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Rezensionen verfasst von
TomTom

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Live in Germany 1991
Live in Germany 1991
Preis: EUR 15,89

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein stern ist schon fast zuviel, 17. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Live in Germany 1991 (Audio CD)
Ich finde die Kollegen, die zwei Sterne vergeben haben, haben da äußerstes Wohlwollen an den Tag gelegt. Ich habe die 91er Tour auch beim Out in the Green in Dinkelsbühl miterlebt (Gruß nach Haselbach ...) , das Konzert war klasse ... aber diese CD ist klangtechnisch soooo grottenschlecht, ich habe es nicht fertig gebracht mehr als die ersten vier Stücke anzuhören. Mehr war nicht zu ertragen. Muffig dumpfer unausgesteuerter "Klang"(Mono?), begleitet von stetem Quietsch und Klirr, wie mit einem Handtuch überm Mikro mit einem Cassettenrecorder auf eine überhitzte, gut abgelagerte uralte Cassette aufgenommen. Selbst für einen beinharten Fan ist sowas rausgeschmissenes Geld. Finger weg, liebe ABB-Freunde.


Entzerrer Vorverstärker Profitec TC 400
Entzerrer Vorverstärker Profitec TC 400
Wird angeboten von Somo (AGB und Garantiebestimmungen siehe hier)
Preis: EUR 27,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung hervorragend, 22. August 2009
Ich muss mich den anderen positiven Rezensionen vorbehaltlos anschließen.
Ein kleines preisgünstiges Teil, mit allen Anschlüssen, die man braucht. Ich habe parallel mehrere Plattenspieler an diversen Eingängen an einem alten Receiver angeschlossen und muss sagen, "gefühlsmäßig" liefert der, der über diesen Vorverstärker läuft, den "besten" Klang. Natürlich spielen beim Klang auch die diversen Tonabnehmersysteme ein Rolle, aber keines davon ist extrem gut oder extrem schlecht. Für diesen Preis ist das Gerät absolut empfehlenswert.


Very Best of (Ecopac)
Very Best of (Ecopac)
Wird angeboten von Get it in a Jiffy
Preis: EUR 11,45

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rod the Mod - die geniale Frühphase, 9. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Very Best of (Ecopac) (Audio CD)
Vorab:
Wie die beiden anderen Rezensionen, die sich auf eine ganz andere Best of beziehen, hier rein kommen (nämlich die von 1989), wird auf ewig amazons Geheimnis bleiben. Ein schmachtendes "Sailing" oder den Disco-Stampfer "Do ya think i'm sexy" wird man auf dieser Best of hier nämlich nicht finden ...

... und fast ist der Fan der frühen Stunde geneigt zu sagen "Gott sei Dank"...
Diese Best of kam zwar später raus (1998), umfasst aber ausschließlich die Frühphase seiner Zeit bei Mercury-Records. Sie ist mir von den drei Rod - Best of CDs, die ich besitze, eigentlich die liebste, weil kein einziger seichter (aber kommerziell erfolgreicher) Durchhänger, wie später recht oft, drauf ist.
Zu hören ist hier das Beste aus den ersten fünf Solo-Alben von Rod the Mod. Da war er noch mit Herz und Hand und Leib und Seel bei der Sache, weniger mit dem Geldbeutel. 77 Minuten lang ist die CD randvoll gepresst mit Perlen aus den Anfängen. Zu den Aufnahmesessions gehörten als Mitspieler in dieser Phase oft noch die Kumpels von den Faces. Der Anfang seiner Solo-Karriere lief ja parallel zur Band, deren Frontmann er war (die in ihrer Schlussphase sogar als "Rod Stewart and the Faces" vermarktet wurde).
Allerdings war er solo schon damals ein Freund von Cover-Versionen: 11 der 17 Songs auf dieser Scheibe sind nicht aus seiner Feder! Aber wie er sie bringt, den Versionen seinen Stempel aufdrückt, sie quasi zu "seinen" Songs macht, das hat was. Sogar Songs wie Steet fighting man von den Stones oder Angel von Jimmy Hendrix bringt er nicht um, sondern haucht (oder besser "reibeisent") ihnen "ein anderes Leben" ein.
Nach den ersten fünf, sechs, sieben Scheiben fings an mit Rod abwärts zu gehen. Die Fans des American Songbooks mögens mir verzeihen... ich finde, diese Best of hier deckt seine künstlerisch beste Zeit ab.
Fünf Sterne für den rockigen souligen bluesigen Rod.


