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Rainer

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Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II PZD Objektiv für Sony
Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II PZD Objektiv für Sony
Preis: EUR 342,00

4 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Universalobjektiv für Urlaub? Leider Nein - die neuen Hosentaschenobjektive sind da, 19. Juli 2011
===Universalobjektiv für Urlaub? Leider Nein - die neuen Hosentaschenobjektive sind da
Hallo,
seit einem Monat teste ich das 18-270 PZD. Ich bin Amateurfotograf, fotografiere seit 15 Jahren, bin beim Fotoclub, lese gerne Foren und Testberichte und kaufe mir dann alle paar Jahre eine neue Kamera.

Das Wichtigste für mich:
* ein kleines kompaktes Fotoset dass ich gerne mitnehme und immer dabei ist
* unkompliziert schöne JPGs
* ein guter Stabilisator gegen das Mikroverwacklen (vor allem im Tele)

===Motivation : im Urlaub will ich wenig schleppen und trotzdem alle Brennweiten dabei haben

Dafür gibt es mehrere Lösungen:
* das kleinste und leichteste Universalzoom (10-15x): ich habe das mehrfach ausgezeichnete aber teure 18-270 PZD gewählt, da ich keine Kompromisse eingehen wollte. An meiner Sony a33 wiegt das extrem leichte Spiegelreflex-Set doch stolze 900 Gramm.
* eine Bridgekamera, die zwar noch mehr Zoom bringt (z.B. 24x) aber genauso den Hals umschlingt, herumbaumelt und auffällt (meine SZ-30 MR ist die Einzige die hosentaschentauglich ist und 226 Gramm wiegt)
* oder ein Hosentaschenset bestehend aus zwei "Objektiven": ein 4x Low-Light-High-End (XZ1) und ein Tele (SZ-30MR), zusammen 500 Gramm

===Zusammenfassendes Testergebnis: im Telebereich gleich gut wie SZ-30MR, im Normalbereich gleich gut wie XZ1

Zum Verständnis meines Tests: ich vergleiche das 18-270 PZD gegen die SZ-30MR mit der XZ1.
Dabei vergleiche ich JPGs (kein RAW) am Full-HD-Plasma abgespielt über eine Sony PS3 per HDMI (mehr Auflösung bringt kein Laptop zusammen).

Ergebnis:
im Telebereich (5-15x) sehe ich bei Sonnenschein zwischem SZ-30MR und 18-270 PZD keinen Unterschied. Sorry, ich habe verschiedene Brennweiten probiert, verschiedene Motive - ich sehe keinen Unterschied. Ich sehe ansprechende Bilder mit guter Schärfe und typisch schönen Farben. Der Stabilisator ist bei beiden extrem gut. Erst wenn die Sonne untergeht wird das 18-270 eine Spur besser, weil die Spiegelreflex durch höher gewählte ISO-Zahlen weniger verwackelt (anlehnen oder ein Stativ hilft) und die Spiegelreflex ab ISO 800 weniger rauscht.

Im Normalbereich (1-4x) macht meine Olympus XZ1 gleich gute wenn nicht noch schärfere Bilder wie das Universalobjektiv. Vorsicht: abgeblendet (am besten um 3 Blenden auf f8) performt das 18-270 sehr gut. Da die XZ1 ein f1,8-2,2 bringt, kommt die Spiegelreflex trotz besserer ISO-Zahl nicht mit. Die XZ1 ist vergleichbar mit der noch kleineren Canon S95 oder der weitwinkeligen 16:9 Panasonic LX5, hat aber im Tele die lichtstärkere Blende 2,2 bei 112 mm (Vollformat) und liefert damit auch noch ein Bokeh (gewollte Tiefenunschärfe) das einem DSLR-Kitobjektiv entspricht.

Zusammenfassung: im Urlaub habe ich in Zukunft statt einer schweren baumelnden auffälligen Spiegelreflex mit 18-270 in meinen Hosentaschen zwei Kompaktobjektive: XZ1 und SZ-30MR um ca. den halben Preis.
Die Low-Light-XZ1 für den Normalbereich (4x Zoom deckt 80% der Anwendungsfälle ab, inklusive Panorama 85%) und
für die restlichen 15% Tele-Anwendungsfälle das 24x Tele SZ-30MR. Mit 24x hängt es das 18-270 ab, liefert eine Zweitkamera für die Frau und bietet mit dem Zweitakku eine Notreserve.

