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Music Lover

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For the First Time (Remastered+Expanded Edition)
For the First Time (Remastered+Expanded Edition)
Preis: EUR 18,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stephanie Mills on Motown - eine großartige Wiederveröffentlichung, 17. August 2014
Stephanie Mills hat eine der ganz großen Stimmen des Soul und R&B, legt sich stilistisch aber nicht fest, sondern brillierte auch mit Disco, Musical und Bacharach-Klassikern.

Ihre Karriere ist fast „typisch“ zu nennen:
Geboren und aufgewachsen im New Yorker Stadtteil Brooklyn, sang sie bereits als Kind im Chor der Brooklyn Cornerstone Baptist Church und konnte hier ihre bemerkenswerte Stimme trainieren. Im Alter von nur 11 Jahren gewann sie (fünf mal in Folge) den Amateurwettbewerb des legendären Apollo-Theaters in Harlem. Es folgte eine Rolle im Broadway Musical ‚Maggie Flinn’ und 1973 ein Schallplattenvertrag mit ‚Paramount Records’. Ihr Debut-Album ‚Moving In The Right Direction’ floppte jedoch, genau wie ihre Single ‚I Knew It Was Love’.

Als sie 1975 im Casting für die Hauptrolle der Dorothy des Broadway Musicals ‚The Wiz’ (später mit Diana Ross verfilmt) ausgesucht wurde, machte diese von ihr famos gespielte und gesungene Rolle, Stephanie Mills zum Star.

Durch ihre Freundschaft mit Michael Jackson und dessen Bruder Jermaine Jackson (Schwiegersohn des Motown-Gründers und Direktors Berry Gordy jr.) bekam sie einen Schallplattenvertrag mit Motown-Records. Berry Gordy jr. engagierte das legendäre Komponisten- und Produzenten-Duo Burt Bacharach / Hal David, um Stephanies erstes Album bei Motown zu produzieren. Das Ergebnis war ‚Stephanie Mills For The First Time’ und erschien 1975 (Motown 5475).

Obwohl das Album hervorragend produziert und gesungen wurde und außerdem etliche tolle Songs enthält, war auch dieses Motown-Debut in den 1970er Jahren ein kommerzieller Misserfolg. Vielleicht war die Zeit noch nicht reif, enthält es doch viele dieser verzwickten Melodien, die so nur ein Burt Bacharach hinbekommt und die sich nie abnutzen, egal wie oft man sie hört.

Den Gesetzen des Marktes gehorchend, war das Album leider schnell ‚out of print’, wurde 1982 noch einmal auf Motown-CD veröffentlicht und dann weitgehend vergessen.

Fans, die sich an das Werk erinnerten und versuchten die CD-Version zu kaufen, mussten dafür tief in die Tasche greifen, weil die fast vergriffene Scheibe stolze Liebhaberpreise erzielte.

Jetzt hat das Label ‚Cherry Red Records’ das Album in der Reihe ‚BBR Classics’ am 15. August 2014 wieder veröffentlicht.

Wertung:
Die CD läuft bei mir seit gestern rauf und runter und wird mir nicht langweilig. Das Remastering ist erstklassig und die zugefügten 7 Bonustitel, die zuvor nur auf der Motown-CD ‚Love Has Lifted Me’ von 1983 erhältlich waren, machen das Album zu einem rundum gelungenen Werk.

Kaufempfehlung:
Wer die hohe und ungewöhnliche Stimme von Stephanie Mills mag und außerdem ein Faible für Bacharachs komplizierte Melodien hat, ist mit diesem Motown-Klassiker sehr gut bedient. Allen anderen rate ich jedoch eher zu der Doppel-CD ‚Stephanie Mills Gold’, die ich ebenfalls rezensiert habe (ASIN: B000CCBBZE).

Meine weiteren Empfehlungen:
• Doppel-CD ‚Stephanie Mills Feel The Fire’ (ASIN: B0057MFA74)
• CD ‘Stephanie Mills If I Were Your Woman’ (ASIN: B000002O47)
• CD ‘Stephanie Mills Home’ (ASIN: B000002O68)
• Doppel-CD ‘The Definitive Burt Bacharach Songbook’ (ASIN: B000JRYPE6)

Anmerkung:
Im Kommentarbereich unter der Rezension finden sich Verlinkungen zu allen von mir oben empfohlenen CDs.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 17, 2014 7:51 PM MEST


The Original Three Tenors Concert. The World No.1 Classical Bestseller
The Original Three Tenors Concert. The World No.1 Classical Bestseller
DVD ~ José Carreras
Preis: EUR 13,97

5.0 von 5 Sternen Ein Konzert für die Ewigkeit, 25. Juli 2014
Wir schreiben den 7. Juli 1990, als die drei damals wohl berühmtesten Operntenöre der Welt Plácido Domingo, José Carreras und Luciano Pavarotti (1935–2007) unter freiem Himmel in Rom ein Konzert geben, das in die Geschichte eingehen wird.

Vor etwa 6.000 Konzertbesuchern, die an diesem lauen Sommerabend vor der romantischen Kulisse der römischen Caracalla-Thermen im Freien Platz genommen haben und etwa 1 Milliarde Fernsehzuschauern weltweit, liefern die 3 Weltklasse-Tenöre zusammen mit 200 Musikern, geleitet vom berühmten indischen Star-Dirgenten Zubin Mehta, eine Performance der Spitzenklasse ab.

Es handelt sich um ein Benefiz-Konzert zugunsten der Leukämie-Forschung, der Opfer des Erdbebens in Mexico von 1985 und medizinischer Institutionen.

Musik und Atmosphäre:
Wer das Konzert, wie ich, damals im Fernsehen miterleben durfte oder sogar zu den 6.000 glücklichen Live-Zuschauern in Rom zählte, die eine Eintrittskarte ergattern konnten, darf sich wirklich glücklich schätzen dieses Jahrhundert-Ereignis erlebt zu haben.

Die begeisterten Zuhörer, ein temperamentvoll und inspiriert aufspielendes großes Orchester, der wunderbare Dirigent, die fantastische Kulisse Roms und natürlich die Stimmen der drei größten Tenöre der Welt, verursachten und verursachen noch immer Gänsehaut.

Das Programm ist bewusst populär gehalten und versteht sich nicht als „steifer“ Opern-Arien Reigen, sondern mischt zwanglos Oper mit Operette und sogar mit italienischer Schnulze. Doch mit welchem Können und welcher Begeisterung alle Beteiligten diese Musik darbieten, genau das macht die besondere Qualität des Konzertes aus, das für mich alle nachfolgenden Auftritte (u.a. in Los Angeles, Paris und Yokohama) weit in den Schatten stellt.

Ich habe mir damals die CD (ich empfehle hier die klang-optimierte Ultra Disc II vom audiophilen Label MFSL, UDCD 587, die hervorragend klingt) und die VHS-Videocassette gekauft. Im Post VHS-Zeitalter ist die hier rezensierte Original DVD des Klassik-Labels DECCA für mich jedoch derzeit die beste Wahl.

