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Filmfan1980
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Samsung Galaxy Alpha (11,90 cm (4,7 Zoll) Super-AMOLED-Display, Octa-Core-Prozessor, 12-Megapixel-Kamera, Android 4.4) schwarz
Samsung Galaxy Alpha (11,90 cm (4,7 Zoll) Super-AMOLED-Display, Octa-Core-Prozessor, 12-Megapixel-Kamera, Android 4.4) schwarz
Wird angeboten von UptoDate Telekommunikations GmbH
Preis: EUR 529,00

47 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stylisches, hochwertiges Smartphone - Na endlich, Samsung!, 30. September 2014
Hallo! Da ist es nun, das erste Smartphone von Samsung mit Aluminium-Rahmen. Bei der Vorstellung war ich erstmal enttäuscht, dass die Rückseite nicht auch aus Alu ist, allerdings haben mich das schicke, extrem flache Design und das Gesamtpaket dann doch überzeugt, sodass ich das Gerät vorbestellen und ausprobieren musste.

Vorweg: Warum sollte man ein Gerät in dieser Preisklasse kaufen, das in Sachen Hardware eher ein Rückschritt ist im Vergleich zu Top-Modellen wie Galaxy S5 oder HTC One (M8), fragen nun viele. Das Alpha bedient einfach eine komplett andere Zielgruppe als diese Top-Modelle. Mit dem Alpha will Samsung jetzt erstmals Käufer in der Zielgruppe erreichen, die mehr Wert auf handliche Größe und edles, schlankes Design mit hochwertigen Materialien legen als auf High-End Hardware, riesiges Display oder SD-Kartenslot. Und diese Zielgruppe, zu der ich mich ebenfalls zähle, dürfte nicht gerade gering sein. Viele iPhone Besitzer dürften zu dieser Gruppe gehören. Ich persönlich konnte mich nach dem S4 und One (M7) nicht mit den Nachfolgemodellen anfreunden, da mir die Geräte einfach zu klobig geworden sind. Bin daher bis jetzt beim One (M7) geblieben, welches ich nun mit dem Alpha vergleiche. 4,7 Zoll Display mit möglichst geringen Außenabmessungen sind für meinen Geschmack ideal, um noch eine gewisse Handlichkeit zu gewährleisten aber trotzdem ein ausreichend großes Display zu haben. Wer absolute High-End Leistung will für Multimedia-Anwendungen mit entsprechend großem Display und riesigem Akku, der wird sich natürlich nicht für das Alpha begeistern können. Solche Kunden will Samsung mit dem Alpha nicht ansprechen.

Im Folgenden möchte ich hier mal die mir wichtigen Punkte des Gerätes bewerten, im Vergleich zum HTC One (M7).

Display:
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Für mich mit das Wichtigste an einem Smartphone. Samsung verwendet hier ein 4,7“ AMOLED Display mit 1280x720 Pixeln (720p). Also keine Full-HD Auflösung (1080p), was von einigen im Vorfeld kritisiert wurde. Die niedrigere Auflösung setzt Samsung hier vermutlich ein, um den Stromverbrauch gering zu halten (mehr Pixel erfordern mehr Rechenleistung) und sicher auch aus Kostengründen. In vielen Testberichten wird immer wieder erwähnt, dass 720p für diese Displaygröße völlig ausreichend sei und ich kann das nur bestätigen. Das Display ist absolut knackig scharf. Im direkten Vergleich zum Display meines HTC One (M7), welches ja die gleiche Größe aber 1080p Auflösung hat, kann ich da nur leichte Unterschiede feststellen. Aber natürlich gibt es Unterschiede. Einzelne Pixel kann man eigentlich nicht erkennen, aber auf großen hellen Flächen (z. B. weißer Hintergrund) kann man bei sehr genauem Hinsehen (insbesondere bei sehr dunkler Umgebung) minimal das Pixelgitter wahrnehmen. Wo die geringere Auflösung außerdem auffällt, ist z. B. bei sehr kleiner und dünner, dunkler Schrift auf knallig rotem Hintergrund. Da sieht die Schrift dann leicht ausgefranst aus im Gegensatz zum One. Das fällt aber wirklich nur in bestimmten Konstellationen auf. Im Normalfall merkt man da kaum einen Schärfeunterschied zwischen den Displays, jedenfalls nicht, ohne dass man nah heran geht und die Unterschiede gezielt sucht. Auf Fotos sehen kleine, feine Details im Hintergrund auf dem 1080p Display natürlich etwas schärfer aus. Aber wie gesagt, dazu muss man gezielt die Unterschiede suchen.

Was aber deutlich mehr auffällt, ist der Unterschied zwischen der AMOLED- und der LCD-Technik. Das Display des Alpha hat, wie für AMOLED typisch, extrem hohe Kontraste, einen unglaublichen Schwarzwert (ein schwarzes Hintergrundbild ist selbst bei völliger Dunkelheit nicht von einem ausgeschalteten Bildschirm zu unterscheiden!), satte (fast knallige) Farben und eine extrem hohe Blickwinkelstabilität, während ein LCD Display wie beim One die natürlicheren (im direkten Vergleich blasseren) Farben und ein weißeres Weiß hat, dafür aber niedrigere Kontraste und kein richtiges Schwarz. Die Blickwinkel des M7 Displays sind auch sichtbar schlechter als beim Alpha. Mir persönlich gefällt das Display des Alphas trotz der niedrigeren Auflösung in Summe besser, da so ein Display im direkten Vergleich einfach „satter“ und „kräftiger“ wirkt. Das ist erstmal ein richtiger „Wow“-Effekt, wenn man das AMOLED Display gegen das LCD des One hält, da wirkt das LCD nahezu blass und kontrastarm (je nach Bildmaterial, das man anschaut). Aber das ist natürlich auch Geschmacksache. Im Internetbrowser (wo man viel weiß im Hintergrund hat), wirkt das LCD Display etwas heller auf Grund des besseres Weißwertes. Insgesamt ist aber die Helligkeit des Alpha Displays absolut top für ein AMOLED. Bei 100% Helligkeit wirkt das One Display etwas heller (aber auch nur bei Bildinhalten mit viel weiß), bei 75% Helligkeit auf beiden Geräten wirkt dagegen das Display des Alpha sichtbar heller und klarer. Das Display des Alpha ist wirklich absolut ausreichend hell, auch bei hellem Tageslicht im Freien.

In Summe kann man sicherlich sagen, dass das Alpha ein top Display auf Stand der Technik hat, das sich trotz der „nur“ 720p Auflösung vor keinem High-End Gerät verstecken muss.

Verarbeitung/ Optik/ Haptik:
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Optik und Haptik des Gerätes sind wirklich der Hammer. Es sieht einfach schick und edel aus und fühlt sich auch so an. Die Rückseite fühlt sich glatt und etwas weich, fast samtig an. Absolut nicht billig wie beim S5, das neue Material ist sehr fein strukturiert und ein richtiger Handschmeichler. Besonders stylisch ist die extrem dünne Bauweise des Gerätes und die insgesamt sehr kompakte Baugröße für ein Gerät mit 4,7“ Display. Selbst als Besitzer des One (M7), welches wohl zweifelsohne zu den schönsten Smartphones zählt, muss ich sagen, dass das Alpha für mich eines der schönsten und hochwertigsten Smartphones ist, die ich jemals in der Hand hatte. Auch wenn es nicht vollständig aus Alu ist. Durch die leicht samtige Rückseite liegt es super in der Hand, trotz des kantigen Alu-Rahmens und der flachen, dünnen Bauform. Beim superglatten One hat man immer das Gefühl, dass es einem aus der Hand flutscht, das ist beim Alpha überhaupt nicht so. Durch die flache Rückseite liegt das Alpha auch besser auf dem Tisch ohne zu wackeln. Was ebenso auffällt, ist das recht niedrige Gewicht des Gerätes.

An der Verarbeitung gibt es auch überhaupt nichts zu bemängeln. Keine ungleichmäßigen Spaltmaße und alles sitzt bombenfest. Nichts knarzt und nichts verbiegt sich. Insgesamt ein wirklich sehr schönes und hochwertiges Telefon, das einfach ein Hingucker ist. Wer hätte das gedacht, Samsung hat endlich dazu gelernt.

Ergonomie/Bedienung (Tasten, Anschlüsse etc):
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Buttons: Der Power-Button sowie die Lautstärkewippe sind wie der Rahmen aus Aluminium und passen sich somit perfekt ins hochwertige Design ein. Die Tasten fühlen sich super an und haben einen knackigen Druckpunkt, top verarbeitet. Das gilt ebenfalls für den Home-Button. Ein kleiner Kritikpunkt wäre hier, dass der Home Button mit Einhand-Bedienung etwas umständlich zu erreichen ist und der recht harte Druckpunkt macht es auch nicht gerade einfacher. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau und natürlich auch Gewöhnungssache.
Ansonsten gibt es, Samsung typisch, zwei kapazitive Buttons (zurück und offene Anwendungen) und es wird auf On-Screen Buttons verzichtet! Letzteres ist ja leider nicht selbstverständlich, die meisten Hersteller setzen inzwischen auf On-Screen Buttons und verkleinern dadurch die effektiv nutzbare Displaygröße. Beim Alpha hat man die vollen 4,7“ zur freien Verfügung. Sehr löblich ist bei Samsung Geräten, dass der Power-Botton an der Seite ist, sodass man ihn bequem erreichen kann, ohne sich die Hand zu verrenken wie beim One.

Lautsprecher: Der Lautsprecher an der Unterseite des Gerätes ist absolut ausreichend laut und hat auch einen vernünftigen Klang. Natürlich kommt er nicht an die Stereo-Frontlautsprecher des HTC One heran, allerdings habe ich diese auch eigentlich nie gebraucht, wenn ich erhlich bin. Der Lautsprecher des Alpha reicht mir völlig aus. Allerdings hier noch ein kleiner Kritikpunkt: Wenn man das Gerät horizontal hält, verdeckt man den Lautsprecher sehr leicht mit dem rechten Zeigefinger und dann hört man fast nichts mehr. Das zu vermeiden, ist etwas fummelig.

Tja, was gibt es sonst zu sagen…. 3,5 mm Klinkenanschluss OBEN, normaler Micro-USB 2.0 Anschluss unten (ein Glück, ich mag diese klobigen USB 3 Anschlüsse nicht). Einen SD-Kartenslot gibt es bei dem Gerät nicht, dafür aber 32 GB interner Speicher. Außerdem ist das Gerät nicht wasserdicht.

Performance:
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Kurz und knapp: Super! Der Octa-Core Prozessor hält, was er verspricht. Die Oberfläche läuft absolut flüssig, spürbar flüssiger als bei meinem One (M7), wo es hier und da doch mal leicht zuckelt im Vergleich (obwohl das Gerät auch schon einen recht flotten 1,7 GHz Quadcore hat). Das wird zum Einen an der höheren Leistung und zum Anderen an der niedrigeren Auflösung liegen. Auf beiden Geräten nutze ich den GoLauncher EX, statt der Standard-Oberfläche. Die Standard TochWiz-Oberfläche des Alpha ist aber genauso flüssig. Egal ob Homescreens, Menüs, Internet, alles läuft angenehm smooth. Die 8 Kerne machen sich auch insofern bemerkbar, dass man das Gerät selbst dann kaum in die Knie bekommt, wenn man im Hintergrund z. B. App-Updates herunterlädt oder irgendwas installiert.
Im AnTuTu Benchmark habe ich mit dem Galaxy Alpha 48.293 Punkte, mit dem HTC One (M7) 28.538 Punkte. Die 3D-Animationen laufen auf dem Alpha schön flüssig, während sie auf dem One leicht ruckeln. Insbesondere in den Disziplinen RAM Speed und 3D-Graphics hat das Alpha mehr als doppelt so hohe Werte.
In einer anderen Rezension berichtet jemand, dass das Gerät bei hoher Belastung heiß werden soll und sich dann runter taktet. Das kann ich nicht bestätigen. Auch nach 30 Minuten Zocken oder nach mehreren Benchmark-Tests blieb das Gerät lediglich handwarm. Der Rezensent muss vermutlich ein defektes Gerät gehabt haben.

