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Joe DiMaggio

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Silent Hill - Downpour
Silent Hill - Downpour
Wird angeboten von Laservideo24-Preise inkl. Mwst
Preis: EUR 16,49

24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes, aber bei Weitem nicht das beste Silent Hill, 29. März 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Silent Hill - Downpour (Videospiel)
Ich habe die US Version bereits seit dem 13.03. durchgespielt und kann daher bereits das komplette Spiel beurteilen, es handelt sich hierbei also nicht um Vorabmeinungen. Insgesamt kann man zusammenfassend sagen, dass SH Downpour wie eine Art "Medley" aller SH-Teile ist. So sieht man z.B. die typischen Fluchtszenen aus Shattered Memories, das Rätseldesign erinnert an Homecoming und die ersten Teile, das Kampfsystem streckenweise an 0rigins etc. Ich werde nun einfach meine positiven (+), neutralen (') und negativen (-) Eindrücke zusammenfassen, dass Käufer der EU-Version sich vorab ein Bild davon machen können, was sie erwartet.

+ Art des Horrors: Meiner Meinung nach wurde wieder ein bedeutendes Augenmerk darauf verwendet, psychologischen, tiefgründigen Horror zu verwenden. Einerseits kann das Spiel mit guten Schockeffekten Akzente setzen, aber auch in Sachen düstere Atmosphäre. Man spürt fast ständig im Spiel ein unbehagliches Gefühl, den nächsten Schritt zu machen.
+ Einsatz der Parallelwelt: Hier sind für mich Teil 2 und 3 immer noch das Aushängeschild, dennoch ist die Anderswelt in Downpour sehr gut eingesetzt in Verbindung mit Fluchtsequenzen und kleineren Rätseln. Allerdings sind die Passagen deutlich kürzer als in den Vorgängern.
+ Rätseldesign: Diese erinnern für mich wieder an die innovativen Rätsel, die mich besonders in Teil 1-3 begeistert haben. Gedichte interpretieren und in die Tat umsetzen etc. Die typischen, einfachen Rätsel sind aber auch vorhanden, z.B. Bilder zusammenrücken, dass sie wie die Vorlage aussehen. Insgesamt finde ich das Ganze gut ausbalanciert und auch vom Schwierigkeitsgrad variiert es zwischen leicht und knackig (Rätselschwierigkeit lässt sich wieder am Anfang des Spiels separat einstellen).

' Grafik: Klar, man konnte nichts Bahnbrechendes erwarten, dennoch verkauft sich das Spiel optisch unter Wert. Der Großteil der Texturen ist extrem verwaschen und pixelig. Dennoch aber auch nicht so schlecht, dass man es als inakzeptabel ansehen könnte. Was allerdings sehr zu wünschen übrig lässt, sind die Frames pro Sekunde: Oftmals im Spiel fallen diese extrem in den Keller, z.B., wenn man einen neuen Bereich betritt. So kann es auch schon mal zu 3 Sekunden Standbild kommen und zu einer reinen Diashow für die nächsten 5 Sekunden. Auf der Xbox 360 soll dies bei installation wohl nicht ganz so drastisch sein wie auf der PS3.
' Wiedererkennungswerte: Man hat einerseits das Gefühl, dass man sich überhaupt nicht in Silent Hill befindet, andererseits finden sich aber doch einige Wiedererkennungswerte bzw. kleinere Gimmicks, die man aus alten Teilen kennt.
' Story: Sie hat extrem viel Potential und ich war anfangs ziemlich begeistert, am Ende des Spiels war ich eher ernüchtert. Man wird lange hingehalten und man denkt ständig: Jetzt kann es doch mal weiter gehen. Man platzt schon beinahe vor Spannung und bekommt dann nur bruchstückhaft Einzelteile serviert und am Schluss denkt man sich irgendwie: JA UND JETZT?! Fazit: Man hätte sehr viel mehr daraus machen können, die Ansätze waren allerdings sehr gut.
' Nebenmissionen: Tatsache! Es gibt Nebenmissionen, die quer über Silent Hill verstreut sind. Einerseits finde ich diese super (z.B. anderen Leuten helfen ihre Liebsten zu finden), andererseits total sinnfrei (z.B. 10 Kanarienvögel in der Stadt finden und aus ihrem Käfig freilassen).

- Soundkulisse: Hier bin ich schon beinahe sauer geworden. Wenn eines bei Silent Hill schon immer gestimmt hat, dann war es definitiv der Sound. Akira Yamaoka hat für mich in den ersten 3 Teilen regelrechte Soundmeisterwerke geschaffen, die ERHEBLICH den Horror mitbegründet haben. In Downpour kann man das Ganze als komplett gescheitert ansehen: Miserabel, Note 6! Wenn überhaupt einmal Sound zur Untermalung eingesetzt wird, beschränkt es sich lediglich auf leichte Paukenschläge und dergleichen und es hat keinerlei Auswirkung auf die Atmosphäre (hierzu gerne auch meine Rezension zur HD Collection anschauen, dort wurde auch verhunzt!).
- Monsterdesign: Was um Himmels Willen hat sich Vatra dabei gedacht?! Also, wenn ich an SH denke, kommen mir als erstes die Krankenschwestern, Pyramide Head und Siam in den Sinn (einprägsame, einzigartige Kreaturen, die auch im Laufe der Geschichte Silent Hills immer wieder vorkamen). Was man hier geboten bekommt, sind gefühlte 3 verschiedene Gegnerarten, am meisten jedoch hexenartige Frauen, die wie irre auf einen zustürmen und schreien oder Muskelprotze auf Kokain.
- Teilweise Gameplay: Eine Sache im Gameplay hat mich fürchterlich geärgert und zwar, dass man so gut wie alle Gegenstände in der Umgebung als Waffe nutzen kann. Einerseits keine schlechte Idee, allerdings erkennt man teilweise gar nicht, was man da aufheben soll oder worum es sich handelt, man bekommt schlichtweg einen Hinweis, dass man mit X etwas aufheben kann. Da es sich aber genauso gut um eine Notiz handeln könnte oder ein Medipack / Schlüssel oder anderen Gegenstand, wirkt sich genau das auf Dauer einfach nervtötend aus.

