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Rezensionen verfasst von
Steffi

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Frostfluch: Mythos Academy 2
Frostfluch: Mythos Academy 2
von Jennifer Estep
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Frostfluch, 6. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Frostfluch: Mythos Academy 2 (Broschiert)
Erster Satz:
Logan Quinn wollte mich umbringen.

Cover:
Das Cover sieht genauso aus wie ich es mir schon für das Cover des ersten Bandes gewünscht hat. Die Farbe der Augen passen perfekt, da genauso im Buch die Augen von Gwen beschrieben werden. Der Rest passt auch gut zur Reihe. Wie schon bei Frostkuss sieht man einen weißen Hintergrund und ein Gesicht in dem die Augen hervorgehoben sind. Der Mund wird von einem lilanen Schleier verdeckt.

Meinung:
Da mir Frostkuss von Jennifer Estep gefallen hat, war ich gespannt wie es mit Gwen weitergehen wird. Frostfluch ist der zweite Band der Mythos Academy Reihe und kann auf jeden Fall mit dem ersten Band mithalten. Der Schreibstil ist unverändert und gefällt mir nach wie vor sehr gut. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive, also aus Gwens Sicht, erzählt. Das finde ich sehr gut, denn so lernt man sie richtig kennen.

Am Anfang der Geschichte wird viel aus dem ersten Band erklärt, wie zum Beispiel was Gwen für eine Gabe hat, wie es dazu kam das sie auf die Mythoas Academy kam, wie es auf Mythos zu geht, was es für verschiedene Schüler gibt und noch einige andere Dinge. Auf diesen ca. ersten Seiten haben mich dieses ausschweifenden Erklärungen ein bisschen gelangweilt. Auf der anderen Seite hat es natürlich dazu beigetragen, das ich mich schnell in die Geschichte rein gefunden habe.

Gwen ist eine sympathische Hauptprotagonistin. Trotzdem sie jetzt in der Academy Anschluss gefunden hat, ist sie immer noch ein sehr unscheinbares Mädchen, das gerade deshalb auch immer für Überraschungen sorgt. Ich hätte mir gewünscht dass sie sich so langsam etwas weiterentwickelt und Daphne sie nicht immer so mitziehen muss. Aber das ist eben Gwen, einen ruhigen Abend mit ihren Comics zieht sie einer tollen Party vor. Gwen bleibt sich also selbst treu, was natürlich toll ist. Sie ist immer noch in Logan verknallt und wird dank ihm und dem Waffentraining immer besser. Ihre Gabe entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wirft einige neue interessante Aspekte auf.

Logan ist ein gutaussehender Spartaner in den Gwen sich verguckt hat. Er ist immer zur Stelle wenn Gwen mal wieder in Schwierigkeiten steckt. Er ist einfach ein Traumtyp. Ich habe mich zwischendurch immer wieder geärgert dass die beiden nicht zusammenkommen, obwohl es viele Situationen gibt in denen man merkt dass zwischen ihnen die Funken nur so fliegen. Ich habe also richtig mitgefiebert was die zwei betrifft.

Daphne, Gwens beste Freundin, ist eine Walküre und von den Nebencharakteren einer meiner liebsten. Wenn sie im Buch beschrieben wird, kann ich sie mir immer richtig bildlich vorstellen wie sie ihre Funken versprüht. Sie ist eine tolle Freundin für Gwen und sorgt sich immer sehr um sie. Außerdem gibt sie sehr süßes Pärchen mit Carson ab. Die beiden scheinen wie füreinander gemacht zu sein.

Außerdem gibt es noch Vic. Vic ist das sprechende Schwert von Gwen, das ihr von der Göttin geschenkt wurde weil sie ihr Champion ist. Vic hat mehr als einmal für einen witzigen Moment gesorgt. Die Idee des sprechenden Schwertes ist eine tolle und erfrischende Idee.

Frostfluch konnte mich gut unterhalten und es gibt auch jede Menge spannende Stellen. Trotzdem ist die Geschichte aber auch irgendwie vorhersehbar. Gwen wird von einem Schnitter verfolgt und lernt einen neuen gutaussehenden Typen kennen, von dem man gleich denkt, dass er der Schnitter ist. Aber auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist, gibt es noch genug Überraschungsmomente.

Fazit:
Frostfluch ist eine gelungene Fortsetzung der Mythos Academy Reihe und trotzdem hätte ich mir, nachdem ich von dem ersten Band begeistert war, ein bisschen mehr erwartet. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne und bin gespannt auf Frostherz.


Kathy2 - Kathy im Drachenland (Fantasy)
Kathy2 - Kathy im Drachenland (Fantasy)
Preis: EUR 3,45

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kathy im Drachenland, 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erster Satz:
Kathy ist ein zwölfjähriges Mädchen, das eigentlich nur mit ihren Eltern einen wunderschönen Sommerurlaub verbringen wollte.

