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Rezensionen verfasst von
Jonas Dohu

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PearlCo Pack 12 = unimax = Filterkartuschen (kompatibel mit Brita® Maxtra®)
PearlCo Pack 12 = unimax = Filterkartuschen (kompatibel mit Brita® Maxtra®)
Wird angeboten von PearlCo
Preis: EUR 36,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwarze Krümel schon nach wenigen Tagen, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe einen der Filter ca. eine Woche benutzt, bis ich schwarze Krümel im Wasser gesehen habe. In der Hoffnung, dies sei ein Einzelfall, habe ich die Kartusche direkt ausgetauscht, hatte aber schon am nächsten Tag das gleiche Ergebnis. Beide Male habe ich nach Einsetzen die Kartusche zwei mal die komplette Füllung filtern lassen und das Wasser weggeworfen.

Da die Filter ansonsten perfekt passen und Wasser durchkommt, vergebe ich trotzdem zwei Sterne - habe aber nun doch Original-Filter bestellt, weil ich mich damit wohler fühle.


20 Paar Gesundheitssocken ohne Gummi für empfindliche Füße geeignet in verschiedenen Farben Größe 43/46 Farbe Dunkel-Sortiert
20 Paar Gesundheitssocken ohne Gummi für empfindliche Füße geeignet in verschiedenen Farben Größe 43/46 Farbe Dunkel-Sortiert

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur 10 Paar, nur bis 30 Grad waschbar, andere Zusammensetzung, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe laut Artikelbeschreibung und Rechnung 20 Paar Socken bestellt, aber nur 10 Paar / 20 Socken erhalten. Darüber hinaus steht online "75% Baumwolle, 20% Polyamid, 5% Elasthan", auf dem Label der Socken aber "75% Baumwolle, 22% Polyamid, 3% Elasthan". Und zuguter letzt sind die Socken laut Artikelbeschreibung bis 40 Grad waschbar, laut Label aber nur bis 30 Grad.

Ich werde die Socken zurückschicken.


Original Lavolta Netzteil 19V 3,42A für ACER Extensa 5230E Aspire 5738G 5310 5315 5515 5520 5715Z 5738Z eMachines E510 E520 E525 E620 E627 E630 E720 E725 G625 G627 G720 G725 (5,5x 1,7 Stecker)
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Wird angeboten von Smart Parts Deutschland
Preis: EUR 19,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg. Nach 2 Wochen defekt, nicht Original Liteon., 13. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Abbildung hatte mich schon stutzig gemacht, aber es heißt ja öfter, das Bild könne abweichen. Das gelieferte Netzteil war dann weder von der Firma Liteon (Produkttitel) noch von der Firma Lavolta (Fotos), sondern von der Firma "HIPRO", aber immerhin geziert von einem Acer-Logo.

Im Gegensatz zum Original hat das Netzteil keine LED. Es hat auch nur zwei Wochen lang funktioniert, danach bekam das Laptop schlicht keinen Strom mehr vom Netzteil. Mein altes Netzteil (mit Wackelkontakt) konnte die Lade-LED wenigstens immer mal wieder zum Leuchten bringen, es liegt also nicht am Laptop.

Immerhin hat die Firma sofort nach meiner Mail geantwortet, sie hätte das Geld zurücküberwiesen. Dazu werde ich hier dann einen Nachtrag verfassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 17, 2012 7:23 PM MEST


Royalbeach Gymtower-Kraftturm, grau, ca. 110 x 115 x 218 cm
Royalbeach Gymtower-Kraftturm, grau, ca. 110 x 115 x 218 cm
Wird angeboten von royalbeach-GmbH
Preis: EUR 169,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klare Empfehlung! Nur kleine Schwächen., 26. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
WICHTIG

Zur Montage sind Schraubenschlüssel nötig (nicht mitgeliefert), am besten zwei von jeder benötigten Größe, da Mutter und Schraube gleichzeitig festgehalten werden müssen. Mit Engländer/Rollgabelschlüssel (für 2,99 im 1-EUR-Shop gefunden) + Zange ging das zwar auch einigermaßen, aber ich würde es nicht wiederholen wollen.