Ich hoffe, dass ich einige Ideen geben konnte, was man bei diesem Spiel zu erwarten hat. Meiner Meinung nach bekommen Neulinge ein grundsolides Survival-Horror-Spiel geboten, Fans der Serie und speziell älterer Teile werden in vielerlei Hinsicht enttäuscht werden.
Kommentar Kommentare (27) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2012 6:58 PM MEST


Silent Hill - Downpour - [Xbox 360]
Silent Hill - Downpour - [Xbox 360]
Wird angeboten von Laservideo24-Preise inkl. Mwst
Preis: EUR 15,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes, aber bei Weitem nicht das beste Silent Hill, 29. März 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Ich habe die US Version bereits seit dem 13.03. durchgespielt und kann daher bereits das komplette Spiel beurteilen, es handelt sich hierbei also nicht um Vorabmeinungen. Insgesamt kann man zusammenfassend sagen, dass SH Downpour wie eine Art "Medley" aller SH-Teile ist. So sieht man z.B. die typischen Fluchtszenen aus Shattered Memories, das Rätseldesign erinnert an Homecoming und die ersten Teile, das Kampfsystem streckenweise an 0rigins etc. Ich werde nun einfach meine positiven (+), neutralen (') und negativen (-) Eindrücke zusammenfassen, dass Käufer der EU-Version sich vorab ein Bild davon machen können, was sie erwartet.

+ Art des Horrors: Meiner Meinung nach wurde wieder ein bedeutendes Augenmerk darauf verwendet, psychologischen, tiefgründigen Horror zu verwenden. Einerseits kann das Spiel mit guten Schockeffekten Akzente setzen, aber auch in Sachen düstere Atmosphäre. Man spürt fast ständig im Spiel ein unbehagliches Gefühl, den nächsten Schritt zu machen.
+ Einsatz der Parallelwelt: Hier sind für mich Teil 2 und 3 immer noch das Aushängeschild, dennoch ist die Anderswelt in Downpour sehr gut eingesetzt in Verbindung mit Fluchtsequenzen und kleineren Rätseln. Allerdings sind die Passagen deutlich kürzer als in den Vorgängern.
+ Rätseldesign: Diese erinnern für mich wieder an die innovativen Rätsel, die mich besonders in Teil 1-3 begeistert haben. Gedichte interpretieren und in die Tat umsetzen etc. Die typischen, einfachen Rätsel sind aber auch vorhanden, z.B. Bilder zusammenrücken, dass sie wie die Vorlage aussehen. Insgesamt finde ich das Ganze gut ausbalanciert und auch vom Schwierigkeitsgrad variiert es zwischen leicht und knackig (Rätselschwierigkeit lässt sich wieder am Anfang des Spiels separat einstellen).

' Grafik: Klar, man konnte nichts Bahnbrechendes erwarten, dennoch verkauft sich das Spiel optisch unter Wert. Der Großteil der Texturen ist extrem verwaschen und pixelig. Dennoch aber auch nicht so schlecht, dass man es als inakzeptabel ansehen könnte. Was allerdings sehr zu wünschen übrig lässt, sind die Frames pro Sekunde: Oftmals im Spiel fallen diese extrem in den Keller, z.B., wenn man einen neuen Bereich betritt. So kann es auch schon mal zu 3 Sekunden Standbild kommen und zu einer reinen Diashow für die nächsten 5 Sekunden. Auf der Xbox 360 soll dies bei installation wohl nicht ganz so drastisch sein wie auf der PS3.
' Wiedererkennungswerte: Man hat einerseits das Gefühl, dass man sich überhaupt nicht in Silent Hill befindet, andererseits finden sich aber doch einige Wiedererkennungswerte bzw. kleinere Gimmicks, die man aus alten Teilen kennt.
' Story: Sie hat extrem viel Potential und ich war anfangs ziemlich begeistert, am Ende des Spiels war ich eher ernüchtert. Man wird lange hingehalten und man denkt ständig: Jetzt kann es doch mal weiter gehen. Man platzt schon beinahe vor Spannung und bekommt dann nur bruchstückhaft Einzelteile serviert und am Schluss denkt man sich irgendwie: JA UND JETZT?! Fazit: Man hätte sehr viel mehr daraus machen können, die Ansätze waren allerdings sehr gut.
' Nebenmissionen: Tatsache! Es gibt Nebenmissionen, die quer über Silent Hill verstreut sind. Einerseits finde ich diese super (z.B. anderen Leuten helfen ihre Liebsten zu finden), andererseits total sinnfrei (z.B. 10 Kanarienvögel in der Stadt finden und aus ihrem Käfig freilassen).

- Soundkulisse: Hier bin ich schon beinahe sauer geworden. Wenn eines bei Silent Hill schon immer gestimmt hat, dann war es definitiv der Sound. Akira Yamaoka hat für mich in den ersten 3 Teilen regelrechte Soundmeisterwerke geschaffen, die ERHEBLICH den Horror mitbegründet haben. In Downpour kann man das Ganze als komplett gescheitert ansehen: Miserabel, Note 6! Wenn überhaupt einmal Sound zur Untermalung eingesetzt wird, beschränkt es sich lediglich auf leichte Paukenschläge und dergleichen und es hat keinerlei Auswirkung auf die Atmosphäre (hierzu gerne auch meine Rezension zur HD Collection anschauen, dort wurde auch verhunzt!).
- Monsterdesign: Was um Himmels Willen hat sich Vatra dabei gedacht?! Also, wenn ich an SH denke, kommen mir als erstes die Krankenschwestern, Pyramide Head und Siam in den Sinn (einprägsame, einzigartige Kreaturen, die auch im Laufe der Geschichte Silent Hills immer wieder vorkamen). Was man hier geboten bekommt, sind gefühlte 3 verschiedene Gegnerarten, am meisten jedoch hexenartige Frauen, die wie irre auf einen zustürmen und schreien oder Muskelprotze auf Kokain.
- Teilweise Gameplay: Eine Sache im Gameplay hat mich fürchterlich geärgert und zwar, dass man so gut wie alle Gegenstände in der Umgebung als Waffe nutzen kann. Einerseits keine schlechte Idee, allerdings erkennt man teilweise gar nicht, was man da aufheben soll oder worum es sich handelt, man bekommt schlichtweg einen Hinweis, dass man mit A etwas aufheben kann. Da es sich aber genauso gut um eine Notiz handeln könnte oder ein Medipack / Schlüssel oder anderen Gegenstand, wirkt sich genau das auf Dauer einfach nervtötend aus.