===Meine Prognose für die Zukunft: klein, leicht und immer dabei ist die Zukunft: Top-Handy mit Low-Light-Kompakt und Tele-Kompakt

Das iPhone 4 ist die Kamera, welche die meisten Bilder im Web publiziert. Das Handy Samsung Galaxy S2 ist noch einen Tick besser und auf dem Niveau einer sehr guten Kompaktkamera. Die Hosentaschenkameras XZ1, S95, LX5 liefern selbst nachts in beleuchteten Innenräumen die Qualität einer halsumschlingenden Micro Four Thirds oder einer DSLR mit Kit. Und eine SZ-30MR schlägt im Telebereich bei Sonnenschein die DSLR-Universalobjektive mit 24x. Im Portraitbereich bleibe ich bei meiner goßen Sony a33. Mein 50/1,8 und das 50-150/2,8 liefern selbst bei Dunkelheit superscharfe Bilder mit tollem Bokeh. Allerdings hat meine DSLR aufgrund der Größe sonst nicht mehr viel Einsatzberechtigung.

Für Pixelpeeper ist dieser Erfahrungsbericht sicherlich nichts. Zur Entlastung der Spiegelreflex: laut Photozone performt das 18-270 PZD im Normalbereich abgeblendet sehr gut 4,3* und im Tele ok 3,5* bis brauchbar 3*. Das erklärt vielleicht, warum mir und meiner Partnerin die Bilder gleichwertig erscheinen.

Der Detailauflösungsunterschied zwischen "offen" (f3,5-f6,3) und abgeblendet (f8-f11) ist mit freiem Auge bei direkten Vollbildvergleich sofort sichtbar. Das 18-270 kann abgeblendet mit sehr guten 3x Zooms mithalten (ich habe das Kit 18-55 und das Tamron 17-50 verglichen). Es ist durch f8 allerdings auf Sonennaufnahmen beschränkt und in Kirchen (offen) weniger zu empfehlen.

Aus Gewichtsgründen habe ich mich für das Set XZ1 mit SZ-30MR entschieden. Da ich mich schweren Herzens von dem 18-270 getrennt habe gebe ich ihm jedoch 4* (wobe ich es nach wie vor für das beste Universalobjektiv halte).

Falls Sie ein günstiges Universalobjektiv auf Ihre hochwertige Spiegelreflex schrauben wollen - kaufen Sie sich eine Kompaktset und überweisen sie den Rest des Geldes an mich. Da haben Sie schönere Fotos, einen Steckplatz für ein exzellentes Objektiv frei und ich etwas von meiner Rezension. :-)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 17, 2011 5:29 PM MEST


Olympus SZ-30MR Digitalkamera (16 Megapixel, 24-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) silber
Olympus SZ-30MR Digitalkamera (16 Megapixel, 24-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) silber

46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good bye Universalobjektiv - die neuen Hosentaschenobjektive sind da, 18. Juli 2011
===Good bye Universalobjektiv - die neuen Hosentaschenobjektive sind da
Hallo,
seit einer Woche teste ich die SZ-30MR. Ich bin Amateurfotograf, fotografiere seit 15 Jahren, bin beim Fotoclub, lese gerne Foren und Testberichte und kaufe mir dann alle paar Jahre eine neue Kamera.

Das Wichtigste für mich:
* ein kleines kompaktes Fotoset dass ich gerne mitnehme und immer dabei ist
* unkompliziert schöne JPGs
* ein guter Stabilisator gegen das Mikroverwacklen (vor allem im Tele)

===Motivation : statt einem schweren Spiegelreflex-Universalobjektiv eine Tele-Kompaktkamera

Ich wollte statt meinem schweren Universalobjektiv eine kleine leichte Kompaktkamera für den Telebereich.
Die SZ-30MR hat ein extremes 24x Zoom, war trotzdem bei der Bildqualität laut mindestens 6 Testberichten immer vorne (chip.de, testberichte.de) , und wiegt nur 226g (die Hälfte der Bridgekamera mit denen sie verglichen wird). Damit hat sie als einzige die Größe einer Kompaktkamera mit der Qualität und dem Zoom einer Bridgekamera. Vergleichbar in Größe und Qualität wäre vielleicht eine Canon SX220. Allerdings liefert die nur ein 14x Zoom. Deswegen habe ich die SZ-30MR sofort bestellt.