MONTAGE

Das Paket wird man zu zweit tragen müssen (es ist sehr lang und damit unhandlich), wozu der Bote netterweise bereit war. Der Aufbau geht auch alleine, ist im Mittelteil dann aber schon eine kleine Herausforderung. Man muss die Halterung der Rückenlehne und eine Armstütze gleichzeitig festhalten - also Schrauben, Muttern und Werkzeug besser in der Nähe bereit legen.
Vorher aufpassen, dass die Verbindungsstücke zwischen den großen vertikalen Teilen nicht zu tief rutschen, sonst kriegt man die oberste Schraube nicht eingeführt.

Die Bedienungsleitung ist nicht ganz vollständig, bei einem Schritt werden die nötige Unterlegscheibe und Mutter nicht erwähnt, bei einem anderen wurde die nötige Schraube nicht angegeben (soweit ich mich erinnere). Nicht verzweifeln, bei mir waren alle benötigten Teile enthalten. In Bezug auf teils vormontierten Armlehnen war die Anleitung sogar zu ausführlich.

Leider war das Polster der Stange oben an zwei Stellen deutlich gequetscht, was wohl auch so bleiben wird - mangelnde Polsterung in der Packung, würde ich sagen.

BENUTZUNG

Ich bin sehr zufrieden! Die Stange ist für mich in genau der richtigen Höhe (ich bin 1,78m groß), die vertikalen Griffe ausreichend groß und in der richtigen Entfernung vom Rückenteil angebracht, um Bauchübungen zu machen. Die horizontalen Griffe erfüllen ebenfalls ihren Zweck. Hinten unten befindet sich ein verstellbares Polster, was gut als Gegengewicht bei Sit Ups geeignet ist (deutlich besser als ein Kissen unter der Heizung und ja, der Turm ist schwer genug). Die Push-Up-Stützen sind ein sehr willkommenes Extra!

Alles in allem macht der Turm einen stabilen Eindruck, auch wenn er natürlich unter Last etwas nachgibt. Nach ein paar Mal benutzen dürfte sich die anfängliche Skepsis, ob das auch wirklich hält, vollständig gelegt haben.

FAZIT

Klare Empfehlung! Nur einen Stern Abzug wegen offensichtlicher Verbesserungsmöglichkeiten.


The Office Space Kit
The Office Space Kit
von Sarah O'Brien
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr lustig :), 11. April 2009
Rezension bezieht sich auf: The Office Space Kit (Taschenbuch)
Ich glaube, ich habe noch nie beim Auspacken eines Geschenks so viel lachen müssen wie bei diesem. Die Tasse wird sicher einige meiner Freunde auch mindestens zum Schmunzeln bringen. Der Vorredner hat durchaus recht, sie ist nur einseitig bedruckt und die Qualität des Aufdrucks ist auch nicht der Brüller, aber das ist mir nicht wichtig, sie erfüllt ihren Zweck.

Mal sehen, wo ich den "PC Load Letter"-Sticker hin klebe... mein Drucker ist natürlich naheliegend, aber vielleicht verwende ich auch einen der Drucker meines Office-Space-verrückten Lehrstuhls dazu. Mein Chef würde bestimmt auch Bauklötze staunen, wenn ich ihm einen der TPS-Reports zukommen ließe.

Der Tacker ist viel zu klein und lässt für sich betrachtet vermutlich die wenigsten an Office Space denken. Ein originalgetreues Model hätte mir hingegen gut gefallen. Ich weiß auch noch nicht, was ich mit dem "Piece of Flair"-Button mit dem Aufdruck "Sounds like Someone's got a case of The Mondays" mache - ich könnte mir aber vorstellen, dass er an einem passenden Montag zum Einsatz kommen wird.

Das "Is this good for the company?"-Poster ist mit 74cm Länge und 25cm Breite nicht das größte, macht sich aber bestimmt gut über einer Tür. Die mitgelieferten Flecken und der Einriss an einer Stelle fallen hoffentlich keinem auf, eher schon die sieben Falten - Aufrollen war wohl nicht drin. Die "Jump to conclusions mat", anscheinend in Originalgröße, hat leider auch nicht den besten Lieferzustand: sie wurde völlig unregelmäßig zusammengefaltet (anders als im Foto). Vielleicht kriegt man das Plastik aber doch noch glatt.