Kamera:
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Die Kamera ist wirklich spitze, hat mich absolut überzeugt. Eine der besten Smartphone Kameras, die ich je benutzt habe. Im Vergleich zum HTC One (M7) liegen da Welten dazwischen, besonders bei Bildern im Dunkeln. Hier werden die Bilder des One (welches ja angeblich so tolle und helle Bilder im Dunkeln macht) im direkten Vergleich milchig, farbstichig und verwaschen, während die Bilder des Alpha selbst bei schlechter Beleuchtung im Innenraum noch scharf und farbenfroh werden. Top!

Auch der Weitwinkel/Brennweite überzeugt. Beim Galaxy S4 (welches ich vor dem One hatte) war der Weitwinkel ziemlich schlecht im Vergleich zum One, also man hat deutlich weniger auf’s Bild bekommen (hohe Brennweite). Dies ist beim Alpha zum Glück nicht mehr so. Beim One ist der Winkel zwar immer noch einen Tick größer als beim Alpha, aber der Unterschied ist vernachlässigbar. Die Kamera des Alpha ist in nahezu allen Disziplinen echt überzeugend. Mag sein, dass die Kamera des S5 noch einen Tick besser ist, das kann ich mangels direkter Vergleichsmöglichkeit nicht testen.

Akku:
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Was erstmal für viele sehr wichtig ist: Der Akku ist wechselbar! Die Kunststoff-Rückseite des Gerätes lässt sich leicht abnehmen um an den Akku zu gelangen.
Ein heikler Punkt beim Alpha ist die Akkulaufzeit, da Samsung hier nur einen 1.860 mAh Akku verbaut. Dies ist sicherlich der extrem dünnen Bauweise des Gerätes geschuldet. Viele befürchten nun natürlich, dass das Alpha deswegen eine geringe Akkulaufzeit hat. Allerdings hat Samsung alles getan, um den Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten (der Prozessor ist bspw. der modernste und energieeffizienteste seiner Art) und das merkt man auch. Im Netz gibt es bereits ausführliche Akkutests zu dem Gerät und die Akkulaufzeit befindet sich im oberen Mittelfeld. Bei GSMArena bspw. bekommt das Gerät ein endurance rating von 52h (das besagt nicht, dass der Akku 52h hält, sondern ist eine Summe aus den Messwerten verschiedener Disziplinen). Das ist etwa auf dem Niveau eines iPhone 5/5S (endurance rating 51-54h). Das Gerät bekommt dort die durchschnittlichen 1-2 Tage Akkulaufzeit (je nach Nutzung) bescheinigt, die man auch bei den meisten anderen Geräten hat.

EDIT (11.10.14): Nun, da ich das Gerät seit knapp 2 Wochen im Alltagseinsatz habe, kann ich ein endgültiges Fazit zur Akkulaufzeit geben. Bei meiner alltäglichen normalen Nutzung des Gerätes (E-Mails werden alle 30 Minuten abgerufen, morgens und abends in der Bahn ein bisschen im Netz surfen, abends gelegentlich mal 'ne Runde mein Lieblingsspiel zocken, täglich ein paar Whatsapp Nachrichten verschicken und sehr wenig Telefonie), hält der Akku laut Akku-Statistik zwischen 30 und 40 Stunden, im Schnitt komme ich etwa 1,5 Tage hin. Bei sehr geringer Nutzung habe ich auch schon über 72 Stunden erreicht. Über Nacht ohne W-LAN verbraucht das Gerät 2-3% Akku.

Daher kann ich für mich sagen, dass der Akku bei meiner Nutzung fast so lange hält wie bei den Geräten, die ich vorher so verwendet habe (HTC One (M7) oder Galaxy S4). Bei denen bin ich meistens auch so 1,5-2 Tage mit einer Akkuladung hingekommen, gefühlt allerdings schon ein paar Stunden länger als beim Alpha. Macht in der alltäglichen Nutzung des Gerätes allerdings für mich so gut wie keinen Unterschied. Ob ein Akku nun 1,5 oder 1,8 Tage hält, dürfte für die meisten keinen Unterschied machen, da dann trotzdem jede Nacht aufgeladen wird. Und wenn man, wie ich, ohnehin überall Micro-USB Ladekabel rumfliegen hat, ob zu Hause, im Büro oder im Auto, spielt es sowieso noch weniger eine Rolle. Wer häufig längere Zeit ohne Lademöglichkeit unterwegs ist, kommt so oder so nicht um einen Wechselakku oder ein Akkupack (sehr zu empfehlen) herum.
In Summe lässt sich sagen, dass das Gerät kein Ausdauerkönig ist, aber in dieser Disziplin auch nicht floppt. Die meisten Nutzer dürften mit einer Akkuladung schätzungsweise bei einer Akkulaufzeit von 1,5 Tagen landen und selbst Power-User sollten absolut problemlos über einen kompletten Tag (also vom Aufstehen bis zum Schlafengehen) kommen.

Software und Zusatzfeatures:
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Das Gerät kommt mit Android 4.4.4, welches wie bereits geschrieben auch super performant läuft. Von dem 32 GB großen internen Speicher werden etwa 6 GB durch das System belegt. Als Oberfläche kommt Samsungs TouchWiz zum Einsatz, das wie gesagt schön flüssig läuft und viele nützliche Einstellungen bietet. Man hat maximal 7 Homescreens und wenn man ganz nach links blättert, öffnet sich die News-App „My Magazine“ (basiert auf Flipboard). Das hat sich Samsung vom HTC Blinkfeed abgeguckt. Ich bin schon sehr gespannt auf das Update auf das neue Android L, welches noch performanter sein soll.

Natürlich sind, wie man es von Samsung kennt, auch wieder unerwünschte Apps mit an Board (Zalando, Hotel irgendwas, KaufDA etc.). Die kann man aber einfach deinstallieren und gut ist. Ansonsten ist mir da bislang keine unangenehme Bloatware aufgefallen, die ungefragt im Hintergrund läuft o.ä. Wer sich an irgendeiner Samsung App stört, wie z. B. dem Samsung eigenen App Store, kann die auch einfach deaktivieren. Ansonsten ist da echt wenig „Müll“ auf dem Gerät.
Die „S-Health“ App ist sicherlich eine nette Spielerei für Leute, die ihr Smartphone zum Sport verwenden möchten. Das Teil kann man z. B. zum Joggen, Wandern, Walking oder Radfahren nehmen und es zeichnet dann Route, Schritte, Kalorienverbrauch und sonstige Daten auf. Mit dem Pulssensor auf der Rückseite des Gerätes kann man zudem seinen Puls messen…wer’s braucht.
Der „S-Finder“ ist recht nützlich. Dabei handelt es sich um eine Suchfunktion, die das komplette Gerät (Mails, Fotos, Kalender etc.) nach einem eingegebenen Suchbegriff durchsucht. Das funktioniert ziemlich gut und schnell.

Ansonsten bietet das Gerät einige Features, die man schon von anderen Samsung Geräten kennt, wie Smart-Stay (Display bleibt an, solange man drauf schaut), Multi-Window (zwei Anwendungen gleichzeitig auf dem Display) oder AirView (Finger über dem Display halten für z. B. Vorschau). Alles ganz nette Spielereien aber ich persönlich brauche und nutze diese ganzen Sachen nicht.
Was ich garnicht erst ausprobiert habe, ist der Fingerabdrucksensor. Für mich ebenso unnötig. Aber wer das nutzen möchte, kann damit z. B. sein Gerät entsperren oder mit PayPal bezahlen.

Fazit:
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Was soll ich sagen… ich bin begeistert von dem Gerät. Ich bemühe mich ja immer, die Geräte möglichst sachlich zu beurteilen und wenn es was zu bemängeln gibt, dann tue ich das auch. Aber das Alpha ist tatsächlich das erste Samsung Smartphone, an dem ich so gut wie nichts zu meckern habe. Optik, Haptik und Verarbeitung sind spitzenmäßig. Ein echter Hingucker und Handschmeichler. Performance und Kamera: Top! Beim Display gibt es minimale Abzüge bei der Schärfe, dafür aber hell, sehr kontrastreich und farbenfroh. Blickwinkel und Schwarzwert perfekt.

Die Akkukapazität ist ein Punkt, der bei dem Gerät weder positiv noch negativ heraus sticht. Samsung hat es tatsächlich hinbekommen, das Gerät so energieeffizient zu machen, dass der 1.860 mAh Akku bei gewöhnlichem Nutzungsverhalten (siehe oben) bei den meisten Nutzern im Schnitt 1,5 Tage reichen sollte und selbst Power-User locker über einen ganzen Tag kommen. Wer ein Gerät sucht, das selbst bei starker Nutzung locker 2 volle Tage durchhält, für den ist so ein extrem dünnes "Designer"-Gerät wie das Alpha allerdings nichts, das sollte einem klar sein.

Wenn man etwas bemängeln will, dann könnte man den fehlenden SD-Kartenslot nennen oder die Position des Lautsprechers, den man im Horizontalmodus leicht mit dem Finger verdeckt. Klar, Full-HD Auflösung wäre auch nett gewesen, aber das Display ist auch so schon spitze.

In Summe echt ein tolles Gerät, bei dem Samsung (endlich) sehr viel richtig gemacht hat und das ich guten Gewissens empfehlen kann für Leute, die in erster Linie ein stylisches, hochwertiges Smartphone suchen, das ein ausreichend großes Display besitzt, dabei aber handlich bleibt und gleichzeitig mehr als ausreichend Leistung für alle Alltagsaufgaben und Spiele bietet. Die minimalen Kritikpunkte reichen nicht, um einen von fünf Sternen abzuziehen (ich würde dem Gerät 90% geben), daher volle 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 12, 2014 6:23 PM MEST


Schneider Sonnenschirm 683-69 VENDIG ca. 270/8 rund, mocca
Schneider Sonnenschirm 683-69 VENDIG ca. 270/8 rund, mocca
Preis: EUR 76,21

2.0 von 5 Sternen Sehr günstige Qualität und Materialanmutung, 28. Juli 2014
Hallo!

Wir haben uns diesen Sonnenschirm auf Grund der positiven Rezensionen bestellt. Im Baumarkt sind wir leider nicht fündig geworden, da wir unbedingt einen Schirm mit Abknickfunktion haben wollten und die Saison für Sonnenschirme leider schon vorbei ist.

Leider kann ich diesen Sonnenschirm nur sehr bedingt empfehlen, die fast ausschließlich positiven Rezensionen kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wir haben hier schon einen anderen Sonnenschirm aus dem Baumarkt stehen, der auch nicht SEHR viel teurer war, aber die Unterschiede zu diesem günstigen Schneider Schirm sind schon enorm. Der Schneider Schirm wirkt dagegen einfach nur "preiswert", der Stoff ist wirklich sehr dünn und auch die Stange ist so dünn, dass sie in herkömmliche Sonnenschirm-Halterungen eigentlich garnicht rein passt (sehr viel Luft).

