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Rezensionen verfasst von
Rousseau

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Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen
Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen
von Johannes Coy
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas vage, aber hilfreiche Rezepte für eine kohlenhydratarme Ernährung, 7. September 2013
Das Buch erhält nur drei Sterne, weil es zu wenig auf die Stoffwechselvorgänge sowohl von Tumorzelle wie auch des Patienten eingeht. Wissenschaftlicher Stand ist übrigens, dies als Hinweis an alle "Kohlenhydratefanatiker", dass eine streng ketogene Diät die Glucoseaufnahme der Tumorzellen signifikant (ca. 20-25%) verringert (vgl. Holm 2007). Diesbezüglich ist das Buch zu inkonsequent, da lediglich eine hypoglykämische Diät mit Kohlenhydrataufnahme in g entsprechend Körpergewicht empfohlen wird, was für eine Ketose nicht ausreicht. Ansonsten entsprechend die Ernährungsempfehlungen in der Tat den derzeitigen Erkenntnissen einer sinnvollen Ernährung vor allem bei fortgeschrittenen Tumoren, insbesondere solchen, die in der Regel mit der Gefahr einer Auszehrung des Patienten einhergehen. Dass hierdurch Rezidive entstehen sollen, halte ich für nicht haltbar. Tumorzellen können nach herrschender Meinung weder Fettsäuren, Ketonkörper noch Proteine nennenswert energetisch ausbeuten, daher ideale Tumorpatientennahrung, ohne den Tumor zu fördern. Allerdings muss natürlich auf die richtige Zusammensetzung beider Nährstoffgruppen geachtet werden. Also, prinzipiell ganz guter Ansatz, wir warten gespannt, was es auf wissenschaftlicher Ebene zum Thema TKTL1 in den nächsten Jahren zu sagen gibt, denn da ist das Buch etwas dünne. Und Empfehlung für den Autor: Stoffwechselerkenntnisse konsequenter berücksichtigen.


Die Selbstbediener: Wie bayerische Politiker sich den Staat zur Beute machen "Aktualisierte Ausgabe"
Die Selbstbediener: Wie bayerische Politiker sich den Staat zur Beute machen "Aktualisierte Ausgabe"
von Hans Herbert von Arnim
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd, 14. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Anhand von belegbaren Zahlen zeigt von Arnim, welche Selbstbedienungsmentalität sich im bayerischen Parlament in den letzten Jahren und Jahrzehnten breitgemacht hat, und dies querbeet durch alle Fraktionen und Parteien. Ein Kartell des Schweigens hüllt das Deckmäntelchen über dieses von den Verfassungsvätern und -müttern wohl kaum erwartete Fehlverhalten. Dass Frau Stamm noch mal eben schnell das Mitarbeiter"sponsoring" qua Steuermittel um 20% erhöhen wollte, ist skandalös, der Einsatz Herrn Waigels, immer noch CSU, als "Compliance Beauftragter, der den Abgeordneten beibringen soll, wie man Fehlverhalten vermeidet (oder bloß besser darstellt?) einfach nur lachhaft.


Mit freundlichen Grüßen (inkl. Bonustrack / exklusiv bei Amazon.de)
Mit freundlichen Grüßen (inkl. Bonustrack / exklusiv bei Amazon.de)
Preis: EUR 8,59

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, 2. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Macht zum Großteil mehr Spaß zu hören als die im Vergleich überwiegend farblos wirkenden Originale. Heinos eigentümliche Stimme zusammen mit der präzisen Artikulation der Texte ergibt eine ganz neue Perspektive auf den deutschen "Schlager", denn auch Rammstein und Co. gehören letztlich zu diesem Genre. Heino wird sicher der Party-Hit des Jahres.


