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Beiträge von Mark Letter
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Rezensionen verfasst von
Mark Letter "Letterman" (Tübingen)
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Business-Coffee 1444 Zester Reibe, Fadenschneider, Ziselier/Ritzmesser "Zest-Master" 4-in-1
Business-Coffee 1444 Zester Reibe, Fadenschneider, Ziselier/Ritzmesser "Zest-Master" 4-in-1
Wird angeboten von S-PRESSIMO
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kleine, handliche Zester-Reibe mit praktischer 4-in-1-Funktion; Handhabung und Qualität perfekt, 22. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Zester-Reibe wurde mit zwei robusten transparenten Plastik-Schutzkappen für beide Seiten geliefert. Sie halten gut fest und können gleichzeitig leicht abgezogen werden. Das ist schon einmal gut, wenn man die Reibe in eine Schublade legen möchte, weil sie so nicht stumpf wird.

Zunächst einmal bietet diese Zesterreibe sehr viele Anwendungsmöglichkeiten, weil neben dem „normalen“ Abrieb auch das Schneiden von Fäden/Zesten möglich ist und man mit dem Ziseliermesser zusätzlich ohne großen Aufwand dickere Fäden/Schlangen z. B. auch aus Äpfeln etc. schneiden oder zusätzlich alle möglichen „Schnitzereien“ anstellen kann. Mit dem Ritzmesser am Ende der Reibe lässt sich zusätzlich Obst anritzen (z. B. wenn man Orangen oder Äpfel mit Nelken bestecken will – diese Funktion benutzen wir allerdings nicht).
Das alles geht blitzschnell, zaubert so manche neue Optik auf den Teller und bringt damit für Auge und Magen gleichermaßen mehr Abwechslung auf unseren Tisch, bereichert also unsere Küche (geschmacklich wie optisch) sehr.
Egal, ob man Ingwer oder Schokolade hobeln oder Fäden aus (Zitrus-)Früchten schneiden will, es gelingt tatsächlich perfekt. Die Klingen sind insgesamt absolut scharf. Außerdem rosten sie nicht.
Wir reinigen die Reibe meistens von Hand und geben sie nur sehr selten in die Spülmaschine, um die Schärfe der Klingen nicht zu gefährden. Allerdings haben die paar Mal Spülmaschine offenbar weder dem Kunststoffgriff noch den Klingen irgendwie etwas anhaben können.

Zusammenfassung: Eine Zester-Reibe dieser Qualität mit der 4-in-1-Funktion ist für mich unverzichtbarer Bestandteil einer Küche, in der mehr als nur Fertiggerichte zubereitet werden. Diese Zester-Reibe mit Fadenschneider und Ziselier- sowie Ritzmesser bietet alles, was wir bei der Zubereitung eines guten Kuchens, einer leckeren Mahlzeit, die mit Abrieb abgeschmeckt wurde, oder für einen interessanten Cocktail bzw. einen leckeren Sommersaft-Drink brauchen. Mit diesem Gerät lassen sich extravagante Geschmacksnoten aus Früchten genauso in Mahlzeiten zaubern, wie man schöne optische Schnörkeleien aus Schalen herauszaubern kann. Für uns bietet diese Reibe die Voraussetzung für optische wie kulinarische Abwechslung. Die Qualität in Sachen Handhabung, Messerschärfe und Verarbeitung finden wir insgesamt durchweg sehr gut. Seit bald einem halben Jahr haben wir daran unsere Freude.


Der Process: nach Franz Kafka
Der Process: nach Franz Kafka
von David Zane Mairowitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

5.0 von 5 Sternen Kafkas Prozess als Graphic Novel-Adaption – sehr attraktiver Zugang zu einem Klassiker der Weltliteratur, 8. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kafka und „seinen“ Process kennen neben „Die Verwandlung“ sicher noch viele aus der Schule. Und bei vielen ist sicher das Verstörende, auch das manchmal Unverständliche als Bezeichnung für dieses Buch hängengeblieben. Kafkas Texte sind nur zu oft irritierend, schon alleine wegen ihrer Handlung, aber auch ihrer ästhetischen Form. Inzwischen um einige Jahre gereift, ist/war auch meine Lust gewachsen, mich Kafka einmal wieder zuzuwenden.

Nachdem 2008 die Erstausgabe auf Englisch erschienen war, publizierte jetzt ein deutscher Verlag dieses „Comic“ auf Deutsch. Und eigentlich nennt man diese Form der Präsentation bzw. der Adaption auch zurecht eher „Graphic Novel“. Es handelt sich hier um eine in grafischer wie textueller Hinsicht um eine ästhetisch hochwertige Umsetzung des Process-Stoffs. Sie bringt das Irritierende und Verwirrende von Kafkas Literatur sehr eindrücklich auf den Punkt. Gleichzeitig vermittelt sie durch den Genuss von nostalgisch wirkenden Zeichnungen und kurzen Texten die zentralen Aussagen des Romans. Und das Buch verbindet den Genuss visueller Reize mit dem tieferen Verständnis des „Geistes“ und des künstlerischen Werts eines Autors, der seit Jahrzehnten Menschen gleichzeitig abstößt und anzieht.
Im Spannungsbogen von grafischer Darstellung und Text entstehen sehr viele Bedeutungsebenen, die der Leser sonst nur im eigenen Kopf selbst bilden muss. Gerade für Leser/innen, bei denen durch die Sprache Kafkas ein solcher innerer Interpretationsspielraum bisher verstellt wurde, dürften von dieser ungewöhnlichen Form der Darstellung visuell-textueller Bedeutungsebenen profitieren.

Angefangen von der Verhaftung von Josef K. mit dem berühmten Anfangssatz des Romans bis hin zu seiner Hinrichtung mit dem ebenso berühmten Schlusssatz haben mich die Zeichnungen von Chantal Montellier und die Textzusammenstellung von Zane Mairowitz durchgehend gepackt. Diese Art der Darstellung bringt meiner Meinung nach auf eine durchaus „peppige“ und damit attraktive Form, die dem geschriebenen Werk durchaus auch etwas hinzufügen kann. Auf jeden Fall wird diese Form der Darstellung dabei helfen, Menschen einen Zugang zu diesem Werk zu verschaffen, die bisher nach ein paar kurzen Blicken auf ein paar Seiten das Buch genervt zur Seite gelegt haben.