===Zusammenfassendes Testergebnis: im Telebereich gleich gut wie mein Universalobjektiv, im Normalbereich eher eine Low-Light-High-End-Kompaktkamera verwenden

Zum Verständnis meines "unfairen" Tests: ich vergleiche das sehr leichte Universalobjektiv 18-270 PZD (15x Zoom. mehrere Auszeichnungen, angeblich bestes Universalobjektiv 2011) an einer modernen Spiegelreflex (Sony a33) gegen die SZ-30MR.
Dabei vergleiche ich JPGs (kein RAW) am Full-HD-Plasma abgespielt über eine Sony PS3 per HDMI (mehr Auflösung bringt kein Laptop zusammen).

Ergebnis:
im Telebereich (5-15x) sehe ich bei Sonnenschein zum 18-270 keinen Unterschied. Sorry, ich habe verschiedene Brennweiten probiert, verschiedene Motive - ich sehe keinen Unterschied. Ich sehe ansprechende Bilder mit guter Schärfe und Olympus typisch schönen Farben. Der Stabilisator ist bei beiden extrem gut (bei 600mm ist ein Freihandportrait bei Sonnenlicht möglich). Erst wenn die Sonne untergeht wird das 18-270 sichtbar besser, weil die Spiegelreflex durch höher gewählte ISO-Zahlen weniger verwackelt (anlehnen oder ein Stativ hilft) und die Speigelreflex ab ISO 800 weniger rauscht.

Im Normalbereich (1-4x oder 18-72mm) fällt die SZ-30MR sichtbar ab. Da ist das 18-270 sichtbar schärfer. Allerdings macht da meine Olympus XZ1 gleich gute wenn nicht noch schärfere Bilder wie das Universalobjektiv. Und da die XZ1 ein f1,8-2,2 bringt, kommt die Spiegelreflex trotz besserer ISO-Zahl nicht mit. Die XZ1 ist vergleichbar mit der noch kleineren Canon S95 oder der weitwinkeligen 16:9 Panasonic LX5, hat aber im Tele die lichtstärkere Blende 2,2 bei 112 mm (Vollformat) und liefert damit auch noch ein Bokeh (gewollte Tiefenunschärfe) das einem DSLR-Kitobjektiv entspricht.

Im Weitwinkelbereich war nach 4 stündigem Test positiv überrascht: die 24 mm bringen wesentlich mehr Bildauschnitt als meine XZ1 mit 28mm und der Schärfeunterschied ist gering. Der Panoramamodus MANU im HOCHFORMAT (6 MPix, nicht das Standard Querformat mit 3 MPix!) der SZ30MR ist unglaublich gut: meine hochgelobte a33 schafft zwar 12 MPixel Panoramas, aber im Vollbild sieht die SZ30MR kontrastreicher und schärfer aus. Und meine superscharfe XZ1 bringt nur 3 Mpixel Panoramas mit viel Ausschuß und liegt im Vollbild gleich. Sie aktivieren den Hochformatmodus durch Taste "nach oben".

Zusätzlich gibt es noch echte 360 Grad im Modus MANU-Full. Das lange Foto mit 7 MPix ist zwar merkbar unschärfer aber ein bequemes beeindruckendes Superpanorama. Durch die 24mm Panoramas im Hochformat ist die SZ20MR nun meine bevorzugte Weitwinkelkamera. Damit ist für mich kein teures schweres Tamron 10-24 mehr notwendig. Außer Sie wollen Architekturaufnahmen verkaufen.

Die Kamera liefert bei 16 MPix und 8 MPix völlig idente Qualität selbst beim Pixelpeeping. Also gleich auf Highspeedmodus "2" stellen (8MPix) und mit 5 frames per second und Pre-Fokus springende Motorradfahrer ohne Qualitätsverlust mit 200mm fotografieren. Geht auch. Da steigen zwei Jahre alte DSLRs aus.

