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Rezensionen verfasst von
monsieur le M (Berlin)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Indigo: Roman
Indigo: Roman
von Clemens J. Setz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Distanz in allen Dingen, 7. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Indigo: Roman (Gebundene Ausgabe)
Viele Lobeshymnen hab ich gelesen, ich weiß nicht, von welcher Zeitschrift die letzte. Immer war es sehr intellektuell & geistreich; es war wichtig. Setz treffe den Kern einer Sache (einer Generation!!), sein Zynismus, sein Spiel sei Zeitgeist & brilliant. Es war trotzdem nicht auf meiner persönlichen Shortlist, & wäre mein Buchclub nicht gewesen, ich hätte vermutlich nie danach gegriffen. Sei's drum. "Indigo" also, das hab ich grade weggelegt, & bin... entnervt.

Schon wieder so ein intellektuelles Heißgebläse, dem man den Stempel "postmodern" aufdrückt, um es rechtfertigen zu können. Pynchon soll ich vorher lesen, um die Tragweite zu begreifen. Die ganzen Spielereien, das In-die-Irre-Führen... Ja, mei. Vielleicht versteh ich auch den österreichischen Schmäh - Augenzwinkern, Augenzwinkern -, nicht... Ja, theoretisch ist das alles möglich. Was ist aber das faktische Haben?

Setz bzw. Seitz ist (1) Mathematiklehrer in einem Institut für Kinder mit dem Indigo-Syndrom; einer Art... Krankheit, die andere Menschen krank macht (um es mal komplett zu vereinfachen); (2) ein Journalist auf der Suche nach verschwundenen Indigo-Kindern; oder (3) eine Mischung aus beiden. Dann haben wir Robert, einen ausgebrannten Dingo, ein Indigo-Twen, der keinen mehr krank macht, weil seine "Werte" im Laufe der Jahre weniger wurden, & er damit "schwächer" in seiner Brennglaswirkung. Seine Freundin hat zwar ein kleines Tablettenproblem, & vielleicht gibt es da einen Zusammenhang, aber wie auch immer. Dazwischen findet sich desweiteren die Familie Stennitzer (in deren Mittelpunkt das nächste Indigo-Kind, Christopher, steht), & noch viele andere wunderliche Charaktere, wie Ferenc bspw. (der mit dem Glühbirnenkopf). Ein bisschen SciFi, ein bisschen Fantasy, durchgemischt mit vielen popkulturellen Verweisen & Gesprächen, wie man sie in der Generation 20+ schon überall auf jeder Party mal gehört hat. Legen wir es noch als Puzzle an, dann haben wir eigentlich eine gute Geschichte. Denn alles ist mysteriös, geheimnisvoll. Man weiß nicht, woher das Indigo-Phänomen kommt; auch nicht, wohin manche Kinder plötzlich verschwinden. Warum reagieren manche Menschen so empfindlich auf Tiere (oder Tierbilder), sobald sie längere Zeit den Indigos ausgesetzt sind oder waren? Was sind das für Schwitzkuren, warum wird Setz bzw. Seitz eigentlich wirklich aus dem Institut entlassen, &c. &c. &c. Die Kette an Fragen, die sich dem Leser im Laufe der Geschichte um den Hals wickelt, ist schier endlos. Kapitel um Kapitel sucht man nach Zusammenhängen, blättert manchmal vielleicht sogar zurück, weil man glaubt, etwas Wesentliches verpasst zu haben - immer ist Setz bzw. Seitz dem Leser einen Schritt voraus.

Was ist bei der Familie Tätzel bspw. wirklich passiert? Worum geht es bei den Interferenzen?
Oder mit anderen Worten: Was hat hier etwas überhaupt mit etwas anderem zu tun?
Aktueller Zwischenstand: nichts mit gar nichts.
Oder anders: Es ist alles ein großer Scherz, ein Augenzwinkern.

Natürlich sind Robert, eine Fiktion in der Fiktion, & Setz bzw. Seitz sich jeweils Spiegelbilder. Der eine malt Tierbilder, dem anderen wird davon schlecht. (Was mich übrigens an "Do Androids Dream of Electric Sheep?" von Philip K. Dick erinnerte, wo vermeintliche Menschen als Androiden entlarvt werden, weil sie unter anderem nicht genügend bzw. keine Empathie für (ausgestorbene) Tiere aufbringen können - auch das ein Querverweis? Möglich). Auch Roberts Freundin Cordula & Setz' bzw. Seitz' Freundin Julia sind sich Spiegelbilder, allerdings wiederum verdrehte (auch Cordula wird schlecht vom Anblick von Tieren während Julia in einem Tierheim arbeitet & manchmal sehr präzise Schilderungen von den Tieren gibt). Alles eine Frage des Mitleids? Eine Infrage-Stellung unserer Gesellschaft, in der gerade Empathie oft Mangelware ist? Immerhin: was täten wir mit Kindern, die so eine Symptomatik aufweisen?

