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Rezensionen verfasst von
S. Hemmer (Buxtehude)
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Total War: Rome II - [PC]
Total War: Rome II - [PC]
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 29,70

48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auch nach dem vierten Patch noch unterirdisch, 14. Oktober 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Eigentlich wollte ich zu Rome 2 keine Rezension schreiben, doch weil nach vier Patches für mich immer noch keine wesentlichen Verbesserungen erkennbar sind (abgesehen von kürzeren Wartezeiten beim Rundenwechsel), muss ich meinem Frust doch Luft machen.

Ich habe alle Spiele der Serie, alle Add-Ons und dazu zahlreiche Mods ausgiebig gespielt, und deshalb hatte ich selbstverständlich auch Rome 2 vorbestellt und direkt nach Auslieferung installiert.

Die erste Ernüchterung kam schon beim Start. Ich hätte nicht gedacht, dass nach dem hollywoodreifen Intro von Shogun 2 ein derartiger Rückschritt möglich wäre: Keine "Story", nur eine zusammenhanglose Aneinanderreihung von Kampfszenen, so dass ich kurz überlegen musste, ob hier nicht ein Video aus Rome 1 recycelt worden ist. Während das Intro in Shogun 2 mich zum sofortigen Losspielen motivierte, weckte Rome 2 hier nur schlimme Vorahnungen.

Weiter geht's mit dem Hauptmenü: Eine große Leere, auf der man einige winzige, lieblos gestaltete und an den Rand gequetschte Icons entdecken kann. Damit es nicht ganz so öde und leblos aussieht, ziehen im Hintergrund immerhin Wolken über die Landkarte (auf die Wolken scheinen die Entwickler ganz besonders stolz zu sein, deshalb sind auch immer große Teile der Strategiekarte davon bedeckt, was die Übersicht nicht gerade fördert).

Beim Spielen des Prologs beeindruckte zunächst die nochmals verbesserte Grafik, doch zeigte sich schnell die hässliche Seite hinter der glänzenden Fassade. Man gewinnt den Eindruck, dass von dem angeblich größten Budget aller Zeiten ("40 Prozent mehr als bei anderen Total-War-Titeln") 80 Prozent für die Entwicklung der Grafik ausgegeben wurden, so dass für den kleinen Rest wie z. B. Konzeption, Spielmechanik, Benutzeroberfläche, KI, Spielbalance, Ereignisvideos, "Atmosphäre" oder Test nicht viel übrig blieb.

Über die zahllosen Fehler, die lahmen Rundenwechsel, die tumbe KI, den fehlenden Familienstammbaum, die wie Fliegen dahinsterbenden Generäle und Agenten, die fehlenden Jahreszeiten, das nicht vorhandene Politiksystem etc. wurde schon in anderen Rezensionen genug geschrieben, deshalb kann ich mir mein Gemecker darüber sparen. Trotzdem hier noch einige Punkte, die mich immer wieder nerven (die Liste ließe sich schier endlos fortsetzen):

- die Benutzeroberfläche: dysfunktional, umständlich und hässlich, winzige Dialoge, Popups an allen Ecken und Enden, tötet die Atmosphäre, ein deutlicher Rückschritt gegenüber Shogun 2. Man klickt sich schier zu Tode (Rüstungsupgrade für eine Legion mit 20 Einheiten = 40 Mausklicks) und bekommt doch nicht die Informationen, die man sehen möchte. Während z. B. im Provinzbildschirm von Shogun 2 alle relevanten Informationen ansprechend, nachvollziehbar und übersichtlich dargestellt wurden, gibt es in Rome 2 einige dürre Zahlen zu sehen. Ist es nun besser, wenn ich mein Einkommen aus Industrie um 10% erhöhe, oder bringen 5% aus Handelsgebäuden mehr? Um das rauszufinden sind mehrere Mausklicks erforderlich, und schließlich muss man auf ein winziges Icon zielen und auf ein Popup warten.

- Diplomatie: ein winziger Dialog, in dem man hauptsächlich mit Scrollen beschäftigt ist. Warum kann ich keine Städte tauschen oder (ver-) kaufen? Es nervt gewaltig, wenn ein Verbündeter die letzte Stadt in einer Provinz "blockiert". Warum kann ich Geldbeträge nicht frei eingeben? Warum verlangt eine Barbarenfraktion vom anderen Ende der Welt 150.000 Gold für einen Nichtangriffspakt?