Ich kenne das bei Sonnenschirmen so, dass der Stoff so ein dicker, grober Tuchstoff ist, bei diesem Schirm ist das wirklich nur so ganz dünnes, leicht zerknitterbares Polyester. An manchen Stellen hägen Fäden runter, die man erstmal entfernen/ abschneiden muss. Alle Stangen an diesem Schirm sind aus wirklich SEHR dünnem Alu-Rohr. Schon am überraschend leichten Gewicht merkt man, dass man hier einfach ein günstiges Produkt hat. Das Knickgelenk sieht auch nicht wirklich hochwertig aus, ganz zu schweigen von dem günstigen Kurbelgehäuse aus Plastik.

Also über die Langlebigkeit des Produkt kann ich nichts sagen, das Teil geht sofort zurück zu Amazon. Mag sein, dass der Schirm trotz günstigerer Materialien ausreichend lange hält und seinen Zweck erfüllt, aber mehr auch nicht. Optisch sieht das Teil leider wirklich sehr billig und labil aus, sowas stellt man sich ungerne in den Garten. Wem das egal ist, weil er einfach nur möglichst wenig ausgeben will, kann hier sicherlich zuschlagen, aber wer bereit ist, ein bisschen Geld drauf zu legen, sollte lieber in ein Gartencenter gehen und sich einen hochwertigeren Schirm kaufen.


PDP PS Vita Playstation Vita Trigger Grips Attachment
PDP PS Vita Playstation Vita Trigger Grips Attachment
Wird angeboten von VGP_VideoGamesPlus
Preis: EUR 17,50

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Insgesamt leider nicht empfehlenswert, 3. Juni 2014
Hallo!

Ich besitze bereits den Controller Grip von Kelux (absolut baugleich mit dem von BigBen), allerdings hat dieser auch seine Schwächen (Ladekabel nicht nutzbar und nicht 100% optimaler Schließmechanismus) und auf Grund der größtenteils sehr positiven Bewertungen der Trigger Grips, wollte ich diese auch mal ausprobieren. Habe mir die Trigger Grips dann von Amazon.com aus den USA bestellt, das war insgesamt immer noch ein Stück günstiger, als der unverschämte Preis, der hier verlangt wird.

Leider kann ich mich den positiven Rezensionen nicht anschließen. Wer bisher nur das Zocken an der "nackten" Vita kennt, wird vielleicht eine Verbesserung mit den Trigger Grips erreichen, aber wer schonmal den Controller Grip von Kelux/ BigBen mit den großen Griffen verwendet hat, merkt sofort, dass da in Sachen Komfort einfach WELTEN dazwischen liegen. Wirklich angenehmes, verkrampfungsfreies Spielen ist mit den Trigger Grips selbst mit kleinen (erwachsenen) Händen nicht möglich.

POSITIV:
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+ Die Verarbeitung ist ok
+ Nettes Design und geringe Abmessungen
+ Im Gegensatz zu anderen Controller Grips bleiben alle Zugänge (z. B. Ladekabel) der Vita frei.

NEGATIV:
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- Ich habe nun wahrlich keine großen Hände und trotzdem verfehlen die Trigger Grips für mich leider völlig das Ziel, dass man die Vita angenehm und verkrampfungsfrei halten kann. Die Vita wird zwar unten etwas verlängert, aber das ist so minimal, dass diese "Bumper" (oder wie man sie nennen will) nicht komplett auf den Handballen aufliegen.
- Zusätzlich liegen die Schultertasten durch die Trigger nun noch höher, daher muss man insgesamt mit der Hand etwas höher rutschen, während der Daumen ja trotzdem noch den Joystick erreichen muss. Der Daumen muss also deutlich mehr gebogen werden. Insgesamt fühlt sich das alles sehr unnatürlich an und die Hände verkrampfen fast genauso schnell wie ohne Trigger Grips. Wenn man dann zum Vergleich mal den Controller Grip von Kelux oder BigBen anlegt mit den großen Griffen, dann ist es eine reine Wohltat (auch wenn die ebenfalls ihre Schwächen haben). Damit ist dann wirklich ein angenehmes Halten für längere Zeit möglich.
- Diese Trigger oben fühlen sich nicht wirkllich "knackig" an. Die Schultertasten der Vita sind ja so schon etwas unpräzise, die Trigger verbessern das nicht gerade. Insgesamt sind sie aus meiner Sicht komplett sinnlos bzw. sogar kontraproduktiv (s. o.)

Fazit:
Die Trigger Grips stellen aus meiner Sicht in Sachen Haltekomfort keine nennenswerte Verbesserung zur "nackten" Vita dar. Insbesondere im Hinblick auf den vergleichsweise hohen Preis ist die Anschaffung nicht empfehlenswert. Wer sehr kleine Hände hat (aber das müssen dann schon kleine Frauen- oder Kinderhände sein - wobei die dann wahrscheinlich die sehr hoch liegenden Trigger schwer erreichen), für den mag das ausreichend sein, für alle anderen ist die Vergrößerung der Vita deutlich zu wenig, um ein verkrampfungsfreies Spielen über längeren Zeitraum zu ermöglichen. So verlockend die Trigger Grips auch sind, weil sie schön klein sind und alle Zugänge der Vita erreichbar bleiben.... das Hauptziel wird meiner Meinung nach verfehlt.


Fossil Herren-Armbanduhr XL Chronograph Quarz Edelstahl beschichtet JR1437
Fossil Herren-Armbanduhr XL Chronograph Quarz Edelstahl beschichtet JR1437
Wird angeboten von Meer Zeit
Preis: EUR 99,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schicke Uhr in XL-Größe, 14. Februar 2014
Hallo!

Habe die Fossil "Nate" bereits in schwarz mit Silikonarmband und fand sie so super, dass ich sie noch in einer weiteren Variante haben wollte. Diesmal mit Stahlarmband, da sich das Silikon nach einem dreiviertel Jahr täglichem Tragen (inkl. Strandurlaub etc.) doch schon ziemlich abgenutzt hat.

Habe mich dann für die Nate in Edelstahl - Grau (JR1437) entschieden. Allen, die die Nate noch nie in Natura gesehen haben, sei gesagt, dass sie ziemlich groß ist (siehe Abmessungen). Darauf muss man stehen, ich liebe es. Das sieht selbst an meinem vergleichsweise filigranen Handgelenk sehr gut aus, also man braucht keineswegs Bauarbeiterarme, um solch eine Uhr tragen zu können.

Der Look der Uhr geht in Richtung Military-Style mit den sehr markanten Knöpfen und der massiven Krone. Bedienung ist sehr einfach und vor allem lässt sich die Uhrzeit bei der Nate sehr einfach ablesen. Das Metall dieser Ausführung schimmert in leicht dunklem Grau, je nach Lichteinfall zwischen silber und grau glänzend. Das Grau geht teilweise minimal ins Bräunliche, habe ich das Gefühl. Sieht sehr edel aus.

Der Verschluss des Metallarmbandes hat einen seitlichen Knopf, den man zum Öffnen drücken muss. Das Armband kann sich also nicht aus Versehen lösen.

Ich kann diese Uhr absolut empfehlen, für meinen Geschmack die schönste aus der Nate Serie.


Powermid XL
Powermid XL
Wird angeboten von Elektronik-Star
Preis: EUR 28,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Reagiert schlecht auf IR-Signale, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Powermid XL (Zubehör)
Hallo!

Wie einige andere Rezensenten hier, habe ich mir das Set gekauft, um mit meiner Logitech Harmony One eine Intertechno Funksteckdose steuern zu können, benötige also nur eine der beiden Pyramiden, den IR->Funk Wandler.

Ich habe solch ein vergleichbares Set bereits von Auvisio, das hatte ich damals von Alphaluxx zur Steuerung meiner Motorleinwand bekommen. Mit diesem funktioniert es auch alles tadellos (die Logitech Fernbedienung ist also korrekt eingestellt usw). Da ich nun jedoch den Auvisio Wandler an anderer Stelle brauche, benötige ich einen zweiten IR->Funk Wandler und bin auf dieses Set von Marmitek gestoßen.

Sobald ich nun das Auvisio Teil gegen die Powermid XL tausche, funktioniert es nur noch mehr schlecht als recht. Abstand ist bei mir ca. 4 Meter. Das IR-Signal der Fernbedienung wird nur sehr schwach angenommen. Also ich muss mit der Fernbedienung ganz exakt auf die Pyramide zielen, dann geht es. Oft muss ich aber auch mehrmals drücken, bis das Signal erkannt wird. Ziele ich jedoch nicht ganz perfekt auf die Pyramide, sondern ändere nur minimal den Winkel der Fernbedienung, wird das Signal nicht mehr erkannt. Mit dem Teil von Auvisio ist das völlig egal, da kann ich mit der Fernbedienung auch an die Decke zielen. Umgebungsbedingungen für beide Geräte sind absolut gleich, also steht für mich fest, dass die Powermid XL (bzw. dessen IR-Empfänger) einfach deutlich schlechter ist als der von Auvisio.

Also ich bin sehr enttäuscht von diesem Set und werde es zurück schicken. Leider gehen die Alternativen aus, da das Set von Auvisio im Internet nirgends mehr zu finden ist. Werde mal bei Alphaluxx nachfragen, welche Sets die für ihre Leinwände momentan empfehlen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 9, 2014 2:47 PM CET


Samsung Galaxy S4 Smartphone (12,7 cm (4.99 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 16 GB interner Speicher, 13 Megapixel Kamera, LTE, Android 4.2) - Schwarz
Samsung Galaxy S4 Smartphone (12,7 cm (4.99 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 16 GB interner Speicher, 13 Megapixel Kamera, LTE, Android 4.2) - Schwarz
Wird angeboten von Qualitat Schnappchen
Preis: EUR 342,00

1.301 von 1.429 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioses Smartphone mit kleineren Schwächen, 1. Mai 2013
Hallo! Nachdem ich bereits das HTC One Anfang April von Amazon geliefert bekam (vgl. dazu meine HTC One Rezension) und mich dieses Gerät leider nicht vollends überzeugen konnte, habe ich mit dem Galaxy S4 nun endlich einen würdigen Nachfolger für mein Galaxy S2 gefunden. Nur soviel zum HTC: Das One ist ebenfalls ein tolles Gerät, allerdings störte mich persönlich die fehlende Hardware-Menütaste dann doch sehr stark (durch die zusätzliche Menüleiste ist in vielen Apps nicht der komplette Bildschirm nutzbar), die Kamera war nur mittelmäßig und das Display konnte mich leider auch nicht vollends überzeugen (was aber daran liegen kann, dass ich durch das S2 an AMOLED gewöhnt bin oder auch an den Qualitätsstreuungen der HTC Displays, vielleicht auch einfach nur Geschmackssache). In Summe sicherlich ebenbürtige Geräte, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Bei Connect liegt zum Beispiel das S4 auf Platz 1, bei Chip das HTC One. Am Ende also eine Frage der persönlichen Vorlieben. Im Folgenden möchte ich eine Zusammenfassung der wichtigsten Pro und Contras des Galaxy S4 aus meiner Sicht geben.