Ich hoffe, dass ich einige Ideen geben konnte, was man bei diesem Spiel zu erwarten hat. Meiner Meinung nach bekommen Neulinge ein grundsolides Survival-Horror-Spiel geboten, Fans der Serie und speziell älterer Teile werden in vielerlei Hinsicht enttäuscht werden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2012 5:14 PM MEST


Silent Hill: Downpour
Silent Hill: Downpour
Wird angeboten von 1stvideo
Preis: EUR 19,19

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes, aber bei Weitem nicht das beste Silent Hill, 23. März 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Silent Hill: Downpour (Videospiel)
Ich habe das Spiel bereits seit einer Woche durchgespielt und kann daher das komplette Spiel beurteilen. Insgesamt kann man zusammenfassend sagen, dass es wie eine Art "Medley" aller SH-Teile ist. So sieht man z.B. die typischen Fluchtszenen aus Shattered Memories, das Rätseldesign erinnert an Homecoming und die ersten Teile, das Kampfsystem streckenweise an 0rigins etc. Ich werde nun einfach meine positiven (+), neutralen (') und negativen (-) Eindrücke zusammenfassen, dass Käufer der EU-Version sich vorab ein Bild davon machen können, was sie erwartet.

+ Art des Horrors: Meiner Meinung nach wurde wieder ein bedeutendes Augenmerk darauf verwendet, psychologischen, tiefgründigen Horror zu verwenden. Einerseits kann das Spiel mit guten Schockeffekten Akzente setzen, aber auch in Sachen düstere Atmosphäre. Man spürt fast ständig im Spiel ein unbehagliches Gefühl, den nächsten Schritt zu machen.
+ Einsatz der Parallelwelt: Hier sind für mich Teil 2 und 3 immer noch das Aushängeschild, dennoch ist die Anderswelt in Downpour sehr gut eingesetzt in Verbindung mit Fluchtsequenzen und kleineren Rätseln. Allerdings sind die Passagen deutlich kürzer als in den Vorgängern.
+ Rätseldesign: Diese erinnern für mich wieder an die innovativen Rätsel, die mich besonders in Teil 1-3 begeistert haben. Gedichte interpretieren und in die Tat umsetzen etc. Die typischen, einfachen Rätsel sind aber auch vorhanden, z.B. Bilder zusammenrücken, dass sie wie die Vorlage aussehen. Insgesamt finde ich das Ganze gut ausbalanciert und auch vom Schwierigkeitsgrad variiert es zwischen leicht und knackig (Rätselschwierigkeit lässt sich wieder am Anfang des Spiels separat einstellen).

' Grafik: Klar, man konnte nichts Bahnbrechendes erwarten, dennoch verkauft sich das Spiel optisch unter Wert. Der Großteil der Texturen ist extrem verwaschen und pixelig. Dennoch aber auch nicht so schlecht, dass man es als inakzeptabel ansehen könnte. Was allerdings sehr zu wünschen übrig lässt, sind die Frames pro Sekunde: Oftmals im Spiel fallen diese extrem in den Keller, z.B., wenn man einen neuen Bereich betritt. So kann es auch schon mal zu 3 Sekunden Standbild kommen und zu einer reinen Diashow für die nächsten 5 Sekunden. Auf der Xbox 360 soll dies bei installation wohl nicht ganz so drastisch sein wie auf der PS3.
' Wiedererkennungswerte: Man hat einerseits das Gefühl, dass man sich überhaupt nicht in Silent Hill befindet (andere Straßennamen, ganze andere Infrastruktur), andererseits finden sich aber doch einige Wiedererkennungswerte bzw. kleinere Gimmicks, die man aus alten Teilen kennt.
' Story: Sie hat extrem viel Potential und ich war anfangs ziemlich begeistert, am Ende des Spiels war ich eher ernüchtert. Man wird lange hingehalten und man denkt ständig: Jetzt kann es doch mal weiter gehen. Man platzt schon beinahe vor Spannung und bekommt dann nur bruchstückhaft Einzelteile serviert und am Schluss denkt man sich irgendwie: JA UND JETZT?! Fazit: Man hätte sehr viel mehr daraus machen können, die Ansätze waren allerdings sehr gut.
' Nebenmissionen: Tatsache! Es gibt Nebenmissionen, die quer über Silent Hill verstreut sind. Einerseits finde ich diese super (z.B. anderen Leuten helfen ihre Liebsten zu finden), andererseits total sinnfrei (z.B. 10 Kanarienvögel in der Stadt finden und aus ihrem Käfig freilassen).

