Profil für Daniel Leidenfrost > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Daniel Leidenfrost
Top-Rezensenten Rang: 514
Hilfreiche Bewertungen: 1120

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Daniel Leidenfrost
(TOP 1000 REZENSENT)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
Die Unglaublichen [Blu-ray]
Die Unglaublichen [Blu-ray]
DVD ~ Brad Bird
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Unterhaltung pur!, 16. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Unglaublichen [Blu-ray] (Blu-ray)
Für Lesefaule reicht es, nur die Gesamtbewertung zu lesen.;)

Wissenswertes:
Der Film erhielt zwei Oscars. Einen für den besten animierten Spielfilm und einen für den besten Tonschnitt. Die Unglaublichen (engl.: The Incredibles) kam 2004 in die Kinos und war der erste Pixar-Film, bei dem es hauptsächlich um Menschen geht und gegen diese gekämpft wird.

Zur Blu-Ray:
Ich hab den Film dank der Pixar-Collection gesehen. Die hab ich für 70 € hier auf Amazon bekommen und die kann ich jedem weiterempfehlen, der auf Animationsfilme steht. Die Schachtel ist hochwertig und extrem preiswert. Wann sonst bekommt man für 70 € 14 gute Filme? Auf der Blu-Ray befindet sich noch ein Kurzfilm und eine zusätzliche Szene zum Film. Außerdem noch etliche Kommentare, die sich keiner anschaut. :P

______________________
______________________

Filminhalt:

Story (OHNE Spoiler):
In einer Welt voller inkompetenter Polizisten und unzähligen Bösewichten kann nur eines helfen: Superhelden. Der Staat entscheidet aber kurzerhand, dass diese Superhelden mehr Probleme verursachen, als sie lösen und deswegen verbietet er den Einsatz ihrer Kräfte. Jahrelanges „Normalsein“ bringt unsere Protagonisten ziemlicher außer Form, aber wer weiß. Vielleicht ergibt sich ja nochmal eine Gelegenheit…

Pädagogische Werte:
Da es sich um einen Streifen handelt, der auch für Kinder geeignet ist, gehe ich noch kurz auf die Werte ein, die einem hier mitgegeben werden. Unsere Heldenfamilie vermittelt auf jeden Fall ein Gefühl von Zusammenhalt und gegenseitige Fürsorge. Man schließt sofort jeden ins Herz und es ist einfach rührend wie sie sich um die anderen kümmern. Trotzdem kommt die Familie nicht aufgesetzt rüber. Es sind klassische Charakterzüge vorhanden. Beispielsweise der jüngere Bruder, der ständig seine Schwester nervt oder sie eklig findet.

Was hat der Film für Erwachsene zu bieten?:
Animationsfilme werden gerne in eine Schublade mit Kindern gesteckt, aber ganz ehrlich, wer das glaubt, ist selber schuld. Ich bin 18, Filmliebhaber und ich hatte viel zu lachen und hab den Streifen sehr genossen. Es ist immer wieder Wahnsinn, was Pixar da aus dem Hut zaubert. Die machen einfach gute Filme. Das kann man nicht anders sagen. Wer also nicht zu stolz ist, sich von einem „Kinderfilm“ verzaubern zu lassen, der wird es nicht bereuen.

Fazit:
Natürlich überzeugt The Incredibles nicht mit einem deepem Plot, überzeugen tut er aber trotzdem auf ganzer Linie. Über die ~115 Minuten wird man gut unterhalten, hat viel zu lachen und wenn man sich darauf einlässt, kann er einen auch berühren.
19/25 Punkte
______________________
______________________

Technik:

Bild:
2004 feierte dieser Film seinen Kinostart und angeblich wurde schon 1993 mit den Arbeiten begonnen. Sieht man es dem Film an? Nein. Pixar vollbringt auf technischer Eben aufs Neue ein Wunder. Der Film könnte genauso gut 2015 rausgekommen sein. Wer einen großen HD-Fernseher zu Hause hat, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Wirklich hochaufgelöste Bilder, null Bildrauschen und prächtige Farben bereiten alleine beim Zusehen Spaß. Achtung, hierbei handelt es sich um dieses 2.4:1 Bildformat, wo oben und unten schwarze Streifen sind. :/

Sound:
Den Oscar für den besten Tonschnitt gibt’s nicht um sonst. Auch die Nominierung für den besten Ton spricht für sich. Wie immer bei Pixar ist das Mastering optimal, die Soundeffekte brachial und die Rears kommen immer wieder zum Einsatz. Vor allem in der zweiten Hälfte des Films geht’s auf der Leinwand ordentlich ab und da geht bei einer guten Anlage auch die eine oder andere Supernova auf. ;)
Deutsche Tonspur: DTS-HD High Resolution 6.1

Fazit:
Wer neue Hardware auf die Probe stellen will, greift mit dieser Blu-Ray definitiv nicht ins Klo. Obwohl der Film über 10 Jahre hinter sich hat, kann er mit den heutigen Standards locker mithalten. Sorry, aber in technischer Hinsicht, weiß ich nicht, was da noch besser gehen soll.
25/25 Punkte
______________________
______________________

Gesamtbewertung:
Wie man vielleicht merkt, ist „Pixar“ für mich schon fast eine Qualitätsauszeichnung und das hat auch seinen Grund. Ich wurde bisher noch von keinem Pixar-Film enttäuscht. Wenn ihr überlegt, ob der Film so gut ist, wie ihr ihn in Erinnerung habt, kann ich euch versichern: Ja, ist er. Wenn ihr ihn noch nicht kennt, dann sowieso zugreifen.^^ The Incredibles ist auf jeden Fall in meiner Top 10 der besten Animationsfilme. Leute, gönnt euch. :D
44/50 Punkte

Das Produkt erhält somit eine 5-Sterne Wertung und ist eine klare Kaufempfehlung meinerseits. Für Fragen stehe ich in den Kommentaren gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :D


Need for Speed: Rivals [AT PEGI] - [PlayStation 4]
Need for Speed: Rivals [AT PEGI] - [PlayStation 4]
Preis: EUR 29,99

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschafft euch einen Eindruck..., 31. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Gameplay“, „Story“, „Atmosphäre“ und „Technik“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur die Gesamtbewertung durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

____________________
____________________

Gameplay:

Spielmechanik:
Zu Beginn könnt ihr euch für eine Seite entscheiden. Racer oder Cops. Die Thematiken sind zwar verschiedenartig, aber gameplaytechnisch unterscheidet sich nicht viel. Grundlegend kann man sagen, man fährt rum, erfüllt Ziele, levelt, schaltet Zeug frei und arbeitet sich von den Sportflitzern zu den futuristischen Flugzeugen hoch. Auf die genauen Unterscheide der zwei Karrieren gehe ich später ein.

Steuerung:
Natürlich unterscheidet sich das Handling zwischen Cops und Racer nicht. An das Fahrverhalten muss man sich erst gewöhnen, aber das ist ja eigentlich bei jedem Rennspiel so. Das Wichtigste hierbei ist, dass die Steuerung Spaß macht und das tut sie. Man beschleunigt schnell, driftet um Kurven und das Geschwindigkeitsgefühl ist gut gelungen. An der Tastenbelegung habe ich nichts auszusetzen. Die Zeigefinger für Bremse und Gase und die Daumen zum Lenken, Nitro und Verfolgungstechnologien.

Leveling:
Verwirrenderweise braucht man keine Speedpoints, um Level aufzusteigen. Dafür muss man Speedlists erfüllen, die mit jedem Level schwieriger bzw. aufwändiger werden. Dabei muss man beispielsweise Rennen gewinnen, Cops rammen, Sprunglängen oder Geschwindigkeiten erreichen usw. Auf Seiten der Cops ergeben sich ähnliche Aufgaben. Maximal gibt es 60 Speedlists zu erfüllen und somit ist der Maximallevel 61, da man mit Stufe 1 startet.

Speedpoints:
…bekommt man hinterhergeworfen. Für jede Aktion bekommt man welche gutgeschrieben. Benötigt werden sie, um neue Fahrzeuge, Tuningteile oder Verfolgungstechnologien zu kaufen. Im späteren Verlauf schwimmt man quasi in „Geld“. Das finde ich persönlich besser bei solchen Spielen, denn ich sehe keinen Reiz darin, 1000 Mal das gleiche Rennen zu fahren, um Cash zu farmen. Während dem Spielverlauf sind die Vergütungen recht gut balanciert. Im Gegensatz zu den Cops bekommen die Racer ihre Auszahlung erst, wenn sie sich wieder im Unterschlupf befinden. Jedoch erhalten sie umso mehr, je länger sie außerhalb der Behausung sind. Nachdem die Karre zu Schrott werden kann, birgt das ein gewisses Risiko.

Verfolgungstechnologien:
Sowohl Cops als auch Racer können sich gegenseitig aufs Maul geben. Das hat so ein bisschen Mario-Kart-Charme und kommt erstaunlicherweise viel besser rüber, als von mir erwartet. Ein Racerbeispiel: Ich bin mit einem F12 unterwegs und möchte eine Hot Pursuit (Rennen mit Cops im Schlepptau) starten. Auf den ersten Slot lege ich mir also eine Schockwelle und auf den zweiten eine EMP. Versuchen die Cops mich einzukreisen, blase ich sie mit der Schockwelle an die Wand. Dadurch erhalten sie auch Damage. Einen Kilometer vor dem Ziel sehe ich den Kontrahenten direkt vor mir. Ich aktiviere die EMP und er bekommt einen Elektroschlag. Die Technologien sind begrenzt vorhanden und lassen sich auffüllen, indem man durch eine Tankstelle brettert. Auch die „Lebensenergie“ füllt sich damit auf.

Tunen:
Bei den Racern lässt sich einiges machen. Die Fahrzeuge lassen sich umlackieren, Vinyls lassen sich draufkleben, voreingestellte Designs lassen sich draufklatschen, Felgen können gewechselt werden, die Leistung lässt sich erhöhen und warum auch immer, könnt ihr das Nummernschild austauschen oder umbenennen. Karosserieteile können nicht verändert werden.
Die Cops sind da etwas eingeschränkt. Lediglich die Nummerntafel und Verfolgungstechnologien sind änderbar. Verfolgungstechnologien sind ebenfalls in Stufen aufgeteilt by the way.

Wiederspielwert:
Die Platin war nach gut 25 Spielstunden geschafft und dann ist aus die Maus. Obwohl das Spiel grundsätzlich Spaß macht, sehe ich keinen Grund, es weiter zu spielen. Nachdem man sich auch nicht irgendwie „vertunen“ kann, zahlt sich ein zweiter Run auch nicht aus.

Fazit:
Über die Spielzeit von etwa 25 h hat mir Rivals viel Spaß gemacht. Ich habe mich auch oft aufgeregt, aber das gehört bei Spielen dazu. Der wichtigste Faktor, nämlich Spaß, ist gegeben. Vor allem das deutlich überarbeitete Fahrverhalten grenzt diesen Ableger von den schlechten Vorgängern ab.
19/25 Punkte
____________________
____________________

Story:

Handlung:
Zumindest ist annähernd ein Handlungsstrang vorhanden. Wir starten entweder als Cop oder als Racer und müssen uns als Neuling erstmal Respekt gegenüber unseren Rivalen verschaffen. Wir haben jedoch keinen Namen, kein Gesicht, keinen direkten Feind, keine Emotionen oder sonst was. Ab und an taucht mal ein Name auf, aber die sind eher irrelevant. Mit der Zeit kann man es sich getrost sparen, die Cutscenes zu glotzen.

Fazit:
Die Story ist so dürftig, dass ich zum ersten Mal mit einer Unterkategorie auskomme.^^ Es gibt keine ordentlichen Cutscenes, kaum Namen, keine Gesichter, keine Emotionen, keine Charaktere, keinen ordentlichen Handlungsverlauf. Nichts. Erzählt mir jetzt bitte nicht, dass solche Spiele keine gute Story brauchen. Kein Genre braucht eine Story, aber eine zu haben, ist bestimmt kein Nachteil.
4/25 Punkte
____________________
____________________

Atmosphäre:

Spielwelt:
Die Umgebung ist absolute Oberklasse. Das habe ich noch in keinem Spiel gesehen. Schneelandschaften, Wüstengebiet, Wälder usw. Alle Gebiete gekennzeichnet von aufwändigen Details wie über Straßen wehende Schneewirbel, fallende Blätter, riesige Bäume, aktive Baustellen oder KI-Racer.

Soundtrack:
Wie in eigentlich jedem NFS-Titel ist die Tracklist passend gewählt und enthält lizensierte, bekannte Songs sowie selbst komponierte Werke. Leider fällt sofort auf, dass das Verfolgunstheme den Spielverlauf dominiert. Da man nämlich ständig die Bullerei am A*sch hat, läuft auch ständig das Theme. Das kotzt extrem an. Eine einfache Einstellung hätte gereicht, um dieser Spaßbremse aus dem Weg zu gehen.

Geschwindigkeitsgefühl:
Auch das Geschwindigkeitsgefühl verschafft ordentlich Feeling. Das kann ich jetzt irgendwie nicht beschreiben. Jedenfalls kommt es mir nicht so lame vor, wie beispielsweise bei Gran Turismo, wo man mit 300 Sachen unterwegs ist, aber das Gefühl hat, mit’n 50er zu schleichen.

