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Rezensionen verfasst von
Typhoon

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Massiv: Solange mein Herz schlägt
Massiv: Solange mein Herz schlägt
von Mariam Noori
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mann - Viele Worte aka Ein Buch reicht nicht, 17. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gerade das Buch beendet. Was soll ich sagen, es ist derart gut geschrieben das ich es in Rekordzeit durch hatte. Ich hatte ne ganze Weile nix mehr gelesen weil ich nach 2-3 Seiten normalerweise einschlafe und irgendwann dann auch das Interesse verfliegt. Doch hier ist alles kurz und knackig geschrieben, lässt aber genügend Details zu, um sich wie in einen Film hineinversetzen zu können. Es gibt keine Seitenlangen ausschweife zu irgendwelchen uninteressanten Ausschmückungen oder Name-Dropping mit Selbstbeweihräucherung. Es ist ehrlich, emotional, schockierend und bei allen Tragödien die Wasiem Taha wiederfahren, doch sehr tolerant.
Ich muss dazu sagen das mich seine Geschichte interessiert hat weil ich natürlich auch die Musik höre. Für Fans ein ganz klares Muss. Doch selbst Rap oder Massiv Unkundige werden hier ein Buch vorfinden, dass absolut sympathisch und bereichernd daherkommt wie der Pirmasenser selbst.

Allen durchlesern empfehle ich noch das sehr gute Interview zum Buch auf mixeryrawdeluxe.tv (Erst anschauen wenn ihr das Buch gelesen habt da es sonst einiges spoilert).


Solange mein Herz schlägt
Solange mein Herz schlägt
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 11,85

5.0 von 5 Sternen Hoffnung/Träume/Leben/Solange sein Herz schlägt, 21. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Solange mein Herz schlägt (Audio CD)
Nach einem durchproduzierten 2011 bringt Massiv trotz angekündigter Auszeit neues Material unters Volk. Für mich stellt sich ein ähnliches Feeling wie bei "Meine Zeit" ein. Mukke auf den MP3 Player, Kopfhörer rein und gechilled durch die letzten sonnigen Tage im September laufen. SMHS bringt einen unglaublich positiven Vibe mit vielen Flashbacks an die vergangenen 6 Jahre ("Erinner dich" ein Meisterstück). Massiv hat sich den Traum von einer bedeutenden Diskographie im CD Regal von Deutschland wahrgemacht, das bleibt!
Ich hoffe MAS einen weiteren Traum wahr: Er meinte er hätte gerne das Album Live mit Instrumenten eingespielt und selbst alles gesungen. Das wäre doch ein neues Ziel, nach dem grandiosen "Black Gun Beretta" in der Akustikversion weiß eigentlich jeder das Massiv absolut das Feeling und das Gespür für Melodien hat um Gesangstechnisch was zu reißen. Ich bin mir sicher, mit etwas Übung erreicht er auch eine ähnlich epische Singkraft wie seine Featuregäste.

Massiv mach(t) den Traum wahr.


Dope Sick
Dope Sick
Preis: EUR 28,07

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solo Abriss in gewohnter Qualität, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dope Sick (Audio CD)
Markant und eindringlich. Madchilds Texte und seine Stimme haben sich schon seit etlichen Swollen Members Alben in den Gehörgang gebohrt. Jetzt liegt das erste richtige Solo Album vor. So einige EPs und Videos später bringt er doch noch offiziell sein erstes Solo Werk. Kaum zu glauben, ich liebe Prevail für seine komplexen Texte, und ich liebe Madchild für seine direkten abgespaceden und doch oft naheliegenden Texte. Das Battle steht intern... Prevail bringt sein Solo Album raus, so auch Madchild. Ich muss sagen das mich Madchild sofort eingenommen hat, Prevail hat mich mit seinem ersten Video Output bitter entäuscht. Doch bisher hat Madchild als erster sein Solo rausgebracht. Wie manche aus den Videos schon mitbekommen haben, sind die Beats pure Monster, die Texte gewohnt dunkel, quasi alles für was man Swollen Members so liebt. Das soll heißen: Fans von SM sind hier auf jedenfall richtig. Jedoch haben die Beats mehr Clubtauglichkeit, wer "My Life" von "Armed to the Teeth" kennt weiss was ich meine. Aber natürlich sollte es sich ja auch etwas unterscheiden.
Nach 3-4 Durchgängen kann ich sagen das "Dope Sick" High-Quality Rap bietet und Madchild als Solo Artist neben Swollen Members absolut existieren kann. Gespannt bin ich jetzt auf Prevails Solo Angebot. Klar gehören beide zusammen, aber die Competition läuft... und Madchild hat die Latte sehr hoch gelegt.


