar die Hälfte der Karte freikämpfen und an Statuen sich die Tipps auflesen. Und nur der Avatar kann die Statuen aktivieren, normale Fußsoldaten nicht. Das ganze ist freiwillig, aber die Tipps sind tausendmal hilfreicher/essenzieller als alles was einem davor erklärt wurde. Kein motivierender Spieleinstieg...
b) die KI: Man muss jeden Gegner einzeln attackieren lassen, bzw. den Befehl dazu geben, von alleine passiert nicht viel. Warcraft III ist um einiges früher erschienen und hat gezeigt, wie eine KI bei einem solchen Genremischling auszusehen hat.
Immerhin ist die Gegner-KI genauso schlecht: sie gehen ständig die selben Wege (Mit Türmen einmauern, funktioniert so in jeder Mission)
Durch die KI geht dem Strategiepart jeglicher Anspruch verloren, man baut einfach, bis man das Einheitenmaximum erreicht hat und schickt dann seine Armee los, um die ganze Karte leerzuputzen. Da die Ressourcen alle nachwachsen (Ja auch Steine und Erze, denkt nicht zu sehr darüber nach ;) ), sind Verluste überhaupt nicht schlimm, noch weniger als das. Oftmals kommt man mit Kamikaze-Aktionen noch weiter als mit taktieren...
c) der eigene Held: Der kann fast garnichts, Flächenzauber gibt es erst viel zu spät im Spiel, sodass er viel zu lange, nur als stärkerer Fußsoldat rumläuft und nicht viel ausrichten kann.
d) fehlende Abwechslung: Jede Mission läuft nach dem selben Muster ab: leere die gesamte Karte, entweder mit Helden oder mit einer Armee, ersteres geht schnell für zweiteres muss erst mal mühseelig eine Basis aufgebaut werden
e) lange Laufwege: die zahlreichen Nebenquests sind zwar ganz nett und lohnen sich aus spielerischer Hinsicht, aber man muss so unglaublich viel dafür hin und her laufen. Hinzu kommt, dass bei jedem Kartenwechsel ewig lang geladen wird.
f) Erklärungen: Wo einen das Tutorial noch mit unnötigen Infos bombadiert, fehlen die im Verlauf des Spiels. Was können Einheiten nun genau? Was bringt ein Upgrade? Wieviel Schaden macht der Zauber? Was ist am Skelett Stufe 2 besser als am Skelett Stufe 1? Als das fehlt, ärgerlich...
g) die Kamera: Hat man einmal größere Armeen (Maximum ist 70, dazu kommen 1 Avatar, 5 Helden, 3 Titanen, also insgesamt 79 Einheiten), verliert man aufgrund der schlechten Kamera ganz schnell die Übersicht. Man kann einfach nicht weit genug rauszoomen. Die von-oben-Ansicht ist katastrophal, weil man viel zu wenig auf einmal sieht. Auch die Verfolgerperspektive bringt keine Vorteile. Einzelne Gegner im Kampfgewirr rauspicken wird dabei fast unmöglich, ist aber eigentlich notwendig (s. KI).
h) die Story + die Welt: Jedes gute RPG braucht eine gute Story, da hapert es bei Spellforce. Die dümpelt vor sich hin. Ich weiß nur, ich muss (natürlich im Alleingang) eine Fantasy-Welt vor dem Untergang retten. Wow, einfallsreich... Dazu kommen fehlende Identifikation mit der Welt und ihrer Figuren. Die Helden die man herbeirufen kann, haben zwar alle einen Namen, aber ansonsten nix. Keine Interaktion (wie im legendären Baldurs Gate) und dadurch, dass sie nicht aufsteigen, sondern alle paar Level ersetzt werden, hängt man kein bisschen an ihnen. Wenn sie sterben, erweckt man sie (quasi) kostenfrei wieder. Super Sache, also nur bessere Fußsoldaten, die dazu noch umsonst sind und somit super geeignet sind als Kanonenfutter.

