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Rezensionen verfasst von
Judith Schmidt "Bücherschreckse"
(REAL NAME)   

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Rubine, Bd. 1. Hackerjagd
Rubine, Bd. 1. Hackerjagd
von Mythic
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inspektor Rubine schießt scharf, 15. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Rubine, Bd. 1. Hackerjagd (Taschenbuch)
Die Abenteuer von Inspektor Rubine, die in Chicago ermittelt und schneller mit der Waffe zur Hand ist als den Gangstern und ihrem Vorgesetzen lieb sein kann, bieten weder grafisch noch inhaltlich Außergewöhnliches. Dafür sind sie ordentliche franko-belgische Comic-Unterhaltung mit einem gerüttelten Maß Humor - und das ist ja bereits viel wert.
Das Einzige, was mich ein bisschen stört, ist der "Barbie-Look" von Rubine und vielen anderen der weiblichen Charaktere: Müssen die Damen denn wirklich alle Stupsnäschen, Schmollmünder, Wespentaillen und endlose Beine haben? Und welche Polizistin geht grundsätzlich nur in High Heels auf Verbrecherjagd?
Dennoch kann ich die Rubine-Comics empfehlen, da sie, wie schon gesagt, unterhaltsam und witzig sind. Ich bin jedenfalls gerne wieder dabei, wenn Rubine der amerikanischen Unterwelt einheizt - und das nicht nur mit den Waffen einer Frau!


96 Stunden
96 Stunden
von Mythic
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inspektor Rubine schießt scharf, 15. März 2009
Rezension bezieht sich auf: 96 Stunden (Taschenbuch)
Die Abenteuer von Inspektor Rubine, die in Chicago ermittelt und schneller mit der Waffe zur Hand ist als den Gangstern und ihrem Vorgesetzen lieb sein kann, bieten weder grafisch noch inhaltlich Außergewöhnliches. Dafür sind sie ordentliche franko-belgische Comic-Unterhaltung mit einem gerüttelten Maß Humor - und das ist ja bereits viel wert.
Das Einzige, was mich ein bisschen stört, ist der "Barbie-Look" von Rubine und vielen anderen der weiblichen Charaktere: Müssen die Damen denn wirklich alle Stupsnäschen, Schmollmünder, Wespentaillen und endlose Beine haben? Und welche Polizistin geht grundsätzlich nur in High Heels auf Verbrecherjagd?
Dennoch kann ich die Rubine-Comics empfehlen, da sie, wie schon gesagt, unterhaltsam und humorvoll sind. Ich bin jedenfalls gerne wieder dabei, wenn Rubine der amerikanischen Unterwelt einheizt - und das nicht nur mit den Waffen einer Frau!


Gestatten, mein Name ist Cox -  Trommeln gehört zum Handwerk: Hörspiel
Gestatten, mein Name ist Cox - Trommeln gehört zum Handwerk: Hörspiel
von Rolf Becker
  Audio CD

5.0 von 5 Sternen Gewohnt gut, 26. Februar 2009
In "Trommeln gehört zum Handwerk" löst Paul Cox auf drei CDs gleich sechs Fälle, die dadurch natürlich etwas kürzer ausfallen als die anderen Abenteuer des Amateur-Detektives. Kürzer - aber meiner Ansicht nach keineswegs schlechter. Sicher, Cox hat schon (lebens)gefährlichere Fälle erlebt, aber das bedeutet nicht, dass die Geschichten nicht spannend wären und man nicht wissen möchte, wer denn nun der Täter ist. Außerdem haben sie reichlich von dem, was mir an den Cox-Hörspielen sowieso am besten gefällt: Humor! Paul ist auf seine gewohnt schnodderige Art frech-charmant und hat auch dann immer noch eine ironische Bemerkung auf den Lippen, wenn er dank Richardson mal wieder mitten drin in einem Fall und damit in Schwierigkeiten steckt. Es macht einfach Spaß zuzuhören, wie Cox sich über ein strohköpfiges Starlet lustig macht, undercover als Zirkus-Clown ermittelt oder den Mitreisenden eines vermeintlichen Selbstmörders in wahrsten Sinn des Wortes "auf den Wecker fällt".
Der einzige Nachteil der sechs Kurzfälle ist, dass man sich nach dem Ende der dritten CD sofort mindestens sechs weitere Abenteuer mit Paul "Gestatten, mein Name ist.." Cox wünscht. Aber das ist ja bei allen Hörspielen dieser Reihe so.*

*Die Neuaufnahmen aus den 70er Jahren ausdrücklich ausgenommen.


