Profil für Mendagir > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Mendagir
Top-Rezensenten Rang: 142.059
Hilfreiche Bewertungen: 16

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Mendagir

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Saitek X52 Pro Flight Control System Joystick für PC
Saitek X52 Pro Flight Control System Joystick für PC

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bester HOTAS im Preissegment € 150, 6. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Saitek X52 Pro für €149 "ergattert" (scheinbar hat das Space-Sim Revival durch Star Citizen die Preise für HOTAS-Systeme nach oben gedrückt :-)). Für den Preis sicherlich eines der besten HOTAS-Systeme auf dem Markt.

Throttle und Stick werden mit einem PS/2-Kabel verbunden (ausreichend lang, um Stick und Throttle bequem in Schulterbreite auf den Tisch zu stellen, auch bei großen, kräftigen Personen). Allerdings könnte das verbauen in einem Do-It-Yourself Cockpit dadurch etwas schwierig werden. Angeschlossen wird der HOTAS durch ein USB-Kabel vom Throttle, der Throttle ist also die Master-Einheit und der Stick kann dadurch nicht alleine verwendet werden. Der PC erkennt deb HOTAS daher auch als ein Gerät.

Durch den 3-Mode Switch, den Pinkie-Switch (quasi Shift-Taste) und den on-the-fly wechsel der Profile direkt am HOTAS (durch den Kupplungs-Button am Throttle und dem silbernen Rundum-Button am Stick) ohne die Hände vom HOTAS nehmen zu müssen, hat man quasi grenzenlose Möglichkeiten bei der Funktionsbelegung. Kupplungs- und Pinkie-Switch lassen sich per Treiber aber auch deaktivieren und als normale Buttons nutzen.

Die Präzision des Sticks halte ich für gut bis sehr gut, allerdings fehlt mir der Vergleich zu anderen, hochpreisigen Produkten. Ich hatte bisher eher "normale" Joysticks wie Logitech Wingmen Serie. Ich vergleich dazu ist der Saitek X52 Pro gerade zu eine Offenbarung.

Einen Punkte Abzug für:
- die drei Trigger-Switches an der Basis des Sticks sind ungünstig plaziert, da man beim Fliegen eher selten die Hand vom Stick nehmen kann/will. Die Toggles hätte man besser noch am Throttle unterbringen können
- Mouse-Stick am Throttle schwer und unpräzise zu bedienen. Hier hätte man einen leichtgängigeren Stick nehmen sollen, der dazu auch noch eine bessere Kontaktfläche zum Finger bieten sollte. Der kleine Pin ist zu schwergängig und hat eine zu kleine Kontaktfläche zum Daumen, um ihn präzise bedienen zu können (aber Dank der Saitek SST Software lässt sich der Mouse-Stick auch umprogrammieren)


The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC]
The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Game of the Year) - [PC]
Preis: EUR 19,99

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, Wunderschön, aber ohne Seele, 17. März 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gespielt habe ich Skyrim - Legendary Edition auf einem PC mit Maus und Tastatur. Dabei habe ich das Spiel nicht "komplett durchgespielt". Ich bin bei Stufe 45 und habe die Hauptgeschichte, Dawnguard, Dragonborn, 2-3 Gilden sowie einige Nebenquests absolviert, dazu geheiratet und ein Haus (Hearthfire) komplett ausgebaut. Insgesamt sind gut 100 Spielstunden verstrichen. Angefangen habe ich als Kämpfer mit Schwert und Schild, bin dann auf Schwert und Magie gegangen und bin letztenendes bei Zweihänder + Drachenschreien hängen geblieben. Sporadisch habe ich mal den Bogen benutzt oder mich als Magier versucht. Dazu habe ich ausschließlich in 3rd Person Perspektive gespielt.

Mich hat das Spiel leider nicht überzeugt.

Himmelsrand ist groß, ohne Zweifel. Durch die offene Welt und den hohen Weitblick wirkt Himmelsrand noch größer, aber es ist "nur" Himmelsrand, also genau eine geographische Region. So schön Himmelsrand auch in Szene gesetzt ist und so viel Spaß es in den ersten 20 bis 40 Spielstunden auch macht diese Region zu erforschen, es fehlt die Abwechslung. In Solstheim (Dragonborn) wird Schnee durch Asche ersetzt, ansonsten wirkt es genauso wie Himmelsrand. Hier wurde leider verpasst eine Abwechslung in die geographische Gestaltung zu bringen.

