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Rezensionen verfasst von
Alexander Uhl
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IIYAMA ProLite X4071UHSU-B1 100,3cm 40Zoll UHD 384
IIYAMA ProLite X4071UHSU-B1 100,3cm 40Zoll UHD 384
Wird angeboten von One Computer
Preis: EUR 589,99

32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie schlecht, aber dennoch geil!?!? Eine schizophrene Analyse..., 18. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Irgendwie schlecht, aber dennoch geil!?!? Eine schizophrene Analyse...

Hintergrund:
Ich habe den Monitor für mein Home-Office (Web-Entwicklung) gekauft, wo der Iiyama folgende Monitore ersetzen sollte:
- 2x 29" LG Ultra-Wide (je 2560x1080, 5ms g2g); Modell: LG 29EB93-P; beide übereinander
- 1x 27" Asus Monitor (1080x1920, 1ms g2g); im Hochformat rechts neben den beiden LG

Ich bin eine große Arbeitsfläche seit Jahren gewöhnt, sodass mich die 40" des Iiyama nicht partout beeindrucken. Hintergrund/Intention der Neuanschaffung war:
- der geringere Stromverbrauch des Iiyama im Vergleich zum kombinierten Verbrauch der 3 Monitore
- die Möglichkeit, die große Arbeitsfläche unkompliziert sowohl über einen Desktop, wie auch ein Ultrabook zu betreiben
- der Wegfall der Bildschirm-Rahmen zwischen den Monitoren
- Nutzung des Monitors als großes Video-Display (Serien/Filme/Youtube)
- Reduzierung der Monitor- und Netzkabel

Ohne das Fazit vorweg zu nehmen, alle oben genannten Punkte hat der Iiyama erfüllt. Auf ein paar Punkte muss an dieser Stelle jedoch ausführlicher eingegangen werden, insbesondere qualitative Mängel, wie auch positive Überraschungen:

### Randabschattung ###
Wie bereits in einigen Rezensionen angesprochen, ist der komplette Bildrand des Monitors mit einem Schatten überzogen (siehe Bilder). In einer Videorezension auf Youtube wurde dies auf das Verhältnis zwischen Sitzabstand und Monitorgröße geschoben bzw. dass dies bei jedem Monitor auftritt, wenn man nur nah genug ran geht. Die Randabschattung des Iiiyama ist aber definitiv Blickwinkel unabhängig; selbst bei frontaler Sicht auf den Rand ist der Schatten deutlich(!) erkennbar. Zusätzlich gibt es weiter in das Bild ragende schattige Flecken am oberen und unteren Bildschirmrand, die aussehen, als würden die Befestigungsschellen oder Schrauben des Gehäuses einen Schatten auf das Bild werfen (siehe Bilder). Diese Schatten treten an insgesamt 10 Stellen paarweise auf (5 Paare oben, 5 Paare unten). Beides fällt primär bei Testbildern oder unifarbenen Hintergründen auf. Beide Effekte habe ich bei keinem meiner Monitore zuvor beobachten können, egal wie nah ich dran war. In den ersten Tagen, wenn man noch alles genau mit der sprichwörtlichen Lupe untersucht, fällt das im Besonderen auf. Nach ein paar Tagen ist es schnurzpiepe.

### Anschlüsse ###
Es war mir vorher bekannt, aber man sollte trotzdem nochmal auf die Konnektivität eingehen. Aus meiner Sicht ist ein Monitor mit 3 HDMI-Anschlüssen einfach nur schwachsinnig. Klar ist, dass HDMI weit verbreitet ist, aber bei diesem Monitor sollte der Fokus auf 4k liegen, praktisch lässt sich das aber nur mit mit 2 der 5 Eingänge realisieren (DisplayPort und HDMI-Port 1 mit 2.0 Unterstützung; 4k@30Hz ausgenommen, da praktisch unbrauchbar). Dass zwei weitere HDMI-Anschlüsse, einer mit MHL-Konnektivität und ein VGA-Anschluss vorhanden sind, ist wohl dem Ursprung des Monitors als Public Display geschuldet. Man könnte natürlich sagen, dass man sich nicht über Sachen beschweren muss, die man nicht nutzt, aber für mich zeigt das, dass der Monitor nicht in letzter Konsequenz für den 4k-Bedarf konzipiert wurde, bzw. Hardware, die für einen anderen Zweck entworfen wurde zweckentfremdet wurde. Meiner Mutmaßung nach ist das für einige Mängel verantwortlich, die während dem Betrieb als Public Display praktisch nicht auftreten; z.B. dass sich der Monitor ohne Signal, wenn Windows einen Bildschirm-Standby initiiert, nicht richtig abschaltet. Stattdessen geht der Monitor kurz in den Standby (gelbe LED) nur um sich dann 3 Sekunden später wieder einzuschalten (blaue LED) und mir nach 10 Sekunden mitzuteilen, dass kein Signal anliegt. Dann geht der Monitor wieder in den Standby usw. Irgendwann scheint sich der Monitor dabei "aufzuhängen": Monitor ist an (blaue LED), es kommt aber kein Bild und der Monitor reagiert auf keine Eingaben mehr (z.B. Eingang wechseln oder den Aufruf des Menüs). Bei einem Public Display wird dieser Fehler praktisch nie auftreten, da diese i.d.R. durchgängig bildlich gespeist wird. Die Display-Anschlüsse sind schwer zu erreichen, da diese im Gehäuse ungünstig "versenkt" wurden (siehe Bilder). D.h. die Kabel werden parallel zum Monitor von unten nach oben hin angeschlossen. Die entsprechende Aussparung für die Anschlüsse ist nach ca. 10 cm zu ende, sodass den Kabeln das Gehäuses im Weg steht. In Abhängigkeit des Kabels wird dabei ein durchaus starker Druck und rückwirkend auch auf die Buchse im Gehäuse ausgeübt. Das Einstecken von dickeren bzw. starren Kabeln, wie sie bspw. bei gut abgeschirmten HDMI-Kabeln üblich sind, wird dadurch doch arg zur Fummelarbeit und die Verschränkung von Kabel und Gehäuse wirkt für Kabel und Buchse mechanisch belastend. Ich musste die Kabel vorbiegen, damit ich sie gerade bzw. überhaupt in die Buchse einführen konnte. PS: mit rechtwinkligen Kabeln sollte das natürlich weniger ein Problem sein, aber diese sind weder dabei noch Standard.

Die 2 USB-Anschlüsse halte ich nicht unbedingt für notwendig. Auf Grund der Größe des Monitors und der Position der Anschlüsse sind diese sitzend kaum zu erreichen (wenn man mal schnell einen USB-Stick oder ähnliches einstecken möchte). Insbesondere wenn man die Kopfhörerhalterung nutzt, denn der Kopfhörer verdeckt dann sämtliche seitliche Anschlüsse. 2 USB-Ports sind zudem etwas wenig, um mehr als eine Tastatur und eine Maus elegant zu verkabeln, sodass möglichst wenig Kabel sichtbar sind.