Indien. Das Kochbuch: Die Bibel der indischen Küche
Indien. Das Kochbuch: Die Bibel der indischen Küche
von Phaidon by Edel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leckerer Einblick in die indische Küche mit sympathischer Aufmachung, 30. Dezember 2012
Vor dem Kauf habe ich mir die Rezensionen bei Amazon zu Gemüte geführt. Die schlechteren kann ich nach dem Kauf des Buches und nach den ersten Kochtests nicht nachvollziehen. Die Rezpete seien zu komplex. Ja und? Die Inder kochen halt offenbar mal nun so. Laut Beschreibung handelt es sich um Familienrezepte der traditionellen indischen Küche. Wer dafür keine Zeit findet, sollte bei den entsprechenden "Schnellkochbüchern" suchen und nicht hier (oder sich beim Inder Fertiggerichte bestellen). Auch die Kritik, das Buch sei auf "dünnem, farbigen Zeitungspapier" gedruckt (es handelt sich nicht um Zeitungspapier, sondern offenbar um eine etwas gröbere, eingefärbte Papiersorte, die dem Buch meiner Meinung nach einen weiteren sympatischen indischen "Originaltouch" verleiht) ist für mich nicht nachvollziehbar. Das Papier ist dick genug, und auch auf Hochglanzpapier werden Fettfinger ihre Spuren hinterlassen. So what. Nun aber zum Kern des Ganzen: Ich persönlich finde Buch richtig klasse, zwar muss man erst mal etwas Zeit und Geld investieren, um die Gewürze zu besorgen, jedoch sind diese keineswegs sooo exotisch, wie hier teilweise behauptet wird. Und wenn mal was nicht griffbereit ist, wie Curryblätter, dann lässt man es halt weg (und pflanzt dann auf dem Balkon seine eigenen Gewächse). Dafür bekommt man einen sehr reichhaltigen Einblick in die indische Küche, und auch ohne Indien-Vorkenntnisse sind die Gerichte leicht nachzukochen und sehr lecker. Und wer nicht weiß, was "gepalte" Erbsen sind, soll halt mal im Duden nachsehen.......
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2013 9:46 PM MEST


Das große Brenner-Buch: Fünf Romane in einem Band. Auferstehung der Toten. Der Knochenmann. Komm, süßer Tod. Silentium! Wie die Tiere
Das große Brenner-Buch: Fünf Romane in einem Band. Auferstehung der Toten. Der Knochenmann. Komm, süßer Tod. Silentium! Wie die Tiere
von Wolf Haas
  Taschenbuch

5 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verhunzte Sprache, 10. Juni 2012
Die positiven Rezensionen kann ich trotz ernsthaften Bemühens, mich beim Lesen gut zu unterhalten, nicht nachvollziehen. Die vom Autor an den Tag gelegte exzessive Verwendung von Hilfverben, wie "tun", die möglicherweise der Erzeugung eines "Lokalkolorits" dienen soll (nur, wer redet so? Niemand), löste bei mir den Wusnch aus, das Buch teilgelesen in hohem Bogen ins Altpapier zu werfen. Die Stories mögen ja ganz spannend sein, aber der Sprachstil nervt einfach nur. Ich kann den Hype um den Autor nicht teilen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 1, 2012 9:32 AM MEST


Frozen Desserts: Eis - Parfait - Sorbet - Granité
Frozen Desserts: Eis - Parfait - Sorbet - Granité
von Francisco J. Migoya
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 79,90

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein 08-15, 21. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist teuer, aber es ist meiner Meinung nach seinen Preis wert. Jedoch Vorsicht: Das Buch richtet sich an professionelle Patisseurs mit hohem Anspruch, und dementsprechend sind z.B. auch die Mengenangaben gestaltet - Eis wird hier in 5-Kilo-Portionen angefertigt. Für die heimische Eismaschine lassen sich die Rezepte jedoch kinderleich durch 10 teilen, und dann hat man genau die richtige Grundmenge für die jeweilige Eismaschine, die meistens auf maximal 600 g zu verarbeitende Masse ausgelegt ist.

Das Buch gliedert sich im Prinzip in drei große Bereiche, einmal grundlegende Informationen zur Eisherstellung (Technik, Geräte etc.), eine sehr großer Teil mit Dessertkompositionen, die immer aus drei Elementen (gefroren, Gebäck, sonstige Garnitur) bestehen, und einem eher kleinen Teil mit Eis-Grundrezepten. Gut nachvollziehbar sind die jeweiligen Herstellanleitungen für alle aufgeführten Dessertelemente - auch in der heimischen Küche machbar, wenn man sich nicht gleich von Profi-Begriffen wie irgendwelchen noch nie gehörten Matten abschrecken lässt, die man aber leicht durch Backpapier ersetzen kann.

Was mir, lediglich Gelegenheitsköchin, an dem Buch sehr gut gefällt, sind die fundierten Hintergrundinformationen. Bezüglich Eisherstellung erfährt man, welche Verhältnisse der Zutaten (Flüssig, fest, Zucker, Ei, Fett etc.) sich in welchen Spielräumen bewährt haben, so dass es sehr leicht wird, eigene Eiskompositionen zu entwerfen. Wer interessiert ist, erhält einen Einblick in die "moderne" Kunst der Eisherstellung mit diversen Emulgatoren und Glukosepulver. Das Schöne ist jedoch, dass gleichberechtigt die klassische Kunst der Eisherstellung ohne irgendwelche künstlichen Zusätze dargelegt wird. Aufgrund der hohen Professionalität der Beschreibungen gelangen bei mir die Rezepte, die allesamt höchsten Genuß versprechen, bislang immer. Für die Karamelsauce z.B. würde vermutlich so mancher Gourmet seine Schwiegermutter verkaufen - einfach köstlich.