Bei der Charaktererstellung hat man eine große Auswahl an Rassen, so dass hier lediglich Zwergenliebhaber auf der Strecke bleiben (bedingt durch die Hintergrundgeschichte von Tamriel). Die Optionen zur Anpassung des eigenen Charakters sind gut und überdurschnittlich für das Genre.

Das Fertigkeitensystem ist offen gestaltet und man steigert seinen Charakter dadurch, dass man seine Fertigkeiten auch anwendet. Das Konzept wird identsich für Kampf-, Handwerk-, Magie- und gesellschaftliche Talente durchgezogen.

Für besiegte Gegner oder erledigte Aufgaben gibt es - soweit ich das beobachten konnte - keine Erfahrung, man ist "gezwungen" seine Spielweise zu ändern, wenn man seine bevorzugte Kombination "ausgelevelt" hat. Alternativ kann man auch mit dem aktuellen (und vermutlich letzten) Patchlevel Fertigkeiten als Legendär erklären, wodurch diese wieder zurück gesetzt werden und diese Fertigkeit dann wieder neu steigern kann. Somit kann man zumindest in der Gesamtstufe (wichtig für die Hauptattribute Gesundheit, Magicka und Ausdauer als auch für mitlevelnde Ausrüstung) weiter aufsteigen. Das Fertigkeitensystem bietet also eigentlich alles was man braucht, um sich seinen Hybriden nach Wunsch zu erstellen. Leider wird das durch das mehr als schlechte UI zunichte gemacht. Mag man einen sich auf 1-2 Waffen fokussierten Kämpfer oder Schurken noch brauchbar spielen können, ist ein Vollmagier oder Hybrid-Charakter nicht wirklich spielbar. Auch wenn die Zauber auf dem Papier einiges hergeben: Feuer-, Eis-, Elektrofalle wirken, Kreaturen beschwören, Schildzauber für bessere Verteidung sprechen und dann den Gegner mit Feuer, Eis und Blitz beharken, wenn nötig Heilung/Regeneration wirken. Es könnte so schön sein, leider ist ein flexibles mit Zaubern und Talenten mit der Steuerung und Benutzer-Interface nicht wirklich möglich (möglich zwar schon, aber artet der Kampf dann Menüwühlerei aus und vom prinzipiell flüssigen Gameplay bleibt nichts übrig).

Die Handhabung von Skyrim insgesamt ist, zu mindest für den PC mit Tastatur und Maus, eine Zumutung an den Spieler. Inventar, Handwerksmenü, Talentbildschirm, alles ist unübersichtlich und quasi in einer eindimensionalen Liste organisiert. Man hat so gut wie keine Übersicht über sein Inventar, seine Fähigkeiten oder die Gegenstände, die man herstellen kann. Das was man herstellen kann macht durchaus Sinn und (mir) macht es auch ungemeinen Spaß in der selbst hergestellten Rüstung und Waffenarsenal(samt Verzauberungen) durch die Gegend zu laufen, aber trotzdem ist das Handwerksmenü mehr als nur unglücklich umgesetzt. Das Handwerkssystem an sich ist aber gut und sinnvoll.

Das Kampfsystem kann man viel Wohlwollen noch als altbacken oder langweilig bezeichnen. Selbst für ein "Old-School-Rollenspiel" ist das Kampfsystem nicht mehr zeitgemäß. Ungelenkes Blocken, kein Ausweichen, zwei Schlagvarianten (normal und stark). Hier spielt sicherlich der persönliche Geschmack eine Rolle, aber das Kampfsystem von Skyrim (oder besser generell der Bethesda Rollenspiele) ist mir zu statisch und zu passiv.

Eine Welt lebt auch von NPC's. Von diesen gibt es viele in Himmelsrand, und alle gehen auch einem eigenen Tagesablauf nach. Die Welt wirkt belebt und lebendig. Leider aber nur auf den ersten Blick, da die NPC's größtenteils austauschbar sind. Hier werden keine Akzente gesetzt, keine "echten Charaktere" präsentiert, sondern die Welt mit austauschbaren Schablonen gefüllt. Selbst die meisten wichtigen NPC's für die Geschichten sind selten individuell. Es gibt ein paar positive ausnahmen wie Aengir, Serana (Dawnguard) oder Ulfric Sturmmantel, aber mehr ist mir von den NPC's nicht Erinnerung geblieben.