- "Wachstum": In Shogun 2 sorgte ein Nahrungsüberschuss für ein beständiges Bevölkerungswachstum und damit auch für ein allmähliches Anwachsen des Wohlstandes in den einzelnen Provinzen – absolut nachvollziehbar und realistisch. In Rome 2 spielt die Bevölkerungszahl keine Rolle mehr, "Wachstum" schaltet stattdessen weitere Bauplätze in Städten frei. Leider hat man schon nach relativ kurzer Zeit alle Bauplätze belegt, und auch eroberte Städte sind meist schon voll ausgebaut. Damit ist das Spielkonzept "Wachstum" für mindestens 90 Prozent der Spielzeit schlicht obsolet (eine römische Urbs bringt +9 Wachstum, aber was soll ich noch damit?). Baut man keine neuen Gebäude (oder erhält sonst irgendwelche Boni), ändert sich am Einkommen einer Provinz auch nach 100 Runden nichts. Und nebenbei: Warum hat Rom, die weitaus größte Stadt der Antike, nur 5 Bauplätze?

- Landschlachten 1: Warum werfen Nahkampfeinheiten wie Legionäre in der Defensive keine Speere auf anstürmende Gegner (die Option "Feuer frei" fehlt für Nahkampfeinheiten)?
- Landschlachten 2: Wo ist die "Stellung halten"-Option geblieben? Laut CA soll das jetzt das Standardverhalten von allen Nahkampfeinheiten sein, aber das stimmt schlicht und einfach nicht. In allen früheren Spielen der Total-War-Reihe funktioniert es so: Schickt man eine Einheit im Modus "Stellung halten" zum Angriff gegen eine feindliche Einheit, bleiben die eigenen Soldaten stehen und formieren sich wieder, sobald die Feinde die Flucht ergreifen. Ist "Stellung halten" ausgeschaltet, werden fliehende Feinde verfolgt. In Rome 2 gibt es nur das letztere Verhalten, fliehende Feinde werden immer verfolgt, und wenn man nicht aufpasst, findet man seine Prätorianer am anderen Ende der Karte wieder. Auf jeden Fall hat der Spieler wegen der fehlenden Option weniger Einfluss auf das Verhalten der eigenen Truppen.
- Landschlachten 3: Warum kann man nach einer Schlacht nicht mehr sehen, welche Einheiten wie viele Verluste erlitten und welche Erfahrung gewonnen haben?

- Seeschlachten: Abgesehen davon, dass Militärschiffe gegen Transportschiffe viel zu schlecht abschneiden, sind Schiffe mit Katapulten oder Ballisten, die eigentlich kampfstark sein sollten, weitgehend unbrauchbar. Wegen ihrer geringen Besatzung sind sie anfällig für Enterattacken, sollten also möglichst vom Feind ferngehalten werden. Doch da sie nur nach vorne schießen und nicht rückwärtsfahren können, muss man sich entscheiden: Auf den Feind schießen (und geentert werden), oder vorm Feind davonfahren (und somit in der Schlacht nutzlos sein).

Und noch ein Wort zu den mittlerweile 4 Patches:
Angeblich sollen sie ja die KI verbessert haben, doch davon ist nichts zu merken. Nach der Installation von Patch 4 habe ich bisher zwei Belagerungen als Verteidiger gespielt. In beiden Fällen hat die KI als Angreifer ihre weit überlegenen Truppen ein bisschen hin- und hermarschieren lassen, und nach ca. fünf Minuten war alles nur noch Stillstand. Da der schnelle Vorlauf (früher war das mal sechsfache Geschwindigkeit) ebenfalls nicht funktioniert, heißt das 55 Minuten stumpfsinnige Wartezeit. Aus lauter Langeweile habe ich schon mal meinen General mit seinen Elefanten losgeschickt, um einige Feinde in den Boden zu trampeln. Mir doch egal, wenn er stirbt. Den Namen habe ich mir eh nicht gemerkt, und in der nächsten Runde springt per Fallschirm ein neuer ab.

In meiner aktuellen Kampagne spiele ich mit Karthago. Nach 12 Runden habe ich ca. 40 Fraktionen entdeckt, von denen nur 4 eine positive Einstellung mir gegenüber haben. Alle anderen zeigen mir ein „rotes Gesicht“. 10 Fraktionen haben mir unprovoziert den Krieg erklärt. Noch eine Runde später sind es schon 14 feindliche Fraktionen, 3 meiner 6 Städte sind von den Feinden überrannt worden. Offensichtlich gibt es hier ein gewaltiges Problem mit der Spielbalance. Wieso ist das Stadtzentrum in Karthago hellenistisch? Ich dachte immer, das wären Phönizier. Wieso wollen nicht einmal meine Klientelstaaten mit mir handeln? War Karthago nicht eine Handelsmacht?