Cover:
Das Cover mit dem Gesicht und den Ranken gefällt mir gut. Es ist dasselbe wie auch schon beim ersten Band mit dem Unterschied das der äußere Rahmen nicht rot, sondern pink ist.

Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, war ich gespannt wie es nun weitergehen wird. Etwas das mir gut gefallen hat war, das es am Anfang nochmal eine ganz kurze Zusammenfassung gibt um was es eigentlich geht und die Geschichte nicht einfach nach dem Ende des ersten Bandes weiter läuft. Der zweite Band wirkt etwas düsterer als der Erste, ist aber trotzdem nicht zu düster für die Zielgruppe.

Erzählt wird natürlich aus der Sicht der zwölfjährigen Kathy. Diese versucht ihre Eltern aus dem Drachenland zu befreien und bekommt dabei Hilfe von Thomas, der sich in die unterschiedlichsten Wesen verwandeln kann. Thomas nimmt Kathy mit in sein Land von wo aus Kathys Rettungsaktion starten soll. Der Erzählstil ist genauso rasant wie schon im ersten Band und dadurch wird es nicht langweilig.

Fazit:
Kathy im Drachenland ist ein schönes Kinderbuch für Mädchen in dem man zusammen mit Kathy eine fantastische Welt entdeckt. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.


City of Glass. Die Chroniken der Unterwelt 3
City of Glass. Die Chroniken der Unterwelt 3
von Cassandra Clare
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen City of Glass, 6. März 2013
Erster Satz:
Der Kälteeinbruch der vorangegangenen Woche war vorüber und die Sonne schien strahlend vom Himmel, als Clary die staubige Auffahrt vor Lukes Haus überquerte.

Cover:
Das Cover passt gut zur Geschichte und das Bild in der Mitte finde ich auch schön, aber der Rest gefällt mir wie auch schon bei den anderen Büchern dieser Reihe nicht so gut.

Meinung:
City of Bones und City of Ashes haben mir so gut gefallen, dass ich natürlich auch den dritten Teil der Reihe lesen musste. Dieser fängt genauso spannend an wie der zweite geendet hat. Obwohl es schon sehr lange her ist als ich den zweiten Band gelesen habe, konnte ich mich schnell in die Geschichte von City of Glass rein finden. Der Schreibstil von Cassandra Clare gefällt mir nach wie vor immer noch sehr gut und so lesen sich die 728 Seiten wirklich schnell weg.

Erzählt wird aus der Sicht von Clary, Simon und Jace. Ich war sehr gespannt darauf mit was Cassandra Clare einem in dem dritten Teil noch überraschen wird. In City of Glass spielt sich das Geschehen überwiegend in Idris ab. Damit lernt man als Leser eine ganz neue Welt kennen. Die Autorin schafft es den Leser von Anfang an zu verzaubern. Die Beschreibungen von Idris haben mir richtig gut gefallen und ich konnte mir alles bildlich vorstellen und hatte teilweise sogar das Gefühl ich würde selber durch die Straßen Alicantes, der Hauptstadt von Idris, laufen.

Clary konnte mich auch in diesem Band wieder hundertprozentig überzeugen. Vom Anfang der Reihe bis zum Ende des dritten Bandes macht Clary eine bewundernswerte Wandlung durch. Sie entwickelt sich von einem unsicheren Mädchen zu einer richtigen Schattenjägerin. Ich fand es wirklich toll mit welcher Überzeugung sie im Laufe des Buches viel erfahrenere Schattenjäger von ihrer Idee und ihrer Macht überzeugen konnte. Clary ist eine wirklich herzliche Person und ihre Familie und ihre Freunde sind das wichtigste in ihrem Leben. Dadurch bringt sie sich aber auch öfter in brenzlige Situationen.

Jace ist ein absoluter Traumtyp und in diesem Buch gibt es eine Wendung in der Beziehung zwischen ihm Clary, die ich mir zwar erhofft habe, aber an die ich irgendwie auch gar nicht mehr geglaubt habe. Ich war auf jedem Fall glücklich darüber. Nach außen hin wirkt Jace immer unnahbar, aber trotzdem kommt immer wieder zum Vorschein was für ein weicher Kern dahinter steckt. Er hat einen großen Beschützerinstinkt gegenüber Clary, aber auch allen anderen die er liebt gegenüber. In seinem Leben gibt es zum Schluss eine Wendung die alles nochmal komplett umkrempelt. Es gibt völlig neue Konstellationen. Mehr will ich darüber aber nicht verraten, außer dass ich über alle diese Dinge glücklich und froh war.

Simon ist immer noch der schlaksige Kumpeltyp, aber im Laufe der Geschichte wird er erwachsen und zum Ende des Buches hin habe ich ihn tatsächlich mit anderen Augen gesehen. Er hat auf jeden Fall Humor, ist ein sehr guter Freund und immer noch unzertrennlich mit Clary. In dem Buch beweist er, dass er auch sehr viel Mut hat und wirkt dadurch nicht mehr so jungenhaft.

