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MusicJunkie

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Nur Für Anfänger Klavier: Eine erste Anleitung zum Klavierspielen. Inklusive einer Playalong CD
Nur Für Anfänger Klavier: Eine erste Anleitung zum Klavierspielen. Inklusive einer Playalong CD
von Heather Slater
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

65 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hab mir deutlich mehr erwartet, 28. Mai 2011
Schon beim ersten Aufschlagen war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Das Buch hat nur 40 Seiten und enthält nur wenige Übungen bzw. Lieder und Klavierstücke.
Für Anfänger, die sich das Klavierspielen selbst beibringen möchten (wovon ich dringen abrate!), mag diese Heft ganz angenehm sein, da es gut verständlich ist und sich das Niveau der Lektionen in kleinen Schritten steigert. Wichtige Grundlagen der Musik sind vorhanden, und Klavieranfänger, die durch ein anderes Instrument bereits musikalische Erfahrung haben, könnten Gefallen an dem Buch finden.
Wahrscheinlich ist kein Werk perfekt, wenn es darum geht, sich ein Instrument ganz allein beizubringen, und sie es auch bei diesem Buch. Die Reihenfolge der Übungen weiß nicht zu gefallen. Das erste richtige spielbare Musikstück im Viervierteltakt ist "Jingle Bells" - ein Weihnachtslied. Wenn man nicht gerade im Winter anfängt, so will man dieses Stück nicht spielen. Viel bleibt da aber nicht mehr übrig, da viele der anderen Stück im 3/4-Takt gehalten sind, mit dem man sich eigentlich überhaupt nicht beschäftigen sollte, solange man nicht die wichtigsten Grundlagen gelernt bzw. das richtige Gefühl für Rhythmus bekommen hat. Ebenso sind punktierte Noten für Anfänger sicher zu schwer zu verstehen, weshalb diese lieber weiter hinten im Buch stehen sollten.

Schade auch, dass nicht viel zum Üben allgemein gesagt wird. Natürlich kann man sich das Tempo selbst aussuchen, wenn man sich mit so einem Buch selbst ein Instrument beibringt. Dennoch ist es ratsam, täglich zu Üben, und das wenigstens eine halbe Stunde. Übungen sollte man mehrmals wiederholen, und man sollte stets langsam beginnen und das Tempo dann langsam steigern, wenn man eine Übung gut beherrscht. Auch die Verwendung eines Metronoms ist ratsam. All dies wird in dem Buch leider nicht erwähnt.

Auch die CD ist mehr schlecht als recht. Mit unnötigen orchestralen Begleitungen, die an Keyboardautomatik erinnern, wird hier vom wesentlichen, dem Klavierspiel abgelenkt (teilweise ist das Klavier nicht laut genug zu hören). Außerdem lässt sich logischerweise das Tempo der Übungen nicht einstellen, teilweise sind die Mitspiel-Tracks zu schnell.

Ich empfehle dringend, eine andere Reihenfolge einzuhalten. Bis Seite 25 kann man der Reihe nach vorgehen, aber die Akkorde ab Seite 26 sollte man sich erst später anschauen. Ebenso Punktierte Noten und 3/4-Takt.
Meine Empfehlung: Seite 1 - 25, dann Seite 30, 32, 35, 26, 27, 28, 29, 33, 37, 38, 34, 36, 39.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 14, 2014 8:24 PM CET


Klavier lernen leicht gemacht
Klavier lernen leicht gemacht
von Herb Kraus
  Broschiert
Preis: EUR 3,99

55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klavier lernen schwer gemacht, 28. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Klavier lernen leicht gemacht (Broschiert)
Die ersten Seiten wissen zunächst zu überzeugen. Man bekommt die wichtigsten Grunlagen der Musik und des Klavierspiels mitgeteilt. Die ersten Übungen sind noch recht leicht, doch dann verliert das Buch schon seinen leichten Charakter. Zwischendrin findet man völlig unverständliche und unnötige Übungen, die nur auf Texten und Therie basieren. Desweiteren findet man später komplizierte musikalische Theorie, die ein Anfänger überhaupt nicht benötigt.
Die Lektionen sind nicht gut geordnet und das Niveau steigert sich zu schnell. So wird man schon recht bald mit Vorzeichen konfrontiert, bevor man überhaupt ein erstes, richtiges Klavierstück gespielt hat. Das ist pädagogisch überhaupt nicht sinnvoll.
Meiner Meinung nach sollten alle Übungen in einem Anfängerbuch für einen erfahrenen Pianisten mit Leichtigkeit vom Blatt spielbar sein. Aber auch ich musste bei einigen Stücken konzentriert vorgehen und üben.