Fazit:
Atmosphäre wird bei Rivals groß geschrieben. Geiler Soundtrack, geiles Feeling, geile Location. Well done, Ghost Studios. Einziger Kritikpunkt: Der eigentlich geile Soundtrack wird vom Verfolgungstheme dominiert. Da man ständig verfolgt wird. Der lässt sich leider auch nicht weiterschalten.
22/25 Punkte
____________________
____________________

Technik:

Engine:
Das Game läuft mit der Frostbite 3 Engine, die für geile Partikel- und Licht- sowie Spiegeleffekte bekannt ist. Weniger auf die Reihe kriegt sie scharfe Texturen, ordentliche Schatten und Vermeidung von Kantenflimmern. Mit der Leistung der PS4 werden die Negativpunkte extrem verringert. Dennoch fielen sie mir auf. By the way ist das meine erste Rezension zu einem PS4 Spiel und somit schwer für mich, die Grafik in Relation der Leistung zu beurteilen. Ich schätze Rivals jetzt optisch auf ein Gut in Schulnoten. Wobei auch das wahrscheinlich noch zu großzügig ist, weil man nicht weiß, was die Jahre noch so bringen.

Sound:
Alle Effekte, Motorengeräusche, die Songs usw. in top Qualität, aber wer verdammt hat am Ende das Feintuning gemacht? Die Motorengeräusche kommen primär aus dem Center, die Effekte aus den Rears sowie Frontlautsprecher und die Musik Ebenfalls aus allen außer dem Center. In den Einstellungen für Audiozeugs, lässt sich die Musik- sowie Effektlautstärke regeln. Außerdem gibt es einen Regler für Dynamikumfang je nach Lautstärke, mit der man spielt. Ich habe die Effekte auf 50 %, die Musik auf 100 % und den Dynamikregler auf 30 %. Trotzdem geht die Musik zu sehr unter und trotz langen Spielerein konnte ich keine optimale Einstellung finden. Sehr Schade. Not so well done, Ghost Studios.

Umfang:
Die Spielzeit geht auf jeden Fall klar. Je nach dem, wie man aufs Game Bock hat, kann man sich auch 25 h mit dem Spiel beschäftigen. Richtige DLCs gibt’s keine. Ich finde den Umfang auf jeden Fall akzeptabel. Nicht geflasht und nicht enttäuscht.

Bugs:
Viele beschweren sich über den Beta- oder sogar Alphastatus des Titels. Auf der PS4 sieht das schon anders aus. So traurig das für andere Plattformen ist, aber Papa Sony hat sich, um ihre Gamer gekümmert und somit bekamen wir eine relativ befriedigende Umsetzung. Die Bugs halten sich also in Grenzen. Ich hatte etwa zwei Mal den Bug, dass die Steuerung nicht mehr funktionierte und die Konsole lediglich auf den zuletzt ausgegebenen Befehl reagierte. Also erstmal mit Vollgas gegen die nächste Wand oder mit durchdrehenden Reifen Donats kreisen, bis dir die Cops den Gar ausmachen. Ärgerlich, aber von mir aus. Daneben gab’s noch einige Stopps, die aber eher meiner Internetverbindung zu verschulden waren.

Fazit:
Die Technik erlaubt sich einige Schwächen und Fehler, wobei sie grundsätzlich einen raus haut. Das Game ist schön anzusehen und dank umständlicher Einstellungen und Überarbeitungen weniger schön anzuhören. Der Sound ist Gemecker auf hohem Niveau, aber man wird ja wohl kritisieren dürfen. :D
20/25 Punkte
____________________
____________________

Gesamtbewertung:

Im Gesamten kann man sich Need for Speed Rivals als spaßiges Arcade-Rennspiel gut geben. Das Gameplay macht fun, die Atmosphäre ist hammer und die Technik lässt sich sehen. Jedoch versagt die „Story“ in vollen Zügen und auch die anderen drei Hauptkriterien erlauben sich vereinzelt Fehler bzw. hätten noch Optimierung nötig gehabt. Also meiner Meinung nach macht ihr mit dem Spiel nicht viel falsch. Es macht Spaß und unterhält auch bis zu 25 h. Wer ein Need for Speed à la Underground erwartet, wird enttäuscht sein. Wer einen Ableger à la Need for Speed Hot Pursuit (1998) erwartet, trifft eher den Geschmack der Ghost Studios, aber wird wahrscheinlich trotzdem enttäuscht sein. Wer einfach ein unterhaltsames Rennspiel sucht, kann getrost zugreifen. Rivals ist seit Shift zum ersten Mal wieder ein gutes Spiel der Serie. Ich erwarte mir noch viel vom neuen Entwicklerteam.

Gameplay: 19/25 Punkte
Story: 4/25 Punkte
Atmosphäre: 22/25 Punkte
Technik: 20/25 Punkte

Für Need for Speed Rivals gibt’s von mir 65/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und ist eine Empfehlung meinerseits. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und bedanke mich noch fürs Lesen dieses Romans.^^

Mit freundlich Grüßen

Daniel :DD


Need for Speed: Rivals - [PlayStation 4]
Need for Speed: Rivals - [PlayStation 4]
Preis: EUR 28,99

120 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschafft euch einen Eindruck..., 31. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Gameplay“, „Story“, „Atmosphäre“ und „Technik“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur die Gesamtbewertung durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

____________________
____________________

Gameplay:

Spielmechanik:
Zu Beginn könnt ihr euch für eine Seite entscheiden. Racer oder Cops. Die Thematiken sind zwar verschiedenartig, aber gameplaytechnisch unterscheidet sich nicht viel. Grundlegend kann man sagen, man fährt rum, erfüllt Ziele, levelt, schaltet Zeug frei und arbeitet sich von den Sportflitzern zu den futuristischen Flugzeugen hoch. Auf die genauen Unterscheide der zwei Karrieren gehe ich später ein.

Steuerung:
Natürlich unterscheidet sich das Handling zwischen Cops und Racer nicht. An das Fahrverhalten muss man sich erst gewöhnen, aber das ist ja eigentlich bei jedem Rennspiel so. Das Wichtigste hierbei ist, dass die Steuerung Spaß macht und das tut sie. Man beschleunigt schnell, driftet um Kurven und das Geschwindigkeitsgefühl ist gut gelungen. An der Tastenbelegung habe ich nichts auszusetzen. Die Zeigefinger für Bremse und Gase und die Daumen zum Lenken, Nitro und Verfolgungstechnologien.

Leveling:
Verwirrenderweise braucht man keine Speedpoints, um Level aufzusteigen. Dafür muss man Speedlists erfüllen, die mit jedem Level schwieriger bzw. aufwändiger werden. Dabei muss man beispielsweise Rennen gewinnen, Cops rammen, Sprunglängen oder Geschwindigkeiten erreichen usw. Auf Seiten der Cops ergeben sich ähnliche Aufgaben. Maximal gibt es 60 Speedlists zu erfüllen und somit ist der Maximallevel 61, da man mit Stufe 1 startet.

Speedpoints:
…bekommt man hinterhergeworfen. Für jede Aktion bekommt man welche gutgeschrieben. Benötigt werden sie, um neue Fahrzeuge, Tuningteile oder Verfolgungstechnologien zu kaufen. Im späteren Verlauf schwimmt man quasi in „Geld“. Das finde ich persönlich besser bei solchen Spielen, denn ich sehe keinen Reiz darin, 1000 Mal das gleiche Rennen zu fahren, um Cash zu farmen. Während dem Spielverlauf sind die Vergütungen recht gut balanciert. Im Gegensatz zu den Cops bekommen die Racer ihre Auszahlung erst, wenn sie sich wieder im Unterschlupf befinden. Jedoch erhalten sie umso mehr, je länger sie außerhalb der Behausung sind. Nachdem die Karre zu Schrott werden kann, birgt das ein gewisses Risiko.

Verfolgungstechnologien:
Sowohl Cops als auch Racer können sich gegenseitig aufs Maul geben. Das hat so ein bisschen Mario-Kart-Charme und kommt erstaunlicherweise viel besser rüber, als von mir erwartet. Ein Racerbeispiel: Ich bin mit einem F12 unterwegs und möchte eine Hot Pursuit (Rennen mit Cops im Schlepptau) starten. Auf den ersten Slot lege ich mir also eine Schockwelle und auf den zweiten eine EMP. Versuchen die Cops mich einzukreisen, blase ich sie mit der Schockwelle an die Wand. Dadurch erhalten sie auch Damage. Einen Kilometer vor dem Ziel sehe ich den Kontrahenten direkt vor mir. Ich aktiviere die EMP und er bekommt einen Elektroschlag. Die Technologien sind begrenzt vorhanden und lassen sich auffüllen, indem man durch eine Tankstelle brettert. Auch die „Lebensenergie“ füllt sich damit auf.

Tunen:
Bei den Racern lässt sich einiges machen. Die Fahrzeuge lassen sich umlackieren, Vinyls lassen sich draufkleben, voreingestellte Designs lassen sich draufklatschen, Felgen können gewechselt werden, die Leistung lässt sich erhöhen und warum auch immer, könnt ihr das Nummernschild austauschen oder umbenennen. Karosserieteile können nicht verändert werden.
Die Cops sind da etwas eingeschränkt. Lediglich die Nummerntafel und Verfolgungstechnologien sind änderbar. Verfolgungstechnologien sind ebenfalls in Stufen aufgeteilt by the way.

Wiederspielwert:
Die Platin war nach gut 25 Spielstunden geschafft und dann ist aus die Maus. Obwohl das Spiel grundsätzlich Spaß macht, sehe ich keinen Grund, es weiter zu spielen. Nachdem man sich auch nicht irgendwie „vertunen“ kann, zahlt sich ein zweiter Run auch nicht aus.

Fazit:
Über die Spielzeit von etwa 25 h hat mir Rivals viel Spaß gemacht. Ich habe mich auch oft aufgeregt, aber das gehört bei Spielen dazu. Der wichtigste Faktor, nämlich Spaß, ist gegeben. Vor allem das deutlich überarbeitete Fahrverhalten grenzt diesen Ableger von den schlechten Vorgängern ab.
19/25 Punkte
____________________
____________________

Story:

Handlung:
Zumindest ist annähernd ein Handlungsstrang vorhanden. Wir starten entweder als Cop oder als Racer und müssen uns als Neuling erstmal Respekt gegenüber unseren Rivalen verschaffen. Wir haben jedoch keinen Namen, kein Gesicht, keinen direkten Feind, keine Emotionen oder sonst was. Ab und an taucht mal ein Name auf, aber die sind eher irrelevant. Mit der Zeit kann man es sich getrost sparen, die Cutscenes zu glotzen.

Fazit:
Die Story ist so dürftig, dass ich zum ersten Mal mit einer Unterkategorie auskomme.^^ Es gibt keine ordentlichen Cutscenes, kaum Namen, keine Gesichter, keine Emotionen, keine Charaktere, keinen ordentlichen Handlungsverlauf. Nichts. Erzählt mir jetzt bitte nicht, dass solche Spiele keine gute Story brauchen. Kein Genre braucht eine Story, aber eine zu haben, ist bestimmt kein Nachteil.
4/25 Punkte
____________________
____________________

Atmosphäre:

Spielwelt:
Die Umgebung ist absolute Oberklasse. Das habe ich noch in keinem Spiel gesehen. Schneelandschaften, Wüstengebiet, Wälder usw. Alle Gebiete gekennzeichnet von aufwändigen Details wie über Straßen wehende Schneewirbel, fallende Blätter, riesige Bäume, aktive Baustellen oder KI-Racer.

Soundtrack:
Wie in eigentlich jedem NFS-Titel ist die Tracklist passend gewählt und enthält lizensierte, bekannte Songs sowie selbst komponierte Werke. Leider fällt sofort auf, dass das Verfolgunstheme den Spielverlauf dominiert. Da man nämlich ständig die Bullerei am A*sch hat, läuft auch ständig das Theme. Das kotzt extrem an. Eine einfache Einstellung hätte gereicht, um dieser Spaßbremse aus dem Weg zu gehen.

Geschwindigkeitsgefühl:
Auch das Geschwindigkeitsgefühl verschafft ordentlich Feeling. Das kann ich jetzt irgendwie nicht beschreiben. Jedenfalls kommt es mir nicht so lame vor, wie beispielsweise bei Gran Turismo, wo man mit 300 Sachen unterwegs ist, aber das Gefühl hat, mit’n 50er zu schleichen.

Fazit:
Atmosphäre wird bei Rivals groß geschrieben. Geiler Soundtrack, geiles Feeling, geile Location. Well done, Ghost Studios. Einziger Kritikpunkt: Der eigentlich geile Soundtrack wird vom Verfolgungstheme dominiert. Da man ständig verfolgt wird. Der lässt sich leider auch nicht weiterschalten.
22/25 Punkte
____________________
____________________

Technik:

Engine:
Das Game läuft mit der Frostbite 3 Engine, die für geile Partikel- und Licht- sowie Spiegeleffekte bekannt ist. Weniger auf die Reihe kriegt sie scharfe Texturen, ordentliche Schatten und Vermeidung von Kantenflimmern. Mit der Leistung der PS4 werden die Negativpunkte extrem verringert. Dennoch fielen sie mir auf. By the way ist das meine erste Rezension zu einem PS4 Spiel und somit schwer für mich, die Grafik in Relation der Leistung zu beurteilen. Ich schätze Rivals jetzt optisch auf ein Gut in Schulnoten. Wobei auch das wahrscheinlich noch zu großzügig ist, weil man nicht weiß, was die Jahre noch so bringen.