Alec und Magnus Bane sind zwei Nebencharaktere, die diese Buchreihe wirklich bereichern. Die Zwei sind mir richtig ans Herz gewachsen. Alec ist immer bestrebt alles perfekt zu machen, liebt seine Familie über alles und ist für Jace ein wirklich toller Freund und Bruder, aber irgendwie wirkt er immer etwas steif. Deshalb war ich sehr überrascht dass er auf Magnus Bane steht. Magnus ist das ganze Gegenteil von Alec, mal abgesehen davon das er auch schwul ist. Er ist meistens wie ein schillerndes knalliges Bonbon, immer auffällig gekleidet und auch sonst steht er gerne im Mittelpunkt. Er und Alec sind einfach zwei Sympathieträger in diesem Buch, für die es in diesem Teil endlich auch bergauf geht.

Luke ist ein wichtiger Bestandteil von Clarys Leben. In brenzligen Situationen ist er immer zur Stelle und dass er Gefühle für Clarys Mutter hegt finde ich toll. Für diese gibt es in City of Glass endlich Hoffnung dass sie aus dem Koma erwacht. Außerdem gibt es auch noch Isabelle, die in diesem Buch etwas in den Hintergrund gerückt ist. Sie ist nach wie vor eine Schönheit die alles Männern den Kopf verdreht.

Gemeinsam versuchen sie alle wieder Valentins Pläne zu vereiteln. Dieser strebt weiterhin nach einer besseren Welt ohne Dämonen und geht dabei über Leichen. Dabei hat er diesmal einen würdigen Mitstreiter. Diesen lernt man zum Anfang der Geschichte als Sebastian kennen, aber später entpuppt er sich als jemand ganz anderes und wer so eng mit Valentin verbunden ist, kann natürlich nichts Gutes im schilde führen.

Fazit:
Ich fand es schön mal wieder in die Welt von Clary und ihren Freunden einzutauchen. City of Glass ist eine gelungene Fortsetzung der Chroniken der Unterwelt und die Geschichte hat einfach alles zu bieten was ein gutes Buch ausmacht. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.


Angel Eyes. Im Bann der Dunkelheit
Angel Eyes. Im Bann der Dunkelheit
von Lisa Desrochers
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Bann der Dunkelheit, 6. März 2013
Erster Satz:
Nicht dass ich mich beschweren will oder so, aber es ist echt ein Nachteil, dass ich als Mensch nicht mehr unverwundbar bin, wie ich es vor meiner Verwandlung als Dämon war.

Cover:
Das Cover sieht sehr schön aus und das Gesicht darauf soll sicherlich Frannie darstellen. Es passt sehr gut zu ihr und da alles so hell gehalten ist, wirkt es irgendwie wirklich wie ein Engel. Die pinke Schrift gefällt mir auch und passt super dazu, da dieses Buch auf jeden Fall etwas für Mädchen ist.

Meinung:
Das Cover sieht gut aus, der Klappentext hört sich gut an und obwohl ich den ersten Band von Angels Eyes noch nicht gelesen habe, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut und wurde leider etwas enttäuscht. Die erste Hälfte des Buches war sehr langatmig. Außerdem hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, da es gerade am Anfang sehr oft einem Perspektivwechsel gibt. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Luc, Frannie und Matt erzählt. Ob ich damit Probleme hatte weil ich den ersten Band nicht gelesen habe oder es an etwas anderem gelegen hat, ist schwierig zu sagen. In der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Handlung dann aber richtig an Fahrt auf und ab da an hat sich die Geschichte auch sehr flüssig gelesen.

Frannie ist eine sympathische Hauptprotagonistin und sehr herzlich. Ihre Vernarrtheit in Luc konnte ich zwar nachvollziehen, ist mir aber zwischendurch auch hin und wieder etwas zu viel geworden. Frannie ist außerdem sehr stur, das natürlich auch eine Charaktereigenschaft ist die einem im Laufe des Buches nerven kann. Aber gerade durch ihre Ecken und Kanten konnte mich Frannie überzeugen. Die Gabe die Frannie besitzt finde ich wirklich eine tolle Idee. Außerdem erfährt man in dem Buch dass sie nicht die Einzige in ihrer Familie ist die eine besondere Gabe hat.

Luc ist ein typischer Mädchenschwarm: gutaussehend, düster und sexy. Dass er es geschafft hat Frannie den Kopf zu verdrehen kann ich gut nachempfinden. Auf den ersten Seiten und aus dem Klappentext habe ich erfahren dass Luc im ersten Band noch ein Dämon war und Frannie ihn durch ihre Gabe in einen Menschen verwandelt hat und so auch für den Himmel markiert hat. Die Idee finde ich sehr gut, nur leider denke ich dass Luc dadurch, dass er kein Dämon mehr ist, auch nicht mehr so männlich und sexy wirkt. Im Laufe des Buches ändert sich das dann aber wieder was ich gut fand. Luc lässt Frannie das ganze Buch über nicht aus den Augen weil er Angst um sie hat, denn Frannie ist durch ihre Gabe interessant für die Höllenbewohner geworden, die jetzt hinter ihr her sind.

