Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY
Profil für Eisprinzessin > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Eisprinzessin
Top-Rezensenten Rang: 410.575
Hilfreiche Bewertungen: 123

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Eisprinzessin (Hamburg)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Vegane Kochkunst: Kreative Küche für Vitalität und Lebensfreude - Bio
Vegane Kochkunst: Kreative Küche für Vitalität und Lebensfreude - Bio
von Matthias Langwasser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemeint ist leider nicht immer auch gut gemacht..., 19. Mai 2011
Ohweh...ich bin froh, dieses Buch nur ausgeliehen und nicht erworben zu haben. Schade!

Zu oft sieht man den Autoren anstatt des Essens (manchmal auch beides zusammen), aber immerhin gibt es überhaupt Fotos. Die Qualität ist allerdings nicht berauschend.
Es wirkt desweiteren etwas eingebildet, mehrfach zu betonen, man selber wäre ja mit keinem Kochbuch zufrieden und es schmecke einem in Restaurants ja fast nie (und haut dann so ein semi-professionelles Buch heraus...).
Die persönlichen Kommentare wie "Mmmmh...." und Lebensgeschichten stören (ganz ehrlich: mich interessieren Rezepte, nicht der Autor, mit Attila Hildmann HABEN wir bereits deinen Selbstdarsteller unter den Veganköchen, das reicht). Ich finde übrigens, dass die Zutaten zu exotisch sind. Ich lebe seit 25 Jahren vegetarisch und seit kurzem vegan, immer sehr gesund, aber was da an Zeug verwendet wird (Himbeeressig....), kaufe ich doch nicht für EIN Rezept.
Auch braucht man spezielle Gerätschaften, um Getreide zu mahlen oder Flocken zu produzieren - für Leute mit kleiner Küche (oder wenig Geld) auch nicht so super und die Teile werden nicht einmal im Vorwort erklärt, da lesen wir lieber über den kosmischen Frieden und Freude auf der Welt (was ich natürlich befürworte).
Und die Mengenangaben! Frühstück für fünf Personen? Wie oft hat der Durchschnittshaushalt fünf Personen am Tisch, die dann zufällig auch noch alle dasselbe essen möchten?
Der esoterische Touch stört, damit werden Außenstehende doch direkt abgeschreckt, die nur mal hineinschnuppern wollen und sich dann in allen Klischees bestätigt fühlen.
Wieso ist der Autor erst mit 17 Veggie geworden, wenn er sich bereits als kleiner Junge für Tiere, den Planeten etc. interessiert hat? Ich finde das extrem spät (ich habe bereits als Kind die Konsequenz gezogen, auch wenn mir die Hintergründe natürlich unbekannt waren - das kam erst viel später hinzu, aber ich habe es abgelehnt, weil es mir falsch vorkam, tote Tiere zu essen, und dafür brauche ich kein Hintergrundwissen bezüglich Methanausstoß, Massentierhaltung etc. Meine Eltern waren übrigens Fleischesser). Aber besser spät als nie...
Sehr nervig außerdem sind die Schreibfehler. Bei einem BUCH sollte man doch davon ausgehen, dass jemand gegenliest? Ist doch nicht die Amazon-Community, wo man seine Vertipper loslässt ;)
Insgesamt ein schöner Ansatz und Inspirationen sind durchaus vorhanden, aber insgesamt leider für ein Kochbuch ungewöhnlich viele Kritikpunkte meinerseits.
Vielleicht wird es beim nächsten Buch besser?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2014 6:55 PM MEST


Entrissen (Ein Marina-Esposito-Thriller, Band 1)
Entrissen (Ein Marina-Esposito-Thriller, Band 1)
von Tania Carver
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Solider Thriller, 22. April 2011
Die Story um einen Psychopathen, der es auf ungeborene Babys abgesehen hat, wirkt zunächst so, als ob sich das Finale bereits auf den ersten Seiten abzeichnet. In Teilen trifft dies zu, dennoch kommt es zu unerwarteten Wendungen, die ausreichen, um das Buch interessant zu halten. Es mag fesselndere Thriller geben, aber mir haben die Protagonisten, die Handlung und auch das (kitischige?) Ende gefallen und ich kann die Lektüre als einen gut verdaulichen Happen für zwischendurch empfehlen, um den man sich nicht allzu lange einen Kopf machen muss.


Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud: Ein Leben hinter tausend Schleiern
Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud: Ein Leben hinter tausend Schleiern
von Jean P. Sasson
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Orientalische Märchenstunde, 19. April 2011
Dieses Buch ist faszinierend, wenngleich ich nicht davon ausgehe, dass diese Geschichte zu 100% authentisch ist. Dafür ist es von allem einfach etwas zu viel.
Die Protagonistin soll als arabische Feministin sicherlich sympathisch sein, ist es mit ihrer Überheblichkeit aber nicht. Überheblich unter anderem gegenüber dem Westen, den sie doch so sehr um die Freiheiten seiner Frauen beneidet (arabische Frauen würden sich ja viel hübscher machen als westliche Frauen, im arabischen Raum würde man viel ungezwungener über Dinge wie Menstruatin etc. sprechen - davon abgesehen, dass man hier Tränen lachen möchte, wäre es vornehm, sich nicht über andere Kulturen zu stellen). Außerdem erscheinen mir Leute ominös, die davon reden, "ihre Nation" würde beleidigt, wie es Sultana im Flugzeug tut (wie klingt das bei einem Deutschen?). Interessant auch, dass sie den Islam einerseits verteidigt und einen Zusammenhang mit den teils steinzeitlichen Traditionen abstreitet, aber andererseits kritisiert, dass kleine Mädchen geheiratet und als Ehefrauen vergewaltigt werden, wo dies durch Mohammed doch vorgelebt wurde (Stichwort Sure 4 des Korans, was den jederzeit verfügbaren Sex angeht, Mohammeds Worte über Aischa, seine jungfräuliche Kinder-Ehefrau, findet man in den Hadithen). Soviel zum Thema fehlender Zusammenhang. Typische Religions-Rosinenpickerei eben, gibt es bekanntlich nicht nur bei den Muslimen.
Ich nehme ihr die fünfmonatige Flucht im übrigen nicht ab.
Wenig sympathisch auch die Frau, die ihre Geschichte für dieses Buch aufgeschrieben hat: sie outet sich mal eben als positiv-Rassistin, indem sie gesteht, dass sie das Buch zunächst nicht veröffentlichen wollte, da sie nichts negatives über Araber schreiben wollte...
Schwer zu sagen, inwieweit der Inhalt des Buchs nun authentisch ist oder nicht, die Geschichten um missbrauchte weibliche Angestellte und korrupte Angehörige des Königshauses sind nicht neu, von daher kann man ausgehen, dass diese Einblicke wohl (leider) realistische Zustände widerspiegeln.
Definitiv interessant zu lesen, aber mit Vorsicht zu genießen und wohl eher als modernes Horror-Märchen aus 1001 Nacht zu interpretieren.


Der Schläfer: Thriller (Gabriel Allon-Reihe, Band 5)
Der Schläfer: Thriller (Gabriel Allon-Reihe, Band 5)
von Daniel Silva
  Gebundene Ausgabe

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie Clancy zu besseren Zeiten, 9. April 2011
Dieses Buch erinnert tatsächlich an die Zeiten, als Tom Clancy sich noch nicht durch Ghostwriter vertreten ließ und selber Hand an seine Werke legte. Politisch unkorrekt und brutal ist dieser Roman, in dem der israelische Geheimdienst einen palästinensischen Top-Terroristen aufs Korn nimmt. Das Buch wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf, manchmal wird es etwas wirr, aber immer interessant und spannend. Schwer zu sagen, was der Fantasie des Autoren entspringt und was der Realität, aber man kann sich durchaus vorstellen, dass es sich so oder so ähnlich abspielt. Von heimlichen Killerkommandos der Regierung hat man ja durchaus bereits gelesen...
Ein empfehlenswerter Roman, dessen Figuren gefallen und die Lust auf weitere Bücher des Autoren machen.


Der Vogelmann: Der 1. Fall für Jack Caffery (Die Inspektor-Caffery-Thriller, Band 1)
Der Vogelmann: Der 1. Fall für Jack Caffery (Die Inspektor-Caffery-Thriller, Band 1)
von Mo Hayder
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Vogelmann, 7. April 2011
Dieses Buch ist teilweise extrem widerlich und in einigen wenigen Passagen etwas langatmig, aber dennoch muss man die perverse Story um Nekrophilen-Morde unbedingt zu Ende lesen. Ich muss gestehen, dass ich die Hintergründe erst durchschaut habe, als der Leser dies auch sollte und war wirklich überrascht über die entsprechende Entwicklung. Ich bin froh über diesen Glücksgriff in der Bücherei und kann den Roman deutlich empfehlen.