Sound:
Alle Effekte, Motorengeräusche, die Songs usw. in top Qualität, aber wer verdammt hat am Ende das Feintuning gemacht? Die Motorengeräusche kommen primär aus dem Center, die Effekte aus den Rears sowie Frontlautsprecher und die Musik Ebenfalls aus allen außer dem Center. In den Einstellungen für Audiozeugs, lässt sich die Musik- sowie Effektlautstärke regeln. Außerdem gibt es einen Regler für Dynamikumfang je nach Lautstärke, mit der man spielt. Ich habe die Effekte auf 50 %, die Musik auf 100 % und den Dynamikregler auf 30 %. Trotzdem geht die Musik zu sehr unter und trotz langen Spielerein konnte ich keine optimale Einstellung finden. Sehr Schade. Not so well done, Ghost Studios.

Umfang:
Die Spielzeit geht auf jeden Fall klar. Je nach dem, wie man aufs Game Bock hat, kann man sich auch 25 h mit dem Spiel beschäftigen. Richtige DLCs gibt’s keine. Ich finde den Umfang auf jeden Fall akzeptabel. Nicht geflasht und nicht enttäuscht.

Bugs:
Viele beschweren sich über den Beta- oder sogar Alphastatus des Titels. Auf der PS4 sieht das schon anders aus. So traurig das für andere Plattformen ist, aber Papa Sony hat sich, um ihre Gamer gekümmert und somit bekamen wir eine relativ befriedigende Umsetzung. Die Bugs halten sich also in Grenzen. Ich hatte etwa zwei Mal den Bug, dass die Steuerung nicht mehr funktionierte und die Konsole lediglich auf den zuletzt ausgegebenen Befehl reagierte. Also erstmal mit Vollgas gegen die nächste Wand oder mit durchdrehenden Reifen Donats kreisen, bis dir die Cops den Gar ausmachen. Ärgerlich, aber von mir aus. Daneben gab’s noch einige Stopps, die aber eher meiner Internetverbindung zu verschulden waren.

Fazit:
Die Technik erlaubt sich einige Schwächen und Fehler, wobei sie grundsätzlich einen raus haut. Das Game ist schön anzusehen und dank umständlicher Einstellungen und Überarbeitungen weniger schön anzuhören. Der Sound ist Gemecker auf hohem Niveau, aber man wird ja wohl kritisieren dürfen. :D
20/25 Punkte
____________________
____________________

Gesamtbewertung:

Im Gesamten kann man sich Need for Speed Rivals als spaßiges Arcade-Rennspiel gut geben. Das Gameplay macht fun, die Atmosphäre ist hammer und die Technik lässt sich sehen. Jedoch versagt die „Story“ in vollen Zügen und auch die anderen drei Hauptkriterien erlauben sich vereinzelt Fehler bzw. hätten noch Optimierung nötig gehabt. Also meiner Meinung nach macht ihr mit dem Spiel nicht viel falsch. Es macht Spaß und unterhält auch bis zu 25 h. Wer ein Need for Speed à la Underground erwartet, wird enttäuscht sein. Wer einen Ableger à la Need for Speed Hot Pursuit (1998) erwartet, trifft eher den Geschmack der Ghost Studios, aber wird wahrscheinlich trotzdem enttäuscht sein. Wer einfach ein unterhaltsames Rennspiel sucht, kann getrost zugreifen. Rivals ist seit Shift zum ersten Mal wieder ein gutes Spiel der Serie. Ich erwarte mir noch viel vom neuen Entwicklerteam.

Gameplay: 19/25 Punkte
Story: 4/25 Punkte
Atmosphäre: 22/25 Punkte
Technik: 20/25 Punkte

Für Need for Speed Rivals gibt’s von mir 65/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und ist eine Empfehlung meinerseits. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und bedanke mich noch fürs Lesen dieses Romans.^^

Mit freundlich Grüßen

Daniel :DD
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2014 3:27 PM MEST


Der Fluch der 2 Schwestern [Blu-ray]
Der Fluch der 2 Schwestern [Blu-ray]
DVD ~ Emily Browning
Preis: EUR 8,49

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was habt ihr zu erwarten? Verschafft euch einen Eindruck..., 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe für Filme ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Dabei bewerte ich diverse Kategorien, die sich je nach Genre unterscheiden. Auch die Gewichtung ist unterschiedlich. Zuerst noch Wissenswertes und Infos zur Blu-Ray, was keine Auswirkungen auf die Bewertung hat. Filme zu sehen und zu bewerten ist lediglich ein Hobby von mir und ich bin kein Profi. Für Lesefaule reicht es übrigens, nur die Gesamtbewertung zu lesen.;)

Wissenswertes:
Bei „Der Fluch der 2 Schwestern“ (Originaltitel: The Uniinvited) handelt es sich um einen Psycho-Horrorfilm aus den USA. Der Film stammt aus dem Jahr 2009 und ist tatsächlich ein Remake eines südkoreanischen Films namens „A Tale of Two Sisters. Den Originaltitel spar ich mir hier.^^ Der Hauptcharakter Anna Ivers wird von Emily Browning gespielt. Sie war auch bei meinem Lieblingsstreifen Sucker Punch als Hauptdarstellerin dabei. Dadurch bin ich auch auf diesen Film gekommen. Es gibt nur eine Version. Der Film musste nirgends gecuttet werden und bekam trotzdem FSK 16.

Zur Blu-Ray:
Zuerst die wichtigen Infos: | Dauer 87 min. | Bildformat 1,78:1 (ohne hässliche Streifen oben und unten) | Tonspur (deutsch, ital., fran., span.) Dolby Digital 5.1 | Originalton (englisch) Dolby True HD 5.1 | Extras: Alternatives Ende (ca. 1 min.), Entfernte Szenen, 20-minütiges Regisseurstatement
Nun die Sammlerinfos: Der FSK 16 Fletsch ist aufgedruckt und lässt sich nicht entfernen. Die Hülle entspricht dem Standard mit silbernem BD-Logo und geringerer Höhe und Tiefe als bei DVDs. Das Cover und die Rückseite sind im Gegensatz zur Innenseite schön bedruckt. Innen befindet sich noch ein zweiseitiges Infoheft zu Blu-Rays. xD Auf der Disk selbst ist der Originaltitel aufgedruckt.

______________________
______________________

Filminhalt:

Story (OHNE Spoiler):
Lasst euch vom Film nicht vera*schen. Die ersten 70 Minuten sieht der Film so nach Klischeestory aus, dass er fast schon langweilig wirkt, aber dem war nicht so. Zum Ende hin ergibt sich ein Twist, bei dem ich erstmal 10 Sekunden Gänsehaut hatte. Plötzlich muss man den ganzen Film nochmal durchdenken usw. Wenn ihr ihn anseht, passt einfach gut auf und versucht jedes Detail mitzukriegen.;)
17/20 Punkte

Horrorfaktor:
Der Film wird als Psycho-Horrorfilm bezeichnet, aber naja. Psycho ja, Horror nein. Ab und an mal eine paar Gruselelemente, aber der Streifen ist auf keinen Fall ein Film, bei dem man nachher nicht ins Bett kann. Das ist wirklich sehr schade. Ich hätte mich schon gerne ein bisschen angekotet. :P
8/20 Punkte

Psychofaktor:
Der Psychofaktor ist auf jeden Fall gegeben. Ab der unerwarteten Wendung dachte ich einfach nur „WTF?!“ Die Storywriter haben echt Erfahrung. Um nicht zu spoilern kann ich nicht viel erläutern. In diesem Fall müsst ihr mir vertrauen. :D
7/10 Punkte

Atmosphäre:
Die Atmosphäre ist meiner Meinung nach für einen Horrorfilm viel zu locker. Stellenweise habe ich ihn gar nicht als Horrorfilm wahrgenommen. Eher als Psychodrama oder so. Die Umgebungen sind viel zu hell und fröhlich. Kaum Anspannung oder eine bedrückende Atmosphäre.
3/10 Punkte

Schockmomente:
Wichtig im Horrorgenre ist natürlich der potenzielle Herzkasperl. Der Film gibt sich hier merklich Mühe, aber schafft es in den meisten Fällen nicht genug Spannung aufzubauen und richtig einen rauszuhauen.
5/10 Punkte

Schauspieler:
Die Hauptdarstellerin Emily Browning leistet wie immer gute Arbeit. Sie hatte schon in Ghost Ship erste Horrorerfahrungen. Außerdem scheint ihr dieser psychotypisch „hohle“ Blick angeboren zu sein.^^ Nicht böse gemeint. Auch die anderen wichtigen Darsteller vor allem Elizabeth Banks (Rachel Summers) kommt authentisch rüber.
8/10 Punkte

______________________
______________________

Technik:
Die Technik bezieht sich ebenfalls aufs Genre. Fantasy-Action-Filme haben beispielsweise höhere Anforderungen als ein Horrorfilm oder eine Komödie.

Bild:
Dass der Film schon ein paar Jahre hinter sich hat, sieht man ihm nicht unbedingt an. Da es sich um keinen Splatter handelt, gibt’s kaum Potenzial. Die Auflösung stimmt, die Bildrate stimmt, Format ausgezeichnet und der Schnitt stimmt auch. Nachdem das Bild generell heller ist, kämpft der Film auch nicht so extrem mit dem Bildrauschen.
7/10 Punkte

Sound:
Selbes wie beim Bild. Die technischen Standards passen, aber es ist kaum Potenzial vorhanden. Trotzdem bin ich mit dem Sound schon zufriedener. Die Räumlichkeit durch beispielsweise Gewitter ist gegeben. Trotz nur Dolby Digital der deutschen Tonspur werden die Lautsprecher mit ordentlich Druck versorgt. Häufige Dialoge sind sauber vertont und die deutsche Synchro ist akzeptabel.
8/10 Punkte

______________________
______________________

Gesamtbewertung:

Story: 17/20 Punkte
Horrorfaktor: 8/20 Punkte
Psychofaktor: 7/10 Punkte
Atmosphäre: 3/10 Punkte
Schockmomente: 5/10 Punkte
Schauspieler: 8/10 Punkte
Bild: 7/10 Punkte
Sound: 8/10 Punkte

Gesmat: 63/100 Punkte (4 Sterne)

Die meisten von euch suchen wahrscheinlich einen grusligen Horrorfilm mit annehmbarer Story. Deswegen bewerte ich den Film auch hauptsächlich in Bezug aufs Genre. Meine Meinung ist nun: Ich liebe den Film, aber nicht unbedingt als Horrorfilm. Die schlechte Wertung bezieht sich darauf, dass der Film das Horrorgenre nicht meistern konnte. Trotzdem empfehle ich euch, den Streifen zu kaufen. Ihr dürft bloß nicht mit zu hohen Erwartungen ran und ihn einfach nur genießen, dann werdet ihr auf jeden Fall einen guten Kauf tätigen. Wer ausschließlich einen grusligen oder brutalen Konkurrenten sucht, wird hier nicht fündig.

Ähnliches Werk: Orphan das Waisenkind
Brutalere Alternative: Martyrs
Grusligere Alternative: Fall 39

Wenn noch Fragen offen sind, dann ab damit in die Kommentare. Weiters würde ich mich noch über eine positive Bewertung freuen.;)

Mir freundlichen Grüßen

Daniel :DD


Metal Gear Rising: Revengeance [PEGI]
Metal Gear Rising: Revengeance [PEGI]
Wird angeboten von Crazydeal Dein An & Verkauf
Preis: EUR 12,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo liegen Glanzpunkte und Schwächen? Verschafft euch einen Eindruck..., 23. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Die ganze Rezension zu lesen, dauerte bei mir neun Minuten und acht Sekunden. Wenn Sie sich auch so lange Zeit nehmen, würde es mich sehr freuen. :D

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

____________________
____________________

Gameplay:

Steuerung:
An sich steuert sich unser Protagonist recht dynamisch. Die Steuerung ist sehr direkt und ich bemerkte keine Verzögerung. Dafür kommt mir die Tastenbelegung etwas spanisch vor. Beispielsweise ist das Blocken von gegnerischen Angriffen auf der gleichen Taste, wie unser Standardangriff. Drückt man den linken Stick (mit dem man auch läuft) in die Richtung, von der der Angriff kommt und dabei noch zum richtigen Zeitpunkt die Angriffstaste, lassen sich so ziemlich alle Angriffe blocken und kontern. Fragwürdig, vielleicht aber auch gewollt.

Spielmechanik:
Alles in allem geht’s hier um ein Hack’n Slay. Also schlagen wir uns den Großteil des Spiels durch Roboterhorden und erhalten dabei Punkte und Objekte. Mit gedropten Objekten können wir z. B. unsere Gesundheit füllen oder den „Klingenmodus“. Die Punkte dienen unserem Level. Auch kleine Schleichparts, wie für die Serie eigentlich üblich, ließen sich finden. Die waren aber auch mehr zwecks der Fans und kein brauchbares Spielelement. Am Ende jedes Levels erhält man typisch japanisch haufenweise Punkte, die man bei Bedarf wieder toppen kann. Darin läge auch die Langzeitmotivation des Titels. Die Kampagne dauert nämlich zwischen drei und acht Stunden. Je nach Spielweise und wie viele „Anrufe“ man sich anhört. Reines Gameplay etwa drei Stunden.

