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Rezensionen verfasst von
Morinic

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The Salmon of Doubt: Hitchhiking the Galaxy One Last Time
The Salmon of Doubt: Hitchhiking the Galaxy One Last Time
von Douglas Adams
  Taschenbuch

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Letzte Reminiszenzen an einen unersetzlichen Geist, 19. August 2003
‚The Salmon of Doubt' ist eine Zusammenstellung von Essays, Zeitungsbeiträgen und Redeausschnitten von D. Adams und über D. Adams sowie editierten Fragmenten eines Romans. Dieser Romanentwurf ist für mich eher einer der schwächeren Teile des Buches. Aus den kürzeren Beiträgen entsteht ein viel prägnanteres Bild des Menschen Douglas Adams. Sie handeln von Technik, Computern, Ökologie, Evolution, Musik und vielem anderen. Sie zeigen, dass sein Leben wesentlich vielschichtiger war als ‚The Hitchhiker's Guide to the Galaxy', das Werk, mit dem die meisten seinen Namen verbinden. Sie zeigen die Beweggründe in Adams' Leben, seine Zweifel und Unsicherheiten, geben Auskunft übet die einflussreichsten Personen in seiner Jugend und späterem Leben.
Jeder Leser wird einen anderen Lieblingsbeitrag haben; für mich ist es die kurze Erzählung über eine Reise nach Australien, um den Ausritt auf einem turbinenstrahlgetriebenen Unterwasserfahrzeug mit dem auf einem Teufelsrochen zu vergleichen. Warum? Wahrscheinlich, weil er so viele seiner Leidenschaften in einer Geschichte vereint und gleichzeitig so ungemein typisch für seine Art Humor ist, mit der er die Absurdität unserer Gesellschaft beschreibt. Die beiden letzten Beiträge zum Buch sind ein Nachruf von Richard Dawkins aus dem ‚Guardian' und das Programm seines Gedenkgottesdienstes. Diese beiden, zusammen nur 6 Seiten umfassenden Beiträge exemplifizieren den Inhalt des Buches: sie zeigen, was andere Menschen an ihm schätzten und spiegeln wider, was für ihn diese Welt lebenswert machte.
Für alle, die an letzten Reminiszenzen an einen der unverwechselbarsten und originellsten Schriftsteller des letzten Jahrhunderts interessiert sind, für alle, die über seinen frühen Tod trauern, ist dieser schmale Band eine unverzichtbare Lektüre.


Oberitalien
Oberitalien
von Eberhard Fohrer
  Taschenbuch

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dichtgedrängte Informationen mit Lücken und Überflüssigem, 10. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Oberitalien (Taschenbuch)
E. Fohrer folgt dem bei vielen Müller-Reiseführern erfolgreich praktizierten Rezept, auf möglichst wenig Raum möglichst viel Informationen unterzubringen. Mit dem Thema ‚Oberitalien' hat er sich dabei viel zugemutet. Der Führer erhebt den Anspruch, von der Lombardei über das Trentino/Südtirol, Friaul, Venetien, die Emilia-Romagna und Ligurien bis zu Piemont und dem Aostatal als Handbuch zu dienen. Gerade, wenn der Anspruch so gross ist, ist man dann aber doch enttäuscht, wenn die Auswahl dann etwas zufällig erscheint: wieso gehören das Pustertal dazu, aber Domodossola und das Valle Formazza finden keine Aufnahme? Sicher muss ich irgendwo Grenzen setzen, aber diese scheinen doch etwas sehr beliebig.
Zu den Regionen, die beschrieben werden, gibt es einen geschichtlichen Abriss sowie eine Beschreibung der Sehenswürdigkeiten. Hierbei finden durchaus auch Umstände der jüngeren Zeit Aufnahme, wie z.B. der Dioxin-Unfall bei Seveso und was an Folgen noch zu sehen ist. Praktische Informationen zu Anfahrts/Verbindungswegen, Öffnungszeiten, Hotellerie und Gastronomie, Einkaufsempfehlungen sind zahlreich und hinterlassen einen wohl recherchierten Eindruck. Kleinformatige Karten und Fotos ergänzen den Text und erleichtern die Übersicht.
Trotz der hohen Informationsdichte enthält der Führer leider auch eine Reihe von wirklich überflüssigen Kommentaren. So findet man z. B. unter der Kategorie ‚Eher abzuraten' bei der Einleitung zum Piemont-Artikel ‚zu lange in Turin zu bleiben'. Welche Funktion soll eine solche unqualifizierte schnoddrige Bemerkung haben (der Autor selbst findet bei der späteren Detailbeschreibung durchaus eine ganze Reihe von Attraktionen in der Stadt)?