Crazy Horse
Crazy Horse
Preis: EUR 5,99

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein kleines Juwel, 6. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Crazy Horse (Audio CD)
Dem Vor-Rezensenten ist nur beizupflichten. Die mittlerweile für ein paar Öre zu habende Scheibe wäre auch die 25 Wert, die er damals dafür berappt hat. Schöne, melodische, langsame bis mittelschnelle aber doch rockige Nummern, teils mit mehrstimmigen Vocals, kein einziger wirklich schlechter Song.
Eine Kapelle namens Rockets trennte sich nach einer 1968 veröffentlichten Platte von einem Herrn Whitsell, benannte sich um, nahm kurzzeitig einen Herrn Lofgren auf und firmierte in der kurzlebigen Besetzung Molina/ Talbot/ Whitten/ Lofgren als Crazy Horse.
Nachdem Crazy Horse als Neil Youngs Begleitband auf "Everybody knows this is nowhere" und "After the gold rush" bekannt geworden waren, lösten sie sich 1971 von ihrem Mentor und veröffentlichten ihre mit dem Bandnamen betitelte Debut-Scheibe. Dieses war wohl das einzige CH-Album, auf dem die Qualität der Songs auf dem gleichen hohen Niveau lag, wie das handwerkliche Können der Musiker. Das Album enthält sogar einen Welt-Hit. Geschrieben von Danny Whitten machte Rod Stewart "I don`t want to talk about it" in einer Schmacht-Version zum Mega-Seller (1975 auf dem Album Atlantic Crossing).
Neben Nils Lofgren wird auf dem Album-Cover auch Produzent und Pianist Jack Nitzsche als Band-Mitglied genannt(als Gastmusiker Ry Cooder und Gib Gilbeau). Beide verlassen Crazy Horse nach dieser einen Platte wieder. Lofgren machte zunächst mit Grin weiter, Nitzsche zog ein Dasein als Produzent und Studiomusiker vor. Danny Whitten starb den Drogentod, Ersatzleute konnten die Lücken nicht füllen. Neuer Schwung kam erst wieder mit der erneuten Zusammenarbeit mit Neil Young zu "Tonight's the night" 1975 und dem neuen Mann Frank Sampedro.
"Crazy Horse" dürfte das Beste sein, was von Crazy Horse (ohne ihren Förderer Neil Young) zu haben ist.


Live in London
Live in London
Preis: EUR 15,38

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist ein Jammer..., 11. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Live in London (Audio CD)
... ums vorneweg zu sagen: die Soundqualität ist armselig bis unterirdisch.
Was den Wert der Scheibe ausmacht (und die drei Sterne rechtfertigt): da weht der Hauch der Geschichte aus den Boxen. London 1975, eines der letzten Konzerte (das letzte, wie die Liner-Notes andeuten?) vor Auflösung der Faces, gegen Schluss zu als "Rod Steward & The Faces" firmierend. Was da krätzig aus den Lautsprechern kommt, lässt die Kraft und die unbändige Stimmung erahnen, die damals ein Live-Auftritt der Faces verbreitet haben muss. Die Aufnahme mischt "Brot und Butter"-Klopfer der Faces mit den frühen Solo-Erfolgen von Rod Stewart. Welche Rolle Keith Richards bei dem Gig spielt, ist mir leicht nebulös geblieben. Direkt ein wenig Gänsehautfeeling macht sich breit, als das Volk in bester Laune zum Abschluss freiweg "Maggie May" intoniert.
Welch ein Jammer, dass sich keiner gefunden hat oder findet, der die Aufnahme soundtechnisch überarbeitet / restauriert / remastered. Was könnte das für eine Scheibe sein...
Nachdem knapp 30 Jahre bis zur Veröffentlichung vergehen mussten, vielleicht müssen weitere 30 Jahre vergehen, bis einer den Wert erkennt und doch noch liebevoll Hand anlegt...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 6, 2009 11:44 PM MEST


Keep on Rockin
Keep on Rockin
Wird angeboten von VERSAND am TAG des KAUFES
Preis: EUR 5,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Billigausgabe zweier Originale, 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Keep on Rockin (Audio CD)
Ich gebe zu, dass ich mir diese DoCD weniger als Alvin Lee - Anhänger, sondern vielmehr als alter Beatles - Fan zugelegt habe. Eigentlich einzig und allein wegen der Lennon/McCartney-Nummer "I want You" (aus dem Abbey Road - Album), hier der Schluss-Track von CD 1. Wüßte nicht, wer das sonst noch gecovert hat. Ich war neugierig wie's klingt, wenn der eigenwillige Song von Alvin Lee gespielt wird, und ich muss sagen: toll! Alle heimlichen Erwartungen erfüllt! Allein dieser Song war den Kauf der günstigen GebrauchtCD wert.
Wegen der billig anmutenden Aufmachung dachte ich erst, das Teil wäre eine Compilation irgendwelcher sonstwo übrig gebliebener Versatzstücke, auch das Inlay (mit Texten!) gab wenig Aufschluss über die Herkunft der Songs.
Inzwischen habe ich festgestellt, dass es sich eigentlich um die beiden zusammengefügten (weniger bekannten, jedenfalls mir) Originale "Nineteenninetyfour" und "Zoom" handelt. Und da pflichte ich schon vorhandenen Rezensionen bei: "1994", hier CD 1, ist die etwas bessere, "Zoom", hier CD 2, ist die etwas mittelprächtigere Scheibe. Insbesondere CD 1 enthält neben "I want you" noch ein paar recht gute Songs (Long Legs, Bluest Blues). Mit reichlich Gast-Stars kann auch gedient werden (George Harrison, Clarence Clemons, John Lord).
Fazit: Wenn günstig zu haben, auf jeden Fall mitnehmen...