Abgesehen von der Grafik und der Vielfalt der Fraktionen und Einheiten ist Rome 2 meines Erachtens ein deutlicher Rückschritt gegenüber Shogun 2 (und die geringe Einheitenvielfalt bei Shogun 2 ist nur dem japanischen Szenario geschuldet). Zwar gibt es ein paar gute Ansätze wie kombinierte Land-/Seeschlachten oder das neue Provinzsystem, doch insgesamt ist das Spiel voller Fehler und wirkt unfertig, schlecht durchdacht und schlecht ausbalanciert. Man fragt sich, ob CA nicht sämtliche Mitarbeiter ausgetauscht hat, so dass jetzt Leute ohne Erfahrung wieder bei Null anfangen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 18, 2014 6:28 PM MEST


Blutige Pilgerfahrt: Der Erste Kreuzzug ins Heilige Land
Blutige Pilgerfahrt: Der Erste Kreuzzug ins Heilige Land
von Cay Rademacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kreuzzugs-Reportage, 11. Oktober 2012
Cay Rademacher schreibt über den ersten Kreuzzug im Stile einer Abenteuer-Reportage. Dabei konzentriert er sich vor allem auf die "Action", d. h. den Marsch der Kreuzfahrer und die zahlreichen Kämpfe, die immer wieder in Form stakkatohafter Aufzählungen ("Blitzende Schwerter, Geschrei, Blut") illustriert werden. Anscheinend traut der Autor seinem Leser nicht genug Phantasie zu, sich das Gemetzel selber vorzustellen. Für meinen Geschmack spiegelt sich hier Rademachers Stil als Autor von (Kriminal-) Romanen zu stark wider.

Viele Details darf man nicht erwarten und an Hintergrundinformationen liefert der Autor gerade das allernötigste ab. Aber auch davon wird manches grob vereinfacht oder falsch dargestellt. So schreibt Rademacher bspw. vom "Deutschen Reich", wenn er eigentlich das "Heilige Römische Reich" meint. Oder er zitiert "eine byzantinische Prinzessin", wobei es sich nur um Anna Komnena handeln kann, die älteste Tochter des byzantinischen Kaisers Alexios Komnenos, die als Kind den Aufenthalt der Kreuzfahrer in Byzanz erlebt und darüber in der von ihr verfassten Biographie ihres Vaters berichtet hat. Man fragt sich, warum der Autor den Namen "Anna Komnena" nicht nennt. Weil er ihn nicht kennt? Kaum vorstellbar. Weil er den Leser nicht mit zu viel Informationen überfordern will?

Im Buchrücken findet sich zwar eine Karte (des gesamten Mittelmeerraumes), in der die wichtigsten Städte und die Anmarschwege der verschiedenen Kreuzfahrergruppen eingezeichnet sind. Eine detaillierte Karte von Syrien und Palästina fehlt aber. Außerdem habe ich Übersichtsskizzen von Antiochia und Jerusalem vermisst, anhand derer man die geschilderten Belagerungen besser hätte nachvollziehen können.

Die Abbildungen im Mittelteil des Buches sind zwar hochwertig, doch handelt es sich um die Wiedergabe "mittelalterlicher" Buchillustrationen. Als reine Phantasiewerke ihrer Schöpfer haben diese kaum Aussagekraft.

Fazit: Zum Einstieg in das Thema ist dieses Buch gut geeignet, da es gut und flüssig lesbar ist (fast wie ein Roman). Wer mehr Detailtiefe wünscht, sollte aber zu einem anderen Autor, z. B. Runciman oder Asbridge greifen.


Der dunkle Thron: Historischer Roman
Der dunkle Thron: Historischer Roman
von Rebecca Gablé
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 27. September 2011
Ich habe auch die anderen Bücher von Rebecca Gable gelesen, und insbesondere die "Waringham"-Reihe hat mir bisher sehr gut gefallen. Doch leider kann der "Der dunkle Thron" dabei nicht mithalten. Das liegt vor allem daran, dass eine wirklich packende und dramatische Handlung fehlt.