Okay, gekauft. Meinetwegen, da gibt es also eine Meta-Ebene, & die funktioniert sogar in ihrer Vielschichtigkeit. Zumindest bis zur eigenen Grenze - zur Distanz, welche die Menschen im Buch zu den Kindern halten bevor sie krank werden. (Oder im umgekehrten Fall: zu Setz bzw. Seitz, der krank von anderen Menschen wird - egal, ob mit oder ohne Indigo-Syndrom). Aber muss das denn alles bitte so wirr sein?

Es ist nicht so, dass ich die Dialoge verdamme - sie sind ihrer stottrigen Fasrigkeit sehr realistisch -, oder das Zusammensuchen von Fragmenten (ich liebe "Die wilden Detektive" von Roberto Bolaño, oder "Leben Gebrauchsanweisung" von Georges Perec, wie könnte ich Puzzle also NICHT lieben?), sondern viel mehr die Plotentwicklung als solche. Dem Leser werden Fragmente gegeben & mit denen soll man spielen. Gesagt, getan. Am Ende aber bleibt nichts als ein Fragment zurück, & dieses will einfach nicht so recht passen. Es fiel mir schwer, mich auf "Indigo" zu konzentrieren; am Anfang, als die Erzählung konstant sein wollte, interessierte mich das Thema - bis zur halben Strecke, dann las ich aus Neugier. Bis zu den letzten zwei Teilen, da dann nur noch aus Verzweiflung, weil ich schon ahnte, dass es kein Ende geben würde. Zu oft spielt Setz bzw. Seitz auf offene Enden an (die Frauen in Brooklyn sind nur eine Episode von vielen).

Keiner der Momente will wirklich schlüssig sein - Spiegelbilderlogik hin oder her. Zu viel wird gequasselt & mit Bedeutung aufgeladen, nur um eine Seite weiter gegen die nächste Wand zu fahren; alles führt in die Übelkeit, ins Absurde. Ein Panorama ohne Grenzen. Das nennt man dann postmodern, & schon klatscht die Meute Applaus... ? Ich meine... ernsthaft? Will mir jetzt wirklich einer erzählen, der Sinn des Buches liege im Rätselraten auf das es keine Antworten geben kann, weil sie nicht im Buch sind? Seriously? & das funktioniert?

Ich für meinen Teil sitze jetzt neben dem zugeschlagenen Buch & frage mich, was es für mich bedeutet hat. Ein Puzzle darf offene Enden haben, ein surreales Bild darf mich verstören - beides schlüssige Argumente. Beide treffen aber auf "Indigo" nicht zu. Nicht für mich. Es ist nicht so, dass ich auf Erklärungen gewartet habe, auf Knoten in offenen Enden, o Gott nein. Dass sich ein Indigo im privaten Häuschen auf dem Grundstück der eigenen Eltern erhängt? Ja, das ist plausibel, das mag ich. Auch die Entwicklung einzelner Charaktere - wie Cordula, die Robert beglückwünscht, als er sie mit einem gezielten Schlag zur Trennung bringt, &c.

Ich mag das Gefühl nicht, dass mir als Leser damit vermittelt werden soll: das hier, das ist der postmoderne Roman, & so ist er beschaffen. Schau an, da läuft er über vor lauter Intelligenz. Wir haben Themen von 100 Jahren Kultur verpackt auf 475 Seiten; unsere Gesellschaft ist dies & das, & von allem zu wenig... La-ti-da. Okay... Ja, gut, dann, also... äh. Wenn das der postmoderne Roman ist, dann warte ich tatsächlich lieber auf die nächste Epoche, danke. Am Ende nämlich, da bleibt mir nichts - kein Mitgefühl für die Charaktere, kein Aha-Effekt der Rätsel wegen, kein - Nichts. Ich habe ein paar Tage mit diesem Buch zugebracht & mich zugegebenermaßen mitreißen lassen von der anfänglichen Geschwindigkeit; dass das jetzt aber ein "schlaues" Machwerk sein soll, dessen Bosheit auch noch mit Nabokov verglichen wird, empfinde ich fast schon als Beleidigung. Dieses Infrage-Stellen, das Rätselraten ist kein konstruktives, es führt nirgends hin. Daher... nein, für mich ist dieses Buch nicht mal ein Achtel seines Hypes wert.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2013 4:46 PM CET


Beem D2000.760 Multi-Star 3 in 1 - Waffeleisen, Sandwichmaker und Kontaktgrill
Beem D2000.760 Multi-Star 3 in 1 - Waffeleisen, Sandwichmaker und Kontaktgrill
Wird angeboten von KABELPLANET
Preis: EUR 32,99

2.0 von 5 Sternen Vom Mangel der Schalter & Knöpfe, 6. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Man kann über alles schreiben, auch über Sandwichmaker. Besonders, wenn sie sich eine harsche Kritik gefallen lassen müssen. Der Beem D2000.760 Multi-Star 3 in 1 - Waffeleisen, Sandwichmaker & Kontaktgrill hat nämlich nebst seinem ermüdend langen Namen auch noch ermüdend viele Nachteile.