In diesem Buch spielt außerdem Lili eine wichtige Rolle. Lili ist die neue Nachbarin von Luc und war mir von Anfang an unsympathisch, da man sofort merkt dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie ist sehr zurückhaltend und das es für Matt "Liebe auf den ersten Blick" ist, kann ich überhaupt nicht verstehen. Im Laufe der Geschichte entpuppt sich Lili noch als große Gefahr für Frannie.

Es gibt auch noch andere Charaktere in dem Buch, wie zum Beispiel Frannies beste Freundin Taylor. Für sie nimmt die Geschichte leider kein so gutes Ende. Im Großen und Ganzen hat mir Angels Eyes gefallen, wenn es da nicht diese Längen am Anfang gegeben hätte. Die Idee die hinter der Geschichte steckt, gefällt mir aber richtig gut: Es gibt in dem Buch die Dämonen und Engel, keine Vampire, Wergeschöpfe oder andere.

Fazit:
Im Bann der Dunkelheit ist der zweite Teil der Angel Eyes Reihe und da ich den ersten Band nicht gelesen habe kann ich leider keine Vergleiche ziehen. Da mich das Buch aber erst ab der zweiten Hälfte überzeugen konnte, vergebe ich 3 von 5 Sterne.


Im Schatten des Mondlichts - Die Fährte
Im Schatten des Mondlichts - Die Fährte

4.0 von 5 Sternen Die Fährte, 19. Februar 2013
Erster Satz:
Naomi kämpfte die aufsteigenden Tränen nieder.

Cover:
Das Cover gefällt mir diesmal viel besser als beim ersten Teil. Im Hintergrund ist ein Vollmond zu erkennen und davor ein Panther auf einem Ast. Alle drei Sachen kommen eigentlich genau so in der Geschichte vor.

Meinung:
Nachdem in Das Erwachen zum Schluss so viel offen bleibt war ich gespannt wie es weiter geht. Auch im zweiten Band der Reihe konnte mich der Schreibstil von J.J. Bidell überzeugen. Dass abwechselnd aus der Sicht von Naomi, Roman, Pilar und dem feindlichen Clan erzählt wird macht die Geschichte viel spannender.

Naomi ist mir nach wie vor auch in diesem Band sympathisch. Wie taff sie mit dem Wissen, das sie sich von nun an bei jedem Vollmond verwandeln wird, umgeht ist bewundernswert. Trotzdem merkt man auch das es sie sehr belastet und deswegen finde ich es schön dass ihr Großmutter Leander mit eingeweiht ist. So hat sie noch jemanden an ihrer Seite mit dem sie alles bereden kann. Ich bin gespannt wie lange die beiden das Geheimnis noch vor Naomis Mutter bewahren können. Auf den ersten Seiten erfährt man das Naomi Roman verlassen hat. Mir war zwar schon zum Ende des ersten Teils klar das das passieren wird, aber trotzdem war ich traurig. Ich habe die ganze Zeit gehofft dass die beiden eine andere Lösung finden werden.

Leandra, Naomis Großmutter, spielt in Die Fährte eine wichtigere Rolle als noch im ersten Band, was mir sehr gut gefallen hat. Leandra ist für ihr Alter noch sehr rüstig und ist für Naomi eine wichtige Stütze. Noch besser hätte es mir aber gefallen wenn vielleicht auch Naomis Mutter ein Stück mehr in den Mittelpunkt gerückt wär.

Aus Romans Sicht wird in der Geschichte zwar auch erzählt, aber trotzdem rückt er etwas in den Hintergrund. Naomi hat ihm den Kuss des Vergessens gegeben und deshalb kann er sich natürlich nicht an sie erinnern. Dafür ist aber eine andere Frau in sein Leben getreten. Pilar stammt aus Barcelona. Leider kann man sie nicht so richtig einschätzen und ich bin gespannt was für eine Rolle sie vielleicht noch in dem nächsten Band spielen wird. Bei Roman würde ich mir wünschen dass er vielleicht noch seine Männlichkeit beweisen kann, denn gegenüber Naomi wirkt er sehr hilflos.

In die Fährte erfährt man viel über Naomis Familie und ich hoffe dass ich damit nicht zu viel verrate, aber Leandra sieht nach vielen Jahren endlich ihr Mutter Romina wieder. Diese wäre als normaler Mensch natürlich gar nicht mehr am Leben, aber da sie ja auch ein Panther ist, ist das eben trotzdem möglich.