Während sich die früheren Waringhams mit dem Schwert in der Hand für König und Vaterland mitten ins Kampfgetümmel stürzten, hält sich Nicholas, der aktuelle Lord Waringham, aus Politik und Intrigen weitgehend heraus. Nach 100 Seiten denkt man sich "so, jetzt ist die Einführung wohl vorbei, jetzt könnte es ja mal losgehen". Aber es geht nicht los, dem Buch fehlt irgendwie ein packendes Motiv, und daher besteht die Handlung zum Großteil aus belanglosem Alltagsgeschehen: Nick besucht Prinzessin/Lady Mary in ihrem jeweiligen Exil und tauscht mit ihr Neuigkeiten aus, Nick reitet nach Waringham, Nick besucht seine Pferdezucht, Nick reitet nach London und inspiziert sein Waisenhaus, Nick reitet wieder nach Waringham usw. usw. Von den Ereignissen der "großen" Politik erfährt Nick (und damit der Leser) in den meisten Fällen nur indirekt und in groben Zügen aus dem Mund anderer.

Trifft Nick doch mal auf König, Königin, Lordkanzler oder sonst einen Mächtigen, benutzt er die Gelegenheit, sein Gegenüber durch respektlose Bemerkungen gegen sich aufzubringen - nicht gerade ein Zeichen von Intelligenz. Landet er dann als Verräter oder Ketzer im Tower, ist es für den Leser geradezu eine willkommene Abwechslung von dem sonstigen Alltagstrott.

Sehr schlicht und platt ist auch die Darstellung der zahlreichen Figuren geraten. Nur bei Nick selbst und bei Prinzessin Mary macht die Autorin sich die Mühe einer einigenmaßen nachvollziehbaren Charakterzeichnung. Fast alle anderen sind auf bloße Namen reduziert, sogar Nicks unmittelbare Verwandte wie seine Schwester und seine Kinder. Ab und zu werden sie mal erwähnt und dürfen vielleicht einen Satz sagen, aber das war's auch schon. Und die meisten Personen aus Nicks Umfeld verhalten sich über einen Zeitraum von 20-30 Jahren immer nach Schema F: Mary vertraut auf Gott und geht beten, die Stiefmutter ist böse und gehässig, Chapuys weiß über alles Bescheid etc.

Fazit: Verglichen mit seinen Waringham-Vorfahren ist Nicholas eine langweilige (und mir persönlich unsympathische) Hauptfigur, und Heinrich VIII, seine Ehefrauen und sonstige Akteure auf der politischen Bühne wie Wolsey, Cromwell, Norfolk usw. bleiben blasse Randfiguren. Dadurch treten auch die dramatischen Umwälzungen in England zu dieser Zeit weitgehend in den Hintergrund und werden nur sehr grob beschrieben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2011 10:50 AM MEST


Andalusien: Maurische Pracht in Spaniens Süden
Andalusien: Maurische Pracht in Spaniens Süden
von Rolf Legler
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gar nicht prächtig, 11. August 2011
Maurische Pracht in Spaniens Süden - da erwartet der Leser doch auch entsprechend prächtige Bilder. Dem wird dieser Band leider überhaupt nicht gerecht. Viele Fotos wirken so, als hätte der Autor hier seine Urlaubsschnappschüsse längst vergangener Jahre verwertet. Z. B. würde ein Profi wohl gerade bei Architekturaufnahmen schiefe/stürzende Linien zu vermeiden wissen. Auch mitten im Bild stehende Touristen nerven. Zudem scheinen viele der Fotos schon > 20 Jahre alt zu sein, wenn man die Kleidung von Passanten oder die auf manchen Bildern zu erkennenden Automodelle zu Grunde legt. Die mittelmäßige Druckqualität trägt ihren Anteil dazu bei, dass die Abbildungen häufig "vergilbt" wirken.

Und was die Motive angeht, so scheint der Autor eine Vorliebe für verwitterte Steine zu haben - es gibt fast nur Architekturfotos zu sehen. Spätestens beim zehnten Kirchturm, der früher mal ein Minarett war, blättert man nur noch gelangweilt weiter. Selbst ein absolutes Highlight wie die Mezquita in Cordoba wird nur mit öden und wenig aussagekräftigen Bildern dargestellt.

Am besten hat mir noch das Kapitel über die Alhambra gefallen. Aber auch dazu gibt es viel bessere spezialisierte Bücher. Den abgebildeten Übersichtsplan z. B. hat der Autor sich wohl bei der örtlichen Touristinformation "besorgt" - oder warum sonst ist neben den verschiedenen Bauabschnitten des Palastes auch der Parkplatz mit eingezeichnet?