- Soundkulisse: Hier bin ich schon beinahe sauer geworden. Wenn eines bei Silent Hill schon immer gestimmt hat, dann war es definitiv der Sound. Akira Yamaoka hat für mich in den ersten 3 Teilen regelrechte Soundmeisterwerke geschaffen, die ERHEBLICH den Horror mitbegründet haben. In Downpour kann man das Ganze als komplett gescheitert ansehen: Miserabel, Note 6! Wenn überhaupt einmal Sound zur Untermalung eingesetzt wird, beschränkt es sich lediglich auf leichte Paukenschläge und dergleichen und es hat keinerlei Auswirkung auf die Atmosphäre (hierzu gerne auch meine Rezension zur HD Collection anschauen, dort wurde auch verhunzt!).
- Monsterdesign: Was um Himmels Willen hat sich Vatra dabei gedacht?! Also, wenn ich an SH denke, kommen mir als erstes die Krankenschwestern, Pyramide Head und Siam in den Sinn (einprägsame, einzigartige Kreaturen, die auch im Laufe der Geschichte Silent Hills immer wieder vorkamen). Was man hier geboten bekommt, sind gefühlte 3 verschiedene Gegnerarten, am meisten jedoch hexenartige Frauen, die wie irre auf einen zustürmen und schreien oder Muskelprotze auf Kokain.
- Teilweise Gameplay: Eine Sache im Gameplay hat mich fürchterlich geärgert und zwar, dass man so gut wie alle Gegenstände in der Umgebung als Waffe nutzen kann. Einerseits keine schlechte Idee, allerdings erkennt man teilweise gar nicht, was man da aufheben soll oder worum es sich handelt, man bekommt schlichtweg einen Hinweis, dass man mit A etwas aufheben kann. Da es sich aber genauso gut um eine Notiz handeln könnte oder ein Medipack / Schlüssel oder anderen Gegenstand, wirkt sich genau das auf Dauer einfach nervtötend aus.

Ich hoffe, dass ich einige Ideen gegen konnte, was man bei diesem Spiel zu erwarten hat. Meiner Meinung nach bekommen Neulinge ein grundsolides Survival-Horror-Spiel geboten, Fans der Serie und speziell älterer Teile werden in vielerlei Hinsicht enttäuscht werden.


Silent Hill: Downpour PS3 US
Silent Hill: Downpour PS3 US
Wird angeboten von VGP_VideoGamesPlus
Preis: EUR 20,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes, aber bei Weitem nicht das beste Silent Hill, 23. März 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Silent Hill: Downpour PS3 US (Videospiel)
Ich habe das Spiel bereits seit einer Woche durchgespielt und kann daher das komplette Spiel beurteilen. Insgesamt kann man zusammenfassend sagen, dass es wie eine Art "Medley" aller SH-Teile ist. So sieht man z.B. die typischen Fluchtszenen aus Shattered Memories, das Rätseldesign erinnert an Homecoming und die ersten Teile, das Kampfsystem streckenweise an 0rigins etc. Ich werde nun einfach meine positiven (+), neutralen (') und negativen (-) Eindrücke zusammenfassen, dass Käufer der EU-Version sich vorab ein Bild davon machen können, was sie erwartet.

+ Art des Horrors: Meiner Meinung nach wurde wieder ein bedeutendes Augenmerk darauf verwendet, psychologischen, tiefgründigen Horror zu verwenden. Einerseits kann das Spiel mit guten Schockeffekten Akzente setzen, aber auch in Sachen düstere Atmosphäre. Man spürt fast ständig im Spiel ein unbehagliches Gefühl, den nächsten Schritt zu machen.
+ Einsatz der Parallelwelt: Hier sind für mich Teil 2 und 3 immer noch das Aushängeschild, dennoch ist die Anderswelt in Downpour sehr gut eingesetzt in Verbindung mit Fluchtsequenzen und kleineren Rätseln. Allerdings sind die Passagen deutlich kürzer als in den Vorgängern.
+ Rätseldesign: Diese erinnern für mich wieder an die innovativen Rätsel, die mich besonders in Teil 1-3 begeistert haben. Gedichte interpretieren und in die Tat umsetzen etc. Die typischen, einfachen Rätsel sind aber auch vorhanden, z.B. Bilder zusammenrücken, dass sie wie die Vorlage aussehen. Insgesamt finde ich das Ganze gut ausbalanciert und auch vom Schwierigkeitsgrad variiert es zwischen leicht und knackig (Rätselschwierigkeit lässt sich wieder am Anfang des Spiels separat einstellen).

' Grafik: Klar, man konnte nichts Bahnbrechendes erwarten, dennoch verkauft sich das Spiel optisch unter Wert. Der Großteil der Texturen ist extrem verwaschen und pixelig. Dennoch aber auch nicht so schlecht, dass man es als inakzeptabel ansehen könnte. Was allerdings sehr zu wünschen übrig lässt, sind die Frames pro Sekunde: Oftmals im Spiel fallen diese extrem in den Keller, z.B., wenn man einen neuen Bereich betritt. So kann es auch schon mal zu 3 Sekunden Standbild kommen und zu einer reinen Diashow für die nächsten 5 Sekunden. Auf der Xbox 360 soll dies bei installation wohl nicht gaz so drastisch sein wie auf der PS3.
' Wiedererkennungswerte: Man hat einerseits das Gefühl, dass man sich überhaupt nicht in Silent Hill befindet (andere Straßennamen, ganze andere Infrastruktur), andererseits finden sich aber doch einige Wiedererkennungswerte bzw. kleinere Gimmicks, die man aus alten Teilen kennt.
' Story: Sie hat extrem viel Potential und ich war anfangs ziemlich begeistert, am Ende des Spiels war ich eher ernüchtert. Man wird lange hingehalten und man denkt ständig: Jetzt kann es doch mal weiter gehen. Man platzt schon beinahe vor Spannung und bekommt dann nur bruchstückhaft Einzelteile serviert und am Schluss denkt man sich irgendwie: JA UND JETZT?! Fazit: Man hätte sehr viel mehr daraus machen können, die Ansätze waren allerdings sehr gut.
' Nebenmissionen: Tatsache! Es gibt Nebenmissionen, die quer über Silent Hill verstreut sind. Einerseits finde ich diese super (z.B. anderen Leuten helfen ihre Liebsten zu finden), andererseits total sinnfrei (z.B. 10 Kanarienvögel in der Stadt finden und aus ihrem Käfig freilassen).