Zusammenfassung: im Urlaub habe ich in Zukunft statt einer schweren baumelnden auffälligen Spiegelreflex mit 18-270 in meinen Hosentaschen zwei gleichwertige Kompaktobjektive mit wesentlich mehr Brennweite: XZ1 und SZ-30MR um ca. den halben Preis.
Die super scharfe Low-Light-XZ1 für den Normalbereich (4x Zoom deckt 80% der Anwendungsfälle ab%) und
für die restlichen 20% Weitwinkel/Pano und Tele-Anwendungsfälle das 24x Tele der SZ-30MR. Mit 24x hängt es das 18-270 ab, ersetzt mit dem 24mm Hochformatpanorama das Weitwinkelobjektiv, liefert eine Zweitkamera für die Frau und bietet mit dem Zweitakku eine Notreserve.

===Meine Prognose für die Zukunft: klein, leicht und immer dabei ist die Zukunft: Top-Handy mit Low-Light-Kompakt und Tele-Kompakt

Das iPhone 4 ist die Kamera, welche die meisten Bilder im Web publiziert. Das Handy Samsung Galaxy S2 ist noch einen Tick besser und auf dem Niveau einer sehr guten Kompaktkamera. Die Hosentaschenkameras XZ1, S95, LX5 liefern selbst nachts in beleuchteten Innenräumen die Qualität einer halsumschlingenden Micro Four Thirds oder einer DSLR mit Kit. Und eine SZ-30MR schlägt im Telebereich bei Sonnenschein die DSLR-Universalobjektive mit 24x. Im Portraitbereich bleibe ich bei meiner goßen Sony a33. Mein 50/1,8 und das 50-150/2,8 liefern da superscharfe Bilder mit tollem Bokeh. Allerdings hat meine DSLR aufgrund der Größe sonst nicht mehr viel Einsatzberechtigung.

Für Pixelpeeper ist dieser Erfahrungsbericht sicherlich nichts. Zur Entlastung der Spiegelreflex: laut Photozone performt das 18-270 PZD im Normalbereich abgeblendet sehr gut 4,3* und im Tele ok 3,5* bis brauchbar 3*. Das erklärt vielleicht, warum mir und meiner Partnerin die Bilder im Telebereich gleichwertig erscheinen. Schlussfolgerung: warum sollte ich im Urlaub das Doppelte herumtragen und auch noch das Doppelte bezahlen?
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 22, 2012 12:30 PM CET


Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz
Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz
Wird angeboten von Luzern-D
Preis: EUR 222,99

37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompaktkamera in Spiegelreflexqualität mit lichtstärkstem 4x-Zoom, 10. Februar 2011
Vielleicht überlegen Sie gerade, ob die XZ1 die richtige Kamera für Sie ist.
Da ich in letzter Zeit (zum Leidwesen meiner Freundin) einige Kameras ausprobiert und intensiv recherchiert habe, kann ich Ihnen möglicherweise ein paar Infos über die Stärken und Schwächen geben.

Wer ich bin? - ein ambitionierter Amateurfotograf der gerne Ausflüge und Urlaube fotografiert.
Alle paar Monate mache ich einen Fotokurs, lese ein Fotobuch oder gehe ins Fotostudio.
Video, RAW und Photoshop nutze ich selten.

Meine Spiegelreflex ist super, aber das Baumeln am Hals ist lästig und der Fotorucksack noch lästiger.
Wieviele Spontanfotos habe ich deswegen schon verpasst!
Ich mag Kompaktkameras, da sie immer dabei sind.

Gut, eine Kompakte musste her, die auch den Sichttest an meinem knackscharfen Full-HD-Fernseher übersteht.
Bei Sonnenlicht können das alle relativ gut.

Bei schwachem Licht (bewölkter Winterhimmel, Innenräume) reduziert sich die Staffel allerdings auf folgende kurzzoomige (4-7x) Kameras:
XZ1, LX5, P7000, G12, S95 und die EX1 (sortiert nach meinem Ranking).

Die XZ1 hat bei dpreview.com und bei digitalkamera.de bestens abgeschnitten (Gold-Award). Deswegen mag ich darüber hier auch nicht schreiben.