Im Text gibt der Autor als Einführung eine Übersicht über die maurische Geschichte in Andalusien sowie eine Beschreibung zu den jeweiligen abgebildeten Gebäuden. Diese Beschreibungen sind jedoch meistens genauso langweilig und nichtssagend wie die Fotos (beim zehnten Kirchturm ...).

Maurisches Kunsthandwerk, dass sicherlich auch einige Pracht hervorgebracht hat, bleibt übrigens komplett außen vor. Ebenso wenig geht der Autor auf den Einfluss den maurischen Kultur auf das heutige Andalusien ein, der sich z. B. in regionalen Bräuchen, Festen, Speisen etc. widerspiegelt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich der Autor fast nur auf die "maurische" Architektur in Andalusien konzentriert und diese mit meist unspektakulären und unprofessionellen Bildern und oberflächlichem Text darstellt. "Maurische Pracht" habe ich mir anders vorgestellt.


Andalusien: Maurische Pracht in Spaniens Süden
Andalusien: Maurische Pracht in Spaniens Süden
von Rolf Legler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gar nicht prächtig, 11. August 2011
Maurische Pracht in Spaniens Süden - da erwartet der Leser doch auch entsprechend prächtige Bilder. Dem wird dieser Band leider überhaupt nicht gerecht. Viele Fotos wirken so, als hätte der Autor hier seine Urlaubsschnappschüsse längst vergangener Jahre verwertet. Z. B. würde ein Profi wohl gerade bei Architekturaufnahmen schiefe/stürzende Linien zu vermeiden wissen. Auch mitten im Bild stehende Touristen nerven. Zudem scheinen viele der Fotos schon > 20 Jahre alt zu sein, wenn man die Kleidung von Passanten oder die auf manchen Bildern zu erkennenden Automodelle zu Grunde legt. Die mittelmäßige Druckqualität trägt ihren Anteil dazu bei, dass die Abbildungen häufig "vergilbt" wirken.

Und was die Motive angeht, so scheint der Autor eine Vorliebe für verwitterte Steine zu haben - es gibt fast nur Architekturfotos zu sehen. Spätestens beim zehnten Kirchturm, der früher mal ein Minarett war, blättert man nur noch gelangweilt weiter. Selbst ein absolutes Highlight wie die Mezquita in Cordoba wird nur mit öden und wenig aussagekräftigen Bildern dargestellt.

Am besten hat mir noch das Kapitel über die Alhambra gefallen. Aber auch dazu gibt es viel bessere spezialisierte Bücher. Den abgebildeten Übersichtsplan z. B. hat der Autor sich wohl bei der örtlichen Touristinformation "besorgt" - oder warum sonst ist neben den verschiedenen Bauabschnitten des Palastes auch der Parkplatz mit eingezeichnet?

Im Text gibt der Autor als Einführung eine Übersicht über die maurische Geschichte in Andalusien sowie eine Beschreibung zu den jeweiligen abgebildeten Gebäuden. Diese Beschreibungen sind jedoch meistens genauso langweilig und nichtssagend wie die Fotos (beim zehnten Kirchturm ...).

Maurisches Kunsthandwerk, dass sicherlich auch einige Pracht hervorgebracht hat, bleibt übrigens komplett außen vor. Ebenso wenig geht der Autor auf den Einfluss den maurischen Kultur auf das heutige Andalusien ein, der sich z. B. in regionalen Bräuchen, Festen, Speisen etc. widerspiegelt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich der Autor fast nur auf die "maurische" Architektur in Andalusien konzentriert und diese mit meist unspektakulären und unprofessionellen Bildern und oberflächlichem Text darstellt. "Maurische Pracht" habe ich mir anders vorgestellt.


Master & Commander (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
Master & Commander (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
DVD ~ Russell Crowe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Segel-/Seekriegsfilm überhaupt, 29. Mai 2008
Südatlantik, im Jahr 1805: Im Auftrag der britischen Admiralität soll der Kapitän Jack Aubrey mit seiner Fregatte "Surpise" den französischen Freibeuter "Acheron" aufspüren und erobern oder versenken. Als sein Schiff jedoch überraschend von den Franzosen angegriffen wird, zieht er zunächst den Kürzeren. Doch aufgeben kommt für ihn nicht in Frage, und so beginnt eine Verfolgungsjagd, die um Kap Hoorn bis zu den Galapagosinseln führt, und bei der Jäger und Gejagter einige Male die Rollen tauschen. Der mit allen Wassern gewaschene Aubrey zieht dabei alle Register seines Könnens, und auch die Franzosen sind nicht auf den Kopf gefallen, wie z. B. die geniale Schlusspointe zeigt.