POSITIV:
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+ Das Display ist einfach eine Wucht. Bei gleicher Gehäusegröße wie beim S3 hat Samsung die Diagonale nochmal von 4,8 auf 5“ erhöht und die Auflösung auf Full-HD. Das Display ist gestochen scharf, die Farben sind (wie man es von S-AMOLED kennt), als „knallig“ zu bezeichnen, lassen sich aber mit der Option „Professionelles Foto“ auch natürlicher einstellen. Als Nachteil gegenüber LCD Displays wie beim One sei zu erwähnen, dass die Helligkeit geringer ist (wer sein Gerät oft bei hellem Sonnenlicht im Freien benutzt, ist evtl. mit einem LCD besser bedient) und dass AMOLEDs kein perfektes Weiß darstellen (sieht man nur im direkten Vergleich mit einem hellen LCD). Dafür ist schwarz die absolute Stärke vom AMOLED. Schwarze Bildschirminhalte werden nicht beleuchtet, sind also nahezu perfekt schwarz, was für traumhafte Kontraste (Stichwort Schachbrett- oder ANSI-Kontrast) und Schwarzwerte sorgt. Die Blickwinkelstabilität des S4 ist sehr gut, wie auch schon bei meinem S2. Auch bei sehr seitlicher Betrachtung sind nur minimale Kontrastveränderungen sichtbar. Also ein riesiger Unterschied z. B. zum Xperia Z. Dank der Full-HD Auflösung ist entsprechend hochaufgelöstes Bild- und Videomaterial natürlich messerscharf. Einzelne Pixel sind nicht mehr erkennbar, sehr kleine Schrift ist noch lesbar. In Summe ein großartiges Display, das auf jeden Fall in der obersten Liga spielt. Diverse Testberichte bescheinigen dem S4 ein brilliantes und knackig scharfes Display mit satten Farben, sehr guter Blickwinkelstabilität, hohem Kontrast und perfektem Schwarzwert. Dafür leichte Abstriche bei weißem Hintergrund (minimaler Farbstich) und der Helligkeit (die sich allerdings im Vergleich zum S3 deutlich verbessert hat). Ob das Display besser oder schlechter als das Display des HTC One ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Mir persönlich gefällt es besser, aber das mögen andere anders sehen.

+ Leistung: Der 1,9 GHz Quadcore-Prozessor in Verbindung mit 2GB Ram bietet einfach eine brachiale Performance, das kann man nicht anders sagen. Das Gerät noch irgendwie zum Ruckeln zu bringen ist schon sehr sehr schwierig. Internetseiten bauen sich in Rekordzeit auf, Full-HD Videos spielt das Gerät ab, als wäre es ein Klacks, und haufenweise Apps im Hintergrund aktualisieren während man gleichzeitig im Internet surft, bringt das Gerät auch nicht in Verlegenheit. So macht das Spaß.

+ Akku: 2.600 mAh sehen auf dem Papier erstmal grandios aus. Beim S2 bin ich bei meinem Nutzungsverhalten meist 2 Tage mit einer Akkuladung hin gekommen. Ob das S4 das auch schafft, bleibt anzuwarten. Die zweite Akkuladung hat bei mir bislang mit Müh und Not einen Tag gereicht, allerdings spielt man am Anfang ja auch noch vergleichsweise viel mit dem Gerät rum und der Akku braucht ja noch ein paar Ladezyklen, bis er seine volle Kapazität erreicht hat. Werde daher die Rezension in einigen Tagen nochmal ergänzen, wenn ich mehr zur Akkulaufzeit sagen kann.
EDIT: Nachdem ich das S4 nun einige Wochen getestet habe, kann ich sagen, dass der Akku mindestens so lange hält wie bei meinem S2. Eher noch etwas länger. Bei meinem Nutzungsverhalten (jede halbe Stunde werden Mails abgerufen, mehrmals am Tag im Internet surfen, gelegentlich Whatsapp Nachrichten und ein paar Minuten telefonieren) hält der Akku bei mir meistens 2 Tage durch. Bei Wenignutzung auch 2,5 Tage. Bei Vielnutzung bekommt man den Akku natürlich auch ohne Probleme an einem Tag leer. Lässt man das Gerät ungenutzt liegen (W-Lan aus, UMTS an), hält der Akku bei mir hochgerechnet 5 Tage (20% Akku in 24 Stunden). Insgesamt ist die Akkuleistung sehr positiv.

+ Sprachqualität ist absolut überzeugend.

+ Drei Hardware-Buttons (zwei Softbuttons und ein mechanischer), also auch eine Menütaste!!! Power-Button rechts an der Seite (sehr vorteilhaft). Power-Button und Lautstärkewippe nicht im Gehäuse versenkt, somit gut zu ertasten.

+ Sehr effiziente Ausnutzung der Gehäusegröße: 5 Zoll Display, High-End Prozessor, 2.600 mAh Akku, wechselbarer Akku und SD-Kartenslot sind schon extrem beachtliche Eckdaten für eine Gehäusegröße von nur 136,6 x 69,8 x 7,9 mm und einem Gewicht von 130g. Zum Vergleich: Das HTC One ist etwas länger und dicker, hat aber nur ein 4,7“ Display, kein SD, Akku nicht wechselbar, 2.300 mAh Akku und wiegt 143g – die Kehrseite des schicken Aluminium-Unibody Gehäuses. In Sachen effiziente Ausnutzung der Gehäusegröße kann momentan kein anderes Smartphone dem S4 das Wasser reichen. Trotzdem ist es für ein Smartphone aus meiner Sicht grenzwertig groß. Durch das dünne und leichte Gehäuse stört es jedoch in der Hosentasche nicht, daher für mich noch in Ordnung. Größer dürfte es aber wirklich nicht mehr sein.

+ Kamera: Die Kamera macht selbst im Innenraum mit gedämmter Beleuchtung gute Bilder. Ein leichtes Hintergrundrauschen bei schlechter Beleuchtung ist normal, die Bilder sind aber wirklich brauchbar, der LED-Blitz leistet hier ganze Arbeit. Bilder bei ausreichender Beleuchtung werden absolut brilliant und sehr scharf. Auch bei Betrachtung in Großformat auf dem PC oder TV sind die Bilder top. In diesem Punkt ist das HTC One leider deutlich unterlegen, denn dessen Ultrapixel-Kamera nimmt zwar mehr Licht auf und macht deshalb bei Nacht hellere Bilder, insgesamt sind aber alle Bilder bei Betrachtung auf dem PC oder TV zu unscharf und verwaschen. Die Kamera des One konnte mich daher nicht überzeugen. Mit den Fotos des S4 bin ich dagegen absolut zufrieden. Videos mache ich mit dem Smartphone nicht, hier soll wiederum das HTC One besser sein.

+ SD-Kartenslot und wechselbarer Akku: Klar, diese beiden Punkte sollte man auch nicht überbewerten, allerdings hat so ein wechselbarer Akku schon Vorteile, wenn man das Gerät nach Ablauf der Garantie weiterverkaufen will. Denn oft ist nach 2 Jahren der Akku einfach platt. Bei Geräten mit fest verbautem Akku kann der Wechsel dann teuer werden. Ob man einen SD-Kartenslot braucht, muss jeder selbst entscheiden. Neben dem größeren Speicherplatz erhöht das auch einfach den Komfort (beim Umstieg auf’s neue Gerät können Daten und Einstellungen einfacher übernommen werden).

+ Vergleichsweise niedriger Strahlungswert (SAR-Wert) von 0,28 W/kg. Zum Vergleich: HTC One 0,86 W/kg, Xperia Z 0,55 W/kg, Optimus G 0,43 W/kg.

NEUTRAL:
==========
+/- Optik: Ich habe mich für das S4 in schwarz entschieden und bin insgesamt recht zufrieden mit der Optik. Klar, gegen das schicke Aluminiumgehäse des HTC One kommt es optisch nicht an, allerdings sieht es insgesamt doch recht schick und schlicht aus. Die Vorderseite mit dem breiten silbernen Rand finde ich sogar wirklich edel. Was etwas billig aussieht, ist die Rückseite. Diese soll mit ihrer sehr feinen, wabenartigen Struktur (nur optisch unter dem Lack) wohl eine Art Metallic-Effekt erzeugen, allerdings sieht es trotzdem schon sehr nach Plastik aus und fühlt sich auch so an. Hoffentlich gibt es bald andere Batteriedeckel für das S4. Die Rückseite ist leider auch SEHR anfällig für Fingerabdrücke und Schlieren von den Fingern. So stark habe ich das bislang noch bei keinem Gerät gesehen. In Summe geht die Optik des Gerätes schon in Ordnung, der schicke Metallrand und das nur 7,9 mm dünne Gehäuse reißen es wieder raus.
EDIT: Siehe dazu auch mein Edit unten beim Punkt "Sehr glatte Rückseite". Es gibt bereits jetzt diverse alternative Akkudeckel für das S4 im Zubehörhandel, die das Gerät optisch und haptisch deutlich aufwerten!

+/- Speicherplatz (bezogen auf die 16GB Version): Der Vollständigkeit halber möchte ich hier noch erwähnen, dass von den 16GB des internen Speichers des S4 etwa 9,2 GB für Apps zur Verfügung stehen und dass man z. B. die großen Spiele i.d.R. NICHT auf die externe SD Karte verschieben kann (Samsung hat zwar inzwischen App2SD als Update nachgereicht, damit lassen sich aber nicht die großen Zusatzdateien der Spiele verschieben sondern nur die App selbst). Einige bemängeln dies oder wussten es scheinbar vor dem Kauf nicht. Man hat also 9,2 GB für installierte Apps und die externe SD Karte ist für sonstige private Daten (Fotos, Videos, Dokumente etc.). Das sollte einem vor dem Kauf bewusst sein. Wer also vor hat, diverse speicherfressende High-End 3D Spiele gleichzeitig zu installieren plus Offline-Navigation, der ist bei der 16GB Variante des S4 falsch und sollte die inzwischen verfügbare 32GB Version nehmen oder auf die 64GB Version warten.

+/- Lautsprecher: Der Sound ist ausreichend laut. Leider wieder nur ein einzelner Lautsprecher auf der Rückseite, also kein Stereo. Was aber natürlich den Vorteil einer schön „cleanen“ Gehäusefront hat. Der Lautsprecher ist nichts Besonderes aber absolut ausreichend.

+/- Die Zusatzfeatures wie Smart Scroll, Smart Pause, Intelligente Drehung sowie auch einige der Gesten (Scrollen/ Blättern durch Wischen über den Sensor) sind einfach nur Akkufresser ohne nennenswerten Mehrwert, die oft auch mehr schlecht als recht funktionieren. Ergo: Alles abgeschaltet. Was ganz gut funktioniert und auch ganz nützlich ist, sind Smart Stay (Display geht nicht aus, solange man drauf schaut - kennt man schon vom S2 und S3) und AirView (Vorschauanzeigen wenn der Finger knapp über dem Display schwebt - vergleichbar mit dem Mouseover am PC).

NEGATIV:
=========
- Bedienbarkeit der drei Buttons am unteren Rand: Dass das Display fast die gesamte Gehäusefront einnimmt und somit unter- und oberhalb des Displays nur noch wenig Fläche ist, hat leider auch seine Kehrseite. Da die drei Buttons somit sehr nahe am Displayrand sind, kommt es bei mir immer wieder vor, dass ich aus Versehen beim Drücken eines Knopfes auch auf’s Display komme und dabei ungewollte Aktionen ausführe. Ist wahrscheinlich Gewöhnungssache. Vom S2 bin ich es gewohnt, das Gerät mit einer Hand zu bedienen. Wenn ich das beim S4 mache und die Softbuttons mit dem Daumen drücke, kommt es vor, dass ich mit dem „Handballen“ des Daumens unbeabsichtigt auf’s Display tatsche, was ebenfalls ungewollte Effekte hervorrufen kann. Da muss ich mich wohl einfach noch umgewöhnen.

