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doctor-floyd "doctor-floyd"

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Classic Masters
Classic Masters
Preis: EUR 12,87

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Compilation einer Top Band!!!, 14. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Classic Masters (Audio CD)
Seit 1969 gibt es nun schon (ausgenommen einer Unterbrechung von 1986 - 1992) die kanadische Rockband APRIL WINE. Bis Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte die Band um Songwriter/Sänger Myles Goodwyn bereits zahlreiche Alben und Singles, die jedoch nur in Kanada erschienen. Dort genossen APRIL WINE damals schon Superstar Status, ausserhalb ihres Heimatlandes kannte sie jedoch kein Schwein. Dies änderte sich als die Band 1978 einen Majordeal bei CAPITOL Records unterschrieb und ihre Alben von nun an weltweit veröffentlicht wurden. Mit "First Glance" (1978) legten APRIL WINE schliesslich ein Album vor welches unter Rockfans aufhorchen ließ. Ungemein eingängiger, mit packenden Melodien bestückter Hardrock, der trotz seines Pop Appeals, aufgrund durch drei Leadgitarren(!) welche immer wuchtig arrangiert wurden, niemals in seichte Mainstream Gefilde abrutschte. Das nächste Album HARDER...FASTER! (1979) war vom gleichen Kaliber. Der kommerzielle Erfolg blieb jedoch leider weitgehend aus. Obwohl sich die Band bei Fans und Kritikern gleichermaßen, rasch einen guten Ruf erspielte, blieb sie mehr oder weniger ein Insidertip.
Dies änderte sich 1981 mit erscheinen des Albums NATURE OF THE BEAST. Selten gab es im AOR Bereich Alben bei denen Melodie, Hitpotential, Rockattitüde und Substanz so auf den Punkt gebracht wurden wie auf dieser Scheibe. Der Lohn: weltweite Charterfolge für das Album sowie die beiden Singles "Sign Of The Gypsy Queen" (Melodicrock Handelsklasse A)und "Just Between You And Me" (Paradebeispiel einer guten Rockballade). Es folgten erfolgreiche Tourneen bei denen die Band eindrucksvoll unter Beweis stellte welch musikalisch hervorragender Live Act sie waren. Leider war mit dem nächsten Album POWER PLAY (1983), trotz dessen wiederum hohen Qualität, die Herrlichkeit schon wieder vorbei. Kritiker verrissen das Werk zu Unrecht als blosse Blaupause ihres Vorgänger - Hitalbums.
Die nächsten beiden Veröffentlichungen ANIMAL GRACE (1984) und WALK THROUGH FIRE (1986)brachten auch keine grossen Erfolge mehr, APRIL WINE verschwanden in der Versenkung, blieben der Rockwelt jedoch immer als tolle Rockband in Erinnerung. Seit 1992 ist die Band in seither wechselnden Besetzungen wieder zusammen, ihr Wirken beschränkt sich jedoch - wie schon zu Beginn ihrer Karriere - auf Nordamerika. Dieses vorliegende Best of Album beinhaltet nun die Klassiker und Hits ihrer essentiellsten Phase, also von 1978 bis 1986. Tracks wie "I Like To Rock", "Roller", "Get Ready For Love" zeigen wie ungezügelt und locker diese Band faszinierenden, weit über dem Durchschnitt liegenden Hardrock bot, sowie mit "Say Hello", "Tonite", "Enough is Enough",oder den bereits weiter oben erwähnten Hits von 1981 beispielhaft demonstrierte wie man Rock und Pop in einer zündenden Mixtur miteinander verbinden kann.
Angenehm war auch stets der Verzicht auf das damals Branchenübliche, klischeehafte Rockstar/Hardrock-Metal-Imagehabe. APRIL WINE kamen stets cool und lässig rüber. Paradoxerweise war gerade das (völlig zu Unrecht!!!) der Hauptgrund weshalb diese tolle Band nie den Erfolg erreichte den sie verdient gehabt hätten. Normalerweise müssten APRIL WINE heute in einem Atemzug mit zeitgenössichen, kommerziell weit erfolgreicheren Genregrössen wie FOREIGNER, NIGHTRANGER, JOURNEY oder LOVERBOY genannt werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2014 8:29 AM MEST


