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Rezensionen verfasst von
M. Roehm "aufziehvogel2"
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Das Zweite Gesicht (01) (Kriminalhörspiel)
Das Zweite Gesicht (01) (Kriminalhörspiel)
Preis: EUR 12,42

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Psychologisch unspektakulärer und ruhiger Krimi, 2. Februar 2011
Die neue Hörspiel-Serie um Professor Siegmund Freud nimmt den Hörer mit auf eine Reise in das Hauptwerk des Erfinders der Psychoanalyse.
In seinem ersten Fall als unterstützender Ermittler des Gendarmen Karl Gruber findet Freuds jüngste Tochter Anna ihren Weg als Augen und Ohren des Vaters an der Seite des Polizisten und entlarvt auf diese Art und Weise einen Mörder mit einer Störung des Geistes.

Atmosphärisch durchaus ansprechend und sehr sehr gut besetzt mit Hans-Peter Hallwachs, Andreas Fröhlich (wie immer genial) und Felicitas Woll in den Hauptrollen, darüber hinaus mit Rolf Zacher als frühem Choleriker lässt der langsame Einstieg in die Serie jedoch ein Gespür für eine vielschichtige Handlung und eine schlüssige Auflösung vermissen.
Als Verbindung von Freuds Hauptwerk mit der Hörspielunterhaltung durchaus geeignet und gespickt mit inneren Dialogen mit ICH und ÜBER-ICH bekommt man eine knappe Stunde gut inszeniertes Ohrenkino geboten, die im Laufe der Fortsetzungen hoffentlich noch ihren roten Faden findet und nicht in verquastem Therapeuten-Bla-Bla versandet!


Die Geisterseher
Die Geisterseher
von Kai Meyer
  Audio CD

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, unheimlich und nahezu perfekt!, 30. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Geisterseher (Audio CD)
Die Vertonung dieses frühen Romans von Kai Meyer ist für mich eines der Highlights der vergangenen Hörspiel-Produktionsjahre.
Tolle Sprecher, darunter die immer nahezu genialen Interpretationen von Marius Clarén, Andreas Fröhlich, Gerlach Fiedler und Hasso Zorn, erzeugen zusammen mit der sehr guten Musik- und Geräuschuntermalung ein Schauererlebnis der besonderen Art.
Soghafte Spannung, eine unglaublich detailverliebte Inszenierung und sowohl fiktionale als auch tatsächliche Details aus der deutschen Literaturgeschichte lassen die 280 Minuten Laufzeit in Kurzweil vergehen.
Was da aus dem Verlage Zaubermond kommt, sucht tatsächlich seinesgleichen in der aktuellen Hörspiellandschaft.
Für mich, einen eher kritischen Hörer, das momentan beste vertonte Buch auf dem Markt (November 2008)!
Einfach super und eine echte Empfehlung für die dunkle Jahreszeit!


Uncharted: Drakes Schicksal [Platinum]
Uncharted: Drakes Schicksal [Platinum]
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 15,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungener Adventurer mit viel Action, 20. September 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
"Uncharted: Drakes Schicksal" in der Platinum Serie der PS3 ist eine Anschaffung wert. Als vollpreisiges Original bei Erscheinen wäre ich etwas enttäuscht gewesen jedoch unter der Voraussetzung des reduzierten Preises kann man wirklich nichts falsch machen.
Wer gerne Spiele wie die "Resident Evil" - Reihe und "Tomb Raider" spielt, der liegt hier genau richtig, denn sowohl Steuerung als auch die allgemeine Art des Spieles sind ähnlich.
Zunächst fällt positiv auf, daß die Charaktere, die Handlung und die Machart trotz ihrer bekannten Aufmachung etwas erfrischend neues bieten. Es gibt spritzige Wortgefechte, filmreife Zwischensequenzen die ab und an auch mal an große Hollywood-Abenteuerfilme (der in einem Test erwähnte "Romancing the Stone" allen voran) denken lassen und ein tolles Spielergespann.
Negativ stieß mir nach einiger Zeit auf, daß man alsbald nur noch seinen Weg freischießen muss und Massen an Gegnern einem das Leben schwer machen. Leider wird an diesen Stellen sowohl innovative Spielstrategie als auch die verfolgte Storyline vollkommen aus dem Focus des Spielers gedrängt so daß man bald das Gefühl hat, einen Ego-Shooter vor sich zu haben!
Eingestreut in diesen Wust aus Ballern und teilweise wirklich unvorteilhaften Kletterpartien, bei denen die Kamera so plötzlich in einen Weitwinkelmodus schaltet, daß man das eine ums andere Mal abstürzen nicht vermeiden kann, sind kleine Ergänzungen zum Spielerfortschritt.