### Ergonomie / Verarbeitung ###
Abgesehen von dem Mangel an ergonomischen Funktionen der Standfüße (war vorher bekannt und trägt nicht zur Abwertung des Monitors bei) ist mir direkt negativ aufgefallen, dass der Monitor nach vorne geneigt war, um ca. 3°. Mangels besserer Alternative habe ich deshalb mit 3 extra dicken Filzgleitern pro Fuß den Monitor ausgleichen müssen: ein absolutes Nogo (siehe Bilder). Wenn schon keine Kippfunktion vorhanden ist, dann sollte ein Monitor wenigstens gerade stehen. Durch die etwa 3° starke Neigung nach vorne war die Bildqualität im unteren Bereich sichtbar beeinträchtigt (etwas schwächerer Kontrast, schwächere Farben). Nach dem Ausgleich passte es dann. Subjektiv könnte man noch 2-3 Filzgleiter mehr drunter packen, damit der Monitor leicht nach hinten kippt; so wäre der Monitor senkrecht zu Blickrichtung, denn der für Monitore typische "beste" Blickwinkel, leicht von ob herab, ist beim Iiyama Monitor nicht zutreffend. Kontrast, Helligkeit und Farben sind bei frontaler Betrachtung am besten. (typisch für ein Public Display)

Nachtrag: Testweise habe ich nun insgesamt 5 dicke Filzgleiter pro Fuß in Verwendung, sodass der Monitor leicht nach hinten kippt. Dadurch sind die Blickwinkel bei Bewegungen des Kopfes / Oberkörpers subjektiv noch etwas stabiler, schieben sollte man den Monitor aber besser nicht und es sieht dementsprechend auch nicht gerade "fein" aus.

### Menü / Einstellungsmöglichkeiten ###
Das Menü ist ziemlich schlicht gestaltet und besteht nur aus Basisfunktionen wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe (grauenhaft, bloß nicht nutzen, ist praktisch ein Anti-Anti-Aliasing), Overdrive, Lautstärke, Sprache und Systemeinstellung zur HDMI- und DP-Version, die geändert werden muss, um den Monitor mit 4k@60Hz zu betreiben. Einstellungen zur Farbe sind rudimentär, heißt es sind nur Korrekturen nach Farbkanal (RGB) möglich. Von Werk aus steht alles bei 100 (max.) und es lässt sich dann z.B. der Blauanteil reduzieren. Da ich die Kalibrierung auf Software-Ebene vorgenommen habe, kann ich aber nicht beurteilen, wie gut oder schlecht das Bild damit steuerbar ist.

## Bild ###
Einer Helligkeit von 50% (entsprechend Eco-Funktion Stufe 2) empfinde ich als angenehm für die tägliche Arbeit, Videos und Spiele, sowohl bei Tageslicht als auch abends/nachts. Dies entsprach laut DataColor Spyder 4 Kalibrierungsgerät rund 160cd/m². Von Haus ist der Monitor (wie viele Monitore) massiv blaustichig, was in der Intensität aber erst nach korrekter Kalibrierung auffällt, da der erhöhte Blauanteil zunächst als Helligkeit wahrgenommen wird. Der direkte Vergleich (siehe Bilder) ist enorm. Ich habe die Kalibrierung mit 2 PCs durchgeführt, jeweils mit identischen Ergebnissen. Nach erfolgter Kalibrierung konnte sich das Bild absolut sehen lassen (es sah zwar bereits vorher schon gut aus, aber eben sehr kalt). Der Farbumfang ist vollkommen ausreichend für die gehobene, nicht professionelle Bildverarbeitung (100% sRGB und 88% AdobeRGB). Im Vergleich zu meinem vorherigen LG mit 100% Adobe RGB Farbraum kann ich subjektiv keinen Unterschied bei der Bildbearbeitung feststellen (die Farben der Bilder wirken identisch).

### Entspiegelung ###
Die Entspiegelung empfinde ich als durchaus alltagstauglich (hatte ich auf Grund der Rezensionen etwas schlimmer erwartet). Wenn man von richtig gut entspiegelten Monitoren kommt (so waren meine) merkt man den Unterschied, aber ich empfand die Reflektionen zu keiner Zeit als störend (bei 50% Helligkeit). Ich habe ein Fenster zu meiner rechten, Lichter an der Decke und im Hintergrund sowie Objekte mit starkem Kontrast zur weißen Wand im Hintergrund. Nichts davon nehme ich über die Spiegelung des Monitors bei der Arbeit, Filme schauen (außer in Nachtszenen) oder Spielen war. Wenn man explizit drauf achtet, erkennt man die Spiegelungen ganz gut, aber dadurch, dass die Augen unmittelbar auf den Monitor fokussieren, verschwimmen gespiegelte Objekte und Lichter. Ich kann jedoch nicht ausschließen, dass es je nach Setup zu störenden Reflektionen kommen kann. Wer sich an Spiegelungen sehr stört, könnte bei diesem Monitor Probleme haben.

### Reaktionszeit des Panels / Inputlag ###
Eine der größten positiven Überraschungen war die Reaktionszeit bzw. die Overdrive-Umsetzung (auf Stufe +2). Mein letzter Hauptmonitor für PC-Games und Videos war einer der beiden oben genannten LG-Monitore mit einer Reaktionszeit von 5ms (grey to grey), was mit und ohne Overdrive bei Filmen und Spielen zu deutlich sichtbaren hässlichen Effekten bei Wechseln von hell zu dunkel und umgekehrt führte, die schwer zu beschreiben sind. Der Iiyama war ansich nicht als Spiele-Monitor gedacht, aber nach ausführlicher Gaming- und Video-Praxis kann ich absolut nur Positives zum Panel sagen. Ich nehme absolut keine Panel bedingten Schlieren, Doppelkonturen oder ähnliches wahr. Hardcore-Gamer werden zwar die Vorteile von 120, 144 oder 180Hz Monitoren bevorzugen, aber selbst für passionierte First-Person-Shooter, und dazu zähle ich mich, liefert der Monitor eine sehr gute Performance ab. In einem Youtube-Vergleich zwischen dem Iiyama und dem Philips-Konkurrent wurde dem Iiyama ein 2-3 Frames längerer Inputlag attestiert. Ich habe keinen direkten Vergleich zum Philips aber konnte keinen spürbaren Inputlag feststellen (im Sinne von, dass es merklich meine Performance beeinträchtigt). In einem Test war von etwas über 20ms Inputlag die Rede, was ich für durchaus plausibel halte und nicht state-of-the-art für Gaming-Monitore ist, aber in meinen Augen dem Spielvergnügen nicht schadet, da ich diese Latenz nicht wahrnehme.