- Sehr glatte Rückseite: Wie auch schon bei meinem S2 (weiße Version) ist die Kunststoffrückseite extrem glatt, wodurch das Gerät schon bei kleinem Winkel (ca. 30°) von der Handfläche rutscht. Das S4 liegt mit seinen abgerundeten Kanten zwar sehr angenehm in der Hand, kann einem aber auf Grund der sehr glatten Rückseite auch leicht aus der Hand flutschen. Ich persönlich hätte mir eine matte Rückseite gewünscht, die auch nicht so anfällig für Fingerabdrücke und Streifen ist und deutlich weniger rutschig. Vielleicht kommt da ja bald noch was im Zubehörhandel. Würde das Gerät meiner Meinung nach optisch und haptisch deutlich aufwerten.

EDIT: Inzwischen gibt es Gehäuserückseiten für das S4 aus Aluminium oder in Aluminium-/Carbon-/Lederoptik (einfach mal bei eBay oder hier bei Amazon nach "Galaxy S4 Akkudeckel" suchen. Die Aluminium-Cover gibt es entweder mit breitem Kunststoffrand (bei Amazon z. B. von "Xubix") oder auch fast komplett aus Alu (nur noch ganz dünner Kunststoffrahmen an der Seite sichtbar), bei Amazon am besten suchen nach "Galaxy S4 aluminium backcover". Habe beide Varianten hier und bin absolut begeistert. Besonders letztere Variante sieht optisch einfach nur genial aus an dem Gerät und verleiht ihm eine Optik und Haptik, die meiner Meinung nach mit dem HTC One mindestens mithalten kann (für meinen Geschmack sogar in Summe schicker durch die "cleane" Front des S4). Leider berichten einige im xda-developers Forum von Empfangseinbußen bei diesen Aluminiumcovers von etwa 8-10%, was u. U. kritisch sein kann, wenn man ohnehin schon nur grenzwertigen Empfang hat. Ich konnte bei meinem Gerät allerdings weder mit Congstar noch mit Base diese Empfangseinbußen messtechnisch bestätigen. Weder in empfangsstarkem noch in empfangsschwachem Gebiet. Da hilft nur selbst testen. Ich kann die Alucover jedenfalls ohne Einschränkungen im WLAN-, Mobilfunk- oder GPS-Empfang nutzen. NFC funktioniert dann nicht mehr, brauche ich aber eh nicht.

- Wie schon oben erwähnt, ist der Einsatz bei hellem Sonnenlicht im Freien nicht die Stärke des S-AMOLED Displays. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann man auch bei 100% Helligkeit nur noch schlecht lesen. Das Problem haben allerdings die allermeisten Smartphones.

- Einige kleinere Software-Bugs sind noch vorhanden. So funktioniert bei mir weder die „S Memo“ noch die „Story-Album“ App. Beide stürzen reproduzierbar ab. Für mich nicht tragisch, ich nutze diese Apps ohnehin nicht, aber hier muss Samsung wirklich noch nachbessern, denn dass vorinstallierte Apps nicht funktionieren, ist schon etwas peinlich.

FAZIT:
========
Perfekt ist auch das S4 nicht. Wie jedes Gerät hat es seine Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst anders gewichtet. Für meinen Geschmack ist es ein tolles Smartphone mit einem grandiosen Display, unglaublicher Performance, einer guten Kamera und erstklassiger Ausstattung bei extrem effizienter Ausnutzung der Gehäusegröße. Leichte Abstriche muss man bei der Optik/Haptik (Material) und der Bedienbarkeit machen. Dank der im Zubehörhandel erhältlichen Gehäuserückseiten habe ich nun auch ein S4 mit wertiger Optik & Haptik (schade, dass Samsung das nicht serienmäßig so gebracht hat, dann hätte niemand über das Material gemeckert). Ich bin super zufrieden und habe endlich einen würdigen Nachfolger für mein S2 gefunden.

Wer zwischen dem HTC One und S4 schwankt, muss sich entscheiden: Was ist wichtiger, ein Display mit besonders hoher Helligkeit (Outdoor) und strahlendem Weiß, oder ein Display mit intensiveren Farben und brutal gutem Kontrast & Schwarzwert (besonders gut für düstere Spiele & Filme)? Ein schickes Unibody-Aluminiumgehäuse wie aus einem Guss, oder ein leichteres Gerät mit größerem Display, wechselbarem Akku und SD-Kartenslot? Legt man Wert auf eine Hardware-Menütaste oder kann man damit leben, dass bei einigen Apps ein Teil des Displays durch eine zusätzliche Menüleiste nicht nutzbar ist? Und nicht zuletzt: Kann man sich mit der HTC Sense 5 Oberfläche anfreunden oder bevorzugt man eher eine klassischere Android-Oberfläche?
Wer die Wahl hat, hat die Qual :-)

Edit 11/2013:
Nach 7 Monaten S4 habe ich mir inzwischen doch wieder ein HTC One gekauft. Mein S4 hatte mehrfach einen Softwarefehler (konnte nicht mehr telefonieren) und auf Grund der in letzter Zeit sehr fragwürdigen Geschäftspolitik von Samsung (Garantieablehnung bei häufig reißenden Displays, nachträglich eingeführter Region Lock, nachweislich gekaufte Schlechtbewertungen des Wettbewerbs usw.) wollte ich mich ohnehin von diesem Hersteller distanzieren. Da mein Softwarefehler allerdings ein Einzelfall zu sein scheint, ich vom Displayriss persönlich nicht betroffen bin und jeder selbst wissen muss, wie er zur Geschäftspolitik von Samsung und dem Region Lock steht, soll das an meiner Rezension und Bewertung nichts ändern. Ich bewerte hier nur das Gerät ansich, so wie ich es erlebt habe.
Kommentar Kommentare (86) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 28, 2014 4:23 PM MEST


HTC One Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, Ultrapixel Kamera, 1,7 GHz, 2 GB RAM, LTE, NFC-fähig, BlinkFeed, BoomSound, MicroSIM, Android OS) silber
HTC One Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, Ultrapixel Kamera, 1,7 GHz, 2 GB RAM, LTE, NFC-fähig, BlinkFeed, BoomSound, MicroSIM, Android OS) silber
Wird angeboten von Handelskontor Kirchner
Preis: EUR 392,90

29 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Gerät aber leider auch Schattenseiten, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo! Ich hatte das HTC One direkt im März bei Amazon vorbestellt als das Galaxy S4 vorgestellt wurde und klar war, dass dieses wieder ein Plastikgehäuse wie das S3 haben würde. Viele Vorbesteller hatten das HTC One ja bereits testen können und die technischen Daten sowie die Rezensionen und Testberichte sahen einfach unglaublich gut aus. Endlich ein Android Gerät mit hochwertigem Aluminiumgehäuse und inneren Werten vom Feinsten. Habe mich wahnsinnig auf das Gerät gefreut und Anfang April wurde es dann endlich von Amazon geliefert und ich habe es einige Tage auf Herz und Nieren getestet. Schlussendlich muss ich sagen, dass es im Grunde zwar ein tolles Gerät ist, jedoch hat es FÜR MICH einige ganz entscheidende Nachteile, die ich persönlich leider nicht verschmerzen kann und wegen derer ich das Gerät schließlich schweren Herzens wieder zurück geschickt habe.

Bevor ich näher auf die Vor- und Nachteile eingehe, möchte ich vorab erwähnen, dass ich vorher ein Samsung Galaxy S2 verwendet habe (und inzwischen auch wieder verwende) und an das HTC One natürlich die Erwartung hatte, dass dieses im Vergleich zu meinem nicht mehr topaktuellen S2 in allen Belangen eine Verbesserung darstellt. Insbesondere Bildqualität, Verarbeitung, Design und Materialqualität waren mir beim HTC One besonders wichtig. Dass das Gerät einen nicht wechselbaren Akku hat und keinen SD Kartenslot, wusste ich vorher und habe diese Punkte bewusst in Kauf genommen zugunsten der tollen Optik und des edlen Aluminiumgehäuses wie aus einem Guss. Mir ist klar, dass dieses Gerät von sehr vielen HTC Fans hier ziemlich gehyped wird und negative Kommentare ziemlich zerrissen oder aus Rache schlecht bewertet werden. Ich möchte betonen, dass ich kein Samsung Fanboy bin und hier lediglich meine persönlichen, subjektiven Erfahrungen mit dem Gerät schildern möchte. Vielleicht ist es dem ein oder anderen Kaufinteressenten eine Hilfe.

Im Folgenden die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht:

POSITIV:
=========
+ Das Design ist wirklich sehr edel und die Verarbeitungsqualität war bei meinem Gerät einwandfrei. Ein wirklicher Hingucker.
+ Gehäuse komplett aus Aluminium und wie aus einem Guss. Durch den schmalen Rand wirkt das Gerät dünner als es ist.
+ Die frontal angebrachten Stereolautsprecher sind eine Wucht. Hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, solch einen Sound aus einem Smartphone zu erzeugen. In Spielen erzeugt es im Vergleich zu meinem S2 ein deutlich besseres Mittendrin-Gefühl
+ Die Performance ist gigantisch. Kein Wunder bei der Hardware-Ausstattung. Im Vergleich zum S2 sind es gefühlt zwar keine Welten, da auch beim S2 schon nahezu alles flüssig läuft, aber hier und da macht sich die brachiale Leistung des One schon bemerkbar. Etwa auf manchen Internetseiten oder im Play Store, wenn beim Scrollen viele Icons vorgeladen werden. Das Gerät noch irgendwie ins Ruckeln zu bringen ist sehr schwierig.
+ Geschwindigkeit der Kamera ist ebenfalls gigantisch. So schnell konnte ich noch mit keinem Smartphone hintereinander Fotos schießen.
+ Bildqualität der Kamera bei schlechter Beleuchtung ist überzeugend und besser als bei meinem S2.
+ Sprachqualität sehr überzeugend.

NEGATIV:
=========
- Das Gerät hat keinen dritten Hardware-Button wie die meisten anderen Android Geräte! Hört sich erstmal nicht schlimm an und mir war vorher auch nicht bewusst, welche Auswirkung das hat: Da das Gerät keine Menütaste hat, wird bei diversen Apps, die die Menütaste benötigen, unten eine zusätzliche schwarze Leiste eingeblendet (etwa 5-6 mm hoch) welche die fehlende Menütaste ersetzt. Das bedeutet, dass ein Teil des Displays nicht nutzbar ist! Für mich besonders ärgerlich, da mir diese Sense Oberfläche überhaupt nicht gefällt und ich schon immer bei allen Android Geräten die Arbeitsoberfläche "GoLauncher" verwende (laut Meinung vieler Nutzer, mich eingeschlossen, die mit Abstand beste Oberfläche für Android). Leider wird beim GoLauncher die zusätzliche Menüleiste dauerhaft eingeblendet wodurch der GoLauncher für mich praktisch unbrauchbar wurde. Aber auch bei vielen anderen Apps/ Spielen wird diese schwarze Leiste eingeblendet und man kann die schön großen 4,7" überhaupt nicht nutzen. Für mich ist dies wirklich ein absolutes NoGo und einer der Hauptgründe, weshalb ich das Gerät wieder zurück geschickt habe. Wenn ich 600€ für ein Gerät ausgebe, dann möchte ich auch das 4,7" Display nutzen können und nicht nur 4,4" oder was auch immer. Zwar wird es voraussichtlich Custom Roms geben, die das Deaktivieren der Menüleiste ermöglichen werden (evtl. wird sogar das HTC Logo als Button verwendet werden können), aber das kann erstens dauern und zweitens möchte ich persönlich auch keine Custom Roms nutzen.

