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Rezensionen verfasst von
Filmfan1980
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Talisker 10 Jahre Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l)
Talisker 10 Jahre Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l)
Wird angeboten von DELINERO GmbH
Preis: EUR 30,26

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Einsteiger-Whisky mit Süße, Würze und Rauch, 9. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einige werden sich jetzt sicher fragen: "Einsteiger-Whisky???" Dem Talisker wird ja gerne nachgesagt, dass er wegen seiner Talisker-typischen pfeffrigen Würzigkeit und der Rauchigkeit eher nicht für Einsteiger geeignet sei. Ich persönlich kann das aus eigener Erfahrung überhaupt nicht so sehen, ganz im Gegenteil.

Der 10-jährige Talisker war der erste Whisky, der mich richtig begeistert und die Leidenschaft für Whiskys geweckt hat. Vorher war ich auf einem Whisky-Tasting für Anfänger mit einigen recht hochwertigen Whiskys (darunter auch Single Cask Whiskys in Fassstärke 60% - sowas ist mal garnichts für Anfänger), die ich jedoch alle ziemlich schlecht fand. Für mich schmeckte das alles eigentlich nur nach purem Alkohol, wenig Aromenvielfalt.

Dachte schon, Whisky sei wohl einfach nichts für mich. Bis ich dann den Talisker probierte. BÄÄÄM, da war es.....diese Süße, diese Würze, der Rauch,... Da passierte einfach so viel mehr im Mund, so hatte ich mir das immer vorgestellt. Heute habe ich sehr viele andere Whiskys probiert und auch in meinem Schrank stehen. In höheren Preisklassen gibt es definitiv auch Besseres, der Talisker ist in seiner Preisklasse jedoch immer noch einer meiner Liebsten.

Zum Geruch/ Geschmack:
Erstmal steigt einem natürlich der Rauch in die Nase, verbunden mit einer Fruchtigkeit. Es ist aber eher ein Lagerfeuerrauch statt ein phenolischer Rauch wie z. B. beim Lagavulin. Sehr angenehm. Dann kommen Noten von Mandel/ Nuss und Karamell hinzu. Beim ersten Schluck nimmt man erstmal eine deutlich fruchtige Süße wahr und etwas Rauch. Die Süße weicht dann recht schnell der Talisker typischen pfeffrigen (Chili ähnlichen) Würzigkeit, gefolgt von nussigen/ Karamell Aromen. Es wird dann sehr angenehm geschmeidig/ ölig im Mund. Im Abgang bleiben dann die pfeffrige Würzigkeit (es brennt dann leicht, als hätte man eine milde Chili gegessen) und das Rauch-Aroma zurück.

Ein toller Whisky, der meiner Meinung nach auch (oder gerade!) für Anfänger super geeignet ist, sofern sie etwas Rauch nicht abgeneigt sind. Also man muss Rauch-Aroma schon mögen. Aber keine Sorge, der Talisker ist bei weitem nicht so rauchig/ torfig wie andere Whiskys (Lagavulin, Laphroaig etc). Zu rauchig mag ich es auch nicht, beim Talisker ist es noch angenehm.


Johnnie Walker Green Label Blended Malt Whisky 15 Years - 0.70 l
Johnnie Walker Green Label Blended Malt Whisky 15 Years - 0.70 l
Wird angeboten von VinusVinis
Preis: EUR 38,00

5.0 von 5 Sternen Ein sehr ausgewogener und komplexer Blended Malt Whisky, viel Karamell und Vanille, 6. Juni 2016
Hallo!

Der Green Label ist für mich wirklich eine absolute Überraschung und der totale "Geheimtipp". Ich kenne keinen Whisky mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei dem Preis von (anfangs) 36€ fragt man sich, wie Jonnie Walker da ein Age Statement von 15 Jahren hinbekommen hat, das ist schon sehr beachtlich. Für diesen Blended Malt wurden, im Gegensatz zu allen anderen Jonnie Walker Whiskys, ausschließlich Single Malts verwendet, also kein Grain Whisky. Und jeder einzelne verwendete Whisky muss mindestens 15 Jahre alt sein, damit Johnnie Walker das Age Statement von 15 Jahren verwenden darf.

Die in diesem Blend enthaltenen Whiskys sind ja großteils bekannt: Talisker, Caol Ila, Cragganmore, Linkwood. Jeder dieser Whiskys hat seine Eigenheiten und die JW Blender haben hier ausgezeichnete Arbeit geleistet für meinen Geschmack. Entsprechend ist der Green Label sehr komplex, ausgewogen, und vollmundig.

Geschmacklich hat man beim Green Label sehr viel Karamell, Mandel, Vanille und Honig. Ich meine auch leichte Cherry-Noten und Früchte (z. B. Zitrus) heraus zu schmecken/ riechen. Rauch ist auch ein wenig vorhanden, aber nicht viel. Alles in allem ist der Green Label ein Whisky, der von allem etwas hat (Nussigkeit, Süße/ Fruchtigkeit, leichte Würze, etwas Rauch), aber nichts überwiegt deutlich oder sticht unangenehm hervor.