Das "humorous 32 page book" besteht hauptsächlich aus Anekdoten aus dem Film und kann ignoriert werden - bis auf die Vorschläge für eigene Flair-Buttons auf den Seiten 18 und 19, die sind amüsant und originell.

Einsamen Fans von Office Space kann ich das Kit nicht empfehlen. Aufgrund der geringen Qualität besteht der Hauptwert im Spaß beim Öffnen und beim Anblick der Gesichter von Eingeweihten, wenn sie den Inhalt präsentiert bekommen. Andernfalls bleibt nur eine wenig hübsche Tasse und ein Tacker für unterwegs.


Nina Hartley's Guide to Total Sex
Nina Hartley's Guide to Total Sex
von Nina Hartley
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,59

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nackte Tatsachen zum Thema Sex, 7. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sind Männer, die Analverkehr wollen, schwul? Sind Frauen, die gerne Sex haben, Schlampen? Muss man nicht völlig verrückt sein, um Lust bei Schmerzen zu empfinden? Das ist doch alles pervers - aber warum gibt es dann so viele Filme und Artikel darüber?

Alle unsere Vorfahren taten es - trotzdem hat Sex weiterhin häufig einen schmutzigen Tabu-Charakter. Schluss damit. Weg mit den Labels, den Vorurteilen, der Scham und her mit nichts als der Wahrheit. Wer kann helfen? Nina Hartley.

Wer hätte gedacht, dass eine Frau, die wohlbehütet aufwächst und sich mit 18 Jahren das erste Mal vor einem anderen Menschen entblößt, trotzdem eine Karriere als Pornodarstellerin einschlägt? Man streiche das "trotzdem": Ihre buddhistische Erziehung habe sie zur Suche nach einer authentischen Identität angeregt. Und dazu gehört es, neugierig zu sein, sich selbst ein Bild zu machen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Mit der Grundphilosophie "Mein Körper ist mein Freund und lügt nicht" hat sie sich ihrer größten Faszination gewidmet und "den ganzen Sex gehabt, so dass Sie das nicht notwendigerweise auch müssen". Auch wenn einem schlimmeres erspart werden kann als viel Sex: heißen Dank!

Nina Hartley nutzt ihre mehr als 20 Jahre Erfahrung und berät uns zu den Themen Selbstbefriedigung, Vorspiel, Oralverkehr mit Frauen wie Männern, Sex mit Frauen und Männern, Analverkehr, Sex-Spielzeugen, Dreiern mit einem Mann und zwei Frauen und umgekehrt, Swingern, Domination (Herrschaft), Submission (Unterwerfung), Spanking (Schlagen auf das Gesäß) und Bondage (Fesselung). Sie schreibt verständlich, kompetent, humorvoll und einladend, wobei sie betont, dass jeder sein Sex-Leben nach eigenen Maßstäben konzipieren sollte und wohl die wenigsten alle beschriebenen Praktiken ausprobieren werden.

Ein offensichtlicher Mangel sind die fehlenden Bilder: wer auch nicht weiß, wo das Vestibulum ("vestibule") liegt oder noch nie etwas von ihrem Lieblings-Vibrator gehört hat (dem Hitachi Magic Wand), wird um Wikipedia und die Google-Bildersuche wohl kaum herumkommen. Schade, denn ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Wer tief daran glaubt, dass Sex Sünde ist, wird von diesem Buch nichts haben. Am ehesten wird es unsichereren Zeitgenossen helfen, die verwirrt sind von der Diskrepanz zwischen den eigenen Interessen und gesellschaftlichen Maßstäben, denn Nina Hartleys gesunde Haltung zum Thema Sex ist das beste am ganzen Buch. Die meisten Fachinformationen kennen viele scheinbar schon durch Frauenzeitschriften, aber wer weniger sachlich durch Pornos aufgeklärt wurde, findet hier eine gute Ergänzung. Und wer so manche Artikel als pervers abgetan hat, mag ihnen nach der Lektüre des Buches vielleicht eine zweite Chance geben.