Peter Weirs Film basiert auf der "Master and Commander"-Romanreihe des Autors Patrick O'Brian. Weir hat sich die (künstlerische) Freiheit genommen, in die grundsätzliche Handlung aus dem Band "Manöver um Feuerland" noch einige besonders markante Ereignisse und Personen aus den übrigen 19 Bänden einzufügen. Das Ergebnis ist ein atmosphärisch dichter und packender Film, der den Zuschauer sofort in seinen Bann zieht.

Russell Crowe als "Lucky" Jack Aubrey und Paul Bettany als sein Freund und Schiffsarzt Dr. Stephen Maturin sind schlichtweg perfekt, und auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt. Wer die Bücher kennt, wird sich sagen: "Ja, genauso habe ich ihn mir vorgestellt."

Dazu kommen die grandiosen Bilder - vor allem von den Galapagosinseln - und erstklassige Musik.

Einige haben den Film als langweilig bezeichnet, doch m. E. spiegelt die eher gemächliche Gangart sehr gut die Langsamkeit der damaligen Segelschiffe und ihre oft wochen- oder monatelangen Fahrten wider. Außerdem nutzt Weir die Zeit für zahlreiche geniale Szenen, etwa wenn Aubrey nach dem ersten Gefecht mit den Franzosen von den Vorzügen seines Schiffes schwärmt und dabei versonnen auf die Trümmer seines zerschossenen Aborts blickt, oder wenn die nicht mehr ganz nüchternen Offiziere abends in geselliger Runde die Galapagosinseln "verspeisen". Außerdem geht es längst nicht nur um Krieg und Segeln, sondern auch um gemeinsames Musizieren, Medizin, Zoologie, die Evolution (-stheorie), um Neugierde und Entdeckerdrang.

Im Gegensatz zu dem Piratenklamauk in "Fluch der Karibik" und den naiv-bunten Segelfilmen der 50er und 60er Jahre ist der Film allerdings auch ausgesprochen hart und realistisch. Die Wirkung der eisernen Kanonenkugeln auf Schiff und Männer wurde noch nie so drastisch dargestellt, und wenn es schießlich zum finalen Enterkampf kommt, gibt es keine zackigen Fechtduelle a la Errol Flynn, sondern nur brutales Hauen und Stechen auf engstem Raum.

Für mich ist "Master and Commander" der beste Seekriegsfilm und einer der besten Filme überhaupt.


Death Proof - Todsicher (Collector's Edition) [Limited Edition] [2 DVDs]
Death Proof - Todsicher (Collector's Edition) [Limited Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Kurt Russell
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 29,90

6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht cool, sondern bemüht, 2. März 2008
Zur Handlung: Ein Trupp scharfe Weiber sitzt im Auto oder in einer Bar und redet endlos blödes Zeug. Dann taucht Stuntman Mike (Kurt Russell) auf und macht sie alle platt. Schnitt - einige Monate später in einer anderen Stadt: Ein Trupp scharfe Weiber sitzt im Auto oder im Restaurant und redet endlos blödes Zeug. Dann taucht Stuntman Mike auf und ...

Leider ist Taratinos Hommage an drittklassigen 70-Jahre-Trash selbst nur drittklassig geraten. Gefühlte 100 Minuten Gelaber, krampfhaft um Coolness bemüht, und 5 Minuten Auto-Verfolgungsjagd.

Die beiden Sterne gibt's ganz machomäßig für die Autos und einige der Mädels (Nein, Kurt Russell kriegt keinen Stern, dafür ist er einfach zu lächerlich).


Der Tod des Germanicus. Historischer Roman
Der Tod des Germanicus. Historischer Roman
von David Wishart
  Taschenbuch

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Misslungen, 25. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als der römische Kaiser Augustus notgedrungen seinen ungeliebten Stiefsohn Tiberius zu seinem Erben ernennt, zwingt er ihn gleichzeitig seinen Favoriten Germanicus (Augustus' Stiefenkel und Tiberius' Neffe) zu adoptieren, und ihn somit als seinen eigenen designierten Nachfolger anzuerkennen.

Als fünf Jahre nach dem Tod des Augustus - Tiberius ist inzwischen Kaiser - der bei Volk und Armee populäre Germanicus bei einer Reise in den Osten des Imperiums überraschend stirbt, ist sogleich von Mord die Rede. Tiberius und vor allem seine Mutter Livia werden verdächtigt, den aufgezwungenen Nachfolger beseitigt zu haben. Doch ausgerechnet Livia beauftragt den jungen Patrizier Corvinus mit der Suche nach dem wahren Täter.