No Heavy Petting
No Heavy Petting
Preis: EUR 13,99

12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen UFO mit Höhen und Tiefen, 7. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: No Heavy Petting (Audio CD)
Fünf Studioalben haben UFO in ihrer "klassischen" Zeit mit Guitarhero Michael Schenker zwischen 1974 und 1978 veröffentlicht. PHENOMENON, FORCE IT, OBESSION und vor allem LIGHTS OUT werden immer wieder als die herausragenden Longplayer in der UFO Historie genannt, NO HEAVY PETTING blieb immer irgendwie das Album "dazwischen". Aus gutem Grund: Denn obwohl es sich beileibe um kein schlechtes Album handelt erreicht es die Klasse o.g. Scheiben nicht. Was zum Einen an der doch bisweilen nervig - klimpernden, so gar nicht recht zum Stil der Band passenden, Spieltechnik des damals neuen Keyborders Denny Peyronel liegt (der Gottseidank nur auf diesem Album mitwirkte), und zum Anderen an der etwas matschigen Produktion von Leo Lyons. Auch das Songmaterial mag nicht ganz so überzeugen wie auf den Alben davor und danach. Zwar besitzt NO HEAVY PETTING mit dem fulminanten Riffmonster "Natural Thing", der Gänsehaut Halbballade "Im a Loser" und dem finsteren "On With The Action" drei brilliante Tracks, bei den restlichen Sechs Songs macht sich dann aber doch eher wenig nennenswerter Durchschnitt breit. "Can You Roll Her" und "Highway Lady" wären an sich ganz gut, werden aber von Peyronels Klavier - Klimbim runtergezogen, die Balladen "Martian Landscape" und "Belladonna" wirken seltsam "leer", "Reason Love" und die Coverversion "A Fool In Love" bieten Breitwandhardrock von der Stange.
Natürlich ist Schenkers Gitarrenspiel einmal mehr ein Hörgenuss, dem jedoch anhand der diesmal weitgehend fehlenden UFO typischen Harmonien die Krönung versagt bleibt. `
Auf dieser Neuauflage sind noch einige unveröffentlichte Songs enthalten die es damals nicht aufs Album geschafft haben. Hört man mal rein, weiss man warum.


Best of Ufo (1974-1983)
Best of Ufo (1974-1983)
Wird angeboten von HURRICANE RECORDS BERLIN
Preis: EUR 7,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Compilation, 31. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Best of Ufo (1974-1983) (Audio CD)
Seit 1969, also mittlerweile 39(!!) Jahren, steuert das britische Rockraumschiff UFO durch die Hardrockgalaxien. Doch ihre essentiellste, kreativste und auch erfolgreichste Phase hatte die Band um den charismatischen Sänger Phil Mogg genau in jener Zeit als sie beim Label CHRYSALIS unter Vertrag standen (1974 bis 1986). Aus dieser Epoche sind natürlich die Jahre hervorzuheben in denen der deutsche Ausnahmegitarrist Michael Schenker für UFO in die Saiten griff (1973 bis 1978). Mit DOCTOR DOCTOR, ROCK BOTTOM, SHOOT SHOOT, NATURAL THING, TOO HOT TO HANDLE, LIGHTS OUT, LOVE TO LOVE (eine der besten und ergreifendsten Balladen die je eine Hardrockband vom Stapel ließ) und ONLY YOU CAN ROCK ME sind dann auch sämtliche grossen UFO Hits aus jener Zeit auf diesem BEST OF Album enthalten, und genau diese Tracks sind es die den typischen Sound der Band definierten: Erstklassiges, ausgefeiltes Songmaterial, tolle Melodien und Hooklines, ein phantastischer Sänger mit hohem Wiedererkennungswert und eben ein brillianter Gitarrist der dies alles mit markanten Riffs und unglaublichen Solis krönte. Mit OH MY und CAN YOU ROLL HER sind hier noch zwei eher schwächere Songs aus dieser Phase am Start, eigentlich wäre es ein Muss gewesen Klassiker wie MOTHER MARY und OUT IN THE STREET anstelle dieser Songs zu verwenden.
Auch die Phase nach Schenkers Weggang wird beleuchtet, und das zu Recht.
Entgegen der heute weit verbreiteten Meinung UFO hätten nach dem Ausscheiden des "German Wunderkind" nur noch Mist fabriziert und wären abrupt volle Kanne abgestürzt, veröffentlichte die Band mit ihrem neuen Gitarristen Paul Chapman noch einige gute und auch erfolgreiche Alben. So kletterte NO PLACE TO RUN (erstes Album der Post - Schenker Ära) bis auf Platz 10 der UK Album Charts und mit MECHANIX (1982) gelang UFO ein weiteres Hit Album. THE WILD THE WILLING AND THE INNOCENT (1981) wird von der musikalischen Qualität her noch immer hoch eingeschätzt und wird fast in einem Atemzug mit den klassischen UFO/Schenker Alben genannt.
Songs aus dieser Epoche, wie WE BELONG TO THE NIGHT, LET IT RAIN (mitreissender Refrain!), LETTIN GO, CHAINS CHAINS, das hitverdächtige, poppige LONELY HEART oder das Hymnenartige WHEN IT`S TIME TO ROCK stellen unter Beweis dass UFO auch ohne Schenker noch richtig guten Hardrock spielten, und haben sich den Platz auf einem UFO Best Of Album verdient!
Jedoch vermisst man mit LONG GONE ausgerechnet den wohl besten UFO Track der Achtziger Jahre. Aber mit der Playlist auf einer Best Of Scheibe kann man es nie allen recht machen, dafür ist der Backkatalog UFO`s auch zu gross.
Mit dem Jahr 1983 endet diese Compilation, obwohl UFO mit MISDEMEANOR 1985 noch ein weiteres, letztes Album unter CHRYSALIS veröffentlichten. Dass von diesem Album kein Song berücksichtigt wurde ist nachvollziehbar, ist es doch das wohl schwächste Album (mit damals völlig neuem Line Up, nur Phil Mogg und Paul Raymond waren übrig geblieben) unter der UFO Flagge und kein Song daraus wäre einer Best Of Scheibe würdig.
THE BEST OF UFO 1974 - 1983 ist ein ideales Album für junge Rockfans die guten "alten" Hardrock lieben und UFO kennenlernen möchten. Die Hard Fans haben die Songs eh alle schon im Plattenschrank.