Beispielsweise? Er hat weder einen Schalter zum An- & Ausmachen, noch einen Schalter zur Regulation. Oder mit anderen Worten: der Beem D2000.760 kremiert irgendwann auch den letzten Toast zu Asche. Der Vorteil daran? Eigentlich gibt's keinen, nein. Außer vielleicht den, dass das Kabel ohnehin nicht sonderlich lang ist, & ich daher stets - sehr umweltbewusst -, daran erinnert werde, den Stecker gleich ganz zu ziehen. Der Plastikgeruch - ja, der hat etwas Penetrantes & leider verschwindet er auch nicht nach der siebten Sandwich-Runde,... Ahja, & wenn wir schon von Sandwichs sprechen: Wer gerne dick & reichlich belegt, der stößt mit dem Beem D2000.760 schnell an die Belegungsgrenze. Dank der Scharniere. Die lassen nämlich nicht viel mehr Raum als für ein bisschen Käse & vielleicht mal eine Mini-Gemüse-Variation nach Wahl. Alles andere verlangt rohe Gewalt, um den Sandwichmaker auch wirklich ganz zusammenklappen zu können.

Heißt, das Ding ist schlecht? Hm, nicht ganz. Ignoriert man mal die Schwächen - & eine ganz große ist definitiv die richtige Hitzeregulation -, dann kann der Beem D2000.760 zumindest eines ganz gut: Schnell sein. (Zumindest in Sachen Sandwich maken). Die Platten heizen sich hier relativ zügig auf. Dank der Keramik-Versiegelung braucht's dann auch weder Butter zur Zubereitung noch große Spülattacken in der Nachbearbeitung. Blöd ist natürlich, dass Käse (oder Waffelteig) natürlich auch in die Rillen des Gerätes sickern, & sich dort ganz im Gegensatz zum Rest nicht mehr so leicht lösen lassen. Sei's drum. Die Keramikbeschichtung ist wirklich super, & das heimliche (einzige?) Highlight des ganzen Gerätes.

Tatsache ist leider, dass das "3 in 1"-Prinzip nicht so richtig aufgehen will. Für Sandwiches ist das Gerät ganz okay oder zumindest: nicht schlechter als andere. Vom Waffeleisen hingegen bin ich noch nicht so richtig überzeugt - einfach, weil der Hitzegrad nicht so richtig passen (& aufgrund des mangelnden Reglers auch nicht angepasst werden) will. Das gleiche gilt übrigens auch für die Grillfunktion. Es ist sicher ein cooles Gimmick, wenn der Sandwichmaker bei schlechtem Sommerwetter die Würstchen auch mal drinnen grillen kann, aber es extra dafür kaufen? Ich denke eher nicht. Schon gar nicht, wenn das Würstchen dann nur zwei Verzehrmöglichkeiten hat: zu roh oder... aschig.

Fazit: Eher maue Vorstellung. Ohne Schalter & Knöpfe keine gute Handhabe. Das wäre sicher besser gegangen. Wer einen Sandwichmaker braucht, oder ein Waffeleisen, oder einen Tischgrill, der kaufe sich im Vergleich zum Beem D2000.760 lieber die einzelnen Geräte. Denn auch wenn die Features jeweils "ganz okay" sind, in der Kombination überzeugen wollen sie leider nicht.

Beem D2000.140 Tea Joy Express, Tee und Wasserkocher
Beem D2000.140 Tea Joy Express, Tee und Wasserkocher
Wird angeboten von TUGRA SHOP
Preis: EUR 64,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Von Raketen & Wasserlandungen, 4. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wasserkocher, die aussehen wie Raketenmodelle aus den 50er Jahren sind mir prinzipiell nicht unsympathisch. Wenn sie sich allerdings so bedienen lassen, dann wird's irgendwie doch sehr komisch. Oder anders: Würd ich gefragt, so sagte ich: "Es ist ganz okay." Es, der Wasserkocher. Okay verdient allerdings auch keinen Applaus bei der Landung.

Edelgestahlt ist der, von oben bis fast ganz nach unten. & das ist ganz schön viel Oben & Unten, ich hab die Größenverhältnisse tatsächlich fast komplett unterschätzt; er steht jetzt also in meiner Küche, wie ein Denkmal. Mit einem Drehschalter dran, der immer aktiv bleibt, sobald das Gerät mit der Steckdose verbunden ist - & wenn ich "immer" sage, mein ich wirklich "immer". Das längst aufgebrühte Wasser soll er somit richtig schön warm halten, für den Samowar-Effekt, ja, & das funktioniert auch ganz gut. So lange bis selbst das als "vorgewärmt" deklarierte Wasser kochend aufsteigt zu lauwarmem Dampf. & selbst dann noch brodelt & hitzt, zischt & dampft der Wasserkocher fröhlich weiter. Wenn ich den Regler dann doch mal auf Null stelle, "Null", ja, dann bleibt das Licht ganz einfach trotzdem an. Find ich jetzt nicht so toll, denn ich würde ein Gerät gerne einfach ausschalten können, sobald es seinen Zweck erfüllt hat & nicht immer gleich zum Stecker greifen müssen. Allerdings, na, wer weiß? Vielleicht zieht meine Stromabrechnung am Ende des Jahres hier ein besseres Fazit, denn - nein -, Strom fressend ist der Beem D2000 diesbezüglich sicher nicht.