Tessin
Tessin
von Hans-Peter Koch
  Taschenbuch

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bester Basis-Reiseführer der Region, 3. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Tessin (Taschenbuch)
H.P Koch und M. Zepf gelingt es, in einem sehr handlichen Format und auf ca. 250 Seiten eine Vielzahl von Informationen über das Reiseland Tessin übersichtlich zu präsentieren. Nach ca. 40 Seiten allgemeinen Informationen werden die einzelnen Regionen im Detail behandelt. Hierbei wird den Städten des Kantons wie Locarno oder Lugano genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie den ländlichen Bereichen wie z.B. dem Valle Maggia oder dem Malcantone. Nach einer Übersicht über die Geschichte der Region und einer Beschreibung der Sehenswürdigkeiten enthält jedes Kapitel einen ‚praktischen' Teil mit wichtigen lokalen Adressen, Empfehlungen zu Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichen Verkehrsmitteln, Übernachtungs- und Gastronomieangeboten. Der Führer enthält Karten zur Orientierung in allen grösseren Orten des Kantons sowie wenige, meistens kleinformatige, aber durchaus aussagekräftige Farbfotografien. Zusätzlich werden insgesamt 16, über das ganze Tessin verteilte Wanderungen beschrieben.
Ganz sicher ist der Führer noch nicht perfekt: So sollten z.B. - zumindest in einer Zweitauflage - Fehler wie die Verlegung der Steinzeit ins 5. Jahrhundert v. Chr. anstatt ins 5. Jahrtausend nicht auftreten. Auch angesichts der notwendigen räumlichen Beschränkung des Führers sollten wichtige Sehenswürdigkeiten wie z.B. die romanische Kirche S. Vigilio in Rovio nicht unerwähnt bleiben. Und nicht zuletzt wurden wir bei den empfohlenen Restaurants mehr als einmal enttäuscht - aber hier absolut zuverlässig zu sein stellt zugegebenermassen für jeden Reiseführer eine sehr hohe Herausforderung dar. Insgesamt stellt das Buch jedoch den im Augenblick besten Basis-Reiseführer für das Tessin dar.


Der Medicus von Saragossa: Roman (Allemand)
Der Medicus von Saragossa: Roman (Allemand)
von Noah Gordon
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema � miserable Literatur, 12. Juli 2003
Ich hatte dieses Buch auf dem Weg zu einem Kurzaufenthalt in Spanien gekauft, in der Hoffnung, einen lesenswerten historischen Roman mit Informationen über die Geschichte der iberischen Halbinsel erstanden zu haben. Das Buch erfüllt den letzten Wunsch, aber es versagt völlig beim ersten.
Der Roman erzählt die Geschichte von Jona, einem jüdischen Jugendlichen, der auf der Flucht vor der Entdeckung seiner Andersgläubigkeit und auf der Suche nach Arbeit durch das Spanien im Jahrzehnt vor 1500 zieht. Es ist dies das Jahrzehnt der ethnischen Säuberungen, als das christliche Herrscherpaar die Juden aus Spanien verweist und die Araber aus ihrer letzten Bastion Granada vertreibt. Es ist die Zeit, in der eines der bewundernswertesten Beispiele für das Zusammenleben verschiedener Kulturen ein brutales Ende findet, in dem die christlichen europäischen Nationen aufbrechen, um die Welt zu erobern. Es ist dies also tatsächlich eine faszinierende Zeit, die Stoff für eine Vielzahl von Geschichten bietet. Und tatsächlich ist das Buch voll von Details über die Sitten der Zeit, , über die Lebensumstände verschiedener Stände, über die Details der Handwerkskünste, über die Rolle des Klerus etc.
Gordon hat offensichtlich gut recherchiert.. Aber genau da endet auch der Verdienst des Autors. Der Roman erscheint, als habe der Autor auf der Basis der Recherche eine lange Liste gemacht und dann versucht, diese Liste im Roman abzuarbeiten. So werden dutzendfach Charaktere namentlich eingeführt, um zwei Seiten später bereits wieder aus dem Geschehen zu verschwinden, nachdem sie ihre Schuldigkeit getan haben, nämlich ein gewisses Detail auf der Liste des Herrn Gordon zu veranschaulichen. Der gesamte Roman wirkt konstruiert mit teilweise hölzernen Passagen. Selbst Jona, die einzige Figur, die so etwas wie eine Charakterentwicklung durchlebt, bleibt blass und seltsam leblos. Gordon hätte mit einem illustrierten Geschichtsbuch seinen Lesern einen grösseren Gefallen getan.