Eine Kugel Reicht Nicht
Eine Kugel Reicht Nicht
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 18,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wort reicht nicht..., 19. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Kugel Reicht Nicht (Audio CD)
Ich muss sagen, ich bin erst relativ spät zu Massiv gekommen. Mein Prinzip lautet: Ich kann nur Musik von Künstlern hören die mir sympathisch "erscheinen" (was weiß man schon wirklich). Auch im dt. Hip Hop Bereich bin ich sehr wenig unterwegs, nicht weil ich kein Hip Hop leiden kann, sondern weil viel davon mich nicht anspricht. Ich höre nach Artist und nicht nach Genre und bewege mich somit nur auf den Spuren des jeweiligen Künstlers durch das jeweilige Genre bzw. lasse rechts und links alles liegen. Würde Massiv nun zur Volksmusik wechseln würde ich nicht aufhören ihn zu hören weil es kein Hip Hop mehr ist, der Artist steht im Vordergrund.
Soviel dazu, meine erste richtige dt. Hip Hop Connection (Als ich erstmals CDs davon gekauft habe) war 2000 "Alles Relativ" von Spax und "Leben" von Azad 2001. In den 90ern war Hip Hop klar in jedermann Ohren und schwappte hierzulande so richtig rüber, aber das Interesse am Artist war damals noch nicht vorhanden. Von Massiv hatte ich später immer mal gelesen, allerdings mehr Zeug wie "Schlägerei auf Konzert" und "XY jetzt indiziert". Hatte mich somit nie richtig mit ihm befasst, das erste mal waren, aus langeweile, angeklickte Interviews. Danach folgten einige Musikvideos bei you tube (was ich eigentlich nie mache) und irgendwas hat sich getan. Der Kerl kommt sympathisch rüber, wirkt Echt und seine deepen Tracks haben mir wirklich Gänsehaut verliehen. Die harten Tracks sind wie Massiv schon öfter bekundet hat pures Entertainment und geben beim Trainieren das gewisse extra kg auf die Stange. Was der Rocky Soundtrack zum Joggen ist, ist Massiv & Azad fürs Krafttraining. Ich will auch keine Worte über Gewaltverherrlichung oder Kindergefährdung verlieren, nur soviel: Nicht immer alles so ernst nehmen, ich lebe ja auch noch und habe seit dem letzten "BGB 2" Durchgang auch niemand ermordet ;)
Doch nun mal zu "Eine Kugel reicht nicht". Nachdem ich mich mit der Zeit mit den ersten 5 Alben eingedeckt hatte, wartete ich gespannt auf den neusten Output. Mir war "Blut gegen Blut 2" in der Tat etwas zu monoton, einige Tracks sind klasse aber es war dann doch immer das selbe, leider kein Vergleich zum rohen und genialen "Blut gegen Blut". Das Massiv nun wieder ein eher deeperes Album rausbringen wollte schmeckte mir natürlich sofort. Facettenreich und wie aus einem Guss, ich vermute es liegt daran das Abaz als Beatbringer hauptsächlich seine Finger im Spiel hatte. Alles wirkt sehr homogen und Massiv breitet darüber gewohnt innovative Texte in einzigartiger Stimmgewalt aus. Was mir besonders gefällt, wenig Features. Hip Hop Alben haben oft das Problem das man vom eigentlichen Artist genauso viel hört wie von den ganzen anderen Gastrappern (z.b. hat es Azad auf "Assassin" auch etwas in dieser Hinsicht übertrieben). Gerade für mich ein Problem da mich andere Musiker meistens sowieso nicht interessieren. Das war bei Massiv allerdings schon immer ein Pluspunkt, eine absolute Überpräsenz, wenig Gastparts. Auf "Eine Kugel reicht nicht" keine Ausnahme. Obwohl BGB 2 auf totale Härte ausgerichtet war finde ich EKRN in seiner Art fast härter da es Realistischer rüberkommt. Es bedrückt einen mehr, es ist intensiver da oft auch eine Message dahinter steckt. Nichts trifft einen so Hart wie die Realität, denn die ist in den meisten Fällen schon unmenschlich genug.
Ich sag jetzt nicht jeder der auf Hip Hop steht sollte sich EKRN anhören, denn jeder wird sowieso seine eigenen Favoriten haben und Leute die generell hauptsächlich Hip Hop hören werden sowieso schon mal 2 oder 3 Tracks von Massiv gehört haben und können sich ja eine eigene Meinung machen. Zeitlose und gute Musik, ist die Musik, die man auch noch als Erwachsener hört. Jeder fühlt sich von anderen Dingen angesprochen, somit maße ich es mir nicht an zu sagen das jeder der Hip Hop hört es gut finden wird.

Ich sage nur das mir "Eine Kugel reicht nicht" außerordentlich gut gefällt, ein Album das ich noch sehr lange hören, und ein Artist den ich noch sehr lange verfolgen werde.


Dagger Mouth
Dagger Mouth
Preis: EUR 19,83

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100% Swollen Members - Keine Kompromisse, 20. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dagger Mouth (Audio CD)
Ich habe schon länger nicht mehr so gespannt auf ein Album gewartet wie auf "Dagger Mouth". Mit dem letzten "Armed to the Teeth" haben SM nicht gerade geglänzt, auch wenn ich so einige Tracks wirklich klasse finde, waren diesmal (für mich das erste mal in der SM discography) richtig schlechte lieder dabei. Nochmal zwei davor gab es "Heavy" welches allerdings konstant auf Sparflamme fuhr und bis auf 2-3 gute Tracks kaum was zu bieten hatte. Ein Großteil der Rüffel geht an die Featuregäste, die ich, (wie so oft) einfach nicht hören will. War in "Heavy" auf einmal Moka Only quasi integriert und auf jedem Track dabei hatte man schon Angst das er nun komplett zu SM gehört. Ok dann kam "Black Magic" welches den SPieß wieder absolut umdrehte und klassisch düstere SM Atmo bot (mit welchen der absolut besten Tracks in der SM Discography). Dann gings mit "Armed to the Teeth" weiter bei welchem auf einmal ein "Tre Nyce" überall dabei war, aber nicht bei den Featuregästen genannt wurde. Ist DER nun bei SM dabei? Wenn man ihn gehört hat wünscht man sich quasi Moka Only zurück. Für mehr als 1-2 Zeilen vor oder nach dem eigentlichen Track taugt der nicht wirklich. Die Tracklist allein zeigte schon in welche Richtung so manche Tracks gehen, im Vergleich: Was erwartet man von einem SM Track der "Bollywood Chick" heisst, und was erwartet man von einem Track der "Moonshine" heißt? Ersteres gibt pampige billig Beats mit einem grottigen Tre Nyce und peinlichen Texten. Letzteres dagegen gibt eine Hammer düstere Atmo, aber nicht im klassischen SM Sytle. Hier mal die Tracklist da die hier bei amazon noch fehlt:

01. Do or Die
02. The Shining
03. Night Vision
04. Mr. Impossible
05. Calming of the Beast (Interlude)
06. Moonshine
07. House of Sin
08. Chemical Imbalance
09. Fire
10. Fresh Air
11. War Money
12. The Predator
13. Devil
14. White Python / Black Tarantula / Sound of the Drum
15. Electric Chair
16. Bring me Down (Swollen Mix) (feat. Saigon)

Merkt irgendjemand den Unterschied zur "Armed to the Teeth" Tracklist? Nicht nur allein die Namen zeigen schonmal wo es lang geht, sondern auch das man hier auf "Dagger Mouth" absolut zu 100% Swollen Members bekommt, ohne Tre Nyce (*), ohne Moka Only und ohne sonstige Gäste. EInzig der letzte Track hat ein Feature, ansonsten 15 Tracks mit purer Swollen Members Energie. Darauf hab ich so lange gewartet denn dies ist das absolut erste SM Album bei welchem ich keinen Track skippen musste. Selbst beim genialen "Balance" hab ich 1-2 Tracks geskipped, nicht hier! Man kann auch nicht sagen das "Dagger Mouth" endlich wieder wie Balance, Bad Dreams oder Black Magic ist. Es ist nicht wie die Vorgänger, und es ist schon garnicht wie Heavy oder ATTT. Es ist, und es fühlt sich an, wie ein Fortschritt zu Balance, der nächste Schritt. Schon allein das auf dem CD Rücken Rob the Viking mit einem MPC 2000 abgelichtet ist zeigt das SM es wieder todernst meinen, genug mit Mainstreamausflügen oder peinlichen schrott Texten. "Dagger Mouth" ist ein experimenteller Beat Wahnsinn mit einem ausgenüchterten und Topfitten Mad Child, einem komplexen und innovativen Prevail und einem Rob the Viking, der Produced was das zeug hergibt. Alles düster, wie das Coverdesign und alles so pur wie noch kein SM Album davor.
Auf "Dagger Mouth" trifft am ehesten der Begriff "Fresh" zu, denn das ist es einfach. Im Vergleich zum ganzen SM Stuff, aber auch im Vergleich mit sonstigen Hip Hop Alben.