Kampfsystem:
Zwei verschiedene Angriffstypen stehen zur Verfügung. Auf Viereck den normalen und auf Dreieck den schweren Angriff. Die lassen sich je nach Buttonsmashing kombinieren. Während dem Gekeile füllt sich der Balken für den Klingenmodus. Der lässt sich auf L1 aktivieren. Dabei läuft alles in Zeitlupe und man selbst schlägt wie in „Fruit-Ninja“ um sich. Das hört sich jetzt strange an, aber daran muss man sich bei dem Spiel sowieso gewöhnen und zwar: Bei angeschlagenen Gegnern kann man den Klingenmodus nutzen, um ihnen das Herz rauszureißen und so wieder alle Balken zu füllen.^^ Wie man blockt habe ich schon bei „Steuerung“ erklärt. Das waren mal die Grundrisse. Das Kampfsystem ist nämlich derartig kompliziert aufgebaut, dass sogar H’n’S-Profis eine Herausforderung finden.

Upgradesystem:
Durch Kämpfe erhält man Punkte, mit denen der Charakter gepimpt werden kann. So wird man ständig besser und kann bei erneutem Versuch noch mehr Punkte machen und wieder pimpen und wieder spielen bis man auf jedem Level den S-Rang erreicht. Zu kaufen gibt es dann neue Kombos, mehr Health, längeren Klingenmodus usw.

Schwierigkeitsgrad:
Fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade stehen zur Auswahl. Ich habe wie meistens den mittleren gewählt und wie in einem gut balancierten Spiel wurde es zunehmend schwieriger. Den schweren Modus hätte ich mir noch vorstellen können, aber sehr schwer wäre eine Nummer zu groß für mich. Da muss man wirklich lange üben und unseren Japaner tunen.

Fazit:
Das Gameplay ist klar eine stärke des Titels. Die Steuerung ist sehr kompliziert, aber deswegen nicht schlecht. Nach ein, zwei Stunden reiner Spielzweit sollte alles hin hauen. Das Kampfsystem des Hack’n’Slays ist gut balanciert und macht richtig Fun. Zum Ende hin wird’s zwar ordentlich schwierig, aber wer sich die Zeit nimmt und levelt, hat auch da keine Probleme. Abschließend kann ich sagen: Spiele sollen Spaß machen und das ist hier gegeben. Ginge besser, aber erfüllt seinen Zweck.
20/25 Punkte
____________________
____________________

Story:

Handlung:
In der Rolle als Raiden beschützen wir den Premierminister eines afrikanischen Landes. Während wir gemütlich mit der Limo rumcruisen, überrascht uns Desperado Enforcement mit einem Angriff. Ein Typ namens Sam zwingt uns zuzusehen, wie wir versagt haben. Im anschließenden Kampf verlieren wir ein Auge und als wär’s nicht genug auch noch einen Arm. Die Lage scheint aussichtslos und lang verloren, doch so endete es nicht…

Inszenierung:
Was ich zuerst nicht wusste und mich positiv überrascht hat, war die absolut geile Inszenierung. Ich liebe es wirklich, wenn sich Spiele nicht ernst nehmen und sich ständig selbst lächerlich machen. Das muss man einfach selbst gesehen haben.

Humor:
Ebenfalls überrascht wurde ich vom Humor. Klischees und Albernheiten sind zu Hauf vorhanden. Nicht dass ich nicht gerne lache, aber Spiele und Filme schaffen es selten, mich richtig zum Lachen zu bringen. Metal Gear Rising hat es geschafft.

Fazit:
Der Glanzpunkt liegt hier nicht beim Tiefgang, sondern beim Humor. Der hat mich überzeugt und trägt auf jeden Fall zum Spielspaß bei.
17/25 Punkte
____________________
____________________

Atmosphäre:

Soundtrack:
Der Soundtrack ist meiner Meinung nach nichts, was man sich runterlädt und während der Bahnfahrt anhört. Dafür untermalt er in diesem Spiel ordentlich die japanische, lächerliche Stimmung. Er stellt sich hauptsächlich aus einer Mischung von schnellem D’n’B und Heavy Metal zusammen.

Mapdesign:
Ja, das Mapdesign… Ich sag’s, wie’s ist. Die Umgebung ist so unkreativ und hässlich. Das hab‘ ich selten so gesehen. Überall nur gleichaussehende, graue Hochhäuser und farblose Palmen. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn der japanische Garten etwa am Anfang des letzten Drittels im Spiel hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Viel gibt’s in dieser Kategorie leider nicht zu schreiben. Der Soundtrack ist geil und passt genau ins Sci-Fi-Setting, aber die langweilige Umgebung geht überhaupt nicht. Das ginge viel besser.
15/25 Punkte
____________________
____________________

Technik:

Engine:
Optisch orientiert sich die Engine eher an PS2-Spiele. Vor allem was Objekte betrifft. Einzig die Charaktere sehen detailreich und geil aus. Jetzt kommt der große Pluspunkt: Die Umgebung ist nahezu komplett zerstörbar. Lediglich Mapbegrenzungen lassen sich nicht durchsäbeln. Da sieht auch die Frostbite-Engine alt aus.^^

Sound:
Der Sound geht klar. Die Ortung ist leider schlecht. Also mit Surroundsystem ist man diesmal nicht im Vorteil. Umso geiler sind die Effekte. Das fällt während den Kämpfen auf. Klingenschläge und Kampfgebrüll wurden gut bearbeitet. Dafür umso schlechter abgemischt, denn alles in allem knallt der Sound nicht wirklich. Wer seine neuen Studiokopfhörer oder sein Hi-Fi-Surroundsystem ausprobieren möchte, ist mit MGR schlecht beraten. Stimmen sind okay und kommen wie gewohnt aus dem Center.

Umfang:
Der Umfang ist ebenfalls in Ordnung. Der Storymode ist relativ kurz. Je nachdem, wie viel Sprachnachrichten man sich gibt und wie man spielt, dauert der erste Run etwa drei bis acht Stunden. Danach kann man sich, wie bereits erwähnt, mit dem upgraden weiter pushen und Level wiederholen, sich verbessern usw. Nichts für mich, aber Fans des Genres finden ihren Reiz. Daneben gab’s noch irgendeinen anderen Modus, aber da habe ich nicht reingeschaut. :P

Fazit:
Technisch bewegt sich der Titel auf durchschnittlicher Ebene. Optisch und audiovisuell beeindruckt MGR so überhaupt nicht, aber es funktioniert. Das muss man einem Spiel heutzutage hoch anrechnen, denn die meisten sind ja ohne Ende verbuggt.
14/25 Punkte
____________________
____________________

Gesamtbewertung:

Glanzpunkte sind das Gameplay, der Humor und ein passender Soundtrack. Wer eine Mischung aus diesen Punkten sucht, ist damit gut bedient. In jedem anderen Punkt reiht sich Metal Gear Rising im Mittelfeld ein. Ich bin mir sicher, dass dieses Game Fans findet, aber alles in allem gibt’s schon bessere Spiele.

Gameplay: 20/25 Punkte
Story: 17/25 Punkte
Atmosphäre: 15/25 Punkte
Technik: 14/25 Punkte

Für Metal Gear Rising: Revengeance gibt’s von mir 66/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und hebt sich leicht vom Durchschnitt ab. Alternativen im Genre Hack’n’Slay wären God of War oder Remember Me. Auf deren Produktseite findet ihr ebenfalls Rezensionen von mir.;) Ich hoffe, ich konnte bei der Kaufentscheidung helfen und würde mich noch über eine positive Bewertung freuen. :P

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD


Metal Gear Rising: Revengeance (UK-Version)
Metal Gear Rising: Revengeance (UK-Version)
Wird angeboten von Vahvoo DE
Preis: EUR 19,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo liegen Glanzpunkte und Schwächen? Verschafft euch einen Eindruck..., 23. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Die ganze Rezension zu lesen, dauerte bei mir neun Minuten und acht Sekunden. Wenn Sie sich auch so lange Zeit nehmen, würde es mich sehr freuen. :D

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

____________________
____________________

Gameplay:

Steuerung:
An sich steuert sich unser Protagonist recht dynamisch. Die Steuerung ist sehr direkt und ich bemerkte keine Verzögerung. Dafür kommt mir die Tastenbelegung etwas spanisch vor. Beispielsweise ist das Blocken von gegnerischen Angriffen auf der gleichen Taste, wie unser Standardangriff. Drückt man den linken Stick (mit dem man auch läuft) in die Richtung, von der der Angriff kommt und dabei noch zum richtigen Zeitpunkt die Angriffstaste, lassen sich so ziemlich alle Angriffe blocken und kontern. Fragwürdig, vielleicht aber auch gewollt.

Spielmechanik:
Alles in allem geht’s hier um ein Hack’n Slay. Also schlagen wir uns den Großteil des Spiels durch Roboterhorden und erhalten dabei Punkte und Objekte. Mit gedropten Objekten können wir z. B. unsere Gesundheit füllen oder den „Klingenmodus“. Die Punkte dienen unserem Level. Auch kleine Schleichparts, wie für die Serie eigentlich üblich, ließen sich finden. Die waren aber auch mehr zwecks der Fans und kein brauchbares Spielelement. Am Ende jedes Levels erhält man typisch japanisch haufenweise Punkte, die man bei Bedarf wieder toppen kann. Darin läge auch die Langzeitmotivation des Titels. Die Kampagne dauert nämlich zwischen drei und acht Stunden. Je nach Spielweise und wie viele „Anrufe“ man sich anhört. Reines Gameplay etwa drei Stunden.

Kampfsystem:
Zwei verschiedene Angriffstypen stehen zur Verfügung. Auf Viereck den normalen und auf Dreieck den schweren Angriff. Die lassen sich je nach Buttonsmashing kombinieren. Während dem Gekeile füllt sich der Balken für den Klingenmodus. Der lässt sich auf L1 aktivieren. Dabei läuft alles in Zeitlupe und man selbst schlägt wie in „Fruit-Ninja“ um sich. Das hört sich jetzt strange an, aber daran muss man sich bei dem Spiel sowieso gewöhnen und zwar: Bei angeschlagenen Gegnern kann man den Klingenmodus nutzen, um ihnen das Herz rauszureißen und so wieder alle Balken zu füllen.^^ Wie man blockt habe ich schon bei „Steuerung“ erklärt. Das waren mal die Grundrisse. Das Kampfsystem ist nämlich derartig kompliziert aufgebaut, dass sogar H’n’S-Profis eine Herausforderung finden.

Upgradesystem:
Durch Kämpfe erhält man Punkte, mit denen der Charakter gepimpt werden kann. So wird man ständig besser und kann bei erneutem Versuch noch mehr Punkte machen und wieder pimpen und wieder spielen bis man auf jedem Level den S-Rang erreicht. Zu kaufen gibt es dann neue Kombos, mehr Health, längeren Klingenmodus usw.

Schwierigkeitsgrad:
Fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade stehen zur Auswahl. Ich habe wie meistens den mittleren gewählt und wie in einem gut balancierten Spiel wurde es zunehmend schwieriger. Den schweren Modus hätte ich mir noch vorstellen können, aber sehr schwer wäre eine Nummer zu groß für mich. Da muss man wirklich lange üben und unseren Japaner tunen.

Fazit:
Das Gameplay ist klar eine stärke des Titels. Die Steuerung ist sehr kompliziert, aber deswegen nicht schlecht. Nach ein, zwei Stunden reiner Spielzweit sollte alles hin hauen. Das Kampfsystem des Hack’n’Slays ist gut balanciert und macht richtig Fun. Zum Ende hin wird’s zwar ordentlich schwierig, aber wer sich die Zeit nimmt und levelt, hat auch da keine Probleme. Abschließend kann ich sagen: Spiele sollen Spaß machen und das ist hier gegeben. Ginge besser, aber erfüllt seinen Zweck.
20/25 Punkte
____________________
____________________

Story:

Handlung:
In der Rolle als Raiden beschützen wir den Premierminister eines afrikanischen Landes. Während wir gemütlich mit der Limo rumcruisen, überrascht uns Desperado Enforcement mit einem Angriff. Ein Typ namens Sam zwingt uns zuzusehen, wie wir versagt haben. Im anschließenden Kampf verlieren wir ein Auge und als wär’s nicht genug auch noch einen Arm. Die Lage scheint aussichtslos und lang verloren, doch so endete es nicht…

Inszenierung:
Was ich zuerst nicht wusste und mich positiv überrascht hat, war die absolut geile Inszenierung. Ich liebe es wirklich, wenn sich Spiele nicht ernst nehmen und sich ständig selbst lächerlich machen. Das muss man einfach selbst gesehen haben.

Humor:
Ebenfalls überrascht wurde ich vom Humor. Klischees und Albernheiten sind zu Hauf vorhanden. Nicht dass ich nicht gerne lache, aber Spiele und Filme schaffen es selten, mich richtig zum Lachen zu bringen. Metal Gear Rising hat es geschafft.