Wiedersehen in Barsaloi
Wiedersehen in Barsaloi
von Corinne Hofmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hofmann wie immer, dennoch ein würdiger Abschluss, 29. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wiedersehen in Barsaloi (Taschenbuch)
Ja, Frau Hofmann schlachtet ihr Leben medial aus. Kann man es ihr vorwerfen? Ich fürchte, nein. Und ich persönlich bin ihr dankbar für diesen Abschluss, mit dem sich der Kreis schließt. Dass sie aktuell schon wieder ein Buch schreibt, kann ich noch nicht zuordnen...
Trotz ihrer Naivität, ihres grausamen Schreibstils, trotz der Widersprüche, Dummheiten und allem anderen - bin ich ihr dankbar für diesen Einblick in das Leben einer Frau, die ihren Weg geht. Planlos vielleicht und mit deutlich mehr Glück als Verstand, aber es ist allemal spannender als das Durchschnittsleben eines Normalbürgers.
Frau Hofmann beschreibt, wie sie nach über einer Dekade zurück nach Afrika fliegt, um ihren Ex-Mann und seine Familie zu besuchen. Der geneigte Leser lacht sich über ihre Befürchtungen, von der Familie aufgrund ihrer Flucht abgelehnt zu werden, natürlich kaputt, ist Frau Hofmann doch eine wahre Geldquelle für die Familie. Sie sollte sich fragen, weshalb ihr Ex Lketinga so freundlich reagiert...nur um sofort nach Geschenken zu fragen. Er wird ständig als stolz bezeichnet, aber diese Bettelmentalität macht mich wahnsinnig. Jeder, der sich mit Frau Hofmann unterhält, bittet schließlich unverforen um Geld. Und sie verteilt mit vollen Händen und freut sich, dass sie gefeiert wird wie ein Star und dort fröhlich aufgenommen wird. Das ist wirklich süß.
Dennoch: danke, Frau Hofmann, dass wir Teil ihrer Reise sein durften. Es hat Millionen von Menschen einige spannende und unterhaltsame Stunden beschert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 4, 2012 11:49 PM CET


Jägerin und Gejagte
Jägerin und Gejagte
von Sabine Kuegler
  Gebundene Ausgabe

14 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Alptraum, 17. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Jägerin und Gejagte (Gebundene Ausgabe)
Das erste Buch faszinierte, das zweite wäre besser nicht geschrieben worden. Kuegler ist mir nun dermaßen unsympathisch geworden, dass ich es schwer bereue, die Fortsetzung gelesen zu haben!
Das Dschungelkind beschreibt, wie es verzweifelt versucht, in der Zivilisation zu überleben. Sie erweist sich dabei als absolut unwillig, faul und integrationsresistent. Die Sprache lernen? Ach, wozu. Weder Deutsch noch Japanisch ist sie nach Monaten, Jahren in der Lage, zu sprechen (ich hatte selbst Japanisch in der Schule und es war für mich Normalbegabte KEINE schwere Sprache, Kuegler kümmert sich dennoch nicht darum, sie zu erlernen...Deutsch sowieso nicht, das würde ja Mühe machen. Die Sprachkurse der Behörden bei mir in Hamburg kosten einen Euro die Stunde, sind also für jeden besuchbar, aber nein, bloß nicht integrieren...). Sie wird zum Flittchen und zur Alkoholikerin und beschwert sich im selben Zug, dass man sie für selbiges hält...die armen Kinder, die armen Väter. Wie kann man nur in einer kaputten Beziehung ein weiteres Kind wollen und bekommen, damit das andere (dritte Kind) nicht alleine ist? Der arme Nachwuchs.
Es macht einen wahnsinnig, wie wenig sie sich mit den sie umgebenden Kulturen beschäftigt. Auch nach Jahren erwischt sie noch Fettnäpfe. Wieso kenne ich Einwanderer, die nach spätestens einem Jahr top integriert sind und die, wie Kuegler, NICHT dem unsrigen Kulturkreis entstammen? Die Ausreden der Autorin, sie sei ja in einer völlig anderen Umgebung groß geworden, zählen einfach nicht. Ihr gesamtes Umfeld rät ihr bereits, doch auch mal zu arbeiten, etwas aus ihrem Leben zu machen, mal studiert sie auch ein bisschen (natürlich auf Fremdkosten), aber meistens gammelt sie nur faul herum.
Die Sprünge im Buch machen die Lektüre nicht leichter. Traurig, traurig, wie eine Person sich selbst zerstören kann (und dies auf ihre Umgebung schiebt).
Schade, was aus diesem Mädchen geworden ist.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 14, 2013 10:56 PM MEST


Der Menschenmacher: Thriller
Der Menschenmacher: Thriller
von Cody McFadyen
  Gebundene Ausgabe

