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Rezensionen verfasst von
Moguntinus "Mog" (Mainz)

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Greyscale
Greyscale

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat mich voll und ganz überzeugt, 7. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Greyscale (Audio CD)
Greyscale ist ein tolles, abwechslungsreiches Album mit einer ganz besonderen Armosphäre. Die Songs sind unheimlich gut produziert, die Melodien und der Gesang gehen unter die Haut. Ich habe mich entschieden, mir Camouflage auf der Tour live anzugucken! Bravo, große Klasse!


Sensor
Sensor
Preis: EUR 8,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dicht, sensibel, melancholisch und traumhaft schön!, 25. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Sensor (Audio CD)
Der geneigte Camouflage-Fan muss sich mit Erscheinen von "Sensor" vielleicht doch verwundert die Augen reiben oder sich von seinem Nebenmann kräftig kneifen lassen, denn dass "Sensor" endlich auf dem Tisch liegt - das ist ein kleines Wunder. Und es ist das Ergebnis von Beharrlichkeit, Liebe zur Musik und dem beinahe religiösen Glauben, dass etwas Gutes einfach seinen Weg an die Oberfläche finden wird.
So haben Marcus Meyn, Oliver Kreyssig und Heiko Maile ebenso intensiv an die Fertigstellung des neuen Longplayers geglaubt wie Camouflage-Hardcore-Fans. Auf der Seite der kreativen Musiker war diese spirituelle Unterstützung auf dem steinigen Weg zu "Sensor" auch mehr als notwendig: Lange Suche nach einem Label, erfolglose Singles mit Virgin, Rückschläge bei der Produktion und lange Perioden des Wartens. Ob sich das Warten gelohnt hat?
"Me and you", die energetische Single ist gut im Ohr und setzt melancholische Akzente, die den Ton, aber nicht die Geschwindigkeit der Platte angeben werden. "Perfect" besticht durch seine sauber gesetzten Synthi-Melodien und verklingt gegen Ende in ebenso traurigen Akkorden. Gefühlvoll wird "Harmful" die Startrampe für Marcus Meyns neue gesangliche Ausflüge auf höhere Ebenen, vorallem zum Ende des Stückes.
Leichte Gitarren, warme Keyboards, satte Bässe und die wunderbar sanfte Stimme Olis lösen ihn auf "Here she comes ab". Schön, dass der Camouflage-Drummer wieder zum Singen zurückgefunden hat. Er setzt einen anderen Ton, der dem Album sehr gut tun, ohne Marcus etwas wegzunehmen.
"I can't feel you", die einzige Fremdkomposition auf dem Album, kommt fetzig und ein bisschen "dreckig" rüber. Die todsichere Hitsingles Nummer 2 haben Camouflage für sich vereinnahmt, als wäre es ihr eigenes Stück - einfach großartig!
"Lost" und "I follow Behind" treiben das Album atmosphärisch voran. Über allem: Marcus' Stimme, die so präsent ist und so lupenrein arrangiert wurde, wie noch nie zuvor auf einem Camouflage-Tonträger. "Adrenalin": Ein stimmungsvolles rhythmusarmes Instrumental gibt einem kurze Zeit zum Atem holen, inmitten der dichten Atmosphäre diese Musik. Eine weibliche Stimme unterstützt die Komposition "Blink", die Melancholie für eine Weile ins Positive zieht, vielleicht für die Zeitspanne eines Augenzwinkerns, der wie in der "Bullet-Time" der "Matrix" gute fünf Minuten dauert, bis die vertraute Melodie von "Thief" als etwas chillige Album-Version wiederkehrt.
Das Mid-Tempo-Stück "Together" arbeitet einen unschlagbaren Refrain heraus, gepaart mit originellen Sound- und Beatbasteleien, die das Synthesizer-Herz höher schlagen lassen - eine besonders starke Komposition, die das Zeug zum Camouflage-Klassiker hat. Knappe drei Minuten verspielte instrumentale Klänge folgen in "74 Minutes", bevor "You turn" noch einmal alles auffährt, was "Sensor" klangtechnisch zu bieten hat: Buchstäblich wabernde Bässe, breite Klänge, die verzaubernd einlullen - den Rest erledigt Olis sanfte Stimme, die einen förmlich dahinschmelzen lässt. Marcus' löst ihn in den Refrains ab, so wie ein griechischer Chorus im antiken Theater. Ein flüsterndes "It's coming to an end" beendet auch den "offiziellen" Teil des Albums, nach einigen Minuten absoluter Stille erklingt für knapp vier Minuten ein Hidden Track. Der Chillout für "Sensor".
Was soll man nach über 60 Minuten, im besten Sinne des Wortes, wunderbarer Musik sagen? Es ist genug gesagt: Sie soll jetzt für sich selber sprechen...
Dave Jörg


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