Fazit:
Der Glanzpunkt liegt hier nicht beim Tiefgang, sondern beim Humor. Der hat mich überzeugt und trägt auf jeden Fall zum Spielspaß bei.
17/25 Punkte
____________________
____________________

Atmosphäre:

Soundtrack:
Der Soundtrack ist meiner Meinung nach nichts, was man sich runterlädt und während der Bahnfahrt anhört. Dafür untermalt er in diesem Spiel ordentlich die japanische, lächerliche Stimmung. Er stellt sich hauptsächlich aus einer Mischung von schnellem D’n’B und Heavy Metal zusammen.

Mapdesign:
Ja, das Mapdesign… Ich sag’s, wie’s ist. Die Umgebung ist so unkreativ und hässlich. Das hab‘ ich selten so gesehen. Überall nur gleichaussehende, graue Hochhäuser und farblose Palmen. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn der japanische Garten etwa am Anfang des letzten Drittels im Spiel hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Viel gibt’s in dieser Kategorie leider nicht zu schreiben. Der Soundtrack ist geil und passt genau ins Sci-Fi-Setting, aber die langweilige Umgebung geht überhaupt nicht. Das ginge viel besser.
15/25 Punkte
____________________
____________________

Technik:

Engine:
Optisch orientiert sich die Engine eher an PS2-Spiele. Vor allem was Objekte betrifft. Einzig die Charaktere sehen detailreich und geil aus. Jetzt kommt der große Pluspunkt: Die Umgebung ist nahezu komplett zerstörbar. Lediglich Mapbegrenzungen lassen sich nicht durchsäbeln. Da sieht auch die Frostbite-Engine alt aus.^^

Sound:
Der Sound geht klar. Die Ortung ist leider schlecht. Also mit Surroundsystem ist man diesmal nicht im Vorteil. Umso geiler sind die Effekte. Das fällt während den Kämpfen auf. Klingenschläge und Kampfgebrüll wurden gut bearbeitet. Dafür umso schlechter abgemischt, denn alles in allem knallt der Sound nicht wirklich. Wer seine neuen Studiokopfhörer oder sein Hi-Fi-Surroundsystem ausprobieren möchte, ist mit MGR schlecht beraten. Stimmen sind okay und kommen wie gewohnt aus dem Center.

Umfang:
Der Umfang ist ebenfalls in Ordnung. Der Storymode ist relativ kurz. Je nachdem, wie viel Sprachnachrichten man sich gibt und wie man spielt, dauert der erste Run etwa drei bis acht Stunden. Danach kann man sich, wie bereits erwähnt, mit dem upgraden weiter pushen und Level wiederholen, sich verbessern usw. Nichts für mich, aber Fans des Genres finden ihren Reiz. Daneben gab’s noch irgendeinen anderen Modus, aber da habe ich nicht reingeschaut. :P

Fazit:
Technisch bewegt sich der Titel auf durchschnittlicher Ebene. Optisch und audiovisuell beeindruckt MGR so überhaupt nicht, aber es funktioniert. Das muss man einem Spiel heutzutage hoch anrechnen, denn die meisten sind ja ohne Ende verbuggt.
14/25 Punkte
____________________
____________________

Gesamtbewertung:

Glanzpunkte sind das Gameplay, der Humor und ein passender Soundtrack. Wer eine Mischung aus diesen Punkten sucht, ist damit gut bedient. In jedem anderen Punkt reiht sich Metal Gear Rising im Mittelfeld ein. Ich bin mir sicher, dass dieses Game Fans findet, aber alles in allem gibt’s schon bessere Spiele.

Gameplay: 20/25 Punkte
Story: 17/25 Punkte
Atmosphäre: 15/25 Punkte
Technik: 14/25 Punkte

Für Metal Gear Rising: Revengeance gibt’s von mir 66/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und hebt sich leicht vom Durchschnitt ab. Alternativen im Genre Hack’n’Slay wären God of War oder Remember Me. Auf deren Produktseite findet ihr ebenfalls Rezensionen von mir.;) Ich hoffe, ich konnte bei der Kaufentscheidung helfen und würde mich noch über eine positive Bewertung freuen. :P

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD


Metal Gear Rising: Revengeance (uncut)
Metal Gear Rising: Revengeance (uncut)
Wird angeboten von Cheapgames
Preis: EUR 7,98

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo liegen Glanzpunkte und Schwächen? Verschafft euch einen Eindruck..., 23. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Die ganze Rezension zu lesen, dauerte bei mir neun Minuten und acht Sekunden. Wenn Sie sich auch so lange Zeit nehmen, würde es mich sehr freuen. :D

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

____________________
____________________

Gameplay:

Steuerung:
An sich steuert sich unser Protagonist recht dynamisch. Die Steuerung ist sehr direkt und ich bemerkte keine Verzögerung. Dafür kommt mir die Tastenbelegung etwas spanisch vor. Beispielsweise ist das Blocken von gegnerischen Angriffen auf der gleichen Taste, wie unser Standardangriff. Drückt man den linken Stick (mit dem man auch läuft) in die Richtung, von der der Angriff kommt und dabei noch zum richtigen Zeitpunkt die Angriffstaste, lassen sich so ziemlich alle Angriffe blocken und kontern. Fragwürdig, vielleicht aber auch gewollt.

Spielmechanik:
Alles in allem geht’s hier um ein Hack’n Slay. Also schlagen wir uns den Großteil des Spiels durch Roboterhorden und erhalten dabei Punkte und Objekte. Mit gedropten Objekten können wir z. B. unsere Gesundheit füllen oder den „Klingenmodus“. Die Punkte dienen unserem Level. Auch kleine Schleichparts, wie für die Serie eigentlich üblich, ließen sich finden. Die waren aber auch mehr zwecks der Fans und kein brauchbares Spielelement. Am Ende jedes Levels erhält man typisch japanisch haufenweise Punkte, die man bei Bedarf wieder toppen kann. Darin läge auch die Langzeitmotivation des Titels. Die Kampagne dauert nämlich zwischen drei und acht Stunden. Je nach Spielweise und wie viele „Anrufe“ man sich anhört. Reines Gameplay etwa drei Stunden.

Kampfsystem:
Zwei verschiedene Angriffstypen stehen zur Verfügung. Auf Viereck den normalen und auf Dreieck den schweren Angriff. Die lassen sich je nach Buttonsmashing kombinieren. Während dem Gekeile füllt sich der Balken für den Klingenmodus. Der lässt sich auf L1 aktivieren. Dabei läuft alles in Zeitlupe und man selbst schlägt wie in „Fruit-Ninja“ um sich. Das hört sich jetzt strange an, aber daran muss man sich bei dem Spiel sowieso gewöhnen und zwar: Bei angeschlagenen Gegnern kann man den Klingenmodus nutzen, um ihnen das Herz rauszureißen und so wieder alle Balken zu füllen.^^ Wie man blockt habe ich schon bei „Steuerung“ erklärt. Das waren mal die Grundrisse. Das Kampfsystem ist nämlich derartig kompliziert aufgebaut, dass sogar H’n’S-Profis eine Herausforderung finden.

Upgradesystem:
Durch Kämpfe erhält man Punkte, mit denen der Charakter gepimpt werden kann. So wird man ständig besser und kann bei erneutem Versuch noch mehr Punkte machen und wieder pimpen und wieder spielen bis man auf jedem Level den S-Rang erreicht. Zu kaufen gibt es dann neue Kombos, mehr Health, längeren Klingenmodus usw.

Schwierigkeitsgrad:
Fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade stehen zur Auswahl. Ich habe wie meistens den mittleren gewählt und wie in einem gut balancierten Spiel wurde es zunehmend schwieriger. Den schweren Modus hätte ich mir noch vorstellen können, aber sehr schwer wäre eine Nummer zu groß für mich. Da muss man wirklich lange üben und unseren Japaner tunen.

Fazit:
Das Gameplay ist klar eine stärke des Titels. Die Steuerung ist sehr kompliziert, aber deswegen nicht schlecht. Nach ein, zwei Stunden reiner Spielzweit sollte alles hin hauen. Das Kampfsystem des Hack’n’Slays ist gut balanciert und macht richtig Fun. Zum Ende hin wird’s zwar ordentlich schwierig, aber wer sich die Zeit nimmt und levelt, hat auch da keine Probleme. Abschließend kann ich sagen: Spiele sollen Spaß machen und das ist hier gegeben. Ginge besser, aber erfüllt seinen Zweck.
20/25 Punkte
____________________
____________________

Story:

Handlung:
In der Rolle als Raiden beschützen wir den Premierminister eines afrikanischen Landes. Während wir gemütlich mit der Limo rumcruisen, überrascht uns Desperado Enforcement mit einem Angriff. Ein Typ namens Sam zwingt uns zuzusehen, wie wir versagt haben. Im anschließenden Kampf verlieren wir ein Auge und als wär’s nicht genug auch noch einen Arm. Die Lage scheint aussichtslos und lang verloren, doch so endete es nicht…

Inszenierung:
Was ich zuerst nicht wusste und mich positiv überrascht hat, war die absolut geile Inszenierung. Ich liebe es wirklich, wenn sich Spiele nicht ernst nehmen und sich ständig selbst lächerlich machen. Das muss man einfach selbst gesehen haben.

Humor:
Ebenfalls überrascht wurde ich vom Humor. Klischees und Albernheiten sind zu Hauf vorhanden. Nicht dass ich nicht gerne lache, aber Spiele und Filme schaffen es selten, mich richtig zum Lachen zu bringen. Metal Gear Rising hat es geschafft.

Fazit:
Der Glanzpunkt liegt hier nicht beim Tiefgang, sondern beim Humor. Der hat mich überzeugt und trägt auf jeden Fall zum Spielspaß bei.
17/25 Punkte
____________________
____________________

Atmosphäre:

Soundtrack:
Der Soundtrack ist meiner Meinung nach nichts, was man sich runterlädt und während der Bahnfahrt anhört. Dafür untermalt er in diesem Spiel ordentlich die japanische, lächerliche Stimmung. Er stellt sich hauptsächlich aus einer Mischung von schnellem D’n’B und Heavy Metal zusammen.

Mapdesign:
Ja, das Mapdesign… Ich sag’s, wie’s ist. Die Umgebung ist so unkreativ und hässlich. Das hab‘ ich selten so gesehen. Überall nur gleichaussehende, graue Hochhäuser und farblose Palmen. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn der japanische Garten etwa am Anfang des letzten Drittels im Spiel hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Viel gibt’s in dieser Kategorie leider nicht zu schreiben. Der Soundtrack ist geil und passt genau ins Sci-Fi-Setting, aber die langweilige Umgebung geht überhaupt nicht. Das ginge viel besser.
15/25 Punkte
____________________
____________________

Technik:

Engine:
Optisch orientiert sich die Engine eher an PS2-Spiele. Vor allem was Objekte betrifft. Einzig die Charaktere sehen detailreich und geil aus. Jetzt kommt der große Pluspunkt: Die Umgebung ist nahezu komplett zerstörbar. Lediglich Mapbegrenzungen lassen sich nicht durchsäbeln. Da sieht auch die Frostbite-Engine alt aus.^^

Sound:
Der Sound geht klar. Die Ortung ist leider schlecht. Also mit Surroundsystem ist man diesmal nicht im Vorteil. Umso geiler sind die Effekte. Das fällt während den Kämpfen auf. Klingenschläge und Kampfgebrüll wurden gut bearbeitet. Dafür umso schlechter abgemischt, denn alles in allem knallt der Sound nicht wirklich. Wer seine neuen Studiokopfhörer oder sein Hi-Fi-Surroundsystem ausprobieren möchte, ist mit MGR schlecht beraten. Stimmen sind okay und kommen wie gewohnt aus dem Center.

Umfang:
Der Umfang ist ebenfalls in Ordnung. Der Storymode ist relativ kurz. Je nachdem, wie viel Sprachnachrichten man sich gibt und wie man spielt, dauert der erste Run etwa drei bis acht Stunden. Danach kann man sich, wie bereits erwähnt, mit dem upgraden weiter pushen und Level wiederholen, sich verbessern usw. Nichts für mich, aber Fans des Genres finden ihren Reiz. Daneben gab’s noch irgendeinen anderen Modus, aber da habe ich nicht reingeschaut. :P

Fazit:
Technisch bewegt sich der Titel auf durchschnittlicher Ebene. Optisch und audiovisuell beeindruckt MGR so überhaupt nicht, aber es funktioniert. Das muss man einem Spiel heutzutage hoch anrechnen, denn die meisten sind ja ohne Ende verbuggt.
14/25 Punkte
____________________
____________________

Gesamtbewertung:

Glanzpunkte sind das Gameplay, der Humor und ein passender Soundtrack. Wer eine Mischung aus diesen Punkten sucht, ist damit gut bedient. In jedem anderen Punkt reiht sich Metal Gear Rising im Mittelfeld ein. Ich bin mir sicher, dass dieses Game Fans findet, aber alles in allem gibt’s schon bessere Spiele.