Neben Schätzen sammeln und den wirklich sympathischen Charakteren gefiel mir von Anfang bis Ende die Präsentation auf der PS3: Einmalige Kameraeinstellungen, detailierte Grafik und eine derart lebendige Umgebungstextur, daß man sich stellenweise wirklich in einem interaktiven Film bewegen könnte. Zwar bleibt aufgrund der sehr straighten Storyline und dem vorgegeben Weg, der so gut wie nie Spielraum für freie Erkundungen bietet, der Wiederspielwert sehr gering aber wer sich mal ein Wochenende in Abenteuer/Südsee-Flair gönnen möchte, der ist mit "Uncharted" bestend bedient!

Aufgrund der wirklich beeindruckenden Optik und der schnell erlernten Steuerung ein erster Klassiker unter den PS3-Spielen - doch einer Lara Croft kommt Drake noch nicht ins Gehege!!!


Gruselkabinett 32/33 - Jagd der Vampire-Box
Gruselkabinett 32/33 - Jagd der Vampire-Box
Preis: EUR 15,97

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gruselige und atmosphärische Täterhatz mit Stil, 19. April 2009
Nach dem großartigen aber auch reichlich ungruseligen (was soll das Thema auch hergeben) "Glöckner von Notre Dame" besann sich das Team um Marc Gruppe bei Titania Medien wieder auf ein gutes Gruselstück - dieses Mal von der in Fantasy- und Science-Fiction-Kreisen wohlbekannten Barbara Hambly.
"Jagd der Vampire" zeigt vom spannenden Einstieg bis zum wirklich horrormäßigen Finale wieder einmal all den anderen Hörspielproduzenten, wo der Hammer hängt.
Von einer eher gemächlichen Jagd auf einen Killer von Vampiren und Menschen zieht das Hörspiel alle Register moderner Erzählkunst und wirft den Zuhörer dank geschickt platzierter Soundkulisse, Musik und Effekten mitten in eine übernatürliche Detektivstory, die sich durch die dieses Mal sehr passend ausgewählten Sprecherinnen und Sprecher in der oberen Liga selbst der "Gruselkabinett"-Hörspiele platziert!
Besonders die extreme Wandlungsfähigkeit von dem ohnehin sehr guten David Nathan beeindruckte mich über die Maßen und Katja Nottke gibt eine herrlich mysteriöse Grand Dame der Pariser "Unter"-Welt.

Zwar ist der Winter vorüber aber mit "Jagd der Vampire" hat man auch im Frühling immer eine spannende Gruselgeschichte zum Hören im Gepäck - mehr davon bitte!


Der Sternwanderer
Der Sternwanderer
DVD ~ Claire Danes
Preis: EUR 5,97

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitgemäße Fantasy - unheimlich toll inszeniert!, 19. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Sternwanderer (DVD)
Matthew Vaughn, seines Zeichens Ehemann von Claudia Schiffer war seinerzeit vor Brett Ratner für die Regie von X-Men 3 im Gespräch. Nach Sichtung seines zusammen mit Autor der Romanvorlage Neil Gaiman vorbereiteten Kinomärchens "Stardust" oder "Der Sternwanderer" komme ich nun zu dem Schluß, daß da durchaus Hoffnung auf eine sehr gute Nachfolge von Bryan Singer bestanden hätte, wenn auch der Abschluß der X-Men so auch ein rundes Bild abgegeben hat!
Nun aber zu dem im Kino leider recht untergegangenen und wenig beachteten Geniestreich auf der vorliegenden DVD. "Der Sternwanderer" bietet auf den ersten Blick die übliche Fantasy-Story von Magie, einem abenteuerlustigen Burschen, der für seine Liebste bis ans Ende der Welt bereit ist zu gehen, Hexen und einem schrulligen Schiffscaptain.
Doch weit gefehlt, denn hier ist wirklich nichts so wie es scheint. Der große Held bleibt den ganzen Film hindurch recht unbedarft und deshalb sympathisch, die Angebete ist eine verwöhnte und habgierige Schönheit, die Hexen eine trottelige Altweiber-Truppe und der angesprochenen Captain hat auch so seine Schrullen.