So, genug des Lobes. Die Investition will wohl überlegt sein. Für neugierige Menschen mit einem gewissen Anspruch und Kreativität in der Küche ja, für diejnigen, die es vorziehen, Rezepte ohne großes Überlegen und ohne großen Aufwand der Reihe nach nachzuarbeiten, eher weniger geeignet.


Eis & Sorbets (GU Themenkochbuch)
Eis & Sorbets (GU Themenkochbuch)
von Monika Schuster
  Taschenbuch

8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viele unnötige Kalorien, 21. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist grafisch sehr schön gestaltet, die Abbildungen machen Lust aufs Nachmachen. Der Blick auf die Rezepte dämpft die Freude jedoch deutlich. Unmengen von Sahne, was die Kalorienbilanz hochtreibt. Bei etwas Kenntnis der professionellen Eisherstellung (auch bei mir nur angelesen) gewinnt man den Eindruck, dass die Zutatenverhältnisse im hier besprochenen Buch recht willkürlich angelegt sind und eben zugunsten vieler hochkalorischer Zutaten anstelle der ebenfalls möglichen weniger hüftschädigenden Ingredienzien (z.B. mehr Milch statt Sahne). Man möge mich nicht falsch interpretieren, Speiseeis ist sicher kein Diätprodukt - jedoch kann man Genuß auch kalorien-intelligenter gestalten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 17, 2012 4:41 PM MEST


web to date 7.0
web to date 7.0

33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Miserable Lizenzpolitik und umständliches Freischalten, 7. November 2010
Rezension bezieht sich auf: web to date 7.0 (CD-ROM)
Ich gehöre zu den Web-to-date-Nutzern der ersten Stunde. Vor vielen Jahren war das Programm wirklich Spitze, aber seitdem geht es im Hinblick auf Serviceleistungen stetig bergab. Als ich nun auf die Version 7 upgedatet habe (und dabei in Ruhe die Lizenzbestimmungen gelesen habe), war ich schon ziemlich irritiert: Wer Websiten für Dritte erstellen möchte, muss jedesmal eine weitere Lizenz erwerben, und die schlagen bei Normalpreis mit um die 200 Euro zu Buche. Das perfide ist, dass DataBecker auf diesen Punkt in der Werbung nicht aufmerksam macht. Das Freischalten ist auch umständlich mit Hardware ID etc. Ich schließe mich dem anderen Rezensenten an und kann Dienstleistern nur empfehlen, auf Weblice umzusteigen. Das bietet nahezu die gleichen Leistungen wir Webtodate und ist deutlich kostengünstiger.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2011 8:53 AM CET


Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
von Thilo Sarrazin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

402 von 848 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sarrazins Sammelsurium - es bleibt an der Oberfläche, 3. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Lesen des Buches frage ich mich, warum so viel Wind darum gemacht wird. Alles, was dort zu lesen ist, sind altbekannte Fakten, die schon seit Jahren immer wieder von der Presse aufgegriffen werden. Dass man Herrn Sarrazin nun durch seine mutmaßliche Abberufung zum "Märtyrer" hochstilisiert, hat er mit Sicherheit nicht verdient, das ist zu viel Ehre.

Denn: Das Buch ist qualitativ eines so kompetenten Mannes, der sich nicht scheut, über seine narzißtischen Kränkungen zu schreiben, nicht würdig. In der Tat scheint er lediglich die Abstiegsängste der "mittleren" Mittelschicht zu bedienen. Immer dann, wenn es interessant werden könnte, bricht er ab. Stattdessen ein teils redundantes (z.B. das Thema "Vererblichkeit von Intelligenz") Aneinanderreihen von aus dem Zusammenhang gegriffenen Statistiken und (Teil-)Wahrheiten.