Gameplay: 20/25 Punkte
Story: 17/25 Punkte
Atmosphäre: 15/25 Punkte
Technik: 14/25 Punkte

Für Metal Gear Rising: Revengeance gibt’s von mir 66/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und hebt sich leicht vom Durchschnitt ab. Alternativen im Genre Hack’n’Slay wären God of War oder Remember Me. Auf deren Produktseite findet ihr ebenfalls Rezensionen von mir.;) Ich hoffe, ich konnte bei der Kaufentscheidung helfen und würde mich noch über eine positive Bewertung freuen. :P

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 24, 2013 10:28 AM CET


Remember Me - [PlayStation 3]
Remember Me - [PlayStation 3]
Preis: EUR 19,81

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum 5 Sterne? Verschafft euch einen Eindruck..., 17. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

____________________
____________________

Gameplay:

Steuerung:
Wie es sich für ein Spiel mit Jump’n’Run-Einlagen gehört, steuert sich Remember Me sehr dynamisch. Jedoch braucht man lediglich die X-Taste zum Springen und das war’s. Mit R1 kann man schneller klettern, aber das nur am Rande. Das Kampfsystem basiert auf diversen Tastenkombi, wofür Timing und Knöpfe stimmen müssen. Das funktioniert sehr gut ohne irgendwelche Verzögerungen.

Spielprinzip:
Hauptsächlich geht es um drei Elemente. Jump’n’Run- und Hack’n’Slay-Parts lassen sich finden. Außerdem gibt es noch spezielles Gameplay, bei dem man Erinnerungen „remixen“ muss, um somit die Gegenwart zu verändern. Das hab‘ ich so eigentlich noch gar nicht gesehen. Richtig lobenswert. Worauf ich hinaus möchte ist, dass dieses Game mit drei verschiedenen Gameplay-Typen viel Abwechslung in die Runde bringt, denn das sind schon drei Typen mehr als einem beispielsweise bei einem CoD geboten werden.^^

Kampfsystem:
Der Fokus des Gameplays liegt trotzdem am Kämpfen, deswegen möchte ich darauf noch genauer eingehen. Nach etwa 15 Minuten schaltet ihr das „Kombolab“ frei, bei dem ihr vorerst nur eine 3er-Kombo mit Damage-Angriffen benutzen könnt. Später kommen noch 5er oder sogar höhere Kombos hinzu. Zudem schaltet ihr neue Angriffstypen frei, die beispielsweise eure Gesundheit wieder erhöhen. Mit X solltet ihr den gegnerischen Attacken ausweichen und anschließend die Kombo fortführen. Das war noch lange nicht alles zum Kampfsystem, aber ich möchte euch nicht spoilern bzw. den Belohnungseffekt vorwegnehmen. Soviel sei gesagt: Das Kampfsystem macht verdammt Laune. Ich hab‘ mich meistens sogar gefreut, wenn ich wieder kämpfen durfte.

Schwierigkeitsgrad:
Ihr könnt zwischen leicht, mittel und schwer wählen. Die Typen sind umschrieben mit beispielsweise „Skriptkiddie“ oder „Gedächtnisjäger“. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte so das Bedürfnis, gleich blind auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zu spielen. Das war nicht unbedingt klug. Die Schwierigkeit an sich, ist ganz okay. Dass man auf dem höchsten Grad, länger für die Zwischenbosse braucht, bin ich schon aus den alten God of War Teilen gewohnt. So braucht man auch hier eiserne Nerven. Mein eigentliches Problem ist jedoch, dass der mittlere Schwierigkeitsgrad wahrscheinlich genau den Spagat zwischen fordernd und zu leicht geschafft hätte. Anschließend kann man sich nochmal mit all den erspielten Kombi und Lebensbalken am härtesten Grad probieren, worauf ich total Bock gehabt hätte, aber wofür zwei Mal gleich durchspielen. Ein Über-drüber-Awesome-Brainfu*k-Schwierigkeitsgrad hätte mir noch gefehlt.

Fazit:
Ich kann gar nicht sagen, dass Remember Me seinen Fokus auf Gameplay legt, aber es bietet einem trotzdem auf jeden Fall 10 Mal mehr Spaß, als so manch anderer Titel, der es tut. Das Kampfsystem macht dabei richtig Laune und die Jump’n’Run-Einlagen schaffen Abwechslung. Das Ass im Ärmel sind die zu remixenden Erinnerungen, was mir auch ordentlich Spaß gemacht hat. Meistens habe ich sogar versucht, nicht das Ziel zu erreichen, um alle Möglichkeiten durchzugehen. Alles in Allem: Nicht perfekt, aber so muss es sein.
23/25 Punkte
____________________
____________________

Story:

Handlung (so ‘ne Art Klappentext):
Wir starten unseren Run im Körper eines verwirrten Mädchen namens Nilin. Wir schreiben das Jahr 2084 und befinden uns in einer „Gedanken-Beraubungsanstalt“ (wenn man das so sagen kann^^) und wissen gerade noch das Nötigste. Jemand versucht telefonisch zu uns durchzudringen und will uns hier rausholen. Er meint, er wisse, wer wir sind und was wir wollen, aber können wir ihm überhaupt vertrauen…

Hintergrund:
Bis in die 90er im 21sten Jahrhundert hat sich viel getan. Ein riesiges Unternehmen namens „Memorize“ bietet an, Erinnerungen wie auf einer Festplatte zu speichern, um nie wieder etwas zu vergessen. Wenn sich Erinnerungen wie normale Dateien speichern lassen, lassen sie sich auch bearbeiten oder gar löschen und das macht sich die Regierung zum Vorteil. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, werden Vergehen wie „Gedankenmanipulation“ mit der Löschung aller Erinnerungen bestraft und genau das muss uns wiederfahren.

Verlauf:
Remember Me hat mich zu Beginn recht gefordert, da es nicht ganz einfach ist, sich in der Geschichte einzufinden. Im späteren Verlauf, verliert das Game kaum an Reiz. Spannende Wendungen und Emotionen sind Alltag.

Sprachsynchro:
Wer außer der deutschen Sprache, noch anderer mächtig ist, sollte hier seine Chance nutzen, denn noch nie war mir meine Muttersprache so fremd, als bei diesem Titel. Wie durch den Google-Übersetzer und die Lippensynchro kannst du sowieso in die Tonne treten. Die Originalvertonung in Französisch soll wohl die beste Wahl sein. Ich konnte allerdings auch an der englischen nur wenig bemängeln. Der Punkt ist, dass ich die Emotionen bei der deutschen Vertonung vor lauter Kopfschütteln nicht ernst nehmen konnte. Wäre schade drum, also wer seine Englischkünste aufbessern möchte, sollte die Gelegenheit nutzen.

Fazit:
Ja, hm.. Die Story ist jetzt keine Bombe, aber nicht sehr gut aber auch nicht schlecht. Eher so zwischen mittel und gut. Die Inszenierung stimmt bei gesagter Synchro. Hinter dem Verlauf stecken jetzt keine Genies, um eine komplexe Handlung zu kreieren, aber gefallen hat sie mir alle mal. Was der Wertung speziell zu Gute kommt, ist der Hintergrund der Geschichte. 2er Weltkrieg oder „guter Junge jagt bösen Jungen“ hat man in jedem zweiten Titel, aber Neo-Paris mit einer zukunftsprägenden Erfindung wie Gedankenspeicherung gab es wohl noch nie. Wichtigster Kritikpunkt: Die Story braucht eine vernünftige und reife Darstellung. Mehr in Richtung The Last of Us, Prince of Persia Warrior Within oder Spec Ops The Line. So kommen mir die Schlussfolgerungen teilweise echt albern vor. Ein Kritikpunkt, über den ich hinwegsehen kann.
20/25 Punkte
____________________
____________________

Atmosphäre:

Setting:
Wie bereits gefühlte zehn Mal erwähnt, befinden wir uns in einem Neo-Paris mit Sci-Fi-Aufmachung. Etwa wie eine Mischung aus Dead Space und Prince of Persia (2008). Überall erscheinen holographische Infotexte oder neonfarbene Lichter.

Soundtrack:
Den Soundtrack muss ich ebenfalls in den Himmel loben. Der untermalt nämlich perfekt die Stimmung und setzt sich zusammen aus orchestralen und elektro Elementen. Also das Genre an sich ist zwar Geschmacksache, aber mir gefällt’s. Der Soundtrack ist an vielen Stellen geskriptet und nur bei normalen Kämpfen dynamisch. Je nach Kombofortschritt nimmt der Soundtrack an Fahrt auf. Geskriptet heißt jetzt, an einem bestimmten Punkt setzt immer die gleiche Komposition ein. Oder während man sich in diesem Arial befindet, läuft ständig der selbe Track in der Schleife. Das ist nicht unbedingt was Schlechtes, sollte es grade so rüberkommen.

Leveldesign:
Großes Lob auch an dieser Stelle. Die Welt ist so bunt, offen und lebhaft. Da fühlt man sich gleich besser. Mit einem Wort: wunderschön. Daneben gibt es auch dunklere Level z.B. in der Kanalisation, aber die dauern meistens nicht so lange.

Fazit:
Auch die Atmosphäre kann sich sehen lassen. Geiler Soundtrack, geile Umgebung. Ohne Kritik kommt mir das Adventure zwar nicht davon, aber direkt falsch gemacht wurde hier nichts. Well done, Dontnod Entertainment!
22/25 Punkte
____________________
____________________

Technik:

Grafik:
Remember Me läuft mit der Unreal Engine, was man ihr eigentlich nicht ansieht. Absolut top ist die Lichtgestaltung und auch die Texturenschärfe kann sich für PS3-Verhältnisse sehen lassen. Die Spiegeleffekte sehen besser aus, als von der Unreal Engine gewohnt und ihre Stärken wie Kantenglättung kommen auch hier zur Geltung. Schatten bekommt man selten zu Gesicht, aber wenn, dann dafür ohne Flimmern und scharf.

Sound:
Der Sound kann sich hören lassen. Die Effekte und die Stimmenvertonungen sind zumindest in technischer Hinsicht ohne Mängel. Hi-Fi Nerds wie ich kommen auf ihre Kosten, denn die der Sound ist alles in allem sehr satt und kräftig. Der Surroundsound funktioniert einwandfrei und Echoeffekte hören sich schön räumlich an. Laut den Credits wurde auch mit DTS zusammengearbeitet, aber einstellen lässt es sich nicht und mir wurde auch nur Dolby Digital angezeigt.

Umfang:
Wie von Capcom gewohnt, lässt der Umfang zu wünschen übrig. Die Story versorgt euch für etwa 10 Spielstunden und danach ist die Luft raus. Ein zweites Mal durchspielen zahlt sich nur aus, wenn man den höchsten Schwierigkeitsgrad noch nicht gespielt hat. Daneben lassen sich natürlich 2000 kleine, unnötige DLCs kaufen.

Ladebildschirm:
Ebenfalls negativ sticht der etwas lange Ladebildschirm heraus. Nachdem man aber nicht so oft stirbt, bleibt er im akzeptablen Bereich. Selbst am härtesten Schwierigkeitsgrad bin ich eigentlich nie wirklich wahnsinnig geworden. Bei Zwischenbossen war’s halt ziemlich nervig, aber okay. Bei weitem nicht so schlimm, wie in einem Need for Speed The Run, wo man alle 30 Sekunden neu startet, weil das Handling so schei*e ist oder bei Giana Sisters, wo man wirklich ständig stirbt.

Fazit:
Wer neue Hardware auf die Probe stellen möchte, ist mit Remember Me als Quelle gut bedient. In Relation mit anderen Spielen, bietet dieser Titel jedoch wenig Umfang. Für 60 € zum Release sind 10 Spielstunden schon sehr wenig. Da muss ich aber ein Auge zudrücken, denn ich konnte keinen einzigen Bug oder Grafikfehler vernehmen. Nur sehr selten brach die Frameanzahl ein und das war es an Fauxpas.
23/25 Punkte
____________________
____________________

Gesamtbewertung:

Remember Me macht nur wenig falsch. Jedoch lässt sich auch kein Fokus erkennen. Wie es mir am liebsten ist, ist jeder Teil einfach gut bis sehr gut und daraus ergibt sich ein sehr lobenswertes und spaßiges Spiel. Das ist heutzutage kaum mehr zu finden. Meistens wird ein Part sehr gut umgesetzt, zwei mittelmäßig und ein Teil schlecht. Bei The Last of Us beispielsweise war alles sehr gut, außer das Gameplay, worunter das ganze Spiel leiden musste. Das ist hier nicht der Fall. Nahezu alles hat gepasst. Mein größter Kritikpunkt ist die etwas unlogische Story. Eine reif erzählte Geschichte mit nachvollziehbarem Plot hätte nicht geschadet. Trotzdem ist Remember Me definitiv mein Überraschungstitel 2013.

Für Remember Me gibt’s von mir 88/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 5-Sterne-Wertung und ist eine klare Kaufempfehlung meinerseits. Lasst euch diese Perle nicht entgehen.;) Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich noch über eine positive Bewertung freuen. :P

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD


Yamaha RX-V375 AV-Receiver (5,1-Kanal, 100 Watt pro Kanal, Dolby TrueHD, HDMI, USB) schwarz
Yamaha RX-V375 AV-Receiver (5,1-Kanal, 100 Watt pro Kanal, Dolby TrueHD, HDMI, USB) schwarz

232 von 237 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Optimal für Einsteiger, 9. November 2013
Vorne weg möchte ich schon mal sagen, dass es sich bei mir um einen 17-jährigen Schüler handelt, der in Sachen Hifi sein Hobby entdeckt hat. Trotz meines Alters würde es mich freuen, wenn Sie meiner Rezension eine Chance geben. Ich werde versuchen die Rezension möglichst übersichtlich zu gestalten, um Ihnen unnötige Leserei zu ersparen. Getestet habe ich den Receiver jetzt über einen Zeitraum von ca. einem halben Jahr. Als Schüler musste ich mir mein Set Stück für Stück zulegen und somit blieb mir genug Zeit, um mich mit dem Gerät zu beschäftigen. Meine Rezension richtet sich eher an Gleichaltrige oder Einsteiger jeden Alters.