Die Inszenierung bietet erfrischende Situationskomik und nicht ein bombastisches Effekte-Gewitter - zwar sind auch hier geschickt platzierte Tricks vorhanden aber nie zuvor wirkten sie auf mich so perfekt eingeflochten wie in "Der Sternwanderer", daß sie beinahe nicht einmal auffallen.
Die schrulligen Charaktere sind herrlich überdreht und stellenweise wirklich grandios gespielt (Michelle Pfeiffer als selbstironische Hexe voller Komplexe ist DAS Highlight des Films) und die Geschichte findet ein rundum gelungenes Ende.
Vom Stil her erinnerte mich der Film stets ein bißchen an die "Shrek" - Animationen, denn hier bieten sich auch allerhand Gelegenheiten, einigen der auftretenden Figuren ihres Mythos zu berauben;-)

Die DVD bietet ein wirklich brilliantes Bild und der Ton teilt selbst kleinste Surround-Effekte auf, so daß man Gewitter, Blitze und klirrende Spiegel aus allen Ecken hören kann. Das werbelastige Making Of ist ein guter Bonus und die Entfallenen Szenen sind ganz nett aber im Film hätten sie sehr deplaziert gewirkt. Das Blooper-Reel ist ebenfalls ein guter Bonus aber außer daß man erfährt, daß Claire Danes offenbar eine sehr alberne Zeitgenossin ist, habe ich da auch schon besseres gesehen.

Als Fazit bietet die DVD einen der schönsten Filme der letzten Jahre, der wieder einmal zeigt, daß Liebe und Abenteuer auch in zeitgemäßer Form vereinbar sind! Toll!


Der letzte Vampir: Thriller (Laura Caxton, Band 26643)
Der letzte Vampir: Thriller (Laura Caxton, Band 26643)
von David Wellington
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenig erwartet aber positiv überrascht, 7. September 2008
Wer ist David Wellington und wieso muß noch ein Buch über Vampire her?

Eben diese Frage stellte ich mir als ich "Der letzte Vampir" in einer Bahnhofsbuchhandlung fand. Da ich dachte, nach Anne Rices immer langweiliger werdenden Leidensgeschichten und Stephenie Meyers ebenso langatmiger Teenie-Schmonzette "Bis(s) zum Morgengrauen" wäre das Thema Vampirismus endgültig auf altmodisches "Gaslicht"- Niveau abgeglitten, erwartete ich auch nicht viel aber wurde wirklich positiv überrascht!

Der neue Grusel-Autor Wellington erzählt schnörkellos eine gewalttätige Vampir-Hatz, in die eine wenig gewohnte aber zu unglaublicher Härte fähige Polizistin hineingezogen wird. Dabei entpuppt sich sowohl Schreibstil als auch Art des Storyaufbaus als sehr spannungsfördernd.
Häppchenweise wird da nämlich die Geschichte einer großangelegten Verschwörung der Untoten erzählt, die je weiter sie fortschreitet, immer mehr ihrer dämonisch verschlungenen Pfade offenbart.

Zugegegenenermaßen bleiben die Charaktere Abziehbilder großer Vorbilder aber daß die Heldin lesbisch ist, der Vampirjäger in mehr als einem Charakterzug an eine Mischung aus Hannibal Lecter und Professor Van Helsing erinnert und der Drahtzieher der Verschwörung ganz anders ist als erwartet erscheint mir als nettes Spiel mit Querverweisen der Blutsauger-Literatur.

Es gibt Action, Blut, gruselige Schauplätze und den typischen inneren Zwiespalt der Helden und "Der Letzte Vampir" macht wahrlich Lust auf mehr! Dabei bleibt alles zwar unterhaltend aber nicht platt - eine Kunst, welche nichtmal Helmut Rellergerd (aka Jason Dark) nach zwanzig Jahren so gut beherrscht!

Ich für meinen Teil habe die Fortsetzung "Krieg der Vampire" sehnlichst erwartet, denn wenn Wellington sich von Teil zu Teil steigert, dann hat er demnächst die neue Referenz auf dem Blutsauger-Markt zu werden!!!