Kurz nach meiner Bestellung kam eine übersetzte Version des Buches heraus, die für deutschsprachige Leser vermutlich etwas verständlicher ist. Bei guten Englisch-Kenntnissen darf man aber gerne zum Original greifen und Nina Hartleys Humor unverfälscht genießen.


The Ideal Companion DVD Guide To Cat Breeds [UK Import]
The Ideal Companion DVD Guide To Cat Breeds [UK Import]
DVD ~ Ideal Companion DVD
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 7,04

2.0 von 5 Sternen Keine 5 EUR wert, 25. Dezember 2008
Diese DVD bietet wenig mehr als ein knappes Buch mit Fotos. Es werden zu jeder Rasse Interviews mit Züchtern gezeigt, die typische Rasseeigenschaften vorstellen und beschreiben. Diese Informationen sind durchaus interessant: Wir erfahren den Ursprung der jeweiligen Rasse, die typische Lebensdauer und wie redselig, pflegebedürftig und aktiv die Tiere für gewöhnlich sind. Dies wird auch jeweils auf einer Skala von 1 bis 4 am Ende des Rasse-Kapitels grafisch dargestellt. Zwischendurch sehen wir, wie mit den Katzen gespielt wird, während die Züchter weiterreden. Sämtliche Aufnahmen scheinen bei derselben Katzenshow gemacht worden zu sein. Statt die Katzen einmal zu hören, müssen wir uns mit der Beschreibung ihrer Laute zufrieden geben. Anstelle von ein paar repräsentativen Aufnahmen des Verhaltens im heimischen Alltag sehen wir die Katzen nur vor einem blauen Hintergrund und ihre Reaktion auf irgendein Spielzeug. Man erkennt dabei neben dem Aussehen der Katze zwar durchaus Unterschiede in der Lebhaftigkeit von Rasse zu Rasse, aber ein einfacher Trip zu YouTube bietet hier bereits mehr.

Natürlich kann so ein allgemeiner DVD-Führer nicht jedes Detail zu jeder Rasse beschreiben, aber dass etwa Bengal-Katzen nicht nur wie die gezeigte marmoriert sein können, sondern auch gepunktet, fände ich schon wichtig: hübsch soll "der ideale Kompagnon" ja in der Regel auch sein. Mit zarten 60 Minuten ist die Kapazität des Datenträgers auch bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Rassen Maine Coone und Savannah kommen nicht vor. Ich hätte auch gerne mehr zur weltweiten Verbreitung und den Preisen der Rassen erfahren. Möglicherweise gibt es hier nicht viele Unterschiede, aber das hätte man dann ja auch in der Einleitung erwähnen können. Auch hätte man dem Zuschauer mehr als eine alphabetische Aneinanderreihung von Rassen geben können - interessant fände ich etwa eine navigierbare Liste von Beiträgen zu ähnlichen Rassen oder eine grafische Darstellung der Kreuzungen, so dass man sieht, wie häufig Siam-Katzen von Züchtern verwendet werden. Mit anderen Worten: nicht nur einen Buchtext vorlesen und Bilder animieren, sondern die Vorteile des Mediums Video-DVD auch wirklich nutzen.

Fazit: man hätte hier sehr viel mehr draus machen können. Mag sein, dass dafür der Markt nicht vorhanden ist, aber die DVD ist nicht mal 5 EUR wert, sofern man einen erträglich schnellen Internet-Anschluss hat. Dann kann man über Wikipedia und YouTube wesentlich mehr lernen, zumal wenigstens der auf der DVD enthaltene Bericht über Bengalen dort sogar abrufbar ist: [...] So erscheint er natürlich im Vergleich zu den Amateur-Videos deutlich informativer, aber das DVD-Format hätte wesentlich mehr erlaubt.