Ich will garnicht so viel Wörter über einzelne Tracks verlieren, sie sind alle extrem hörenswert, und das sage ich als einer der bei Features und ungereimtheiten sofort skipped ^^ Einzig der letzte Track gefällt mir nicht so gut und (wer häts gedacht) es liegt am Feature, aber auch am Gerüst. Hier wird es rockig, aber es hört sich für mich (besonders im CHorus) nach einer dieser zahlreichen Jugendrockbands wie Billy Talent, oder wie die nicht alle heißen, an. Darauf steh ich einfach garnicht, aber nach einem so grandiosen Album lässt sich das absolut verschmerzen, denn schlecht ist der Track auf keinen Fall, und wenn ich an "Bollywood CHick" (Ja ich habe ein Trauma erlitten durch diesen Song) zurückdenke dann ist "Bring me Down" ein absoluter Knaller xD

Jeder Swollen Members Fan hat die Pflicht hier zuzugreifen, denn ich glaube ernsthaft das man so puren SM STuff nicht so bald wieder zu hören bekommt. Das Album hat das Zeug zum Klassiker, das hab ich zwar schon bei "Black Magic" gesagt, aber hier trifft es noch eher zu (auch wenn "Massacre" und "Prisoner of Doom" in meinen Augen auch bisher noch unerreicht sind zählt ja das Gesamtwerk).

"Don't call this a comeback, we never left!" Aber ihr wart noch nie so DA wie jetzt. Congratulations!

(*) Ein paar Zeilen Tre Nyce gibt es soviel ich rausgehört habe, aber nix ernstes, keine Angst ^^


PlayStation 3 - Konsole Slim 120 GB inkl. Dual Shock 3 Wireless Controller
PlayStation 3 - Konsole Slim 120 GB inkl. Dual Shock 3 Wireless Controller

111 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Wahl, 22. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte anfangs garkeine PS3 geplant sondern nur einen "großen TV". Ich wollte endlich mal von Röhrenfernseher auf LCD oder Plasma umsteigen. Der TV war hart erspart und war natürlich eine neue Dimension des Fernsehens, und endlich DVDs auf einem großen TV schauen... doch wie ich bemerken musste konnte mein damaliger DVD Player keine DVDs hochskalieren und somit sah das Bild sehr übel aus. Auch sonst hatte ich keinerlei HD Quelle. Der Wunsch nach einem großen TV zieht zwangsweise viele weitere Wünsche mit sich.

Auch an der Gaming Front war ich seit Jahren nicht wirklich aktiv (damals nur PC, hatte nie eine Konsole wie PS oder Xbox) aber trotzdem sprang mir dann die Playstation 3 ins Auge. Garnicht wegen den Games (obwohl mich die damaligen Videos von "Heavenly Sword" extrem beeindruckt haben), sondern weil ich hörte das die PS3 so gut DVDs hochskalieren könne, außerdem natürlich Blu Rays abspielt (was damals allerdings noch utopisch für mich war). Ich dachte hauptsächlich an eine HDMI HD Quelle, und an ein Gerät mit welchem ich sämtliche anderen Heimkinogeräte in die Ecke verbannen kann. Nur ein Gerät steht im Mittelpunkt. Somit sprang der Funke über und die 60 GB Fat Version stand schon bald unterm TV.
Von der Aufmachung, das elegante Design, die intuitive und minimalistisch schöne Menüführung bis hin zu den vielen Funktionen hat die PS3 einen Stammplatz im Wohnzimmer. Wo ich anfangs die PS3 hauptsächlich als DVD Player genutzt habe, wurde sie bald zur Musik-Station, da ich meine sämtlichen CDs schön sortiert mit Albencover usw auf der Festplatte habe und diese mit grandiosem Klang (88,2 khz mehr schafft mein Receiver nicht, die PS3 könnte aber noch höher) und mit wunderbarer Visualization im Hintergrund quasi den ganzen Tag laufen lasse. Wenn es dann mal nochn Qualitätsschub sein soll kommt halt die Original Audio CD ins Laufwerk. Kraftvolle und klare Musikwiedergabe. Auch heute noch das von mir meist genutzte Feature auf der PS3 als Musik-Station (auch wenn ich mir hier noch etwas mehr Ordnungsoptionen per Firmware Update wünschen würde, evttl auch neue Visualizations).
Zusätzlich habe ich dutzende Urlaubsfotos auf der Festplatte die sich sehr gut sortieren und archivieren lassen, auch das zusätzliche "Photo Album" Programm macht einen sehr guten Eindruck da es die Bilder quasi nach Datum zu einer Fotostrecke zusammenhängt, wie es eben in einem Photo Album sein sollte. Wunderbar auch das zusätzliche Nachschärfen der Bilder beim ranzoomen. Die Bilder lassen sich beliebig drehen und die Zoommöglichkeit ist sehr variabel. Damit lassen sich Urlaubsbilder Vorführungen perfekt inszenieren, natürlich kann man auch Musik im Hintergrund laufen lassen.

Natürlich wenn man eine PS3 hat dann wird einen das Spieleangebot auch nicht kalt lassen. Damals gab es noch nicht soviele wie heute, aber da ich durch den PC fast meine Gamerleidenschaft verloren hatte rettete mich die PS3 quasi vom sinkenden Schiff. Da ich Shooter bisher nur vom PC kannte war es anfangs wirklich eine Qual mit Pad auch nur irgendwas hinzubekommen, doch Übung macht den Meister, oder in diesem Fall zumindest den fähigen Gamer. Mittlerweile ziehe ich die Padsteuerung auch Maus/Tastatur vor. Nicht nur die Grafik war (und ist) herausragend, sondern vor allem der Sound zeigte mir neue Wege im Gaming. Auch wenn durch meinen Audio Receiver die glasklare Qualität der "neuen" Soundformate verwehrt bleibt schafft es die PS3 immer wieder hervorragende Soundqualität zu bieten, vor allem weil die PS3 automatisch alle mögliochen Soundformate erkennt. Ein optischer Ausgang ist selbstverständlich dran.
Die Internetfähigkeit ist natürlich ebenfalls ein Kriterium welches ich nicht mehr missen möchte, auch wenn das normale "Surfen" mit dem Browser mehr oder weniger eine kleine Qual ist, funktioniert es für die paar mal in welchen ich es nutze ganz ok. Ansonsten ist man natürlich zum "Playstation Network" verbunden welches kostenlosen und uneingeschränkten Online-Mehrspieler Spaß bietet (Internetkosten müssen natürlich gezahlt werden, so nett ist Sony dann doch nicht :).
Zusätzlich kann man ein Programm installieren (Folding@Home "Life with Playstation") welches der Stanford University hilft und Proteinfaltungen berechnet, da fehlerhafte Proteinfaltungen zu Alzheimer etc. führen können (manch einer kennt es evtl vom PC). Was gutes kann man also auch noch tun und während diesen Faltungsprozessen (die man sich digital anzeigen lassen kann) läuft im Hintergrund eine schöne "Weltsimulation" in welcher man quasi über die Erdkugel fliegt und bei größeren Städten die momentanen News, das Wetter und die Temperatur angezeigt bekommt. Quasi ein kleiner Nachrichtenchannel. Es gibt auch noch weitere "Channel" die man auswählen kann. Auch hier kann man bei Bedarf Musik hören.