- Die Ultrapixel-Kamera nimmt zwar mehr Licht auf und kann daher bei Nacht hellere Bilder machen als bei anderen Smartphones, aber leider offenbaren alle Bilder des HTC One leider bei Betrachtung im Großformat (auf dem PC oder TV), dass sie ziemlich unscharf und verwaschen sind. Dies zeigt auch sehr deutlich das Focus Vergleichsvideo mit dem S3 und S4. Mich konnte die Kamera leider nicht überzeugen.

- Das Display (siehe dazu auch das Edit unten): Ich weiß, dass das Display des HTC One in vielen Testberichten und auch in den Rezensionen hochgelobt wird, aber ich kann diese Meinung leider nicht teilen. Ich hatte das HTC One und das Galaxy S2 mit auf der Arbeit und meine Kollegen haben das HTC natürlich gleich neugierig begutachtet und mit dem S2 sowie einem S3 ausgiebig verglichen.

Klarer Sieger in unserem Test war das S2, knapp gefolgt vom S3 (Pentile Matrix) und sichtbar abgeschlagen das HTC One. Ausnahmslos alle haben gesagt, dass das Display des HTC One sichtbar schlechter ist und es war auch ganz eindeutig ohne jedes Wenn und Aber zu sehen, dass Kontraste, Farben und Blickwinkel beim HTC One schlechter waren (wobei die knalligen Farben der AMOLED Displays natürlich reine Geschmacksache sind).

Egal was irgendwelche Tests sagen, wenn ich mein S2 neben das One halte und mir das gleiche Bild anschaue, zieht das HTC One den Kürzeren. Die Farben sind beim AMOLED Display des S2 einfach brillianter. Ob das realistischer ist, sei mal dahin gestellt, aber wenn man die Geräte direkt nebeneinander hält, wirkt das Display des HTC One einfach irgendwie farblos und weniger plastisch. Und schwarz ist natürlich auch nicht so schön tiefschwarz wie beim AMOLED. Bei einem AMOLED ist ein schwarzer Pixel absolut schwarz, der wird nicht beleuchtet. Schwarze Bildschirmflächen bei einem AMOLED Display sind von ausgeschaltetem Bildschirm praktisch nicht zu unterscheiden. Bei einem LCD Display ist immer ein Rest der Hintergrundbeleuchtung vorhanden, daher ist schwarz auch nie richtiges schwarz. Und das sieht man auch beim direkten Vergleich des S2 mit dem One. Die Kontraste sind beim S2 deutlich besser. Durch die schwächeren Farben und die schlechteren Kontraste des One, wirkt das Display im Vergleich einfach nicht so plastisch, TROTZ der höheren Auflösung.

Auch der schlechtere Blickwinkel nervt mich persönlich. Im Büro liegt das Gerät meist schräg links neben mir (ca. 30-40 cm nach links und 10-20 cm nach vorne) und ich schaue bei diesem Betrachtungswinkel ab und zu drauf um Nachrichten zu lesen etc. Beim HTC One ist das bei dem Betrachtungswinkel ein Graus weil man gefühlt nur noch halben Kontrast hat, während beim S2 keine Beeinträchtigung des Bildes zu sehen ist. Im Vergleich mit einem S3 zeigte sich das gleiche Bild.

Klar, das ist immer noch Jammern auf hohem Niveau. Andere Smartphones (die sich ebenfalls High-End Geräte schimpfen) wie das XPeria Z haben definitiv schlechtere Displays. Aber alle meiner Kollegen waren vom Display im Vergleich zum S2 und S3 enttäuscht. Wahrscheinlich stört es die Meisten garnicht oder sie bemerken es nichtmal, weil sie den direkten Vergleich nicht haben. Vielleicht bin ich auch einfach zu verwöhnt vom S2 oder zu sehr an AMOLED gewöhnt, aber ich persönlich war enttäuscht vom angeblich "besten Display".

Edit: Nachdem nun viele Leute berichten dass das Display bei ihnen (subjektiv) und auch laut verschiedener Testberichte eigentlich nicht schlechter sein KANN als das des Galaxy S2/ S3 und auch eine sehr hohe Blickwinkelstabilität haben soll, kann ich nicht ausschließen, dass HTC verschiedene Displaytypen im Umlauf hat oder es zumindest entsprechende Produktionsschwankungen gibt. Anders kann ich es mir nicht erklären denn unser Test war eindeutig und das mit 6 Leuten. Ich werde dies nochmal überprüfen sobald ich weitere Geräte im Einzelhandel in die Finger bekomme und dann nochmal berichten und auch gegebenenfalls die Bewertung entsprechend anpassen wenn es tatsächlich bessere Displays beim One geben sollte. Bislang kann ich einfach nicht anders bewerten als ich es getan habe.

Edit2: HTC verbaut tatsächlich 3 verschiedene Displaytypen und laut xda-developers kann es sogar innerhalb des gleichen Displaytyps große Streuung von Helligkeit und Farbtemperatur geben! Super, der Kauft eines HTC One wird also zum Glücksspiel. Es kann also durchaus sein, dass ich ein besonders schlechtes Exemplar des One erwischt habe.

- Nächster Negativpunkt ist der Browser, der überzeugt mich nicht. Im Gegensatz zum S2 wird bei jedem Klick die Seite wieder in Vollgröße angezeigt, er merkt sich nicht die Zoom-Stufe. Klicke ich also irgendwas an, wird die gesamte Seite mit minimaler Zoom-Stufe angezeigt (natürlich nicht lesbar) und man muss erstmal rein zoomen. Beim nächsten Klick dann wieder zoomen usw. Konnte das Problem auf diversen Seiten replizieren.

- Die Sense Oberfläche ist natürlich Geschmacksache, mir gefällt sie nicht. Warum z. B. nur 4 Homescreens? Mir reichen die nicht. Auch viele andere Sachen die ich beim GoLauncher machen kann (z. B. Icons umbenennen oder die Schrift ganz entfernen), gehen bei Sense nicht.

- Was mich außerdem noch stört ist die fehlende Möglichkeit, eine SD Karte einzustecken. Klar, das wusste ich vorher und es hatte mich eigentlich nicht gestört. Aber als ich das Gerät hatte, störte es mich doch. Denn z. B. werden dadurch die ganzen Einstellungen vieler Apps nicht übernommen obwohl ich alles von der SD auf's One kopiert habe. Bei anderen Smartphones reicht es, wenn man die SD Karte aus dem alten Smartphone in das Gerät steckt und dann werden automatisch z. B. alle Whatsapp Konversationen erkannt und übernommen. Das ging beim HTC One nicht. Das ist nervig.

- Auf den fest eingebauten Akku will ich mal garnicht näher eingehen. Nachdem die Profis von iFixit dem Gerät praktisch die Note "unreparierbar" gegeben haben, sollte sich jeder im Klaren sein, dass man den Akku wohl nur durch einen von HTC geschulten und mit entsprechendem Spezialwerkzeug ausgestatteten Fachbetrieb wird wechseln können (was dann entsprechend kosten wird).

- Zahlreiche Kleinigkeiten, die einfach undurchdacht wirken, wie z. B. die versenkte Lautstärkewippe oder der Power-Button. Auch die Softbuttons liegen ungünstig und reagieren oft erst beim zweiten Drücken.

FAZIT:
=======
Abgesehen von den oben genannten Negativpunkten ist es ein tolles Gerät mit toller Optik, Haptik, wahnsinniger Performance und dem unglaublichsten Sound, den ich jemals aus einem Smartphone herauskommen gehört habe. Aber die Nachteile wiegen für mich persönlich leider so schwer, dass ich das Gerät zurück geschickt habe. Was auch immer irgendwelche Testberichte sagen, das von mir getestete Exemplar konnte mich in Sachen Display nicht wirklich überzeugen. Da nützt auch die Full-HD Auflösung nichts. Dies kann aber wie gesagt auch der Produktionsstreuung geschuldet sein. Und durch die fehlende Hardware-Menütaste ist das Display leider oft auch garnicht voll nutzbar. Für mich ein grober und nicht nachvollziehbarer Patzer von HTC.

Ich empfehle daher jedem, der sich für das HTC One interessiert, dieses nicht (wie ich) blind zu kaufen sondern es vorher im Fachgeschäft zu testen. Auf jeden Fall mal das Display im direkten Vergleich zu anderen High-End Geräten testen und dabei besonders auf Farben, Kontraste und Blickwinkel achten.

Für die genannten Negativpunkte (besonders die fehlende Hardware-Menütaste und das für mich nicht vollends überzeugende Display wiegen für mich schwer) ziehe ich in Summe 2 Sterne ab, bleiben noch 3 Sterne übrig.
Kommentar Kommentare (85) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2013 8:31 PM MEST


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr robuste Schaltung mit realistischem Schaltgefühl, 17. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurz und knapp: Ich bin absolut begeistert von der TH8 RS Schaltung!

Vor dem Kauf war ich skeptisch, ob man mit solch einer Schaltung schnell genug schalten kann oder ob sie nicht zu träge ist und/ oder die Gänge zu fummelig rein gehen. Komplette Entwarnung. Die Gänge "flutschen" total leichtgängig und sehr schnell rein.

Wie beim echten Auto zentriert sich der Schalthebel in der Mitte, wenn man ihn aus einem der Schaltstellungen drückt. Wenn man den Schalthebel aus dem zweiten Gang sanft nach oben drückt, springt er automatisch in die Mitte unterhalb des dritten Gangs. Man muss also nicht erst die Gänge suchen. Das Ganze geschieht sehr leichtgängig und die Gänge rasten mit einem sehr angenehmen, mechanischen Geräusch ein. In die einzelnen Schaltstellungen "rastet" der Hebel mit einer leicht spürbaren Federkraft ein.

Die Verarbeitung ist absolut hochwertig, zunächst war ich über das hohe Gewicht der Schaltung überrascht. Es ist halt eine recht massive Konstruktion und sehr viel aus Metall. Das kann man für den Preis aber auch erwarten. Die Tischklemme ist beidseitig gummiert, sodass man sich keine Schrammen in die Tischplatte macht, und hält die Schaltung sehr sicher. Sehr gut ist, dass man die Schalteinheit innerhalb des Gehäuses verdrehen kann. So kann man die Klemme frontal an eine Tischplatte oder auch seitlich an einer anderen Halterung fixieren und die Schaltmechanik dann passend in die richtige Richtung drehen. Da wurde mitgedacht!

Ich hätte nicht gedacht, dass man mit solch einer Schaltung so schnell schalten kann. Also wer Angst hat, dass das Fahren mit Kupplung und H-Schaltung viel zu schwierig sei oder man zu schlechte Rundenzeiten damit fährt, den kann ich beruhigen. Ich fahre mit Kupplung und H-Schaltung inzwischen die gleichen Rundenzeiten wie mit Automatikschaltung. Wenn man nicht gerade Formel 1 fährt, dann braucht man einfach garnicht so oft schalten. Also ich fahre hauptsächlich WTCC/ STCC (Race 07) und mit einer H-Schaltung gewöhnt man sich dort schnell eine andere Fahrweise an, bei der weniger oft geschaltet wird als mit Automatikschaltung oder Schaltwippen (wie in der Realität).