Your Brain: The Missing Manual (Missing Manuals)
Your Brain: The Missing Manual (Missing Manuals)
von Matthew MacDonald
  Taschenbuch
Preis: EUR 21,85

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humorvolle Zusammenfassung des aktuellen Standes der Wissenschaft rund um das menschliche Gehirn, 20. Dezember 2008
"Your Brain - The Missing Manual" ist mit seinen vielen Abbildungen und optisch hervorgehobenen Zusammenfassungen und Zusatzinformationen sehr übersichtlich aufgebaut. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, ohne die Sachverhalte über Gebühr zu vereinfachen. Auch vor Fragen, die Wissenschaftler noch nicht eindeutig klären konnten, schreckt der Autor nicht zurück und erläutert die unterschiedlichen Standpunkte. Viele interessante Beispiele runden die Erklärungen auf angenehme Weise ab. Natürlich kann das Buch nicht bei allen Themen in die Tiefe gehen, hierfür wird zum Teil auf weiterführende Literatur verwiesen.

Einige der Aussagen im Buch wird man schon mal gehört haben, allerdings werden manche davon auch als falsch entlarvt - etwa die in Science-Fiction-Produktionen vielfach aufgegriffene Behauptung, wir würden nur 10% der Kapazität unseres Gehirns nutzen. Trotzdem dürfte jeder hier einige neue Informationen finden, schließlich wird ein breites Spektrum an Themen aufgegriffen:

Ernährung: Warum ist Abnehmen so schwer? Wie kann ich meinem Gehirn etwas gutes tun?
Schlaf: Wieviel und wann? Was bedeuten meine Träume?
Wahrnehmung: Wie funktionieren optische Täuschungen? Wie kommen wir mit der Flut an Informationen klar?
Gedächtnis: Warum vergessen wir so viel? Wie kann ich mir Dinge besser merken?
Emotionen: Was passiert in meinem Kopf, wenn ich Spaß habe? Was bei Stress?
Vernunft: Wodurch und inwiefern verhalten wir uns unvernünftig? Wie komme ich auf kreativere Ideen?
Persönlichkeit: Was für ein Persönlichkeitstyp bin ich? Wie gehe ich damit am besten um?
Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Welchen Einfluss hat Testosteron? Was passiert im Gehirn, wenn man verliebt ist?
Entwicklung des Gehirns beim Aufwachsen: Wie kann ich Kinder am besten fördern? Was passiert im Alter?

Aufgrund des zusammenfassenden Charakters sollte man die Wirkung des Buches nicht überschätzen. Es werden zwar viele Möglichkeiten erwähnt, sein Gehirn besser zu nutzen, aber in den meisten Fällen wird erst ausführlichere Literatur und anschließendes Üben einen echten Unterschied machen. Dennoch stellt das Buch einen guten, interessanten und amüsanten Überblick rund um das Thema Gehirn dar. Wer also Spaß daran hat, sein Denkorgan etwas besser zu verstehen und evtl. noch tiefer in die Thematik eintauchen möchte, findet hier einen guten Einstieg.


Kein Titel verfügbar

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch über Computer-Philosophie, 10. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hackers & Painters ist ein Buch über Computer-Philosophie. Es behandelt den Charakter von Hackern, das Wesen von Programmiersprachen und den vielleicht freiesten Weg zum Reichtum: die eigene Firma. Man findet hier vor allem Denkanstöße und neue Betrachtungsweisen, deren Nähe zur Wahrheit sich nur im Laufe der Zeit herausstellen kann.

Jedes Kapitel ist einer von fünfzehn eigenständigen Aufsätzen, die zum Teil auch online verfügbar sind. Der titelgebende Aufsatz ([...]) hat mich nach Jahren des verwirrten Nörgelns über das Informatikstudium sehr angesprochen. Er beschäftigt sich mit den Ähnlichkeiten von Hackern und Malern, wobei "Hacker" im ursprünglichen Sinne zu verstehen ist und im Grunde begeisterte Programmierer wie Kernel-Hacker meint - nicht Leute, die in andere Computer einbrechen und Schaden anrichten. Genaueres findet man in Eric S. Raymonds How To Become A Hacker ([...]

Die für mich interessantesten Aufsätze:

"Hackers and painters", also Hacker und Maler, werden wie Komponisten, Architekten und Autoren als Macher bezeichnet - als Menschen, die gute Dinge mit vorhandenen Mitteln erschaffen wollen. Während Forscher sich intensiv mit den vorhandenen Mitteln und Wegen beschäftigen, um sie zu verstehen und zu verbessern, tun Macher dies höchstens, wenn das Vorhandene ihren Ansprüchen nicht genügt.