======Was die Tests aber teilweise verheimlichen sind die Featues der XZ1, die sie für mich aus der Staffel herausstechen lassen:

1.) das momentan lichtstärkste Objektiv - ideal für Innenräume
Die XZ1 liefert die Blende 1.8 bei 28mm, 2.2 bei 100mm und 2.5 bei 112mm. Da kann selbst mein bisheriger Favorit die LX5 nicht mit. Zum Vergleich - ältere Spiegelreflexkameras mit Kit-Objektiv (18-55/3,5-5,6, ISO 1600) liegen bei 18mm schon 2 Blenden hinter der XZ1 und bei 55mm sogar 3. Und die XZ1 liefert trotz Offenblende auch scharfe Fotos.

2.) das Bokeh (gewünschter verschwommener Portrait-Hintergrund wie im Kino)
Ja, auch wenn es keiner glaubt bevor er die Fotos auf "dpreview" gesehen und die Kritik dort gelesen hat. Auf meinen Testfotos hat die XZ1 bei 112mm/2.5 nahezu das gleiche Bokeh wie mein Spiegelreflex-Kit bei 55mm/5,6 (entspricht 83mm). Mit meinem 50mm/1,8 kommt sie aber bei weitem nicht mit. Aber Photoshop kann auch Hintergründe freistellen. Zu bemerken ist das flexiblere 4x Zoom statt dem üblichen 3xZoom der Kit-Objektive.

3.) Die Panoramafunktion erlaubt spektakuläre Landschaftsaufnahmen ohne Schlepperei
Die aus 3 Bildern zusammengesetzten Panoramafotos haben leider manchmal kleine Fehler. Und es dauert ca. 20 Sekunden bis das Bild zusammengestzt ist - beim Testen wollte ich die hübsche Joggerin fotografieren - Pustekuchen. Da ist meine A33-Spiegelreflex dagegen pfeilschnell und liefert nahezu 100% Ergebnisse. Allerdings ist die Funktion auf der XZ1 mit all Ihren Schwächen so gut, dass man kein schweres Weitwinkelobjektiv herumschleppen muss. Die erzielbare Brennweite ist weit unter meinem Tamron 10-24mm, also bei vielleicht unglaublichen 6-8mm. Wer perfektes Weitwinkel will sollte zur LX5 mit 24mm greifen (mit dem klobigen Adapter schafft es echte 18mm).

4.) Hosentaschengröße - immer dabei
Die P7000, G12 und die EX1 passen in die Brusttasche eines Hemdes. Aber nicht in eine Hosentasche wie die S95, LX5 und XZ1.
Die XZ1 benötigt allerdings eine große Stoffhosentasche (keine Jean), aber sie paßt.
So, jetzt werde ich in Zukunft nicht mehr sagen: "Hätte ich doch meine Spiegelreflex dabei!"

=====Wozu brauche ich dann noch eine andere Kamera?

4x Zoombereich reicht
Ich habe nachgezählt: 70% meiner Fotos liegen im 3x Zoom-Bereich, 85% im 4x Zoom-Bereich der XZ1. Tut man die +3% Panoramofotos dazu und spart man sich ein 8x Tele durch nähergehen oder durch ein akzeptables Digital Zoom dann liegen 95% der Fotos in ihrem Zoombereich.

Eine Spiegelreflex macht bei mir nur mit einem Universal- (18-270mm) oder Spezialobjektiv Sinn. Das 18-55er Kit werde ich verkaufen da es von der XZ1 in kompakterer Form ersetzt wird.
Für Videos ist die A33 durch Full-HD und den Klappschirm etwas besser. Und sie fokussiert schneller und das Panorama ist präziser. Aber die XZ1 macht für mich gleichwertige Fotos und ist immer dabei.

Meine Systemkamera GF1 ist zwar nur ein Jahr alt aber kommt da leider gar nicht mehr mit. Die GF1 ist zwar echt scharf, aber vereint das lästige Baumeln am Hals mit durchschnittlicher ISO-Zahl (ca. gleiche 1600 wie die XZ1). Durch das lichtstarke Objektiv und die Kompaktheit ist die XZ1 aus meiner Sicht die bessere Wahl als eine Systemkamera oder eine Spiegelreflex mit 3x Zoom-Kit. Qualitätsunterschiede kann ich ohne Pixelpeeping nicht erkennen. Da machen Verwackeln, schlechte Kameraeinstellungen oder eine Nachbearbeitung wesentlich mehr aus.