Außerdem gibt es noch andere Familienmitglieder die der Leser in diesem Band kennenlernt, wie zum Beispiel Dorotha, aus deren Sicht ja auch schon kurz im ersten Band erzählt wurde. In diesem erfährt man nun endlich was dass damals alles auf sich hatte. Es kommen auch neue Fähigkeiten ins Spiel. Das alles passt super zusammen und wirkt glaubwürdig. Natürlich hat aber auch dieses Buch wieder ein Ende in dem so vieles offen bleibt, dass man unbedingt den dritten Teil lesen will.

Fazit:
Die Fährte ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe Im Schatten des Mondlichts und ich bin gespannt mit was uns die Autorin im nächsten Band überraschen wird. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.


First Frost: Die Kurzgeschichte zum Roman »Frostkuss« (Mythos Academy)
First Frost: Die Kurzgeschichte zum Roman »Frostkuss« (Mythos Academy)
Preis: EUR 0,00

4.0 von 5 Sternen First Frost, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erster Satz:
"Kann ich mir kurz deine Haarbürste leihen?"

Cover:
Das Cover gefällt mir und es ist das gleiche wie auf dem ersten Band der Reihe. Etwas das ich nicht so schön finde ist der gelbe Bonusbanner. Vielleicht hätte man diesem lieber eine Farbe geben sollen. die besser zum Cover passt.

Meinung:
First Frost ist die Kurzgeschichte zum Roman Frostkuss und spielt vor dieser Zeit. Nachdem es jetzt schon eine Weile her ist als ich Frostkuss gelesen habe, bin ich in diese Kurzgeschichte und in die Welt von Gwen Frost schnell wieder reingekommen. Obwohl es aber eigentlich die Vorgeschichte von Frostkuss ist, denke ich dass es besser ist First Frost erst danach zu lesen, da dem Leser sonst vielleicht schon zu viel verraten wird und somit dem ersten Teil der Mythos Academy Reihe etwas an Spannung nimmt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und obwohl es eine Kurgeschichte ist wurden die Charaktere sehr umfangreich beschrieben und es gab viele Emotionen. In dem Buch geht es um Gwens Leben bevor sie auf die Mythos Academy gekommen ist. Der Leser erfährt wie es zu dem tragischen Unfall ihrer Mutter gekommen ist, wie es dazu kam das sie nun auf die Mythos Academy geht und auch einen kleinen Rundgang durch die neue Schule.

Fazit:
Ein Muss für alle Fans der Mythos Academy Reihe von Jennifer Estep, der allerdings lieber erst nach Frostkuss gelesen werden sollte. Mir hat die Kurzgeschichte gefallen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.


Lara & Paul - Liebe mit Handicap
Lara & Paul - Liebe mit Handicap
Preis: EUR 2,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Paul sucht eine Frau, 14. Februar 2013
Erster Satz:
Knallblaue Hoden, neonroter Penis - wenn es um die natürlichste Sache der Welt geht, kommen Grüne Meerkatzen gleich zum Thema.

Cover:
Das Cover ist schlicht. Der Hintergrund auf dem ein Haus zu sehen ist, ist in orange gehalten und so sticht der Titel mit der weißen Farbe hervor. Der Mann im Rollstuhl, der im Vordergrund zu sehen ist, passt natürlich super zur Geschichte.

Meinung:
An das Buch Paul sucht eine Frau bin ich erstmal sehr skeptisch rangegangen. Warum kann ich im Nachhinein gar nicht mehr so genau sagen. Der Klappentext hört sich zwar ganz witzig an, aber so richtig wusste ich nicht was mich in dem Buch erwarten wird. Die Geschichte konnte mich aber positiv überraschen und ich hätte vorher nicht gedacht dass es mir so gut gefallen wird. Der Schreibstil von Daniel Morawek ist einfach zu lesen und es gab einige lustige Stellen, die sich natürlich auch positiv auf den Lesefluss ausgewirkt haben.

Paul ist Student und durch einen Unfall sitzt er nun im Rollstuhl. Trotzdem kommt er gut alleine zurecht. Paul ist ein sehr sympathischer Hauptprotagonist. Am besten am ihm gefällt mir eigentlich das er schüchtern ist und nicht so ein Draufgänger wie sein bester Kumpel. Er scheint vernünftig zu sein und viel nachzudenken, deshalb hat es mich erstaunt dass er so schnell auf die Idee von seinen Kumpel eingeht, eine Assistenz zu beantragen, in der Hoffnung so seine Traumfrau kennenzulernen.

Diese lässt nicht lange auf sich warten. Lara wird von nun an Paul unter die Arme greifen. Für die beiden sieht es aber schlecht aus, denn Paul ist ja sehr schüchtern und Lara hat einen Freund. Lara hat mir von Anfang an gefallen und auch wenn ich am Anfang wenig Hoffnung hatte dass sie sich in Paul verliebt habe ich mir für die beiden trotzdem gewünscht dass es klappt.