Never Say die! (Jewel Case CD)
Never Say die! (Jewel Case CD)
Wird angeboten von CAPITAL-DISCS
Preis: EUR 6,27

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mehr wirklich SABBATH, 23. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Never Say die! (Jewel Case CD) (Audio CD)
Ozzy Osbourne hatte BLACK SABBATH 1977 verlassen und wurde durch einen Sänger namens DAVE WARD ersetzt. Mit diesem begaben sich SABBATH ins Studio um NEVER SAY DIE aufzunehmen. Nachdem die Aufnahmen praktisch fertig waren und nur noch hätten abgemischt werden müssen, kehrte Mr. Osbourne reumütig zu den Seinen zurück. Zunächst war vorgesehen das Ozzy einfach nur die Gesangsspuren von Dave Ward neu einsingt und das Album dann gemixt, gemastert und veröffentlicht wird. Doch der Madman weigerte sich die Songs seines vorübergehenden Ersatzmannes einzusingen. So mussten in aller Eile (die Plattenfirma wollte den Veröffentlichungstermin nicht verschieben) neue Songs erstellt werden. So besteht NEVER SAY DIE aus besagten neuen Titeln, Songs an denen Ward kompositorisch nicht beteiligt war, sowie aus nicht verwendeten Material aus den TECHNICAL ECSTASY (dem Vorgängeralbum) Sessions. Diese schwierigen Begleitumstände sind dem Album deutlich anzumerken, es bildet keine kompakte Einheit und wirkt mitunter wie Stückwerk. Zudem verfolgten BLACK SABBATH die stilistische Linie die sie mit TECHNICAL ECSTASY eingeschlagen hatten: Rundere Arrangements, vermehrte Experimente mit Keyboards, Synthisizern und Hardrockfremden Stilelementen sowie dem weitgehenden Verzicht auf diese für Sabbath typische, düstere, bedrohlich-gespenstische Aura, die bis einschliesslich SABOTAGE (1975) den Sabbath-Sound umgab und ausmachte. Auf NEVER SAY DIE klingen BLACK SABBATH grösstenteils wie eine stinmknormale Hardrockband, nur Ozzys markantes Organ erinnert an die alten Tage. Lediglich bei SHOCK WAVE und JOHNNY BLADE - meines Erachtens die beiden besten Tracks der Scheibe- blitzt etwas vom früheren Sound auf. Der Titelsong sowie HARD ROAD und OVER TO YOU klingen beinah wie Mainstream, AIR DANCE beginnt zwar mit einem Hammergeilen Riff, verliert sich jedoch alsbald in uninspirierten, pseudomusikalischen Piano und Jazz Gedudel. BREAKOUT und SWINGIN THE CHAIN sind gar Totalausfälle, auch hier hört man Jazz-Anleihen und sogar Trompeten, beide Tracks wirken wie zusammengeschustert. Auch der Sound des Albums lässt zu wünschen übrig, zu matschig, zu wenig Schärfe.
Krass im Gegensatz dazu das geile Hipgnosis Cover mit den beiden surreal wirkenden Piloten, das beste Sabbath Cover überhaupt. Auch Live befanden sich BLACK SABBATH zur damaligen Zeit weit von ihrer Bestform entfernt. Während der NEVER SAY DIE Tour war Ozzy die meiste Zeit über völlig fertig und nur noch ein Schatten seiner selbst. In den USA spielten damals die noch jungen und fast unbekannten VAN HALEN, welche gerade ihr erstes ALbum herausgebracht hatten, als Support Act und spielten Sabbath Abend für Abend an die Wand. NSD ist bis heute das letzte BLACK SABBATH Studioalbum mit Ozzy Osbourne. Ein Jahr später kam Ronnie James Dio und Sabbath legten mit HEAVEN AND HELL ein fantastisches Album vor. Doch das ist eine andere Geschichte.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 24, 2014 11:30 AM MEST