Bisher? Na, alles ganz okay, man kann damit leben. Wenn da nicht der Deckel wäre - mein hauptsächlicher Kritikpunkt: Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass sich der Deckel zwangsläufig vom Kocher selbst lösen muss, um die kleine, gläserne Teekanne (deren Volumen bis zu 3 Tassen fasst) darauf platzieren zu können. Check. Warum muss der Deckel dann aber bitte so umständlich konzipiert sein? Fail. Will ich beispielsweise mal für die nächste Heiß-Wasser-Welle nachfüllen, so muss ich an dem Deckel ziehen, als versuchte ich wirklich die Luke zur Apollo 13 zu öffnen. Ich kann & kann das Gefühl nicht loskriegen, dass der Beem D2000 bei der Produktion bestimmte Teststationen durchlaufen musste - eine davon war der Eintritt in die Erdatmosphäre. Ist der Deckel nämlich mal auf dem Wasserkocher - also: falls man den Deckel tatsächlich ohne pneumatische Hilfe zum Einrasten bekommen hat -, so ist er eben bombenfest. Egal, wie sehr man zieht & zerrt: erst wenn es laut klackt, weiß man: jetzt ist's offen... Heiß darf der Kocher dafür natürlich nicht sein, sonst... na, man kann sich's denken, was passiert. Auch der Griff selbst ist jetzt alles andere als ideal. Nicht so, dass er mir bei der Zugwirkung abgebrochen wäre. Aber zu sehr zerren will ich da dran auch nicht.

Fazit: Die Idee mit dem Samowar-Effekt ist nett, & ich als Teemensch war auch ganz begeistert. Die Umsetzung allerdings könnte runder sein, & weniger... robust. Den Beem D2000 als bloßen Wasserkocher zu benutzen reicht jedoch auch nicht, denn dafür gibt es tatsächlich bessere Modelle. (Den zweiten Stern gibt's nur für die Tatsache, dass dieser Wasserkocher sicher noch von meinen Urenkeln benutzt werden kann - dank der Optik & der Mischung aus Plastik & Edelstahl überdauert der sicher wie der Mond-Rover auch die Ewigkeit).

Philips FC8454/01 PowerLife - Staubsauger mit Beutel
Philips FC8454/01 PowerLife - Staubsauger mit Beutel
Preis: EUR 68,90

5.0 von 5 Sternen Es bläst & saugt der Heinzelmann, 26. August 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Staubsaugen, das ist eine Arbeit wie eine schlechte Angewohnheit. Manchmal will man wirklich damit aufhören, aber in der Regel lässt sich's nicht vermeiden. Oder anders: Meine Wohnung bietet Parkett, Fliesen & Teppiche - kurzum: ein Spielzeugparadies für Staubsauger. Der Philips FC8454/01 PowerLife wurde eingewechselt, weil der Vorgänger plötzlich schlappmachte - okay, also? Der Neue ist kleiner, das Teleskoprohr länger, & mehr Wumms hat er auch. Klingt gut? Ist es. Die Maximal-Leistung von 2000 Watt ist so stark, dass mir das Parkett schier um die Ohren fliegen will - Fugen inklusive. Also runterstufen - das fühlt sich so an, als versuche man einen Düsenjet zum Landen zu bringen. Was das heißt? Angenehm ist's, ganz besonders mit der Hartbodenbürste. Ich hab früher zugegeben wenig drauf geachtet, bis mir letztens die ersten feinen Kratzer auf dem Parkett ins Auge stachen - ärgerlich, aber meine eigene Schuld. Jetzt, & mit dem neuen Aufsatz, merke ich tatsächlich einen Unterschied. Ich bilde mir auch ein, dass der Boden jetzt sauberer ist - das jahrzehntealte Holz wirkt auch in den feinen Holzrillen frisch gesaugt.

Guten Eindruck macht desweiteren die Wendigkeit des Kleinen, seine Handlichkeit. (Er lässt sich problemlos noch im kleinsten Winkel verstauen btw.). Manchmal hadere ich noch mit der Saugschlauchlänge, denn manchmal - eine kleine ausholende Bewegung reicht schon -, & der PowerLife kugelt mir fröhlich durchs Zimmer, aber das ist vermutlich eine Frage der Handhabe. Der Radius von Steckdose zu Staubsauger ist nämlich mehr als nur ausreichend. (Ich muss ab sofort nicht mehr die Steckdosen wechseln, um auch in die hinteren Ecken meines Zimmers zu kommen). Mit 98qm kann ich übrigens bisher nicht behaupten, der Staubsauger sei nur was für kleine Wohnungen; natürlich muss ich, wenn ich die Küche staubsaugen will, den Stecker aus dem Badezimmer entfernen, aber das war bereits bei allen Vorgängergeräten der Fall. Alles in allem: ich bin zufrieden. Auch mit dem Polsterreinigungsaufsatz - einer Spielerei, die ich früher immer ignoriert habe; dadurch, dass ich die Einzelteile aber quasi als Steckbausteine die ganze Zeit vor mir habe, reizt es mich manchmal doch, sie auszuprobieren. &? Es gefällt. Zwar werde ich jetzt nicht deswegen anfangen, all meine Polstermöbel systematisch abzusaugen, aber es ist nett, die Möglichkeit zu haben. Grade, wenn man Krümelmonster zu Freunden hat...