Die Titelliste lässt sich nachlesen, indem Sie die von Amazon oben gepostete Abbildung der DVD-Hülle (Rückseite) anklicken.

Bild- und Klangqualität:
Angesichts des Alters der Aufnahme (24 Jahre) darf die Bildqualität noch als gut bezeichnet werden.

An Tonspuren stellt diese Original DECCA DVD zur Verfügung:
a) Digital PCM Stereo
b) MPEG2 Surround
c) 5.0 Surround (AC-3)

Kaufempfehlung:
Nicht nur für Opernfreunde und regelmäßige Hörer klassischer Musik könnte dieses Konzert ein ganz besonderes Erlebnis darstellen, sondern auch für Neueinsteiger. Dafür sorgen allein schon die großartige Live-Atmosphäre in Rom und die Tatsache, dass es diese Konstellation, bedingt durch den Tod von Pavarotti, R.I.P. so nie wieder geben wird.

Für alle, die damals live in Rom oder per TV dabei waren, ist es außerdem eine gute Gelegenheit wunderbare Erinnerungen aufleben zu lassen und damit auf jeden Fall ein guter Kauf.

Anmerkung:
Meine oben stehende Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Orginal DECCA Einzel-DVD des 1990er Konzerts in den Caracalla-Thermen von Rom = ASIN: B00004R72K

Siehe dazu auch meine Anmerkungen im ersten Kommentarfeld unter diesem Text …
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2014 10:14 AM MEST


Diana Ross & The Supremes Sing And Perform "Funny Girl"
Diana Ross & The Supremes Sing And Perform "Funny Girl"

4.0 von 5 Sternen Klassisches Broadway-Album der SUPREMES, 2. Juli 2014
Wir schreiben den 26. August 1968:

Seit ihrem ersten Nr. 1 Hit (Where Did Our Love Go) im Jahre 1964 war es für die Supremes (die sich ab 1967 Diana Ross & The Supremes nannten) praktisch ununterbrochen aufwärts gegangen. Sie konnten jetzt bereits auf unglaubliche 10 Nr.1 Hits sowie 5 Top-Twenty Hits zurückblicken, waren umjubelte Stammgäste in allen wichtigen TV-Shows des us-amerikanischen Fernsehens, hatten erfolgreiche Auftritte in den USA, Kanada, Europa und Asien absolviert und waren von Musikhörern zur beliebtesten Vocal-Group der Welt gewählt worden.

Die Schattenseite des Ruhms blieb nicht aus:

Diana Ross - Mary Wilson - Cindy Birdsong (Cindy hatte ein Jahr zuvor Gründungsmitglied Florence Ballard ersetzt) litten zunehmend unter dem ständigen Stress der Karriere, darunter dauernd unterwegs zu sein und sie begannen sich gegenseitig auf die Nerven zu gehen.

Seitdem bekannt geworden war, dass Diana Ross eine Solokarriere anstrebte, hatten die beiden anderen Gruppenmitglieder kaum noch Lust sich anzustrengen und lehnten es teilweise sogar ab für Aufnahmen ins Studio zu kommen. Leadsängerin Diana Ross, die - entgegen anders lautenden Angaben - weiterhin genauso bezahlt wurde, wie die beiden anderen Sängerinnen, fühlte sich ungerecht behandelt und meinte „sie mache die ganze Arbeit“, während Mary und Cindy es sich gut gehen ließen. Fazit: Die Chemie zwischen den drei Sängerinnen stimmte nicht mehr.

Zur Stellung des Albums ‚Diana Ross & The Supremes Sing & Perform Funny Girl’, 1968 (Original Katalog-Nr. Motown M-672) in der Karriere der Supremes:

Motown hatte früh begonnen seine erfolgreichste Gruppe, die Supremes, aus der Einschränkung „nur eine Gesangsgruppe für Teenager“ zu sein, zu lösen und versuchte deren Karriere auch auf das erwachsenere Publikum auszurichten, bevor die Sängerinnen aus dem Alter heraus waren, in dem sie als Teenie-Idole akzeptiert wurden.

Und so waren Alben, wie ‚The Supremes Sing Rodgers & Hart’, ASIN: B000063BOM (- siehe meine Rezension -) +++ ‚The Supremes We Remember Sam Cooke’ +++ ‚The Supremes Sing Country, Western & Pop’ +++ ‚The Supremes At The Copa’, ASIN: B007TKBCVA (- siehe meine Rezension -) entstanden, mit denen auch getestet wurde, ob andere Musikstile, als der typische Motown-Sound, vom Publikum bei den Supremes überhaupt akzeptiert würden.

Diana, Mary und Cindy hatten zu Beginn des Jahres 1968 - im Zuge einer Europatournee, die sie u.a. nach Paris, Amsterdam, Berlin und London führte - mehrere, von Kritikern und Publikum begeistert gefeierte, sensationelle Auftritte (22. Januar bis 03. Februar 1968) im Londoner Konzerttempel ‚The Talk Of The Town’ absolviert. Die Auftritte waren für das Album ‚Diana Ross & The Supremes Live At London’s Talk Of The Town’, ASIN: B000001A6Q (- siehe meine Rezension -) mitgeschnitten worden und das wurde nun zusammen mit dem Album ‚Diana Ross & The Supremes Sing & Perform Funny Girl’ am 26.08.1968 in den USA veröffentlicht.

1968 existierte in den USA jedoch plötzlich ein völlig verändertes gesellschaftliches Klima (Stichworte: Proteste gegen den Vietnam-Krieg, Studenten-Unruhen, Hippie-Kultur etc.), das auch andere (Pop-)Musik hervorbrachte und favorisierte. Auf einmal wirkten Diana Ross & The Supremes daher mit ihrer Musik ein wenig wie „aus der Zeit gefallen“, weil vermeintlich zu „konservativ“ und zu „kommerziell“. Ergebnis: ‚At London’s Talk Of The Town’ brachte es nur auf Platz 57 und ‚Sing & Perform Funny Girl’ sogar nur auf Platz 150 von Billboards Hot 200 Albums Charts.

Obwohl das Nachfolgealbum ‚Diana Ross & The Supremes Join The Temptations’, veröffentlicht am 03. November 1968, ASIN: B008861S7C, (- siehe meine Rezension -) dann wieder ein Riesen-Erfolg wurde (Nr. 2 der Billboard Hot 200 Albums Charts), saß der Schock bei Motown und den Supremes über den Flop von ‚Funny Girl’ tief.

Zur Musik des Albums:

Das von den Routiniers Jules Styne (Musik) und Bob Merill (Texte) komponierte Broadway Musical ‚Funny Girl’ war mit Barbra Streisand, als Fanny Brice, ein großer Erfolg gewesen und wurde auch in der Verfilmung, ebenfalls mit der Streisand in der Hauptrolle (Oscar und Golden Globe für die Hauptdarstellerin) ein Kassenhit.