Dennoch kann ich dieses Buch guten Gewissens als Zusatz empfehlen, aber am Besten nur, wenn einem ein erfahrener Pianist zur Seite steht oder man selbst schon musikalisch Vorgebildet ist. Denn es enthält die wichtigsten Grundlagen der Musik und viele gute Übungen, die oft veranschaulichend und auch herausfordern sind.

Fazit: Für ein Selbststudium absolut unbrauchbar, da das Buch seinem Namen nicht gerecht wird (im Gegenteil). Von einem Alleingang ist aber generell abzuraten, wenn man keine musikalische Vorbildung hat. Wer diese jedoch hat oder einen erfahrenen Musiker bzw. einen Klavierlehrer zur Hilfe hat, so kann einem dieser passende Übungen und Theorien auswählen und man kann durchaus etwas lernen. V.a. der günstige Preis rechtfertigt den Kauf als Zusatz zu einem besseren Werk.


Mamma Mia!
Mamma Mia!
Preis: EUR 5,00

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht ausreichend, 4. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (Audio CD)
Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf diesen Soundtrack in seiner Form. Zum Film sag ich nicht viel, mir hat er gefallen, allerdings finde ich ihn nicht perfekt, und im Vergleich zu einem Bühnenmusical muss man Abstriche machen. Insgesamt ist die Musik einfach sehr gut produziert und mit Orchester nochmal aufgepeppt. Sehr schön.

Positiv:
The Master himself, Benny Andersson, hat den Soundtrack produziert und die Keyboards gespielt. Er hat seine alten Musikerfreunde zusammengetrommelt, damit die Musik im Film möglichst nach ABBA klinkt. Das ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Die Songs sind vom Sound und vom Arrangement meist nah an den Originalen, was eigentlich das Highlight am Film ist. Die Songs klingen einerseits klassisch nach ABBA, gleichzeitig aber auch modern und druckvoll.

Negativ:
Pierce Brosnan. Ich sag nur Publikumsmagnet - aber dafür kann der Soundtrack jetzt auch nichts. Ich finde es jetzt nicht mal so schlimm, dass Chiquitita und I do, I do fehlt - im Film sind die Stücke ja auch recht kurz und haben eher Rezitativ-Charakter. Also eher Dialoge als richtige Lieder. Trotzdem hätte man sie verlängern können und draufpacken können - schließlich soll der Soundtrack ja eher als ein Popalbum betrachtet werden (steht auch im Booklet). (Die Songs sind nicht so drauf, wie sie im Film vorkommen, sondern wie Poplieder gestaltet, ohne Dialoge, was ich aber sehr gut finde!).
Sehr schade finde ich, dass die Lieder, die für den Film gestrichen worden, nicht auf dem Soundtrack drauf sind. Schließlich ist "The Name of the Game" auch drauf, obwohl das Lied im Film nicht vorgekommen ist. Da hätte genauso "One of us", "Under attack" und "Thank you for the Music" noch dazutun können. (Thank you for the Music ist zwar als Hidden Track drauf, allerdings nur die Pianoversion, die am Schluss des Films gespielt wurde. Die "richtige" Version aus dem Musical ist viel fetziger.)Würd sich bestimmt schön anhören. Meryl Streep singt "One of us"... immerhin sind noch 10 Minuten Spielzeit frei.

Da einem nicht alles geboten wird, wo es doch so einfach wär, gibt es nur 3 Sterne.