Also der Green Label ist eine absolute Empfehlung und fast schon ein Must-Have in jedem Whisky-Regal. Nebenbei ist er ein absolutes Schnäppchen. Er muss sich selbst vor den besten Single Malts nicht verstecken. Ich habe mir erstmal einen kleinen Vorrat angelegt, da man davon ausgehen kann, dass er wieder seltener wird, im Preis steigt und irgendwann garnicht mehr (erschwinglich) zu bekommen ist. War ja vor ein paar Jahren schonmal so, bis sich Diageo entschieden hat, ihn der hohen Nachfrage wegen wieder aufzunehmen. Hängt aber auch immer davon ab, wie/ was die beteiligten Destillerien liefern können. Beim ersten Green Label war es so, dass die letzten Chargen nicht mehr so gut waren wie am Anfang, da die Destillerien einfach nicht mehr liefern konnten.

Deswegen: Kaufen! :)


Johnnie Walker Green Label 15 Jahre Blended Malt Scotch Blended Whisky (1 x 0.7 l)
Johnnie Walker Green Label 15 Jahre Blended Malt Scotch Blended Whisky (1 x 0.7 l)
Wird angeboten von ewhisky
Preis: EUR 42,75

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr ausgewogener und komplexer Blended Malt Whisky, viel Karamell & Vanille, 6. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!

Der Green Label ist für mich wirklich eine absolute Überraschung und der totale "Geheimtipp". Ich kenne keinen Whisky mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei dem Preis von (anfangs) 36€ fragt man sich, wie Jonnie Walker da ein Age Statement von 15 Jahren hinbekommen hat, das ist schon sehr beachtlich. Für diesen Blended Malt wurden, im Gegensatz zu allen anderen Jonnie Walker Whiskys, ausschließlich Single Malts verwendet, also kein Grain Whisky. Und jeder einzelne verwendete Whisky muss mindestens 15 Jahre alt sein, damit Johnnie Walker das Age Statement von 15 Jahren verwenden darf.

Die in diesem Blend enthaltenen Whiskys sind ja großteils bekannt: Talisker, Caol Ila, Cragganmore, Linkwood. Jeder dieser Whiskys hat seine Eigenheiten und die JW Blender haben hier ausgezeichnete Arbeit geleistet für meinen Geschmack. Entsprechend ist der Green Label sehr komplex, ausgewogen, und vollmundig.

Geschmacklich hat man beim Green Label sehr viel Karamell, Mandel, Vanille und Honig. Ich meine auch leichte Cherry-Noten und Früchte (z. B. Zitrus) heraus zu schmecken/ riechen. Rauch ist auch ein wenig vorhanden, aber nicht viel. Alles in allem ist der Green Label ein Whisky, der von allem etwas hat (Nussigkeit, Süße/ Fruchtigkeit, leichte Würze, etwas Rauch), aber nichts überwiegt deutlich oder sticht unangenehm hervor.

Also der Green Label ist eine absolute Empfehlung und fast schon ein Must-Have in jedem Whisky-Regal. Nebenbei ist er ein absolutes Schnäppchen. Er muss sich selbst vor den besten Single Malts nicht verstecken. Ich habe mir erstmal einen kleinen Vorrat angelegt, da man davon ausgehen kann, dass er wieder seltener wird, im Preis steigt und irgendwann garnicht mehr (erschwinglich) zu bekommen ist. War ja vor ein paar Jahren schonmal so, bis sich Diageo entschieden hat, ihn der hohen Nachfrage wegen wieder aufzunehmen. Hängt aber auch immer davon ab, wie/ was die beteiligten Destillerien liefern können. Beim ersten Green Label war es so, dass die letzten Chargen nicht mehr so gut waren wie am Anfang, da die Destillerien einfach nicht mehr liefern konnten.

Deswegen: Kaufen! :)


Talisker Distillers Edition Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l)
Talisker Distillers Edition Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l)
Preis: EUR 59,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Whisky, der Rauchigkeit, Würze und Fruchtigkeit vereint, 3. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!
Der Talisker Distillers Edition war mein dritter Whisky aus dem Hause Talisker. Der 10-Jährige Talisker war der erste Whisky, der mich richtig begeistert hat mit seinem (nicht zu übertriebenen) Rauch und seiner würzigen Schärfe. Danach wagte ich mich an den Talisker Dark Storm, der in stark ausgekohlten Fässern reift, was ihn zwar leicht rauchiger aber insgesamt etwas milder und runder macht. Definitiv eine Steigerung zum 10-jährigen Talisker.

Der Talisker Distillers Edition reift nun zusätzlich zur Reifung in den Ex-Bourbon Fässern nochmal eine gewisse Zeit in Ex-Cherry Fässern nach und verleiht ihm dadurch zusätzlich eine Süße und Fruchtigkeit. Die Ecken und Kanten des "normalen" Taliskers werden leicht abgerundet, aber er hat trotzdem immer noch diesen "Wums", also die typische pfeffrige Würzigkeit und den deutlich spürbaren Rauch, der sich aber nicht unangenehm in den Vordergrund drängt, und zusätzlich eben die Süße von Cherry. Das macht in runder und komplexer.

Ich denke, die exzellenten Bewertungen dieses Whiskies in Kennerkreisen sprechen für sich. So manch Whisky-Kenner zählt diesen Whisky zu seinen absoluten Lieblingswhiskies. Wer mit Rauch überhaupt nichts anfangen kann und einen sehr ausgewogenen und milden Whisky sucht, der sollte die Finger von diesem lassen. Da sind dann andere Whiskies wie der Johnnie Walker Green Label (absolute Empfehlung!) eher was. Wer aber ein bisschen Rauch mag und einen lebendigen, spritzigen Whisky sucht, der wird den Talisker Distillers Edition vermutlich lieben.

Für mich definitiv einer meiner Liebsten.