Daraus ergeben sich für den Hacker Probleme. Während Architekten in ihrem Studium häufig praktisch tätig sind, kommt man als Informatik-Student so gut wie nie dazu, Programme nach eigenem Gutdünken zu erschaffen. Wissen ist für einen Macher kein Selbstzweck, er braucht nur so viel, um seine Ziele verwirklichen zu können. Im Studium hat man allerdings nur begrenzten Freiraum in Bezug auf den Lernstoff. Möchte ich etwas über relationale Datenbanken erfahren und gleichzeitig Fortschritt in meinem Studium, so muss ich auch den Rest der Vorlesung hören, für den ich eigentlich gerade nicht empfänglich bin. Natürlich hat man so auch die Chance, auf bessere Alternativen zu stoßen, aber wenn ich nur eine einzige Schraube in ein Brett drehen möchte, wäre ich mit einem Schraubenzieher schneller fertig, als wenn ich vorher noch die Geschichte des Akkubohrers studieren müsste - so toll dieses Werkzeug auch sein mag.

Im Arbeitsleben sieht die Situation anders aus, aber nicht notwendigerweise besser. Wer mehr Freiheiten bei seiner Arbeit will, muss die Karriereleiter hochklettern und dafür am besten auch mehr als eine Ausbildung absolviert haben. Ist es dann endlich soweit, beschränken sich die Freiheiten immer noch auf den Rahmen der Firma. Paul Graham schlägt als Ausweg aus diesem Dilemma den Day Job vor: eine Arbeit um Geld zu verdienen und eine andere aus Leidenschaft. Die Mehrheit der Open Source Programmierer dürfte dies praktizieren.

"The other road ahead" spielt auf Bill Gates' Buch "The road ahead" an und erzählt die Geschichte der Firma Viaweb, die Paul Graham 1995 mit gegründet hat. Deren Software zur Verwaltung von Online-Shops sei eine der ersten Web-Anwendungen überhaupt gewesen. Graham schwärmt von den Vorteilen solch Server-basierter Software gegenüber klassischen Desktop-Applikationen sowohl für den Anwender als auch für den Betreiber - insbesondere bei Startups. Ihm zufolge müsse man für die Gründung einer Firma nur zwei Ratschläge beachten: Baue etwas, das die Anwender lieben und nimm mehr ein als du ausgibst. Den Rest lerne man unterwegs.

"How to make wealth" ist eine interessante Auseinandersetzung mit der Vermehrung von Reichtum ("Dinge, die wir wollen") und Geld ("Ein Weg, Reichtum zu bewegen"). Der klassischen Denkweise zufolge ist das Erhöhen des eigenen Reichtums lediglich durch das Senken des Reichtums an anderer Stelle möglich. Allerdings erhöht etwa das Verwenden vorhandener Bretter und Nägel zum Bau eines Möbelstücks den eigenen Reichtum ganz ohne Opfer: ein benutzbarer Stuhl ist mehr wert als die dafür verwendeten Rohstoffe, ohne dass irgendjemand bei der Verarbeitung gelitten hätte. Die Herstellung eines Stuhls macht den Erbauer also reicher, entweder um eine Sitzgelegenheit oder einen durch Verkauf erlösten Gegenwert.

"Mind the gap" behauptet, dass sich zwischen den Besten in einer Disziplin und dem Rest eine große Lücke befinde. Normalerweise wird solch Talent bewundert, doch wenn sich dieses auf die Anhäufung von Reichtum bezieht, betrachte man den Erfolg als unfair. Graham diskutiert drei Gründe dafür: das "Daddy model of wealth", demzufolge Reichtum nicht erzeugt werden kann, sondern von den Eltern kommt; der kriegerischen Art und Weise, mit der in der Geschichte Reichtum vergrößert wurde und der Sorge, dass eine ungleiche Verteilung von Einkommen schlecht für die Gesellschaft sei. Er betrachtet ersteres als Irrtum, das zweite als überholt und letzteres als empirisch falsch und begründet dies ausführlich.