___________________
___________________

Design:

Ich hab mir den Yamaha RX-V375 in schwarz zugelegt. Als Schüler musste ich lange die Preise vergleichen und die schwarze Ausführung war stets günstiger. Das Gerät ist absolut zeitgemäß und pechschwarz. Alles glänzt und glitzert, da gibt's überhaupt nichts zu bemängeln. Leider gibt es nur einen großen Regler, zwei wären irgendwie cooler gewesen.^^
Die Knöpfe sind alle samt schwarz mit weißer Schrift. Das Displey ist in dem klassischen, pixeligem Hellblau gehalten. Es lässt sich übrigens auch dunkler stellen bzw. heller stellen (Dimmer). Die ganze Gerätschaft ist größer, als man es sich als Einsteiger vielleicht vorstellt. Meine PS3 Slim daneben sieht schon sehr klein aus dagegen.
Die Fernbedienung ist einfach zweckgemäß. Keine überflüssige Beleuchtung oder sonst was.

___________________
___________________

Ausstattung/Verarbeitung:

Gehäuse/Anschlüsse:

Bei der Ausstattung kann ich mich auch nicht beschweren. Da gibt's genug Video sowie Audioeingänge, damit wirklich alles Platz hat. Für den Einsteiger zumindest, denn wer hier seine PS4, seine PS3, XBOX und WiiU anschließen möchte, ohne auf den PC und HD-Sat-Receiver verzichten zu müssen, ist hier schlecht bedient. Alle Eingänge sehen Sie aber schließlich selbst am Foto. Die Cinchbuchsen sind nicht vergoldet. Das ganze Gehäuse ist Metal und macht einen stabilen Eindruck. Die ganzen Lüftungsschlitze an der oberen und linken Seite gewähren Einblick in das Innenleben dieses Allrounders. Nur der große Regler an der Front sieht mir etwas billig aus. Bombenfest ist etwas anderes. Dabei ist gerade dieser Regler so ein Männerspielzeug, aber was soll's. Es geht schließlich auch mit der Fernbedienung.

Lautsprecherausgänge:

Wie man auf den Fotos sehen kann, wurden nur bei den Frontlautsprechern Schraubanschlüsse verwendet. Der Rest muss sich mit Klemmen zufrieden geben. Ich glaube, die paar Euro hätte Yamaha schon investieren können für einen festen Anschluss. Ich hatte mit einen 1,5er Querschnitt schon Probleme. Ein 4er Schnitt ist undenkbar.
Ein Pre-Out für den Sub ist natürlich auch vorhanden. Die Übergangsfrequenz ist über das Menü regelbar.
Vorne gibt es dann noch eine Headsetbuchse (6,3 mm Klinke). Wer lustig ist, kann sich auch dort beglücken, aber dafür kauft man sich eigentlich eh keinen 5.1-Receiver.

Dabei möchte ich noch anmerken, dass ich leider ein Montagsprodukt erwischt habe, da bei mir alle analogen Videoeingänge kaputt sind. Ich hab ihn aber nicht zurückgeschickt, weil bei mir jedes SD-Bild sofort zum Fernseher wandert und ich somit nur die Audioeingänge benötige. Die funktionieren komischerweise alle einwandfrei.

Einmessmikrofon:

Ein Einmessmikrofon ist bei Yamaha auch dabei. Das ist speziell für Einsteiger sehr praktisch. Man braucht es nur anzuschließen und auf Knopfdruck beginnt der Countdown. Danach hat man zehn Sekunden Zeit, den Raum zu verlassen. Das Kabel ist ausreichend lang, um es an eine beliebige Hörposition zu stellen. Leider kann man nicht mehrere Einstellungen speichern und nach Belieben wechseln. Das wäre bei mehr sehr praktisch, da ich mal vorne am PC sitze und Musik höre, mal in der Mitte meines Bettes sitze und Spiele in DTS genieße oder ganz hinten liege und mir einen Film ansehe. Ich empfehle aber generell sich selbst die Zeit zu nehmen und die Lautsprecher nach eigenen Bedürfnissen zu konfigurieren.
Das Mikro konfiguriert Lautstärke jedes Lautsprechers und des Subs. Außerdem stellt es einen empfohlenen Equalizer zu Verfügung für eine naturgetreue Wiedergabe. Ich bevorzuge bei meinen Lautsprechern den EQ auszuschalten, aber dazu mehr bei "Sound".
____________________
____________________

Bild:

Wie bereits erwähnt testete ich gezwungenermaßen nur HD-Quellen. Ich erspare mir hier die Testobjekte aufzulisten. Fakt ist, dass das Bild unverfälscht und zur richtigen Zeit am Fernseher flimmert. Mehr muss man hier nicht sagen.
Der Receiver ist HD-fähig, 3D-fähig und leitet sogar schon Bilder in Ultra-HD Auflösung. Schade nur, dass es noch nicht einmal Fernseher mit so einer Auflösung gibt, aber besser zu viel als zu wenig.^^

Menü:

Das Menü ist glücklicherweise nicht nur am Display des Receivers vorzufinden, sondern auch am HD-TV. Das Menüdesign ist zwar nicht zeitgemäß, aber das soll uns nicht vom Kauf abhalten. Zu Beginn ist die Menüsprache auszuwählen, wobei das Menü am Display englisch und relativ unübersichtlich bleibt. Am TV sieht das schon anders aus. Mit den Tasten "Setup" und "Option" lassen sich alle benötigten Einstellungen vornehmen.

____________________
____________________

Sound:

Nun zum wichtigsten Teil der Rezension. Ich werde ihn in mehrere Unterteilungen gliedern, um den Kernpunkt möglichst ausführlich und treffend zu beschreiben.

Leistung:

Was am Foto nicht zu sehen ist, ist die Eingangsleistung. Die steht eigentlich auf der Rückseite des Receivers und beträgt 250 W. Das ist eigentlich schon ausreichend für Kinofeeling. Als Einsteiger habe ich mich oft gefragt, wofür diese Leistung eigentlich reicht, damit ich mir keine überdimensionierten Lautsprecher kaufe, die mir dann im Clipping ersticken. Für Einsteiger: Bei Clipping ist der Receiver an seiner Leistungsgrenze und je lauter man aufdreht, desto mehr wird der Hochtöner gegrillt und geht schlussendlich kaputt. Eine Todsünde für Verstärker und Lautsprecher.
Man muss nicht zu einem Würfelbrüllerset greifen. Was hätte es auch für einen Sinn, sich so einen Verstärker zu kaufen und dann Würfelbrüller draufzuhauen. An meinen Yamaha laufen im Frontbetrieb die Magnat Monitor Supreme 800, der 250er als Center und die 100er als Rear. Der Receiver bringt trotzdem noch alle an ihr Limit, ohne selbst richtig heiß zu werden. Allerdrings spielt er schon ziemlich am Rande des Möglichen, wenn ich mal wieder Kino- oder Discofeeling brauche. Der RX-V475 hätte da noch ein paar Kraftreserven, aber dafür reichte bei mir die Kohle nicht. Wer also Lautsprecher dieser Größe betreiben möchte, ist mit dem 375er noch gut bedient. Für ein Setup aus lauter Standlautsprecher eignet sich der 475er wohl eher.

Software:

Am Receiver lassen sich viele Einstellmöglichkeiten finden, mit denen man erst gar nichts anfangen kann. Man sollte sich die Zeit nehmen, sich ausreichend mit dem Gerät zu beschäftigen. Ansonsten geht man schnell in den Standardeinstellungen unter und man ist mit dem Klang nicht zufrieden. Es lohnt sich die Möglichkeiten etwas durchzuschalten und notfalls zu googeln, worum es sich dabei handelt. Richtig praktisch ist der "Enhancer", der die Musik viel knackiger und druckvoller rüber bringt, als im Standardbetrieb. Der Menüpunkt "Adaptive DRC" sorgt für ordentliche Dialoge selbst bei niedriger Lautstärke. Finde ich auch sehr praktisch, besonders bei Lautsprechern in der Einsteigerklasse (wie bei mir :D).
Höhen und Bässe sind ebenfalls im Menü einstellbar, sowie Eingangs- und Subwooferlautstärke.
Zudem gibt es noch eine Lippensynchronisation. Dabei werden die Audiosignale manuell oder automatisch versetzt abgespielt, um den Ton bei schlechten Kabeln wieder synchron zu machen. (sinnlos *hüstel*)

Klang:

Wie bereits erwähnt laufen bei mir die 800er als Front, der 250er als Center die 100er als Rear (Magnat Monitor Supreme). Dabei handelt es sich um sehr preis-/leistungsstarke Lautsprecher der Einsteigerklasse. Am Pre-Out hängt der Supreme 301a. Bei mir soll schließlich eine Supernova im Zimmer aufgehen, wenn im Film eine Granate explodiert.^^
Apropo Zimmer.. Ich betreibe alle Lautsprecher in einem ca. 12 m² großen Raum. Die Lautsprecher und Sub sind eigentlich völlig überdimensioniert für diese Raumgröße, aber ich hab's manchmal halt gern laut. Der Boden ist Laminat und darunter Beton samt Betondecke. Soviel zur Raumakustik.
Der Klang ist bei guter Quelle sehr satt, kraftvoll und differenziert. Über den Punkt "Programm" am Receiver lassen sich noch verschiedene Akustikbereiche abdecken. Beispielsweise die "2 CH Stereo", "5 CH Stereo", "Hall in Munich", "Cellar Club" oder "The Bottom Line" für Musik oder "Drama", "Sport", "Actiongame", usw. für Film und Spiele.
In Sachen Musik teste ich alle MP3 Dateien mit 320 kbps über HDMI vom Laptop aus. Für den audiophilen Musikhörer eignet sich das zwar nicht, aber für meine Ansprüche mehr als ausreichend. Ich höre generell jede Musikrichtung, aber der Kernpunkt liegt im elektronischen Bereich. An klassischer Musik brauche ich mich mit meinen Lautsprechern nicht versuchen.^^
Alle Spiele und Filme wurden über die PS3 getestet. Die wichtigsten Exemplare liste ich mal schnell auf. Das sind übrigens auch kleine Empfehlungen von mir, falls ihr noch Spiele oder Filme mit richtig gutem Sound sucht.

Film: Sucker Punch (Blu-Ray, DTS-HD Audio Master), 300 (Blu-Ray, Dolby True HD, englisch), Fluch der Karibik 2 (DVD, DTS)

Ich weiß das sowohl Dolby als auch DTS ein Firmenname ist und kein Tonformat, aber nennen wir es einfach mal Tonformat, da ich gerade keinen anderen Ausdruck weiß und wir ja alle wissen was gemeint ist. Die Tonformate funktionieren alle samt ohne Probleme und werden am Receiver angezeigt. Wenn man dann erst mal weiß, dass man die HD-Tonformate zu Verfügung hat, möchte man von Dolby Digital plötzlich nichts mehr wissen.^^

Spiele: Battlefield 3 (PS3, DTS), Remember Me (PS3, DTS), Need for Speed Shift (PS3, Dolby Digital)

Das sind zur Zeit so meine Diamanten in der Sammlung. Mein Favourite ist Sucker Punch. Der Film hat einen Sound, der mich jedes Mal wieder umhaut. Sobald die Fantasy-Actionszenen beginnen, beginnt für mich die Achterbahnfahrt ins Surroundsounderlebnis.

_________________
_________________

Fazit:

Mit diesem Einsteigerreceiver kann man nichts falsch machen. Nachdem man sich ausreichend damit beschäftigt hat, gibt's eigentlich nichts zu meckern. High-Ender oder die gehobene Mittelklasse wird damit wahrscheinlich nicht glücklich werden. Netzwerkfunktionen, Air-Play und genügend Kraftreserven fehlen dem kleinsten Kerl der Reihe einfach.
Jugendliche, Einsteiger oder Familien, die sich etwas Ordentliches zum fairen Preis anschaffen wollen, sind mit dem Yamaha RX-V375 mehr als ausreichend bedient.

Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich über eine positive Bewertung bzw. eine negative Bewertung mit Kritik sehr freuen. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
Kommentar Kommentare (33) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 11, 2014 1:14 AM MEST


Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3]
Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 23,99

4.0 von 5 Sternen Wo liegen die Schwächen dieses Meisterwerks? Verschafft euch einen Eindruck..., 27. Oktober 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

____________________
____________________

Gameplay:

Steuerung:
Anfangs verlief noch alles gut. Der Charakter steuert sich richtig gut und fast alles lässt sich erklimmen. Leider ist genau da das Problem. An der Umsetzung scheitert’s, denn die Figur beklettert jede Laterne, jeden Zweig und ergreift jeden noch so kleinen Vorsprung, aber macht nicht das, was man möchte. Vor allem bei Verfolgungen wird die Steuerung zum Nervenkiller. Zudem bietet sie kaum Herausforderung. Der „Klettermodus“ liegt auf R1 und sobald man diese Taste hält, muss man nichts mehr machen, als mit dem Stick in die gewünschte Richtung zu drücken. Das wurde in vielen Spielen schon tausendmal besser gemacht.