An Nico, Pauls besten Freund, ist mir auf den ersten Seiten nichts Positives aufgefallen. Er sitzt auch im Rollstuhl und schwärmt immer davon wie leicht es ist Frauen aufzureißen und was er doch für ein toller Hecht ist. Dafür sorgt er aber auch für einige lustige Passagen im Buch. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter und kann bei mir so auch noch einige Sympathiepunkte sammeln.

Lustig fand ich übrigens auch die Besuche, die Paul von seiner Mutter bekommt und Harry der zusammen mit Paul Rollstuhl-Rugby spielt. In dem Buch gibt es viele tolle Charaktere und deshalb hat es Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

Der Verlauf der Geschichte war vorhersehbar aber trotzdem sehr unterhaltsam. Schön fand ich dass in dem Buch aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers so positiv erzählt wird und nicht negative Aspekte überwiegen von denen es sicherlich mehr als genug gibt. Trotzdem hätte ich mir ein wenig mehr Informationen darüber gewünscht, wie Paul in diese Situation gekommen ist.

Fazit:
Paul sucht eine Frau ist ein leichtes Buch für zwischendurch, das einem das ein oder andere Mal schmunzeln lässt und einem zum Schluss mit einem guten Gefühl zurücklässt.


Die Phoenix Chroniken - Fluch
Die Phoenix Chroniken - Fluch
von Lori Handeland
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fluch, 11. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Phoenix Chroniken - Fluch (Taschenbuch)
Erster Satz:
Die Anführerin der übernatürlichen Mächte des Guten zu sein ist längst nicht so cool, wie es klingen mag.

Cover:
Das Cover sieht einfach toll aus. Wie immer bei dieser Reihe ist das Gesicht von Liz zu sehen und diesmal strahlt es in einem tollen gelb.

Meinung:
Alle drei Bände dieser Reihe konnten mich hundertprozentig überzeugen und deshalb musste ich natürlich auch Fluch lesen. Fluch ist ein gelungener Folgeband, der seinen Vorgängern an Spannung, Erotik und Humor in nichts nachsteht. Der Schreibstil von Lori Handeland ist locker, flüssig und hat genau die richtige Portion Humor.

Nachdem in Blut Sawyer gestorben ist, war ich gespannt wie es nun weiter geht. Liz trauert um Sawyer und macht sich Vorwürfe wegen seinem Tod, denn schließlich ist sie dafür verantwortlich gewesen. Trotzdem müssen die Leser in diesem Band nicht auf Sawyer verzichten, denn Liz hat genügend Träume in denen sie ihm begegnet und wer die beiden kennt weiß dass es da heiß hergeht.

Liz ist eine tolle Hauptprotagonistin. Sie hat alles was man dafür bracht. Elizabeth ist selbstbewusst, taff, verdreht allen Männern den Kopf und hat auch noch eine große Portion Sarkasmus zu bieten. Das sie noch um Sawyer trauert konnte ich gut nachvollziehen. Am Anfang habe ich auch noch verstanden warum sie Sawyer unbedingt wiedererwecken will, aber zum Ende hin habe ich gehofft dass sie es sein lässt, denn eigentlich habe ich gehofft dass sie über ihn hinwegkommt und ihre Liebe zu Jimmy eine Chance hat. Außerdem hatte ich das Gefühl dass sich Liz in diesem Band irgendwie nicht weiterentwickelt hat, was ich nicht weiter schlimm fand da ich die alte Liz eigentlich mag.

Sawyer hat in Blut sehr viel Platz in der Geschichte eingenommen und ich konnte mir ehrlich gesagt nicht vorstellen wie es nun ohne ihn weitergehen soll, aber wie schon oben erwähnt, ist er ja nicht ganz verschwunden.

Jimmy ist natürlich immer noch gutaussehend, erfolgreich und passt gut zu Liz, aber trotzdem gibt es für die beiden irgendwie nicht den richtigen Zeitpunkt. Etwas das sich schön fand war das man in dem Buch viel über Jimmys und Liz gemeinsame Vergangenheit erfährt. Ich habe erst in diesem Buch mitbekommen wie groß die Gefühle von Jimmy für Liz damals waren. Jimmy konnte in diesem Band also viele Sympathiepunkte bei mir sammeln.

Luther ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil in Liz Leben geworden und die beiden kämpfen nun Seite an Seite. Ansonsten kann ich eigentlich gar nicht so viel über ihn sagen. Summer dagegen ist mir spätestens in Fluch unsympathisch geworden. Sie ist eine richtige Zicke, würde allerdings alles für Jimmy machen. Eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt außerdem Faith, das Baby das Liz auf ihrer Türschwelle findet. Dieses kleine niedliche Baby ist allerdings alles normal, was als Tochter von Sawyer sicherlich vorauszusehen war.