Die sequenzielle Schaltung habe ich übrigens nicht ausprobiert, deshalb kann ich darüber nichts schreiben. Ich denke mal, das wird für die Wenigsten interessant sein, die sich solch eine Schaltung kaufen.

Fazit: Mit dieser Schaltung kann man absolut nichts falsch machen. Bei Bedarf kann man das Ganze noch modden, indem man eine andere bzw. selbst gefräste/ gefeilte Deckplatte montiert (kürzere Schaltwege), den Schalthebel verkürzt oder einen anderen Schaltknauf verwendet (Anleitungen dazu gibt's beispielsweise bei Youtube). Wirklich Bedarf dafür sehe ich persönlich aber nicht, das Schalten geht auch so schon schnell genug.


EDIFIER S530D 2.1 Lautsprechersystem (145 Watt) mit Infrarot-Fernbedienung und kabelgebundenem Controller, schwarz
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Preis: EUR 234,14

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ehrlicher, homogener Klang statt Plastikbrüllwürfel., 13. Januar 2013
Hallo!

Habe das Edifier S530D nun seit einigen Wochen und habe es ausgiebig getestet.

Kurz was zum Einsatzzweck und warum ich mich gerade für das S530D entschieden habe: Ich verwende das System im Hobbyraum, wo es einen Gaming-PC, PS3 sowie XBox360 mit Sound befeuert, Sitzabstand etwa 1m. Vorher verwendete ich das Logitech Z4. Da mir das Z4 jedoch zu schwach war und ich gelegentlich auch mal Musik mit dem System hören möchte (wo das Z4 auf Grund der kleinen, billigen Plastiksatelliten schon eklatante Schwächen im Hoch- und Mitteltonbereich aufweist) musste etwas Besseres her. Alternativ wäre natürlich an eine Kombination aus Verstärker/ AV-Receiver + vernünftige Regallautsprecher zu denken, jedoch möchte ich im Hobbyraum zum Einen keinen platzfressenden AV-Receiver rumstehen haben, und zum Anderen liegen die Stärken solch einer Kombination eher im Bereich Musik. Mein Fokus liegt jedoch in erster Linie auf Gaming, wo gerade die Stärken eines 2.1 Systems wie dem Edifier liegen.

Erster Eindruck nach dem Auspacken:
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Wie schon in anderen Rezensionen geschrieben wurde, fällt einem zunächst der sehr massive und schwere Subwoofer auf. Auch die Satellitenlautsprecher sind massiv und haben schon ein ordentliches Gewicht. Alles sieht sehr hochwertig verarbeitet aus, was ich für den Preis aber auch erwarte. Absolut kein Vergleich zu Logitech oder Teufel Plastikbrüllwürfeln, hier hat man wirlich massive Lautsprecher mit ausreichendem Volumen um auch einen vernünftigen Mitteltonbereich zu erzeugen. Auch optisch ein absoluter Leckerbissen. Entgegen anderer Rezensionen lagen meinem Set hochwertige Kabel bei, bei denen auch + und - farblich gekennzeichnet sind. Der Kupferdraht ist sogar versilbert. Auch der Querschnitt der Kabel ist für die Satelliten ausreichend. Hier hat Edifier scheinbar nachgebessert. Achtung: Auf der kabelgebundenen Fernbedienung ist eine kaum zu sehende Schutzfolie. In einer anderen Rezension schrieb jemand, dass sein Display verkratzt war. Das dachte ich auch erst, jedoch bemerkte ich erst nach sehr genauem Hinschauen und mehrfachem "Knibbeln" am Rand, dass da tatsächlich eine Schutzfolie drauf ist.
Der Anschluss des kompletten Systems ging sehr einfach und flott von der Hand. Die Kabel der Satellitenlautsprecher lassen sich einfach an den Anschlussklemmen befestigen.

Funktionen und Zubehör:
=========================
Neben den besagten versilberten Lautsprecherkabeln liegt außerdem ein analoges Anschlusskabel (Klinke auf Chinch) und ein optisches Digitalkabel bei. Die Infrarotfernbedienung ist sehr spartanisch gehalten und könnte komfortabler sein. Naja, sie erfüllt ihren Zweck, man kann mit ihr alle Klangeinstellungen vornehmen, Balance, die Eingänge auswählen, Displayhelligkeit in 7 Stufen einstellen (aus geht nicht!), Mute und Standby. Entgegen einiger Rezensionen kann ich mit der Fernbedienung mein System in den Standby schicken (die LED der Kabel-FB pulsiert dann nur noch, Display ist aus) und das System merkt sich meine Klangeinstellungen auch nach kompletter Trennung vom Strom (ich habe alles an einer Steckdosenleiste mit Schalter). Hier hat Edifier wohl ebenfalls nachgebessert, weil das bei älteren Revisionen des Systems anders gewesen sein soll. Also ich habe hier absolut nichts zu bemängeln.
Mit der Infrarotfernbedienung kann man außerdem Bass und Treble von -6 bis +6 einstellen (leider nur in 2er Schritten, also 0, +2, +4 usw.) sowie die Subwooferstärke von -10 bis +10 in 1er Schritten. Ich persönlich bevorzuge den Subwoofer auf +10 und Bass sowie Treble auf 0. Je nach Musikstück hebe ich Treble manchmal auch leicht an.

Am Subwoofer befinden sich zwei analoge Chinch-Eingänge sowie zwei digitale Eingänge: 1x optisch und 1x koaxial.

Klangeindruck:
================
Nun zum Wichtigsten, dem Klang. Ich muss vorweg sagen, dass ich hier durchaus gehobene Ansprüche habe. Im Wohnzimmer verwende ich zum Musikhören hochwertige Nubert Standlautsprecher, die laut diverser Testberichte klanglich in der Oberklasse mitspielen, an einem hochwertigen AV-Receiver. Ich wollte das nur erwähnen, da Klang bzw. Klangqualität natürlich immer absolut subjektiv ist und stark von den jeweiligen Ansprüchen des Hörers abhängt. Ich bezeichne mich nicht als audiophilen High-End Klang-Fetischisten, weiß aber durchaus, wie sich Musik auf teuren und hochqualitativen Lautsprechern anhört (über Plastikbrüllwürfel- oder Plastiksäulen-Systeme wie z. B. von Bose oder Teufel kann man da nur schmunzeln).

Nachdem ich das Edifier S530D ausgiebig auf Herz und Nieren getestet habe, kann ich für mich behaupten, dass das System einen homogenen, ehrlichen und pegelfesten Klang liefert, der einfach Spaß macht und für den Preis mehr als in Ordnung geht. Die Höhen sind klar, und gerade der bei solchen Systemen kritische Mitteltonbereich ist absolut okay. Hier versuchen vergleichbare Systeme von Logitech oder Teufel ja gerne mal den schwachen (bis kaum vorhandenen) Mitteltonbereich durch mehr Bass zu kaschieren. Nicht jedoch beim Edifier. Die Mitten sind klar und kommen auch bei z. B. Rockmusik schön zur Geltung. Klar, zu meinen Nuberts hört man im Vergleich nochmal einen deutlichen Unterschied, gerade im Hoch- und Mitteltonbereich, die spielen aber auch in einer ganz anderen Liga. Jedoch muss sich der Klang der Edifier für den Preis und die geringe Größe wirklich nicht verstecken. Bei Computerspielen rumst das System ganz gewaltig und baut eine derart dynamische und luftige Klangbühne auf, dass die Wenigsten ein 5.1 System vermissen werden (ich persönlich vermisse es auch absolut nicht). Es hört sich einfach an wie mittendrin.
Auch bei Musik erzeugt es einen klaren und homogenen Klang und macht sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Pegeln Spaß. Zugegeben erreicht es dabei nicht ganz die "Luftigkeit" und breite Bühne von guten Regallautsprechern. Aber hey, wir reden hier nicht von hochqualitativen 260€ Hifi-Regallautsprechern (wie den Wharfedale Diamond 10.1 oder Dali Zensor 1), sondern von einem Plug&Play Komplettsystem, das für 220€ einen Subwoofer und Verstärker mit beinhaltet.

Die Abstimmung mit dem Subwoofer ist optimal, keine nervigen hörbaren Frequenzüberlagerungen. Zum Subwoofer muss man sagen, dass dieser zwar ausreichend bassstark ist, sich insgesamt jedoch eher im Hintergrund hält (was ich persönlich auch sehr positiv finde). Den Subwoofer habe ich bei mir auf die höchste Stufe gestellt und Bass auf "0". Da geht dann schon einiges, auch bei hohen Lautstärkepegeln. Wer es noch basslastiger mag, stellt den Bass auf die höchste Stufe (mir persönlich zuviel). Absolute Bassfetischisten bzw. Hörer von sehr basslastiger Musik werden vielleicht vom Bass des S530D enttäuscht sein und sollten eher zu dem größeren Bruder, dem S730D greifen, welches einen absolut brachialen Subwoofer hat.

Fazit Klang: Gaming: 9/10 Punkte, Musik: 7/10 Punkte

Nachtrag digitaler vs. analoger Eingang
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Ursprünglich schrieb ich in dieser Rezensionen, dass der analoge Eingang hörbar schlechter sei als der digitale Eingang (getestet sowohl mit Onboard-Sound als auch mit einer SB Audigy 2). Nachdem ich mir nun eine Asus Xonar DX besorgt habe, muss ich das revidieren. Hätte ich zwar nicht gedacht, aber die SB Audigy 2 hat einen deutlich schlechteren D/A-Wandler als die Xonar DX. Mit letzterer ist zwischen analogem und digitalem Eingang absolut kein Unterschied mehr zu hören. Also wenn man das System analog am PC betreiben will, ist eine gute Soundkarte mit hochwertigem D/A-Wandler absolut Pflicht!

Wem die 2 digitalen und 2 analogen EIngängen des Edifier S530D nicht reichen und wer mehr Geräte digital anschließen will, dem empfehle ich den InLine 19999C Toslink Audio-Video Umschalter für 40€. Also ein kleiner Kasten mit einem optischen Ausgang und drei Eingängen, die man per Fernbedienung umschalten kann. Verwende ich selbst auch um PS3, XBox360 und PC alle digital anzuschließen, funktioniert einwandfrei.

Fazit:
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Das Edifier S530D ist perfekt geeignet für all diejenigen, die

- ein System suchen, das vor allem bei Film und Computerspielen seine Stärken ausspielt, aber auch für den gelegentlichen Musikgenuss überzeugen kann (insbs. im Mitteltonbereich) und sich hier deutlich von Plastik-Tischhupen (diverse Logitech, Samsung, Bose, Hama, Teufel & Co.) abhebt.
- ehrlichen, homogenen und klaren Klang mit dezentem aber ausreichend kräftigem Bassfundament wollen. Bassfetischisten sind hier falsch.
- keine platzfressende Verstärker/AV-Receiver + Stand-/Regallautsprecher Kombination stehen haben wollen.
- mit den wenigen Eingängen des S530D auskommen. Oder man holt sich dazu noch solch einen optischen Umschalter wie oben beschrieben, dann kann man auch mehrere Geräte optisch anschließen.
- auf 5.1 verzichten können

Am wohlsten fühlt sich das System natürlich am PC als Unterhaltungssystem, aber wenn man keine High-End Surround-Anlage braucht, ist es auch für's Wohnzimmer geeignet.