Laut Umschlagtext handelt es sich hier um eine "respektlose Darstellung" der Antike. Das ist leider eine freundliche Umschreibung für ein liebloses Machwerk. Trotz des eigentlich interessanten Hintergrunds - Mord und Intrigen in höchsten Kreisen der römischen Aristokratie - schafft es der Autor nicht, ein packendes und stimmiges Bild der Römerzeit zu entwickeln.

Störend ist vor allem die flappsige, häufig ordinäre Sprache (der inflationäre Gebrauch von "Mist" und "Sch...e" ist noch das kleinere Übel), die noch dazu von zahlreichen Anglizismen verunstaltet wird. Ein Römer geht einfach nicht zu einer "Dinnerparty", hat keinen "Butler" und liegt nicht auf der "Couch".

Darüber könnte man noch hinwegsehen, wenn bei Corvinus' Ermittlungen wenigstens Spannung aufkäme. Doch leider schleppt sich die Handlung lahm und einfallslos dahin. So ziemlich jeder Tag läuft gleich ab. Corvinus befragt irgendwelche Zeugen oder Informanten (die üblicherweise als "Schleimer" charakterisiert werden). Dabei hat er stets das Gefühl, irgendwas übersehen zu haben. Praktischerweise wird ihm das stets durch ein Kribbeln im Nacken signalisiert. Abends kaut er mit seiner Frau noch mal alles durch, wobei ihm dann auch wieder einfällt, was er zuvor übersehen hatte ("Mist!").

Schließlich noch die Figur des Marcus Corvinus selbst: Ein reicher Schnösel, der sich für nichts außer Wein zu interessieren scheint. Gefühlte 470 Mal liest man, dass er noch einen Becher Wein "herunterkippt" oder sich "genehmigt". Das ist einfach unglaublich öde und einfallslos, aber irgendwie musste der Autor wohl seine Seiten füllen. Und was Corvinus nun zum Detektiv qualifiziert, bleibt völlig schleierhaft. Besonders helle scheint es jedenfalls nicht zu sein. So dauert es z. B. mehrere Tage (bzw. geschlagene 117 Seiten), bis ihm der Gedanke kommt, dass Tiberius' leiblicher Sohn Drusus, der durch die Adoption des Germanicus an die zweite Stelle der Thronfolge zurückgesetzt wurde, ein schönes Motiv für einen Mord hätte. Zuvor musste Corvinus allerdings erst von seinem Vater darauf hingewiesen werden, dass es diesen Drusus überhaupt gibt. Ein römischer Patrizier, der nicht einmal den Sohn des Kaisers kennt?

Fazit: Sprachlich und stilistisch missraten, öde Handlung, unsympathische Haupfigur - Nicht kaufen.


Black Dahlia
Black Dahlia
DVD ~ Josh Hartnett
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 13,09

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lahm und wirr, 19. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Dahlia (DVD)
Mit diesem Film versucht Brian de Palma offenbar, dem genialen "L. A. Confidential" nachzueifern, der ebenfalls auf einem Roman von James Ellroy basiert. Leider bleibt es bei dem Versuch, denn es fehlt vor allem an einem guten Drehbuch und passenden Schauspielern (und vielleicht auch an einem guten Regisseur???).

Gegenüber dem Trio aus Russell Crowe, Kevin Spacey und Guy Pearce wirken Josh Hartnett und Aaron Eckhart wie schlappe Abziehbilder, und Kim Basingers kleiner Finger strahlt mehr Erotik und Glamour aus als Scarlett Johansson und Hillary Swank zusammen (sorry). Insbesondere Johansson als braves Hausmütterchen mit Vergangenheit wirkt wie eine plappernde Barbie-Puppe (Styling in JEDER Szene: wasserstoffblonde Haare, knallroter Lippenstift, Angorapullover).

Und die Story? Der eigentliche Mordfall der "Schwarzen Dahlie" gerät zwischen zahlreichen Nebenhandlungen fast zur Nebensache. Das ganze ist so uninspiriert und wirr, dass die Handlung ständig durch Josh Hartnetts/Bucky Bleicherts Kommentare aus dem Off ergänzt werden muss. Trotzdem bleibt rätselhaft, wie Bleichert am Ende die Lösung des Falles findet. Von Polizeiarbeit oder gar Beweisen ist jedenfalls kaum was zu sehen, also muss es wohl göttliche Eingebung gewesen sein.