Was soll ich noch sagen, für ist die PS3 so ein bisschen das "rundum sorglos Paket". Ich denke da ist für jeden was dabei, und je nach dem wie man seinen Fokus stellt evtl. auch ein bisschen mehr. Meine alte 60 GB Fat Version hat sich mittlerweile in Rauch aufgelöst (YLOD Problem, bei interesse einfach mal googlen) und somit hab ich nun auch zur neuen Slim Version gegriffen. Die Vorteile machen hier die Nachteile für mich wett. Auch wenn ich auf der 60er PS3 verpasste PS2 Games nachholen konnte, brauch ich dieses Feature heute nicht mehr. Optionale Linuxnutzung wurde seitens Sony erst kürzlich gestrichen, somit hat auch hier die alte keinen Vorteil mehr. Einzig die zusätzlichen Cardreader und USB Anschlüsse welche der Slim fehlen fallen etwas ins Gewicht, da diese immer recht praktisch waren (gerade bei Digi Cams). Jedoch kommt die Slim deutlich leiser daher und verbraucht ebenso deutlich weniger Strom. Der Geräuschpegel war für mich auf jedenfall ein Kriterium, da meine alte damals Lüftertechnisch doch enorm hoch drehte. Das Design gefällt mir bei der Slim nicht mehr ganz so gut wie beim Original, jedoch ist der verzicht auf Klavierlack eine wahre Wonne. Sieht die ersten 2 Minuten gut aus, aber dafür putzt man die restlichen Jahre wie blöd. Sony ist glücklicherweise von diesem Zug mit der PS3 abgesprungen.

Gamer stehen natürlich im zwiespalt zwischen einer PS3 und einer Xbox 360. Auch ich stand kurzzeitig bei dieser Entscheidung, habe mich aber damals (wie ich heute merke) richtig entschieden, was aber auch daran lag das ich die PS3 nicht hauptsächlich zum zocken gekauft hatte. Da ich heute in der Gamer Materie deutlich präsenter bin, habe ich zusätzlich noch eine Xbox 360 gekauft (kostet auch nicht mehr die Welt) da beide Konsolen schöne Exklusivtitel haben. Da ich die Xbox 360 auch nur für diese geholt habe, war ich auch nicht entäuscht, hätte ich mich damals allerdings als ich vor der Wahl stand für eine Xbox 360 entschieden, wäre ich entäuscht gewesen (natürlich nur wenn ich dann gewusst hätte was mir die PS3 alles bietet). Als Media Center ist die 360 für mich fast nicht zu gebrauchen, auch ist die Soundqualität eine ganze klasse schlechter, zumal die Audioformate nur suboptimal erkannt werden. Mir passt hier weder der Fotomodus, noch die Musikwiedergabe, welche leider extrem umständlich ist und auch keine angenehmen Visualizations bietet. Microsoft hat sich nach dem Release der PS3 bemüht die Xbox 360 als ein Media Center zu verkaufen, was dank des Dashboard Updates auch schonmal besser funktioniert, jedoch merkt man im direkten Vergleich das man es bei der 360 "nur" mit einer Konsole zu tun hat. Was aber ja auch nicht verkehrt ist, nur ist es für meine Zwecke nicht ausreichend. Controllermäßig halten sich in meinen Augen die Qualitativen unterschiede in Grenzen. Mir gefällt jedoch das PS3 Pad besser wegen den Sticks und dem Digi Kreuz welches am Xbox Pad absolut nicht zu gebrauchen ist. Dafür liegt das 360 Pad besser in der Hand.

Kurz gesagt: Wer sein Home Cinema erweitern und so manche Geräte austauschen will, macht mit der PS3 als "Knotenpunkt" nichts falsch. Wer als Gamer sich entscheiden muss, sollte sich die exklusiv Titel anschauen und sich auch die Frage stellen ob er wirklich nur Zocken will oder ob evtl. mal ein Heimkino daraus entstehen soll. Mir persönlich haben die Exklusivtitel der PS3 mehr zugesagt als die der 360, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Für mich gilt aber nun als Erstkonsole sowie als Hifi Gerät ist die PS3 erste Wahl.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2010 10:02 AM MEST


Classic Fantastic
Classic Fantastic

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen FLC straight... classic? Die Jungs sind zurück!, 6. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Classic Fantastic (Audio CD)
Lange, lange ist es her. Vor unglaublichen 5 Jahren kam ihr letzter Output "Livin' In The City" frisch in den Gehörgang. Seitdem kein frisches Material mehr, ich hatte ernsthaft befürchtet das FLC sich aufgelöst hatten. Das erste Lebenszeichen von Huey kam mit seiner eigenen Radioshow auf BBC 6 Music (kann ich übrigends jedem empfehlen, sein Musikmix ist einfach der beste, einfach mal nach "The Huey Show" googeln) und ich hatte plötzlich wieder Hoffnungen.
Nun liegt "Classic Fantastic" vor, mit wie so oft ungewöhnlichem Coverdesign, das mich erstmal abschreckte, aber im Prinzip nach einiger Eingewöhnung die Jungs in gewohnt smoovem Licht darstellt. Eine ähnliche Eingewöhnung brauchte ich bei ihrer letztlichen Lieferung an Songs. FLC besinnen sich auf diesem Album deutlich mehr am Hip Hop, allzu grobe Ausflüge von früheren Alben sind fast keine vorhanden, was ich allerdings sehr schade und auch einen Kritikpunkt finde. Wenn ich an geniale "Smooveness-Hammer" wie "Friday Night", "Got Our Love", "Bump", "Will I Be Ready" u.a. denke dann fehlt mir diese Art schon ziemlich ("Get Your Coat" kommt aber fast an diese Perlen ran). Hier gibts eher straight was auf die Ohren, mal ruhig, mal laut, doch immer eindeutig im Hip Hop Genre verankert, jedoch auch immer schmoooove.
Der Sommer scheint durch die ganze Scheibe, man fühlt quasi die Sonnenstrahlen auf der Haut. Qualitätiv haben FLC wieder ein rundes ganzes veröffentlicht. Manch einer wird sich freuen, denn re-cycling findet hier kaum statt. Was man den letzten 2 Alben vorwerfen konnte, kann man hier eigentlich nicht. Gerade deswegen braucht man (zumindest ich brauchte) eine gewisse Eingewöhnungsphase. Jedoch war ich mit jedem ihren 2 letzten Alben so zufrieden wie mit kaum einem anderen ihrer Alben. Für mich ist das der FLC Sound, den ich hier auf "Classic Fantastic" leider nicht so serviert bekomme.
Trotz allem wieder smooves Material von den Jungs und ein längst überfälliges Lebenszeichen. More to come...