Bezüglich der Reaktionszeit muss ich aber explizit darauf hinweisen, dass ich vom ASUS-Monitor mit sehr niedrigem Input-Lag und 1ms Reaktionszeit auf den LG mit unbekanntem Inputlag und 5ms Reaktionszeit einen deutlichen Unterschied zu Ungunsten des LG fesstellen musste, aber aus praktischen Gründen für die Arbeit diesen Wechsel durchgeführt habe. Den Wechsel vom LG als Spielemonitor zum Iiyama habe ich als derart positiv empfunden, wie ich den Wechsel vom ASUS zum LG Monitor als negative empfunden habe. Es ist also nicht so, dass der Iiyama andere Spiele taugliche Monitore aussticht sondern im Vergleich zu "nicht all zu sehr"-spieletauglichen Monitoren hervorsticht.

Zusammenfassend sehen die Vor-/Nachteile des Iiyama wie folgt aus:

### Vorteile ###
+ große, durchgängige Arbeitsfläche (3840x2160)
+ prima Bild (Helligkeit, Farbe, Kontrast)
+ für Spiele und Videos locker ausreichende grey-to-grey Reaktionszeit des Panels, kein spürbarer Input-Lag
+ ausreichend entspiegelt für tägliche Arbeit
+ reichlich Kabel beigelegt (Netzkabel für Deutschland und noch ein Land, kA welches, HDMI zu HDMI, mDP zu DP, DP zu DP, Klinke auf Klinke)
+ ausziehbarer Kopfhörerhalter (absolut praktisch)
+ Preis/Leistung empfinde ich als gut
+ Angenehme Höhe (nicht wie in einer anderen Rezension zu lesen war, dass man den Kopf in den Nacken legen muss). Wenn man ergonomisch korrekt sitzt, hat man bei 1,80m Körpergröße die Augen knapp unter dem oberen Bildschirmrand, also optimal. Selbst wenn man etwas tiefer sitzt nutzt man ja nicht permanent die oberen 10cm.
+ Fernbedienung, wenngleich ich sie nur für den Wechsel zwischen 2 Eingängen praktisch finde. Wäre nur ein Computer angeschlossen, würde ich sie als recht unnütz / Staubfänger empfinden, denn die Tasten am Monitor sind gut zu erreichen.

### Neutral ###
o Nur über 2 der 5 Anschlüsse kann 4k-Material mit 60Hz zugespielt werden. (neutral, da vorher bekannt)
o in anderen Rezensionen wurde die Fernbedienung gelobt, es scheint aber eine Universalfernbedienung zu sein, denn es sind Zahlen-Tasten ohne Funktion vorhanden und im Prinzip sind es nur Direkteinstiegstasten zu dem ohnehin überschaubaren Menü. Bis auf den Inputwechsel benötige ich persönlich keine der Tasten. Die 4-5 Einstellungen, die man am Anfang tätigt sind auch über die an der Unterseite des Geräts positionierten Buttons schnell erledigt und werden wohl von den wenigsten regelmäßig geändert.
o da es hierzulande praktisch nur den Philips als Konkurrent gibt, ist dieser Monitor in seiner Klasse mindestens 2.

### Nachteile ###
- heftige Randabschattungen (0,3-0,7cm), die Blickwinkel unabhängig auftreten
- weitere Schatteneffekte (ca. 1-1,5cm tief und jeweils 1cm breit) am oberen und unteren Bildschirmrand
- Bei "normalem" Sitzabstand kein homogenes Bild (aber auf Grund der Größe kaum zu vermeiden); ein Curved-Design wäre möglicherweise von Vorteil
- Anschluss der Kabel zwar im Ansatz wandhalterungsfreundlich aber eher schlecht zu erreichen / fummelig und selbst bei Montage einer Wandhalterung gibt es keine Aussparung im Gehäuse durch die die Kabel nach unten hin weggeführt werden können, also superflach an der Wand lässt sich der Monitor nicht montieren.
- Monitor stürzt im Zusammenhang mit dem Monitor-Standby ab (wtf!?)
- Monitor steht nicht gerade / frontlastig
- keine Ergonomiefunktionen
- Einschaltzeit (sowohl vom Standby als auch kalt) dauert eine gefühlte Ewigkeit, aber man gewöhnt sich mit der Zeit dran (auch so eine Geschichte, die bei einem Public Display niemanden interessiert, aber im Consumer-Bereich stört)
- Lautsprecher, wie so oft, eher mau (schlechter als die meistens, nicht guten integrierten TV-Lautsprecher)

Abschließend noch ein paar Praxistipps
- Auf Grund der Absturzproblematik im Standby empfehle ich, den Standby in Windows zu deaktivieren und den Monitor manuell auszuschalten (oder auf einen nicht genutzten Eingang zu wechseln), wann immer man den Platz länger verlässt (und man Strom sparen möchte). Ansonsten muss man den Monitor ggf. komplett vom Netz trennen (geht über einen Netzschalter auf der Rückseite, ist aber schlecht zu erreichen / fummelig), damit er wieder in Betrieb genommen werden kann.
- Für das Management einer solch großen Arbeitsfläche lohnt es sich eine Desktop-Splitter-Software, wie z.B. MaxTo (Shareware) oder die in manchen Grafikkartetreibern bzw. deren Komplementärsoftware integrierte Funktion, zu verwenden. Damit können Bereiche auf dem Desktop definiert werden, die beim Maximieren von Fenstern automatisch ausgefüllt werden; so kann das Fenster-Management deutlich effizienter gestaltet werden als ohne solche Tools. Natürlich kann auch die Windows interne Funktion "Snap" (besonders in Windows 10) verwendet werden, nur lassen sich dort die Bereiche nicht selbst definieren. Win10 teilt den Desktop in 2 oder 4 gleichgroße Bereiche auf, da virtuelle 4x 20 Zoll dann noch etwas klein sind (24 Zoll wären optimal), kann ich das Festlegen von eigenen Bereichen sehr empfehlen, insbesondere einen Bereich im Hochformat zum Surfen / für Word, da kaum eine Website die Breite von Monitoren wirklich ausnutzt.
- Ein bekanntes Problem beim Ausschalten dieses und vieler anderer Monitore ist das "Neuerkennen" eines angeschlossenen Monitors. Einen Workaround, damit die Fenster an ihrer Position bleiben bzw. besser gesagt wiederhergestellt werden gibt es jedoch: "Persistent Windows" (Freeware). Damit werden Position und Größe der Fenster gespeichert (leider auch der minimierten) und bei Bedarf automatisch wiederhergestellt. Die Software muss manuell mit Windows gestartet werden. Dafür empfiehlt es sich eine Verknüpfung des Tools anzulegen und diese in den Autostart-Ordner von Windows zu verschieben, da die Software kein GUI und keine Einstellung zum automatischen Start mit Windows mitbringt.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 3, 2016 12:35 PM CET


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Preis: EUR 49,99

2.0 von 5 Sternen Massive Probleme, 6. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zumindest bei meinem Gerät kam es zu massiven Problemen folgender Art:
Während des Betriebes sprang die Signalstärke (zwischen Repeater und Router) von grün auf rot und war praktisch nicht mehr zu benutzen. Das lies sich erst durch einen Neustart beheben. Es dauerte aber keine 2 Stunden dann war das Problem wieder da. So hatte der Repeater für mich keinen Sinn. Weshalb er zurück ging.