Fury.
Fury.
von Salman Rushdie
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat Rushdie auf dem Weg in den Westen etwas verloren?, 9. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Fury. (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt von 'Fury' steht Malik Solanka, ein ehemaliger Professor an der Cambridge University, reich geworden durch die Kreation einer Puppe und einer damit verknüpften Fernsehserie, der aus heiterem Himmel seine Familie und Umgebung verlässt und nach New York flieht. Wie der Titel nahe legt, fühlt er sich von den legendären Furien getrieben und verfolgt, und er versucht, in der Anonymität New Yorks einen neuen Anfang zu versuchen und sich neu zu 'erfinden'. Jedoch hat er seine Alpträume mit sich genommen, und die Furien holen ihn schliesslich buchstäblich ein.
Der Roman verfolgt viele miteinander verwobene Ebenen und Erzählstränge. Die Metapher der Puppe, der Marionette, zieht sich durch den ganzen Roman und damit die Frage nach dem, was das Individuum wirklich auszeichnet und es von einer mechanischen Schöpfung unterscheidet. Es ist ein Buch auch über die U.S.A. im letzten Regierungsjahr Clintons, auf dem Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen Macht, in einem noch ungebrochenen Börsenboom und besonders auch über New York, über den Kommerz, über eine sinnentleerte Gesellschaft, in der Fassade wichtiger ist als Inhalt. Pädophilie und Inzest, Internetkultur und ethnische Konflikte seien als Beispiele für weitere Themen genannt, die Rushdie in die Handlung einflicht.
Auch in 'Fury' findet man den gewaltigen Sprachfluss Rushdies, Momente unvergleichlicher Fabulierkunst und einige unvergessliche, vielgründige Charaktere. Dennoch, das Buch hat insgesamt nicht die Wucht seiner Vorgänger. Liegt das daran, das dies sein erster Roman ist, der praktisch zu 100% im Westen spielt, in einer reduktionistischen Gesellschaft? Braucht Rushdie die Magie des Orients in seiner Handlung, um in seinen schriftstellerischen Fähigkeiten das Maximale zu erreichen? Wir müssen wohl bis zu seinem nächsten Opus warten, um diese Frage beantworten zu können.


Generation X: Tales for an accelerated Culture
Generation X: Tales for an accelerated Culture
von Douglas Coupland
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,20