Johnnie Walker Blue Label Scotch mit Geschenkverpackung Whisky (1 x 0.2 l)
Johnnie Walker Blue Label Scotch mit Geschenkverpackung Whisky (1 x 0.2 l)
Preis: EUR 43,90

5.0 von 5 Sternen Köstlicher und sehr komplexer Blended Whisky, über den Preis lässt sich streiten., 30. Mai 2016
Hallo!

Habe mir letztens eine Flasche dieses Whiskys gegönnt und ausgiebig getestet, nachdem ich bereits den sehr beliebten Johnnie Walker Green Label absolut hervorragend fand.

Kurz vorweg zu meinen Vorlieben und meinen Erfahrungen mit Whiskys:
Ich bezeichne mich keinesfalls als Whisky-Fachmann, habe in letzter Zeit aber viele gute Whiskys ausführlich ausprobiert, darunter z. B. Talisker (verschiedene bis zur Distillers Edition), Glenfarclas 25, Glengoyne 21, Lagavulin 16 & Distillers Edition, Bowmore 15 Darkest & 18, MacAllan Amber, Oban (verschiedene bis Distillers Edition), Johnnie Walker Green Label & Blue Label und diverse andere. Also durchaus Whiskys, die von vielen Kennern als absolut hervorragende Whiskys bezeichnet werden. Grundsätzlich bevorzuge ich Whiskys, die möglichst komplex und vielschichtig sind, gerne auch mit etwas Rauch, aber nicht zu aufdringlich (beim Lagavulin Distillers ist mir das definitiv zuviel torfiger/ phenoliger Rauch)

Jetzt aber zum Blue Label:
Ich finde ihn absolut hervorragend. Im Vergleich zum auch absolut tollen Green Label fällt einem schon beim Riechen die deutlichere Rauchnote auf. Der Green Label geht mehr in Richtung Karamel/ Vanille mit nur extrem dezentem, kaum vorhandenem Rauch, während der Blue Label etwas rauchiger ist und ich meine auch eine deutlichere Cherrynote heraus zu schmecken. Ich finde ihn auf der Zunge auch ein wenig milder als den Green Label. Der Rauch hält sich beim Blue Label aber dennoch dezent zurück, er ist sehr ausgewogen. Also wer Rauch absolut garnicht mag, für den ist der Blue Label nichts.
Aber wer einen sehr vielschichtigen und komplexen Whisky sucht, der von allem was hat (etwas Rauch, etwas Süße, Würzigkeit, Karamel, Vanille, etwas Eiche), aber bei dem nichts unangenehm hervor sticht, der wird den Blue Label vermutlich lieben.

Aber ist er den fast vierfachen Preis des Green Label wert? Ich meine definitiv nein. Er ist eben etwas anders als der Green Label aber für meinen Geschmack nicht unbedingt deutlich besser. Wer für deutlich weniger Geld einen ähnlichen und ebenfalls hervorragenden Whisky haben will, dem empfehle ich den Green Label. Wer das Geld für den Blue Label ausgeben kann und möchte, der erhält eine tolle andere Facette der Johnnie Walker Blends.

Die 1-Sterne-Bewertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen. In diesem Whisky befinden sich laut Johnnie Walker (wenn auch natürlich nur in geringen Teilen) sehr alte Whiskys, die eben auch ihren Preis haben. Am vergleichsweise extrem günstigen Green Label, der nur aus Single Malts besteht, sieht man eigentlich, dass Johnnie Walker keine absoluten Phantasiepreise nimmt. Also ich habe schon >100€ Single Malts probiert, die ich persönlich für den Geschmack überteuerter fand (z. B. den Glengoyne 21 oder den Glendronach Parliament 21).

Wenn jemand sagt, dass der Blue Label absolut überteuert ist und es für weniger Geld gleich gute oder bessere Blends mit ähnlichem Geschmack und vergleichbarer Komplexität und Ausgewogenheit gibt, dann bitte immer her mit den Empfehlungen. Würde mich freuen.


Johnnie Walker Blue Label mit Geschenkverpackung Blended Scotch Whisky (1 x 0.7 l)
Johnnie Walker Blue Label mit Geschenkverpackung Blended Scotch Whisky (1 x 0.7 l)
Preis: EUR 119,90

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstlicher und sehr komplexer Blended Whisky, über den Preis lässt sich streiten., 30. Mai 2016
Hallo!

Habe mir letztens eine Flasche dieses Whiskys gegönnt und ausgiebig getestet, nachdem ich bereits den sehr beliebten Johnnie Walker Green Label absolut hervorragend fand.

Kurz vorweg zu meinen Vorlieben und meinen Erfahrungen mit Whiskys:
Ich bezeichne mich keinesfalls als Whisky-Fachmann, habe in letzter Zeit aber viele gute Whiskys ausführlich ausprobiert, darunter z. B. Talisker (verschiedene bis zur Distillers Edition), Glenfarclas 25, Glengoyne 21, Lagavulin 16 & Distillers Edition, Bowmore 15 Darkest & 18, MacAllan Amber, Oban (verschiedene bis Distillers Edition), Johnnie Walker Green Label & Blue Label und diverse andere. Also durchaus Whiskys, die von vielen Kennern als absolut hervorragende Whiskys bezeichnet werden. Grundsätzlich bevorzuge ich Whiskys, die möglichst komplex und vielschichtig sind, gerne auch mit etwas Rauch, aber nicht zu aufdringlich (beim Lagavulin Distillers ist mir das definitiv zuviel torfiger/ phenoliger Rauch)