Die Einrichtung fand ich auch etwas haklig/umständlich. Bind dann zu dem AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E gewechselt. Mit dem hatte ich dauerhaft keine Probleme, hat aber leider keine Steckdose. Lässt sich aber eher verkraften als ein Repeater mit abbrüchen.


KWB 100400 One-Touch Bithalter, 1/4 Zoll x 65 mm
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Preis: EUR 6,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöner Bithalter, 6. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich finde den Bithalter sehr gelungen. Den magnetischen Haltemechanismus mit der mechanischen Auswurfhilfe kannte ich bisher noch nicht, finde es aber sehr gelungen. Natürlich kann es theoretisch passieren, dass der Bit, wenn er mal in einer Schraube klemmt hängen bleibt. Für meine Anwendungszwecke finde ich es aber genau richtig. Wer mehr Halt benötigt, wird aber auch vermutlich keinen Schnellwechselbithalter nehmen.


Silverline 783125 Flexibler Bithalter 175 mm
Silverline 783125 Flexibler Bithalter 175 mm
Preis: EUR 3,55

4.0 von 5 Sternen Sehr stabil, etwas zu stabil, 6. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Welle ist sehr hochwertig, lässt sich aber wirklich nur mit sehr großem Kraftaufwand biegen. 90° sind möglich, aber da macht man sich das Leben mit dieser Welle unnötig schwer.


Telefunken L65F249I3C 165 cm (65 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, Smart TV)
Telefunken L65F249I3C 165 cm (65 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, Smart TV)

25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann den Hype nicht verstehen, 1. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss sagen, dass ich sehr skeptisch war, was Telefunken anbelangt, da ich keine Erfahrungen mit der Marke hatte. Durch die teils euphorischen Bewertungen und die 4,6 von 5 Sternen waren meine Erwartungen dennoch recht hoch. Abgesehen von meinem ersten Eindruck, der definitiv positiv war, kann ich den aus meiner Sicht künstlichen Hype letztlich nicht so richtig nachvollziehen.

Mir sind die TV-Preise in der Größenordnung bekannt und habe auch Erfahrungen mit 2,5-mal so teuren Markengeräten gemacht, die ich ebenfalls zurückgeschickt habe, da ihr Leistung ungenügend war. Der Fernseher kann sich in gewissen Punkten zwar mit den Großen messen, aber es gibt kritische Punkte, die für mich selbst den verhältnismäßig niedrigen Preis von 999€ (in den Blitzangeboten) nicht rechtfertigen.

Da das erste Gerät verbogen war, hatte ich die Gelegenheit zwei Geräte zu testen, das reduziert bei der nachfolgenden Bewertung zumindest etwas das Risiko, dass es an einem "Montagsgerät" lag:

Positiv:
+ Grundsätzlich ist die Bildqualität überraschend gut für den Preis (im Vergleich zu anderen TVs dieser Größe), weniger Technik affine Menschen werden vermutlich nicht so viel auszusetzen haben.
+ ausreichend Anschlüsse für Peripherie
+ WLAN (inkl. 5Ghz)
+ Über die Blickwinkel kann man nicht meckern
+ Vom USB-Sticks wurden diverse Mediendateien problemlos abgespielt.
+ Überraschend gute interne Lautsprecher (dachte im ersten Moment der Ton kommt schon von meiner Anlage, waren aber die internen Lautsprecher)
+ Im Vergleich zu anderen Marken werden Favoriten automatisch mit 1,2,3,4,5,... belegt und nicht mit der Programmplatznummer des TV-Anbieters, bei denen man dann oft ein- bis dreistellige nicht durchgängige Nummern hat.
+ Bild wirkt überraschend flüssig für ein 50Hz-Panel, aber nur wenn dies im Menü aktiviert wird.
+ Preis/Leistung: gut

Neutral:
o Spiegelungen bleiben im Rahmen, weder total "glossy" noch gut entspiegelt.
o Etwas lange Ladezeiten beim Zugriff auf USB-Sticks (am Stick liegts nicht).
o Etwas unintuitives Menü bei der Umschaltung von internen Lautsprechern zu externen via SPDIF.
o Vorprogrammierte Bildmodi alle mit Mängeln.

Negativ:
-- extrem schlechte Darstellung von Hauttönen (grün/gelb-Stich, bei kleinstmöglicher Korrektur dann ein massiver rot-Stich). Das Problem ist, dass die wirklich deutlich verfälschten Hauttöne nicht in jeder Szene bzw. bei jedem Material in der gleichen Form auftreten, sonst könnte man es erträglicher in eine Richtung korrigieren. Insbesondere in dunkleren Szenen oder wenn ein Gesicht zum Teil im Schatten zu sehen war, ist ein sehr deutlicher grün-Stich in den dunklen Stellen zu sehen. Wenn ich davon ausgehend Korrekturen vornehmen, passt es in hellen Szenen wiederrum nicht usw.
- Hin und wieder wird angezeigt, dass das CI+ Modul rausgezogen wurde (obwohl das nicht der Fall war), manchmal musste man dann das CI+ Modul neu einstecken, manchmal wurde ein paar Sekunden später das Modul als wieder eingesetzt deklariert. (Trat ca. bei jeder fünften Benutzung auf)
- Die Fernbedienung ist zu klein, ca. 1/2 bis 2/3 einer durchschnittlichen Fernbedienung. Trotzdem wurden sehr viele Tasten auf die Fernbedienung gequetscht, entsprechend klein sind die Tasten. Wenn man die Fernbedienung "normal" anfasst, kommt man eigentlich nur an die obersten 5-6 Tasten bequem ran. Für alles darunter muss man so umgreifen, dass die Fernbedienung nicht mehr zwischen Handfläche und Handballen liegt.
- Umschaltzeiten bei CI+ HD Sendern über DVB-C gefühlt grenzwertig. Zappen ist nicht möglich. Bei unverschlüsselten Sendern geht es besser. Samsung und LG sind da etwas schneller aber auch keine Raketen.
- Korrekturmöglichkeiten für Primärfarben sind zu grob. Selbst bei den kleinstmöglichen Änderungen im Menü sind die Auswirkungen schon zu groß, sodass man vom Regen in die Traufe kommt.
- Das laufende Programm wird unterbrochen, wenn man den TV Guide aufruft (auch teilweise bei einigen namhaften Herstellern so). Wenn man einfach nur gucken will, "ob was Besseres" oder "was sonst noch so" läuft ist das ziemlich nervig
- Das Hauptmenü lässt sich ohne erkennbare Logik nur bei einigen Eingängen aufrufen. Das Quick-Menü, das kaum Einstellungsmöglichkeiten bietet lässt sich immer aufrufen.
- Manche Knöpfe sind bei einigen Eingängen ohne Funktion, beim Drücken darauf erscheint kein Hinweis, dass die Funktion nicht zur Verfügung steht. Das stellt sich in manchen Situationen als nervig dar.
- keine Möglichkeit den Ton zu synchronisieren, wenn man den Ton über eine externe Anlage wiedergibt. Habe keine exkten Tests gemacht, hatte aber das Gefühl, dass der Ton in bestimmten Situationen (z.B. bei der Wiedergabe vom USB-Stick) ca. 100ms zu früh kommt.