A Long Days Night
A Long Days Night
Wird angeboten von Mint-Multi-Media Group
Preis: EUR 12,99

2.0 von 5 Sternen mäßiger sound, 19. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: A Long Days Night (Audio CD)
An und für sich eine solide Live-Darbietung von älteren Semestern für ältere Semester. (Ja klar, natürlich auch für jüngere Anhänger der deftigeren Unterhaltungsmusik.) Nicht schlecht, die Scheibe, aber auch nicht exorbitant gut.
Gern hätte ich einen Stern mehr gegeben, was allerdings der miese Sound verhindert hat. Bei den ersten Tracks steht finde ich der Gesang viel zu sehr im Vordergrund und ist erst kurz vor dem Klirren abgeregelt. Das legt sich zwar später etwas, aber durchgängig ist der Sound sehr undifferenziert abgemischt. Das gilt besonders für die Rhythmus-Fraktion. Recht matschig und mulmig was da aus den Boxen wummert.
Schmach über dich, damaliger Mischmaschinenmann. Du hast es verbockt.
Wer bessere bis viel bessere Live-Musik (sowohl von der Show als auch von der Abmischung her) von BÖC hören möchte, sollte meiner Meinung nach zu den älteren Scheiben "Extraterrestrial Live" oder "On your feet or on your knees" greifen.


Best of-Late Bloomer
Best of-Late Bloomer
Wird angeboten von groovetemplemusic
Preis: EUR 14,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen der kanadier aus holland, 16. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Best of-Late Bloomer (Audio CD)
Sie sind Neil Young-Fan, haben aber schon alle seine Veröffentlichungen, jedoch Ihnen bzw. Ihrem Gehörgang dürstet nach mehr? Kein Problem. Hier ist das passende Substitut: Ad Vanderveen. Der Mann klingt streckenweise so dermaßen nach Neil Young, dass sich sogar eine gewisse Astrid Young (sic!) schon mal in der Studiotür vertut und beim guten Ad den Background singt (so geschehen auf dem Album "Moment That Matters", von dem hier auch Songs vertreten sind, allerdings ausgerechnet welche ohne die gute Astrid). Bereits nach den ersten drei Takten von "First Feeling" würde man Stein und Bein schwören, da sitzt der Typ aus Kanada, nicht einer aus Holland. Entweder der Mann kann tatsächlich nicht anders oder er kupfert so genial ab, dass es schon wieder echt gut ist. OK, er klingt nicht immer nach Neil, gelegentlich klingt er schon auch nur nach sich selber, aber er klingt auch dann gut. Ad Vanderveen bietet sowohl wunderbar sanftes Akustik-Geschrammel als auch ebenso wunderbar minutenlang dahingezogenes Elektro-Geschradel.
Die Best of-Zusammenstellung "Late Bloomer" enthält einen netten Querschnitt aus den Schaffensjahren 1993 bis 2003. Überwiegend sind ruhigere Songs vertreten, erst gegen Schluss zu wirds schradelig.
Ein hörenswerter Einstieg zu Ad Vanderveen mit ebenso hörenswerten Reminiszenzen an den frühen Neil Young.


Cast Iron Soul (Deluxe Lim.Ed. CD+DVD)
Cast Iron Soul (Deluxe Lim.Ed. CD+DVD)
Preis: EUR 19,36