Cats (Deutsche Originalaufnahme)
Cats (Deutsche Originalaufnahme)
Preis: EUR 7,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz in Ordnung!, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Cats (Deutsche Originalaufnahme) (Audio CD)
Die deutsche Originalaufnahme stellt keine Gesamtaufnahme dar, sondern bietet Höhepunkte aus dem Musical. Wenn man Fan ist, sollte man die CD schon im Regal stehen haben, zumal sie heutzutage sehr günstig ist. Vielleicht sollte man aber nichtsdestotrotz die Londoner Aufnahme besitzen. Insgesamt sind die Lieder schön eingespielt und eingesungen worden. Sowohl die Solisten als auch das Ensemble wissen zu gefallen. Besonders gut gefällt mir Steve Barton als Munkustrap, Angelika Milster als Grizabella und der Stimme des Rum Tum Tuggers (ich weiß nicht, wie der Sänger heißt). Instrumental gefällt mir die CD im großen und ganzen gut, allerdings weiß ich nicht, wie das Musical live im Moment klingt, da ich es noch nicht gesehen habe. Jedoch vermisse ich einige Streicherarrengements, gerade bei "Erinnerung" (Memory) wünscht man sich dann doch ein imposantes Streichersolo. Hier hätte man mehr geben können, zumal es sich ja um eine Originalaufnahme handelt. Irgendwie klingen andere Aufnahmen insgesamt fetziger als diese. Außerdem ist der Klang etwas altbacken, der Sound ist nicht sonderlich dynamisch und druckvoll. Desweiteren bin ich vom Stück "Grizabella" enttäuscht. Da kenne ich eine schönere, melodischere Version. Diese ist (bis auf den Schluss) recht monoton.
Die restlichen Lieder sind aber wirklich OK und deshalb gibt es von mir 3 Sterne.


Speedlink Converter (Adapter für den Anschluss eines PlayStation 2 Gamepad an den USB-Port des PCs)
Speedlink Converter (Adapter für den Anschluss eines PlayStation 2 Gamepad an den USB-Port des PCs)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 26. Juli 2008
Der Adapter eignet sich sowohl für PS1- also auch für PS2-Controller. Er ist also ideal für Leute, die noch einen alten Controller von früher haben oder die sich nicht vom PS2-Controller an einen anderes PC-Gamepad umgewöhnen wollen. Außerdem spart man Geld. Der Adapter sieht gut aus und ist schnell installiert, die Konfiguration ein Kinderspiel. Auch die Rumblefunktion ist OK. Klarer Kauftipp!


Back to Black
Back to Black
Preis: EUR 11,98

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischt..., 21. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Back to Black (Audio CD)
Ich finde das Album toll und höre es immer wieder gern. Es macht gute Laune, obwohl es eher ernst ist. Aber genau das mag ich. Rehab ist definitiv das beste Lied zum Einstieg, es macht gleich richtig Stimmung. Insgesamt geb ich dem Album aber nur drei Sterne, weil ich mehr von diesen "knackigeren" Songs hören will, wie Rehab, I'm No Good, Back To Black, Tears Dry On Their Own. Die anderen Lieder hör ich auch gern, allerdings sind sie meist jazziger und etwas seichter. Mir gefallen die Stücke mit mehr Soul einfach besser. Vielleicht hätte man auch die Anordnung der Songs anders machen sollen. Tears Dry On Their Own ist der letzte peppigere Song, danach kommen nur noch die softeren Songs. Vielleicht hätte man eins meiner Lieblingslieder noch dazwischen klemmen sollen, z.B. an vorletzer Stelle. Ansonsten kann ich nur sagen, dass Amy Winehouse wirklich eine grandiose Stimme und einen tollen Musikstil hat, v.a. einen sehr authentischen, sie klingt z.B. ganz anders als Duffy. Ihre Musik ist so zwischen Mainstream und Alternative und hat viele Retroelemente, gepaart mit modernen Klängen. Eine tolle Abwechslung zum sonst eher mageren Musikangebot der letzten Zeit. Außerdem klingt ihre Musik teilweise so jugendlich, dann auch wieder sehr erwachsen und reif, deshalb spricht sie Menschen jeder Altersgruppe an. Meine Mama kann jedes Lied mitsingen :-)
Dieser Version würd ich 3,5 Sterne geben, der Deluxe Edition geb ich 4.