Jetzt aber zum Blue Label:
Ich finde ihn absolut hervorragend. Im Vergleich zum auch absolut tollen Green Label fällt einem schon beim Riechen die deutlichere Rauchnote auf. Der Green Label geht mehr in Richtung Karamel/ Vanille mit nur extrem dezentem, kaum vorhandenem Rauch, während der Blue Label etwas rauchiger ist und ich meine auch eine deutlichere Cherrynote heraus zu schmecken. Ich finde ihn auf der Zunge auch ein wenig milder als den Green Label. Der Rauch hält sich beim Blue Label aber dennoch dezent zurück, er ist sehr ausgewogen. Also wer Rauch absolut garnicht mag, für den ist der Blue Label nichts.
Aber wer einen sehr vielschichtigen und komplexen Whisky sucht, der von allem was hat (etwas Rauch, etwas Süße, Würzigkeit, Karamel, Vanille, etwas Eiche), aber bei dem nichts unangenehm hervor sticht, der wird den Blue Label vermutlich lieben.

Aber ist er den fast vierfachen Preis des Green Label wert? Ich meine definitiv nein. Er ist eben etwas anders als der Green Label aber für meinen Geschmack nicht unbedingt deutlich besser. Wer für deutlich weniger Geld einen ähnlichen und ebenfalls hervorragenden Whisky haben will, dem empfehle ich den Green Label. Wer das Geld für den Blue Label ausgeben kann und möchte, der erhält eine tolle andere Facette der Johnnie Walker Blends.

Die 1-Sterne-Bewertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen. In diesem Whisky befinden sich laut Johnnie Walker (wenn auch natürlich nur in geringen Teilen) sehr alte Whiskys, die eben auch ihren Preis haben. Am vergleichsweise extrem günstigen Green Label, der nur aus Single Malts besteht, sieht man eigentlich, dass Johnnie Walker keine absoluten Phantasiepreise nimmt. Also ich habe schon >100€ Single Malts probiert, die ich persönlich für den Geschmack überteuerter fand (z. B. den Glengoyne 21 oder den Glendronach Parliament 21).

Wenn jemand sagt, dass der Blue Label absolut überteuert ist und es für weniger Geld gleich gute oder bessere Blends mit ähnlichem Geschmack und vergleichbarer Komplexität und Ausgewogenheit gibt, dann bitte immer her mit den Empfehlungen. Würde mich freuen.


Talisker Dark Storm mit Geschenkverpackung  Whisky (1 x 1 l)
Talisker Dark Storm mit Geschenkverpackung Whisky (1 x 1 l)
Preis: EUR 56,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension aus Sicht eines Whisky-Anfängers, 20. März 2016
Hallo!
Ich sage gleich dazu, dass ich noch ein ziemlicher Anfänger in der Welt der Whiskys bin und daher nicht solch detaillierte Beschreibungen der verschiedensten wahrzunehmenden Aromen geben kann, wie andere Rezensenten das können. Aber vielleicht steht der ein oder andere Anfänger genau vor der gleichen Frage wie ich kürzlich, ob sich solch ein Talisker Dark Storm denn lohnt bzw. ob man einen Unterschied zum günstigeren Talisker 10J schmeckt.

Meine Erfahrungen mit Single Malt Scotch beschränken sich (noch) auf einige bekannnte Marken wie Oban, Highland Park, Talisker, Lagavulin und Smokehead sowie ein paar andere, die ich mal auf einem Whisky-Tasting verkostet habe (weiß aber nicht mehr die Namen). Der 10-jährige Talisker war der erste Whisky überhaupt, der mich richtig begeistert hat. Also dass der für Anfänger nicht geeignet sei, kann ich aus eigener Erfahrung überhaupt nicht unterschreiben. Diese leichte Rauchigkeit gepaart mit der Talisker typischen pfeffrigen Würzigkeit haben mich sofort begeistert. Da passiert einfach viel mehr im Mund als bei vielen anderen Whiskys.

Mir stellte sich dann natürlich die Frage, ob es sich lohnt, mal den teureren Talisker Dark Storm zu probieren (wobei der eigentlich garnicht sooo viel teurer ist, da er in einer 1 Liter Flasche kommt). Und ich kann nur sagen: JAAAAAAAAA! Auf jeden Fall.
Wer den "normalen" Talisker mag, wird den Dark Storm mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit lieben.

Aber was ist der Unterschied? Wenn ich das als Laie beschreiben soll: Der Dark Storm ist rauchiger und auf der Zunge milder. Heißt, schon beim Riechen merkt man gleich, dass einem beim Dark Storm deutlich mehr Rauch entgegen kommt, als beim 10J Talisker. Aber der Rauch ist keinesfalls zu aufdringlich. Den typischen Geschmack des Taliskers hat man immer noch, auch die pfeffrige Würzigkeit. Aber es brennt weniger auf der Zunge. Also für mich setzt der Dark Storm definitiv nochmal einen oben drauf. Durch den größeren Rauchanteil ist er einfach intensiver und komplexer.

Also ich kann den Dark Storm absolut empfehlen. Ich habe ihn auch von einigen absoluten Whisky-Neulingen im Freundeskreis probieren lassen und die fanden ihn auch alle super. Also auch für Whisky-Anfänger geeignet.
Als nächstes steht definitiv der Talisker Distillers Edition auf meiner Wunschliste. Der ist im Cherryfass nachgereift, wodurch er noch süße Noten dazu bekommt und noch komplexer sein soll. Bin gespannt :)


Samsung Galaxy S7 Smartphone (5,1 Zoll (12,9 cm) Touch-Display, 32GB interner Speicher, Android OS) schwarz
Samsung Galaxy S7 Smartphone (5,1 Zoll (12,9 cm) Touch-Display, 32GB interner Speicher, Android OS) schwarz
Wird angeboten von SAITEL SRL
Preis: EUR 549,00

176 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich tolles Smartphone mit kleinen Kritikpunkten, 10. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!