"Programming languages explained" behandelt die Geschichte und den Zweck von Programmiersprachen in ihren verschiedenen Ausprägungen. Graham revidiert die bekannte Aussage, dass alle Programmiersprachen gleich mächtig seien und spricht weitere Konfliktherde an, wie etwa statische gegenüber dynamischer Programmierung und den Grad, mit dem eine Programmiersprache seine Benutzer vor Dummheiten schützen will.

"Revenge of the nerds" geht tiefer auf die Entstehung von Lisp ein und verneint erneut die bekannte Ansicht über die gleiche Mächtigkeit von Programmiersprachen. Manager würden dies in der Regel nicht beachten, laut Graham sollten sie dies aber. Die interessanteste Aussage des Aufsatzes ist ein Zitat, nämlich "Greenspun's Tenth Rule: Any sufficiently complicated C or Fortran program contains an ad hoc informally-specified bug-ridden slow implementation of half of Common Lisp."

"The dream language" untersucht die für den Erfolg von Programmiersprachen verantwortlichen Faktoren. Graham beschäftigt sich unter anderem mit den Aspekten Kompaktheit, Hackbarkeit, Wegwerf-Programmen, Befehls-Bibliotheken, Effizienz, Zeit und Redesign. Eine interessante Aussage ist, dass die Ansichten von Hackern und Sprachdesignern auseinandergehen. Wer sich also an die Entwicklung einer neuen Programmiersprache wagen möchte, findet hier möglicherweise ein paar gute Hinweise.

Für mich waren aufgrund moralischer Bedenken die Ansichten zum Thema Reichtum am interessantesten. Die Aussagen über Startups bestätigen mich in der Annahme, dass mir diese Arbeitsform unter den richtigen Umständen besser gefallen kann als jeder normale Job. Neugierig auf Lisp war ich schon vor der Lektüre, nun bin ich es noch etwas mehr - insbesondere aufgrund der Aussage, Ruby sei Lisp mit Syntax, denn Ruby gefällt mir sehr. Und ich bekomme zunehmend Lust, mich mit der Technologie hinter Programmiersprachen zu beschäftigen. Sollte dies in eigenen Sprachen münden, finde ich hier ebenfalls guten Rat.


Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen
Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen
von Georg Parlow
  Taschenbuch

453 von 466 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Handbuch, das bei meiner Geburt fehlte, 6. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Freundin meines Bruders zeigte mir den Test zur Hochsensibilität auf zartbesaitet.net. Dem Ergebnis von 220 Punkten, also ziemlich sicherer Hochsensibilität, habe ich keine große Bedeutung beigemessen - wusste ich doch schon mein ganzes Leben lang, dass ich öfter Dinge mitbekomme, die anderen entgehen, viel grüble und mit einigen Alltagssituationen schlechter klar komme als viele meiner Mitmenschen. Doch so sehr man auch in Selbstdiagnose geübt ist, ohne Bestätigung von außen bleibt immer eine gewisse Unsicherheit, ob man auch alles komplett durchschaut hat.

Nachdem ich erneut auf eine Situation empfindlicher reagierte, als es mir angemessen erschien, kaufte ich mir dieses Buch. Ich hatte kurz vorher zwei Bücher über Perfektionismus gelesen und gemerkt, wie sehr dies meinem Selbstverständnis geholfen hat. So hoffte ich, mit diesem Buch einen weiteren meiner nicht unproblematischen Charakterzüge besser verstehen zu können. Doch dann die große Überraschung: nach jahrelangem "sich anders fühlen" und "individuell sein" las ich ein Buch, dass mich so umfassend beschrieb, wie ich es nicht mal nach ausgiebigen persönlichen Gesprächen für möglich gehalten hätte - dabei kennt mich der Autor nicht mal!