Doch das schlimmste zum Schluss:
Wenn man lädt oder das Gebiet wechselt muss man jedes Mal die gesamte Karte neu erkunden und auch die gebauten Basen sind weg, weil das Spiel das nicht speichert. Wie sinnlos ist das denn? Hat man da etwa so schluderig programmiert? Oder wollte man damit die Spielzeit etwas aufplustern? Dann dauert eine Mission gerne mal zwischen 1 und 3 Stunden, da lohnt es sich garnicht erst anzufangen, wenn man mal nur 30 Minuten Zeit hat.

Aber trotzdem spiele ich es. Wieso?
Zumindest eine Rollenspielstärke hat das Spiel: Den Sog.
Man will weiterspielen, den nächst-besseren Zauber, das nächste Level, die nächste Mission, das nächste Volk, die nächste Quest, noch eine bessere Rüstung.
Doch auch hier hapert es, wenn man ehrlich zu sich ist. Der nächst-bessere Zauber, macht einfach nur mehr Schaden, statt einer blauen 5 blitzt also eine blaue 10 auf. Na super. Dafür halten die Gegner das doppelte aus, ergo ändert sich nichts. Sinnvolle Veränderung wie Flächenschaden oder das Treffen von zwei Gegnern bleiben aus.

Fazit: Etwas mehr Liebe zum Detail und ein wenig mehr Kreativität hätten dem Spiel nicht geschadet, denn prinzipiell ist es nicht schlecht. Nur ist es halt nichts Halbes und nichts Ganzes.
--> Spielt lieber Warcraft III, das ist um Längen besser. Habt ihr davon natürlich schon genug, könnt ihr Spellforce mal ausprobieren, ich spiele es ja auch (noch). Habe es aber auch in der Platinum Edition umsonst in einem Spielemagazin bekommen.


Route 666
Route 666

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja..., 10. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Route 666 (Audio CD)
Ich muss leider meinen Vorrednern widersprechen. Ein Meilenstein ist dieses Album bei weitem nicht.
Es ist nett, nicht mehr und nicht weniger. Naja Tendenz eher in Richtung weniger.

Woran das liegt?
Das Album ist einfach viel zu eintönig. Ich habe das Lied "Route 666" auf einem Sampler gehört und fand's echt super.
Es war ein kurzweiliges Stück Musik, mit einer tollen Melodie und einem Refrain der hängenbleibt. Auch der "Gesang" (Mischung aus Death Metal Growls und Singen) passt super, Party Death Metal quasi (ja steinigt mich ;) ). Also etwas was ich so noch nicht gehört hatte.

Aber nun da ich die gesamte CD habe, hätte es auch jedes andere Lied sein können, das mich da begeistert hat.
Das Songwriting ist einfach erschreckend ein-dimensional: die Instrumentalisierung ist stets die selbe, der Gesang stets gleich, die Melodieführung ähnlich und auch der Aufbau der Lieder weicht nur minimal bis garnicht voneinander ab. Man hat einen gut in's Ohr gehenenden Refrain, mit einer netten Melodie, der dann pro Lied ca. 5 mal gespielt wird (am Schluss zwei Mal), unterbrochen von 2 Strophen und ab und zu einer Bridge, einem Solo oder ähnlichem.

Höhepunkte der Monotonie/Einfallslosigkeit sind allerdings:
a) das Schlagzeug: Der Schlagzeuger spielt so simple Sachen und dann auch noch fast jedes Lied das gleiche. Eigentlich könnte er 4 Helltrain-Stücke gleichzeitig spielen, ohne in's Schwitzen zu kommen...
Vom schwachen Sound mal ganz abgesehen, aber das kann ja auch am Budget gelegen haben, das möchte ich nicht negativ anrechnen.
b) Fade-Outs: Von den 11 Liedern hören nur 2 (oder waren es 3?) Lieder nicht mit einem Fade-Out auf... Man spielt den Refrain zum 5. Mal und dann dreht man die Lautstärke runter und geht über zum nächsten Lied.
Schwache Leistung...