Man kann heiraten und Kinder adoptieren, leider ist das alles auf "Spielmechanik" beschränkt, eine emotionale Bindung entsteht zu keiner Zeit. Hätte man das "Feature" weg gelassen, es hätte keinen Unterschied gemacht.

Es gibt viele Quests, die leider unsortiert im Journal landen, was schon nach wenigen Stunden Spielzeit sehr unübersichtlich wird, da man wirklich viele Quests finden kann. Hier wäre eine Sortierung nach Hauptquest, Gildenquests, Stadt-/Regionalaufgaben und Nebenaufgaben nicht schlecht gewesen. Immerhin lassen sich die Questmarker individuell ein- und ausschalten. Die Quests an sich sind solider Standard, nichts Aussergewöhnliches, nichts wirklich Schlechtes. Leider trifft das auch auf die größeren Geschichten zu (Hauptquest, Gildenquests, DLC-Quests). Es gib keine wirklichen Überaschungen und auch kein wirkliches "Geschafft"-Gefühl. Da wird man Thane von drölf Städten, hat ebensoviele Häuser und Bedienstete, ist das vermutlich stärkste Drachenblut der Geschichte, hat Alduin den Weltenverschlinger geschlagen und führt die eine oder andere Gilde an. Notiz nimmt davon eigentlich niemand und "zu Hause" fühle ich mich auch niergends. Noch immer werde ich von jeder noch so unbedeutenden Stadtwache dazu ermahnt keinen Ärger zu machen, noch immer belästigen mich mehr oder weniger bedeutende Personen mit Laufboten-Quests ohne gefragt zu werden. Ich hatte lediglich an zwei Stellen das Gefühl ein Teil der Welt zu sein (im ersten Gespräch mit Paarthunax und bei der Verhandlung über den Waffenstillstand auf Hoch-Hrotgar). Abseits dieser beiden Stellen fühlte ich mich als austauschbares Werkzeug. Es spielte zu keiner Zeit eine Rolle, ob ich Erzmagier von Winterfeste war, oder das ich Alduin besiegt habe. Ich wurde weiterhin als austauschbares Werkzeug behandelt. Die "Immersion" ist für mich damit völlig baden gegangen, da hat die wirkich liebvoll und stimmig gestaltete Welt leider auch nichts mehr richten können.

Der wirklich große Vorteil von Skyrim (und generell Bethesda-Rollenspielen) ist die Unterstützung für das Modding. Es gibt weit über 20.000 Mods für Skyrim, wodurch zumindest viele Schächen (UI, Kampfsystem) zumindest gemildert werden. Ohne Mods hätte ich Skyrim vermutlich nach 10-20 Stunden wieder deinstalliert. So habe ich zumindest einen "Durchgang" mit gut 100 Stunden hinter mich gebracht ... zu mehr wird es aber wohl nicht reichen, die Motivation nochmal mit einem anderen Charakter und anderer Spielweise zu spielen, geht bei mir gegen 0.

Da ich sogar nur 26,22 € bezahlt habe und immmerhin gut 100 Stunden "durchgehalten" habe, stimmt zumindest das Preis/Leistungsverhältnis für mich. Daher 3 Sterne für das Produkt, 4 Sterne Spielspaß wegen der Modding-Unterstützung und er aktiven Modding-Community.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 19, 2014 3:05 PM MEST


Gray Matter
Gray Matter
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für (wieder)Einsteiger bestens geeignet, 17. Januar 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Gray Matter war mein Wiedereinstieg in die Adventurewelt. Nachdem ich mich in den letzten Jahren ausschließlich mit Rollenspielen (online und offline) beschäftigt habe und es im Moment auf dem RPG-Markt etwas mau aussieht, habe ich mich auf "alte Tugenden" besonnen und mich an Adventures versucht :-)

Gray Matter hat mich sowohl von der Aufmachung als auch von der Storybeschreibung her angesprochen, also einfach mal bestellt und gespielt.

Der Storybeginn ist eine Hommage an klassische Grusel- oder Psycho-Thriller (dunkel, regen, Panne, vom Wind gedrehter Wegweiser, einsames Herrenhaus auf weiter Flur) und geht recht behutsam zu Werke. Ich persönlich finde es gut, wenn eine Geschichte sich gemächlich aufbaut und sich Zeit nimmt die Charaktere genauer vorzustellen und zu beleuchten.