- Soundkulisse: Hier bin ich schon beinahe sauer geworden. Wenn eines bei Silent Hill schon immer gestimmt hat, dann war es definitiv der Sound. Akira Yamaoka hat für mich in den ersten 3 Teilen regelrechte Soundmeisterwerke geschaffen, die ERHEBLICH den Horror mitbegründet haben. In Downpour kann man das Ganze als komplett gescheitert ansehen: Miserabel, Note 6! Wenn überhaupt einmal Sound zur Untermalung eingesetzt wird, beschränkt es sich lediglich auf leichte Paukenschläge und dergleichen und es hat keinerlei Auswirkung auf die Atmosphäre (hierzu gerne auch meine Rezension zur HD Collection anschauen, dort wurde auch verhunzt!).
- Monsterdesign: Was um Himmels Willen hat sich Vatra dabei gedacht?! Also, wenn ich an SH denke, kommen mir als erstes die Krankenschwestern, Pyramide Head und Siam in den Sinn (einprägsame, einzigartige Kreaturen, die auch im Laufe der Geschichte Silent Hills immer wieder vorkamen). Was man hier geboten bekommt, sind gefühlte 3 verschiedene Gegnerarten, am meisten jedoch hexenartige Frauen, die wie irre auf einen zustürmen und schreien oder Muskelprotze auf Kokain.
- Teilweise Gameplay: Eine Sache im Gameplay hat mich fürchterlich geärgert und zwar, dass man so gut wie alle Gegenstände in der Umgebung als Waffe nutzen kann. Einerseits keine schlechte Idee, allerdings erkennt man teilweise gar nicht, was man da aufheben soll oder worum es sich handelt, man bekommt schlichtweg einen Hinweis, dass man mit X etwas aufheben kann. Da es sich aber genauso gut um eine Notiz handeln könnte oder ein Medipack / Schlüssel oder anderen Gegenstand, wirkt sich genau das auf Dauer einfach nervtötend aus.

Ich hoffe, dass ich einige Ideen gegen konnte, was man bei diesem Spiel zu erwarten hat. Meiner Meinung nach bekommen Neulinge ein grundsolides Survival-Horror-Spiel geboten, Fans der Serie und speziell älterer Teile werden in vielerlei Hinsicht enttäuscht werden.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2012 2:43 PM MEST


2x Dipos Crystalclear Displayschutzfolie für Sony Playstation Vita PS Vita - jeweils 1x für die Vorder- und Rückseite, konturgenau zugeschnitten,
2x Dipos Crystalclear Displayschutzfolie für Sony Playstation Vita PS Vita - jeweils 1x für die Vorder- und Rückseite, konturgenau zugeschnitten,
Wird angeboten von hsw 3000
Preis: EUR 3,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung unschlagbar, 29. Februar 2012
Diese ist mittlerweile meine dritte Folie für die PS Vita und es wird definitiv meine letzte bleiben.

Der wohl größte Vorteil im Gegensatz zu anderen Folien ist, dass sie nicht nur das Display, sondern die komplette Front passgenau abdeckt und perfekt zugeschnitten ist. Selbiges gilt für die Rückseite. Daher lassen sie sich auch sehr einfach anbringen, da man sich wunderbar an den freien Stellen für Knöpfe, Lautsprecher etc. orientieren kann. Die Anbringung war verhältnismäßig einfach. Bei einer solch großen Folie ist es nun mal etwas schwieriger das Ganze auch astrein blasenfrei aufzubringen. Lufteinschlüsse ließen sich allerdings mit einer Karte schnell und einfach ausstreichen (hierbei unbedingt die Gebrauchsanweisung beachten!). Einen winzig kleinen Staubeinschluss hatte ich zwar, dieser ist aber so klein, dass man ihn im Betrieb unmöglich sehen kann, von daher macht es mir nichts aus.

Ein weiterer Vorteil ist die Bedienung des Touchscreens. Ich hatte den Eindruck, dass die Finger ein ganzes Stück leichter über die Oberfläche gleiten, klappt super! Die Folien haben genau die richtige Dicke, die zum Schutz auch wirklich benötigt wird, trotz allem merkt man es kaum, dass eine drauf ist.

Einen kleinen Nachteil habe ich jedoch bemerkt, was bei CrystalClear-Folien aber wohl kaum zu verhindern ist: Es spiegelt doch schon eine Ecke stärker. Da ich die Vita nur zu Hause nutze, kann es mir egal sein, im Freien hätte ich da schon eher Bedenken. Trotzdem rate ich dringend zu CrystalClear-Folien, da Antireflexvarianten oftmals Farbverfälschungen und Schärfeeinbußen hervorbringen.

Für 3 € bekommt man hier 2 Folien (jeweils 1x Vorder- und Rückseite), die sowohl in Sachen Schutz als auch Bedienbarkeit absolut zufriedenstellend sind. Ganz klare Kaufempfehlung von mir!


Dipos Crystalclear Displayschutzfolie für Sony Playstation Vita (2x Vorderseite und 2x Rückseite) PS Vita Schutzfolie made in Germany
Dipos Crystalclear Displayschutzfolie für Sony Playstation Vita (2x Vorderseite und 2x Rückseite) PS Vita Schutzfolie made in Germany

5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung unschlagbar, 29. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Diese ist mittlerweile meine dritte Folie für die PS Vita und es wird definitiv meine letzte bleiben.

Der wohl größte Vorteil im Gegensatz zu anderen Folien ist, dass sie nicht nur das Display, sondern die komplette Front passgenau abdeckt und perfekt zugeschnitten ist. Selbiges gilt für die Rückseite. Daher lassen sie sich auch sehr einfach anbringen, da man sich wunderbar an den freien Stellen für Knöpfe, Lautsprecher etc. orientieren kann. Die Anbringung war verhältnismäßig einfach. Bei einer solch großen Folie ist es nun mal etwas schwieriger das Ganze auch astrein blasenfrei aufzubringen. Lufteinschlüsse ließen sich allerdings mit einer Karte schnell und einfach ausstreichen (hierbei unbedingt die Gebrauchsanweisung beachten!). Einen winzig kleinen Staubeinschluss hatte ich zwar, dieser ist aber so klein, dass man ihn im Betrieb unmöglich sehen kann, von daher macht es mir nichts aus.