So vieles ergab plötzlich einen Sinn, viel mehr als geahnt: warum ich so oft und schnell in Frauen verknallt bin, obwohl ich sie kaum kenne, warum mir ein Korb so sehr zu schaffen macht, warum ich am Ende einer Party meistens deprimiert in der Ecke saß, weil ich das Gefühl hatte, nicht dazugehören zu können, warum ich Ironie häufig wörtlich genommen habe, warum ich gerne spät ins Bett gehe, obwohl es meinem Vater nie gefiel, warum ich immer die Zimmertür schließe, obwohl mich meine Mitbewohnerin damit aufzieht, warum ich nach einer Uni-Vorlesung gestresster war als nach einem normalen Arbeitstag im HIWI-Job und im zweiten Semester vorzeitig in die Semesterferien ging, obwohl meine Kommilitonen souverän eine Prüfung nach der anderen meisterten, warum meine Selbstständigkeit so frustrierend und unbefriedigend war, obwohl ich genügend Aufträge hatte, warum meine Beziehung immer komplizierter und schwerer zu ertragen wurde, obwohl wir beide liebe und verständnisvolle Menschen sind, warum ich so viele neue Dinge anfange, sie aber nicht beenden kann, kurzum, warum ich mit allem möglichen so viel mehr Probleme hatte, als "die anderen".

Warum? Weil ich hochsensibel bin. In den gleichen Situationen sehe ich mehr und intensiver und brauche länger, bis ich es verstanden und verarbeitet habe. Es ist nicht so, als würde ich weniger Belastung aushalten als andere. Ich bin nicht feiger als andere. Stattdessen ist die gleiche Situation für mich eine höhere Belastung als für andere, und die gleiche Aktion wirkt auf mich beängstigender als auf andere und erfordert damit mehr Mut als bei anderen. Metaphorisch gesprochen: Wer eine dicke Hornhaut hat, bemerkt manche Steine im Schuh nicht, spürt andere kaum und überwindet so auch viele Kilometer mit Leichtigkeit. Ich bemerke nicht nur mehr Steine, sondern habe nach ein paar hundert Metern schon blutige Füße. Gleiche Strecke, größeres Problem. Manchmal sind die Distanzen kurz genug, um ohne Probleme ans Ziel zu kommen. Manchmal muss ich eben ein paar Mal die Steine rausholen und komme dadurch etwas später an. Manchmal aber kommen die Steine schneller nach als ich sie herausholen kann und der Weg wirkt unendlich lang. Aber manchmal bemerke ich die Steine auch rechtzeitig, um doch noch nach einer Abkürzung zu suchen und komme so vielleicht sogar schneller ins Ziel. Und weil ich so nett bin, erzähle ich anderen auch davon, wodurch in Zukunft alle früher ankommen.

Die vielleicht wichtigste Information in diesem Buch ist aber, dass diese Hochsensibilität genetisch bedingt ist. Weder ich noch meine Eltern noch mein soziales Umfeld können also bewusst etwas dafür. Und es ist auch ganz normal, dass ich mich anders fühle - ich bin es nämlich! Wie ca. 15% aller Menschen - und Tiere. Ich kann also gar nicht normal werden, muss folglich auch nicht weiter Zeit damit verschwenden, es zu versuchen, oder Tränen vergießen, weil es nicht klappt. Stattdessen zeigt das Buch Wege auf, per "Selbstmanagement" mit der eigenen Sensibilität klarzukommen, sich die Rahmenbedingungen bewusst anzupassen oder mit Überzeugung andere, geeignetere Wege gehen zu können, ohne sich schlecht zu fühlen. Wenn ich den Boden unter meinen Füßen früher wackeln spüre, kann ich auch eher noch rechtzeitig zur Seite springen und komme so an Orte, die normalen Menschen nicht zugänglich sind. Da ist mit Sicherheit eine Menge Schönes bei.

Ich danke dem Autor für dieses Buch. Ich habe das Gefühl am letzten Teil einer langen Reise auf dem Weg zum Selbstverständnis angekommen zu sein. Ich traue mich nun wieder, mein Leben fortzusetzen, statt die meiste Zeit im Diagnosemodus zu verweilen, weil ich nun weiß, worauf ich mich damit einlasse - und dass ich nicht defekt bin. Und dem nächsten normalen Menschen, der mir dazu rät, es einfach auszuhalten und durchzustehen, kann ich was zum Lesen geben. Normale Menschen laufen auch nicht weiter, wenn ihre Füße bluten und sie eine Wahl haben. Sie kaufen sich bessere Schuhe oder ändern den Weg.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2011 2:06 PM MEST


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