Was Berry Gordy und Gil Askey (die Motown-Produzenten des Albums) damals „geritten hatte“ diesen Broadway-Erfolg nun mit den Supremes noch einmal aufzunehmen, wird wohl deren Geheimnis bleiben. Die Kritiken waren jedenfalls vernichtend: „Es ist eine lächerliche Kopie des Barbra Streisand Welterfolgs“, waren noch die schmeichelhaftesten Formulierungen, die man in der amerikanischen Fachpresse lesen konnte.

Auch wenn Jules Styne, der Komponist des Werkes (der bei der Produktion dieses Supremes-Albums als Berater hinzugezogen wurde), die drei Sängerinnen und hier besonders Diana Ross, sowie die Produktion insgesamt sehr lobte (er sprach über die Zusammenarbeit mit den Supremes sogar vom „Höhepunkt seiner eigenen Karriere“) war die übrige Resonanz katastrophal.

Es erscheint daher fast folgerichtig, dass Motown es bis heute unterlassen hat die Supremes-Version von ‚Funny Girl’ auf CD zu veröffentlichen, obwohl das Album zwischenzeitlich bei den Fans nahezu Kult-Status erreicht hatte, denn an Gesang, Orchestrierung und Arrangements gab es schon immer absolut nichts auszusetzen. Auch die Klangqualität der 180 Gramm USA-Vinylversion war hervorragend.

Die digitale Wiederveröffentlichung in den USA:

Das Gerücht war schon seit einigen Monaten im Umlauf und bestätigte sich dann Ende April 2014. ‚Diana Ross & The Supremes Sing & Perform Funny Girl’ würde als digitally remastered + expanded edition Version veröffentlicht werden. Allerdings erfolgte die Veröffentlichung ausschließlich als Amazon.com Download und auch nur in den USA (- siehe unter Amazon.com, ASIN: B00JSKI8EI -).

Fans protestierten heftig (u.a. bei Facebook und Amazon.com) gegen diese Missachtung der Fan-Wünsche, betonten dass sie auf einer physischen CD bestehen würden, da das MP3-Format zwangsläufig weniger Klangqualität biete (komprimierter, datenreduzierter Sound) und teilweise wurde sogar zum Boykott aufgerufen.

Ich kann zwar verstehen, dass der Motown-Eigner Universal Music (größter Musik-Multi der Welt) das Risiko eines erneuten Verkaufsflopps scheut, halte die Entscheidung auf eine CD-Veröffentlichung zu verzichten, aber dennoch für falsch. Nicht nur werden europäische und andere Fans außerhalb der USA vom Kauf ausgeschlossen, es könnte auch zu einem weiteren Image-Verlust des Universal-Labels ‚HipO-Select’ (bisher bekannt für ausgezeichnet klingende CD-Wiederveröffentlichungen) führen, nachdem dort seit einiger Zeit kaum noch etwas erschienen ist.

George Solomon, der das Projekt für Motown, zusammen mit Toningenieur Kevin Reeves, leitete sieht sich bereits massiver Kritik im Internet ausgesetzt. Vielleicht führt das dann doch noch zu einem Umdenken. Angesichts der Alternativ-Version (complete remixed) des Albums, die als Bonus zur Verfügung steht, dürfte das Interesse bei eingeschworenen Supremes-Fans recht groß sein.

Track-List Original Vinyl-Album 1968:
1. Funny Girl
2. If A Girl Isn’t Pretty (like a Miss Atlantic-City)
3. I Am Woman (You are man)
4. The Music That Makes Me Dance
5. Don’t Rain On My Parade
6. People
7. Cornet Man
8. His Love Makes Me Beautiful
9. Sadie, Sadie
10. I’m The Greatest Star

Track-List Expanded Edition 2014 (Laufzeit ca. 86 Minuten)
1. Funny Girl 2. If A Girl Isn’t Pretty 3. I Am Woman 4. The Music That Makes Me Dance 5. Don’t Rain On My Parade 6. People 7. Cornet Man 8. His Love Makes Me Beautiful 9. Sadie, Sadie 10.I’m The Greatest Star 11.Funny Girl (Alternate Vocal Version) 12.If A Girl Isn’t Pretty (Alternate Vocal Version) 13.I Am Woman (Alternate Vocal Version) 14.The Music That Makes Me Dance (Alternate Vocal Version) 15.Don’t Rain On My Parade (Alternate Vocal Version) 16.People (Alternate Vocal Version) 17.Cornet Man (Alternate Vocal Version) 18.His Love Makes Me Beautiful (Alternate Vocal Version) 19.Sadie, Sadie (Alternate Vocal Version) 20.I’m The Greatest Star (Alternate Vocal Version) 21.I’m The Greatest Star (Live, Outtake from TCB, 1968) 22.My Man (Live, from Farewell, 1970)

+ Digital Booklet Diana Ross & The Supremes Sing & Perform Funny Girl
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 5, 2014 8:06 PM MEST


Once Upon a Time [Shm-CD]
Once Upon a Time [Shm-CD]

5.0 von 5 Sternen ‚Donna Summer Once Upon A Time’, für Fans dürfte es eines der wohl schönsten Alben der 2012 verstorbenen Sängerin sein, 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Once Upon a Time [Shm-CD] (Audio CD)
Unter den Disco-Alben jener Zeit nimmt das 1977 veröffentlichte Doppel-Album ‚Donna Summer Once Upon A Time’ (‚Es war einmal’) zweifellos eine Sonderstellung ein. Auch wenn andere Alben der Sängerin kommerziell erfolgreicher gewesen sein mögen, so ist es doch gerade dieses Werk, das bis heute vielen ganz besonders unter die Haut geht.

Lässt man sich auf Melodien und Text ein, so kann das Album - auch heute noch - einen fast „trance-ähnlichen“ Zustand des Hörers herbeiführen.

Im starken Gegensatz zu vielen anderen Disco-Alben, deren inhaltliche Aussage oft gegen Null tendierte (Textprobe des stereotypen Vervielfältigungsmusters vieler Konkurrenzprodukte: „It’s Saturday Night And The Time Is Right“) vermag ‚Once Upon A Time’ eine anrührende Geschichte zu erzählen:

In den insgesamt 16 Titeln träumt sich ein Mädchen aus ihrer schäbigen Realität jede Nacht in eine wunderschöne Traumwelt, die dann beim Erwachen regelmäßig verschwunden ist. Diese unglückliche Cinderella- (Aschenputtel-) Story lässt das Mädchen jedoch nicht verzweifeln, sondern weiter an das Glück glauben. Das mag zunächst naiv klingen, überzeugt aber in der musikalischen Umsetzung um so mehr.