Kreideweiß: Letzte Schreie
Kreideweiß: Letzte Schreie
von Tom Wolf
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pardon, Herr Hofküchenmeister, aber ihr ennuyiert mich, 22. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Kreideweiß: Letzte Schreie (Broschiert)
Aus der Krimireihe um den preußischen Hofküchenmeister Langustier habe ich als erstes die Geschichte "Muskatbraun - Zerstreute Gesellschaft" gelesen, die mich nicht wirklich überzeugen konnte. Um sicherzugehen, dass ich beim ersten Mal nicht einfach einen schwächeren Band einer ansonsten guten Serie erwischt hatte, habe ich es mit "Kreideweiß - Letzte Schreie" trotzdem noch einmal versucht - und bin wieder zu demselben Ergebnis gekommen: Historisches Fachwissen allein macht noch keinen guten Krimi. Und wenn es noch so beeindruckend ist.
Tom Wolf hat seine Geschichte nämlich geradezu gespickt mit zahlreichen und detaillierten Informationen über den preußischen Hof unter Friedrich II, die gehobene Gesellschaft und vor allem die Mode des 18. Jahrhunderts mit ihren Korsetts, Poufs, Negliges, Roben, Schleifen und so fort. Man hat das Gefühl, dass der Autor weiß, wovon er spricht und ganz besonders die Geschichte der preußischen Königsfamilie gründlichst studiert hat. Sogar die Ausdrucksweise der Zeit ahmt er gekonnt nach. Und dennoch versagt "Kreideweiß - Letzte Schreie" sowohl als Roman wie als Krimi.
Das wohl größte Problem ist, dass die zahlreichen auftretenden Personen zu oberflächlich bleiben, um tieferes Interesse zu wecken. Nicht einmal die Hauptperson selbst, der Koch und Sonderermittler Langustier, entwickelt wirklich Charakter. All die Couturiers, Putzmacherinnen, Hofdamen und Adligen wirken nicht wie echte Menschen, sondern wie kunstvolle Puppen, die auf einer prächtig dekorierten Bühne herumspazieren und gedrechselte und affektierte Gespräche voller Esprit und neckischer Bonmots führen. Die Ermittlungen zu den Morden scheinen eher nebensächlich zu sein und kommen den größten Teil des Buches über nur sehr schleppend voran, bevor Langustier dank einiger Hinweise plötzlich völlig klar sieht. Nach ein bisschen Druck seitens des Hofküchenmeisters bricht der Mörder dann vor versammeltem Hofe prompt zusammen und gesteht seine Schuld - genau so wie in "Muskatbraun - Zerstreute Gesellschaft", was mir schon damals reichlich unglaubwürdig vorkam.
Kurz zusammengefasst: Das historische und literarische Wissen des Autors beeindruckt zwar, aber in den Charakteren steckt kein Leben und in dem Kriminalfall keine rechte Spannung. Gerade noch drei Sterne.


Gestatten, mein Name ist Cox: Mord ist strafbar (1977!)
Gestatten, mein Name ist Cox: Mord ist strafbar (1977!)
von Rolf und Alexandra Becker
  Audio CD

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorsicht, Neuaufnahme!, 11. Februar 2009
Ich bin sehr froh, dass ich mir dieses Hörspiel nur ausgeliehen und nicht gekauft habe - sonst hätte ich mich wohl schwarz geärgert. "Mord ist strafbar" ist nämlich nichts weiter als die Neuaufnahme des alten Paul Cox-Abenteuers "Mrs Chataway hat eine Überraschung". Warum der Bayerische Rundfunk die Geschichte in den 70er Jahren noch einmal neu vertont hat, ist mir allerdings völlig unklar, denn die neuen Sprecher - allen voran Reiner Schöne als Paul Cox - bleiben weit hinter den Originalstimmen zurück. Damit fehlt der typische freche Charme und die grässliche Disko-Musik krönt diese Verschandelung eines wunderbaren Krimihörspiels aus den 50er Jahren.
Ich kann nur jedem raten, zu den Original-Abenteuern mit Carl Heinz Schroth oder später auch Arno Assmann als Sprecher zu greifen und beim Kauf die Angaben zum Inhalt und Entstehungsjahr immer ganz genau zu studieren, um sich nicht von einem falschen Titel täuschen zu lassen.