High Stakes+Dangerous Men
High Stakes+Dangerous Men

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Comeback, 26. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: High Stakes+Dangerous Men (Audio CD)
Nachdem UFO Mitte der Achtziger durch unzählige Besetzungswechsel und schwache Alben (vor allem MISDEMEANOR von 1985 und AIN`T MISBEHAVIN von 1988) eine ziemliche Bruchlandung hinlegten und sich schließlich auflösten starteten Mastermind PHIL MOGG und der zurückgekehrte Bassist PETE WAY (hatte UFO 1982 verlassen um seine eigene Band WAYSTED zu gründen mit der er jedoch nur mäßigen Erfolg verbuchen konnte) im Jahre 1992 mit zwei neuen Musikern (Clive Edwards, Drums - Ex Wild Horses und Laurence Archer, Git. - Ex Grand Slam; Phil Lynotts Nachfolgeband von THIN LIZZY) mit HIGH STAKES & DANGEROUS MEN einen Comeback Versuch.

HIGH STAKES ist ein solides, ehrliches Hardrockalbum. Mehr jedoch nicht. Sicher, es ist besser und vor allem Härter als die beiden letzten, eingangs erwähnten Scheiben aber deutlich schwächer als z.B. NO PLACE TO RUN oder THE WILD THE WILLING AND THE INNOCENT, von den Alben mit Michael Schenker ganz zu schweigen. Das Songmaterial besteht aus Allerwelts-Hardrock der auch von jeder X-beliebigen anderen Combo hätte stammen können. Nur die Stimme von Phil Mogg sowie die beiden mit Abstand besten Songs des Albums - ONE OF THOSE NIGHTS und SHE`S THE ONE - vermitteln den einstigen Geist UFO`s. Von den anderen 10 Tracks bliebt sonst keiner recht im Hörgedächtnis haften. Zu recht, den das Songmaterial ist harmlos, saftlos, zahnlos und allenfalls unterer Durchschnitt. Alles zwar handwerklich recht ordentlich und auch schön heavy und rau produziert aber ohne wirkliche Höhepunkte. Von Hammersongs die das Zeug zu UFO Klassikern haben ist hier keine Spur. HIGH STAKES ähnelt vom Stil den ebenfalls überwiegend profillosen ALben von Pete Ways UFO Ablegers WAYSTED aus den Achtzigern. Eine Enttäuschung.