Für mich waren die Hauttöne der ausschlaggebende Punkt, bei allem anderen hätte ich drüber hinweg gesehen angesichts des Preis-Größenverhältnisses. Dabei geht es mir nicht um Präzision im zehntel Prozent Bereich sondern um subjektiv empfundene 25% Fehldarstellung, sodass man auch wenn man nicht darauf achtet, immer wieder darauf aufmerksam gemacht wird. Wie angesprochen variiert das von Szene zu Szene, aber am Ende greift man dann doch immer wieder zur Fernbedienung und versucht das Problem zu beheben. Für mich ist das keine 1.000€ wert, auch wenn der TV 95 Zoll groß wäre. Zuvor hatte ich den deutlich teureren LG 65UF8519 UHD getestet, der natürlich viel mehr Features und sehr gute Farben, dafür einen miesen Schwarzwert hatte. Mir scheint, als müsste man in der Größenordnung diverse Tausender auf den Tisch legen, um ein gutes Fernseherlebnis zu bekommen.

Solange das so bleibt "störe" ich mich lieber an dem kleinen Bild meines bisherigen TVs (Samsung). Eine richtige Alternative habe ich noch nicht gefunden.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2015 5:32 PM CET


LG 65UF8519 164 cm (65 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)
LG 65UF8519 164 cm (65 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)
Preis: EUR 2.499,99

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einfach zu teuer für das Gebotene, 17. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab, ich habe die Version in 65 Zoll gekauft und mir ist bewusst, dass der Preis ab 55-60 überproportional mit der Bildschirmdiagonale steigt. Dennoch oder gerade deswegen möchte ich, wenn ich ein Gerät dieser Preisklasse kaufe, nicht das Gefühl haben, mittelmäßige Ware zu bekommen.

Nun aber zum Gerät...
Getestet habe ich das Bild in hellen und dunklen Räumen, sowohl 2D als auch 3D, SmartTV Funktionen, EPG, Kabeltuner mit CI+ Modul, USB- und Netzwerkwiedergabe via DLNA.
Nicht getestet wurden Gaming-Fähigkeit, Sound der internen Lautsprecher.

### Bild
Das Bild haut einen beim ersten Anschalten und in der ersten Stunde völlig um. Insbesondere mit dem farbenfrohen WebOS kommen die Menüs extrem geil. Erst bei intensiverem Testen fallen einem diverse Schwächen auf:
- Schwarzwert (in dunklen Räumen besonders auffallend) sehr negativ. Lässt sich nur durch absenken der Hintergrundbeleuchtung erzielen, aber dann verliert der restliche Teil des Bildes extrem an Brillianz; mir wars sogar lieber mit dem schlechten Schwarzwert zu schauen, als auf die Helligkeit zu verzichten. Generell leidet der Kontrast aber sehr stark darunter, das Bild wirkt einfach nicht plastisch genug.
- Die Lichthöfe am Rand (insbesondere in den Ecken) sind sehr ausgeprägt bei einer Hintergruindbeleuchtung von über 40-50%
- Der Fernseher leidet unter Banding (vertikale Streifen die durch eine ungleichmäßige Ausleuchtung entstehen). Das fällt bei fast allen großflächigen unifarbenen Bildteilen auf.
- Nur gelegentliches Crosstalk bei 3D, ansonsten super Erlebnis!
Pro: Bei Tageslicht fallen die meisten der oben genannten Probleme nicht stark auf.

### Menü / Bedienung / Performance
Von dem hoch angepriesenen WebOS 2.0 (was ja nur heißt, dass die Hardware schneller ist), dem Quad-Core Prozessor und dem Multi-Tasking ist bei dem TV absolut nichts zu spüren. Fast jede Aktion dauert einfach zu lange; außer man hat bereits eine Einstellung oder eine App geöffnet. Einige Menüs, z.B. das Schnelleinstellungsmenü, ruckeln bei der Eingangsanimation.

Das Umschalten der Sender dauert für meine Begriffe zu lang, aber daran hat sicher nicht nur LG Schuld. Inakzeptabel jedoch ist, dass beim Aufruf des EPG das Fernsehprogramm unterbrochen und innerhalb des EPG neu gestartet wird. Dasselbe gilt beim Verlassen des EPG, egal ob der gewünschte Sender lief oder nicht; die Wiedergabe wird unterbrochen und neu gestartet (jeweils so ca. 2-3 Sekunden ist das Bild dann weg)

### Smart TV
Alles nötige ist vorinstalliert (VOD-Dienste). Die App-Auswahl im App-Store ist aber einfach nur lächerlich. Für meine Begriffe ist es so, als wäre es kein SmartTV sondern so als hätte der TV eben Streaming-Fähigkeiten. Nichtmal die vorinstallierten Apps sind mit der MagicRemote sinnvoll nutzbar, was es zu oft zu umständlich macht. In Summe einfach ein Konzept was für den Konsumenten nicht aufgeht oder zumindest ein arge Bedenken entstehen lässt.

### Streaming
Es wird kein 5Ghz WLAN unterstützt und die Netzwerkverbindung reißt auch hin und wieder mal ab (< 1m Entfernung zum AP). Dennoch gab es kaum Probleme beim Streaming, weder von Youtube, Netflix, Amazon Instant Video oder von meinem NAS oder direkt vom PC.

### Fazit
Für mich lag das Hauptaugenmerk auf dem Bild, da ich fast alles andere durch externe Geräte lösen kann (Media-Player, Receiver, Ton, PC). Bei diesem Hauptkriterium habe nicht annähernd ein 2.500€-wert-Gefühl. Ich würde den TV, bei meinen persönlichen Präferenzen, bei 1.500€ einordnen. Das wäre ein nehme-die-Macken-inkauf-Preis. Das träge Menü bzw. generell die vielen Stellen, an denen es einfach für einen Moment keinen Spaß macht den Fernseher zu bedienen oder zu warten, unterstützen meinen negativen Eindruck des Geräts.

Ich kann den Fernseher daher nicht im Geringsten empfehlen, selbst wenn man bzgl. des Bildes oder anderen Punkten ggü. weniger kritisch ist. Hier wird einfach rundherum mit lauwarmem Wasser gekocht und Wasserdampf beworben.