Zitat:
„( …) in my opinion ‘Once Upon A Time’ was by far her best (...) this record will forever hold a very special place in my heart (...) when I was listening to this cut while putting this post together I realized that tears were spontaneously steaming down my cheeks. That’s how special it is (...)“
- by Mark Alexander, USA -

Musik und kommerzieller Erfolg:
Das komplette Album ist extrem tanzbar und hält den Hörer auf der Tanzfläche, weil viele Titel ohne Pause ineinander übergehen. So verwundert es kaum, dass nahezu jeder dieser Songs in den USA ein massiver Club-Hit wurde und das Werk es außerdem auf Platz 1 der Billboard Dance-Albums Charts brachte. Die Verkäufe erreichten im Laufe der Zeit dann auch noch Gold-Status.

Die Veröffentlichung von ‚Once Upon A Time’ lag zeitlich zwischen denen der Alben ‚I Remember Yesterday’ und ‚Live And More’ (- zu letzterem siehe meine Rezension unter ASIN: B008861TWQ -)

In ihrem, auf ‚Live And More’ mitgeschnittenen, hinreißenden Konzert singt Donna Summer daher auch mehrere Titel des Vorgängerwerks und zwar ‚Once Upon A Time’ +++ ‚Fairy Tales’ +++ ‚Faster And Faster To Nowhere’ +++ ‚Rumor Has It’ +++ ‚I Love You’.

Klangqualität und Aufmachung der SHM-CD:
Mir bleiben für die Beschreibung tatsächlich nur Superlative, denn der Klang (aller auf hochwertigen *SHM-CDs in Japan 2012 wieder veröffentlichten Donna Summer Alben) ist geradezu sensationell gut, wofür das 24 Bit-Remastering, zusammen mit dem verwendeten Super-High-Material (SHM), auf jedem Player abspielbar, sorgen.

(*nähere Einzelheiten zu SHM-CDs finden sich u.a. in meiner Rezension von ‚Donna Summer Live & More’ SHM-CD unter ASIN: B008861TWQ)

Die Aufmachung aller Donna Summer SHM-CDs ist, wie schon die Klangqualität, extrem hochwertig, weil jeweils das komplette Original Artwork (außen und innen) der Vinyl-Alben verwendet wurde. Und so sind z.B. die Hüllen der, ursprünglich als Vinyl Doppel-Alben erschienenen, Werke ‚Donna Summer Live & More’ wie beim Original sogar zweifach aufklappbar und bei ‚Donna Summer Once Upon A Time’ aufklappbar.

Kaufempfehlung:
Es handelt sich bei diesen SHM-CDs um hochwertige Sammlerstücke, die in den kommenden Jahren ihren Preis sicher vervielfachen werden, weil sie nur in geringer Auflage erschienen sind und einige Internet-Händler jetzt bereits melden „nicht mehr lieferbar“.

Sie sind, nach meiner Einschätzung, die derzeit beste Wahl in Sachen Klangqualität und Aufmachung dieser klassischen Alben.

Meine weiteren Empfehlungen:
‚Donna Summer A Love Trilogy’, SHM-CD (- siehe meine Rezension unter ASIN: B008861S18 -)
‚Donna Summer Live And More’, SHM-CD (- siehe meine Rezension unter ASIN: B008861TWQ -)
'Donna Summer Gold', SHM Doppel-CD (- ASIN: B007FGQQIM -)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 19, 2014 9:00 AM MEST


Live & More [Shm-CD]
Live & More [Shm-CD]
Preis: EUR 59,59

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragendes Donna Summer Live-Album erstmals als komplette Original-Version auf hervorragend klingender SHM-CD erhältlich, 16. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Live & More [Shm-CD] (Audio CD)
Das ursprünglich als Vinyl Doppel-Album veröffentlichte, 1978 in Los Angeles mitgeschnittene, Donna Summer Live-Konzert schaffte es damals sofort auf Platz 1 der Billboard Albums-Charts und gilt bis heute - nicht nur unter Donna Summer Fans - völlig zu recht als eines der herausragendsten Live-Alben im Bereich Pop/R&B/Disco, die jemals veröffentlicht wurden.

Während die Sängerin das Konzert mit einigen Titeln ihres zuvor erschienenen großartigen - jedoch teilweise sträflich unterschätzten - Konzept-Albums ‚Donna Summer Once Upon A Time’ (meine besondere Empfehlung ist auch hiervon die hinreißend klingende SHM-CD Version - auf jedem Player abspielbar - aus Japan: ASIN: B008861TIK) beginnt, wechselt sie anschließend u.a. zu Jazz- und Pop-Titeln, wie ‚The Man I Love’ oder ‚Some Of Theese Days’ und dem Streisand Song ‚The Way We Were’, um sich anschließend wieder mit hörbarer Begeisterung ihren größten Single-Hits, wie ‚Try Me’ +++ ‚Love To Love You, Baby’ +++ ‚I Feel Love’ +++ ‚Last Dance’ zu widmen.

Der Album Titel ‚Donna Summer Live And More’ weist bereits darauf hin, dass das Live-Konzert (auf der Vinyl-Seite 4 des Doppelalbums) noch um einen Studio-Teil ergänzt wurde, der schon bald zu einem Favoriten der Fans wurde: Die gut 17-minütige ‚Mac Arthur's Park Suite’, bestehend aus 4 Teilen: Mac Arthur's Park - 8:27 Minuten +++ One Of A Kind - 4:57 Minuten +++ Heaven Knows - 2:38 Minuten +++ Mac Arthur Park (Reprise) - 1:32 Minuten.

Als das Doppel-Album vor Jahren dann erstmals auch auf CD veröffentlicht wurde, ließ man diese ‚Mac Arthur's Park Suite’ aus Platzgründen weg und ersetzte sie - sehr zum Ärger der Fans - durch die von Donna Summer gesungene Filmmusik ‚Down Deep Inside’ (aus dem Hollywood-Film ‚The Deep’).

Zwar erschien später auf der CD ‘Bad Girls Deluxe Edition’ eine 12-inch Single-Version der ‚Mac Arthur's Park Suite’ und auch auf einer anderen CD, der ‚The Dance Collection’ gab es die 12-inch Version zu hören, auf die CD-Veröffentlichung der Original Album-Version aber mussten die Fans doch tatsächlich noch bis zum Jahr 2012 warten, als die hier rezensierte japanische SHM-CD Version endlich das komplette Original-Album auch auf CD zur Verfügung stellte.

Musik und Aufmachung:
Wie schon erwähnt, ist die hier gebotene Mischung aus den größten Hits der Sängerin, die sie zusammen mit einigen Jazz-/R&B-/Pop-Titeln, im Universal Amphitheater Los Angeles, vor einem geradezu elektrisierten Publikum aufführt, kombiniert mit dem jetzt erstmals auf CD erhältlichen Studio-Teil, mitreißend und epochal.

Die Aufmachung aller Donna Summer SHM-CDs ist, wie schon die Klangqualität, extrem hochwertig, weil jeweils das komplette Original Artwork (außen und innen) der Vinyl-Alben verwendet wurde. Und so sind z.B. die Hüllen der, ursprünglich als Vinyl Doppel-Alben erschienenen, Werke ‚Donna Summer Live And More’ wie beim Original sogar zweifach aufklappbar und bei ‚Donna Summer Once Upon A Time’ aufklappbar.