The Golden Compass
The Golden Compass
Preis: EUR 18,82

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Filmmusik, 4. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Golden Compass (Audio CD)
Gleich vorweg, ich habe den Soundtrack noch nicht gehört, ich bewerte lediglich, wie die Musik im Film und damit der Film selbst auf mich gewirkt hat. Meiner Meinung nach ist die Filmmusik nicht besonders auffällig, außer in besonders dramatischen Szenen, die durch die Musik sehr gut unterstützt werden. Viel bleibt von der Musik nicht hängen, aber das, was man sich merkt, ist sehr gut. Was mir jedoch ein wenig fehlt, sind für einen typischen Fantasy-Film die Chöre: die sphärischen, hohen Frauenchöre und die imposanten gemischten Chöre. Davon hört man nicht viel. Ansonsten ist die Instrumentierung sehr gut, der Komponist setzt hauptsächlich auf Streicher, Blechbläser, Trommeln und Pauken.
Wer den Film gut findet und sich für Filmmusik interessiert, dem kann ich den Soundtrack (eigentlich Score) nur empfehlen. Vielleicht wäre mit einem anderen Komponisten ein noch etwas besserer Soundtrack dringewesen. Ich vermute mal, dass man wegen der hohen Produktionskosten auf einen etwas weniger namhaften Komponisten gesetzt hat, der seine Arbeit aber sehr gut gemacht hat. Was mir beim ersten Teil gefehlt hat (Chöre), kann sich ja in den Nachfolgern noch steigern. Das letzte Lied "Lyra" im Abspann ist mir gleich positiv aufgefallen, dass es von Kate Bush ist, hätte ich zuerst nicht gedacht.


My Winter Storm (Deluxe Edition) [CD+DVD]
My Winter Storm (Deluxe Edition) [CD+DVD]
Preis: EUR 22,50

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach längerem reinhören einfach traumhaft, 18. November 2007
Anfangs war ich nicht sehr überzeugt. Von I Walk Alone war ich von Anfang an restlos überzeugt, das Lied ist wirklich total mitreißend. Aber insgesamt dachte ich zunächst, das Album enthält nicht nur gute Songs und ist somit insgesamt nicht so gut. Gerade beim ersten "Durchschalten" durch die einzelnen Tracks war ich erst ein bisschen enttäuscht, was daran liegt, dass viele Songs sehr langsam und reduziert anfangen und sich erst in ihrem späteren Verlauf steigern. Wenn man sich aber mal das Album von vorne bis hinten am Stück anhört, merkt man, was für ein starkes Album man da hat. Nahezu jedes Lied ist gut, nicht nur jedes Lied für sich, sondern das ganze Album ist insgesamt stimmig und die Reihenfolge der Lieder ist sehr gut ausgewählt. Durch die verschieden Charaktere, in die Tarja im Booklet und auch im Video zu "I Walk Alone schlüpft", und durch die nahtlosen Übergange zwischen den Liedern wirkt das ganze Album wie ein Konzeptalbum. Die Melodien überzeugen sofort, da sie einfach traumhaft sind, Tarja schöpft auch ihren gesamten Stimmumfang aus. Aber nicht nur der Gesang, auch die instrumentalen Melodien, die oft im Vordergrund stehen, und die Hintergrundmusik sind sehr eingängig und wunderschön. Hier überzeugt die instrumentale Seite der Musik, was bei Solo-Künstlern eher selten ist. Tarja zeigt, dass sie was von Musik versteht und einen guten Geschmack hat und setzt auf ein volles Orchester und einen großen Chor, was teilweise doch noch stark an Nightwish erinnert. Das ganze wird vermischt mit viel Klavier und richtigen rockigen Klängen, was ich anfangs nicht erwarten hätte, ich dachte, Tarja schaltet einen Gang zurück und lässt ihre Musik stärker von der Klassik beeinflussen. Stattdessen hat sie eine gute Mischung aus Klassik und Rock/Metall geschaffen, die mich schließlich doch überzeugt hat. Einzige Außnahme: Ciarans Well. Der Track ist mir für doch ein bisschen zu übertrieben hart, vielleicht ändert sich das aber noch nach mehrmaligem Hören.