Gut zusammenpassen würden aus meiner Sicht:
1.) XZ1 allein
2.) XZ1 mit einer Zoom-Kompaktkamera für sonnige Urlaubsfotos: z.B. die XZ1 links, und die TZ10 in der rechten Hosentasche - klein, günstig, super stabiles Tele, ersetzt Zweitakku, Zweitkamera für Frau, kann alles.
3.) XZ1 mit einer guten DSLR und einem sehr guten Universalobjektiv (18-250 oder 18-270), dazu ein 50/1,8 für Portrait und dunkle Events (damit meine ich Hochzeitsfotos in der Kirche und Parties ;-) und eventuell ein 2,8er Tele für Sport.

Zusammengefasst: für mich ist das Ding eine technische Revolution. Eine "Kompaktkamera auf Spiegelreflexniveau mit dem lichtstärkstem 4x-Zoom und Bokeh" hat es bisher noch nicht gegeben. Ich bin gespannt, ob Ende 2011 diese Art von Kameras den System- und Spiegelreflexmarkt aufgeräumt hat.

Bis dahin werde ich auch wissen, ob ich die XZ1 oder die A33 mehr verwende.
Ich freu mich auf eine schöne Fotozeit.
Gut Licht!

======Ein paar Tipps für die, welche die XZ1 schon haben:

Geschwindigkeit: Das Problem ist der Autofokus mit der üblichen aber brauchbaren Auslösezeit von 1/2 Sekunde. Wenn man vorher scharf stellt ist die Auslöseverzögerung von 70 Millisekunden flott. Und die Speicherkarte SanDisk Extreme III 30 MB/s speichert erstaunlich schnell.

Grund-Einstellungen: die JPEG-Qualität steht anfangs nur auf "N". Man sollte unbedingt "F" wie "fine" wählen. ISO-Auto regelt im Program-Modus erst bei 1600 ab (800 wäre besser). Wenn einem Profi das zuviel Rauschen ist kann man ohne Geschwindigkeitsverlust in RAW fotografieren und nachher Software verwenden. RAW-Fotos erlauben auch eine nachträgliche Umwandlung innerhalb der Kamera (z.B. Dramatic Tone") - das macht im Urlaub Spass.

Blitz: Ich habe einen Metz 54-Blitz, den man angeblich für alle Kameras (Sony, Canon, Nikon,..) per Adapter verwenden kann. Der Olympus-Adapter überträgt aber kein TTL sondern löst nur aus.
Deswegen entweder den teuren Funkblitz von Olympus, den günstigen Metz 36 oder (eher nicht) den eingebauten Not-Blitz nutzen. Die Kamera ist so lichtstark, dass sie eigentlich keinen externen Blitz braucht.

Verwacklen: Ich habe wie bei der GF1 bei schlechten Lichtbedingungen viele "unscharfe" Ausschußfotos, die in Wirklichkeit verwackelt sind. Der Olympus Bildstabilisator kompensiert angeblich nur 2 Blendenstufen (1/15 sek). Da der Sucher fehlt und man keine Dreipunktauflage mit dem Auge hat (wie bei meiner Spiegelreflex) wackelt die Kamera gerne in beiden Händen. Deswegen die XZ1 wenn möglich auflegen oder anlehnen.

Die Fotos sehen am Full-HD-Fernseher noch besser aus, wenn man sie bildfüllend im Format 16:9 schießt. Dann geht die Auflösung von ca. 10 auf 7,5 MPixel hinunter, weil die Kamera das Bild einfach oben und unten abschneidet (4:3 mit 3648 x 2736, 16:9 mit 3648 x 2056). Allerdings ist das Objektiv und die JPEG-Engine so gut, dass ich mir einbilde, dass die Olympus teilweise "schönere" Fotos als meine A33 mit dem Kit-Objektiv schießt.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2011 7:04 PM MEST


Casio EXILIM EX-FC100 WE Highspeed Digitalkamera (9 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, mechan. Bildstabilisator) weiss
Casio EXILIM EX-FC100 WE Highspeed Digitalkamera (9 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, mechan. Bildstabilisator) weiss

0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Günstig aber wenig sinnvoll, 28. August 2010
Zusammengefasst: ich dachte dass die günstige Casio FC100 um 142€ eine lustige High-Speed-Ergänzung zu meinen vorhandenen Kameras darstellt. Jedoch habe ich kein sinnvolles Einsatzgebiet gefunden.