Zunächst war ich etwas skeptisch, als das S7 vorgestellt wurde, da es dem S6 äußerlich doch sehr ähnlich ist und es die Edge Version nun leider nur noch in 5,5" gibt (was mir persönlich zu groß ist). Aber das Gesamtpaket mit der guten und extrem schnellen Kamera und dem 3.000 mAh Akku überzeugte mich dann doch, weshalb ich das Gerät vorbestellte. Nach einem ausgiebigen Test, möchte ich hier nun meine Erfahrungen beschreiben und dabei auf die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht eingehen. Werde die Rezension regelmäßig ergänzen, falls es neue Erkenntnisse gibt.

Verarbeitung/ Optik/ Haptik:
============================
- Verarbeitung kurz und knapp: Einfach absolute Spitze. Da knarzt und wackelt nichts. Die Buttons/ Lautstärkewippe haben alle einen knackigen Druckpunkt. Der Rand aus Aluminium wirkt einfach edel und die Rückseite aus kratzfesten Glas ist sauber eingefasst, keine ungleichen Spaltmaße o.ä. Aber das sollte für den Preis sowieso selbstverständlich sein.

- Optisch ein echter Hingucker. Das Glas auf der Vorderseite ist an den Rändern etwas abgerundet, was echt edel aussieht. Als Negativpunkt könnte man aufführen, dass das Gerät wegen des Glases leider sehr anfällig für Fingerabdrücke ist. Ich habe das Gerät in schwarz, da ist es nicht ganz so schlimm. Bei der weißen oder goldenen Version ist es schlimmer (ich habe die Geräte nicht direkt verglichen, aber ich kenne das vom S6). Aber auch beim schwarzen S7 sieht man die Fingerabdrücke bei hellem Licht deutlich.
TIPP: Wer das Gerät nicht in ein dickes Case/ Bumper stecken möchte, sondern nur der Rückseite etwas Schutz und mehr Grip ohne Fingerabdrücke geben möchte, der kann auch einen Skin auf die Rückseite kleben. Habe mir mal solch einen Skin in Carbon Optik bestellt, werde die Fotos entsprechend ergänzen.

- Haptik: Besser als erwartet. Da beim S7 nun auch die Rückseite an den Rändern abgerundet ist, liegt es sehr gut in der Hand. Keinerlei scharfe Kanten wie beim S6. Liegt sehr gut in der Hand. Natürlich hat man mit der Glasrückseite nicht soviel Grip wie bei einem weichen Kunststoff, das ist klar. Aber das S7 flutscht mir nicht aus der Hand, selbst wenn ich es in einem sehr steilen Neigungswinkel auf die Handfläche lege. Aber das hängt stark von der Feuchtigkeit der Hände ab. Je trockener die Hand, desto rutschiger wird es. Wer sehr trockene Hände hat, dem wird das sicher zu glatt/ rutschig sein.

Performance/ Leistung/ Kühlung:
===============================
Ich denke, da braucht man nicht viel zu sagen. Der Samsung Exynos 8890 Octacore mit 4x2,3 GHz + 4x1,5 GHz in Kombination mit 4GB Ram ergeben abolute Top-Werte in allen Benchmarks. Also Leistung hat man absolut satt und es ruckelt auch selten was auf der Oberfläche.
Wichtig zu erwähnen ist, dass Samsung dem Prozessor eine Flüssigkeitskühlung mit Heatpipe verpasst hat, damit es nicht zu solchen starken Drosselungen unter Last kommt, wie das z. B. bei diversen Geräten mit dem Snapdragon 810 der Fall war. Und das funktioniert verdammt gut. Selbst nach einer halben Stunde intensivem Spielen (3D-Spiele oder dauerhaftes Ausführen von Benchmarks) gibt es keine nennenswerte Drosselung der Geschwindigkeit. Die Benchmark-Ergebnisse sinken nur um etwa 10-15% im Schnitt, was ein sehr guter Wert ist. Das Gerät wird dabei auch nur handwarm, nicht heiß. Hier hat Samsung alles richtig gemacht.

Display:
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Zum Display des S7 kann man sagen, dass es zweifellos zu den besten Displays am Markt gehört. Wie schon beim S6 kommt ein 5,1" großes AMOLED mit 2560x1440 (577 ppi) zum Einsatz. Wie bekannt ergibt das perfekte Schwarzwerte (schwarz = Pixel komplett aus, keine Hintergrundbeleuchtung), dadurch sehr hohe Kontraste, extrem gute Blickwinkelstabilität und kräftige Farben. Durch die extrem hohe Auflösung ist natürlich alles extrem knackig scharf, keinerlei ausgefransten Konturen, Treppchen o. ä. erkennbar. Die Helligkeit des Gerätes ist ebenfalls als besonderer Pluspunkt zu erwähnen. Selbst bei hellem Sonnenlicht ist das Display gut lesbar. Mir reichen meist 50% Helligkeit im Alltag aus (und ich mag es überhaupt nicht, wenn das Display düster ist). Auch ist die automatische Helligkeitsregelung beim S7 endlich mal wirklich vernünftig brauchbar. Hatte neben einigen LG und HTC Smartphones auch schon diverse Samsung Geräte, aber so gut wie hier war die automatische Helligkeitsregelung noch nie umgesetzt.