Ich hab das Album für 5 € auf 'nem Markt gefunden, für den Preis kann man nicht meckern, aber insgesamt ist dies wohl das schwächste Album in meiner CD-Sammlung. Ich hätte gerne 2,5 Sterne gegeben, denn 3 wirken zuviel, aber bei 0,5 rundet man ja auf ;)
Also nette Scheibe, tut keinem weh und macht für zwischendurch auch mal ganz gute Laune.


Grand Theft Auto: San Andreas (DVD-ROM)
Grand Theft Auto: San Andreas (DVD-ROM)
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 16,99

3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zweifelhafte Verbesserungen, 10. Oktober 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Erstmal eines Vorweg:
GTA III und Vice City habe ich über alles geliebt. Beide Spiele habe ich mehrmals durchgespielt und selbst danach gerne noch mal eine Stunde Zeit im jeweiligen Spiel verbracht. Einfach ein wenig rumfahren, vielleicht noch ein paar Bonusmissionen lösen, Chaos veranstalten, Radio hören, mit anderen Worten: Spaß haben.

Am Anfang von San Andreas geht das auch. Mit dem Szenario hatte ich keine Probleme, also weder mit Sprache noch den Motiven der Hauptpersonen. Auch die zahlreichen RPG-Anleihen wie trainieren, essen, Frauen aufreißen fand ich super. Ich bin stundenlang Fahrrad gefahren, um am Schluss über Autos drüber springen zu können und auf dem Highway lang zu radeln. Auch mit dem Auto oder dem Motorrad kann man sich verbessern, was dafür sorgt, dass man nicht so schnell schleudert oder vom Bike geworfen wird, das motiviert.
Die Missionen haben auch Spaß gemacht, sie sind (anfangs) durchweg abwechslungsreich und teilweise mit tollen Skriptsequenzen gespickt. Da muss man Kurier spielen, Züge verfolgen, in Häuser einbrechen, etc.
Die Stadt ist genauso abwechslungsreich entworfen und lädt zum Erkunden ein.
Später bekommt man auch noch eine eigene Gang und kann die Stadt erobern. Also erstmal jede Menge Untergrundkriege gestartet und den anderen Gangstern gezeigt, wer der Boss ist.
Auch die Radiostationen sind wieder gut gelungen und teilweise echt lustig.

Das klingt ja alles ganz positiv, doch warum dann nur zwei Sterne?
Ganz einfach, vieles wurde einfach verschlimmbessert oder nur halbherzig bearbeitet:

1. Die Stadt + die umgebenden Gebiete sind zu groß: Je weiter man kommt, umso mehr sucht man, umso länger gurkt man sinnlos durch die Gegend und findet je nach Gebiet noch nicht mal schnelle Autos, um sein Ziel zu erreichen. Auch für die Missionen muss man teilweise ewig rumfahren und weil man, wenn man stirbt, das ganze von vorne beginnen muss, ist Frust angesagt.
2. Die Missionen wiederholen sich irgendwann und werden teilweise bocke schwer.
3. Wenn man nicht trainiert, verliert man die erwirtschafteten Boni. Wer nicht regelmäßig in die Mucki-Bude geht, wird wieder zum Schwächling. 3.1 Für eine Mission z.B. muss man gut genug schwimmen können, wenn man das bis dahin nicht kann, heißt es erstmal stundenlang schwimmen und tauchen üben... unnötig...
4. Wenn man viele Gebiete erobert hat, werden diese andauernd angegriffen und man muss sich darum kümmern. Dafür muss man mitunter wieder ellenlange Fahrten hinter sich bringen. Aber es geht noch schlimmer: in Missionen hat man garkeine Gelegenheit dazu, sich darum zu kümmern und so verliert man die mühsam eroberten Gebiete einfach.
5. Die Steuerung ist teilweise echt verhunzt, siehe Hubschrauber und Flugzeuge.
6. Am Anfang lustige Sachen wie Klamotten kaufen, sich frisieren lassen, etc. nerven sehr schnell, weil man die Kleidung nicht direkt sieht, sondern der Charakter erst in die Umkleide geht, dann wieder rausgeht und man dann erst das T-Shirt sieht. Bei 20 T-Shirts pro Laden kann das echt ewig dauern. Beim Friseur das selbe. Der Charakter setzt sich auf den Stuhl, dreht sich vom Spieler weg, der Friseur schnibbelt, man sieht, wie die Frisur aussehen würde, die man sich vielleicht kauft.
Das sind vielleicht nur 3-5 Sekunden Zeit die man verliert, aber es nervt unheimlich.
Genauso beim Waffenkaufen, statt wie beim Vorgänger alle Waffen auf einmal zu sehen und mit rechts und links die sich aussuchen zu können, legt der Verkäufer die eine Waffe unter den Tisch und holt dann erst die neue hervor. Warum? Das ist vielleicht authentisch, aber es ist auch genauso unnötig, wenn nicht sogar noch unnötiger.

