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Rezensionen verfasst von
Henning Thieme "," (Wiesbaden)
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Selected Ambient Works 85-92
Selected Ambient Works 85-92
Preis: EUR 7,49

5.0 von 5 Sternen Frühes Meisterwerk, 16. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Selected Ambient Works 85-92 (MP3-Download)
Flächen,Rhythmen, auditive Plastizität .Zeitlos. Ein Ambient-Album,auch zum Joggen geeignet. Selected Ambient Works Vol2 ist viel flächiger als dieser Vorgänger. Volle Punktzahl!


Stolen From Strangers
Stolen From Strangers
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Audio? Video? Toto!, 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stolen From Strangers (MP3-Download)
Kontext Kino ist hier federführend. Archive sind auch in diesem Gewand sicher im Auftreten. Neue Sounds, bekannte Klangbilder. Fortschreitend gut.


United States of America: Geschichte und Kultur
United States of America: Geschichte und Kultur
Preis: EUR 24,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Amerikaverstehenwoller, 2. Februar 2013
Ich habe mir das Buch gekauft, damit ich die Amerikaner und deren Eigenheiten wie z.B. Recht auf Waffenbesitz und Konsumkultur besser verstehen kann.
Eine lineare Darstellung der Geschichte Amerikas, wobei natürlich nicht alle Aspekte ausführlich beschrieben werden können und einige Themen eher etwas hölzern rüberkommen.


Vom Junkie zum Ironman
Vom Junkie zum Ironman
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Nach Regen kommt Sonne, 18. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Vom Junkie zum Ironman (Kindle Edition)
Ein gutes Buch, was Mut macht. Hier kommt es auf Inhalt an und weniger auf die Sprache. Hilft, wenn man sich motivieren möchte, den inneren Schweinehund zu überwinden, wenn es darum geht, regelmäßig dort zu treiben.
Mit war nur der Prozess vom herunterkonsumierten Körper zum Athleten zu kurz beschrieben.


The Fear Is Excruciating
The Fear Is Excruciating
Preis: EUR 19,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gezwitschert, aber..., 21. April 2010
Rezension bezieht sich auf: The Fear Is Excruciating (Audio CD)
Es ist Frühling und die Spatzen singen wieder! Hier anno 2010 auf dem dritten Album der Red Sparowes. Gespannt öffne ich das von aussen schön gestaltete Album und als erstes fällt mir die Kürze der Tracktitel auf. Nun gut, Silberling eingelegt und angehört. Sicherlich auch mit einer gewissen Erwartungshaltung bezüglich Soundspektrum und Instrumentierung. Die Red Sparowes habe ich insbesondere wegen der auf dem ersten Album eingesetzten Electric Steel Guitar geliebt, die im Kontext des Postrock einen sehr eigenständigen Sound generierte. Das fast völlige Fehlen dieses Instruments auf dem neuen Album fand ich etwas schade. Vermissen tue ich auch einen roten Faden, jeder Song wirkt alleinstehend, sich in die anderen nicht einfügend und in ihrer Kürze immer recht komprimiert und teilweise uninspiriert. Der vormals eher flächige Sparowes-Sound hat sich geändert, ich fühlte mich beim Hören an God Is An Astronaut erinnert. Fazit: Kein schlechtes Album, aber beim nächsten Release von den Red Sparowes werde ich dann doch vorher mal reinhören.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 14, 2010 4:42 PM MEST


Reverie
Reverie

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bittersüße Entrücktheit, 8. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Reverie (Audio CD)
Wie aus einem Mantra heraus erklingt die Reverie, als käme sie von ganz weit her. Es setzen Samples ein, der Klangteppich klingt unverbindlich, bis langsam die Gitarre verhalten die ersten Akkorde von sich gibt. Wie ein Pendel, der langsam durch eine unbekannte Kraft an Schwingungsenergie gewinnt. Der Bass und das Schlagzeug gesellen sich zu dem Saiteninstrument, sie harmonieren, hören sich zu, wie ein Wechselgesang rein instrumental. Aber auch bei der eher melancholischen Stimmung wippt der Kopf mit, der Rhythmus, auf dem sich langsam alles aufbaut, wird immer spürbarer, dominierender.
Sich steigernde und wieder fallende Sequenzen sind ein Merkmal dieses Genres, und Daturah haben mit Reverie die gefährlichen Riffe gekonnt umschifft, die diese Musik langweilig machen können. Sie malen mit ihren Instrumenten bezaubernde Landschaften, bewegen sich in ihnen und machen deren Dimensionen auditiv erfahrbar . Mir gefällt besonders die unbändige Kraft, die hinter ihrer Musik steckt. Diese positive Kraft habe ich unlängst bei einem Konzert von Daturah erfahren dürfen. Die Musik birgt für mich trotz der Schwere ein Pool von Hoffnung. Und es hat den Anschein, als würden Daturah ganz leichtfüßig und freudig diesen eher melancholischen Pfad beschreiten.