Was es mit dem Baby genau auf sich hatte werden die Leser aber wohl nie erfahren, auch nicht was aus Sawyer wird nachdem er wiedererweckt wurde, da die Reihe leider eingestellt wurde. Jimmy ist zum Ende hin verschwunden und niemand weiß wohin und warum. Die Apokalypse ist naher als noch nie zuvor und wie es ausgeht ist noch völlig offen. Ich würde gerne wissen wie es weitergeht aber leider gibt es keinen Folgeband. Abschließend kann ich nur sagen das mir die Phoenix Chroniken wirklich gefallen haben und ich es schade finde nun nichts mehr von Elizabeth Phoenix und ihrer Föderation zu lesen.

Fazit:
Es gibt nichts an dem Buch auszusetzen und ich finde es schade dass die Reihe eingestellt wurde. Alle die die ersten drei Bände der Phoenix Chroniken gelesen haben sollten sich Fluch natürlich nicht entgehen lassen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.


Im Schatten des Mondlichts - Das Erwachen
Im Schatten des Mondlichts - Das Erwachen

4.0 von 5 Sternen Das Erwachen, 8. Februar 2013
Erster Satz:
Dorothea lag mit geöffneten Augen in ihrem Bett und starrte in die dunkle Nacht.

Cover:
Das Cover passt perfekt zur Geschichte und sieht durch die stechend gelben Augen irgendwie gefährlich aus.

Meinung:
Das Erwachen ist der erste Teil der Reihe Im Schatten des Mondlichts und ein gelungener Auftakt. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Alles wird sehr schön beschrieben und deshalb konnte ich mir vieles bildlich sehr gut vorstellen, wie zum Beispie ldie Lichtung zu der Naomi sich immer wieder hingezogen fühlt. Da die Autorin es schafft in den Momenten auf der Lichtung sehr viel Spannung aufzubauen, habe ich immer gedacht das gleich etwas Gefährliches aus der Böschung springen würde. In dem Buch gibt es also durchaus Passagen zum mit fiebern.

In der Geschichte geht es um Naomi, die nach langer Suche und viel Durchsetzungskraft ihrer Großmutter gegenüber, endlich für ein Jahr ein Auslandssemester antreten kann. Bevor Naomi abreist, erzählt ihre Großmutter, Leandra, von ihren Vorfahren, die sich in einen Panther verwandeln konnten. Leandra denkt nämlich Naomi hat diese Gabe geerbt und will sie nun nicht aus den Augen verlieren. Naomi glaubt aber nicht an solche Märchen und beginnt voller Tatendrang ihr Auslandssemester. Das erste Kapitel wird aus der Sicht von Dorothea, Leandra Großmutter, erzählt.

Naomi ist schüchtern aber auf keinen Fall würde ich sie als naiv bezeichnen. Sie hinterfragt vieles und lässt sich von charmanten Männern nicht so leicht um den Finger wickeln. Sympathisch wirken lässt sie auch dass sie nicht perfekt ist, denn es ist nicht von Anfang an sicher ob sie die Aufnahmeprüfung für das Auslandsemester bestehen wird. Als sie sich die ersten male verwandelt klappt auch einiges nicht auf Anhieb und Naomi muss erst sehr viel lernen. Schön fand ich auch dass sie sich um Kai kümmert, als für ihn eine schwere Zeit anbricht. Kai gehört auch zu dem Gestaltwandlern und steht Naomi bei ihren ersten Verwandlungen bei.

Roman ist sehr charmant und wirkt am Anfang viel zu erwachsen für Naomi. Er ist Dozent an Naomis Uni und deshalb auch skeptisch gegenüber seinen Gefühlen für Naomi. Außerdem weiß er natürlich dass sie nach einem Jahr wieder nach Hause fliegt. Roman ist mir durch seine vernünftige und auch sehr männliche Art von Anfang an sympathisch und ich habe die ganze Zeit auf ein Happyend für Naomi und ihn gehofft.

Sammy dagegen wirkt nicht so erwachsen wie Roman. Er ist der erste Freund den Naomi in ihrer neuen Umgebung findet und von Anfang an merkt man dass die beiden etwas verbindet. Sammy hilft Naomi bei ihrem Training für die Aufnahmeprüfung. Am Anfang dachte ich dass Naomi mit ihm zusammen kommt, aber Naomi scheint sich nur als Freund für ihn zu interessieren. Sammys Freundschaft entpuppt sich später aber für Naomi noch als sehr gefährlich.

Alice, die Naomi während des Auslandsemesters kennenlernt, und Karten, Naomis bester Freund, waren mir von Anfang an sympathisch. Alice ist von Anfang an eine gute Freundin auf die man sich verlassen kann, genauso wie auf Karsten.