Ein weiterer Vorteil ist die Bedienung des Touchscreens. Ich hatte den Eindruck, dass die Finger ein ganzes Stück leichter über die Oberfläche gleiten, klappt super! Die Folien haben genau die richtige Dicke, die zum Schutz auch wirklich benötigt wird, trotz allem merkt man es kaum, dass eine drauf ist.

Einen kleinen Nachteil habe ich jedoch bemerkt, was bei CrystalClear-Folien aber wohl kaum zu verhindern ist: Es spiegelt doch schon eine Ecke stärker. Da ich die Vita nur zu Hause nutze, kann es mir egal sein, im Freien hätte ich da schon eher Bedenken. Trotzdem rate ich dringend zu CrystalClear-Folien, da Antireflexvarianten oftmals Farbverfälschungen und Schärfeeinbußen hervorbringen.

Für 8 € bekommt man hier 4 Folien (jeweils 2x Vorder- und Rückseite), die sowohl in Sachen Schutz als auch Bedienbarkeit absolut zufriedenstellend sind. Ganz klare Kaufempfehlung von mir!


PES 2012 - Pro Evolution Soccer
PES 2012 - Pro Evolution Soccer
Wird angeboten von World-of-Games
Preis: EUR 7,99

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...ääh...Konami, 29. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: PES 2012 - Pro Evolution Soccer (Videospiel)
Um eines mal zu Beginn vorwegzunehmen: Ich habe jährlich (insofern es möglich war) vor Release sowohl die PES-Demos als auch die FIFA-Demo gespielt und ich war ehrlich gesagt in den letzten Jahren nicht sonderlich angetan von PES, habe seit 2009 auch immer wieder zu FIFA gegriffen, obwohl ich die Leistungen Konamis schon 2011 anerkennen musste, die beiden Vorgänger hielt ich für eher schwach. Wieso habe ich dieses mal zu PES 2012 gegriffen?

- Die Ballphysik war für mich schon immer der größte Vorteil der Serie und war schon immer FIFA deutlich überlegen. Seit 2009 kann man sehr gut verfolgen, dass Konami hier immer deutlicher den Fokus darauf gesetzt,diese stetig verbessert und mit 2012 für mich zur Perfektion gebracht hat. Hier muss sich EA einfach ein Beispiel nehmen, wenn sie FIFA nächstes Jahr zu einer Fußballsimulation machen wollen, denn das haben sie leider noch immer nicht geschafft wie ich finde. (ja, ich habe auch die Vollversion ein paar Stunden angetestet). Man hat einfach zu jeder Zeit im Spiel das Gefühl, dass es anders verläuft als das letzte Spiel und immer Abwechslung gegeben ist. Abgefälschte Schüsse, bei denen der Torwart schon auf dem Weg in die andere Ecke ist und auch mal reinkullern etc. bringen einfach eine äußerst realitätsnahe Brise ins Spiel, um nur ein Beispiel zu nennen.

- Spielaufbau und -fluss: Überragend! Man hat alles selbst in der Hand und kann das Spiel nach seinen Wünschen gestalten und effizient einsetzen. Man bekommt die Möglichkeiten nicht vorgegeben und muss sich in ein gegebenes Raster fügen, es bleibt einem alles selbst überlassen. Einen deutlichen Beitrag hierzu liefert die von Konami angepriesene Active AI, bei der sich Mitspieler nun deutlich besser selbst bewegen, Freiräume suchen und sich anbieten. Wem das alles nicht gefällt, kann per Off-the-ball-Steuerung einen gewünschten Spieler schicken. Hier habe ich allerdings die Hilfefunktion noch an, da ich es noch nicht verinnerlicht habe zwei Spieler parallel auf zwei verschiedenen Sticks zu steuern, es reicht mir allerdings auch schon mit der Hilfe, da sich die Spieler selbst sehr nützliche und sinnvolle Wege suchen sich anzubieten. Somit wirkt das komplette Passsystem einfach extrem durchdacht. Hilfen lassen sich übrigens auch hier regulieren, ansonsten kann man auch manuelle Pässe nutzen.

- Taktische Möglichkeiten: Auch hier sieht man wieder ganz deutlich die Handschrift von Konami. Die PES-Serie ist für mich die einzige, bei der taktische Veränderungen auch ganz eindeutige Auswirkungen auf das Spielgeschehen haben. Auch hier können sich Taktikfüchse wieder verlieren und tüfteln, wobei man auch hier eine Hilfe zu Rate ziehen kann, wenn man sich unsicher ist. Auch an Spielmodi und onlinetechnischen Möglichkeiten mangelt es mal wieder nicht und man hat sich Mühe gegeben, auch einige Elemente abseits des Platzes einzubauen (Presse, Coachingzone).

Selbstverständlich muss man auch dieses Jahr wieder ein paar negative Punkte ansprechen, die bei mir aber nicht mehr so ins Gewicht fallen: In Sachen Atmosphäre hat Konami leider keine Fortschritte gemacht. Die Fangesänge sind nach wie vor nicht das Gelbe vom Ei und diese sinnlosen Fantransparente ala "Révanche" und "Ihr packt das" hätte man sich auch mal wieder sparen können ;)
Leider schwanken die Torwartleistungen willkürlich zwischen katastrophal und weltklasse. Dort soll aber wohl mit Hilfe eines Patches nachgebessert werden, wenn ich das richtig gehört habe. Und kommen wir nun zum größten Knackpunkt: Lizenzen.Man hat sich zwar bemüht, so viele Teams wie möglich zu bekommen, allerdings sind es für einen Fußballnarren natürlich noch zu wenige. Wobei EA mit Lizenzverträgen hier natürlich eine gewisse "Blockade" geschaffen hat.

Wieso vergebe ich trotz der genannten Negativaspekte trotzdem die volle Punktzahl?