Klangqualität:
Erst auf SHM-CD kommt die explosive Live-Atmosphäre mit der vollen Power und ihrer audiophilen Transparenz auch tatsächlich ins heimische Wohnzimmer. Und so behaupte ich: „Wer diese SHM-CD gehört hat, wird die Standard CD-Version des Albums kaum jemals wieder hören wollen“.

Kaufempfehlung:
Trotz des „astronomischen“ Preises, ziehe ich diese CD-Version, wegen ihres umwerfende guten Klanges und der hier erstmals auf CD erhältlichen Original Album-Version der ‚Mac Arthur's Park Suite’ allen anderen Wiederveröffentlichungen von ‚Donna Summer Live And More’ vor. Wie eine kurze Recherche ergab, gehen die Bestände der SHM-CD weltweit bereits zur Neige (wie übrigens auch bei ‚Once Upon A Time’, SHM) und ich empfehle daher, bei Interesse, dringend die baldige Bestellung.

Die Liebhaberpreise dürften in den kommenden Jahren in schwindelerregende Höhen steigen, wie die Erfahrung zeigt.

Donna Summer (1948 - 2012)
R.I.P.

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Anmerkung zu SHM-CDs

*Was bedeutet SHM-CD?
Zitat: "Die SHM-CD, Kurzform für Super High Material Compact Disc, ist eine Compact Disc, bei der der konventionelle Polycarbonatträger durch ein neuartiges Material ersetzt wurde. Erfunden wurde dieses Material 2006 von Universal Music Japan und JVC bei dem Versuch, besonders transparente LCDs herzustellen (...) und sie lässt sich auf jedem handelsüblichen Player abspielen“ Quelle: Wikipedia

Die Klangexperten der Zeitschrift ‚Stereo’ haben SHM-CDs getestet (Hörvergleiche und Messungen) und kommen zu folgendem Ergebnis:

„(…) so klingt die SHM-Version tatsächlich in den oberen Lagen entspannter, weniger glasig, beschwingter, gelöster und dreidimensionaler. Die Normal-CD wirkt dagegen wie eingeschnürt: kompakter und belegter. Diese Unterschiede sind deutlich reproduzierbar (…)

(…) Würde sich dieses Ergebnis auf günstigeren Playern bestätigen? Wir haben dazu alle fünf CD-Pärchen noch einmal auf dem Ayon CD-2 (um 3800 Euro) und auf dem 900-Euro-Player CD-S 1000 von Yamaha gehört: Die Ergebnisse bleiben in allen Fällen stabil (…)

(…) Zu fragen bleibt, warum ein offensichtlich überlegenes CD-Herstellungsverfahren es nicht über die japanischen Grenzen schafft. Die Antwort ist klar: In Europa und Amerika hat die Industrie stets den Mainstream im Auge – Motto: Das merkt doch eh keiner. Asiatische Hersteller fühlen sich dagegen der Perfektion verpflichtet. Wenn etwas besser geht, dann muss man es auch besser machen (…)“
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 16, 2014 12:48 PM MEST


Diana's Duets
Diana's Duets
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 24,95

5.0 von 5 Sternen Diana Ross zusammen mit Supremes, Temptations, Marvin Gaye, Lionel Richie, Stevie Wonder und Smokey Robinson, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Diana's Duets (Audio CD)
Es war ein Schock für ihre Fans und für Berry Gordy (Motown-Eigner und Vater der gemeinsamen Tochter Rhonda Ross-Kendrick): Am 14. Mai 1981 verließ die Star-Sängerin, nach 20 Jahren, die Plattenfirma MOTOWN-RECORDS und unterschrieb zwei neue Verträge - für die U.S.A. mit RCA-Records und für Europa und Asien mit EMI-Records.

Nach dem Mega-Erfolg ihres Albums 'diana' und den Welthits 'Upside Down' +++ 'I'm Coming Out' +++ 'It's My Turn' +++ 'Endless Love' (mit Lionel Richie) rissen sich die Plattenfirmen um den schwarzen Weltstar und boten die damals enorme Summe von $ 20 Mio. für den Wechsel von Motown zu RCA/EMI.

Diana Ross ließ Motown zwar die Chance mit zu bieten, doch diese Summe überforderte Gordys Company und so erneuerte Diana den auslaufenden Vertrag mit Motown nicht und wechselte das Label. Letztlich war der Verlust von Motowns größtem Star auch mit dafür verantwortlich, dass Motown einige Zeit später verkauft werden musste (zunächst an MCA, dann an Polygram und mit der Polygram-Übernahme durch Universal-Music schließlich unter das Dach dieses größten Musik-Multis der Welt kam).

Doch das alles ist Vergangenheit. Diana Ross und Berry Gordy sind längst wieder beste Freunde und Diana Ross kehrte außerdem am 10. Februar 1989 zu Motown zurück und kaufte sich hier als Teilhaberin ein.

Zum Album/CD 'Diana Ross Diana's Duets'
Das Vinyl-Album wurde 1982 als "Schnellschuss" von ihrem alten Label Motown auf den Markt gebracht und enthielt ausschließlich bereits veröffentlichte Songs, die Diana Ross zusammen mit Supremes + Temptations, Marvin Gaye, Lionel Richie sowie bei dem Song 'Pops We Love You' zusammen mit Marvin Gaye + Smokey Robinson + Stevie Wonder aufgenommen hatte.

Die Erst-Veröffentlichung des Albums auf CD erfolgte 1992, also erst rund 10 Jahre nach dem Vinyl-Debut.

Musik:
Dianas Fans wissen es, die Sängerin war immer am besten, wenn sie sich stimmlich gegen andere durchsetzen musste, denn dann wuchs sie oft über sich selbst hinaus. Und so ist diese Sammlung von Songs, bei denen Dianas Stimme dominiert, durchaus interessant und in dieser Zusammenstellung so übrigens auch nicht auf anderen CDs erhältlich:

1. Diana Ross & Lionel Richie 'Endless Love'
2. Diana Ross & The Supremes & The Temptations 'I'm Gonna Make You Love Me'
3. Diana Ross & Marvin Gaye 'My Mistake'
4. Diana Ross & The Supremes & The Temptations 'I'll Try Something New'
5. Diana Ross & Marvin Gaye 'You're A Special Part Of Me'
6. Diana Ross & The Supremes & The Temptations 'I Second That Emotion'
7. Diana Ross & Marvin Gaye 'I'll Keep My Light In My Window'
8. Diana Ross & The Supremes & The Temptations 'Try It Baby'
9. Diana Ross & Marvin Gaye 'Stop, Look, Listen To Your Heart'
10. Diana Ross, Marvin Gaye, Smokey Robinson, Stevie Wonder 'Pops We Love You'
11. Diana Ross & The Supremes & The Temptations 'Uptight'
12. Diana Ross & Marvin Gaye 'You Are Everything'
13. Diana Ross & The Supremes & The Temptations 'Stubborn Kind Of Fellow'
14. Diana Ross & The Supremes & The Temptations 'Ain't Nothing Like The Real Thing'

Klangqualität:
Solider Stereo-Klang, weil die Songs von den Original Motown-Mastertapes überspielt wurden.