Kein Titel verfügbar

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Befürchtungen & Erwartungen?, 8. November 2009
Lange, lange ists her. 2006 rollte "Black Magic" über die Theke und ließ ihren vorhergehenden Output locker (und Glücklicherweise) im Staub liegen. 2009 gibts neues auf die Ohren. Irgendwie hatte ich Befürchtungen, als ich das Coverartwork sah, stiegen diese noch etwas weiter an. Haben wir nun Ghetto-Gangster-Schlampen Rap Nummer 5819? Das erste Lied "Warrior" auf ihrer Homepage... könnte besser sein. Definitiv kein Highlight, geht aber nach etlichen Durchgängen für mich in Ordnung. Nun liegt das Album vor: Die Tracklist überrascht schonmal mit wenigen Features. Da ich mit den Gästen bisher auf so gut wie keinem Album was anfangen konnte, fand ich das natürlich gut. Allerdings täuscht es etwas, bei vielen Songs ist "Tre-Nyce" dabei, der aber nicht als Feature angegeben wird. Mir schwant übles, hoffentlich gehört der Kerl nun nicht zu SM dazu. Diese Befürchtungen hatte man ja schon bei Moka Only auf "Heavy"
"Armed to the Teeth" fängt schonmal ganz gut mit "Reclaim the Throne" an. Auch hier sind Features dabei, aber die düstere Atmosphäre stimmt einfach. Der Schock kommt für mich allerdings schon gleich mit dem nächsten Track "Pornstar". Wie man vom Titel schon vermuten kann (leider kann man bei ziemlichen vielen Hip-Hop Songs bereits am Trackname erkennen obs Richtung Flop oder Top geht) wird hier auch entsprechendes geboten, unterlegt mit einen "Warrior" ähnlichen Riff. "Kyla" dagegen überzeugt vollends. SM at its best! Es stimmen wieder die Reime in Verbindung mit der genialen düsteren SM Atmosphäre. Seltsame Verwurstung gibts es mit "Red Dragon" welches ja schon auf "Monsters in the Closet" drauf war. Etwas erweitert, aber für mich totaler nonsense, da ich den Track sowieso nicht wirklich gut finde auch wenn der Beat reinhaut, es fehlen einfach SM. "Bollywood Chick" ist wieder ein Track den man kennt wenn man den Titel ließt, sehr übel. Ziemlich gelungen hingegen der nächste "Meltdown". Straighter Beat, Mad Child, Prevail, düster, was will man mehr. Erinnert mich irgendwie etwas an "Deep End", auch wenn es flotter ist. "My Life" gefällt mir textlich, ist vom Beat stark Geschmackssache, passt für mich aber noch. "Bang Bang" ist solide, nervt mich aber durch die Features, die ich mal wieder nicht hören will :D "Here we come" kann man gut im oberen SM Durchschnitt platzieren. "Certified Dope" erinnert nicht nur vom Titel an Cypress Hill, sondern wirkt der Beat auch ähnlich abgefahren wie "Dr. Greenthumb", nicht schlecht. Chillig und atmosphärisch gibts mit "Funeral March" einen sehr angenehmen Track, über die Frauenstimme kann man sich streiten, meinermeinung nach passt es aber ganz gut. Über den nächsten Track "Flyest" hülle ich mal lieber den Mantel des Schweigens, skippen, sofort! Zum Glück gehts bereits mit dem nächsten "Lonely One" in eine andere Richtung, gefällt mir sehr gut. "Crossfire" hingegen versinkt im Gewöhnlichkeitssumpf durch üble Clap Beats und überflüssige Features. Stimmungsmäßig bringt "Concerto" wieder typischen SM Flair rüber, super Track. "Dumb" überzeugt mit der Beatuntermalung, nervt allerdings mit der Gastrolle, einzig Everlast kann man sich mal wieder hören lassen. Nett zu hören übrigends das es ihn auch mal ohne Gitarre gibt xD Über den letzten "Real P.I." weite ich den Schweigemantel aus, wirklich schlimm!

Anstatt irgendwelche Test MCs immer in ihre Gruppe integrieren zu wollen, sollten sie lieber Everlast an Bord holen. Moka Only hat auf "Heavy" schon gestunken, und der neue (wenns denn ein neuer ist) "Tre-Nyce" stinkt noch mehr. Natürlich ist das nur meine Meinung, und wie schon vorher ist dies auch wieder ein Swollen Members Album, auf welchem mir nicht alle Tracks gefallen. Damit habe ich mich auch abgefunden, da SM doch versuchen viele verschiedene Richtungen zu bedienen, soll mir recht sein, solange die klassischen SM Tracks überwiegen. "Armed to the Teeth" macht da glücklicherweise keine Ausnahme. Die guten Tracks überwiegen, aus meiner Sicht aus 11:7. Da hatte auch das geniale "Black Magic" nicht unbedingt mehr, jedoch hatte BM defintive Highlights. Diese finden sich hier leider nicht. Für alle die Befürchtungen hatten (wie ich), ein Vergleich mit dem grottigen "Heavy" ist absolut nicht möglich. Da spielt ATTT in einer deutlich höheren Liga.
Es ist ein sehr gutes SM Album, welchem Highlights fehlen. Ich denke wenn man SM Addicted ist, fährt man mit "Armed to the Teeth" in keine Einbahnstraße.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2009 11:04 PM CET


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Graue Schleier künden von einer Heimkehr, 17. Juli 2009
Shepherds Glen ist eine friedliche und idyllische Kleinstadt in New England. Hier kennen sich die Nachbarn untereinander und die Kinder spielen in den Straßen. Zumindest erinnert er sich so daran, Alex Shepherd, welcher seine Heimatstadt damals verlassen hat um zur Armee zu gehen. Doch nun kehrt er heim, geplagt von Albträumen findet er ein erschreckend anderes Shepherds Glen vor...