Monster Island 1: Stadt der Untoten
Monster Island 1: Stadt der Untoten
von David Wellington
  Taschenbuch

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nix Neues an der Zombiefront, 7. September 2008
Nun, da bedient sich ein Autor dem grassierenden Zeitgeist und veröffentlicht einen knüppelharten Zombieroman in der Tradition von Danny Boyles "28 days later" und Zack Snyders "Dawn of the Dead" und der Verlag vermarktet es als Beginn einer Trilogie, um sich die Aufmerksamkeit des geneigten Lesers zu sichern.

Klingt alles nach einer Erfolgsstory. Diese würde ich dem Autor David Wellington auch gönnen, erscheint er mir doch als ein Mensch, welcher sich gut mit Theorie und Praxis übernatürlicher Kreaturen beschäftigt hat - doch leider empfand ich "Stadt der Untoten" nicht gerade als innovativ und gut durchdacht.
Ein paar nette Ideen wie den "aufgebenden" Charakter, welcher sich selbst zum Zombie mutieren läßt und anschließend einen Kampf mit dem eigenen Gewissen ausficht, ob er sich nun an Menschenfleisch gütlich tun soll oder nicht und auch die Idee mit den Kindersoldatinnen als Schutztruppe gefallen mir da schon - überhaupt atmet der Roman zu Beginn die atmosphärische Luft guter Zombiefilme. Leider drängt sich immer wieder der Vergleich zu oben genannten Zellulloidwerken auf und da hat "Stadt der Untoten" immer wieder die Nase hinten weil er eben ein Roman ist.
Mit der Zeit gerieten mir der ewig pessimistische Hauptcharakter und seine nervigen Begleiter aller Art so sehr auf die schiefe Bahn, daß sie selbst als gebrochene Helden ihre Wirkung nicht voll entfalten können.

Das Epos würde als Film vielleicht etwas taugen aber David Wellington will einfach zuviel und erreicht zu wenig, sowohl sprachlich als auch Ideentechnisch.

Unter dem Strich bleibt ein nettes Zombiehappening, welches jedoch das Interesse am Fortgang der Handlung bei mir bereits nach 200 Seiten erlischen ließ. Schade, denn ich fand, daß der Newcomer Wellington durchaus sein Potential hat und mit "Der letzte Vampir" auch einen sehr guten und durchdachten Vampir-Schocker erschaffen hatte, der im Wust der im Zuge der Stephenie Meyer-Schmonzetten erscheinenden Romantik-Thriller absolut notwendige Härte vertritt.

So bleibt die Wartezeit auf einen guten Zombie-Roman weiterhin lang und so langsam drängt sich mir der Verdacht auf, daß das Thema in filmischer Umsetzung durchaus besser und effektiver aufgehoben ist!


Die Tore der Welt
Die Tore der Welt
von Ken Follett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spannend - aber Banalität in Reinkultur, 1. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt (Gebundene Ausgabe)
Da haben wir also 18 Jahre gewartet und gehofft, dass sich Großbritaniens Gentleman-Schriftsteller Ken Follett seine wegweisende und vor Atmosphäre überquellende Geschichte um die "Säulen der Erde" nehmen würde, um sie erzählerisch und handlunstechnisch in einer Fortsetzung zu verbessern und jetzt das!
Zugegeben, die Geschichte 200 Jahre später in der gleichen Ortschaft anzusiedeln rechtfertigt schon den Titel einer Fortsetzung - doch die über weite Strecken weit hergeholten Vesuche, die handelnden Personen als Nachfahren von Tom Builder und Lady Aliena zu verkaufen, grenzt an kalkulierte Gewinnmache!
Vielmehr bietet uns hier Ken Follett schwelgerische Mittelalter-Romantik und arbeitet wie bereits in seinem Vorgänger mit Holzhammer-Methoden wie das gewissenlose Leid von cleveren Personen, Abhängigkeit bis zum Äußersten von der Gunst des Herrn und natürlich die Rolle der Kirchenmacht, welche immer wieder den Fortschritt unterbindet, wie sie es auch heute noch indirekt tut.
Die handelnden Figuren erlangen niemals ein nur ansatzweise erträgliches Maß an Glaubhaftigkeit und so kann eine als Hexe verurteilte Kaufmannstochter mal eben zum Prior einer Stadt aufsteigen, ein verkannter Baumeister die schönsten Paläste Europas bauen, ein hinterlistiger Mönch in Reichtum schwelgen und ein verurteilter Mörder und Vogelfreier seinen sadistischen Vorlieben als Adeliger frönen.
Dies ist eindeutig zuviel des Guten und wie bereits in seinen unsäglichen Seifenoper-Romanen "Die Brücken der Freiheit" und die "Pfeiler der Macht" beweist uns Ken Follett wieder einmal, dass er zwar ein hervorragendes Talent hat, Geschichten spannend zu erzählen, jedoch keines, um sich diese Geschichten auszudenken!