Emma Bd. 3 Eine viktorianische Liebe
Emma Bd. 3 Eine viktorianische Liebe
von Kaoru Mori
  Broschiert
Preis: EUR 6,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Manga-Meisterwerk, 24. Januar 2009
"Emma" ist eine wunderbar stimmungsvolle Liebesgeschichte, die zu meinen absoluten Lieblingsmanga gehört. Die Handlung spielt im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts: William, der Sohn eines reichen Unternehmers, und Emma, ein einfaches Hausmädchen, verlieben sich ineinander. Aber der Standesunterschied und damit die Vorurteile seitens Williams Familie und ihrer Bekannten stehen zwischen den beiden und drohen, ihre Liebe schon im Keim zu ersticken.
Das klingt abgegriffen und arg kitschig, aber "Emma" ist weder das eine noch das andere. Kaoru Mori lässt in detailreichen und liebevollen Bildern, denen man ihre gründliche Recherche ansieht, das damalige England wiederauferstehen und bevölkert ihren Manga mit einem ganzen Kosmos von Figuren, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben. Witzige oder dramatische Momente wechseln sich ab mit der ruhigen Darstellung ganz alltäglicher Beschäftigungen und versetzen den Leser an Emmas Seite und in das Leben einer viktorianischen Maid. Die Mangaka nimmt sich Zeit für ihre Geschichte und für ihre Charaktere, die man nach und nach immer besser kennen lernt und deren Wünsche, Hoffnungen, Enttäuschungen und Ängste man mit durchlebt.
Besonders gefällt mir, wie viel Aufmerksamkeit Figuren gewidmet wird, die eigentlich nur Nebenrollen spielen. Dass nach dem Abschluss der Hauptgeschichte um Emma und William bislang noch zwei weitere Bände erschienen sind, die sich nur mit eben diesen Nebenfiguren beschäftigen und die man mit genauso großem Vergnügen liest, spricht für sich.
Zusammenfassend möchte ich behaupten, dass "Emma" wirklich ein einzigartiger Manga und ein Meisterwerk des romantischen Genres ist. Die volle Sternzahl vergebe ich nur deshalb nicht, weil mir mehrmals Schnitzer bei der Übersetzung aufgefallen sind - hauptsächlich falsch eingefügte Pronomen. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie stören den Lesefluss und wären bei einer gründlichen Korrektur vermeidbar gewesen. Das ist aber auch schon alles, was ich auszusetzen habe. Lasst euch von "Emma" verzaubern!


NANA 01
NANA 01
von Ai Yazawa
  Taschenbuch

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als gedacht, 22. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: NANA 01 (Taschenbuch)
Ich habe mit keinen allzu großen Erwartungen angefangen, "Nana" zu lesen. Die Zeichnungen mit den stockdürren Punker-Models und verwaschenen Hintergründen aus verfremdeten Fotos gefielen mit nicht besonders und die Inhaltsangabe ließ eine Art melodramatischer Telenovela im japanischen Musikbusiness erwarten: Zwei Freundinnen im Großstadtdschungel, die Sängerin einer Punkband auf dem Weg zum Ruhm und eine niedlich-naive Heulsuse auf der Suche nach der großen Liebe - welche Steine mag ihnen das Schicksal noch in den Weg legen und werden sie schließlich ihr Glück finden?!
So in etwa lässt sich die Geschichte auch tatsächlich zusammenfassen, aber gleichzeitig hat sie mehr zu bieten als ich gedacht habe: Spannung und Dramatik natürlich, aber auch Humor und sogar ein gewisses Maß an Tiefgang. Ai Yazawa gelingt es, ihren Figuren Persönlichkeit zu verleihen und ihre Beweggründe, Stimmungen und Gefühle psychologisch glaubhaft - teilweise sogar poetisch - rüberzubringen. Was nicht heißt, dass sich manche von ihnen - Hachi vorneweg - nicht ganz schön dämlich benehmen würden.
Man fühlt jedenfalls stark mit den beiden Nanas und ihren Freunden und wird sofort in ihre Geschichte hineingezogen, von der man am liebsten einen Band nach dem nächsten lesen würde. Trotz der vielen Schicksalsschläge und großen Gefühle gibt es auch immer wieder herrlich witzige Szenen und so liest sich "Nana" sehr unterhaltsam. Klasse sind ebenfalls die Bonus-Seiten mit "Junkos Snack-Bar", in denen die Mangaka sich selbst und ihre Figuren auf die Schippe nimmt.
Bei allem Lob muss ich allerdings auch feststellen, dass die Handlung in den letzten Bänden doch etwas zu melodramatisch wird und anfängt, ein bisschen an "Verbotene Liebe" und Konsorten zu erinnern: Müssen wirklich alle Bandmitglieder tragische Geheimnisse und verkorkste Kindheiten mit sich herumschleppen? Und wie viele verflossene Liebschaften und neue Beziehungen sollen eigentlich noch auftauchen? Irgendwann hatte ich schon richtige Schwierigkeiten, mir zu merken, wer was mit wem hatte, haben wollte oder immer noch hat.
Daher gibt`s insgesamt nur drei Sterne für "Nana". Freunden guter Seifenopern mit hohem Suchtfaktor kann der Manga auf alle Fälle empfohlen werden - trotz der teilweise absolut albtraumhaften Outfits.