Als Nachteil des Displays ist die für AMOLED typische weiß-Schwäche zu nennen. Weiße Hintergründe haben einen minimalen Farbstich (je nach Helligkeit). Bei frontaler Betrachtung erkenne ich einen minimal rötlichen Farbstich, bei seitlicher Betrachtung verschwindet dieser (evtl. geht es auch minimal in's Grünliche). Das empfinde ich allerdings nicht als störend und es fällt, wenn überhaupt, nur bei weißem Hintergrund auf. In Summe definitiv ein tolles Display.

Always-On Funktion: Dies ist ein neues Feature des S7. Wenn man möchte, erscheinen auf dem Display dauerhaft Uhrzeit, Datum und Akku-Ladestand (oder alternativ auch ein Kalender). Und zwar auch dann, wenn das Display aus ist. Dank des AMOLED Displays verbraucht das nur extrem wenig Energie, da schwarze (ausgeschaltete) Pixel keinerlei Energie benötigen. Samsung gibt an, dass dieses Feature 1% Akku pro Stunde verbraucht, wenn aktiviert. Allerdings ändert sich die Helligkeit je nach Umgebungslicht. Nach meinen ersten Erfahrungen würde ich sagen, dass diese Funktion deutlich weniger als 1% Akku pro Stunde verbraucht (da ich über Nach insgesamt einen Akku-Verbrauch von 10% hatte - mit aktiviertem Mobilfunk und Internet wohlgemerkt).
EDIT: Über Nacht habe ich in 7 Stunden 4% Akku verbraucht im Flugzeugmodus mit aktivierter Always-On-Display Funktion.

Ergonomie/Bedienung (Tasten, Anschlüsse etc):
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- Endlich wieder dabei: Steckplatz für Micro-SD Karten bis 200GB (auf jeden Fall Class 10 nehmen, am schnellsten sind die U3 mit bis zu 95 MB/s SCHREIBgeschwindigkeit). Achtung: Die SD-Karte kann nicht (wie das bei Android 6 eigentlich standardmäßig vorgesehen ist), als interner Speicher für Apps verwendet werden. Jedenfalls nicht ohne Tricks (bei Interesse einfach melden).
- Fingerabdrucksensor: Funktioniert insgesamt ziemlich gut. Leider kommt es aber ab und zu mal vor, dass ein Finger nicht erkannt wird und man dann noch ein zweites Mal den Finger drauf legen muss. Aber das ist zum Glück nicht oft der Fall. Man kann beliebig viele Finger hinzufügen und es dauert etwa 1 Sekunde, bis das Gerät aus dem Standby per Fingerabdrucksensor freigeschaltet ist.
- Zur Ergonomie: Ich habe hier wenig auszusetzen. Die Lautstärketasten sind an der linken Seite, der Power-Button an der rechten. Das ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder ok.
- Samsung-typisch wird wieder ein physischer Home-Button verwendet und zwei kapazitive Buttons. Das schätze ich auch extrem an Samsung, da ich On-Screen Buttons (wie sie viele andere Hersteller heutzutage verwenden) für eine unnötige Platzverschwendung des Displays halte).
- Micro-USB Anschluss, KEIN Typ-C! Für manche mag das ein wirklicher Kritikpunkt sein, ich persönlich begrüße es, da ich überall (auf der Arbeit, zu Hause, im Auto etc.) diverse Ladekabel rumfliegen habe. Samsung hat sich angeblich gegen Typ-C entschieden, damit sie keine Neuauflage der Gear-VR raus bringen müssen.
- Der Lautsprecher ist klanglich für meinen Geschmack völlig ausreichend. Die Position ist allerdings etwas ungünstig. Wenn man das Gerät horizontal hält (etwa zum Spielen), verdeckt man ihn leicht mit dem rechten Zeigefinger.

Akkulaufzeit:
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Definitiv ein Pluspunkt dieses Gerätes, denn es wurde ein 3.000 mAh Akku verbaut. Diverse Tests im Netz bescheinigen dem Gerät eine ausgezeichnete Akkulautzeit. Nach nun inzwischen 10 Tagen intensiver Nutzung kann ich die positiven Berichte zur Akkulaufzeit nur bestätigen. Aktuell nutze ich das Gerät ziemlich intensiv (da ich ein Spiele täglich spiele). Mit einer Akkuladung komme ich im Schnitt auf 6 Stunden Display-On bei einer Gesamtlaufzeit von 24-30 Stunden. Also 6 Stunden intensive Nutzung (meist Spiel), das ist schon beachtlich. Klar, am Anfang nutzt man ein Gerät immer erstmal besonders intensiv, da man viel damit herumspielt. Im normalen Alltag wird das Gerät bei meinem Nutzungsverhalten (morgens in der Bahn ein bisschen lesen/ surfen, tagsüber ein paar Mails und Whatsapp, abends nochmal ein bisschen lesen) sicherlich locker 2 Tage durchhalten. Werde die Rezension nochmal ergänzen, wenn ich Langzeiterfahrungen habe.
Unter'm Strich kann ich aber schonmal sagen, dass selbst Poweruser, die das Gerät mehrere Stunden am Tag benutzen), locker mit einer Akkuladung über den Tag kommen werden und abends noch eine Reserve haben. Normal- und Wenignutzer kommen sicher 2 Tage oder länger aus.

