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Rezensionen verfasst von
Tobias Escher "kernkraftarbeiter" (Welt)
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Verdammtnochma
Verdammtnochma
Preis: EUR 8,99

15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein moderner Klassiker, aber das beste Album von Sammy, 7. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Verdammtnochma (Audio CD)
Sammy kommt drei Jahre nach seinem Solo-Debüt mit seinem zweiten Album "Verdammtnochmal" an und zeigt nach dem für mich eher misslungenen ASD-Album, was er drauf hat. Endlich erreicht er wieder sein altes Level. Das Album unterscheidet sich dennoch stark vom Vorgänger: Zum Einen klingen die Beats viel amerikanischer und erinnern kaum noch an die alten Dynamite Zeiten. Ob dies ein Schritt nach vorne oder hinten ist, ist starke Geschmackssache. Ich persönlich finde die Beats, die früher Sammys größtes Plusargument für mich waren, nicht so gut und hätte den alten Hamburg-Style wieder gehabt.
Die andere große Änderung bei Sammy haut aber voll rein: Er ist erwachsener geworden. Zwar beweihräuchert er sich auf den ersten 10 Tracks des Albums immer noch unnötig stark selbst, aber das auf intelligentere Art und Weise als früher. Der Hammer aber sind die Tracks im zweitem Teil des Albums: Sammy beweist endlich, dass er auch deep sein kann. Die Tracks "Generation", "Denk" und "Was Was" zeigen, dass er auch politisch und sozialkritsch werden kann.
Er scheint auch zu sich selber gefunden zu haben. Er teilt uns viel über sich selbst und seine neue Lebensart mit, unter anderem bei den Tracks "Manchmal" und "Gott sei Dank". Diese Tracks stiften den Hörer zum Nachdenken an und treiben mir auch schonmal die Tränen in die Augen.
Zwar finde ich nur knapp über die Hälfte der Tracks wirklich gut, trotzdem ist das Album weiterzuempfehlen für Leute, die Hip Hop fühlen und sich mit deepen Tracks auseinandersetzen wollen. Auch in Clubs dürfte die Platte bald rauf- und runtergespielt werden, sind doch Tracks wie "Zurück", "Warum" und "Pdsa" perfekt zum Abdancen.
Das zusammengerechnet ergibt vier Sterne für das beste Sammy Album ever. Mit meinen Favourite Acts Curse, Torch, IRG etc. kann er aber nicht mithalten, was wohl Meinungssache ist.


The Legend of Zelda - The Wind Waker
The Legend of Zelda - The Wind Waker

6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zelda Feeling, wo bleibst du?, 14. September 2003
Eigentlich ist es ja ein ganz normales Zelda: Der Spieler muss eine Prinzessin und ein ganzes Land vor dem bösen Ganondorf retten und dabei viele Orte bereisen, welche mit zwielichtigen Gegnern und neuen Freuden aufwarten. Leider sieht nur das Grundprinzip zeldaähnlich aus: Die idee, dass Hyrule nun ein riesiges Meer voller Inseln sein soll, hat mir gar nicht zugesagt. Die Dungeons waren weder liebevoll gestaltet noch hatten sie anspruchsvolle und vor allem intelligente Rätsel wie bei den Vorgängern. Ich habe mich leider nie zu Hause gefühlt auf meinem Schiff - wieso darf ich stattdessen nicht auf einer Epona reiten? Wo sind die ganzen genialen kleinen Minispiele ala Angeln und Bogenschießen hin? Mich persönlich hat The Wind Waker sehr enttäuscht - vor allem im Vergleich zu Ocarina of Time. Es gibt weder eine Revolution noch eine Evolution, die Serie hat sich mit The Wind Waker nicht nur grafiktechnisch zurückentwickelt. Jedem Menschen, der A Link to the Past und Ocarina of Time geliebt hat, wird hier nur unzufrieden mit Miyamoto. Deswegen kann ich das Spiel nur wegen der genialen Bonus Disk an Leute empfehlen, die die Nintendo 64 Ära mit Ocarina of Time verpasst haben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2014 6:02 PM MEST


Burnout 2: Point of Impact
Burnout 2: Point of Impact
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 37,84

1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschwindigkeit ist wieder IN, 20. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Burnout 2: Point of Impact (Videospiel)
Mit 200 Km/h in eine Haarnadellinkskurve. Sie lieben dieses gefühl? Na dann auf ins Burnout Universum, denn das Spiel hat alles zu bieten, was der Actionraser Fan braucht: Schnelle Autos, gut designte Kurse und Turbos geben dem Spiel die richtige Würze. Dazu kommt noch der wirklich passende Rocksound und die nahezu grandiose Grafik - Raser Herz, was willst du mehr?
Was ich mehr will? Naja, eine bisschen bessere Künstliche Intelligenz hätte nicht geschadet, denn mit ein bisschen Training sind die Gegner kein Problem mehr. Und auch die Länge des Spiels hätte durch mehr Kurse weiter verbesser werden können.
Aber der Kritik zutrotz: Jeder, der nur annähernd was mit Rennspielen anfangen kann, sollte sich das Spiel zulegen - am besten für die X-Box, denn die Portierung für die X-Box ist am besten gelungen. Ich gehe gleich mal wieder eine Runde auf die Piste und fahre mit gezündetem Turbo in die nächste Rechtskurve !


Wer Hätte das Gedacht?
Wer Hätte das Gedacht?
Preis: EUR 18,27

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnitt, 10. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Wer Hätte das Gedacht? (Audio CD)
Das neue Album von Sammy Deluxe und Afrob ist leider nur deutscher Rapdurchschnitt. Ich höre seit Jahren Dynamite und Sammy alleine, und man merkt bei dem Album ganz klar wer von den beiden der bessere ist: Sammy. Und dieser hatte leider auch schonmal bessere Zeiten erlebt: Das Album ist meiner Meinung nach sehr auf Party ausgelegt. Dass dabei die altbekannten tiefsinnigen Beats und abwechslungsreichen Texte fehlen ist der Todesstoß. Weiterentwicklung? Fehlanzeige, denn Sammy rappt noch genauso wie früher. Dass er noch nie große Vielfalt an Rapthemen hatte ist ja allgemein bekannt, bei "Wer hätte das gedacht?" kommt es mir allerdings vor, dass er sein Flow zu sehr lobt und dass es sich zu oft um kleinere Rapper dreht. Afrob hat viel zu komplizierte und überhaupt nicht lyrische Raps auf Lager. Rappen ist sowieso nicht dessen Stärke - ein absoluter Minuspunkt an dem Album. Es wäre sicherlich der ein oder andere Stern mehr rausgesprungen, wenn Sammy alleine gerappt hätte. Ich persönlich konnte mich nicht mit dem Album anfreunden - da hör ich doch zehnmal lieber das neue Curse Album, bei dem man wenigstens merkt, dass eine musikalische Weiterentwicklung stattgefunden hat!


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