Kaufempfehlung:
Für die Fans der Sängerin ist diese Zusammenstellung eine wahre Fundgrube, auch wenn die Bezeichnung "Duets" nicht so ganz korrekt ist :-)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 13, 2014 7:32 PM MEST


This Magic Moment
This Magic Moment
Preis: EUR 22,47

5.0 von 5 Sternen Der unvergessliche Sound der New Yorker Talentschmiede THE BRILL BUILDING auf dieser Doppel-CD gebündelt, 2. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: This Magic Moment (Audio CD)
Selten hat es eine derartige *Konzentration von Kreativität und überragendem Talent, verbunden mit pragmatischem Geschäftssinn im Bereich der frühen Pop-Musik gegeben, wie zu Beginn der 1960er Jahre in diesem nur 11-stöckigen Geschäftsgebäude am New Yorker Broadway 1619 / Ecke 49th Street, dem BRILL BUILDING (benannt nach seinen Erbauern, den Brüdern Brill).

(*wenn man vielleicht einmal vom ebenso erfolgreichen Hitsville U.S.A. Gebäude am Detroiter West Grand Boulevard 2648 der black owned and black managed company Motown-Records in den 1960er Jahren absieht - siehe dazu meine diversen Rezensionen -)

Nach und nach versammelten sich in diesem Hochhaus nicht weniger als 165 Musikverlage mit ihren unzähligen Songautoren, Komponisten, Textern, Produzenten und den Interpreten der Songs; letztere gingen dort regelmäßig ein- und aus und betrachteten das Brill Building als ihr zweites Zuhause. Zusätzlich waren diverse Aufnahmestudios in dem Gebäude untergebracht sowie die Büros etlicher freiberuflich tätiger Musikagenten und Manager.

Und so schaffte diese Vielzahl kleiner und kleinster Räume in dem Haus eine geradezu klaustrophobische Enge, die aber zugleich auch eine der Besonderheiten des Brill Buildings war und sogar einen Teil dessen Charmes ausmachte. Die Künstler fanden dort alles an einem Ort vor: Sie schlossen einen Schallplattenvertrag ab, gingen gleich nebenan ins Aufnahmestudio und engagierten dann einige Türen weiter noch den passenden Musikagenten und Manager, der sich um ihre Karriere kümmerte.

Das Brill Building stellte somit die größte und kreativste Zusammenballung von Talenten dar, die die Musikbranche bis dahin erlebt hatte. Um nur einige der prominentesten Songschreiber/Produzenten zu nennen, die hier ihre Wirkstätte hatten: Carole King und Gerry Goffin, (Goffin & King), Burt Bacharach & Hal David, Neil Sedaka, Howard Greenfield, Cynthia Weil und Barry Mann (Mann & Weil), Jerry Leiber und Mike Stoller (weltbekannt als Leiber & Stoller), Phil Spector, Sonny Bono (Sonny & Cher), Jeff Barry, Ellie Greenwich, Paul Simon, aka Jerry Landis (Simon & Garfunkel), Neil Diamond u.v.a.

In den Jahren von 1958 bis 1966 entstanden an diesem "Hot-Spot" über 200 Popsongs, die es allesamt in die Spitzengruppe der amerikanischen 'Billboard'- und 'Cashbox'-Charts schafften. Zu den Stars des Brill Building zählten so prominente Namen, wie Connie Francis, Ronettes, Dion (Dion & The Belmonts), Bobby Darin, Ruth Brown, Sam Cooke, Buddy Holly, Drifters, Bobby Vee, Lesley Gore, Carole King, Gene Vincent, Del Shannon, Frankie Avalon, Gene Pitney, Dionne Warwick, Four Seasons, Shirelles, Darlene Love, Shangri-Las, Crystals, Sweet Inspirations, Doris Troy, Everly Brothers etc.

Vor einigen Jahren wurde die Geschichte des Brill Buildungs, am Beispiel der herausragenden Songautorin und Künstlerin Carole King, verfilmt und kam unter dem Titel „Grace Of My Heart“ in die Kinos (als empfehlenswerte DVD: ASIN B00000JMOE = Amazon.com und Soundtrack-CD: ASIN: B000002P4S = Amazon.de erhältlich).

Der Sound (oft groß-orchestral instrumentierte Songs mit großartigen Vocalparts) ließ über die verschiedenen Komponisten und Musikstile hinweg zwar zunächst keine wirkliche Gemeinsamkeit erkennen, der Fan bemerkte jedoch meist sehr schnell was er vor sich hatte und sprach zu recht vom ganz besonderen „Brill-Building-Sound“, auch wenn damit streng genommen nur die gemeinsame Herkunft der Songs gemeint war. Und auch das weist starke Gemeinsamkeiten mit dem Motown-Sound auf, der ebenfalls sehr unterschiedliche Song- und Musikstile in sich vereinte und doch einen hohen Wiedererkennungswert hatte.

Zur Musik der Doppel-CD ‚This Magic Moment - The Sound Of The Brill Building’
Es handelt sich um unvergessliche Songperlen der Sixties, komponiert, arrangiert, instrumentiert und gesungen von DEN GROSSEN Talenten der Popmusik jener Zeit. Viele Namen sind auch heute noch Inbegriff musikalischer Qualität

Im Vergleich zur musikalischen Einheitsware heutiger Popmusik, wird schmerzlich bewusst was der aktuellen Unterhaltungsmusik verloren ging.

Klangqualität:
Eine größere Anzahl der insgesamt 64 Songs ist in akzeptabler Stereo-Qualität auf den beiden CDs versammelt, einige sind in ihrer ursprünglichen Mono-Fassung enthalten und bis auf ein oder zwei Ausnahmen, klingt das alles - in Anbetracht des Alters der Aufnahmen - ausgesprochen erfreulich.

Kaufempfehlung:
Für alle Liebhaber bester Popmusik der frühen 1960er Jahre ist diese Doppel-CD meine besondere Empfehlung.

P.S.
Im Kommentarbereich finden sich die Verlinkungen zu CDs diverser Interpreten und Komponisten, die mit dem Brill Building in Verbindung standen (jede einzelne dieser CDs befindet sich in meinem Besitz und wird daher guten Gewissens empfohlen). Nichts zu danken, gern geschehen :-)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2014 10:08 AM MEST


Stephanie Mills Gold
Stephanie Mills Gold
Preis: EUR 18,46

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stephanie Mills - ein echtes Juwel, 1. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Stephanie Mills Gold (Audio CD)
Bei ‚Stephanie Mills Gold’ handelt es sich um eine Doppel-CD aus dem Hause Hip-O Select, die eine gute Karriere-Übersicht der Künstlerin bietet.