Gemessen am Potential der Vorlage und der Hauptdarsteller(innen) ist dieser Film wirklich völlig missraten.


ANNO 1701
ANNO 1701

51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bunt und langweilig, 11. November 2006
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: ANNO 1701 (Computerspiel)
Zunächst einmal die Pluspunkte:

* Im Gegensatz zum Vorgängerspiel gibt es diesmal keine Fehlerorgie. Ich habe jetzt mehr als eine Woche lang täglich mehrere Stunden gespielt ohne einen einzigen Absturz. Auch sonst ist mir kein Fehler aufgefallen.

* Oberfläche und Bedienung wirken "rund" und durchdacht. Das Spiel ist erkennbar mit "Liebe gemacht".

* Das Spiel läuft auch auf meinem nicht mehr ganz taufrischen Rechner (Athlon 3200+, GeForce FX 5900XT, 1GB Ram) mit der Auflösung 1280x1024x32 flott und ruckelfrei (ich habe allerdings einige Grafikdetails ausgeschaltet).

* Die Animationen der Konkurrenten und der eigenen Einwohner sind witzig und geben den jeweiligen Charakter treffend wieder (keiner grinst so schön wie ein glücklicher Kaufmann).

* Der freie Händler mit seinen Aufträgen sorgt für Abwechslung und Motivation.

* Allgemein ist die 3D-Grafik sehr schön (jedenfalls solange man nicht zu dicht heranzoomt).

Doch leider gibt es auch viel zu bemängeln:

* Abgesehen von den Aufträgen des freien Händlers gibt es keine wirkliche Neuerung.

* Es gibt keine Übersichten/Statistiken über Warenverbrauch und -produktion, und keine vernünftige Bilanz. Eine vernünftige Planung für den Bau von Produktionsgebäuden ist kaum möglich (man hat eigentlich immer viel zuviel oder viel zuwenig von einer Ware).

* Die KI-Gegner expandieren anfangs sehr schnell und besetzen viele Inseln, errichten meist aber nur ein Kontor und ein oder zwei Produktionsbetriebe. Nach einiger Zeit scheinen sie dann in Winterschlaf zu fallen und entwickeln sich kaum noch weiter.

* Selbst große Handelsschiffe können nur maximal 4 verschiedene Waren transportieren.

* Die Handelsrouten sind immer noch sehr simpel gestrickt (um nicht zu sagen primitiv). Pro Route sind maximal 4 Waren möglich, die im Verlauf der Route nicht geändert werden können. Da selbst in den Eingeborenensiedlungen bis zu 6 Waren handelbar sind, braucht man schon dafür 2 Schiffe. Außerden kann man noch immer keine Mindestmengen gegen Abholung schützen, so dass häufig Lager durch die Handelsrouten leer geräumt werden.

* Die Diplomatie scheint keine besonderen Auswirkungen zu haben. In einem Spiel mit zwei KI-Gegnern verweigerte der eine jeden Handels- oder Bündnisvertrag, forderte aber ständig Tribut (ohne Gegenleistung). Einige Male habe ich gezahlt, dann nicht mehr. Folgen hatte weder das eine noch das andere. Der andere KI-Gegner bot Handelsverträge nur gegen üppige Zahlungen meinerseits, nur um dann nach kurzer Zeit den eben geschlossenen Vertrag wieder zu kündigen. Auch von diesem Spielchen hatte ich nach 2 oder 3 Wiederholungen genug. Also hatte ich dann 2 KI-Gegner, von denen keiner am Handel interessiert war. Toll! Ist schon ziemlich langweilig, nur mit sich selbst Handel zu treiben.

* Die Militäreinheiten sind genauso fummelig wie eh und je und wirken wie auch in den beiden Vorgängerversionen nur wie ein drangebasteltes Anhängsel.

In meinem aktuellen Spiel habe ich auf meiner Hauptinsel ein Schloss gebaut, mir fehlen allerdings noch die letzten "Bauelemente". Nur habe ich überhaupt keine Lust, noch mehr Aristokraten zu "produzieren", nur damit ich zur Belohnung ein Torhaus bauen kann.

Ich habe auch keine Lust, ein neues Spiel anzufangen. Denn was soll da schon neues passieren?

Das ist auch genau das Grundproblem des Spiels: Es fehlt einfach die Langzeitmotivation, jedes neue Spiel ist wie das vorherige.

Für ein so häufig verkauftes Spiel in der dritten Generation bietet Anno 1701 unter der schicken Oberfläche einfach zu wenig Tiefgang.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 1, 2009 1:06 PM CET


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