Der neuste Teil der Silent Hill Reihe erzählt uns die Geschichte eines Heimkehrers und nennt sich schlicht (aber atmosphärisch) "Homecoming". Der erste Unterschied, und wohl auch ein, schon vorraus, besorgniserregender Punkt war, dass Teil 5 nicht direkt von Konami erschaffen wird, sondern von einem amerikanischen Entwicklerteam welches auf den Namen "Double Helix" hört.

Anfangs hat mich "Homecoming" ziemlich beeindruckt, super Atmosphäre, grandiose Soundkulisse, schöne Grafik und eine typische Silent Hill Spielmechanik. Verbesserungen wurden an den Stellen vorgenommen, an welchen man auch etwas verbessern musste. Alles läuft dynamischer, flüssiger und einfach besser von der Hand. Wer frühere Silent Hill Spiele kennt wird feststellen, dass man z.b. bei dem Versuch eine verschlossene Tür zu öffnen nicht mehr quasi an der Tür festfriert bis man den Text "Diese Tür lässt sich nicht öffnen etc." weggeklickt hat (das gilt übrigends für alle Dinge). Eine weitere wichtige Verbesserung ist, dass man keine Ladezeiten mehr zwischen dem Kartenbildschirm, dem Inventar und dem Spielbildschirm hat. Auch all dies geht super flüssig von der Hand. Dies alles sind (für mich) wichtige Komfortpunkte die schon früher hätten angegangen werden müssen. Schön, das es doch noch geklappt hat.
Ansonsten ist auch "Homecoming" ein Silent Hill alter Schule. "Double Helix" hat sich von so ziemlich jedem Silent Hill Teil inspirieren lassen, jedoch sind auch andere Einflüsse zu spüren (doch dazu später mehr). Gespeichert wird nach wie vor an den obligatorischen Speicherpunkten an der Wand. Es wird gesammelt, gesucht, gerannt, gelaufen, geschlichen, geredet, vermutet, erschrocken und getötet. Letzteres allerdings in ungewöhnlich harter Manier. Das Kampfsystem hat sich deutlich verbessert im Vergleich zu den Vorgängern. Jedoch gehörte dieses noch nie zu den Stärken der Silent Hill Spiele, jetzt jedoch ist es defitniv eine! Wer das System beherrscht kann ungewöhnlich taktische Kämpfe hervorbringen, wer es allerdings nicht richtig anzuwenden weiß, wird es schwer haben. Sämtliche Feinde werden einen unerfahrenen Kämpfer sehr schnell auseinandernehmen, da der Schwierigkeitsgrad selbst auf dem niedrigsten "Normal" Level doch recht hoch ist. Wer jedoch gut ausweicht, die richtigen Waffen einsetzt und auch die Schwäche der Gegner miteinbezieht, kann sogar manchmal leichtes Spiel haben.

Auch die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt, jedoch kam es mir so vor als ob diese im mittleren Teil des Spiels so etwas vor sich hingedümpelt hat. Mir haben teilweise irgendwie die Zusammenhänge gefehlt, auch manche Rätsel wirkten etwas arg aufgesetzt (auch beim Meisterstück Teil 2 waren die Rätsel nicht 100% perfekt integriert, aber man hatte mehr das Gefühl das diese dazugehörten). Im Nachinein denke ich das die Rätsel adäquat waren. Bei manchen Dingen musste ich nachdenken und bei einigen muss man schon genauer hinschauen, lösbar und eher leicht sind sie aber alle (auch wiederholen sich Rätselmechaniken von Zeit zu Zeit). Was Zusammenhänge angeht kam es mir auch so vor als ob man einen Großteil des Spiels etwas "ungeplant" durch die Szenarien stapft. Vielleicht bin ich auch noch nicht ganz durchgestiegen, aber ich denke das die Szenarien etwas beliebig hintereinander gewählt wurden ohne groß darüber nachzudenken.
Das Albtraumhafte der Geschichte wird gut umgesetzt und Reaktionen mancher Charaktere wirken gerade deshalb manchmal deplatziert, weil es sich eben auch wie ein Albtraum anfühlt, in welchem man Dinge tut, die in keinem Zusammenhang stehen. Zum Teil nehm ich durch dieses denken vielleicht die Entwickler in Schutz, aber ich konnte mich gerade noch so davon überzeugen das dies gewollt ist.

Technisch überzeugt mich Homecoming durchaus. Die Lichteffekte sind großartig (besonders in der "Höllenwelt") und die Texturen ebenso (besonders in der "Höllenwelt"). Wie man merkt, "besonders in der Höllenwelt", denn außerhalb dieser bekommt man leider nicht ganz die gleiche grafische Finesse geboten. Auch hier gefällt es mir noch sehr gut, aber man merkt einen deutlichen Unterschied in Sachen Qualität. Wie auch immer, man merkt das die Grafik auf jedenfall "Kann" wenn sie will. Das Design der Feinde ist auch Silent Hill typisch bizarr und ungewöhnlich, jedoch finden sich hier leider keine Meisterleistungen wie es z.b. in "The Room" der Fall war. Alex selbst sieht einfach hervorragend aus, das Gesicht ist fabelhaft, auch die Animationen sind gelungen. Allerdings sehen alle anderen Charaktere deutlich schwächer aus, keine Ahnung warum. Alex wirkt sehr lebendig, dagegen wirkt z.b. seine Freundin Elle ziemlich steif und leblos. Sehr schade, hier hätte man alle Charaktere "zum leben erwecken können".

Die Soundkulisse ist über jeden Zweifel erhaben. Silent Hill typische Knarz und Biege Geräusche, Schreien, Weinen, Schleifen, Hämmern und sonstiges aus jeder Ecke. Das 5.1 trumpft voll auf und beschert einem einen Abstieg in die Hölle wie man ihn verdient. Hinzu kommt natürlich der Score von Akira Yamaoka, welcher wieder fabelhaft ist, aber leider jetzt auch nicht sooo oft hindurchsticht. Den Soundtrack müsste man sich mal seperat anhören, die Genialität der vorherigen habe ich auch erst beim seperaten hören richtig erkannt. Ich hoffe er wird noch veröffentlicht.

Gegen Ende nimmt die Story wieder richtig Fahrt auf und geizt auch mal garnicht mit Brutalität. Deutlich merkt man den Einfluss von Folterfilmen wie z.b. "Hostel" und auch die im Silent Hill Film neuauferstandene Gewalt blitzt auf. In Finishing Moves knackt die Axt gerne mal so manchen Schädel, und in Zwischensequenzen wird man auch so manches heftige Detail zu sehen bekommen. Anfangs habe ich mich gefragt was es bei "Homecoming" hierzulande zu beanstanden gibt, jetzt weiss ich es.
Auf jedenfall hat es mich nochmal stark gepackt gegen Ende und auch die Auflösung fand ich doch sehr gut und alles in allem etwas besser als bei Teil 3 und 4. Zusätzlich gibt es 5 verschiedene Enden inkl. einem kleinen Bonus. Weitere Dinge zum freispielen sind "Silent Hill typisch" natürlich auch vorhanden.