Zu Stephanie Mills:
Ihre Stimme ist großartig und sie versetzt diese Ausnahme-Sängerin in die Lage ihre Zuhörer/innen wirklich emotional zu packen. Wer einmal erlebt hat, wie Stephanie das - vor allem schwarze - Publikum bei Bühnenauftritten innerhalb weniger Minuten völlig in ihren Bann zieht, der weiß was ich meine.

Um das nachempfinden zu können, empfehle ich einen Blick in diese 3 Video-Clips zu werfen:
1.) ‚Home’ (Link im Kommentarbereich unter dieser Rezension)
2.) ‘Feel The Fire’ (Link im Kommentarbereich unter dieser Rezension)
3.) ‘Never Knew Love Like This Before’ (Link im Kommentarbereich unter dieser Rezension)

Stephanie Mills hatte sich frühzeitig auf eine Karriere, als Sängerin vorbereitet, gewann den legendären Amateur-Contest im berühmten ‚Apollo-Theatre’ (Harlem, N.Y.C.) und bekam schließlich die Hauptrolle der Dorothy in der Broadway-Version des Musicals ‚The Wiz’, mit der sie berühmt wurde.

Durch ihre Freundschaft mit Michael Jackson und dessen Bruder Jermaine kam sie in Kontakt mit Motown-Records und unterschrieb dort schließlich einen Plattenvertrag. Motown engagierte das berühmte Duo Burt Bacharach & Hal David (- siehe meine Rezension der Doppel-CD ‚The Definitive Burt Bacharach Songbook’, ASIN: B000JRYPE6 -), um Stephanies Album ‚Stephanie Mills For The First Time’ zu produzieren (CD Motown MOTD-5475) / ASIN: B000008IHD. Aber, obwohl es großartige Songs enthält, floppte das Album und wurde bald vergessen; heute dagegen ist es eine gefragte Rarität und erzielt als Gebraucht-CD Spitzenpreise.

Als die Zusammenarbeit mit Motown nicht den gewünschten Erfolg brachte, wechselte Stephanie zu 20th Century Records, nahm hier drei erfolgreiche Alben auf und erhielt für den Superhit ‚Never Knew Love Like This Before’ ihre erste Goldene Schallplatte und eine Grammy-Auszeichnung.

Nach einem „Zwischenstopp“ bei Casablanca Records, brachte ihr Wechsel zu MCA-Records vier bemerkenswerte Alben hervor, von denen besonders ‚Stephanie Mills If I Were Your Woman’ (CD MCAD-5996) und ‚Stephanie Mills Home’ (CD MCAD-6312) zu regelrechten ‚All-Time-Classics’ bei den Fans wurden.

Heute ist Stephanie Mills eine gereifte und überaus symphatische Künstlerin, die auf der Bühne genauso begeistert, wie auf CD und obwohl sie in Deutschland und Europa nicht ganz so bekannt ist, wie einige ihrer Kolleginnen, zählt sie zweifellos zu den besten Sängerinnen der USA.

Musik der Doppel-CD ‚Gold’:
Hip-O Select hat herausragende Titel der diversen Alben von Stephanie Mills, label-übergreifend, gebündelt und so eine ‚Anthology’ veröffentlicht, die ich für das derzeit empfehlenswerteste ‚Best Of’ Album der Künstlerin halte. Leider fehlen hier allerdings die Songs ihres völlig unterschätzten Motown-Albums.

Klangqualität:
Wie schon bei der hervorragenden Doppel-CD ‚Martha Reeves & The Vandellas Gold’ (- siehe meine Rezension unter ASIN: B000E6EIQC -), hat das Label Hip-O Select auch hier die wohl „definitive Hit-Koppelung“ (ergänzt durch rare 12inch- und Single-Versionen) vorgelegt. Und obwohl ‚Gold’ Titel von unterschiedlichen Plattenfirmen, die zu ganz verschiedenen Zeiten aufgenommen wurden, enthält, klingt die Doppel-CD wie aus einem Guss; der hervorragende Klang rundet das Vergnügen „alles unter einem Dach“ vorzufinden ab.

Kaufempfehlung:
‚Gold’ ist für den Einsteiger genauso empfehlenswert, wie für eingeschworene Fans der Sängerin. Da die Doppel-CD bereits vor einigen Jahren erschien, empfiehlt es sich allerdings nicht allzu lange mit der Bestellung zu zögern, denn bereits jetzt muss sie importiert werden und es ist ungewiss wie lange sie überhaupt noch lieferbar bleibt.

Meine weitere Empfehlung:
Die Doppel-CD ‚Stephanie Mills Feel The Fire’ (ASIN: B0057MFA74), ebenfalls aus dem Hause Hip-O Select. Hier wurden erstmals ihre drei 20th Century Alben in sehr guter Klangqualität („from the original master-tapes“) auf CD veröffentlicht, nachdem die bisher erhältlichen CD-Versionen doch tatsächlich von knisternden und rauschenden LPs überspielt wurden. Allerdings sind auf ‚Feel The Fire’ naturgemäß keine Songs aus Stephanies großer Zeit bei Casablanca-Records und MCA-Records enthalten, die wir auf ‚Gold’ finden.

P.S.
Und wie weiter oben bereits angekündigt, finden sich im ersten Kommentarfeld unter diesem Text die Links zu drei, während eines Open-Air Konzerts, fantastisch gesungene Songs von Stephanie Mills. Viel Vergnügen dabei!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 14, 2014 11:42 AM MEST


A&M Gold Series
A&M Gold Series
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Herb Alpert & The Tijuana Brass wieder entdeckt ..., 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: A&M Gold Series (Audio CD)
Es war in den 1960er Jahren, als ich mich regelrecht in den Song 'A Taste Of Honey', Version Herb Alpert & The Tijuana Brass verliebte und da ich den Titel nicht auf Single (45rpm Vinyl) fand, kaufte ich mir das Album 'Herb Alpert's Tijuana Brass - Whipped Cream & Other Delights' (ASIN: B0007MRXUQ).

So entdeckte ich den mitreißenden Sound des Ausnahmetrompeters und seiner Band. Obwohl ich zu jener Zeit schon mehr auf den Motown-Sound aus Detroit und die Beat-Musik aus Großbritannien stand und ich mich vor meinen Freunden ein wenig für dieses Album schämte, hörte ich es (heimlich :-) ) immer wieder mit großem Vergnügen.

Das Album 'Whipped Cream ...' war dann irgendwann bei mir nicht mehr aufzufinden, weil es wohl während eines Umzugs verloren ging und so vergaß ich im Laufe der Jahre, wie gut mir diese Musik einst gefallen hatte.