Spielprinzip:
Das Gameplay konzentriert sich, wie der Name schon verrät, auf unser Assassinen-Dasein und somit auf Geschleiche, Belausche und Mord. Dieses Prinzip kommt bei vielen Spielen zum Einsatz und macht mir normalerweise viel Spaß. Ich bin gerne bereit doppelt so viel reale Zeit zu opfern, um mich unbemerkt wo durchzuschlängeln, obwohl man nicht müsste. Bei AC3 hatte ich kaum Spaß. Sogar bei Far Cry 3 fühlte ich mich mehr wie ein Assassine als hier. Um unbemerkt voranzukommen bleibt einem oft nur EIN Weg. Wer diesen nicht genauso nutzt, wie vom Entwicklerteam beabsichtigt, stirbt bzw. desynchronisiert man. Einmal habe ich es sogar geschafft unbemerkt an mein Ziel heranzukommen. Ich kletterte den Turm hoch und anstatt beim Vorsprung Halt zu machen, zieht er sich auf die Plattform und wird entdeckt. *desynchronisiert und wieder von vorn* Da krieg ich echt das Kotzen.

Kampfsystem:
Zu Kämpfen kommt es bei diesem Titel ebenfalls häufig. Deswegen sollte auch dieses System Spaß bereiten. Tja, Pustekuchen, denn egal mit welcher Nicht-Schusswaffe man kämpft, bleibt einem nicht viel, als mit Kreis zu blocken und anschließend zu kontern. So dürfen es auch gerne 100 Raufbolde sein. Kein Problem. Aber wehe es befindet sich ein Offizier oder ähnliches unter ihnen. Der blockt dann jeden Konter und nach etwa zehn Versuchen is‘ aus die Maus. Die Schusswaffen bieten dann Abhilfe. Also einen Schuss abfeuern, automatisch nachladen lassen und währenddessen könnt ihr ja auf die Toilette gehen, was essen, lernen oder alles zusammen. AC3 lässt euch hier genug Zeit.^^

Upgradesystem:
Jedes Spiel, was nicht gerade ein atemberaubendes Gameplay bietet, braucht als zusätzlichen Motivationsfaktor ein Level-/Upgradesystem. In AC3 besteht dieses aus Geld, diverse Materialien und den Läden in Boston u. NY. So ein System ist zwar vorhanden, aber irgendwie ohne Reiz. Etwa wie ein Auto mit 300 PS und 150 km/h an der Spitze. Mit Geld kann man sich neue Kleidung oder Waffen kaufen, was aber nicht viel bringt, da man auch so Waffen bekommt, die mit den besten locker mithalten können. Warum soll ich mir so einen Billigdolch kaufen, wenn das Assassinenbeil viel cooler und gratis ist?^^ Kleidung bringt dir keinen Rüstungswert und zumindest ein Modell ist logischerweise gratis. Zudem kommt dann noch unser edles Schiff die Aquila und unsere eigene kleine Siedlung, die sich upgraden lassen. Das ist schon ziemlich geil, aber alles optional und wer wirklich gar nichts dergleichen upgradet kommt locker so durchs Spiel.

Spielflow:
Der Spielflow ist ziemlich erbärmlich. Vor allem die ersten paar Stunden ziehen sich wie zäher Kaugummi am Schuh. Halbwegs spaßige Nebenmissionen kommen erst im Spielverlauf und die Storymissionen kann man schmeißen. Die verlaufen nämlich meist so: zur Mission laufen, Ladebildschirm, Cutscene mit In-Game-Grafik, Ladebildschirm, von A nach B laufen, fünf Minuten langweiliges Gameplay, Ladebildschirm, Cutscene mit In-Game-Grafik, Ladebildschirm und Ende. So schließt sich der Kreis

Allgemein:
Bei den Hauptmissionen wurde klar versagt. Die ganzen Nebenmissionen bieten einen kleinen Hoffnungsschimmer auf eine spaßige Zeit, aber wirklich brauchen tut man die nicht, denn man bekommt kaum etwas für erledigte Dienste. Das einzige, was ich positiv in Erinnerung habe, sind die Schiffsmissionen. Die bieten Freiraum, ein ordentliches Kampfsystem und einen upgradebaren Charakter (Schiff). So müsste das ganze Spiel aufgebaut sein. Vielleicht beim nächsten Mal. AC4 ahoi!

Fazit:
Das Gameplay ist ein klarer Schwachpunkt der AC-Reihe und ich kann nicht behaupten, dass AC3 eine Ausnahme macht oder sich auf dem Höhepunkt der Serie befindet. Teilweise trieb mich das Game zur Weißglut, so schlecht musste manche Stelle spielerisch gelöst werden. Keine Struktur, kein System, kein Sinn, kein Spaß. Nichts. Ich habe mit AC3 angefangen, weil es angeblich Far Cry 3 so ähnlich sei. Da wurde ich bitter enttäuscht. Es ist mir ein Rätsel, wie derselbe Publisher so unterschiedlich gutes Gameplay entwickeln kann. Sorry, wenn ich so oft mit FC3 vergleiche, aber das bot mir bisher das beste Gameplay in einem Open-World-Game.
7/25 Punkte
____________________
____________________

Story:

Handlung (OHNE Spoiler):
Neulinge werden ins kalte Wasser geworfen und werden die ersten paar Sequenzen keine Ahnung haben, was abgeht und diesen „Aha-Effekt“ nach ein paar Stunden möchte ich euch nicht wegnehmen. Deswegen spare ich mir die Handlung. Es sei gesagt, dass sie komplizierter aussieht, als sie ist und spielt etwa im 18. Jahrhundert. Der Verlauf bringt ein paar spannende Wendungen mit sich.

Geschichtlicher Hintergrund:
Der geschichtliche Hintergrund macht das Spiel auf jeden Fall interessanter. Zwar stimmt in der Geschichte an sich nicht viel mit der realen überein, aber für Sozialhistoriker wird viel geboten. AC3 fängt die Gesellschaft und die Verhaltensweisen der damaligen Leute perfekt ein.

Inszenierung:
Naja, ganz überzeugt haben mich die leblosen Dialoge nicht immer. Die Inszenierung war Mal mehr Mal weniger gut. Was meine ich mit Inszenierung? – Es ist ein extremer Unterschied, ob zwei stereotypische Neuzeitmänner im Wirtshaus sitzen und sich über etwas unterhalten, oder ob sie hysterisch in der Gegend rumlaufen, der Dialog mit Geige, Kontrabass und Trommeln hinterlegt ist und vielleicht im Hintergrund noch Zivilisten darauf reagieren. Da käme schon eher Stimmung auf.

Fazit:
Die Story hat sich durchaus als spannend und durchdacht erwiesen. Leider lässt die Inszenierung zu wünschen übrig. Ich möchte schon mit dem Protagonisten mitfiebern können und mich hineinfühlen.
19/25 Punkte
____________________
____________________

Atmosphäre:

Soundtrack:
Die musikalische Untermalung hätte mir an sich sehr gefallen. Leider kommt sie zu selten zum Einsatz. Mal Orchester und mal ein Chorgesang wäre zeitgemäß und wurde kreativ und professionell komponiert. Über die lange Spielzeit und den zahlreichen, geskripteten Missionen wurde der Soundtrack leider viel zu wenig eingebunden.

Umgebung:
Was sorgt für eine atmosphärische Spielwelt? – Hüpfende Hasen im Schnee, ängstliche Hirsche in den Wäldern, spielende Kinder in den Städten, patrouillierende Wachen, singende Schiffskameraden, reißende Stürme auf See, und und und… Die Liste ist bei diesem detailreichen Werk endlos. Well done, Ubisoft.

Sprecher:
Der meiner Meinung nach zweitschlechteste Punkt ist die unauthentische, gefühlslose Vertonung. Zuerst wollte ich meine Englischkünste wieder ein bisschen auffrischen, aber nach etwa zwei Stunden langweiligem Gelaber habe ich mich entschlossen, die deutsche Synchro zu testen. Die war ausnahmsweise besser, aber auch nicht immer gut. Ausnahmen bestätigen die Regel. Entweder die Gestik und Mimik fehlt komplett, obwohl der Sprecher voll abgeht oder umgekehrt. Not so well done, Ubisoft.^^

Setting:
AC 3 spielt etwa im Jahre 1750 und da steckt in Sachen Atmosphäre viel Potenzial dahinter. Das wurde auch gut genutzt. Der Flair dieser geschichtlichen Epoche kommt gut rüber, aber um die Atmo zu fühlen, muss man das Spiel einfach selber spielen.

Fazit:
Atmosphäre wird bei Assassins Creed 3 groß geschrieben. Eine lebendige Umgebung und eine cooles Setting sorgen für ordentlich Feeling. Leider kommt der eigentlich gute Soundtrack selten zur Geltung und der schlimmste Punkt ist hier die Stimmenvertonung. Die englischen Sprecher schlafen fast schon ein. Da braucht sich ausnahmsweise die deutsche Synchro nicht verstecken. Aber auch diese ist in Schulnoten nicht mehr als ein Befriedigend.
20/25 Punkte
____________________
____________________

Technik:

Grafik:
Die Weitsicht ist aufgrund der Aussichtspunkte extrem gut. Auch die Texturen kann man sich für PS3-Verhältnisse gut geben. Kantenflimmern hält sich in Grenzen, ist aber trotzdem oft vorhanden. Der größte Kritikpunkt ist der andauernd flackernde Schatten. Gerade bei Nahaufnahmen kommt der gut zur Geltung.^^ Zum Schluss noch was Positives und zwar das recht realistische Wasser.

Sound:
Hi-Fi-Liebhaber kommen glücklicherweise auf ihre Kosten. Die Effekte sind größtenteils satt und kräftig. Ebenso die Stimmvertonung ist zumindest in technischer Hinsicht professionell. Sowohl in Englisch als auch in Deutsch. Musik kommt leider selten zum Einsatz, aber wenn sie vorkommt, sind Stimmen, Effekte und Musik gut abgestimmt und harmonieren miteinander. Zu guter Letzt noch die Ortung, an der es nichts zu bemängeln gibt. Surroundsound funktioniert, wie er soll und die Stimmen wandern durch den Center. Der Sound erlaubt sich kaum Fehler. Wer über die nötige Technik verfügt, genießt das Spiel sogar mit DTS-Verfahren. Was mich gestört hat, waren die paar Tonaussetzer, die man leicht verkraften kann.

Umfang:
Der Umfang ist, wie von Ubisoft gewohnt, sehr preiswert. Der Singleplayer nimmt bei den meisten Spielern etwa 20 bis 25 Stunden ein. Trophäen-Jäger dürfen sich auf etwa 80 Stunden Spielzeit freuen. Nach dem Einzelspieler wartet der Multiplayer auf euch, bei dem man zumindest mal reinschauen kann. Das hab‘ ich mir aber geschenkt. :D Wer wirklich nicht genug bekommt von AC, gönnt sich die kostenpflichtigen DLCs.

Bugs:
Wie bereits erwähnt, kommt es ab und an zu kleinen Tonaussetzern. Ein viel größeres Problem sind die vielzähligen Glitches, die sich durch das umfangreiche Klettersystem ergeben. Oft springt man einfach gegen Wände oder das Game reagiert auf eine „Balancestelle“ wie auf normalem Boden bis man irgendwann vom beispielsweise Baumstamm glitcht. Solche Fehler lassen sich leider nicht so einfach nachpatchen oder vermeiden und stören den Spielspaß gewaltig. Das muss man in Kauf nehmen.

Stabilität:
Das Game ist mir nie abgestürzt und es kam auch kaum zu Rucklern. Lediglich am Ende jedes richtigen Ladebildschirms ruckelt es deutlich, aber wen stört das schon, wenn sich das Spiel keinen Fauxpas erlaubt.

Fazit:
Die Technik ist alles in allem, wie erwartet, über dem Durchschnitt. Umfang und Sound treiben den Durchschnitt nach oben, während sich die Grafik dank Schwächen und Stärken ausgleicht. Richtige Bugs waren kaum zu vernehmen. Viel mehr nervige Glitches. Ebenfalls die Stabilität sticht positiv heraus.
22/25 Punkte
____________________
____________________

Gesamtbewertung:

Wie von einem High-Budget Titel zu erwarten befindet sich die Technik auf hohem Niveau. Der Fokus des Games liegt meiner Meinung nach primär bei der Atmosphäre und sekundär bei der Story. So leid es mit tut, aber das Gameplay kann man in die Tonne treten. Nur weil ein Spiel, vieles richtig macht, macht es nicht alles richtig und das Gameplay gehört nun mal nicht zum „vieles richtig“. Vor allem Berufstätigen oder Studenten kann ich den Titel nicht empfehlen. Er bereitet mehr Sorgen als Spaß und wird viel zu sehr künstlich in die Länge gezogen.

Für Assassins Creed 3 gibt’s von mir 68/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 4 Sterne-Wertung und hebt sich vom Durchschnitt ab. Wer also noch am Überlegen ist: Es gibt Besseres. Alternativen für eine bessere Gameplay-Umsetzung im Stealth-Genre wäre Far Cry 3, AC 2 oder Metro: Last Light. Ich weise nochmal darauf hin, dass das nur meine Meinung ist und ich mit schlechter Spielkritik keinesfalls Fans der Reihe angreifen möchte. Jeder soll spielen, was er möchte.;) Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8