Übrigens hab ich keinen störenden Plastikgeruch wahrgenommen - außer den handelsüblichen gebrauchsbedingen Geruch ganz zu Anfang, aber der war beim zweiten bzw. dritten Mal überhaupt nicht mehr wahrnehmbar. Ist ja auch ein neuer Staubsauger; ich kenne das bereits von anderen Haushaltsgeräten, & habe dem daher keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Kurzum: Für den Preis & die Leistung definitiv eine Kaufempfehlung.

Hasbro 98838100 - Monopoly Millionär
Hasbro 98838100 - Monopoly Millionär
Preis: EUR 34,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Occupy Nobelstrand, 26. August 2012
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Monopoly ist ein Klassiker; ich hab's schon als Kind gespielt, als Jugendlicher, jetzt. Kapitalismuskritik hin oder her, aber Familie & Freunde finanziell in den Ruin zu treiben kann wirklich Spaß machen. Als diese Monopoly-Version bei mir ankam, war ich trotzdem ziemlich irritiert - viel Blingbling, das. Ok, zugegebenen, den riesigen Diamanten auf der Vorderseite kann man irgendwie nicht übersehen, aber die Rückseite blieb mir bis dahin verborgen. Das heißt... mir blieb der Junge mit der schwarzen Sonnenbrille & der riesigen Uhr verborgen. Alles glitzert & strahlt, die Spielfiguren, das Spielbrett, &c. Das wirkt einfach alles ein bisschen zu viel... Bling. So, als wolle man den 50Cent-Hiphop-Schick in die konservativ-reiche Bügeleisen-Fingerhut-Monopoly-Welt bringen. Die Realität gewinnt letztlich aber trotzdem - beim Aufmachen der Schachtel findet man dann nämlich die lieblos wirkenden Plastikfigürchen in der Tüte - Aufdruck: made in China. (Kapitalismuskritik, ick hör dir trapsen). Erster Eindruck: cheap as cheap can be.

Aber okay. Sehen wir davon ab, dass alles so wirkt, als hätte man versucht, die Gamer-Generation zum Brettspiel zu motivieren, so ist die Ausstattung tatsächlich irgendwie ungewohnt... billig. Das Geld ist nicht, wie ich's aus früheren Monopoly-Versionen kenne, aus Papier, sondern aus Pappe. Die Spielfiguren sind zwar an sich ganz nett, erwecken aber trotzdem den Eindruck, man spiele keine Millionär-Editon, sondern die Kopie einer Kopie. (& wer kam bitte auf die Idee, eine Sorte Spielfiguren grau zu färben - auf einem Spielfeld, das sich nicht immer durch seine farbliche Stärke auszeichnet? Ich suchte zwischendurch vergeblich nach meinem grauen Plastikpapierflieger). In Sachen Produktion eher eine maue Vorstellung. So finden sich auch bspw. auf den Vermögenskarten Rechtschreib- & Grammatikfehler... Ouch.

Macht's denn aber wenigstens Spaß? Klar. Die Regeln sind nicht komplex - jeder, der Monopoly gespielt hat, weiß ganz schnell Bescheid, denn abgesehen von ein, zwei Kleinigkeiten (wie das Figuren-Upgrade) ist alles noch beim Alten. Für alle anderen gilt: Eine Runde spielen & alle Fragen klären sich von selbst. Die Vermögenskarten, die auf den Grundstücken parat liegen, sorgen gleich zu Anfang für ordentlich Geschwindigkeit; schon geiern die ersten nach den Straßen, es wird geraubt, getauscht, geblockt, die ersten Gelder fließen, & versiegen. Das Pappgeld wandert im Kreis herum. Das alte Monopoly-Prinzip funktioniert eben immer. Egal, was unsere reale Wirtschaft dazu sagt. Tatsache ist, es funktioniert so gut, dass der Zauber ziemlich schnell vorbei sein kann. Denn wer sich die erste Million verdient hat, gewinnt. Das heißt nicht, man müsse viele Straßen besitzen. Bei unserer ersten Runde gewann jene, die fröhlich jeden Straßenzug verpasste, kein Grundstück kaufte & vom Würfelglück gesegnet jede große finanzielle Ausbeute meiden konnte. Nach einer Stunde wär's vorbei gewesen, wenn wir nicht beschlossen hätten, auf 2 Millionen zu erhöhen. (Denn Regeln lassen sich ja à la Siedler m.E. immer & jederzeit erweitern). Das Problem hierbei kam dann nach der nächsten Stunde plötzlich auf - dann, als die ersten Hotels aus dem Nichts in die Höhe schossen: Es gab nicht genug.

Als die Reichen immer reicher & die Armen immer ärmer wurden, da blieb plötzlich das Geld aus. Fast wie im echten Leben. & wer keine Pappe hatte, der muss improvisieren. Oder darauf hoffen, dass ein Reicher doch noch in die Falle tritt. (Nobelstrand lässt grüßen). Durch - eher kriminelle - Tauschgeschäfte in unserer Runde war dann aber plötzlich trotzdem Schluss. Bankrott wurde keiner, selbst ich hatte noch genügend K übrig, um in meinem Privatjet die Welt zu bereisen.