Emma - Eine viktorianische Liebe 04
Emma - Eine viktorianische Liebe 04
von Kaoru Mori
  Broschiert
Preis: EUR 6,50

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Manga-Meisterwerk, 10. Januar 2009
"Emma" ist eine wunderbar stimmungsvolle Liebesgeschichte, die zu meinen absoluten Lieblingsmanga gehört. Die Handlung spielt im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts: William, der Sohn eines reichen Unternehmers, und Emma, ein einfaches Hausmädchen, verlieben sich ineinander. Aber der Standesunterschied und damit die Vorurteile seitens Williams Familie und ihrer Bekannten stehen zwischen den beiden und drohen, ihre Liebe schon im Keim zu ersticken.
Das klingt abgegriffen und arg kitschig, aber "Emma" ist weder das eine noch das andere. Kaoru Mori lässt in detailreichen und liebevollen Bildern, denen man ihre gründliche Recherche ansieht, das damalige England wiederauferstehen und bevölkert ihren Manga mit einem ganzen Kosmos von Figuren, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben. Witzige oder dramatische Momente wechseln sich ab mit der ruhigen Darstellung ganz alltäglicher Beschäftigungen und versetzen den Leser an Emmas Seite und in das Leben einer viktorianischen Maid. Die Mangaka nimmt sich Zeit für ihre Geschichte und für ihre Charaktere, die man nach und nach immer besser kennen lernt und deren Wünsche, Hoffnungen, Enttäuschungen und Ängste man mit durchlebt.
Besonders gefällt mir, wie viel Aufmerksamkeit Figuren gewidmet wird, die eigentlich nur Nebenrollen spielen. Dass nach dem Abschluss der Hauptgeschichte um Emma und William bislang noch zwei weitere Bände erschienen sind, die sich nur mit eben diesen Nebenfiguren beschäftigen und die man mit genauso großem Vergnügen liest, spricht für sich.
Zusammenfassend möchte ich behaupten, dass "Emma" wirklich ein einzigartiger Manga und ein Meisterwerk des romantischen Genres ist. Die volle Sternzahl vergebe ich nur deshalb nicht, weil mir mehrmals Schnitzer bei der Übersetzung aufgefallen sind - hauptsächlich falsch eingefügte Pronomen. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie stören den Lesefluss und wären bei einer gründlichen Korrektur vermeidbar gewesen. Das ist aber auch schon alles, was ich auszusetzen habe. Lasst euch von "Emma" verzaubern!