Ich denke, dass diese Graphic Novel Liebhaber klassischer Literatur genauso begeistert wie sie auch Schüler anzieht, die sich (notgedrungen) mit Kafka beschäftigen müssen und sich schon deswegen mit ihm anfreunden wollen. Allerdings wird es auch Leser/innen anziehen, die bisher einen Bogen um Kafka gemacht haben. Menschen, die bisher keinen Zugang zu Kafka gefunden haben, obwohl er sie „irgendwie interessiert“, dürften sich darüber freuen, auf diese Weise einen großen Autor kennenlernen zu können. Man darf gespannt sein, was das Autoren-Zeichnerinnen-Gespann noch auf den Weg bringt …

Meine Zusammenfassung: Dieses Comic ermöglicht meiner Meinung nach einen sehr guten Zugang zu Kafkas Werk bzw. zu seinem Roman „Der Process“. In hochwertig gezeichneten Schwarz-Weiß-Illustrationen und Dialogen setzt sich aus zentralen Szenen der Roman zusammen. Dabei bietet das Comic mehr als seine Essenz! Durch die Kombination von Illustrationen und Texten ziehen viele neue Bedeutungsebenen ein. Und die Phantasie des Lesers/der Leserin (sowie seine Fähigkeit zur eigenen Interpretation!) wird durch dadurch sehr beflügelt – jedenfalls bei mir. Mit bot diese Process-Adaption ganz neue Perspektiven auf den Roman. – Und vor allem bekam ich durch ihn auch Lust, mir das Original in Prosa mal wieder vorzunehmen und tatsächlich bis zum Ende durchzulesen. Die Anschaffung dieser Graphic-Novel-Ausgabe mit ihren wunderbaren Illustrationen und den zentralen Textstellen mit verzerrter Schrift hat sich für mich absolut gelohnt!


vidaXL BBQ 3tlg Set Brat- und Steakpfanne aus Gusseisen rund
vidaXL BBQ 3tlg Set Brat- und Steakpfanne aus Gusseisen rund
Wird angeboten von vidaXL DE
Preis: EUR 18,99

4.0 von 5 Sternen gute Brateigenschaften, leider Boden einer Pfanne nicht plan und Griffen zu klein, 22. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Insgesamt ist das Bratergebnis der Pfannen hervorragend. Ob Bratkartoffeln, kurz gebratenes Fleisch oder auch Gemüse aller Art – es kommt immer was Gutes dabei heraus (vorausgesetzt man lässt sie erst gut heiß werden und gibt genügend Öl in die Pfanne). Auch werden die Brateigenschaften tatsächlich von Mal zu Mal besser, wenn man sie ein paar Mal benutzt und hinterher lediglich mit Küchenkrepp ausreibt oder grobe Reste mit einer Bürste und etwas warmem Wasser (notfalls mit etwas Spülmittel) saubermacht.
Wichtig ist bei diesen Pfannen wie bei allen gusseisernen Exemplaren, dass man sie gut abtrocknet oder am besten etwas einfettet/einölt, bevor man sie in den Schrank zurückräumt. Wenn sie nämlich feuchte Stellen zurückbehält, rostet sie gerne etwas (was aber mit einem Schwamm auch schnell behoben ist und wohl nicht nachhaltig schädigt, wenn man die Pfanne nicht gerade tagelang im Wasser stehen lässt).

Diese gusseisernen Bratpfannen sind vom Material her gute Qualität. Leider hapert es in meinem Fall bei einer Pfanne (der mittelgroßen) mit der Verarbeitung. Der nicht ganz ebene Boden beeinträchtigt zwar offenbar nicht die Wärmeleitfähigkeit und die Brateigenschaften, wohl aber steht die Pfanne nicht ordentlich und ich habe Sorge, dass das Cerankochfeld dadurch verkratzt, weswegen wir diese Pfanne nur selten benutzen. Noch ein Wort zu den Griffen: Sie sind insgesamt jeweils etwas kurz geraten. Da sie – wie bei gusseisernen Pfannen üblich – aber sowohl auf dem Herd als auch erst recht im Ofen sehr heiß werden, sollte man sie besser nur mit einem Topflappen anfassen. Das versteht sich sowieso von selbst, wenn man die Pfanne auch im Ofen nutzt (z. B. beim Nachgaren von Fleisch etc.).

Zusammenfassung: An sich sind wir mit den Pfannen zufrieden (jedenfalls mit der kleinen und der großen). Sie sind bei uns oft im Einsatz, auch wenn die Griffe recht heiß werden und etwas kurz geraten sind. Schade nur, dass der Boden der mittelgroßen Pfanne nicht ganz plan ist und sie deswegen nicht sauber auf unserem Cerankochfeld sitzt (deswegen setzen wir sie so gut wie nicht ein oder höchstens, um kurz zu braten und sie dann schnell im Ofen verschwinden zu lassen). Die Wärmeleitfähigkeit, die Brateigenschaften und der günstige Preis der Pfannen insgesamt machen aber einiges wett. Trotzdem möchte/kann ich in diesem Fall guten Gewissens – obwohl wir letztendlich viel mit diesem Pfannen braten – bei einer nicht perfekten Pfanne von drei nicht mehr als eine Vier-Sterne-Wertung vergeben …


Low-Carb mit dem Spiralschneider: Leichte Rezepte zum Abnehmen
Low-Carb mit dem Spiralschneider: Leichte Rezepte zum Abnehmen
von Daniel Wiechmann
  Broschiert
Preis: EUR 7,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bietet guten Einstieg in die Spiralgemüsenudelwelt und Ideen zum Weiterexperimentieren, 22. Mai 2016
Vor ein paar Tagen wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Es wurde in einer Zeitschrift in der Nähe eines Textes zum GEFU-Spiralschneiders beworben, den wir selbst besitzen (gerade heute habe ich dazu eine Rezension geschrieben!). Und spannenderweise ist einer dieser Spiralschneider immer wieder just in dem schmalen Kochbuch abgebildet, das ich jetzt besprechen will:

Gleich vorneweg muss ich sagen, dass nicht alle im Buch vorkommenden Gerichte mit dem genannten Spiralschneider hergestellt werden können. Wer aber zusätzlich einen klassischen Sparschäler und ein scharfes Messer hat, sollte so ziemlich alles aus dem Kochbuch hinbekommen und braucht meiner Meinung nach keines der viel größeren und sperrigen Stand-Spiralschneider (dazu gibt es aber auch Informationen im Buch, s. dazu das Folgende). Jetzt zum Buch:

Als Einstieg in das Low-Carb-Thema (das für mich an sich gar nicht so wichtig ist) bietet das Buch zunächst eine Einführung zum Thema Spiralschneider. Dort lernt man auf vier Seiten die wichtigsten Geräte (Modelle: Handschneider und Standgeräte) und ihre Vorzüge (auch Nachteile) und Eigenheiten in Sachen Handhabung, Funktionalität kennen. (Ein einseitiger tabellarischer Überblick macht die Entscheidung für Einsteiger zusätzlich einfacher). Auf die Einführung zu den Spiralschneidern folgt eine zweiseitige Einleitung, in der die rudimentären Grundlagen, der Nutzen (inklusive Risiken) der Low-Carb-Ernährung kompakt erklärt werden. Auch wenn es zu diesem Thema riesendicke Wälzer gibt, denke ich, dass auf den zwei Seiten für den normal ernährungs- und figurbewussten Esser / die Esserin auch schon alles gesagt ist (inklusive der Verzehrmengen und ihrer Wirkung).

Ansonsten bietet das Buch durch die auf die beiden Einführung folgenden Rezepte einen ersten Einstieg in die Kochwelt, die zu Spiralen geschnittenes Gemüse (in Nudelform oder auch als Chips etc.) als Grundlage hat. Dazu gehören: Salate, Beilagen, Gemüsenudelgerichte, Suppen, Gerichte mit Fisch und Desserts. Insgesamt würde ich den Schwierigkeitsgrad der Gerichte und auch den Grad des Arbeitsaufwands zwischen einfach und (höchstens) mittelschwer einordnen. Ganz sicher kommen auch eher unerfahrene Menschen damit gut zurecht und können ohne viel Aufwand etwas Ordentliches zubereiten. Das gilt umso mehr für die kalten Speisen wie Salate etc., aber auch die warmen Nudelgerichte oder die Chips u. Ä. sind meiner Meinung nach ganz unproblematisch nachgekocht, wenn man nicht gerade das Talent hat, sogar Wasser anbrennen zu lassen. Erfahrung habe ich bisher beim Nachkochen des Power-Salats mit Quinoa und knusprigen Kichererbsen, außerdem mit der absolut leckeren Zucchinipasta mit Carbonara (letztendlich die bekannten Carbonara einfach mit Zucchininudeln) und den Thainudeln mit Hähnchen. Hat man das Prinzip einmal verstanden, kann man alles Mögliche mit den Nudeln bzw. den Gemüselocken machen – egal ob kalt oder warm, gebraten, gekocht oder im Ofen gebacken. Das Buch liefert einfach eine hilfreiche Inspiration (auch zu den Gewürzen).
Ich denke, dass man auf Grundlage der Rezepte im Kochbuch wunderbar weiter experimentieren kann. Ich mache mich demnächst an die Nachtischideen und probiere erst einmal die Tarte-Tatin-Nudeln am Vanilleeis (klingt verlockend, scheint aber auch nicht kompliziert zu sein).

Die Fotos zu den Rezepten sind optisch ansprechend, zeigen aber nicht immer das Endergebnis (Gericht, wenn es fertig ist), sondern manchmal einzelne Bestandteile des Gerichts in schön angerichteter Form. Ästhetisch ist das allemal – und wie das Gericht letztendlich aussehen soll, ist schließlich auch dem Gusto (und der Kocherfahrung plus dem ästhetischen Empfinden) des/der Kochs/Köchin überlassen.

Meine Zusammenfassung: Wer einen Spiralschneider hat und gerne mit Gemüse kocht und gar noch auf der Low-Carb-Welle schwimmt oder sich zumindest kohlehydrathaltige Lebensmittel durch Alternativen ersetzen will, kann zum Einstieg in die Spiralschneiderkochwelt getrost zu diesem kleinen Buch greifen. Es bietet genügend Rezepte für leckere Gerichte und Ideen sowie Grundlagen, um darauf aufbauend auch neue eigene Gerichte zu kreieren.