Fazit? Einen pädagogischen Wert hat das Spiel natürlich keinen für mich, & es ist peinlich, danach zu fragen. Es geht um Cash, das tut's bei Monopoly immer. Ein Kind gewinnt dabei sicher kein Gefühl für Geld. & ein Jugendlicher - der scheinbar die Zielgruppe dieser Version zu sein scheint -, kann das eh nicht ernst nehmen. Wir hingegen, wir hatten sicher unseren Spaß. Es war schnell, es fand ein Ende, & auch wenn wir die Bahnhöfe vermissten & die Oldschool-Namen, so war's doch ein abendfüllendes Spiel zu viert. Der Mangel an Produktqualität ist ein großes Minus, aber vielleicht bin ich diesbezüglich einfach von den alten Versionen verwöhnt, als die Figuren noch aus Metall waren... Mit anderen Worten: Sich nicht vom Blingbling der Schachtel täuschen lassen & loswürfeln. Occupy Nobelstrand.

Zone: Roman
Zone: Roman
von Mathias Énard
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Von der Atemlosigkeit des Krieges, 20. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Zone: Roman (Gebundene Ausgabe)
Was heißt es, dieses Buch zu lesen - ein Buch, das kein Ende kennt, das sich selbst aufs Neue immer wieder fortgibt, fort & in die nächste Atemlosigkeit, fort zum Weglegen-Müssen, weil man keine Luft mehr kriegt zwischen den Seiten & Textblöcken, den Neuverzahnungen der Sätze, all den Strukturen ohne Punkt, die sich ineinander schieben, die sich festbeißen - bis aufs Blut beißen sie sich -, & der Leser zerbeißt auch die Wörter, denn es gibt kein Entkommen vor dem Stil, & Inhalt, vor dem, wie Énard dieses Buch geschrieben hat, seinem Rausch, dem Blutrausch der Menschheit, denn ein Kriegsgemetzel hat er geschrieben - wie ein Dichter, ein Zeuge & Mörder; einen Krieg, in dem sich Wahn & Ohnmacht, Schuld & Sühne gegenseitig schlachten, in dem es keine Vergebung gibt, sondern Tod & Folter - hier folgen Leichen auf Leichen, & die Sehnsucht eines Mannes nach Erlösung, nach einem Ende der Bilder, die sich auch uns, den Lesern, in den Kopf drängen, die sich überlagern, siebentausend Geschichten in einer, Namen, Erinnerungen an Erinnerungen, an die Geister der Vergangenheit, die man rief, die durch die Straßen & Städte gehn, durch Europa, mitsamt den Nazis & Faschisten, den Serben Kroaten & Troern ein ganzes Weltvolk wetzt seine Messer in diesem Buch - mehr kann man nicht sagen, oder doch, kann man: genau so liest sich das Buch.

"Zone" ist nichts für Zwischendurch. Dank des "Stream of Consciousness"-Punktmangels schafft sich der Kopf nämlich zwangsläufig irgendwann ganz eigene Pausen. Aber es ist nicht nur der Stil, der Pausen erzwingt, es sind auch die Bilder. Die Geschichte des Spions, der auf seiner langen Reise durch die Nacht, sich seines Lebens & der Kriegsgeschehnisse mehrerer Epochen erinnert, ist eine Geschichte ohne Anfang & ohne Ende, ein anachronistisches Eintauchen in den Kopf eines Mannes, der zu viel gesehen, zu viel erlebt, zu viel angerichtet hat; er erinnert sich der Mörder & Menschenschlächter, der heimlichen & vergessenen übrigens ebenso wie den bereits bekannten. Er rauscht dabei unter anderem durch die Seeschlachten des Mittelmeers, durch die Ascheregen Auschwitz', er badet im Blut des Kosovokrieges, in dem er selbst als Soldat diente, & immer wieder zurück nach Troja, der Stadt der Städte, deren Krieg der Dreh- & Angelpunkt der Erzählung ist. Énard ist damit ein Buch gelungen, das sich schlecht mit irgendwas vergleichen lässt. Es ist ein Buch über den Krieg - ohne dabei ein Kriegsbuch zu sein; es ist weniger ein Spionageroman, als mehr der Roman unserer Zeit, es ist ein Buch über Viele, die Opfer, die Henker, die Schuldigen, die Unschuldigen. Vor allem ist es eine Suche nach Unschuld.

"Zone" ist ein Abgrund, in den man etappenweise stürzt. Denn Pausen sind dabei - meiner Meinung nach -, obligatorisch. Machen wir uns nichts vor: Das Buch ist anstrengend, & das nicht nur aufgrund seiner Thematik, sondern besonders aufgrund des gewählten Stils, denn man fällt von einem Gedanken zum nächsten, von Bild zu Bild, Person zu Person, Erinnerung zu Erinnerung; nichtsdestotrotz macht gerade diese Kombination "Zone" so faszinierend. & fesselnd. Die Bilder brennen sich ein, lassen nicht los, tragen sich weiter. & das macht ein Buch schließlich lesenswert. Von daher: absolut empfehlenswert!