Man merkt schon das ich hier "Silent Hill typisch" doch recht oft verwendet habe. Ich, als Fan der gesamten Reihe, habe mich natürlich gefreut das "Double Helix" es geschafft hat einen würdigen Nachfolger zu erschaffen und nicht irgendwelche neuen, momentan gern gesehenen, Wege beschreitet. Manch einer wird zu bemängeln haben das es einfach so gut wie keine Neuerungen gibt. Das kann ich durchaus verstehen, jedoch habe ich das Gebotene genau so erhofft und erwartet, somit ist "Homecoming" ein sehr guter Silent Hill Titel und eine weitere mystische Geschichte um eine Person und das neblige Silent Hill.

Anmerkung: Das Review basiert auf der unzensierten US Version, die dt. Version ist zensiert.


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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlendswerte PS3 Spiele #6, 21. Mai 2009
Der amerikanische Traum... Niko Bellic glaubt daran. Als Kriegsveteran aus Osteuropa folgt er dem Ruf seines Cousin Roman, welcher bereits seit einiger Zeit eben diesen Traum auslebt. Doch schon kurz nach seiner Ankunft muss er feststellen, dass Dinge nicht immer so sind wie sie zu sein scheinen und auch das der amerikanische Traum in "Liberty City" nicht auf der Straße liegt sondern von Mafiosi, Gangstern, Dealern, Cops, Rockern und allerlei Gesindel geteilt aufbewahrt wird.

"Willkommen in Liberty City"

So werden wir auf der Rückseite der Spieleverpackung begrüßt und so wird sich Niko Bellic auch in den ersten paar Minuten an Land von "Liberty City" (LC) gefühlt haben. Doch wäre der amerikanische Traum wirklich so leicht zu erreichen, dann hätte wir wohl das kürzeste GTA aller Zeiten. Jeder Kenner der Serie weiß in welche Richtung eine Ankunft in LC führt... und zwar erstmal gaaanz tief nach unten. Genau in die Seitengassen, Kneipen und "problematische Gegenden" in welcher man eher keine Seelenverwandte findet. Auch GTA 4 macht da keine Ausnahme und präsentiert uns eine weitere lebensfrohe Seele, welche in LC ihr Glück sucht und erstmal durch allerlei Dreck waten muss. Typischer GTA Ablauf, fast schon zu typisch, aber es hat sich ja bewährt.

Lange hat man auf diesen Moment gewartet und endlich, etliche Jahre nach dem offiziellen dritten Teil, werden die Tore von LC wieder geöffnet. Die Technik ist taufrisch und das Setting lebendiger den je. Die Geschichte ist mitreißend und durchweg interessant, ja, ich sage "durchweg" weil es stimmt, allerdings ist das reine Storygeflecht für ein Spiel mit den Ausmaßen eines GTA leider etwas zu simpel und gering. Man merkt es hauptsächlich daran, dass sich Storytechnisch bestenfalls alle 20 Missionen mal etwas weiterentwickelt. Da ich generell nichts gegen lineare Games habe und eine gute Story immer vor komplexen Spielmechaniken bevorzuge hat mich dies etwas an GTA 4 gestört. Um einen neuen Storyhappen zu erhalten musste man quasi erstmal ein paar Lückenfüller-Missionen abschließen. Lückenfüller-Missionen darum, weil man mit einer komplexen und umfangreichen Story problemlos JEDE Mission in die eigentliche Story hätte einbinden können.
Was das Missionsdesign angeht warten ebenfalls die GTA typischen Konstrukte auf Erledigung. Dies ist allerdings kein Problem, da die Vielfalt derer schon immer bei allen GTA Titeln groß war (auch wenn sich doch einiges gern mal wiederholt). Nebenmissionen gibt es ebenfalls, mal geht man als Cop auf Verbrecherjagd, klaut bestellte Autos, fährt illegale Straßenrennen, begeht Attentate oder tobt sich an versteckten Gimmicks, welche über die ganze Stadt verteilt sind. Es gibt genug zu tun und wirkt auch mich persönlich auch nicht mehr so überladen wie "GTA: San Andreas". In dieser Hinsicht ein Schritt zurück, aber in die richtige Richtung.

Das neue LC bietet nicht nur was für den Geldbeutel sondern auch fürs Auge. Nie sah eine Stadt so unglaublich realistisch aus und nie war in einer Stadt so viel los. Zahlreiche Passanten wuseln über Gehwege, Straßen, Gassen und reagieren auf den Spieler. Sie tragen ihre Einkäufe heim, essen einen Hotdog, Telefonieren oder machen andere einfach blöd von der Seite an, ganz normale Menschen eben ;) Zahlreiche Verhaltensweisen gibt es zu entdecken wenn z.b. die Cops angebraust kommen und einen Passanten festnehmen weil er einen Streit vom Zaun gebrochen hat (oder weil man selbst angegriffen wurde). Wenn man es geschickt anstellt kann man sogar in seinem eigenen Privatkrieg gegen diverse Mafiosi die Cops mit auf den Plan rufen und diese eröffnen ebenfalls das Feuer. Nicht das die KI besonders wegweisend wäre, sie erfüllt ihren Zweck und reagiert auf Situationen. Das allgemeine Spektrum an Verhaltensweisen wurde einfach ziemlich aufgestockt, was alles etwas realistischer macht. Was es allerdings immer noch gibt (und irgendwie ist es einfach schon Kult im GTA Universum) sind die zahlreichen Überfahrenen Passanten wenn die Polizei oder der Krankenwagen anrückt. Allgemein wirkt GTA 4 nicht mehr so Comichaft wie seine seine Vorgänger. Alles ist eine Spur härter, düsterer und nicht mehr so Over-the-top wie damals. Platzende Köpfe und auf Schienen gezogene Autos gehören der Vergangenheit an. Wer das erste mal in ein Auto steigt wird sich wundern, denn diese reagieren genau die Passanten deutlich realistischer. GTA hat eine gehörige Portion Ernsthaftigkeit bekommen und ist Erwachsen geworden, aber zum Glück nicht auf Kosten des herrlichen Rockstar-Humors der doch immer wieder mal etwas schwarz und Sozialkritisch daherkommt. Auch das man quasi sein ganzes Menü auf seinem Handy dabei hat zeugt von Einfallsreichtum und genauer Beobachtung unserer Umwelt. Zahlreiche und großartig inszenierte Radiosender warten auf den Hörer und bieten von Rock über Jazz bis hin zu russischen Klängen alles was das Herz begehrt. Selbst einige Talk Shows sind sehr hörenswert und sind wie gemacht für eine lange Taxifahrt bei Nacht. Ich lag wirklich das ein oder andere mal vor Lachen fast auf dem Boden.
Sonnenuntergänge, strahlender Sonnenschein, Wind und Wetter, alles ist in LC vorhanden (außer Schnee) und sieht einfach verdammt gut aus. Die Grafik zieht viel Faszination aus den Lichtverhältnissen und Kontrasten. Alles wirkt sehr Weich und die Texturen sind grandios (wenn auch nicht sehr Hoch aufgelöst, was aber bei diesen Dimensionen klar sein sollte). Wer sich noch nie einen Sonnenuntergang angeschaut hat sollte sich zumindest bei GTA 4 dafür Zeit nehmen und sich von der Skyline beeindrucken lassen. Wasser bewegt sich faszinierend harmonisch mit richtigem 3D Wellengang (in welchem man diesmal auch Schwimmen kann). Doch das beeindruckendste ist die grandiose Physik-Engine. Alle Dinge, besonders Personen bewegen und reagieren absolut Echt auf so gut wie jeden Impuls. Wer das erste mal von einem Auto angefahren wird, wird wissen was ich meine. So realistisch ist bisher noch keine Person aus der Videospielwelt zu Boden gegangen.
Alles zusammen kreiert diese einzigartige und fantastische Atmosphäre einer Großstadt, welche noch nie zuvor so Dicht war. Oftmals findet man sich an einer Kreuzung stehend wieder und betrachtet einfach das Geschehen weil es immer wieder etwas zu entdecken gibt, wenn dann die Lichtverhältnisse auch noch stimmen, könnte man fast von Leidenschaft sprechen.