Wenn man es genau betrachtet, ist es völlig egal, ob ein Muslim oder ein Christ Hartz IV beziehen - beide werden gleichermaßen von einer Beteiligung am Arbeitsmarkt abgehalten. Hierbei handelt es sich nicht um Versagen der jeweiligen Betroffenen, sondern ganz klar um Staatsversagen - das hätte der Volkswirt Sarrazin etwas besser herausarbeiten können. Stattdessen verquickt er das Thema wiederholt mit seiner offenbaren Lieblingsthese der vererbten Intelligenz und vor allem des "stabilen" Zusammenhangs zwischen Lebenserfolg und Intelligenz: Je höher der IQ, desto höher der Lebenserfolg (und auch der Schulerfolg übrigens), so zumindest suggeriert das Buch über weite Strecken, nicht ohne sich jedoch selbst zu widersprechen, indem dann auch noch die hohe wenn nicht überragende Bedeutung der Sekundärtugenden Disziplin, Fleiß etc. angeführt wird. Das ist aber alles freundlich gesagt sehr banal und in seiner Verallgemeinerung und Vereinfachung letztlich fragwürdig bis falsch. Suggeriert wird nämlich, dass auch der Umkehrschluß gilt (er wird zumindest nicht ausgeschlossen): mangelnder Lebens- und Schulerfolg lässt auf mangelnde Intelligenz schließen. Und das ist eine äußerst verwerfliche Suggestion, denn damit werden Menschen pauschal abgestempelt als "dumm".

Zudem wird der mangelnde Lebenserfolg der Unterschicht kritisiert, andererseits wird jedoch auch die Durchlässigkeit des Bildungssystems negativ bewertet, die dafür sorge, dass "die Unterschicht intellektuell ausblute", indem offenbar trotz der Schichtgebundenheit von Intelligenz (die auch ein Lieblingsthema des Autors ist) auch in der Unterschicht zu höherem Berufene sich befinden. Was das "intellektuelle Ausbluten der Unterschicht" (was immer das auch sei) im einzelnen für Folgen hat oder haben könnte, darüber schweigt sich der Autor aus.

Also alles in allem über weite Strecken auch bei größtem Wohlwollen der Diskussion gegenüber sehr krude und widersprüchlich. Interessant wäre es gewesen, wenn der Autor sich nicht nur an der äußersten Oberfläche bewegt hätte, sondern in die Tiefe vorgedrungen wäre, anstatt (widersprüchliche) Halbwahrheiten von sich zu geben. Bei vielem erschließt sich auch einfach der Zusammenhang nicht. Was bringt uns das an Erkenntnis, dass bis in die 60er Jahre hinein Hochschullehrer ganz überwiegend evangelischer Konfession waren, während es in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts eine hohe Dominanz jüdischer Professoren gab? So what....

Normalerweise hätte ich dem Buch drei Sterne gegeben (mehr hat es als Buch nun wirklich nicht verdient), aber um den euphorischen Bewertern hier, die nun endlich mal einen Fürsprecher gefunden zu haben scheinen, dem sie huldigen können, ein bißchen entgegenzutreten und auf den Boden der Tatsachen zu holen, gibts nur einen Punkt.
Kommentar Kommentare (28) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 5, 2014 11:01 AM MEST


Compact Büro-Spicker Office Management
Compact Büro-Spicker Office Management
von Rahild Neuburger
  Taschenbuch

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ansammlung von Klischees und überholten Modellen, 24. Mai 2010
Vor allem für Personen mit geringem Selbstwertgefühl dürfte das Buch Selbstmanagement nicht hilfreich sein. Die Autorin suggeriert, dass "persönliche Eigenschaften" (zu denen sie auch das Auftreten in der Öffenlichkeit zählt) lediglich zu "10-30%" beeinflußbar seien; "wer einmal Mauerblümchen war, wird kaum zum Star werden". Die Gehirnforschung hat längst gezeigt, dass so gut wie jedes Verhalten trainierbar ist. Aus der Psychologie ist zudem bekannt, dass unser Selbstbild vor allem durch Zuschreibungen Dritter beeinflusst wird, m.a.W., das was uns andere zutrauen, wird unser eigenes Zutrauen bestimmen. D.h., genau das Mauerblümchen benötigt ein Feedback, dass mehr in ihm steckt, keines, das ihm sagt, dass es nicht mehr werden kann. Typisch deutsch auch die Empfehlung, nur ja nichts zu machen, wofür man nicht qualifiziert ist - sich vom Floristen zum Verkaufsleiter zu entwickeln, kann sich die Autorin schon gleich gar nicht vorstellen. Da wäre es zu empfehlen, sich mal die Lebensgeschichte von Sarah Wiener anzusehen oder einen Blick über den großen Teich zu werfen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 19, 2011 2:57 PM MEST


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