Gefu 13780 Spiralschneider Spirelli 2,0, Edelstahl, schwarz
Gefu 13780 Spiralschneider Spirelli 2,0, Edelstahl, schwarz
Wird angeboten von my-design-store
Preis: EUR 24,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kinderleichte Handhabung, super Spiralschneideergebnis, unkomplizierte Reinigung, 20. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben uns diesen Gemüsespiralisierer vor ein paar Monaten gekauft. Seitdem ist er immer wieder im Einsatz und gern gesehenes und benutztes Küchenutensil. Wir produzieren damit vor allem Nudeln aus Karotten und Zucchini (wobei man bei Zucchini leider nur die etwas dünneren Exemplare in den „Spitzer“ stecken kann). Ansonsten verwenden wir das Gerät gerne, um leckere Rohkostsalate aus Gurken und Karotten zu machen.
Manche Rezensenten preisen sogar die Möglichkeit Auberginen mit diesem Gerät zu verarbeiten. Da würde ich aus Erfahrung eher sagen: ist nur schwer möglich, weil die meist ziemlich dick sind und durch ihr eher weiches Fleisch (egal mit welchem Gerät) auch eher Brei und unschöne Würmchen produzieren – aber vielleicht klappt es bei anderen irgendwie besser.
Wir drehen das Gemüse zunächst mit der Hand in den Gemüsespitzer, bis es mühsam wird, und setzen dann den Restehalter auf. Dieser hält besonders härteres Gemüse wie Karotten mühelos fest und hilft beim Eindrehen. Bei weicherem Gemüse wie Zucchini bricht der Rest manchmal aus den drei Metallstiften. (Also am besten in den Strunk der Zucchini stechen, weil dieser härter ist und der Zucchinirest daran besser hält). Das Endergebnis sind lange Endlosnudeln, die man je nach Geschmack verarbeiten kann (Rohkost, Nudeln), einkürzen kann man sie nach Bedarf mit einem Messer. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Es gibt sicher Geräte, mit denen man viele andere Gemüsearten (z. B. auch Kartoffeln) in schmale Streifen schneiden kann, allerdings sind sie meist um einiges größer (und teurer). Gerade, weil es so klein ist, muss man es nicht aufbauen und kann es nach der Benutzung in der Küche einfach irgendwohin verschwinden lassen. Uns reicht dieses wunderbar kleine und leistungsstarke Gerät für Karotten und Zucchini. Mit ihm lassen sich unkompliziert spaghettiförmige lange Gemüsenudeln in zwei Stärken fabrizieren. Danach lässt sich das kleine Gerät einfach in der Spülmaschine reinigen und platzsparend in unserer Küchenschublade verstauen. Sowohl der Körper aus Kunststoff als auch die Schneidemesser und die beiden mit Plastiknoppen angenieteten Edelstahlhalterungen sind nach einigen Monaten Benutzung und der Reinigung in der Spülmaschine wie am ersten Tag. Dasselbe gilt für den Gemüsehalter (aus Plastik mit drei Metallstiften, um das Gemüse beim Eindrehen festzuhalten und damit man nicht mit den Fingern bis an die Schneidemesser kommt).

Mein Gesamtergebnis: Mit diesem praktischen kleinen Küchenhelfer sind wir zufrieden. Die Qualität und Handhabung sind absolut zufriedenstellen (Manko: dickes Gemüse mit über knapp 6 cm Durchmesser kann nicht verarbeitet werden und manchmal halten die Spitzen des Restehalters den Rest nicht zuverlässig fest). Ansonsten: Unkompliziert und im wahrsten Wortsinne im Handumdrehen spitzen wir uns unsere Gemüsenudeln aller Art aus Karotten und Zucchini zurecht. Danach heißt es „ab in die Spülmaschine“. Ein solches Produkt, das dabei hilft, in der Küche blitzschnell und ohne viel Aufwand etwas Gesundes zuzubereiten, bekäme von mir die Höchstnote, wäre nicht das Problem, dass gerade weiches Gemüse wie Zucchini manchmal aus dem Restehalter bricht (hier könnten die Metallstifte z. B. etwas länger sein). Trotzdem ein sehr gutes Produkt, das bei uns in der Küche hilfreich Dienste leistet! Dafür vier Zufriedenheits-Sterne!


Digitale Depression: Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern
Digitale Depression: Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern
von Prof. Dr. Sarah Diefenbach
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hilft auch Nicht-Digital(-Media)-Junkies das eigene Verhalten zu reflektieren und die Frage nach dem eigenen Glücksempfinden zu, 20. Mai 2016
Die Autorin und der Autor des Buchs „Digitale Depression“ gehen der Frage auf den Grund, wie die modernen Medien (inklusiver mancher modernen Technik) unser Glücksempfinden beeinflussen. Dabei beleuchten sie nicht nur Momente, in denen viele von uns inzwischen Sklaven eines Gefühls geworden sind, ihre Glücksmomente (sei es ein Sonnenuntergang, eine schöne Landschaft, ein nettes Treffen mit anderen Menschen) unbedingt auf digitalen Medienträger wie Smartphone oder Digitalkamera festzuhalten. Sondern sie zeigen auch, wie der Zwang, schöne Momente durch Technik zu konservieren dann oft mit dem Zwang kombiniert ist, diesen Moment über ein modernes Medium in die Welt zu posten – und auf „Likes“ zu warten.
Der eigentlich bedingungslose, private Glücks- und Flow-Moment scheint also in vielen Fällen durch die Jagd nach vermeintlichem Glück und dem krampfhaften Versuch, es festzuhalten, es mit einer Community zu teilen und deren Bestätigung zu erhoffen, ja zu brauchen, ersetzt worden zu sein. Dazu kommen interessante Kapitel, die sich damit beschäftigen, wie beispielsweise Fitness-Apps oder andere Neuerungen zur vermeintlichen Selbstperfektionierung durch technisch ermöglichte Selbstbeobachtung uns weiter den je vom Zustand des Glücks wegführen. Und es wird gezeigt, wie die ständige Erreichbarkeit und die Suche nach technisch unterstützter Perfektion in allen Lebenslagen uns auslaugen und wie die technischen Neuerungen auch Werte (wie z. B. Respekt) und Verhaltensweisen (wie unser Kommunikationsverhalten) oder gar unsere Beziehungen zu anderen Menschen verändern und beeinflussen.

Ich fand, dass die manchmal geradezu drastischen Beispiele sehr gut veranschaulichen, wie sehr die Aufnahme der Welt durch uns inzwischen oft gefiltert ist, durch die digitalen Medien, durch die wir sie aufzeichnen und weiterverbreiten. Dabei konzentrieren die Autorin und der Autor sich zwar auf die Neuen Medien und ihre Varianten (von WhatsApp bis Facebook), stellen ihre Darstellung aber immer wieder auch in den Zusammenhang der Frage nach der Bedeutung von technischen Neuerungen allgemein für unser Wohl- und Glücksempfinden. Dabei plädieren sie immer wieder für ein „Glücksempfinden mit allen Sinnen“, das mehr ist als krampfhaft festgehaltene oder durch technische Spielereien vermeintlich geschaffene Glücksmomente, die letztendlich doch nur im eigenen Kopf und Herzen – wenn überhaupt – festgehalten werden können und dort ihren „wahren emotionalen Gehalt“ bekommen.