Man merkt, dass Tarja wirklich ehrliche Musik macht, die von Herzen kommt. Gerade die härtere Seite wirkt keinesfalls aufgesetzt, sondern so, wie es sein sollte. Sie sagt auch auf der DVD, dass sie sowohl die ruhigen und klassichen Klänge als auch die harten Klänge mag, und das kauft man ihr auch ab. Das macht sie zu einer ernstzunehmenden Künstlerin. Das sie auf dem Musikmarkt durchaus bedeutend ist, zeigt der hohe Charteinstieg (Platz 3). Und in den Herzen von Hardcore-Nightwish-Fans wird sie sowie immer weiterleben :-) Schade nur, dass das Video von "I Walk Alone" im Fernsehen so selten gespielt wird, aber der ganze Hip-Hop lässt das einfach nicht zu :-(

Zu Tarjas Stimme: So voluminös und dunkel gefärbt wie zu Nightwishs Anfangszeiten klingt ihre Stimme nicht mehr, gerade in den tiefen Lagen eher hauchig und manchmal ein wenig schwach. Dafür ist ihr Sopran in den hohen Lagen so klar wie noch nie, und Tarja singt auf diesem Album oft hoch. Das ganze ist ja auch ein Crossover, da muss ihre Stimme nicht 100 % klassich klingen.

Zur optischen Gestaltung: Die Special Edition ist sehr schön ausgearbeitet. Das Digipak ist im ungewöhnlichen Hochformat. Das Cover repräsentiert das Album perfekt, das Album klingt wirklich so, wie es aussieht. Der Hund auf der Innenseite ist echt schön, aber noch besser hätte ich es gefunden, wenn es ein Wolf wäre =)

Zu den Bonustracks: Damned Vampire & Gothic Divine ist die rockigere und längere Version von Damned and Divine. Nicht schlecht. Der In-Extremo-Remix von "I Walk Alone" hats in sich, vorallem im Refrain kommt durch den Dudelsack richtige Mittelalterstimmung auf. Die Artist-Version überzeugt mich nicht so. Das Intro ist das Gleiche wie "Ite, Missa Est" und ansonsten sind bloß ein paar Instrumente mehr zu hören, aber zur normalen Version ist da kaum ein Unterschied.

Zur DVD: Das Making of the Album ist mir ein wenig zu kurz geraten. Tarja erzählt sehr viel persönliches, was ich gut finde, aber von den Aufnahmen der Instrumente sieht man wenig. Von den Orchester- und Choraufnahmen sieht man gar nichts, das ist dann doch sehr schade, weil Tarjas Musik davon lebt und weil es nochmals unterstreichen würde, wie hochwertig und vielseitig ihre Musik doch ist. Ansonsten ist die DVD interessant aber besonders oft will man sie sich nicht anschauen.

Für die Musik 4,5 Sterne und ein kleiner Abzug für die DVD führt zu 4 Sternen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2008 4:51 PM CET


Sawdust
Sawdust
Preis: EUR 5,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kann man sehen wie man will!, 14. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Sawdust (Audio CD)
Anfangs wusste ich nicht so recht, was ich von dieser Scheibe halten soll. Soll ich sie nun als Album oder als Compilation betrachten? Irgendwie kommt es schon stark kommerziell rüber, als Nachwuchsband gleich mit dem dritten "Album" eine Rarities-Compilation rauszubringen. Man meint schon, dass die Killers nochmal Kohle machen wollen und sich keine Mühe machen, sondern alte, bereits veröffentlichte Songs auf einer CD rausbringen. Andererseits war ich doch sehr erstaunt, wie viele B-Seiten die Killers produziert haben und auch enttäuscht, dass diese nicht auf den Alben vertreten sind, weil viele wirklich gut sind. Für sie war es bestimmt schwer, sich bestimmte Songs für die Alben rauszusuchen und die anderen einfach wegzuwerfen. Insgeheim hab ich mir ja eh immer eine CD mit all diesen zuvor unbeachteten Songs gewünscht.. wollte schon alle Tracks einzeln laden (legal natürlich), aber jetzt ist das nicht mehr nötig. Einige der Songs gabs ja auch als Bonus Tracks auf den Alben, aber das Wahre war das auch nicht.

Eigentlich haben die Killers ja das einzig Richtige getan: Sie haben viele gute Songs aufgenommen und die überschüssigen nicht verschwendet, sondern geschickt verpackt. Ich kann schon vor der Veröffentlichung sagen, dass ich richtig begeistert bin! Und mit ein bisschen Kreativität bescheren uns The Killers bestimmt in absehbarer Zeit ein neues Album, dann aber mit "brandneuen" Songs!