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine der bislang besten cds des jahres, 13. Oktober 2007
Gute Güte, wer und was ist das denn, hab ich mir gedacht als ich auf einem Sampler das Stück "Raise The Roof" zum ersten mal hörte. Danny? Dusty? Nie gehört. Aber der Song! Ein dermaßen kraft- und druckvolles Rockstück allererster Kajüte, dass es einem fürwahr das Dach hoch hebt. Sofort war klar, dass ich mir die Scheibe dieser ominösen Typen kaufen muss, selbst wenn darauf nur dieses eine Stück gut sein sollte. Allein Raise The Roof wäre den vollen Kaufpreis wert gewesen. Oft isses ja so, dass auf Samplern aus diversesten Scheiben das beste Teil als Anreißer draufgepackt wird, und der Rest der Original-CDs ist mehr oder minder Schotter. Aber hier hüpft einem das Herz: von minderwertigem Material keine Spur! Kein Ausfall, lauter gute Songs von vorne bis hinten! Die Stilrichtung (wenn man davon sprechen kann) passt so recht in keine Schublade. Ich würde es vielleicht so beschreiben: Rock, der an die frühen Lou Reed und Neil Young (weniger [aber auch] die Gitarre, mehr die gelegentliche Mundharmonika...) erinnert, dazu eine erhebliche Dosis Country, desweiteren ein paar gute Prisen Independent und Americana. Und ein einige Tupfer Blechgebläse an den rechten Stellen. Ein geniales Gebräu. Handgemachte launige Musik aus den "good old days", die bisweilen heftig losrockt (Cast Iron Soul, Raise The Roof, Hold Your Mud), bisweilen auch lustig-gemütlich-besinnlich dahinschrammelt (Last Of The Only Ones), manchmal richtig schön harmonisch zum Mitsingen einlädt (Thanksgiving Day, It`s My Nature). Nicht zwingend mit Tiefgang, aber mit ganz erheblichem Unterhaltungswert.
Auf der Bonus-DVD ist ein Auftritt aus dem Jahr 1986 aufgezeichnet. Die technische Qualität ist nicht ganz so toll, geboten wird ein spaßiger Gig, der in etwa die Songs des ersten Danny&Dusty-Albums von 1985 (namens "Lost Weekend") beinhaltet. Es gibt übrigens auch ein aktuelles CD-Live-Set namens "Here's To You Max Morlock", aufgenommen am 19.04.2007 in Nürnberg, mit Material aus beiden Danny&Dusty-Platten.
Das vorliegende Album hat mich unmittelbar dazu bewegt, mich mehr mit den Herrschaften Danny und Dusty und Konsorten zu beschäftigen. Hinter Danny verbirgt sich ein Mr. Dan Stuart, Ex-Boss der Band Green On Red, und Dusty ist Mr. Steve Wynn, Ex-Chef von The Dream Syndicate. Beide Bands haben sich zwischenzeitlich aufgelöst (Green On Red fand sich für sporadische Live -Auftritte 2005/6 nochmal zusammen). Denjenigen, für die das Gebiet Neuland ist (so wie für mich bis vor kurzem, ich taste mich aber weiter vorwärts...), die jedoch an Danny & Dusty ihre Freude haben, denen sei wärmstens empfohlen Feldforschung in Richtung Steve Wynn zu betreiben. Mit seiner Post-Dream Syndicate-Formation namens The Miracle 3 hat er musikalisch hervorragende und sehr interessante Scheiben produziert.
Doch zurück zu "Cast Iron Soul". Für mich eine absolute Entdeckung (und maßgeblicher Grund für die weitere Entdeckung Steve Wynns und seiner Musik) und mit Wilco's "Sky Blue Sky" eine der besten CD-Veröffentlichungen des Jahres 2007.


Burning Japan/Live
Burning Japan/Live

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute band guter gesang gemischt mit nerviger stimmakrobatik, 2. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Burning Japan/Live (Audio CD)
Gekauft habe ich mir die Scheibe, weil mich die Purple-Klassiker in der Version von Glenn Hughes interessiert haben. Dabei geb ich zu, dass ich schon zu Purple-Zeiten nie ein echter Hughes-Fan war. Also erstmal zur Band: Die spielt wirklich grundsolide und gut. Da gibts nichts dran zu mäkeln, Europe-Musiker hin oder her, sie beherrschen ihr Handwerkszeug. Zum Sänger: Glenn Hughes zeigt sehr deutlich, dass er wirklich singen kann, und zwar besser als zu früheren Purple-Zeiten. Sein Stimmvolumen ist enorm.
Aber leider Gottes zeigt er meiner Meinung nach viel zu oft viel zu viel. Darin liegt das Manko der ansonsten guten Live-Aufnahme. Alle naselang schwingt er die Stimme in höchste Höhen, gerät ab und an in tiefes Leiern und Nölen um alsbald wieder beinah ins Kreischen zu geraten. Klar, ein wenig Geshoute oder ein markiger Schrei gehört schon zum Hardrock, gerade live, aber soviel Stimmakrobatik wie hier wäre nicht nötig gewesen. Den Japanern hats offenbar gefallen, sämtliche Hochtöne werden mit heftigen Beifallskundgebungen bedacht. Mich hat es nach mehrmaligem Anhören leicht genervt. Ein wenig schade. Die Scheibe hätte wirklich beinah das Zeug um Erinnerungen an Purples Made in Japan wachzurufen (wie es einem der Titel der CD offenbar auch nahelegen will)... wohlwollende drei Sterne dafür.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2012 1:14 PM CET


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