NEGATIV: Der Akku ist fest verbaut. Hier muss jeder selbst entscheiden, wie wichtig das für ihn/ sie ist. Falls der Akku nach 2 Jahren tatsächlich an Kapazität verlieren sollte, hat man immer noch die Möglichkeit, den Akku vom Fachmann wechseln zu lassen, was nicht die Welt kostet. Wer lange unterwegs ist ohne Steckdose, kann statt eines zweiten Akkus alternativ auch ein Akkupack mitnehmen.

Kamera:
=======
Die Kamera ist für mich einer der größten Pluspunkte dieses Geräts, denn die ist wirklich grandios. Sie hat zwar "nur" noch 12 Megapixel, durch die höhere Pixelgröße und die lichtstarke Anfangsblende von f/1.7 gelingen jedoch tolle Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Optischer Bildstabilisator ist natürlich ebenfalls dabei. Besonders beeindruckt mich aber der neue Phasenerkennungs-Autofokus, bei dem alle Pixel verwendet werden. Der Autofokus ist so unglaublich schnell: Hält man die Hand vor die Kamera, wird sofort die Hand scharf. Nimmt man die Hand weg, ist sofort der Hintergrund scharf. Das passiert meist in unter einer Sekunde.

Auch insgesamt ist die Kamera extrem schnell. Ein Doppelklick auf den Home-Button aktiviert immer die Kamera (sofern man diese Funktion nicht deaktiviert hat), auch wenn das Gerät im Standby ist. Das dauert nur etwa 1 Sekunde und nach 2 Sekunden ist das Bild im Kasten. Sehr geil! Der LED-Blitz fällt ebenfalls sehr positiv auf. Im Gegensatz zum Blitz meines Galaxy Alpha erzeugt der Blitz des S7 keine so unnatürlichen Farben.

Einziger zu nennender Nachteil der Kamera ist, dass Bilder bei hellem Tageslicht durch die 12 MP nicht ganz so scharf werden wie bei dem Vorgänger mit 16 MP. Die Unterschiede sind allerdings minimal und fallen nur bei Vergrößerung und genauer Betrachtung auf. Die große Stärke der neuen Kamera sind dafür schlechte Lichtverhältnisse. Hier macht die Kamera deutlich schärfere und weniger verrauschte Bilder als andere Kameras (die Bilder meines Galaxy Alpha -das auch schon keine schlechten Fotos macht- sind dagegen echt matschig und verrauscht bei mäßiger Beleuchtung).

EDIT: Anzumerken ist außerdem noch, dass die 12MP der Kamera sich auf die 4:3 Standardeinstellung beziehen! Stellt man auf 16:9 um, hat man nur noch 9MP, und da passiert nichts anderes, als dass vom 4:3 Bild oben und unten was weg geschnitten wird (könnte man genauso gut selbst nachträglich wegschneiden), also weniger auf dem Bild drauf ist. Idealerweise sollte die Kamera im 4:3 Modus verwendet werden, wenn man den kompletten "Blickwinkel" der Kamera ausnutzen will.

Software/ Betriebssystem:
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Zuviel möchte ich mich über diesen Punkt nicht auslassen, da ich die meisten der Samsung-Features nicht nutze und das Allermeiste auch schon von Geräten wie dem S4-S6 bekannt ist. Neu hinzugekommen sind zum Beispiel der "Game Launcher" und "Game Tools". Dabei handelt es sich um ein Overlay für Spiele, das bestimmte Funktionen bereit stellt wie z. B. die Erstellung von Videos oder Screenshots oder (sehr interessant) die Reduzierung von Auflösung und Bildwiederholfrequenz in Spielen, um Akku zu sparen. Für Vielspieler durchaus interessant.

Insgesamt wirkt das Android 6 durchdachter und nicht so verspielt wie das Android 5, das ich vom Galaxy Alpha kenne. Der Homescreen und die Buttons, die Samsung standardmäßig für den Homescreen verwendet, sind mir persönlich viel zu bunt. Man kann jedoch Themes installieren, die allerdings teilweise auch Geld kosten. Ich persönlich habe mir (wie bei jedem Gerät) als erstes den "Go Launcher" installiert, eine alternative Oberfläche für Android. Aber das ist Geschmacksache.

Eine der für mich wichtigsten Funktionen von Android 6 ist die neue Rechteverwaltung. Rechte für Apps werden nun in Echtzeit abgefragt. Also in dem Moment, wenn eine App wirklich Zugriff auf z. B. den Browser-Verlauf haben will, wird man informiert und kann dem zustimmen oder eben nicht. Finde ich sehr geil, denn ich sehe es garnicht ein, wieviele Rechte sich viele Apps rausnehmen wollen. Man kann also einfach Rechte entziehen. Natürlich kann das u. U. dazu führen, dass eine App nicht mehr richtig funktioniert, wenn man zuviel verweigert, allerdings benötigt eine Taschenlampen-App definitiv keinen Zugriff auf den Browser-Verkauf, um zu funktionieren.