Also kurzum: Man wollte anscheinend viele tolle neue Sachen einführen, hat sich die aber nicht wirklich gut überlegt und dann schnell in's Spiel eingebaut, damit man was auf der Habenseite hat.
Hinzu kommt, dass man einen Großteil des Spiels nicht mit Spielen, sondern mit auf den Friseur Warten und von A nach B Fahren, verbringt.

Das alles führte dazu, dass ich das Spiel demotiviert deinstallierte und nie wieder anfasste, auch GTA IV werde ich mir wohl nicht antun. Schade eigentlich, die Vorgänger waren nämlich echte Meilensteine...
Also lieber GTA III oder Vice City spielen ;)


Way of the Fist
Way of the Fist
Preis: EUR 21,27

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Scheibe, allerdings etwas einseitig, 20. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Way of the Fist (Audio CD)
Ich bin auf die Band gestoßen, als ich nach Lebenszeichen der Band Motograter suchte. Leider haben die sich wohl aufgelöst, dafür hat Ivan Moody (der Sänger von Motograter) sich mit einigen Musikern zusammen gesetzt und dann dieses Brett hier zusammengeschustert.
Zunächst kannte ich nur die Songs von ihrer Myspace-Seite und fand sie allesamt einfach nur fett. Also flugs die CD bestellt und ab die Post (Wobei flugs untertrieben ist, das Album wurde unerträglich oft verschoben).

Alles in allem kann man nicht meckern, der Sound ist gut, die Musiker beherrschen ihre Instrumente, die Refrains bleiben hängen, die Texte passen hervorragend zur Musik und man hebt sich angenehm von dem restlichen Metalcore-Einheitsbrei ab.
Der größte Knackpunkt ist allerdings, dass alle Songs gleich aufgebaut sind. Die Double Bass wird durchgetreten, der Bass pumpt, die Gitarren schreddern vor sich hin, in der Strophe wird geschrien und während den Refrains clean gesungen. Bei der "Ballade" The Bleeding hingegen drosselt man das Tempo und das Gesangsschema wird kurzer Hand einfach umgedreht (soll heißen in der Strophe Gesang, im Refrain Geschrei).
Auf der Myspace-Seite fiel das nicht so auf, weil es nur 4 Lieder waren, aber auf ein ganzes Album verteilt (was ich mit 10 Liedern etwas kurz finde, vielleicht ist es aber auch besser so) wirkt das ganze etwas ernüchternd.

Also gute Band, mit vielen guten Ansätzen und einem meiner Lieblingssänger in ihren Reihen. Aber in Zukunft will ich mehr Abwechslung, denn der erwartete/erhoffte Dauerbrenner ist das Album nicht geworden, weil die Songs sich untereinander zu ähnlich sind.
Trotzdem: Kaufempfehlung, vor allem weil die Jungs sich dann vielleicht mal nach Deutschland bequemen :)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 14, 2009 5:32 PM MEST


Seite: 1