Sarah Diefenbach und Daniel Ullrich zeigen durch viele Beispiele und interessante Überlegungen, wie sehr die vermeintlich intelligente und smarte Technik schöne Momente und auch Beziehungen zu unseren Mitmenschen geradezu gefährden kann. Und sie zeigen, wie sie auch unser Glücksempfinden beeinflusst, weil sie unsere Wahrnehmungsorgane und unsere Glücksauffassung mit allen Sinnen beeinträchtigen kann. Trotzdem laufen sie entgegen ihres provokanten Titels nicht Gefahr, ein unreflektiertes „Bashing“ der digitalen Medien und des technischen Fortschritts zu betreiben.
Mein Empfinden war beim Lesen, dass das Buch durch seine Darstellung eher zum Nachdenken anregt und die Autoren die technischen Entwicklungen kritisch begleiten wollen. Auch halfen sie mir, meinen eigenen Umgang mit den so genannten Neuen Medien zu reflektieren. Außerdem nahm ich das Buch zum Anlass, mich danach zu „überprüfen“, ob ich mein Glücksempfinden dadurch schmälere, dass ich es irgendwie festhalten oder gar mit mehr Menschen teilen will, als denen, die im Moment des Glücks tatsächlich bei mir sind. Und obwohl ich mich selbst wahrlich nicht als „Digital Junkie“ bezeichnen würde, habe auch ich einige Situationen bei mir entdeckt, in denen ich mich tatsächlich einmal um den „wahren“ Genuss einer Situation oder Begegnung gebracht habe (oder gar nicht wahrnehmen konnte?), indem ich entweder immer wieder mit dem Smartphone beschäftigt war, um mit anderen zu kommunizieren oder Momente zu fotografieren, um sie mit anderen zu teilen, statt im Hier und Jetzt im „realen Leben“ mit anderen schöne Momente des Lebens zu genießen.

Meine Zusammenfassung: Ich halte dieses Buch für einen guten Beitrag zum reflektierten Umgang mit Smartphone, Facebook und Konsorten. Es half mir dabei, mir das eigene Verhalten im Umfeld der Neuen Medien bewusst zu machen. Dabei habe ich einige wunde Punkte bei mir selbst entdeckt. Ich habe aber auch gesehen, dass ich vieles intuitiv für mich selbst richtig mache: Ich muss im Urlaub, im Garten, beim Spaziergang kein Smartphone, nicht einmal eine Kamera dabei haben, um mich wohlzufühlen. Im Gegenteil! Mir reicht es oft, nur für ein paar Minuten einen grünen Baum anzusehen. Oder ich lasse den Blick in freien Minuten von unserem Küchenfenster ins Tal hinunter auf eine Wiese schweifen, um einfach zufrieden und glücklich zu sein. Und oft ist es einfach das Gespräch mit meiner Frau beim Abendessen oder einem ausgedehnten Sonntagsfrühstück mit der Familie oder auch die Begegnung mit einem guten Freund, die mir das geben, was mir wirklich gut tut. Schön, dass mir dieses Buch den Wert solcher Momente einmal mehr vor Augen geführt hat!


Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen: Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzen
Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen: Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzen
von Peter C. Gøtzsche
  Broschiert
Preis: EUR 24,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen provokant, abseits des Mainstreams – gleichzeitig ungewöhnlich und interessant, 19. Mai 2016
In „Tödliche Psychopharmaka …“ blickt ein Internist mit mehr als kritischer Haltung aber mit durchaus guten Argumenten und auf Grundlage vieler Fakten auf das „System Psychiatrie“. Dabei beschreibt er Fehlentwicklungen in diesem medizinischen Fachgebiet, die sich von der (oft falschen) Diagnosestellung bis hin zur Therapie erstrecken.

Als Hauptproblem für die Fehlentwicklungen macht der Autor vor allem die gefährliche Liaison zwischen Pharmaindustrie und meinungsführenden Vertretern der Psychiatrie aus. Sie führt dazu, dass (eigentlich völlig gesunde) Menschen zu Patienten erklärt werden oder mit nutzlosen oder gar schädlichen Medikamenten behandelt (oder sollte man in Gotzsches Duktus gar sagen „misshandelt“?) werden.
Während der Internist in diesem Buch gegen den derzeitigen Trend einerseits von einer Überdiagnose spricht, erklärt er auch, dass teilweise gerade durch die Psychiatrie Krankheiten entstehen bzw. durch eine falsche Diagnosestellung herbeigeredet werden. Besonders problematisch sieht der Autor dabei auch, dass die Diagnosekriterien, die in einschlägigen Diagnoserichtlinien (wie z. B. dem DSM/ICD) festgelegt werden letztendlich nutzlos und irreführend sind. Wie Peter Gotzsche – wie ich finde sehr einleuchtend – darlegt, sind manche Diagnosen auf Grundlage solcher Kriterien schlicht falsch oder führen dazu, dass eigentlich gesunde menschliche Reaktionen und/oder Verhaltensmuster pathologisiert werden (dies macht der Autor z. B. am Beispiel der Diagnose „Depression“ sehr luzide deutlich).

Auch wenn manche Formulierungen eindeutig drastisch ausfallen und der Autor in durchaus provokantem Stil Medizinerkollegen aus der psychiatrischen Zunft angreift, sind die angeführten Argumente in meinen Augen doch oft überraschend einleuchtend. Peter Goetzsche leitet seine Folgerungen aus einer immens großen Zahl an Forschungen und Forschungsinterpretationen ab, die er teilweise zugespitzt formuliert, um seine These zu untermauern. Dabei stützt er sich vor allem auf die Frage nach der wissenschaftlichen (und damit veri- und falsifizierbaren) Überprüfbarkeit der Richtigkeit verschiedener Diagnosestellungen und die Wirksamkeit von Therapieverfahren. Klar wird dabei, dass in keinem anderen Gebiet der medizinischen Wissenschaft der subjektive (und auch verfälschende) Faktor von „Behandlern“ so groß ist, wie in der Psychiatrie. Anhand der verschiedensten Beispiele und der kritischen Auswertung aller möglichen Studien und Versuche wird deutlich, dass tatsächlich etwas faul zu sein scheint im Lande der Psychiatrie. Dies offen anzusprechen scheint mir eines der großen Verdienste dieses Buchs zu sein. Es zeigt die andere Seite einer Medaille, die offensichtlich weniger glänzend ist, als manche annehmen.