Das Phantom der Oper
Das Phantom der Oper
DVD ~ Gerard Butler
Preis: EUR 7,65

3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film mit vielen Fehlern, 1. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Phantom der Oper (DVD)
Also ich bin ja ein sehr kritischer Mensch. Und wenn bei einer Sache einige Teile schlecht sind und mir nicht gefallen, dann ist für mich das gesamte Kunstwerk im Eimer, auch wenn andere Teile gut sind. Und so ist das auch hier. Erst mal zu den positen Punkten:
+ Gute Idee
+ Optische und filmtechnisch sehr gelungene Umsetzung
+ hübsche Christine
+ Die Ouvertüre ist sehr gut und dauert länger als in der ursprünglichen Musicalfassung
+ Die Arrangements und Instrumentierungen sind gut, die Instrumente klingen sehr gut, besonders die Orgel, insgesamt ist auch die Klangqualität hervorragend

Doch das ganze nutzt mir nichts, wenn es auch viele negative Punkte gibt:

Die Stimmen sind sowohl im Original als auch in der deutschen Synchronisation nicht sehr gut. Heutzutage bekommt man ja oft "modernen Gesang" zu hören, früher waren es noch klassische Stimmen, die zählten. (Und das sage ich mit meinen 17 Jahren, wo ich damals das alles noch gar nicht miterlebt habe und selbst noch nie ein Musical besucht habe, was ich sehr bedauere. Aber ich höre viel Musik aus Musicals und habe dadurch bereits erfahrungen gesammelt.) Man höre sich doch nur mal Die Höhepunkte der Hamburger Aufführung aus dem Jahre 1990 an. Hier hört man noch einen klassischen Sopran (Anna-Maria Kaufmann als Christine) und einen ebenso klassischen Tenor (Peter Hofmann als Phantom). Klar, jede Aufführung klingt anders, man legt halt Wert auf Individualität. Aber ein Filmmusical ist nun mal ein Film: anders als bei verschiedenen Musicals, die an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Darstellern aufgeführt werden und immer anders klingen, ist ein Film ein Unikat, von diesem gibt es nun mal nur eine Version, und er soll vorzeigbar sein. Es sollen alle positiven Ideen vereint werden, sprich es soll einfach alles perfekt sein und das ist eben nicht der Fall. Hiermit komm ich dann auch schon zu den negativen Punkten:

Das Phantom hat im englischen Original eine krächzende und dumpfe Stimme. Kein Wunder, der Schauspieler hat in dem Gebiet auch keine Ausbildung vorzuweisen. Und die Stimme der Christine klingt in meinen Ohren zu tief. In der deutschen Entsprechung macht wenigstens Jana Werner ihren Job gut - ihr Gesang ist zwar auch nicht klassich, dafür klingt ihre Stimme frisch, jung, mädchenhaft unschuldig - passend zur Christine. Das Phantom ist mit dem ach so gelobten Uwe Kröger falsch besetzt, seine Stimme ist viel zu dünn und hell und auch alles andere als klassich.

Aber der größte Kritikpunkt liegt bei dem Lied "Das Phantom der Oper" in deutscher Sprache. Wer sich nur ein bisschen auskennt wird mir zustimmen: Der hohe Gesang am Ende des Lieds, da, wo das Phantom immer ruft: "Sing! Sing mein Engel! Sing für Mich!", dieser Gesang ist in der deutschen Synchronisation extrem leise abgemischt worden. Was haben sich die Techniker wohl bei dieser Frechheit gedacht? Dieser Gesang ist einer der Höhepunkte des Musicals und geht vollkommen unter. Ich saß vorm Fernseher und fieberte gespannt dieser Stelle entgegeben und habe sie dann fast überhört, weil es so leise war. Wenn man dann ins Englische umschaltet, hört man laut und deutlich, wie sich Christine die Seele aus dem Leib singt. Großes Minus.

Fazit: Der Film kann streckenweise noch so gut sein, er ist wirklich sehr gut gemacht, aber mit diesen Fauxpas enttäuscht mich der Film maßlos. Bei einer teuren Filmproduktion darf so etwas einfach nicht sein. Andrew Lloyd Webber legte großen Wert darauf, dass die Schauspieler auch selber singen. Da hätte er sich eben andere Schauspieler aussuchen sollen. Der ganze Film geht doch von Webber aus, er hatte alles in der Hand, wie kann man da nach 20 Jahren Erfahrungen mit dem Musical nur auf gesanglich unausgebildete Schauspieler zurückgreifen?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2008 9:44 PM MEST


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