Da ich nicht weiter spoilern möchte gehe ich hier mehr auf die technische Seite ein:

Etwas negativ empfand ich die "gemalten" Hintergründe. Ich bevorzuge eine 3D-Welt, in der ich mich freier bewegen kann und die mir auch ein Gefühl der Tiefe vermittelt. Zwar sind die Hintergründe perspektivisch gut umgesetzt und auch die Skalierung der Figuren, wenn sie sich "nach hinten" bewegen ist gut, aber irgendwie fehlt etwas.

Mein zweiter Negativpunkt - weswegen es auch "nur" 4 Sterne gibt - ist, dass insbesondere die Zaubertricks meiner Meinung nach nicht konsequent genug genutzt werden. Zwar sind dieses Zaubertricks, als eine Art Minispiel, recht unterhaltsam und aufgrund des Charakterhintergrundes sehr passend, aber jeder Trick kann genau einmal an einer fest definierten Stelle eingesetzt werden. Hier wäre mehr Flexibilität nicht schlecht. Ebenso wären alternative Lösungen für Rätsel mal was Feines.

Auf der Habenseite hat das Spiel eine dichte Atmosphäre, eine Story die langsam - aber nicht zu langsam - ihren Spannungsbogen aufbaut, einige Wendungen (wenn auch nicht wirklich unvorhersehbar), viele Dialoge mit guten Sprechern und ein nettes Finale.

Am Anfang war es für mich ungewohnt die Hauptcharakter abwechselnd zu spielen, habe dieses Spiel-Design aber nach hinten heraus zu schätzen gelernt.

Alles in allem ein gelungenes Adventure mit nicht allzu schweren Rätseln, aber einer dichten Atmosphäre. Das Ende ist "halb offen", die wichtigen Fragen der Geschichte werden beantwortet, aber die Zukunft der Protagonisten bleibt offen. Das lässt auf eine Vortsetzung hoffen.

Gray Matter hat in mir die Begeisterung für Adventures wieder geweckt und mich über ca. 15 Stunden prächtig unterhalten. Leider gibt es keine alternativen Lösungswege oder unterschiedliche Enden, weswegen der Wiederpsielbarkeitswert eher gering ist.


Thermaltake MO-VLS-WDLOBK-01 Volos Laser Gaming Maus
Thermaltake MO-VLS-WDLOBK-01 Volos Laser Gaming Maus
Preis: EUR 57,89

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hardware Hui, Software Pfui, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die tt eSports Volos ist auf den ersten Blick eine sehr interessante Maus. Jedoch muss ich hier zwischen Hardware und Software unterscheiden.

Die Hardware
------------
Die Haptik ist sehr gut. Die Maus fühlt sich wertig an und es knarzt und wackelt nichts. Die Volos ist eine große Maus, allerdings ist jede Hand anders. Ich habe relativ große Hände (Handschuh-Größe 10 bzw. XL), jedoch habe ich eher breite Hände. Die Volos ist mir daher zu lang gestreckt und zu wenig in die Höhe gewölbt. Für Spieler mit einer eher schmalen aber lang gestreckten Hand dürfte diese Maus besser geeignet sein.

Die Anordnung der Extra-Tasten ist auf den ersten Blick gut durchdacht und war, neben der Größe, der Hauptgrund für mich diese Maus zu bestellen. Für meine Hand und Maushalten (Palm-Grip mit leichter Neigung zum Finger-Grip) liegen die farblichen "Controller-Buttons" ca. 1 cm zu weit vorne und die A- und B-Buttons auf der linken Seite zu weit hinten. Ohne Umgreifen sind die Tasten nicht komplett zu bedienen. Die C-, D- und E-Tasten auf der rechten Seite waren jedoch nahezu optimal angeordnet, sie könnten vielleicht noch 1 mm näher zusammen liegen. Allerdings finde ich, dass insbesondere die farblichen "Controller-Buttons" etwas zu viel Kraft benötigen, um gedrückt zu werden. Dadurch verzieht man den Cursor, gerade bei DPI-Einstellungen über 800 DPI. Die A- bis E-Tasten hatten einen recht angenehmen Druckpunkt. Die Profilwechsel-Taste lag für mich optimal zwischen Daumen und Zeigefinger, so dass ich die Taste einfach erreichen konnte und auch nicht versehentlich gedrückt habe. Die normalen Maustasten sind für meinen Geschmack ein klein wenig zu empfindlich, hier braucht nur minimalen Druck um einen Klick auszulösen. Das Scrollrad ist recht straff und nicht zu leichtgängig, was mir persönlich aber eher liegt.