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene atmosphärische Momentaufnahme, 3. Juli 2003
Der Haupterzählstrang von Coupland's ‚Generation X' folgt für eine kurze Zeit dem Leben der Mittzwanziger Andy, Dag und Claire, die sich halb freiwillig, halb gezwungen aus den klassischen Status-, Geld- und Karrierestrukturen entfernt haben und im Palm Springs des Jahres 1990 ihr Leben fristen, auf der Suche nach Sinn und erstrebenswerten Zielen im Widerstand zur dominierenden Yuppiekultur. Eingebettet darin sind eine Reihe von Kurzgeschichten von ganz unterschiedlicher Qualität, die prinzipiell auch unabhängig gelesen werden können, sowie ein Wörterbuch mit den Lebensstil der Zeit definierenden Begriffen.
Die Tatsache , dass der Titel des Romans einer ganzen Generation den Namen gegeben hat, illustriert den wesentlichen Verdienst des Werks: dem Lebensgefühl dieser ‚verlorenen' Generation eine Sprache zu geben und gleichzeitig die Sprache dieser Generation in einer Momentaufnahme einzufangen und festzuhalten. ‚Generation X' enthält praktisch keine Entwicklung der Charaktere, ist nicht so konsequent und zielstrebig in seiner Struktur wie z.B. ‚Microserfs', aber der trockene Humor Couplands ist auch dieser Thematik angemessen. Sehr amüsant ist das letzte Kapitel, das mit einigen trockenen Zahlen das Lebensgefühl der Generation X vor den Hintergrund der demographischen Entwicklung setzt, die auch die augenblickliche Sozialreformdiskussion in Deutschland beherrscht.


Fury.
Fury.
von Salman Rushdie
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat Rushdie auf der Reise in den Westen etwas verloren?, 23. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Fury. (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt von ‚Fury' steht Malik Solanka, ein ehemaliger Professor an der Cambridge University, reich geworden durch die Kreation einer Puppe und einer damit verknüpften Fernsehserie, der aus heiterem Himmel seine Familie und Umgebung verlässt und nach New York flieht. Wie der Titel nahe legt, fühlt er sich von den legendären Furien getrieben und verfolgt, und er versucht, in der Anonymität New Yorks einen neuen Anfang zu versuchen und sich neu zu ‚erfinden'. Jedoch hat er seine Alpträume mit sich genommen, und die Furien holen ihn schliesslich buchstäblich ein.
Der Roman verfolgt viele miteinander verwobene Ebenen und Erzählstränge. Die Metapher der Puppe, der Marionette, zieht sich durch den ganzen Roman und damit die Frage nach dem, was das Individuum wirklich auszeichnet und es von einer mechanischen Schöpfung unterscheidet. Es ist ein Buch auch über die U.S.A. im letzten Regierungsjahr Clintons, auf dem Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen Macht, in einem noch ungebrochenen Börsenboom und besonders auch über New York, über den Kommerz, über eine sinnentleerte Gesellschaft, in der Fassade wichtiger ist als Inhalt. Pädophilie und Inzest, Internetkultur und ethnische Konflikte seien als Beispiele für weitere Themen genannt, die Rushdie in die Handlung einflicht.
Auch in ‚Fury' findet man den gewaltigen Sprachfluss Rushdies, Momente unvergleichlicher Fabulierkunst und einige unvergessliche, vielgründige Charaktere. Dennoch, das Buch hat insgesamt nicht die Wucht seiner Vorgänger. Liegt das daran, das dies sein erster Roman ist, der praktisch zu 100% im Westen spielt, in einer reduktionistischen Gesellschaft? Braucht Rushdie die Magie des Orients in seiner Handlung, um in seinen schriftstellerischen Fähigkeiten das Maximale zu erreichen? Wir müssen wohl bis zu seinem nächsten Opus warten, um diese Frage beantworten zu können.