Wichtig ist mir, abschließend noch zu betonen, dass der Autor dieses Buchs seine Argumente auf der Basis von Forschungsarbeiten oder der eigenen Interpretation solcher Arbeiten aufbaut. Das macht seine Befunde überprüfbar und nachvollziehbar, und es macht „Tödliche Psychopharmaka …“ für mich zu einem glaubwürdigen Sachbuch, das für manche/n Leser/in einige Überraschungen bereithält …

Meine Zusammenfassung: Diesen Blick auf die Psychiatrie und ihre gefährliche Liaison mit der Pharmaindustrie kann man getrost als provokant bezeichnen. Außerdem argumentiert der Autor eindeutig abseits der Mainstream-Meinung und scheut dabei weder offene Kritik noch unorthodoxe Fragen, die er ebenso ungewöhnlich beantwortet. Dabei sollte nicht unterschlagen werden, dass der Autor teilweise eine durchaus bewusst einseitige Haltung einnimmt, um im Sinne seiner „steile These“, die sich schon im Titel des Buchs zeigt, zu argumentieren. Doch gerade das ist in meinen Augen ein gelungener Beitrag zur Diskussion kritikwürdiger Entwicklungen in der Psychiatrie im Besonderen wie in der Medizin im Allgemeinen. Wie so oft wird die Wahrheit in der Mitte liegen. Aber genau dazu braucht es Stimmen, die mit guten Argumenten gegen als unumstößliche Wahrheiten geltende Glaubensgrundsätze und Handlungsmaximen ankämpfen. Peter C. Gotzsche leistet hierzu meiner Meinung nach einen gelungenen Beitrag auf einem hohen Niveau.


So senken Sie Ihr biologisches Alter: Das wissenschaftlich fundierte Programm, mit dem Sie jünger werden, als Sie eigentlich sind
So senken Sie Ihr biologisches Alter: Das wissenschaftlich fundierte Programm, mit dem Sie jünger werden, als Sie eigentlich sind
von Michael Despeghel
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen ein schmaler Gesundheitsratgeber, der es in sich hat – Gesundheit ist mehr als körperliches Wohlbefinden …, 14. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Besonders gefällt mir an diesem Ratgeber, dass er die Dinge kurz und knackig auf den Punkt bringt und dabei doch hochinformativ ist. Der Autor begnügt sich nicht damit, Alter und Gesundheit auf rein körperlicher Ebene zu betrachten, sondern geht einen eindeutig ganzheitlichen Ansatz. Dazu gehört es, durchaus auch philosophische und psychologische Aspekte zu berücksichtigen, die unser Leben – und damit unsere Gesundheit! – bestimmen.

Ausgehend von der Frage, was altern überhaupt bedeutet, welche Theorien es zu den Gründen des Alterns gibt und welche Konsequenzen das Altern für unsere Psyche und unseren Körper hat, wendet sich der Gesundheitsexperte den Wechselwirkungen von Körper und Geist zu. Dazu gehören auch Fragestellungen nach den sozialen und menschlichen Einflussfaktoren auf die Stabilität unserer Gesundheit. Eng verbunden ist dieser Komplex wiederum mit der Frage nach der Bedeutung von Empfindungsfähigkeit von Glück und Zufriedenheit.
Erweitert um den Aspekt des Glücks fragt Dr. Desphegel, wie man es schaffen kann, eine positive Lebenseinstellung zu erlangen (der so genannte „Oxford-Glückstest“ auf S. 52/53 gibt einen ersten Anhaltspunkt, wo man selbst gerade steht!). Dazu zählt er eine Vielzahl an Lebenseinstellungen und Denkmustern aber auch konkreten Tätigkeiten und Lebensführungsaspekten auf und erklärt, warum sie welchen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben. Punkt für Punkt arbeitet der Autor heraus, wie man eine positive Lebenseinstellung gewinnt und warum körperliches und psychisches Wohlgefühl so eng miteinander verknüpft sind.
Insgesamt ist dieser erste Teil also sozusagen auf das „Innenleben“ des Einzelnen fokussiert, bevor sich das Buch im zweiten Teil dann den Faktoren aus der „Außenwelt“ zuwendet (also den Dingen, die wir uns von außen zuführen oder die uns zugeführt werden), die über unser Wohlgefühl mitbestimmen.

Nach einer ausführlichen Einführung in allgemeine medizinische und philosophische Erkenntnisse zur Alters-, Gesundheits- und Glücksforschung (inklusive eines ausführlichen Fragebogen-Tests zur Ermittlung des eigenen biologischen Alters) wendet sich Dr. Desphegel in seinem Verjüngungs-Programm also den konkreten Ratschlägen zur Verbesserung des „Außenlebens“ zu. Dort geht es darum, zu zeigen, an welchen Stellschrauben der Lebensführung (abseits von Einstellungen und mentalen Modellen) der Einzelne drehen kann, um sich zu „verjüngen“ oder möglichst lange fit und gesund zu bleiben. In anderen Worten: statt um die Gefühls- und Gedankenwelt geht es jetzt um die „Tatenwelt“ (S. 59). Hier wendet sich Dr. Despeghel dem Lebensstil zu und arbeitet auch hier wieder die wichtigsten Faktoren heraus, die (mit)bestimmen, wie wir uns fühlen – und die wir selbst steuern können. Wieder sollen verschiedene Tests und Fragebögen dem Leser dabei helfen, den eigenen Stand zum jeweiligen Gesundheitsthema bei sich selbst zu überprüfen und daraus dann Schlüsse und (bei Bedarf) die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Wichtig sind dabei in erster Linie: gesunder Schlaf, ausgewogenes Gewicht (v. a. kein Übergewicht und möglichst wenig Bauchfett), Verzicht auf das Rauchen, moderater Alkoholgenuss, gutes Stressmanagement, ausgewogene und gesunde Ernährung (inkl. gesunder Getränke), psychische Ausgeglichenheit, geistige Regsamkeit und ausreichende körperliche Bewegung (inklusive Sex! ;-).
Einige der Punkte mögen vielen von uns bekannt sein; hier werden aber vor allem auch die Hintergründe solcher Ratschläge genauer und gut verständlich beleuchtet, sodass auch medizinische Laien meiner Meinung nach ein sehr tiefes Verständnis eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses zugänglich gemacht wird. Ein kleines Kapitel zum Einstieg ins Lauftraining inklusive einiger Kräftigungsübungen für den gesamten Körper runden den schmalen Ratgeber ab (das war für mich nicht so wichtig und sicher kann man sich dafür – wenn man es nicht schon hat – eigene Ratgeber besorgen und ansonsten einen Kurs / ein Fitnessstudio besuchen … oder sich einfach Bewegung in den Alltag integrieren …).