Nicht geeignet ist das S530D für

- Musikliebhaber mit sehr hohen Ansprüchen, die ein Lautsprechersystem in erster Linie für den Musikgenuss suchen. Diese sind mit einer Verstärker + Regallautsprecher (z. B. Wharfedale Diamond 10.1 oder Dali Zensor 1) Kombination besser bedient. Oder bespw. mit aktiven Studio-Monitoren wie die Adam Artist 5 oder Nubert NuPro A-20. Wird aber beides deutlich teurer.
- Leute die für 220€ Sound wie im Kino erwarten
- Bassfetischisten bzw. Freunde von sehr basslastiger Musik, die den Bass im ganzen Körper spüren wollen. Hierzu ist der Subwoofer zu unterdimensioniert.

Ich persönlich bin absolut überzeugt vom Edifier und möchte es nicht mehr hergeben. Im Hobbyraum am PC ist es perfekt, mehr brauche ich dort nicht. Da klanglich natürlich immer noch Luft nach oben ist, gebe ich in Summe gute 4/5 Sterne.


Cooler Master Notepal U3 (R9-NBC-8PCK-GP) - black [Personal Computers]
Cooler Master Notepal U3 (R9-NBC-8PCK-GP) - black [Personal Computers]

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen CooMas NotePal U3 vs. Zalman ZM-NC3000S, 12. August 2012
Ich war auf der Suche nach einem passenden Kühlpad für mein 18" Acer Notebook, da es beim Spielen von Diablo 3 so heiß wurde, dass interne Bauteile automatisch heruntergetaktet wurden, was dann zu extrem Slowdowns führte. CPU-Temp wurde dann dauerhaft mit 99°C angezeigt. Mehr kann die Anzeige allerdings nicht anzeigen, es ist also davon auszugehen, dass die tatsächliche Temperatur noch deutlich höher lag. An der Oberseite des Notebooks wurde es im linken unteren Bereich (darunter sitzt die Grafikeinheit) so heiß, dass man diesen Bereich kaum noch anfassen konnte. Es gab extreme Wärmestaus im Inneren des Notebooks, die die Standardkühler nicht mehr beseitigen konnten, deswegen musste also ein zusätzliches Kühlsystem her.

Zur Wahl standen nun das CooMas NotePal U3 und das Zalman ZM-NC3000S (die Version mit U am Ende hat mehr USB-Anschlüsse und einen Anschluss für ein extra Netzteil sodass man den Lüfter auch ohne USB-Anschluss betreiben kann. Für mich unnötig, daher habe ich mich für die Version mit S entschieden). Meine erste Wahl fiel auf den Zalman ZM-NC3000S, da das Design sehr schick ist und es einen riesigen Lüfter hat statt mehrere kleine. Im Nachhinein war ich jedoch unzufrieden mit dem Zalman und habe ihn gegen das CooMas NotePal U3 ausgetauscht, mit dem ich nun zufrieden bin. Warum, möchte ich anhand der Vor- und Nachteile beider Kühler verdeutlichen.

Vor- und Nachteile:
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- Design und Haptik: Der Zalman ist optisch ansprechender, wirkt wie aus einem Guss. Die Klavierlackoptik ist auch sehr schick. Ein echter Hingucker. Das CooMas wirkt ebenfalls hochwertig, jedoch besteht es lediglich aus einer dünnen Metallplatte ohne solch eine Kunststoffverkleidung ringsrum und das gummierte Stück am unteren Ende wirkt etwas billig. Es wirkt einfach insgesamt etwas schlanker und auch "rustikaler".

- Größe/ Formfaktor/ Aufstellung: Auf beide Geräte passt mein 18" Notebook drauf, allerdings fühlt sich der CooMas doch etwas wohler mit einem 18" Gerät. Das Notebook steht beim CooMas nur an den Seiten ein klein wenig über, das passt sehr gut. Der Zalman wirkte da doch etwas verlorener unter solch einem großen Notebook (ich weiß, wird ja auch nur bis 17" beworben). Großer Nachteil des Zalman: Durch die dickere Bauform des Zalman Kühlers wird das Notebook am vorderen Rand deutlich mehr angehoben als beim CooMas. Das Notebook ist dann vorne schon sehr hoch, was das Arbeiten damit für meinen Geschmack sehr unangenehm macht. Man kann das Notebook zwar weiter nach vorne ziehen, damit es etwas tiefer kommt, aber dann kühlt der Lüfter nicht mehr den unteren Bereich des Notebooks, was gerade bei mir ein NoGo war. Das CooMas dagegen besteht ja im Endeffekt nur aus einer dünnen Metallplatte ohne so eine dicke Kunststoffverkleidung, deshalb ist das Notebook am unteren Rand deutlich niedriger. Finde ich persönlich deutlich angenehmer und war im Endeffekt für mich der Hauptgrund, auf das CooMas zu wechseln. Zu erwähnen wäre noch, dass man beim Zalman noch zwei kleine Füße ausklappen kann, um hinten das Gerät weiter zu erhöhen (noch steilerer Winkel), zum Arbeiten aber eher nicht hilfreich.

- Anschluss & Funktionen: Hier haben beide Geräte ihre Vor- und Nachteile. Beim Zalman ist als Nachteil zu nennen, dass der USB-Anschluss, den man ans Notebook steckt, nicht abgewinkelt ist und man somit immer ein Kabel vom Notebook abstehen hat. Bei der Variante mit "U" ist das noch schlechter, da hier ja sogar zwei USB-Kabel angeschlossen werden müssen, aber bleiben wir bei der "S" Variante. Hinten hat man einen Ein/Aus Schalter (sehr gut, den gibt's beim CooMas nicht) und einen USB-Anschluss (der ersetzt somit den am Notebook belegten) und die stufenlose Lüftersteuerung. Auch beim CooMas ist der Anschlussstecker nicht perfekt gelöst, da er recht groß ist (Stecker mit einer Buchse am anderen Ende), allersings geht das Kabel seitlich ab, sodass man da wenigstens kein Kabel im großen Bogen rumhängen hat wie beim Zalman. Beim CooMas wird die Lüftersteuerung mit einer Klemme an einer beliebigen Stelle am linken oder rechten Rand der Bodenplatte angeklemmt, sodass man komfortabel die Lüfterdrehzahl einstellen kann ohne hinter das Gerät fassen zu müssen.

- Geräuschbildung: Beide Kühlpads sind leise aber hörbar. Beide auf der höchsten Stufe würde ich subjektiv etwa gleich laut einschätzen. Also es gibt ein deutlich wahrnembares Rauschen, das insbesondere dann auffällt, wenn man mal die Lüfter aus schaltet um den Vergleich zum Rauschen der Notebooklüfter zu hören. Es ist aber absolut nicht störend bei beiden Geräten. Auf niedrigster Lüfterstufe sind die beiden Kühlpads fast nicht mehr hörbar, allerdings lässt dann auch die Kühlleistung deutlich nach. Ich würde empfehlen, im Desktop-Betrieb die niedrigste Stufe zu nehmen und bei hardwarehungrigen Anwendungen die höchste Stufe (beim CooMas ist das Wechseln dann natürlich komfortabler, weil die Steuerung nicht hinter dem Notebook sitzt sondern an der Seite). Zu erwähnen ist noch, dass ich beim CooMas anfangs ein paar Mal "kratzende" Lagergeräusche der Lüfter gehört habe (hörte sich ähnlich an wie eine Festplatte, kam aber eindeutig von den Lüftern), sind jetzt aber weg. Man hört sie noch kurz beim Ein- oder Ausschalten der Lüfter, kurz bevor sie stehen (habe ich auch schon in anderen Rezensionen gelesen). Wie langlebig die 80 mm Lüfter des CooMas sind, bleibt also abzuwarten.

- Das Wichtigste zuletzt - Kühlleistung: Von der Kühlleistung sind beide Geräte ähnlich einzustufen, im Idle liegt meine CPU-Temperatur sowohl mit dem CooMas als auch mit dem Zalman bei etwa 45-50°C (je nach Raumtemperatur), ohne Kühlpad bei etwa 65-75°C (man erkennt den heftigen Wärmestau des Notebooks ohne Zusatzkühler). Unter Härtebedingungen (Computerspiel) steigt die Temperatur dann bei mir auf etwa 80-86°C, ohne Kühlpad lag das bei 99°C (wie bereits geschrieben real wahrscheinlich noch deutlich höher, da die Anzeige nur bis 99°C geht). Also der Temperaturunterschied liegt bei mir über 20°C. Entscheidend sind aber auch die Temperaturen anderer Bauteile wie beispielsweise der Grafikkarte, die ich nicht gemessen habe. Da natürlich auch die Raumtemperatur immer unterschiedlich ist und ich keine wirklich repräsentativen Langzeittests gemacht habe, kann ich nicht wirklich sagen, welcher der beiden Kühler unter Härtebedingungen besser kühlt (was natürlich auch von den Gegebenheiten des Notebooks abhängt), allerdings würde ich rein subjektiv sagen, dass der Zalman durch den riesigen Lüfter die insgesamt etwas bessere Kühlleistung hat.

AAAABER der CooMas hat einen für mich ganz entscheidenden Vorteil: Die individuelle Positionierung der Lüfter. Bei meinem Notebook sind alle hitzekritischen Bauteile im unteren Drittel, die Grafikeinheit unten links in der Ecke. Und gerade das ist mit dem Zalman schlecht, da der große Lüfter zwar die Mitte des Notebooks wunderbar großflächig kühlt, jedoch die Ränder und Ecken eher wenig. Das äußerte sich bei mir dadurch, dass die Oberfläche des Notebooks an der kritischen Stelle immer noch recht heiß wurde. Um dem entgegen zu wirken, musste ich das Notebook also weiter nach rechts oben auf dem Zalman Kühlpad verschieben. Natürlich stand das Notebook dann rechts deutlich mehr über und es wurde auch noch weiter angehoben. Das Arbeiten damit war somit noch unangenehmer.Beim CooMas dagegen kann ich wunderbar die drei Kühler genau an die benötigten Stellen setzen und es werden einwandfrei die kritischen Bereiche gekühlt während das Notebook optimal mittig auf dem Kühlpad positioniert ist wie es sein sollte. Man kann die Lüfter sehr weit vorne positionieren ohne dass die Bodenplatte weiter angehoben wird. Die kritische Stelle an der Oberfläche meines Notebooks wird nun spürbar weniger heiß und ich kann angenehm mit dem Notebook arbeiten, da es vorne nicht so hoch ist.

FAZIT:
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Beide Kühler haben ihre Vor- und Nachteile. Der Zalman kühlt sehr gut und ist durch den riesigen Lüfter sehr laufruhig (und vermutlich langlebiger) und durch die Verkleidung und den Klavierlack sehr stylisch. Er ist allerdings nur für Notebooks zu empfehlen, die keine starken Wärmestaus abseits der Gerätemitte haben wie bei mir, da der Zalman nur die Mitte des Notebooks wirklich effizient kühlt. Außerdem erhöht er das Notebook besonders vorne zu stark für meinen Geschmack und es steht seitlich immer ein Kabel in hohem Bogen ab (sofern das Notebook hinten keine USB-Anschlüsse hat). Der CooMas ist da etwas flacher und überzeugt insbesondere durch die individuelle Positionierung der Lüfter, wodurch sich auch solche "Härtefälle" wie bei meinem Notebook in den Griff kriegen lassen. Dafür ist die Langlebigkeit der 80mm Lüfter vermutlich als "zweifelhaft" einzuschätzen. Aber da werde ich in einem halben Jahr nochmal die Rezension ergänzen.
Welches Gerät nun besser oder schlechter ist, lässt sich somit pauschal nicht sagen, sondern dass muss jeder anhand seiner individuellen Anforderungen selbst entscheiden.


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