Die Tore der Welt
Die Tore der Welt
von Ken Follett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mitelalterliche Soap-Opera, 24. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich gebe zu, ich habe mir wegen den "Säulen der Erde" das Nachfolgewerk gleich am Erscheinungstag zugelegt, ohne auf irgendeine Rezension zu warten. Schnell habe ich mich auch einlesen können, war von den realistisch wirkenden Darstellungen des Mittelalters in den Bann gezogen worden. Nur hatte ich nach einiger Zeit das Gefühl, daß sich kein roter Faden durch das Buch zog und mir die Frage durch den Kopf ging: Worum geht es hier eigentlich? Es kam mir vor wie eine gut gemachte Seifenoper, ein langer Ausschnitt aus einer beliebigen Abfolge von Ereignissen. Die Protagonisten bewegen sich im Auf und Ab der Schicksale, und es kam bei mir schnell der schale Verdacht auf, daß das Ende des Buches bereits sehr frühzeitig zu erkennen sein wird. Und nach 1300 Seiten ein Schnitt, abrupt, als wenn sich Follett gedacht hätte: So, der Umfang ist groß genug, mein Soll ist erfüllt, Schluss jetzt.
"Die Tore der Welt" ist gut recherchiert, handwerklich gut geschrieben, kann aber an die selbst gesteckten Maßstäbe der "Säulen der Erde" bei weitem nicht heranreichen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2008 5:23 PM MEST


A Time of Day
A Time of Day
Preis: EUR 15,51

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Schwede!, 12. August 2007
Rezension bezieht sich auf: A Time of Day (Audio CD)
Die Anekdoten sind eine der wenigen Bands, die ihren eigenen Stil kreiert haben und dadurch auf recht hohem Niveau unverkennbar sind. Eingestiegen bin ich mit ihrem Werk Gravity, wo der eigenwillige Gesang und die schönen Mellotron-Sounds dominieren. Man hört, daß ihre Vorbilder aus dem Progressivrockuniversum der 70ér stammen, an vorderster Front am ehesten King Crimson. Die Liveumsetzung durfte ich im Sommer 2005 auf dem Burg Herzberg Festival erleben, wo sich diese emotionale Musik wunderbar entfaltet hat. Der neue Longplayer hat die beeindruckende Eigenschaft, erst nach wiederholtem Hören so richtig zu zünden, was bei den guten Scheiben ein nachhaltiges Qualitätsmerkmal ist. Abwechslungsreich geht es im Retrosound in die Zukunft, nichts wirkt altbacken. Schön immer wieder das lange Luftholen, das Schwelgen in Melancholie, bevor es mit Einsatz aller Instrumente und mit Dominieren des Mellotrons in weite Landschaften geht. Ein Album für retrofreundliche Nichtewiggestrige mit Interesse an neuem, modernen IndependentROCK.


Casually Smashed to Pieces
Casually Smashed to Pieces
Preis: EUR 16,93

3.0 von 5 Sternen In der Kürze liegt die Würze, 30. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Casually Smashed to Pieces (Audio CD)
Wenn es dann mal so wäre, mit der Würze meine ich. Von außen her ein sehr guter Eindruck, das Artwork ist vielversprechend. Das war auch der Grund dafür, daß ich mir die Scheibe mal probeweise angehört habe. Und auch gekauft, weil ich mich als passionierter Post-Rock-Liebhaber über Neuigkeiten in dem Sektor auch immer freue. Der erste auditive Eindruck war auch gut, ruhige instrumentale Stücke, langsam aufgebaut und in sich ruhend. Ab und zu mal Bläser, etwas Steel Guitar. Ein Merkmal für diese Art von Musik ist die Möglichkeit, aus gewohnten Formen herauszubrechen und die Songs sich entwickeln zu lassen. Dadurch entstehen Songs jenseits der Drei-Minuten-Grenze, viel Raum für Gedankenspaziergänge. Hier bei der Casually Smashed To Pieces fühle ich mich etwas verloren. Die Stücke pluckern nett vor sich hin, eine entspannte Hörstimmung entsteht, aber sobald ich mich auf ein Song eingelassen habe und denke, ja, er entfaltet sich, dann....ist er auch leider wieder schnell vorbei. So entsteht am Ende der Scheibe ein Gefühl ungewohnter Leere, nach 31 Minuten ist schon Schluß. Und das bei acht Titeln. Nice Try!


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