Weil Konami sich die erkannten Mängel aus vergangenen Jahren zur Brust genommen hat und diese nun seit Jahren kontinuierlich ausbessert und Teilaspekte zur Perfektion bringen möchte statt nur mit Neuerungen zu prahlen, so wie es leider dieses Jahr die Konkurrenz gemacht hat und versucht Mängel im Gameplay dadurch zu überspielen. PES 2012 - SO schaut realitätsnaher Fußball aus, deswegen kann ich auf die Lizenzen und hier und da ein paar Fangesänge weniger gerne verzichten, wenn ich am Ende sagen kann: Das ist Fußball, wie ich ihn kenne und mir vorstelle, eine Simulation eben. PES braucht mit Sicherheit auch seine Zeit, wenn man die Serie nicht kennt. Aber wenn man die Vielseitigkeit kennenlernt und weiß, diese sich auch zunutze zu machen, wird man dieses Spiel lieben.

Ich freue mich jedenfalls noch auf viele spannende Partien. Online wie auch offline. Wer selbst entscheiden möchte, wie man sein Spiel gestaltet und sich nicht in ein gegebenes Raster fügen möchte, in dem man diverse Möglichkeiten nutzen kann, sollte definitiv zu PES 2012 greifen, man wird nicht enttäuscht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2013 12:52 PM MEST


PES 2012 - Pro Evolution Soccer
PES 2012 - Pro Evolution Soccer
Wird angeboten von Korte-EDV Internetmarketing & Vertrieb, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 10,80

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...ääh...Konami, 29. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: PES 2012 - Pro Evolution Soccer (Videospiel)
Um eines mal zu Beginn vorwegzunehmen: Ich habe jährlich (insofern es möglich war) vor Release sowohl die PES-Demos als auch die FIFA-Demo gespielt und ich war ehrlich gesagt in den letzten Jahren nicht sonderlich angetan von PES, habe seit 2009 auch immer wieder zu FIFA gegriffen, obwohl ich die Leistungen Konamis schon 2011 anerkennen musste, die beiden Vorgänger hielt ich für eher schwach. Wieso habe ich dieses mal zu PES 2012 gegriffen?

- Die Ballphysik war für mich schon immer der größte Vorteil der Serie und war schon immer FIFA deutlich überlegen. Seit 2009 kann man sehr gut verfolgen, dass Konami hier immer deutlicher den Fokus darauf gesetzt,diese stetig verbessert und mit 2012 für mich zur Perfektion gebracht hat. Hier muss sich EA einfach ein Beispiel nehmen, wenn sie FIFA nächstes Jahr zu einer Fußballsimulation machen wollen, denn das haben sie leider noch immer nicht geschafft wie ich finde. (ja, ich habe auch die Vollversion ein paar Stunden angetestet). Man hat einfach zu jeder Zeit im Spiel das Gefühl, dass es anders verläuft als das letzte Spiel und immer Abwechslung gegeben ist. Abgefälschte Schüsse, bei denen der Torwart schon auf dem Weg in die andere Ecke ist und auch mal reinkullern etc. bringen einfach eine äußerst realitätsnahe Brise ins Spiel, um nur ein Beispiel zu nennen.

- Spielaufbau und -fluss: Überragend! Man hat alles selbst in der Hand und kann das Spiel nach seinen Wünschen gestalten und effizient einsetzen. Man bekommt die Möglichkeiten nicht vorgegeben und muss sich in ein gegebenes Raster fügen, es bleibt einem alles selbst überlassen. Einen deutlichen Beitrag hierzu liefert die von Konami angepriesene Active AI, bei der sich Mitspieler nun deutlich besser selbst bewegen, Freiräume suchen und sich anbieten. Wem das alles nicht gefällt, kann per Off-the-ball-Steuerung einen gewünschten Spieler schicken. Hier habe ich allerdings die Hilfefunktion noch an, da ich es noch nicht verinnerlicht habe zwei Spieler parallel auf zwei verschiedenen Sticks zu steuern, es reicht mir allerdings auch schon mit der Hilfe, da sich die Spieler selbst sehr nützliche und sinnvolle Wege suchen sich anzubieten. Somit wirkt das komplette Passsystem einfach extrem durchdacht. Hilfen lassen sich übrigens auch hier regulieren, ansonsten kann man auch manuelle Pässe nutzen.

- Taktische Möglichkeiten: Auch hier sieht man wieder ganz deutlich die Handschrift von Konami. Die PES-Serie ist für mich die einzige, bei der taktische Veränderungen auch ganz eindeutige Auswirkungen auf das Spielgeschehen haben. Auch hier können sich Taktikfüchse wieder verlieren und tüfteln, wobei man auch hier eine Hilfe zu Rate ziehen kann, wenn man sich unsicher ist. Auch an Spielmodi und onlinetechnischen Möglichkeiten mangelt es mal wieder nicht und man hat sich Mühe gegeben, auch einige Elemente abseits des Platzes einzubauen (Presse, Coachingzone).

Selbstverständlich muss man auch dieses Jahr wieder ein paar negative Punkte ansprechen, die bei mir aber nicht mehr so ins Gewicht fallen: In Sachen Atmosphäre hat Konami leider keine Fortschritte gemacht. Die Fangesänge sind nach wie vor nicht das Gelbe vom Ei und diese sinnlosen Fantransparente ala "Révanche" und "Ihr packt das" hätte man sich auch mal wieder sparen können ;)
Leider schwanken die Torwartleistungen willkürlich zwischen katastrophal und weltklasse. Dort soll aber wohl mit Hilfe eines Patches nachgebessert werden, wenn ich das richtig gehört habe. Und kommen wir nun zum größten Knackpunkt: Lizenzen.Man hat sich zwar bemüht, so viele Teams wie möglich zu bekommen, allerdings sind es für einen Fußballnarren natürlich noch zu wenige. Wobei EA mit Lizenzverträgen hier natürlich eine gewisse "Blockade" geschaffen hat.