Durch das Sergio Mendes/Black Eyed Peas-Album 'Timeless' (ASIN: B000AA4ML8) entdeckte ich erst kürzlich die Original-Songs von Sergio Mendes wieder - siehe meine Rezension der CD 'Herb Alpert Presents Sergio Mendes & Brasil 66' (ASIN: B000HEV83C) - und mit ihm auch Herb Alpert.

Musik:
'Herb Alpert & The Tijuana Brass - A&M Gold Series' enthält 15 Songs aus verschiedenen Alben des Künstlers, die auch heute (wieder) jede Menge Spaß machen, wenn man sich darauf einlässt. Zu meinen Favoriten zählen dabei ganz klar natürlich an erster Stelle 'A Taste Of Honey', aber auch 'Spanish Flea' +++ 'Mexican Road Race' +++ 'Mexican Shuffle' +++ 'Mame' +++ 'The Happening' (einst ein No.1 Hit für Diana Ross & The Supremes).

Klangqualität:
Herb Alperts eigenes Label A&M Records war von Anfang an bekannt für seine überragende Klangqualität (vergleichen Sie einmal die beiden Versionen der Cat Stevens CD 'Teaser And The Firecat' als us-amerikanische Version = A&M-Records USA CD4313, die fast audiophil klingt und die britische Island-Records Version, zwischen beiden liegen wirklich "Klangwelten"). Und so klingt denn auch die hier besprochene CD aus der A&M Gold Series hervorragend, obwohl sie eher im unteren Preissegment angesiedelt ist.

Kaufempfehlung:
Wer im heutigen Sound- und Klang-Einheitsbrei (Stichwort: Loudness-Wahn) ein wenig Abwechselung sucht und dabei auch keine Berührungsängste mit etwas "Easy Listening Musik" hat, für den könnte diese CD ein Volltreffer sein, der immer wieder gern gehört wird - ganz ohne sich dafür zu schämen :-). Meine Empfehlung heißt daher: Auch wegen des guten Preis-/ Leistungsverhältnisses, anschaffen!

P.S.
Noch ein Hinweis: Wer sich das Album 'Whipped Cream & Other Delights" auf CD zulegen möchte, sollte vielleicht wissen, dass sich neben der Original-Version auch eine Remix-Version unter dem Titel 'Whipped Cream & Other Delights Re-Whipped' auf dem Markt befindet.

Die Remix-Version gefällt mir persönlich nicht so gut, weil sie - wie ich finde - die Original-Songs nicht besser, sondern nur "beliebiger" und "zeitgemäßer" macht, aber das ist natürlich meine subjektive Einschätzung.

Ich werde im Kommentarbereich unter dieser Rezension zu beiden Versionen verlinken ...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 27, 2014 12:31 PM MEST


Nina Simone at Newport
Nina Simone at Newport
Wird angeboten von Blind Owl Records
Preis: EUR 25,95

5.0 von 5 Sternen Forever Young: Die großartige Musik von NINA SIMONE, 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Nina Simone at Newport (Audio CD)
Nachdem ich die Ausnahmekünstlerin Nina Simone in den 1960er Jahren für mich entdeckt und ihre Musik lieben gelernt hatte, legte ich mir im Laufe der Jahre eine umfangreiche Sammlung ihrer Alben zu.

Unter den diversen *Plattenfirmen, bei denen Nina während ihrer langen Karriere unter Vertrag war (Bethlehem, Colpix, Philips, RCA, CTI, Elektra u.a.) gehörte Colpix zu den ganz frühen Vertragspartnern der Künstlerin. Dort entstanden u.a. die Alben ‚Nina Simone At Town Hall’ und das hier besprochene ‚Nina Simone At Newport’.

Zum Stereo Live-Album/CD ‚Nina Simone At Newport’:
Aufgenommen wurde es am 30. Juni 1960 während des legendären Newport-Jazzfestivals und präsentiert eine bestens aufgelegte NINA SIMONE, die mit ihren Musikern Al Shackman, Guitar +++ Chris White, Bass +++ Bobby Hamilton, Drums und dem jungen, hippen Publikum scherzt, während sie - so ganz nebenbei - mit ihrem Pianospiel und Gesang eine unglaubliche Performance hinlegt.

Ich habe mich damals sofort in dieses Album verliebt und war zu Beginn des CD-Zeitalters regelrecht schockiert, als ich in den 1980er Jahren die Erstversion der CD hörte, weil die knisterte und rauschte (ganz im Gegensatz zu meiner Vinyl-Version) und offenbar von Charly-Records einfach von einer ziemlich abgenutzten Langspielplatte überspielt worden war.

Als EMI-Records, die Muttergesellschaft des Labels Colpix, jedoch sämtliche Colpix-Alben von Nina Simone auf CDs wieder veröffentlichte, klangen die Original-Alben endlich wieder hervorragend.

Musik:
Wir hören eine junge Nina Simone, die völlig in ihrem Element ist und vor einem interessierten, jungen Publikum singt und Klavier spielt, dass es einem wirklich „das Herz öffnet“. Schon allein die hinreißenden Versionen von ‚Little Liza Jane’ und ‚Flo Me La’ sind den Preis der CD wert. Aber auch die übrigen Songs, wie ‚Trouble In Mind’ +++ ‚Porgy’ +++ ‚Nina’s Blues’ sind großartig interpretierte echte Nina Simone Highlights.

Klangqualität:
Das Album wurde 1960 sowohl in einer Stereo-Version, als auch in einer Mono-Version veröffentlicht. Ich bevorzuge eindeutig die Stereo-Version und sie ist es auch die auf der hier rezensierten CD wieder veröffentlicht wurde. Die Klangqualität ist sehr ordentlich, wenn man bedenkt, dass es sich um einen Live-Mitschnitt aus dem Jahre 1960 handelt und macht Ninas Auftritt „körperlich regelrecht spürbar“.

Kaufempfehlung:
Als großer Nina Simone Fan empfehle ich im Grunde jedes Album dieser unvergleichlichen Künstlerin, obwohl es von kaum jemandem leider auch so viele Bootleg-CDs (die schlecht klingen) gibt, wie von ihr. Wenn Sie jedoch beim Kauf auf die oben genannten *Label achten, wird es keine bösen Überraschungen geben. Aus Ninas Colpix-Zeit empfehle ich, neben "At Newport", die CDs ‚Nina Simone At Town Hall’ +++ ‚The Amazing Nina Simone’ +++ ‚Nina Simone Anthology The Colpix Years’, Doppel-CD (Rhino-Records). Im Kommentarbereich unter diesem Text verlinke ich zu den 3 Alben/CDs.

P.S.
Ich habe hier bei Amazon.de bereits etliche Nina Simone CDs rezensiert (Bethlehem, RCA, Philips, CTI, Elektra); es würde den Rahmen sprengen die hier alle als Link zu speichern. Daher empfehle ggf. einfach einmal unter „Alle meine Rezensionen ansehen“ zu blättern, dann werden Sie fündig. Danke für Ihr Interesse!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2014 9:44 AM MEST


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