Radtouren rund um München
Radtouren rund um München
von Rudolf von Bitter
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur eingeschränkt brauchbar, 10. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Radtouren rund um München (Broschiert)
Der Führer beschreibt 50 Radtouren im Voralpenland, rund um die oberbayrischen Seen, Dachau, Freising und Fürstenfeldbruck. Die Tourenlänge reicht von 15 bis 123 km, wobei die Mehrzahl der Touren zwischen 40 und 70 km lang ist. Jeder Tour werden ca. 3 Druckseiten gegönnt. Die Hälfte dieses Platzes wird von Farbfotos und Beschreibung der angefahrenen Sehenswürdigkeiten eingenommen. Die andere Hälfte ist der Streckenbeschreibung einschliesslich einer Übersichtskarte der Tour gewidmet sowie diversen Informationen über Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, Hinweis auf Landkarten und weiteren Auskunftsstellen.
Das Buch erweckt den Eindruck, eine umfassende Beschreibung jeder einzelnen Tour zu liefern, kann dieses Versprechen jedoch an vielen Stellen nicht erfüllen. Dass man neben dem Buch in jedem Fall eine detaillierte Landkarte bei der Durchführung der Tour braucht, ist zu erwarten. Auch dass der wirklich an den kulturellen Sehenswürdigkeiten Interessierte einen zusätzlichen Reiseführer benötigt, ist akzeptabel. Wesentlicher schmerzlicher ist die Nachlässigkeit des Authors bei mancher Routenwahl: so wird man auf eine dreispurige vielbefahrene Landstrasse ohne Seitenstreifen geschickt, während direkt auf der anderen Seite des Bachs ein schmales völlig unbefahrenes asphaltiertes Strässchen zum selben Ziel führt. Wirklich ärgerlich kann man werden, wenn für eine Tour 100 Höhenmeter als Gesamthöhendifferenz angegeben werden, aber der Höhenmesser nach der Tour stolze 600 Höhenmeter anzeigt, weil die vielen 20 m oder 10 m Steigungen schlicht ignoriert wurden. In solchen Situationen hat man den Eindruck, manche der vorgeschlagenen Strecken wurden vom Author mit dem Auto anstatt dem Rad 'erfahren'.


Der Mann, der lächelte
Der Mann, der lächelte
von Henning Mankell
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Globalisierung und Melancholie im hohen Norden, 6. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der lächelte (Taschenbuch)
Der Mann, der lächelte, ein schwedischer Grossindustrieller, der sein Hauptdomizil im Schloss Farnholm eingerichtet hat, ist der Hauptverdächtige nach der Ermordung von zwei Anwälten in der Kleinstadt Ystad. Der Roman thematisiert die Veränderungen in der schwedischen Gesellschaft durch das Eindringen eines internationalen Wirtschaftskriminalismus und die damit verbundene Relativierung von ethischen Grundsätzen. Pendant zu diesen globalen Veränderungen ist der Umgang mit der jungen Polizistin von der Polizeihochschule in der bisher nur von Männern besetzten Polizeitruppe der Provinzstadt. Im Mittelpunkt steht jedoch der Kommissar Kurt Wallander, der von dem Fall völlig aufgesogen wird und versucht, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, die traditionellen moralischen Werte zu verteidigen.
Die nüchterne, spröde Sprache Mankells ist über weite Strecken ein exzellentes Vehikel, um die melancholischen und depressiven Gemütsstimmungen Wallanders und den grauen, von Kälte und Nebel dominierten Spätherbst in Schweden darzustellen, obwohl sie doch auch mehr als einmal in hölzerne oder gehaltslose Passsagen umkippt. Bei alledem gelingt es Mankell überzeugend, Dramatik zu erzeugen und den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.


Radeln in Bayern: 120 Radfernwege vom Bayernnetz für Radler mit Beschreibung der Strecken und Sehenswürdigkeiten, inklusive Kartografie und Höhenprofile
Radeln in Bayern: 120 Radfernwege vom Bayernnetz für Radler mit Beschreibung der Strecken und Sehenswürdigkeiten, inklusive Kartografie und Höhenprofile
Preis: EUR 10,00

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Idealer Entscheidungshelfer, 3. Juni 2003
Dieser Führer ist der ideale Helfer VOR der Auswahl eines Radwanderwegs in Bayern. Er enthält dichtgedrängt alle entscheidungsrelevanten Informationen für 95 Touren mit Längen zwischen 15 und 434 km. Für alle Touren gibt es eine Übersichtskarte und ein Höhenprofil. Zudem wird kurz der Charakter des Weguntergrundes und der Landschaft beschrieben. Daneben gibt es eine kurze Liste der wichtigsten angefahrenen Orte mit Sehenswürdigkeiten sowie Adressen, Telefonnummern und Internetadresse für weitergehende Informationen. Der Führer ersetzt NICHT das Kartenmaterial und detaillierte Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten WÄHREND der Tour.


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