Lights Out
Lights Out
Wird angeboten von gimmixtwo Kontakt Widerrufsbelehrung AGB
Preis: EUR 11,82

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant!!!, 14. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Lights Out (Audio CD)
Kurz vor den Aufnahmen zu LIGHTS OUT hatten UFO ihren eher nervigen Keyboarder Denny Peyronel durch den ex-Savoy Brown Tastenmann und Rythmusgitarristen Paul Raymond ersetzt (der übrigens heute immer noch bzw. wieder zum UFO Line Up gehört). Ein weiser Entschluss! Denn Raymond ist ein hervorragender Musiker erstens genau wusste wie sich ein Keyboard bei einer Hardrock Band anzuhören hat und zweitens auch sehr gut Gitarre spielen konnte und somit Michael Schenkers grandiosen Leadspiel den Rücken frei halten konnte (vor allem Live) und somit den Sound UFO`s erst so richtig perfektionierte. Auch die Hinzunahme des Produzenten Ron Nevison erwies sich als Volltreffer, er hauchte dem Sound der Band dieses unverwechselbare epische Feeling ein. LIGHTS OUT deckt alle Spektren des Siebzigerjahre Hardrocks ab. Mitreissende Heavyreisser wie "Too Hot To Handle" und der Titeltrack "Lights Out", sphärischer Melodicrock bei "Electric Phase" und dem absoluten Hammersong "Love To Love" dessen Intro ein perfekter Soundtrack für jeden Science Fiction Film wäre. Mit der intensiv dargebrachten Ballade "Try Me", dem verspielten "Just Another Suicide" und der sehr gelungenen Coverversion des LOVE - Klassikers "Alone Again Or" blicken UFO über den üblichen hardrock - Tellerrand hinaus und runden das Album perfekt ab. Der Sound ist fantastisch und klingt auch nach nunmehr fast 30 Jahren frisch und Zeitlos. Produzent Ron Nevison sorgte für eine in sich geschlossene, spannende Atmosphäre und Schenkers Solis sind bei jedem Song ein Erlebniss, besonders das Schlusssolo bei "Lights Out", hier jagt es einem einen Schauer nach dem Anderen über den Rücken. Gänshaut pur!!!!!!


Destroyer
Destroyer
Wird angeboten von roundMediaUK
Preis: EUR 2,32

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bei Fans wohl beliebtestes Kiss Album, 17. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Destroyer (Audio CD)
Nachdem es Kiss auf ihren ersten drei Alben KISS(74), HOTTER THAN HELL(74) und DRESSED TO KILL(75) nicht, oder nur bedingt gelungen war den feurigen Sound den sie bei Livekonzerten ihrem Puplikum um die Ohren bliesen im Studio auf Platte zu bannen, holten sie sich mit Bob Ezrin einen bekannten Produzenten ins Studio. Ezrin verstand es dem zuvor eher eindimensionalen Sound von Kiss ein dynamischeres, voluminöseres Korsett zu verpassen. Fehlte es den Songs im Studio zuvor noch am nötigen Punch so kamen sie auf DESTROYER wesentlich druckvoller und wuchtiger daher. Zudem holte Ezrin einige zusätzliche Songwriter hinzu die Kiss unter die Arme griffen und so bewirkten dass das zuvor doch eher aus grobmaschigen Hardrock Standarts bestehende Songmaterial von Kiss facettenreicher rüberkam. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, mit DETROIT ROCK CITY besitzt DESTROYER den vielleicht besten Kiss Song überhaupt und mit KING OF THE NIGHT TIME WORLD, SHOUT IT OUT LOUD und DO YOU LOVE ME sind noch weitere Kracher auf dem Album die den von nun an typischen Kiss Sound definierten: stampfend, laut, mit catchy Riffs und packenden Refrains und Melodien. Zudem die Mega Ballade BETH von Drummer Peter Criss welche es damals auf Platz 7 der US Single Charts schaffte. Doch auf dem Album ist nicht alles Gold was glänzt, GOD OF THUNDER zum Beispiel ist nicht gut genug umgesetzt, es klingt zu mürbe und die kreischenden Kinderstimmen im Hintergrund sind einfach nur nervig. Erst Live entfaltete dieser Song seine Klasse. GREAT EXPECTATIONS kommt viel zu aufgedonnert und aufgeblasen daher, und mit SWEET PAIN und FLAMING YOUTH enthält das Album noch zwei blasse Lückenfüller. Bleibt noch anzumerken das sich das ALbum damals in den USA mehrere Millionen mal verkaufte, jedoch erst dann als die Singleauskopplung BETH zündete. Für Fans noch die Info das Ace Frehley auf SWEET PAIN nicht zu hören ist, die Leadgitarrenparts für diesen Song spielte ein Gewisser Dick (oder Dirk?) Wagner ein.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 18, 2013 7:27 PM CET


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