Zusammenfassung: Ich halte das für einen sehr interessanten und hilfreichen Lebensratgeber, der es richtig in sich hat. Er fasst ganz wunderbar knackig alles zusammen, was die Alters- und Gesundheitsforschung derzeit darüber weiß, durch welche Verhaltensweise wir uns am besten (körperlich und geistig-mental) jung erhalten. Sowohl medizinische Laien als auch in Gesundheitsfragen Vorgebildete können meiner Meinung nach viel aus „So senken Sie Ihr biologisches Alter“ herausholen. Außerdem geben einige Tests zu vielen gesundheitsrelevanten Themen Aufschluss darüber, wie es mit der eigenen Gesundheit bestellt ist. Für mich ist das eines der Bücher, die Gesundheits- und Lebensratgeber zugleich sind und meinen Alltag damit ungemein bereichern.


Zur Elite bitte hier entlang: Kaderschmieden und Eliteschulen von heute
Zur Elite bitte hier entlang: Kaderschmieden und Eliteschulen von heute
von Anna Lehmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen von Salem über Louisenlund bis Sankt Afra … interessant, lehrreich und leserfreundlich geschrieben, 26. April 2016
Dieses Buch bekam ich geschenkt. Und nach zweitägiger Lektüre an leseintensiven Nachmittagen kann ich am Ende des Buchs aus vollem Herzen schreiben: Dieses Buch zum Thema Elite und Elite-Bildungsinstitutionen hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Die Autorin Anna Lehmann (Journalistin/Korrespondentin) blickt in die Welt der Elite, indem sie zunächst den Begriff an sich sehr differenziert beleuchtet. Ausgehend von der historischen und kulturgeschichtlichen Entwicklung des Begriffs nähert sie sich Kapitel für Kapitel anhand vieler Beispiele einer inhaltlichen Begriffsbestimmung; glücklicherweise ohne dabei der Gefahr einer vereinfachenden Bedeutungsreduktion durch Definitionen zu erliegen.
Das Porträt verschiedener Bildungseinrichtungen bekommt durch die intensive Auseinandersetzung mit Schülern/Absolventinnen und Absolventen sowie Lehrern/Schulleitern ein persönliches Gesicht aus der Praxis. Und durch diese Mischung aus versierter Darstellung des Elitebegriffes mit den aus dem Leben gegriffenen Erfahrungsbeispielen und viel buntem Recherchematerial macht für mich den Reiz und auch die Qualität dieses Buchs aus. Dabei klingt immer wieder durch, dass die Autorin durchaus kritisch, jedoch gleichzeitig offen an das Thema herangeht. Sie durchforstet Klischees genauso wie manche Mythen; sie bringt sie zur Sprache, entzaubert sie damit auch ein Stück, gibt jedoch allem einen realistischen Blick auf das Thema „Elite-Bildungsinstitutionen“ in unserem Land.

Anna Lehmanns Blick wird meiner Meinung nach vor allem dadurch besonders scharf, dass sie nicht nur Landschulen, Internate etc. und deren unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und Ziele unter die Lupe nimmt, sondern auch konkrete Vergleiche zwischen privaten und staatlichen Schulen anstellt. Insofern sie die verschiedensten Formen von „Eliteschmieden“ betrachtet und dabei humanistische Gymnasien genauso in den Blick nimmt wie Internatsschulen oder Schulen, die ihren Schwerpunkt auf besondere Fächer oder Fachkombinationen legen (z. B. die sog. MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) hat sie einen breiten Fokus.

Mir hat es gefallen, hinter die Kulissen elitärer Privatschulen und ihrer „Lenker/innen“ sowie ihrer Schülerinnen zu schauen, dabei aber auch durchaus (selbst)kritische Töne von Lehrern und Schülern/Absolventen solcher Bildungsinstitutionen zu lesen. Unter Stichworten wie Exzellenz und Kompetenz sowie Leadership und Leistung werden Bildungsinstitutionen wie Schloss Salem, Sankt Afra oder Louisenlund aber auch Walddorfschulen, ihre Lern- und Unterrichtskonzepte sowie pädagogischen Leitbilder genauso beleuchtet wie das ihnen zugrunde gelegte Weltbild oder die dort gelebten und gelehrten Lebensprinzipien. Insgesamt entsteht so ein sehr differenziertes Bild über die breit gefächerte Landschaft sogenannter Elite-Bildungsinstitutionen, die bei genauerer Betrachtung offensichtlich in ganz unterschiedlichen Ausprägungen existieren.
Interessant fand ich auch den Blick auf die sogenannten Elite-Hochschulen. Hier zeigt die Autorin sehr anschaulich, wie sehr sich die einzelnen Hochschulen voneinander unterscheiden und wie die Exzellenz-Initiative vor dem Hintergrund eines (veralteten?) Humboldtschen Bildungsideals zu bewerten ist. Und sie fragt auch, wie es beim Blick der (angehenden) Absolventen um das Interesse an der wissenschaftlichen Qualität der Ausbildung bestellt ist, wenn bisweilen bei sogenannten Bildungs-Rankings das zukünftige Gehalt und dessen jährliche Steigerung die Attraktivität einer Bildungseinrichtung und eines Abschlusses stärker bestimmen denn je …