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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu hohe Dämpfung, 11. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Original-Kabel des Speedport Hybrid war mir gerissen, daher brauchte ich ein neues. Da dieses hier dieselbe Länge hat habe ich es hiermit probiert. Leider ist die Dämpfung des Kabels so hoch dass rund 11 Mbit/s gegenüber dem Originalkabel verloren gehen. Bei mir macht das aus einem DSL Anschluss mit 86Mbit einen mit 75Mbit. Die 86 Mbit habe ich sogar mit dem inzwischen selbst geflickten Originalkabel gemessen. Für mich daher durchgefallen. Für Anschlüsse bis 50 Mbit spielt das vermutlich keine Rolle.


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gerät kommt nicht aus Deutschland von ELV sondern aus Fern-Ost mit ELV-Logo, 12. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Gerät ist Vorsicht geboten, denn die in Deutschland ansässige Firma ELV ist nicht der Hersteller des Geräts (obwohl das ELV Logo auf dem Gerät aufgedruckt und in der Packungsbeilage als Ansprechpartner genannt wird). Die ELV-"Techniker" weigern sich hartnäckig mir jede Frage zum Gerät zu beantworten, da sie "nur Teil des Systems" seien. Daher gehe ich auch davon aus, dass außer der gesetzlicher Gewährleistung des Verkäufers keinerlei Ansprüche auf Garantie bzw. Auch keine Reperaturmöglichkeiten bestehen.

Dieser Fakt führt für mich zum Abzug von 2 Sternen.

Das Messgerät an sich scheint gut zu funktikonieren (ausschließlich dafür gibt es die 2 Sterne), was mich aber sehr stört ist, dass man den Alarm nicht abschalten kann, obwohl es im Handbuch beschrieben wird. Das äußert sich in einem dauerhaften lauten Signalton beim Überschreiten des Grenzwerts, der erst wieder bei Unterschreiten aufhört. Zudem signalisiert eine blinkende LED auf der Vorderseite mittels grün / rot den Status, was sehr störend ist, wenn das Gerät im dauerhaften Sichtbereich steht.

Die integrierte Digitaluhr läuft äußerst unpräzise. Bei mir hat sich nach 16h Gebrauch bereits eine Verschiebung um knapp 3 Minuten von der eingestellt Uhrzeit bemerkbar gemacht. Wenn das so weitergeht kann man täglich nachjustieren.

Fazit:
Ich kann einen Kauf allein auf Grund der fehlenden Unterstützung durch ELV nicht empfehlen. Wenn jemand auf ein Produkt sein Logo druckt und sich als Ansprechpartner ausgibt, sollte man auch Support erwarten können.

---

Nachtrag nach einigen Tagen Benutzung:
meine Bewertung reduziert sich von 2 auf 1 Stern, da sich der Schwellenwert des Alarms, der eingestellt werden kann nicht dauerhaft gespeichert wird. Also selbst wenn man den Wert auf 9.999 ppm stellt geht der Alarm nach kurzer Zeit beim Übersteigen von 1.000 ppm wieder an. Geht man in die Einstellungen steht dort auch wieder der Standard-Schwellenwert 1.000 ppm.


Lenovo Yoga 2 Pro 33,8 cm (13,3 Zoll QHD IPS) Convertible Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 2,6 GHz, 8GB RAM, 256GB SSD, Touchscreen, Win 8.1) silber/grau
Lenovo Yoga 2 Pro 33,8 cm (13,3 Zoll QHD IPS) Convertible Ultrabook (Intel Core i5 4200U, 2,6 GHz, 8GB RAM, 256GB SSD, Touchscreen, Win 8.1) silber/grau

88 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lenovo muss chinesisch für "Kunden vergraulen" heißen, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Gerät primär für berufliche Mobilität und zur rudimentären Bildauswahl/-bearbeitung gekauft. Ich dachte mit einem so hochauflösenden Display tue ich mir damit einen Gefallen wenn es z.B. um Beurteilung der Schärfe geht. Die Tabletfunktion stand für mich zunächst nicht im Vordergrund, aber im Bereich meiner Anforderungen (1080p+, 8GB RAM, 256GB SSD) werden günstige Geräte rar.

# Optik
Die Optik finde ich gut, wenngleich nicht aufregend. Es wirkt aber alles durchdacht und nett anzuschauen. Es ist aber kein Hingucker wie zum Beispiel das ASUS UX301LA. Für mich war ein "Hingucker" nicht Anschaffungskriterium, daher volle Punktzahl.
5/5 Sterne

# Verarbeitung / Haptik
Das Gerät fühlt sich an, wie es aussieht: pflichtgemäß mit hohem Plastikanteil, der aber wertig wirkt. Teile des Gerätes wirken allerdings nicht so steif, wie es andere Anbieter bieten, was einen eher billigen Eindruck hinterlässt. Das Displayschanier war (bei mir) relativ schwergängig, sodass fast jede Änderung des Displaywinkels inkl. dem regulären Aufklappen beide Hände bedurfte. Ich gehe stark davon aus, dass das so gewollt ist, um z.B. die Standfunktion im "A-Spagat" zu ermöglichen, ohne dass sich das gerät selbstständig macht. In der Praxis aber minimal störend. Die Tastatur fühlt sich sehr schön an, die Displaybeleuchtung ist dezent und funktionell. Sehr nervig ist der an der Seite angebracht An-/Aus-Knopf, welcher extrem schmal und flach ist und ohne echte Druckpunkt daher kommt. Auf Grund der Materialauswahl in dieser Preisklasse 2 Sterne Abzug in dieser Kategorie
3/5 Sterne

# Funktion / Technische Leistung
Das Yoga 2 Pro hebt sich natürlich durch die Displaymechanik ab, die bisher ungeahnte Möglichkeiten bietet. Ich empfand es als äußerst praktisch das Gerätim Tablet Modus auf der Couch zu betreiben. Der Komfortgewinn bei Freizeit-Nutzung ist dadurch extrem hoch im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks. Das System funktioniert wunderbar! Super!
Das verbaute WLAN-Modul ist leider nicht mehr standesgemäß, für Grundfunktionen (z.B. surfen) ist es noch i.O. Das hängt sicherlich auch davon ab, was man sonst für Geschwindigkeiten gewohnt ist. Mängel sind hier aber klar fehlende Dual-Band Unterstützung und kein Wifi AC-Support (WLAN-Modul lässt sich austauschen, rund 40€).