Hotel Costes Vol.15
Hotel Costes Vol.15
Preis: EUR 20,99

3.0 von 5 Sternen Vom Schattendasein der Hintergrundmusik, 23. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Hotel Costes Vol.15 (Audio CD)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Es ist mir ehrlich gesagt zu müßig, jedes der Lieder einzeln zu bewerten. Ich sollte es, ich weiß. Diese gewisse, einsinnige Tatsache jedoch (dass Hotel Costes für mich schon seit jeher Musik, wie "aus einem Guss" geliefert hat), macht es für mich nahezu unmöglich, die einzlenen Titel durchzuexerzieren. Für mich zählt diesbezüglich ein Gesamteindruck - man möge darüber hinwegsehen.

Was also lässt sich sagen? Der erste Eindruck? Ein unaufhörliches Strömen. Abends, Freunde, Wein - diese Musik im Hintergrund? Ohyeahbabyyeah. Man könnte sich selbst in der Illusion gefallen, man säße in einer szenigen Lounge. Da kann man noch inmitten der billigsten Ramschmöbel hocken - mit Hotel Costes wird alles gefällig, leicht, spielerisch. Jede Unterhaltung bekommt einen Urlaubsklang. Alles weit weg, wie in Watte.

Beim zweiten Hören? Mittags, alleine, Wasser - hört man bewusster durch die Einzelepisoden der Platte, bleiben einzelne Gemütsregungen. Allenfalls. Grace Jones weiß zu gefallen. Das sticht raus. Dann ein bisschen Reggae, Brazilian Chillout-Geträller, Strandmusik - das passt manchmal nicht zum Ausblick Welt draußen vor der Tür, & genauso wenig zu den eignen Vierwänden. Das Gefällige wird dann ganz schnell künstlich. Frauenstimmen - so sanft & träge, so leicht & tänzelnd - das ist Popmusik at its best: Man verliert jedes Gefühl für den Text, man hört nicht hin - irgendwie ist man stets woanders.

Beim Mittagshören ertappt man sich dann auch irgendwann beim "Was anderes machen". Das hier bewusst hören? Das ist so ein bisschen wie Fahrstuhl fahren, & es im Nachhinein als Achterbahn verkaufen. Das will kein Ganzes sein. & das ist dann auch leider das letztendliche Ergebnis. Auch beim dritten Mal hören.

Die Musik wird manchmal mehr, & manchmal weniger, aber bleiben will sie nicht. Sie hat das Schicksal der typischen Hintergrundmusik - & das hat natürlich diverse Vorteile. Allerdings fristet die Hintergrundmusik kein echtes, kein authentisches Dasein. Sie ist wie weißes Rauschen - sie befreit vom Denken & Hörenmüssen, sie befreit von peinlichen Gesprächspausen & von der Stille morgens um halb vier, wenn beim "brasilianischen Abend" alle ordentlich Caipirinha getankt haben. Mehr nicht. Muss sie auch nicht. Aber mehr sollte man wirklich nicht erwarten. Meiner Meinung nach.

Braun Series 3 - 320s-4 Herrenrasierer
Braun Series 3 - 320s-4 Herrenrasierer
Preis: EUR 62,59

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rasieren? Eine Frage mit oder ohne, aber meistens eher ohne, 23. Dezember 2011
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Sache mit Barthaaren ist meistens die, dass sie Mann im Weg sind. Geht mir nicht anders, als anderen. & weil Mann zusätzlich auch noch relativ faul ist - oder sagen wir: den Dingen gewöhnt -, bleibt er einer bestimmten Technik in der Regel treu. Das gilt zumindest in meinem Fall. Daher hab ich mich jahrelang nicht weiter um einen Rasierer gekümmert. Na... bis der alte eben seinen Geist aufgegeben hat... Dann ist's ja notwendig. Daher nun das.

Kurzes & schmerzloses Urteil? Dieser Rasierer bringt eine stabile Leistung. Zwar ist's schwer, mit dem Ding zu hantieren, sobald es via Kabel mit der Steckdose verbunden ist, weil mir hierbei in regelmäßigen Abständen besagtes Kabel um die Ohren fliegt, aber das ist nur eine Kleinigkeit. Im Grunde. Also. Eigentlich. Eine Randbemerkung: Man gewöhnt sich um - also lade ich jetzt immer brav den Rasierer auf, sobald es rot blinkt - & das tut es vehement & unübersehbar -, & rasiere schließlich bis zum Minimalbatterie-Limit.

Wie lange der Akku hält? Gute Frage. Ich bin nicht die Kategorie "jeden Tag", das heißt: Ich rasiere mich allenfalls alle zwei, manchmal alle drei oder vier Tage, & für diese Abstände gerechnet... nun. Ich hab das Gefühl, der Akku könne ewig halten.