Wieso vergebe ich trotz der genannten Negativaspekte trotzdem die volle Punktzahl?

Weil Konami sich die erkannten Mängel aus vergangenen Jahren zur Brust genommen hat und diese nun seit Jahren kontinuierlich ausbessert und Teilaspekte zur Perfektion bringen möchte statt nur mit Neuerungen zu prahlen, so wie es leider dieses Jahr die Konkurrenz gemacht hat und versucht Mängel im Gameplay dadurch zu überspielen. PES 2012 - SO schaut realitätsnaher Fußball aus, deswegen kann ich auf die Lizenzen und hier und da ein paar Fangesänge weniger gerne verzichten, wenn ich am Ende sagen kann: Das ist Fußball, wie ich ihn kenne und mir vorstelle, eine Simulation eben. PES braucht mit Sicherheit auch seine Zeit, wenn man die Serie nicht kennt. Aber wenn man die Vielseitigkeit kennenlernt und weiß, diese sich auch zunutze zu machen, wird man dieses Spiel lieben.

Ich freue mich jedenfalls noch auf viele spannende Partien. Online wie auch offline. Wer selbst entscheiden möchte, wie man sein Spiel gestaltet und sich nicht in ein gegebenes Raster fügen möchte, in dem man diverse Möglichkeiten nutzen kann, sollte definitiv zu PES 2012 greifen, man wird nicht enttäuscht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 12, 2012 9:41 AM CET


Derbystar Bandage Kniebandage
Derbystar Bandage Kniebandage
Preis: EUR 5,94 - EUR 8,75

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 5. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Derbystar Bandage Kniebandage (Ausrüstung)
Diese Bandagen sind selbst für alltägliche Zwecke absolut ungeeignet. Ich habe sie mir auf Grund einer Knieverletzung bestellt, um das Knie entsprechend zu entlasten und zu stützen. Pustekuchen: Die Bandage leiert sehr schnell aus und rutscht wirklich ständig, selbst wie in meinem Fall bei den geringsten Bewegungen. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie jemand damit Sport machen will, derjenige würde sehr wahrscheinlich wahnsinnig werden.


FIFA 11
FIFA 11
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 8,49

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manchmal ist weniger einfach mehr!, 3. Oktober 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 11 (Videospiel)
Nachdem FIFA WM 2010 für mich ein großer Erfolg war und einige Dinge bedeutend in richtige Bahnen gelenkt wurden, hat EA bei FIFA 11 in einigen Fällen hinsichtlich des Gameplays Patzer erlaubt.

Zunächst zu den positiven Aspekten des Spiels:

Die Ballphysik wurde nochmals realistischer gestaltet und ausgebaut. Bälle springen bei unpräzisen Pässen vom Fuß, es gibt mehr abgefälschte Schüsse und auch die Luftduelle sind meiner Meinung nach deutlich besser und realistischer geworden. So kommt es auch mal vor, dass in der Luft "gerangelt" wird und der Ball einem der beiden Spieler vom Rücken abprallt. Sehr schön gemacht und bringt eine realistische Brise in das Spiel. Diverse Manager- und Karrieremodi lasse ich außen vor, da ich diese noch nicht hinreichend gespielt habe.
Auch Fernschüsse zeigen nun endlich mehr Wirkung. Sonntagsschüsse aus 30 Metern stellen endlich mehr Gefahr für Keeper dar.

Auch das Creation Center finde ich klasse. Man hat zahlreiche Möglichkeiten sich Spieler zu erstellen und sie mit diversen Attributen und netten Gimmicks auszurüsten.

Über Lizenzen müssen wir uns denke ich nicht unterhalten, hier hatte FIFA schon immer die Nase vorn. Eine Vielzahl von Teams und Ligen in allen Ländern ist freilich auch dieses Jahr wieder vertreten, genauso wie Stadien.

Die Atmosphäre auf den Rängen begeistert: Es gibt mehr Fängesänge und sie klingen akkustisch authentischer als in den anderen FIFA-Teilen. Ich finde jedoch man hätte sich hier von FIFA WM 2010 noch einiges mitnehmen können, so dass z.B. zwischendrin feiernde Fans zu sehen sind.

Nun zu den Dingen, die mir negativ aufgefallen sind und daher auch nur eine Bewertung von 3 Sternen rechtfertigen sollen:

Das Passsystem war in der WM-Auflage viel besser. Bei FIFA 11 besteht insbesondere bei Onlinespielen sehr schnell der Eindruck, dass man den Ball so fest treten kann wie man will, er verhungert so oder so auf halber Strecke. Dadurch wird eine Menge Spielfluss gebremst. In den vorangegangenen Teilen konnte man sehr schöne Konter fahren und das Spiel wurde schneller verlagert, das alles aber noch in einem Maße, in dem es echt wirkte und deutlich mehr Frische in das Geschehen brachte.

Aus diesem Grund komme ich zu dem zweiten größeren Kritikpunkt, der mit der vorangegangenen Kritik einhergeht: Die Abwehr zu durchbrechen ist schwerer geworden. Das an sich ist nicht einmal das Problem, sondern dass es beinahe unmöglich ist Überzahlsituationen zu schaffen und meist bleibt einem nur der Weg über Außen oder durch Doppelpässe in den Strafraum.

Auch bei Kontern formiert sich die Abwehr des Gegners unabhängig vom Schwierigkeitsgrad so schnell, dass es einfach ermüdend wird immer und immer wieder das selbe zu machen. So legt man sich dann eben seine Standardtaktiken zurecht und spult diese immer und immer wieder runter, um zum Erfolg zu kommen.

FIFA 11 wähnt sich als Fußballsimulation, ist aber mit diesem Teil einen großen Schritt rückwärts gegangen, eben aus den besagten Gründen. Es wirkt zu sehr alles einstudiert und Abwechslung kommt nicht viel zustande. Hier hatte für mich FIFA WM 2010 mehr zu bieten.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2010 5:55 AM MEST


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