Emma - Eine viktorianische Liebe 02
Emma - Eine viktorianische Liebe 02
von Kaoru Mori
  Broschiert
Preis: EUR 6,50

4.0 von 5 Sternen Ein Manga-Meisterwerk, 10. Januar 2009
"Emma" ist eine wunderbar stimmungsvolle Liebesgeschichte, die zu meinen absoluten Lieblingsmanga gehört. Die Handlung spielt im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts: William, der Sohn eines reichen Unternehmers, und Emma, ein einfaches Hausmädchen, verlieben sich ineinander. Aber der Standesunterschied und damit die Vorurteile seitens Williams Familie und ihrer Bekannten stehen zwischen den beiden und drohen, ihre Liebe schon im Keim zu ersticken.
Das klingt abgegriffen und arg kitschig, aber "Emma" ist weder das eine noch das andere. Kaoru Mori lässt in detailreichen und liebevollen Bildern, denen man ihre gründliche Recherche ansieht, das damalige England wiederauferstehen und bevölkert ihren Manga mit einem ganzen Kosmos von Figuren, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben. Witzige oder dramatische Momente wechseln sich ab mit der ruhigen Darstellung ganz alltäglicher Beschäftigungen und versetzen den Leser an Emmas Seite und in das Leben einer viktorianischen Maid. Die Mangaka nimmt sich Zeit für ihre Geschichte und für ihre Charaktere, die man nach und nach immer besser kennen lernt und deren Wünsche, Hoffnungen, Enttäuschungen und Ängste man mit durchlebt.
Besonders gefällt mir, wie viel Aufmerksamkeit Figuren gewidmet wird, die eigentlich nur Nebenrollen spielen. Dass nach dem Abschluss der Hauptgeschichte um Emma und William bislang noch zwei weitere Bände erschienen sind, die sich nur mit eben diesen Nebenfiguren beschäftigen und die man mit genauso großem Vergnügen liest, spricht für sich.
Zusammenfassend möchte ich behaupten, dass "Emma" wirklich ein einzigartiger Manga und ein Meisterwerk des romantischen Genres ist. Die volle Sternzahl vergebe ich nur deshalb nicht, weil mir mehrmals Schnitzer bei der Übersetzung aufgefallen sind - hauptsächlich falsch eingefügte Pronomen. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie stören den Lesefluss und wären bei einer gründlichen Korrektur vermeidbar gewesen. Das ist aber auch schon alles, was ich auszusetzen habe. Lasst euch von "Emma" verzaubern!


Emma - Eine viktorianische Liebe 01
Emma - Eine viktorianische Liebe 01
von Kaoru Mori
  Broschiert
Preis: EUR 6,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Manga-Meisterwerk, 10. Januar 2009
"Emma" ist eine wunderbar stimmungsvolle Liebesgeschichte, die zu meinen absoluten Lieblingsmanga gehört. Die Handlung spielt im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts: William, der Sohn eines reichen Unternehmers, und Emma, ein einfaches Hausmädchen, verlieben sich ineinander. Aber der Standesunterschied und damit die Vorurteile seitens Williams Familie und ihrer Bekannten stehen zwischen den beiden und drohen, ihre Liebe schon im Keim zu ersticken.
Das klingt abgegriffen und arg kitschig, aber "Emma" ist weder das eine noch das andere. Kaoru Mori lässt in detailreichen und liebevollen Bildern, denen man ihre gründliche Recherche ansieht, das damalige England wiederauferstehen und bevölkert ihren Manga mit einem ganzen Kosmos von Figuren, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben. Witzige oder dramatische Momente wechseln sich ab mit der ruhigen Darstellung ganz alltäglicher Beschäftigungen und versetzen den Leser an Emmas Seite und in das Leben einer viktorianischen Maid. Die Mangaka nimmt sich Zeit für ihre Geschichte und für ihre Charaktere, die man nach und nach immer besser kennen lernt und deren Wünsche, Hoffnungen, Enttäuschungen und Ängste man mit durchlebt.
Besonders gefällt mir, wie viel Aufmerksamkeit Figuren gewidmet wird, die eigentlich nur Nebenrollen spielen. Dass nach dem Abschluss der Hauptgeschichte um Emma und William bislang noch zwei weitere Bände erschienen sind, die sich nur mit eben diesen Nebenfiguren beschäftigen und die man mit genauso großem Vergnügen liest, spricht für sich.
Zusammenfassend möchte ich behaupten, dass "Emma" wirklich ein einzigartiger Manga und ein Meisterwerk des romantischen Genres ist. Die volle Sternzahl vergebe ich nur deshalb nicht, weil mir mehrmals Schnitzer bei der Übersetzung aufgefallen sind - hauptsächlich falsch eingefügte Pronomen. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie stören den Lesefluss und wären bei einer gründlichen Korrektur vermeidbar gewesen. Das ist aber auch schon alles, was ich auszusetzen habe. Lasst euch von "Emma" verzaubern!


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