Andere "hard facts": Das Gerät liegt etwas klobig in der Hand, aber man könnte auch "griffig" dazu sagen. Der Trimmer ist gut, nur für eine "stylische Bartmode" - naja, da empfiehlt sich immer ein ruhiges Händchen, aber ehrlich gesagt: passgenau wird's bei mir mit dem Rasierer nicht. Nie. Vielleicht ist's hierbei auch tatsächlich nicht das Händchen, sondern der Trimmer, der ein bisschen nachzittert. So genau hab ich das nicht analysiert, & kann es dem Produkt daher auch nicht wirklich vorwerfen.

Was stattdessen wirklich zählt: Hab ich am Ende das Gefühl, ich hätte eine saubere Rasur? Alles glatt & stoppelfrei? Ja. Die Klingen sind gut, bedürfen einer handelsüblichen Pflege für optimale Erebnisse, & leisten für das Preis-Leistungsverhältnis ordentliche Arbeit; bisher sind mir unter anderem noch keine Hautreizungen durch Mini-Schnitte aufgefallen.

Was noch?
- Einfach zu reinigen (wirklich, wirklich einfach)
- Ideal für unterwegs (auch hierbei: Akkulaufzeit!)
- Easypeasy Handhabe

Mehr nicht. Aber mehr braucht's auch nicht. Find ich.

Panasonic ER-GC50 Haarschneider
Panasonic ER-GC50 Haarschneider
Preis: EUR 34,99

5.0 von 5 Sternen Haarschneiden leicht gemacht., 4. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Panasonic ER-GC50 Haarschneider (Badartikel)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ein Haarschneider ist ein Haarschneider ist ein Barttrimmer. Multifunktional also, & wahnsinnig leicht zu bedienen. Mit den verschiedenen Köpfen gibt's verschiedene Längen, & diese ermöglichen... naja, ich will nicht verschiedene Styles sagen, denn das klingt irgendwie fatal unprofessionell, aber genau das tut der Panasonic ER-GC50 Haarschneider: Styles ermöglichen. Er liegt ergonomisch in der Hand, ist nicht zu schwer, ist nicht zu laut; im Grunde eine Haarschneide-Maschine, die ich so in der Form sicher auch beim Friseur schon gesehen habe(n könnte). Der Akku ist ein Longrunner, - ich musste ihn ehrlich gesagt bisher noch nicht 1x aufladen, & ich benutze ihn recht regelmäßig zum Nachschneiden bzw. Trimmen. Auch die Reinigung ist kein Problem - einfach den Kopf lösen, ausschütteln oder abklopfen (je nach dem), fertig. Oder mit anderen Worten: Absolut empfehlenswert.

Als Tipp sei jedoch gesagt: Sich allein die Haare schneiden ist immer nur bedingt ratsam. Am Besten jemandem die Maschine in die Hand geben, der ein bisschen Gefühl dafür hat. Oder: Ein Auge für Kopfform, &tc. Sonst sieht man noch mit dem tollsten Gerät wie ein gerupftes Hühnchen aus.

BEEM Marathon Select II Bratpfannenset,(20+24) ca. 20 x 4.0 cm und 24 x 4.5 cm
BEEM Marathon Select II Bratpfannenset,(20+24) ca. 20 x 4.0 cm und 24 x 4.5 cm

5.0 von 5 Sternen Vom Gebrauch der Pfannen, 22. April 2011
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Zugegeben: Ich bin kein Profikoch. Im Gegenteil. Ich halte mich tendenziell eher selten in der Küche auf. Ich habe oft versucht, diesen Umstand zu ändern, beispielsweise durch den Kauf neuer Kochbücher - und einem neuen Set Pfannen... Natürlich stehe ich jetzt nicht öfters, oder: länger vor dem Herd. An meiner Faulheit hat das alles nur bedingt etwas geändert. Es bleibt dabei: Ich bin schlicht kein Koch, ich hab dafür keine Geduld. Ich bin eher einer dieser Typen, die schnell mal ein Ei in die Pfanne schlagen, die mal kurz ein bisschen Gemüse anbraten, eine Sauce reduzieren lassen, - fertig. Daher ist mein Urteil hinsichtlich dieser Pfannen also... naja, man kann sagen: extrem laienhaft. Machen wir uns nichts vor.

1. Die Griffe sind ergonomisch & liegen wirklich verdammt gut in der Hand. Mit anderen Worten: Das Eierkuchenwenden hat gut geklappt, auch der Flug. (Für die Treffsicherheit allerdings garantieren NICHT die Pfannen).
2. Die Pfannen werden ziemlich schnell ziemlich heiß, & bleiben das auch. Selbst dann, wenn ich den uralten Elektro-Herd wieder runterschalte, oder die Pfanne sogar ganz vom Herd nehme: Heiß heißt eben heiß.
3. Einfach zu reinigen. Abkühlen lassen, unter warmes Wasser halten (oder darin eintauchen) & mit einem feuchten Tuch sauberwischen, & das war's. Angebrannt ist mir in der langen Zeit nichts, weshalb ich nicht von langwierigen Säuberungsaktionen oder ähnlichem berichten kann.

Den Langzeittest haben sie bisher tadellos überstanden.

Mein Mitbewohner sagt: Ils sont bons. Kann man ihm glauben. Vielleicht sogar eher noch als mir. Immerhin ist der wirklich Koch, & benutzt sie jeden Tag.

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