Zusammenfassung: Dies ist eine differenziert geschriebene Auseinandersetzung mit dem Thema „Elite-Bildungsinstitutionen“, die auf ansprechendem Darstellungsniveau im besten Sinne unterhaltsam und lehrreich zugleich ist. Man merkt schnell, dass diese Autorin mit hoher Fachkompetenz und Schreibgeschick sowie mit viel journalistischer Akribie und in angemessener leser(innen)freundlichkeit ein interessantes Thema lesenswert aufbereitet und präsentiert. Mir hat dieses Buch erfreulich lehrreiche und angenehme Lesestunden beschert. Es hat mir viele interessante Informationen zu wichtigen Elite-Bildungsinstitutionen dieses Landes geliefert. Dabei fand ich eine lebendige Darstellung, die mit kritischen Analysen sehr lesenswert verbunden wurde. Weil ich mich bei hohem Informationsgehalt sehr gut unterhalten fühlte, gebe ich für „Zur Elite bitte hier entlang“ die höchste Punktzahl.


Big Pictures: Spektakuläre Bilder und die unglaublichen Geschichten dahinter
Big Pictures: Spektakuläre Bilder und die unglaublichen Geschichten dahinter
von Galileo
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen tatsächlich spannende Entdeckungsreise durch sehr viele kuriose und spektakuläre Fotos und Begleittexte …, 11. April 2016
Dieser Band bietet eine Zusammenstellung beeindruckender Fotos aus der Welt der Natur und des Menschen und liefert die interessantesten Hintergrundgeschichten zu ihrer Entstehung geordnet nach verschiedenen Themen: Legendäre Klassiker, Mächtige Natur, Erstaunliche Tierwelt, Kuriose Geschichten, Ungewöhnliche Freundschaften, Sportliche Augenblicke, Berührende Menschen, Dramatische Ereignisse, Bedeutende Zeitzeugen, Unaufhaltsamer Fortschritt.

In diesem Fall möchte ich vorweg ein paar meiner Favoriten aufzählen (und kurz beschreiben), auch wenn man die zugehörigen Fotos in der Rezension nicht sehen kann: Sehr gut gefallen hat mir zunächst einmal das Foto des neuseeländischen Schafs Shrek, das sechs Jahre lang der Schere seines Bauern entkommen konnte und daher mit einem bombastischen Mega-Fell aufwarten konnte (die Schur brachte sage und schreibe 27 kg Wolle zusammen). Dann hat mich auch das Foto des so genannten „Tannenzapfentiers“ begeistert (S. 58), das man wirklich als kleines Wunder der Tierwelt bezeichnen kann. Sehr spektakulär fand ich auch das zweiseitige Foto, das zeigt, wie ein Spieler in einem US-College einem Gegner mit den Fingern in beide Augen fasst, wobei der Begleittext erläutert, dass jener direkt im Anschluss an die Attacke sogar noch einen Korb werfen konnte (S. 126/127). Ein ganz besonderes Foto ist meiner Ansicht nach auch die Aufnahme eines an einem Pfahl mit einem Gürtel befestigten Mannes, der kopfüber hängt und von einem anderen Mann geküsst zu werden scheint … Hier erklärt der Begleittext, dass es sich um die Mund-zu-Mund-Beatmung eines Elektrikers durch seinen Kollegen gehandelt habe, der den leblos Hängenden nach einen Stromschlag dadurch wieder zurück ins Leben holen konnte (S. 155).
Eigentlich könnte ich noch viele solcher Bilder nennen, die mich verwunderten, begeisterten oder direkt unter die Haut gingen. Sie dokumentieren Augenblicke großer Katastrophen und/oder deren Nachwirkungen genauso wie Momente großen Glücks oder schlicht unglaublich anrührende, beeindruckende oder schlicht überraschende Geschichten oder bisher vielen sicher unbekannte Tiere oder Naturschauspiele. Einmal mehr wird deutlich, in welcher faszinierenden Welt wir eigentlich leben und wie erhaltenswert dieser Planet ist – und wie wertvoll dieses Leben …

Ich fand es sehr beeindruckend, dass es diesem Bildband durch die Fotos und die zugehörigen Begleittexte auch im Zeitalter des Internets gelingt, viele (jedenfalls für mich) bisher völlig unbekannte Situationen und Geschichten zu zeigen. Angefangen vom Fußabdruck des ersten Menschen auf dem Mond über die Lebensgefährtin Fidel Castros und spätere Agentin Marita Lorenz bis hin zu einem Foto des berühmten Klonschafs Dolly wurde ich durch die Texte und Fotos wunderbar kurzweilig unterhalten. Einer der großen Qualitäten von Big Pictures liegt in der Mischung aus den teilweise spektakulären Fotos oder den wiederum interessanten Texten, welche auch solche Bilder durch die gelieferten Hintergrundinformationen aufwerten, die manchmal auf den ersten Blick eher unscheinbar wirken.

Mein Bewertungsergebnis: Dieser Band liefert – wie der Untertitel es schon sagt – tatsächlich viele spektakuläre Fotos und die zugehörigen Hintergrundgeschichten aus der abwechslungsreichen Welt der Tiere und Menschen. Das Buch eignet sich wunderbar, um sich zwischendurch oder nach einem längeren Arbeitstag ein bisschen zu zerstreuen, zu wundern und Neues zu entdecken. Ich habe mich sehr gerne immer mal wieder mit diesem Band auf die Couch zurückgezogen, und mich durch die Welt des Kuriosen geblättert. Sowohl viele Fotos als auch so mancher erläuterte Kontext bescherten mir angenehme Aha-Erlebnisse oder lösten echte Überraschungsmomente aus. Dass solche Faszination im Zeitalter des Internets (noch) möglich ist, verdient für mich alleine schon die Höchstbewertung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 19, 2016 6:03 PM MEST


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