Die Maus kann 10 Profile inkl. der kompletten Tastenprogrammierung und Farbkonfiguration direkt speichern, nachdem man die Maus für seine Bedürfnisse konfiguriert hat kann man eigentlich auf die Extra-Software verzichten (dazu später). Man kann die Leuchtfarbe der Profilwechseltaste, des Kreises der linken Maustaste, des Scrollrades und des tt-Logos auf der Maus einstellen. Die Farbe kann pro "Leuchtbereich" und pro Profil individuell aus der vollen Farbpalette von 16.7 Mio. Farben ausgewählt werden.

Die Volos verfügt über 7 Gewichte à 4.5 Gramm, so dass man das Gewicht um insgesamt 31.5 Gramm variieren kann. Allerdings war das Eigengewicht der Maus selbst für mich schon genug, so daß mir die Volos ohne alle Gewichte am angenehmsten war.

Jedes Profil kann bis zu 5 unterschiedliche DPI-Einstellungen beinhalten. Dabei sind die DPI von 100 bis 8200 in 50er Schritten einstellbar.

Insgesamt würde ich der Hardware 4 Punkte geben, da die Extra-Tasten für mich nicht optimal genug angeordnet sind.

Die Software
------------
Das ist die große Schwachstelle der Maus. Der Software gebe ich nur 1 Punkt, daher insgesamt 2 Punkte für die Maus.
Die Software muss bei tt esports von der Website heruntergealden werden. Aktuell in der Version 1.1.2. Leider ist die Software relativ unübersichtlich und noch fehlerbehaftet. Nachdem ich die Software endlich überreden konnte auf meinem Windows 8.1 64bit System zu laufen - dazu musst ich die Software einmal direkt aus dem Installationsverzeichnis starten bevor das Systemtray-Tool die Konfiguration starten wollte - sah erstmal alles gut aus. Die Grundfunktionalitäten kann man noch relativ intiutiv einstellen, will man aber Standardbelegungen durch Makros ersetzen, wird es etwas unübersichtlich, so geht z.B. bei einem Klick auf eine Auswahlliste ein neues Fenster auf. GUI-Design und Softwareergonomie geht anders.

Dann fingen die Probleme erst richtig an, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es am Treiber oder der Hardware liegt. Das umstellen der DPI klappt nur sporadisch. Zum einen hat bei mir bei JEDEM DPI-Wechsel die Maus erstmal auf "Default" 100 DPI geschaltet, und dann mit etwas Glück auf die im Profil eingestellte DPI-Zahl, oft ist aber die DPI-Zahl auf 100 geblieben und nur durch mehrmaliges DPI-rauf-und-runter-schalten konnte ich die Maus wieder auf einen höheren DPI-Modus bringen. Bei Logitech funktioniert das ohne Probleme on-the-fly ohne Verzögerung und zuverlässig.

Ab und an sprang der Mauszeiger, auch mal über den ganzen Bildschirm oder sogar beide (ich habe 2 TFT's mit je 1920x1200, und es ist extrem nervig, wenn die Konfigurationssoftware auf dem einem Monitor läuft und beim Konfigurieren der DPI der Mauszeiger auf einmal äußeren Rand des zweiten Monitors ist und bei 100 DPI verharrt). Manchmal bewegte sich der Mauszeiger auch gar nicht. Durch mehrmaliges Wechseln der DPI-Zahl oder Profildurchschalten konnte ich dann aber irgendwann die Maus wieder "korrekt" benutzen. Sorry, aber sowas muss zuverlässig funktionieren, ohne DPI-Reset, ohne Zeigerspringen, ohne Komplettaussetzer. Die Frabeinstellunden und Makroeinstellungen wurden aber, soweit ich das beurteilen kann, immer korrekt eingestellt. Insgesamt wirkt die Software aber unausgereift und die Maus funktioniert daher nicht zuverlässig. Wenn man einmal einen Profil korrekt hat und nicht wechselt, dann kann man mit der Maus gut arbeiten. Wenn aber DPI- oder Profil-Wechsel zum Glücksspiel werden, dann ist die Maus insbesondere als Gaming-Maus nicht zu gebrauchen.

Fazit: Morgen geht die Maus zurück. Vielleicht versuche ich "Volos 2" mal, wenn die Kinderkrankheiten bereinigt sind und die Tastenanordnung noch besser zu meiner "Pranke" passt.
Fazit 2: Wer eine vernünftige, funktionierende Maus will, sollte bei Logitech oder Microsoft bleiben ;-)


Seite: 1