0 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erbärmliche Effekthascherei, 7. März 2011
Ich bin extrem froh darüber, das Buch lediglich ausgeliehen und nicht gekauft haben. Was für ein Schund!
Bereits die Smoky-Bücher haben mir nicht wirklich gefallen, es war eher ein morbides Interesse. Wie bei dem berühmten Unfall, der hässlich ist, aber dennoch die Blicke anzieht. Es war eben alles immer sehr artifiziell. Und dennoch merkt man erst durch den Menschenmacher, was man an der vernarbten Smoky, ihrer donutsüchtigen Topmodel-Freundin und der restlichen Truppe hatte.
McFaydens neuestes Werk ist zu sehr darauf ausgelegt, auch wirklich das letzte Tabu zu brechen, ausgelegt auf Schockelemente durch pure Brutalität und Grausamkeit, die aufgesetzt und, ja, unglaubwürdig wirkt. Sicherlich gibt es einen Haufen bekloppter Menschen auf diesem Planeten, aber im Vergleich zu diesem Buch wirkt jede Alien-Invasions-Lektüre glaubwürdiger. Völlig hohle, pseudo-philosophische Passagen lassen einen unweigerlich vorblättern und gähnen. Seitenlange Monologe des Antagonisten, unglaubwürdige Handlungsweisen, es ist einfach Schwachsinn pur. Da es gerade noch interessant genug war, es mit Hängen und Würgen bis zum Ende durchzuhalten, zwei Sterne, einen Stern hebe ich mir für Bücher auf, die so schlecht sind, dass ich sie nicht durchlesen kann. Der Menschenmacher ist knapp daran vorbeigeschrammt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2011 11:28 PM CET


Mein teures Studium: Studentin, 19 Jahre, Nebenjob: Prostituierte
Mein teures Studium: Studentin, 19 Jahre, Nebenjob: Prostituierte
von Laura D.
  Broschiert

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschütternd, 27. Februar 2011
Rein literarisch betrachtet gewinnt das Werk sicherlich keinen Blumentopf, allerdings studiert die Autorin auch Sprachen, keine Literatur, und hat die deutsche Übersetzung sicherlich nicht verbrochen. Sobald man über den saloppen, umgangssprachlichen Stil hinwegsieht, hat man ein spannendes, trauriges und wütend machendes Buch vor sich liegen, welches während der kurzweiligen Lektüre diverse Emotionen auslöst. Unverständnis über ihre Qualen zum Semesterbeginn: sie nimmt über zehn Kilogramm ab, da sie sich nicht genügend Nahrung leisten kann und man fragt sich, warum sie durch keine Behörde unterstützt wird. Ungeduld, warum sie ihren geizigen, reichen Partner nicht endlich verlässt. Ekel, wenn es um ihre Freier geht, denen sie sich notgedrungen hingibt. Misstrauen, wenn sie beim ersten Kunden noch vollkommen paralysiert ist, beim zweiten schon, wie soll man sagen, abgefuckt an die Sache herangeht und die, mh, Sache schnell in die Hand nimmt. Vom Paulus zum Saulus?
Dennoch, ich glaube ihr. Das Buch soll auf die schwierige Situation der französischen Studenten hinweisen, nach Schätzungen sollen sich über 40.000 verkaufen. Schockierend, ein Armutszeugnis für die Behörden. Ob es in Deutschland besser aussieht, vermag ich nicht zu beurteilen.


Zurück aus Afrika
Zurück aus Afrika
von Corinne Hofmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Corinne, paradox, 27. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Zurück aus Afrika (Taschenbuch)
`Die weisse Massai` erschien mir unglaublich anstrengend. Die naive Corinne, all die nervtötenden, teils ekligen Probleme und Details im kenianischen Busch nagten an Geduld und Magen. Doch irgendwie hat die Autorin es dennoch geschafft: so anstrengend, so umstritten man ihr Buch doch findet, irgendwie möchte man dennoch wissen, wie die Geschichte weitergeht. Trotz all ihrer Naivität beeindruckt mich Frau Hoffmann mit ihrer (psychischen) Kraft und Flexibilität. Sie schafft es, aus jeder erdenklichen Situation und Niederlage gestärkt hervozugehen, gibt nicht auf, kämpft, kämpft und gewinnt. Von daher taugt sie als Vorbild. Wenig vorbildhaft ist erneut ihre teils unglaubliche Gutmütigkeit gegenüber ihrer afrikanischen Familie. Sie macht sich tatsächlich Gedanken, ob man sie nun, wo sie aus Afrika geflohen ist, hassen würde, und ist unendlich dankbar, dass man es nicht tut. Warum sollte man einen derart erträglichen Goldesel wie sie auch hassen? Bereitwillig überweist sie Geld und freut sich über den Honig, den James ihr in seinen Briefen ums Maul schmiert. Wieder will man sie schütteln und schreien: wach auf, lass dich doch nicht so ausnehmen! Wieder muss ich an Bezness denken, das Ausnehmen westlicher Frauen in Urlaubsländern. Die Assoziation mit `Sand in der Seele` ist einfach zu stark.
Seltsamerweise erscheint sie mir nach dieser Fortsetzung sympathischer als nach ihrem Debüt, aber da bin ich wohl die Einzige, die das so sieht.
Ich werde mir auch den dritten Teil ihrer Geschichte aus unserer gut sortierten Bücherhalle ausleihen, denn ich kann einfach nicht anders, als diese anstrengende, nervige, mutige, lebenslustige Frau zu bewundern.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5