So bleibt mit die "Tore der Welt" eine ebenso spannende wie unsäglich banale und an den Haaren herbeigezogene Unterhaltung, welche zwar die Stimmung und Atmosphäre von "Die Säulen der Erde" übernimmt aber leider auch ihren ausgetretenen Storypfaden folgt - schade, aber anscheinend nach Dan Brown noch immer der Garant für hohe Verkaufszahlen!


27: Zwiespalt & Original Soundtrack
27: Zwiespalt & Original Soundtrack

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rückkehr zu den Wurzeln mit Neuigkeit!, 24. November 2007
Steven Burns ermittelt dieses Mal mit Larry Newmann und Sonny Heseltine im Gepäck in Mexiko am Tag der Toten.

Nachdem es in den beiden vorangegangenen Hörspielen eher um Bakerman und Joyce ging, stehen hier wieder wie in der ersten Folge und Nr. 23 "Bereit", Stevens Stellungen in der Hirarchie der Trudeau-Kommission und der Grauen Engel im Mittelpunkt. Man erfährt etwas mehr über seinen Bezug zu den Zauberern und "Zwiespalt" schlägt eine hervorragende Brücke zum ersten Roman der Buchserie bei Ullstein, den "Grauen Engeln".
Wie gut so ein Crossover-Marketing für die Mystizität einer Hörspielserie sein kann, zeigt sich nun endlich.

Die Atmosphäre, ein seit langer Zeit bestehender Pfeiler der Gabriel Burns - Hörspiele setzt erneut Maßstäbe und die Musik beschreitet neue Pfade, welche mir persönlich besser gefallen als die der letzten CDs.

Einzig und allein die Kurzweil der Handlung, die bei genauem Hinhören nicht wirklich lange Unterhaltung bietet und der aufgezwungene Miterwerb des uninteressanten Soundtracks stört mich hier ein bißchen, so dass die Höchstwertung versagt bleibt.

Die Spannung auf neue Abenteuer von Steven Burns steigt jedoch ins Unermessliche...


Kapitel 01: Unweit
Kapitel 01: Unweit
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,79

18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stimmig, tolle Sprecher aber wo ist die Handlung???, 9. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Kapitel 01: Unweit (Audio CD)
Volker Sassenberg, seines Zeichens Produzent und Erfolgsträger der "Gabriel Burns"- Serie, versucht sich mit seinem Team an einem Fantasy-Hörspiel. Selbstverständlich versucht man sich auch hier von eindeutigen Produktionen dieser Art abzuheben und erschafft eine perfekte "naturnahe" Geräuschkulisse, eine wirklich unübertroffene Atmosphäre und allerlei Detailverliebtheit.

Die Sprecher sind teilweise auch aus "Gabriel Burns" übernommen (Timmo Niesner holt hier zwar nicht so viel aus seiner Rolle raus aber schließlich handelt es sich um die erste Folge) und machen ihre Sache sehr gut, auch wenn die tolle Martina Traeger als Motzblatter etwas unterfordert ist!

Alles in allem wäre "Unweit" der tolle Auftakt zu einer tollen Fantasy-Saga, wenn man daran gedacht hätte, eine Handlung hinzuzufügen, die nicht von Minute 1 gleich derart mysteriös und verschlossen daherkommt, dass der Zuhörer rein gar nichts kapiert, was da geschieht. Ein paar einführende Erklärungen wären wünschenswert gewesen, zudem fehlt der nötige Drive, um eine gelinde Spannung zu erzeugen. Bedeutungsschwangere Wortkreationen, neue Rassen und geflüsterte Sätze en masse machen noch kein mitreißendes Hörspiel aus - vom Innovationswillen getrieben scheinen Sassenberg und sein sonst so eingespieltes Team übers Ziel hinausgeschossen zu sein. Schade, denn zumindest ich habe trotz aller Vorzüge nun eigentlich keine Lust mehr auf die Fortsetzungen, die ohnehin in Abständen erscheinen sollen, die auch dem letzten geneigten Hörer das Interesse vermiesen könnten...


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