Die Arbeitsgeschwindigkeit konnte ich auf Grund der später beschriebenen Problematik nicht ausgiebig testen. Während meiner Tests jedoch war das Gerät extrem flott unterwegs. Besonders beeindruckend fand ich die Startzeit, die deutlich unter 10 Sekunden lag (nicht vom Energiesparmodus, sondern vom hybriden Ruhezustand). Insgesamt bin ich zufrieden, die Tabletfunktion reißt die Wertung aber massiv nach oben. Alleine dadurch ist es für mich schon die volle Punktzahl, da erst damit die auferzwungene Touchscreen-Funktionalität Sinn macht.
5/5 Sterne

# Ergonomie / Akkulaufzeit
Das Gerät ist im Betrieb sehr leise, im Officebetrieb geht nur selten der Lüfter überhaupt an und ist selbst dann kaum zu hören. Belastungstests habe ich nicht gemacht. Installationen und Windows-Updates waren noch das Höchste der Belastung. Das gerät ist fast durchgehend leise (Lautsprecher hingegen sehr laut mit guter Qualität).
Akkulaufzeit nicht überragend, aber 6-7h sind mit einigern Optimierungen auch bei einer angenehmen Displayhelligkeit drin.

# Display
3200x1800 Pixel klingen imposant, vor allem bei 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale. Das sind sie auch in der Praxis, allerdings musste ich auch (wie viele andere Nutzer) feststellen, dass diese Auflösung für viele Leute völlig unpraktikabel ist. Die Unterstützung von hochauflösenden Displays unter Windows ist gelinde gesagt mies. Bei der vollen Auflösung habe ich die Skalierung auf irgendwas zwischen 200 und 250% eingestellt, um damit arbeiten zu können. Wer jedoch denkt, dass es mit dieser Einstellung getan ist, irrt. Durch die Skalierung werden viele (sogar Windows interne) Funktionen / Fenster verpixelt dargestellt, was bescheidener aussieht als bei einem niedrig auflösenderem Display ohne Skalierung. Das macht den Vorteil der vielen Pixel in gewissem Maße zunichte.
Abhilfe schafft hier z.B. eine Auflösung von 1920x1080 (FullHD) und eine Skalierung von 140%. Das empfinde ich persönlich als angenehm.

Wesentlich schlimmer aber ist die vielfach thematisiert Farbdarstellungproblematik. Ich hatte mich im Vorfeld natürlich über das Gerät informiert und bin auch über die Gelb-Problematik gestolpert. Da es hieß, dass das Problem von Lenovo erkannt und behoben wurde, habe ich das Gerät trotzdem bestellt. Als ich das Gerät auspackte, habe ich das als erstes überprüft und direkt massive Abweichungen bei gelber Farbe entdeckt. Wollte dann ein BIOS Update fahren + dem Softwareupdate. Ich staunte dann nicht schlecht als ich sah, dass die Updates bereits im Auslieferungszustand aufgespielt waren. Mit anderen Worten, es gab keine weiteren Patches, um die Problematik zu beheben. Ich habe meine Recherchen zu dem Problem dann massiv ausgeweitet und festgestellt, dass ich nicht der Einzige bin, der auch nach dem Update unter dieser Problematik leidet. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass einige Leute teilweise bei dem Update getäuscht wurden. Vor dem Update wurde Gelb massiv zu dunkel in einem bräunlichen Ton dargestellt, was sich nach dem Update auch immer noch reproduzieren lässt mit dem Energy-Management-Tool von Lenovo (auf maximale Energieersparnis stellen).

Nach dem Update tritt in der Tat DIESE Problematik nicht mehr auf, das heißt aber nicht automatisch dass Gelb dann korrekt dargestellt wird. Pures Gelb, also in RGB-Sprache 255, 255, 0 entspricht auf einem kalibrierten Monitor nach augenscheinlicher Rekonstruktion der Farbe auf dem Yoga in etwas einem RGB-Wert von 240, 255, 0, also einem grünstichigen Gelb. Entsprechend professionell wirkende Testergebnisse mit einem Spektrometer wurden auch in einem Lenovo-Forum gepostet, die das Problem objektiv belegen. In der Praxis empfinde ich diese Fehldarstellung als äußerst problematisch, natürlich auch, weil ich mir das Yoga zur Bildbearbeitung gekauft habe, aber es fällt auch negativ im regulären Betrieb auf und sei es nur beim "gelb"-Markieren von Texten. Dabei bin ich kein Farbtreueenthusiast oder ähnliches. Hier spielt sicher auch das Wissen rein, dass das Display nicht "normal" ist. Wenn man 1.300€ in ein Gerät investiert, will man sich damit einfach nicht rumärgern müssen, meiner Meinung nach. Für mich war das trotz meines sonst durchweg positiven Eindrucks des Gerät der Knockout. Knockout an dieser Stelle auch, weil ich buchstäblich alles versucht habe, um diese Problematik doch noch in den Griff zu bekommen. Darunter zählen, manuelle Kalibrierungsversuche, maschinengestützte / optische Kalibrierung, verschieden Grafiktreiber, Konfigurationen des Energie-Managementtools, Tipps, Tricks und Farbprofile aus der Community und letztendlich auch der "Support" von Lenovo.
1/5 Sterne

# Support / Lenovo
Im Lenovo-Forum, in dem sich auch Mitarbeiter zu den Problemen äußern, wird die Sache totgeschwiegen bzw. Diskussionen werden mit dem Verweis auf die "Behebung" durch das BIOS-Update unterdrückt. Im Netz gibt es auch genug Einträge, die beschrieben, dass das Gelb-Problem behoben wurde. Wenn man genau liest, beziehen die sich aber auf die Problematik, dass gelb als gelb-braun angezeigt wird. Nur selten ist die Rede von grün.
Ich habe mich nach diversen Tests an Lenovo gewandt. Dort konnte man mein Problem (Grünstich nach Update) nachvollziehen und angeblich gab es einen Wisch mit weiteren Instruktionen, die exakt diesen Fall adressieren. Da der Wisch auf Englisch sei und der Mitarbeiter laut eigener Aussage nicht gut Englisch kann, sollte ich doch bitte per Email die Problematik schildern und man würde mir das innerhalb von 24h (ganz selten und absolut maximal 36h) zuschicken. Das ganze natürlich über die kostenpflichtige Support-Hotline. Nungut... inzwischen ist eine Woche ohne Antwort rum, womit das Gerät dann auch leider zurückgeht.
1/5 Sterne

FAZIT
Schade. Wirklich extrem schade! Ich hätte das Gerät extrem gerne behalten. Angenommen die Gelbproblematik bestünde nicht, wäre das für mich das ultimative Ultrabook gewesen und das zu einem vergleichsweise echt fairen Preis. Ich schätze, dass Personen, die das Yoga als einzigen PC / Notebook nutzen das Problem nicht so wahrnehmen, da der direkte Vergleich fehlt, insofern kann ich im Fazit eine Empfehlung nicht kategorisch ausschließen. Wer jedoch ein Mindestmaß an Farbtreue erwartet, wird hiermit schätzungsweise nicht glücklich. In Summe ziehe ich 1,5 Sterne für das Display und 0,5 Stern für den Support und mangelnde Problemlösungsbereitschaft ab.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 30, 2014 9:48 AM MEST


Rollei MRP 401 Panoramakopf Stativ mit Schnellkupplungsplatte für SLR/Kompaktkameras/Camcorder
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Preis: EUR 238,93

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Schmiermittelerneuerung sehr gut, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: ich bin kein Profifotograf, sondern habe vor kurzem mit Kugelpanoramen für virtuelle Touren im Zuge von Webentwicklung angefangen. Dieser Panoramakopf ist daher mein erster und ich kann keine Schlüsse zu vergleichbaren Produkten ziehen. Ich nutze den MRP 401 auf meinem "Vanguard Alta Pro 263AGH Dreibeinstativ" und aktuell einer Canon 500D mit Batteriegriff (auch während den Kugelpanoramen) und einem Rokinon 8mm Fisheye.