Nachdem einige renommierte Fachzeitschriften 2009 die Kamera als "Sehr gut", Preistipp und als außergewöhnliches High-Speed-Juwel beschrieben, habe ich diese als Ergänzung zu meiner Panasonic GF1 (mit Objektiven ca.1100 €) und zu meiner Kompaktkamera Panasonic TZ5 bestellt.

Die versprochenen High-Speed-Features funktionieren. Die Verwendbarkeit von Zeitlupenvideo und Serienbildfotos mit Prerecord (nimmt VOR dem Drücken des Auslösers auf) ist durch ein brauchbares Menü gegeben. Jedoch sind die Bilder bei wenig Licht (abends im Zimmer) so verrauscht, dass sie unbrauchbar sind. Diese sind nur als Gesamtes zu löschen. Außerhalb Tageslicht ist die Kamera damit völlig unbrauchbar.

Gut, dann nehme ich sie nur für Tageslicht-Outddoor-Sport. Das Zeitlupenvideo ist allerdings zu vergessen. Meine GF1 hat eine Top-Qualität bei HD-Video mit 1280x780 mit 30 fps und meine Playstation spielt die Zeitlupe in Top-Qualität ab. Die GF1 kann auch noch Continous AF statt Fixfokus mit unscharfen Bilder und nimmt in Dunkelheit spitze auf. Schnellere Zeitlupen habe ich nicht gebraucht. Das Video der FC100 ist damit unbrauchbar. Also sind nur noch High-Speed-Fotos interessant.

Hier wird empfohlen: "Bei den Werkseinstellungen tritt leichtes Bildrauschen auf. Bei folgenden Änderungen verbessert sich die Bildqualität deutlich sichtbar:
Anti-Shake: aus. Qualität: fein Schärfe +1.
Eine Kamera ohne Antishake ist im Jahr 2010 wie ein Dinosaurier. Der Telebereich verwackelt damit gern sobald das Sonnenlicht weniger wird.

Gut, dann probiere ich das Prerecord mit 3 Fotos/Sekunde beim Beachvolleyball. Funktioniert, aber wieder liefert meine GF1 mit Serienbild bei 2,5 Fotos pro Sekunde auf 12 MPix mit toller Optik wesentlich bessere Bilder als die Casio auf 6 Mpix mit Fixfokus. Gut, dann die 30 Fotos pro Sekunde - 6 Mpix gegen die GF1 mit Video 1280x780 = ca. 1 Mpix. Auch hier die GF1 vorne. Da filme ich lieber das Spiel unbemannt mt der GF1 und sehe es mir in Zeitlupe zuhause an. Wo ist nun das Einsatzgebiet der FC100?

Ich suchte einen Fernauslöser gegen Verwackeln oder für "unbemannte" Funkfernauslösung beim Volleyball - gibt es nicht zu kaufen.

Gut, da sie so günstig ist möchte ich sie als permante Unfalüberwachungskamera im Auto installieren. Strombetrieb per USB geht nicht.

Gut, da sie auslösen kann sobald ein Objekt sich bewegt könnte man sie als Überwachungscam verwenden. Die Bewegungsauslösung geht gut, aber man muß die Falle mit Hand vorher scharf stellen. Also ein unbemannter Einsatz ist nicht möglich. Da man dafür eher die Prerecord-Funktion nutzen kann ist das Feature nur in weigen Sonderfällen sinnvoll.

Allem in allem - eine Spielerei die durch HD-Video obsolet geworden ist. Um 300-400 € sind wesentlich bessere Kameras mit HD zu kriegen, die wirklich gute Bilder schießen.
Ich habe die FC100 zurückgeschickt.


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