Erstmals bietet GTA auch einen Online Modus in welchem man in wirklich sehr zahlreichen Modi sich mit etlichen Spielern austoben kann. Von normalem Deathmatch bis hin zu Cops gegen Räuber ist viel vertreten und sorgt für weitere Motivation falls man sich nach dem Erreichten der 100% des Single Players noch für GTA begeistern kann. Mir persönlich macht der Online Modus eher weniger Spaß. Ich weiß noch wie ich früher diverse Community Online Mods für Vice City ausprobiert und mir vorgstellt habe wie Geil es sein würde, wenn GTA tatsächlich mal einen Online Modus hätte. Komischerweise reizt mich dieser einfach nicht mehr, dennoch ist auf den Servern jede Menge los.

Negative Aspekte gibt es in einem so gewaltigen Projekt natürlich auch, allerdings erschreckend wenige. Was für mich jedoch ein ziemlicher Motivationskiller war (außer den bereits erwähnten Lückenfüller-Missionen): Das fehlen von missionsbezogenen Checkpoints. Klar, oft sind Missionen auch leicht, oder man schafft diese dann halt beim zweiten/dritten Anlauf. Manchmal gibt es aber diese bestimmten Missionen... ewig andauernde Anfahrtswege, schwerer Missionsabschnitt, weitere minutenlange Fahrten usw. Bei sowas wäre wenigstens 1 Checkpoint wünschenswert gewesen da es zum Großteil auch nichts mehr mit "Die Missionen werden dann zu leicht" zu tun hat, sondern einfach damit das Spiel künstlich in die Länge zu strecken. Wenn ich zum 30. mal den selben nervenden Anfahrtsweg fahren muss hat das nichts mehr mit Spielspaß zu tun. Im Endeffekt ist jede Mission gut zu schaffen und wenn man diese mal geschafft hat denkt man sich auch "War ja doch nicht so schwer". Allerdings hat es doch einige recht heftige Frustmomente bei mir ausgelöst was letzendlich meiner persönlichen Meinung über GTA 4 auch geschadet hat.
Weiterhin negatives gibt es zur Technik. Diese ist wie schon gesagt, beeindruckend. Jedoch in so mancher Hinsicht weit weg von Perfekt. Zu einem liegt es an dem doch recht starken Kantenflimmern, was auf Standbildern weich und absolut harmonisch aussieht, sieht zum Teil in Bewegung doch etwas anders aus. Es ist Anti Aliasing vorhanden, das auf jeden Fall, doch leider nicht genug, was auch daran liegt das die Auflösung etwas geringer als der PS3 Standard ist. Hauptsächlich wird GTA 4 nur hochskaliert, sei es auf 720p oder auf 1080p, wobei letzteres in meinen Augen doch noch besser aussieht da es dieses Flimmern etwas reduziert. Viel schlimmer als die Kanten ist allerdings die Framerate. In meinen Augen sollte bzw. darf ein Konsolenspiel nicht ruckeln (und wenn dann wirklich nur gering) da man Hardwaretechnisch einfach nichts dagegen unternehmen kann (im Vergleich zum PC). Keine Version von GTA 4 ist ruckelfrei und auch die PC hat ihre technischen Probleme (und auch sonstige) und so etwas seh ich als ziemliche Unfähigkeit der Entwickler an für ein System richtig zu entwickeln. Hier liegt es ganz allein bei Rockstar eine flüssige Version zu erstellen. Wenn man dazu Abstriche machen muss, dann sollte man dies tun. Irgend etwas hochgezüchtetes zu entwickeln was hinterher nirgends funktioniert kennt man schon von Crytek, und das ist in meinen Augen auch keine Kunst. Die Kunst ist, es ansprechend und spielbar zu entwickeln. Aber ich schweife ab ;) So schlimm ist es bei GTA 4 natürlich nicht. Was oft als Ruckler interpretiert werden sind klare Slow Downs z.b. bei hohen Geschwindigkeiten. Hier wurde, denke ich, bewusst die Framerate etwas heruntergefahren, allerdings gibt es auch so genug Ruckler. So etwas darf nicht sein ist aber leider so, trotz allem lässt sich GTA natürlich sehr gut spielen und sollte kein Grund sein GTA links liegen zu lassen. Glücklicherweise überschattet die spielerische Qualität von GTA problemlos die Problematiken.

Fakt ist, "Grand Theft Auto IV" bietet einen Atmosphäre-Overkill wie man ihn noch nie in einem solchen Setting erlebt hat. Rockstar schlägt die richtigen Wege ein und macht, in meinen Augen, einfach alles besser als in den Vorgängern. Manches wurde reduziert, manches wurde ausgebaut aber alles in allem steht der Fokus ganz klar auf Qualität, Seriösität und Realismus. Alle Daumen hoch, die Wege zu einem zukünftigen Klassiker sind gebahnt, wenn Rockstar diese Wege konsequent weiterführt erwartet uns das nächste mal ein grandioses Meisterwerk.

PS: Die dt. Version ist unzensiert.
PPS: Die Trophy Unterstützung wurde per Update nachgereicht.


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