## Erster Eindruck
Der Ersteindruck ist durchweg positiv gewesen. Der Panoramakopf kommt in einem gepolsterten Metallkoffer, der weder hochwertig noch billig wirkt. Ich denke nicht, dass ich ihn überhaupt benutzen werde, da er ein gutes Stück größer ist als der zusammengefaltete Kopf.
Wertung: 4,5/5

## Aufbau und Einrichtung
Weder für den Aufbau noch die Einrichtung benötigt man eine Anleitung, es wird aber eine mitgeliefert. Ein flüchtiger Blick in selbige hat einen positiven Eindruck hinterlassen, Einrichtung ist bebildert und mit Text beschrieben, also sollte es auch Laien nicht all zu schwer fallen den richtigen Punkt zu finden.
Trotz montiertem Batteriegriff hat die Schiene noch reichlich Platz in der horizontalen: 3 cm bis die Schiene mit dem Schienenbett bündig abschließt, es wäre zur Not aber auch noch mehr möglich.
Es wird kein Werkzeug benötigt, alle Schrauben haben einen halbwegs angenehm geriffeltes Griffstück. Einzig die Schraube, die die Schnellwechselplatte zur Kamera hin fixiert ist ungünstig gelegen, da eine Seite vom Kameraboden verdeckt wird. und man dadurch beim Lösen der Kamera nicht richtig um das Griffstück fassen kann; ist aber halb so wild.
Wertung: 5/5

## Funktionalität
Der Drehteller des Panoramakopfes hat eine 360° Skala, die in 5°-Schritten markiert und in 15°-Schritten beschriftet ist. Die Position kontrollieren kann man über eine separate Markierung auf dem oberen Gegenstück des Drehtellers. Aus meiner Sicht ist die Position selbiger Markierung recht ungünstig gelegen, da sie sich auf der Gegenseite zur Fixierschraube bzw. auf Objektivseite befindet. Dadurch muss man sich immer um das Stativ und den Aufbau krümmen/bewegen, um es genau abzulesen, da die Fixierung i.d.R. von hinter der Kamera (dort wo auch die Fixierschraube ist) bedient wird. Abhilfe schafft eine separate aufgeklebte Markierung an einer beliebigen Stelle (logischerweise nicht im Lieferumfang).
Neben der Fixierschraube befinden sich 2 Gewinde für eine Click-Stop Schraube, die entweder alle 15 oder 24° für eine Behilfseinrastung sorgen (soweit die Theorie, mehr dazu im folgenden Punkt "Qualität").
In Anbetracht dessen, dass Kugelpanoramen eine gebräuchliche Anwendungsform sind hätte ich mir hier eher noch eine dedizierte 90°-Rasterung gewünscht, ich wusste es aber natürlich vorher und natürlich kann ich auch die 15°-Rasterung nehmen und bis 6 zählen.
Click-Stop und Fixierschraube sind optional und lassen sich komplett rausschrauben.
Wertung: 5/5

## Qualität
Alle verwendeten Schrauben, Schienen und der Drehteller wirken sehr hochwertig und langlebig, aus meiner Sicht gibt es an dieser Stelle nichts zu bemängeln. Wäre da doch nur nicht die bereits in anderen Rezensionen beschriebene Problematik mit dem Schmiermittel. Das verwendete Fett sorgt dafür, dass sich die Kamera nur recht schwerfällig auf dem Drehteller bewegen lässt. Das geht teilweise soweit, dass auf tendenziell glatteren Untergründen wie Fliesen oder Parkett-Boden das Stativ verrutschen kann, wenn man nicht aufpasst. Der Effekt verstärkt sich natürlich je enger die Stativbeine anliegen (um einen möglichst kleinen Fußabdruck zu hinterlassen).
Die miserable Qualität des Schmiermittels sorgt auch dafür, dass der Federmechanismus in der Rasterschraube nicht ordentlich funktioniert, sodass diese Funktion vollständig (und ich meine wirklich vollständig) wegfällt; es ist weder ein klicken zu hören noch eine Rasterung zu spüren.
Es lässt sich trotz dieses Mangels mit dem Kopf arbeiten, ich habe es jedoch vorgezogen, den Kopf auseinander zu bauen, das alte Fett zu entfernen und die betroffenen Teile neu zu schmieren. Eine bebilderte Anleitung des Prozess, so wie ich ihn durchgeführt habe, finden Sie in den Kundenbildern.
Im Anschluss an die Reinigung und Schmierung lief der Kopf im wahrsten Sinne "wie geschmiert", auch wenn der Klickmechanismus ausgeprägter sein könnte, damit man ihn wirklich effektiv nutzen kann (zumindest bei mir so, vllt hat es jemand anderes ja noch besser hinbekommen). Ich spüre und höre es zwar, aber verlasse mich dann doch lieber auf die Sichtung Markierung, zumal ich bei den Stops eine variable Abweichung von 0,5-2,5° zur angezeichneten Markierung feststellen konnte.
Wertung: 2,5/5

## Fazit
Wenn man bereit ist, sich die Hände etwas schmutzig zu machen, kann ich den Kopf genau mit dieser Einschränkung empfehlen. Wäre die Schmiermittelproblematik nicht vorhanden, wäre mir das Produkt 5/5 Sternen wert gewesen. Im Auslieferungszustand sind es gut gemeinte 4 Sterne, eher 3,5. Mit meiner Schmierung würde ich 4,5 geben, ein Profi, wie ich es von Rollei erwartet hätte, hätte wohl 5/5 erreichen können.

Addendum bzgl. der Schmierung:
Für die manuelle Schmierung (inkl. Auseinanderbau, Reinigung, Schmierung, Zusammenbau) sollte man etwa 1 Stunde einplanen, wenn man etwas Geschick mitbringt. Ich habe für die Entferung des bisherigen Schmiermittels "Lösol 80 Spezial-Benzin der Firma Kluthe GmbH" (Dose, wie man es von Verdünnern kennt) und zum Schmieren "MoS2-Graphit Schmiermittel" von Nigrin zum Sprühen verwendet. Das Öl-Schmiermittel ist im Vergleich zum Fett natürlich deutlich "beweglicher", also man es sparsam einsetzen, damit es einem nicht alles vollsuppt. War aber kein Problem.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 2, 2014 8:00 PM MEST


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