Sonstige Features/ Besonderheiten:
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- Wasser- und Staubfest: War für mich nie wirklich wichtig. Aber wenn man's hat, warum nicht.
- Datenübertragung vom Altgerät: Ein nettes Feature. Bei der Ersteinrichtung des S7 wurde gefragt, ob man die Daten vom alten Smartphone übertragen möchte. Dazu solle man das alte und neue Gerät Rücken an Rücken aneinander halten (funktioniert über NFC). Hat mit meinem Galaxy Alpha wunderbar funktioniert. Zusätzlich sollte man dann noch die beiden Smartphones mit dem beiliegenden Kabel miteinander verbinden. Es wurden Konten, Apps, teilweise Einstellungen von Apps, Homescreen-Hintergrund sowie Bilder/ Videos/ Dokumente übertragen. Ich kam dennoch nicht drum herum, mir die Homescreens neu einzurichten und diverse Apps einzustellen (E-Mail Konten etc.), aber insgesamt hat diese neue Funktion die Arbeit schon erleichtert.
- Es liegt ein Micro-USB auf USB Adapter bei (der auch für die o. g. Kabelverbindung der Smartphones verwendet wird), damit kann man z. B. USB-Sticks, Gamepads o. ä. anschließen (habe ich aber noch nicht getestet).
- Ebenfalls dabei sind recht hochwertige Kopfhörer. Deutlich hochwertiger als die meisten Standard-Kopfhörer, die üblicherweise dabei sind.

FAZIT:
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In Summe definitiv ein tolles Smartphone bei dem Samsung sehr viel richtig gemacht hat. Schnelle Performance, ein super Display, gute und extrem schnelle Kamera, ansprechende Optik/ Haptik und lange Akkulaufzeit. Aaaaber es gibt es dennoch ein paar Punkte zu bemängeln:

- Anfälligkeit der Glasoberflächen für Fingerabdrücke und Rutschigkeit des Gerätes in der Hand (je nach Feuchtigkeit der Hände)
- Kein USB Typ-C Anschluss
- Akku fest verbaut
- Position des Lautsprechers (kann leicht verdeckt werden) und kein Stereo
- Wer viele Bilder bei hellem Tageslicht macht, bekommt nicht ganz so scharfe Bilder wie beim Vorgänger mit 16MP (dafür sind jedoch die Bilder bei schlechten Bildverhältnissen deutlich besser)

Aber das ist Meckern auf sehr hohem Niveau. Für mich reichen diese Punkte nicht aus, um dem Gerät einen von fünf Sternen (20%) abzuziehen. Daher gebe ich 5/5 Sterne. In Summe einfach ein tolles Gerät, auch wenn es nicht perfekt ist. Ob es jedoch den (zurzeit) sehr hohen Anschaffungspreis wert ist, muss jeder selbst für sich entscheiden anhand der genannten Vor- und Nachteile. Alternativen mit (teils) deutlich niedrigeren Preisen gibt es viele am Markt.
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 30, 2016 5:15 PM MEST


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Wird angeboten von area2buy
Preis: EUR 29,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Qualität wirklich unterirdisch, Finger weg, 18. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe diese Hose trotz bereits einiger negativer Rezensionen wegen schlechter Qualität bestellt. Dachte mir: So schlimm kann es schon nicht sein, will damit ja keinen Hochleistungssport betreiben. Am Anfang war ich auch zufrieden, sie passt gut, ist bequem und schön warm. Aber bereits nach wenigen Tagen gingen an allen möglichen Stellen die Nähte auf. Im Schritt zwei große Löcher (da passt jeweils eine Hand durch), in der rechten Hosentasche ein großes Loch sowie hinten über dem Hintern ein großes Loch. Und ich habe mit der Hose nur leichten Sport gemacht, sowas muss eine "Sweatpants" / Jogginghose abkönnen, auch für den Preis. Da sind 5€ Hosen vom KIK besser. Also die Qualität ist wirklich unterirdisch, keine Empfehlung.


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5.0 von 5 Sternen Ein Stück Filmgeschichte. Das Re-Release von 2015 ist absolut empfehlenswert, Qualität ist top., 15. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!

Habe mir das HD-remastered Re-Release von 2015 auf Blu-Ray bestellt und bin absolut begeistert. Lasst euch nicht von den negativen Rezensionen bzgl. der Bildqualität verwirren. Die sind von 2005/ 2006, also hier hat Amazon mal wieder Rezensionen verschiedener Produkte zusammen gewürfelt.
Die Qualität des Re-Release von 2015 ist im Vergleich zu dem Original von 1981 einfach nur gigantisch. Schaut mal bei Youtube, da findet ihr einen Trailer des Re-Release, dort könnt ihr euch einen Eindruck von der Bildqualität machen. Der Originalfilm ist in kompletter Länge übrigens auch auf Youtube, da sieht man allerdings, wie schlecht die Qualität des Originals war. Nämlich so schlecht, dass man kaum was erkennt, das macht keinen Spaß.

Zum Film ansich kann ich nur sagen, dass es ein Stück Filmgeschichte ist, das jeder gesehen haben sollte. Dieser Filmdreh ging als der gefährlichste aller Zeiten in die Geschichte ein, darüber gibt es im Netz beeindruckende Berichte. Die Marshall-Hedren Familie hat dieses Mammutprojekt in 11 Jahren verwirklicht, dazu hat es die am Ende ca. 100 Großkatzen selbst aufgezüchtet und mit ihnen gelebt. Wärend des Drehs gab es über dokumentierte 70 Verletzungen, darunter u. a. der Kameramann, der skalpiert wurde (mit 200 Stichen genäht) und Melanie Griffith, bei der eine rekonstruktive Gesichtsoperation gemacht werden musste.

Bei der Story handelt es sich um einen Tierthriller zum Mitfiebern. Die Story mag nicht überragend sein, aber es ist einfach nur spannend und beeindruckend, Menschen innerhalb eines Rudels sich raufender Raubkatzen zu sehen. Dieses Projekt ist in jedem Fall einzigartig in der Filmgeschichte und wird es vermutlich auch bleiben. Ein Must-Watch!


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