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich in der Geschichte einen höheren Fantasyanteil erwartet. Dass die Gestaltwandlung aber erst relativ spät eine große Rolle in der Geschichte spielt, fand ich trotzdem nicht schlimm. Das Buch würde ich nicht nur als reinen Jugendroman bezeichnen. Roman und Naomi wirken so erwachsen dass es sicherlich auch ein schönes Buch für alle über dieses Alter hinaus ist. Das Ende ist spannend und es gibt einen fiesen Cliffhänger. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Fazit:
Das Erwachen bietet alles was ein guter Fantasyroman braucht. Da mir das Buch gefallen hat und ich denke dass in der Geschichte noch viel Potenzial steckt, vergebe ich 4 von 5 Sterne.


Borderline - Ein Jahr mit ohne Lola: Die Geschichte einer besonderen Freundschaft
Borderline - Ein Jahr mit ohne Lola: Die Geschichte einer besonderen Freundschaft
von Agneta Melzer
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Borderline, 7. Februar 2013
Erster Satz:
Die ist doch nicht wirklich krank, sondern will sich nur in den Mittelpunkt stellen.

Cover:
Das Cover ist düster und passt super zu Geschichte. Auf der Bank sieht man rechts ganz klar und deutlich Agneta und links verschwommen ihre Freundin Lola. Die Idee finde ich sehr gut und schon an der Haltung der beiden Freundinnen ist auszumachen wer davon Lola ist.

Meinung:
In dem Buch geht es, wie der Titel schon verrät, um Lola, die eine Borderlinestörung hat. Die Idee von Agneta Melzer, diese Geschichte aus der Sicht von Lola und ihrer besten Freundin zu erzählen, finde ich richtig gut, denn schließlich wirkt sich so eine Borderlinestörung nicht nur auf das eigene Leben aus, sondern auch auf das soziale Umfeld. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Toll fand ich das vor jedem Kapitel das Bild von der Bank zusammen mit den beiden Freundinnen abgebildet ist, denn aus diesem Bild entnimmt man dann aus welcher Sichtweise das nächste Kapitel erzählt wird. So werden Missverständnisse gleich vermieden.

Lola, die Hauptprotagonistin, stolpert von einem Gefühlschaos in das Nächste. Gleich am Anfang erfährt der Leser von Lolas Leben, in dem es bis jetzt schon viele Stolperfallen gab. Als sie anfing zu studieren wurden bei ihr Depressionen diagnostiziert, woraufhin sie sich auf einer kleineren Uni angemeldet hat, in der sie dann auch besser zurechtkam. Das Studium hat Lola nun erfolgreich beendet. Aber was kommt danach? Für Lola anscheinend ein Leben, das ihr viel zu viel abverlangt. Sie kann sich zu nichts aufraffen, ihr fällt es schwer soziale Kontakte zu pflegen und nicht mal bei ihrer besten Freundin meldet sie sich mehr. Ihr wird alles zu viel und als sie sich dann noch Hals über Kopf verliebt, verliert sie völlig den Boden unter den Füßen.

Lolas beste Freundin, Agneta, erlebt das ganze natürlich hautnah mit. Sie kennt Lola als lebenslustige Freundin, deren Gefühle aber auch schnell umschwenken können. Agneta hatte immer viel Verständnis für Lola, doch nun häufen sich die Vorfälle die Agneta an ihrer Freundschaft zu Lola zweifeln lassen. Natürlich weiß sie das Lola krank ist, aber trotzdem ist sie oft ziemlich sauer und enttäuscht von ihr. Agneta macht sich die ganze Zeit Sorgen um Lola und diese meldet sich nicht mal mehr bei Agneta.

Beide Seiten dieser Freundschaft sind sehr gut nachzuvollziehen. Es gibt in der Geschichte Stellen zum lachen, aber auch zum weinen. Besonders interessant fand ich dieses Geschichte weil es in meinem Bekanntenkreis auch jemanden mit Depressionen gibt, bei dem manchmal ziemlich schwer fällt wieder einmal Verständnis dafür zu haben. Denn auch wenn man weiß das die Person krank ist, ist man oft sehr enttäuscht von ihr. Deswegen fand ich es wirklich toll dass die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird.

In dem Buch erfährt man wie jemand, der an einer Borderlinestörung leidet, mit seinem Alltag umgeht und wie Freunde und Familie wiederum mit ihm umgehen. Natürlich ist das Buch kein Ratgeber und sicherlich muss Lola auch über das Ende dieser Geschichte hinaus ihre Krankheit weiterbekämpfen, aber trotzdem ist es vielleicht für Borderliner und seine Angehörigen ein kleiner Hoffnungschimmer.

Fazit:
In dem Buch lernt man viel über die Krankheit Borderline und erfährt wie Betroffene ihren Alltag bewerkstelligen. Die Freundschaft zwischen Lola und Agneta steht dabei im Vordergrund und wird sehr herzlich beschrieben. Ich habe nichts an dem Buch auszusetzen und vergebe 5 von 5 Sterne.


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