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Beiträge von Kasimirflo
Top-Rezensenten Rang: 2.945.386
Hilfreiche Bewertungen: 17
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Rezensionen verfasst von Kasimirflo "Kasimirflo"
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Unterirdisch, 12. September 2012
Peniswitze, langweilige Drehorte und Späße auf Kosten von Minderheiten: Dieser Film bestätigt mal wieder, dass die Franzosen ähnlich wenig Sinn für Humor haben wie die Deutschen. Insbesondere das stetig wiederkehrende, völlig unmotivierte Lachen und das dümmliche Grinsen des Protagonisten sind nicht lustig, sondern nerven. Was immer den „James Bond“-Filmen zurecht vorgeworfen wird, diese Agentenfilme überzeugen handwerklich dann doch viel mehr als ihre sogenannte Parodie mit einer Figur, die so übertrieben un- und eingebildet agiert, dass es einfach nicht mehr komisch wirkt. Dass „Johnny English“ nicht besser ist, zeigt nur, dass das Original zu gut ist, um persifliert zu werden.
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0 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Unterirdisch, 10. September 2012
Peniswitze, langweilige Drehorte und Späße auf Kosten von Minderheiten: Dieser Film bestätigt mal wieder, dass die Franzosen ähnlich wenig Sinn für Humor haben wie die Deutschen. Insbesondere das stetig wiederkehrende, völlig unmotivierte Lachen und das dümmliche Grinsen des Protagonisten sind nicht lustig, sondern nerven. Was immer den „James Bond“-Filmen zurecht vorgeworfen wird, diese Agentenfilme überzeugen handwerklich dann doch viel mehr als ihre sogenannte Parodie mit einer Figur, die so übertrieben un- und eingebildet agiert, dass es einfach nicht mehr komisch wirkt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Solide Ausgabe, 27. August 2010
Wie bei Aschendorff-Ausgaben üblich, ist dieses Büchlein einsprachig und verfügt NICHT über einen kritischen Apparat. Allerdings folgt es der zitierfähigen Edition von Barrett (Oxford 1964) und hat gegenüber dieser mehrere Vorteile: es enthält die Hypothesis, gliedert das Stück in seine Lieder - und alles weitere ist natürlich in deutscher Sprache: Nämlich eine zwölfseitige Einleitung (zur griechischen Tragödie allgemein, zu Euripides und zur Hippolytos-Figur), eine metrische Analyse der unregelmäßigen Partien, eine Stammtafel der Familie des Theseus, ein sehr hilfreiches Eigennamenverzeichnis (z.B. enthält es das Adjektiv zu König Eurytos, das der Gemoll nicht kennt, und das in der von Euripides gebrauchten Form mit einem anderen Eigennamen verwechselt werden kann) sowie ein Literaturverzeichnis. Für ein tieferes inhaltliches Verständnis des Stücks kommt man zwar nicht um den hervorragenden englischsprachigen Kommentar von Barrett herum, aber für den Einstieg, zumal die Verwendung in der Schule oder universitären Lektürekursen, reicht diese Ausgabe aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gewohnte Reclam-Qualität, 12. April 2010
Die Stärke dieser zweisprachigen Ausgabe der pro Tito Annio Milone oratio liegt v.a. darin, dass sie dem eigentlichen Text denjenigen Abschnitt aus dem fragmentarisch erhaltenen Kommentar des Quintus Asconius Pedianus zu Ciceros Reden voranstellt, welcher die historische Situation, den Tathergang des Totschlags P. Clodius' sowie Verlauf und Ergebnis des Prozesses gegen T. Annius Milo schildert (35 Paragraphen, ebenfalls zweisprachig). Hilfreich sind die vielen Anmerkungen sowie die Hinweise zu Primär- und Sekundärliteratur. Das Nachwort fällt relativ kurz aus und bietet neben einer knappen Darstellung der politischen Situation, in welcher der Prozess stattfand, auch eine Übersicht zur Gliederung der prototypischen antiken Gerichtsrede, zur intendierten Wirkung ihrer Teile sowie über die Schritte zur Erstellung einer Rede durch den orator - kurz, eine hilfreiche Zusammenstellung des unverzichtbaren Grundwissens über antike Rhetorik für die/den Studierenden der klassischen Philologie.- Den Punktabzug ("nur" 4 von 5 Sternen) gibt es wegen des etwas kurzen Nachworts sowie wegen der schlechten Bindung, die allerdings ein Problem aller Reclam-Heftchen ist.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ian und seine Mannen in Hochform, 26. August 2007
Von ihrem ersten Konzert auf dem legendären Montreux Jazz Festival ließen Jethro Tull gleich eine DVD und eine Doppel-CD mitschneiden. Da diese von den Festivalmachern in deren Reihe "Live at Montreux" produziert wurden, gibt es kein Bonusmaterial - andererseits fehlen auch die Interview-Fetzen, die auf "Living with the past" (DVD) zwischen den und einmal sogar während eines Tracks den Hörgenuss so störten.- Klanglich überzeugen die Aufnahmen mich als Laien, nur die bisweilen großen Lautstärkeunterschiede zwischen den Songs hätten nicht sein müssen. Audio-Optionen sind PCM Stereo, Dolby Digital 5.1 und DTS Surround Sound.- Die Bühnenausstattung ist leider dürftig (leuchtende Rauten) und auch die früher so berühmten skurrilen Tull-Kostüme fehlen. Dafür entschädigen die Musiker allerdings mit viel Humor, auch nonverbalem. Die Musik überzeugt über weite Strecken, insbesondere das hardrockig interpretierte "Hunting girl" - die beste Live-Interpretation dieses Songs, die ich je gehört habe. Martin glänzt beim "Fat man" auf der Flöte. Dagegen bleibt "Beside myself" flach, "Budapest" wurde verstümmelt und dafür mit einem langen langweiligen Fadeout gestreckt, "My god" wird vom "Flying Dutchman"-Intro eingeleitet und bleibt deutlich hinter der 1971er-Studioaufnahme zurück. Dafür begeistern "Nothing is easy" (auch wenn Ian die Interpretation seit Jahren nicht verändert hat); "Living in the past" tritt uns in einer interessanten neuen Version gegenüber, die "New Jig" klingt gut (nur das tanzende Kaninchen fehlt) und gerade an "Aqualung" und dem "Locomotive Breath" spürt mensch, dass es Jethro Tull nach wie vor einen Riesenspaß macht, zusammen Musik zu spielen und auch die uralten Klassiker zum x-ten Mal präsentieren. Am Schluss (nicht im Verzeichnis: "Protect&Survive" sowie "Cheerio") gibt's die obligatorischen Luftballons und mensch schaltet den DVD- bzw. CD-Player ab mit der Überzeugung: Dieser Kauf hat sich gelohnt!
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