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Rezensionen verfasst von
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan)
(REAL NAME)   

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Velvet Vampire
Velvet Vampire
Wird angeboten von FHL Store
Preis: EUR 38,21

3.0 von 5 Sternen Sehr ungewoehnlicher Vampir-Film, 26. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Velvet Vampire (DVD)
"The velvet vampire" ist ein US-Vampirfilm aus dem Jahre 1971, Regie: Stephanie Rothman, Produktion: Roger Corman.

Der Film ist ganz ok, eine (fuer die Entstehungszeit) nette Variation des alten Vampir-Themas. Die Hauptperson ist ein huebscher weiblicher Vampir, die waren anfang der 70er in. Aber anders als in aehnlichen Projekten jener Zeit wird das nicht nur genutzt, um haufenweise lesbische Sexszenen zu zeigen. Sex gibts hier nicht viel, ein bisschen blanke Busen, mehr aber auch nicht, und die Vampirin hat noch nichtmal spitze Zaehne! Man kann den Film fast als pruede bezeichnen. Wenn man ihn als Explotation-Horror sieht. Als das war er ja auch geplant. Aber Regisseurin Rothman brachte das ganze in eine andere Richtung, fast schon ein bisschen Arthaus. Sehr ruhige, traumaehnliche Stimmung, wenig Blut und Gewalt auch. Das erwarteten viele nicht von diesem Film, weswegen er auch floppte. Der Film ist nicht schrill. Aber das soll jetzt nicht heissen, das er ach so toll und bahnbrechend ist. Erstens ists ein Abklatsch von Kumels' "Daughters of Darkness", zweitens sind die Hauptdarsteller fuerchterlich. Mit Ausnahme von Celeste Yarnall. der Vampirin. Die spielt das auf sehr ernsthafte, elegante Weise.

Also ums nochmal klar zu machen: Erwartet keinen netten Vampirfilm mit gemuetlicher Stimmung, erwartet keine wilde Trashfilm Orgie. Der Film spielt in der Wueste, Schauplatz ist die schicke Villa der Vampirin, und darin haengt sie mit einem juengen Paerchen ab. Ohne Hoehepunkte, ohne Spannung. "The velvet vampire" ist nur was fuer Vampirfilm Komplettisten. In Deutschland wurde der Film nie gezeigt, in den USA gibt es ihn auf einem guenstigen Vier Filme Set, in sehr gutem Bild, und, ganz toll, einem Audiokommentar mit Celeste Yarnall. Sie redet sehr sympathisch und offen. Macht Spass ihr zuzuhoeren. Da in dem Film eh nicht viel und nichts wesentliches geredet wird empfehle ich ihn sofort mit Audiokommentar zu gucken, da vergeht die Zeit wie im Fluge.


LADY FRANKENSTEIN - Uncut Limited Edition DVD kleine Hartbox
LADY FRANKENSTEIN - Uncut Limited Edition DVD kleine Hartbox
DVD ~ Paul Muller, Peter Whiteman, Herbert Fux Joseph Cotten Rosalba Neri
Wird angeboten von sofort lieferbar
Preis: EUR 34,94

2.0 von 5 Sternen Mieser Horror aus guten Zeiten, 25. Mai 2016
Naja, der Film ist wirklich schlecht. Wie bei Amazon schon einer in seiner Rezi zu einer auslaendischen DVD schrieb: Das ist kein versponnener, irgendwie liebenswerter kleiner Trashfilm - das ist einfach nur langweiliger Mist.

Der Film entstand 1971, unter anderem mit der Hilfe von Roger Corman, der die italienische Produktion finanziell unterstuetzte. Gut, '71, der Horror noch in voller Bluete, eine interessante Variation der alten Frankenstein Story, Italien und Spanien lieferten haufenweise interessante Filme ab - das klingt doch alles ganz gut. Aber nach einigen Minuten wird dir klar das hier nichts bei 'rumkommt. Erstmal traurig Joseph Cotten wieder mal in einer seiner fuerchterlichen spaeten Rollen zu sehen. Was war nur aus dem "Citizen Kane" und "Der dritte Mann" Star geworden, traurig, ja. Aber sein Name galt noch was, weswegen er wohl auch nicht so billig zu bekommen war. Das wohl der Grund warum er nach dem ersten Akt aus der Story verschwindet. Ich hab nichts gegen billige Machart, wirre Drehbuecher und schlechte Masken - aber hier ist das Problem, das der Film sich zu ernst nimmt, irgendwie "gross" 'rueberkommen will. Auf allzu trashige Drehbucheinfaelle wird verzichtet, und so duempelt die Story langgezogen vor sich hin, ohne Hoehepunkte erleben wir die klassische Frankenstein Story mit einer Frau als Doktor. Toll. Nur mal als zufaellig ausgewaehltes Beispiel: Ein Film wie "Das Schreckenshaus des Dr. Orloff" ist Gold im Vergleich zu "Lady Frankenstein". Das sagt alles.

Wahnsinn das dieser lahme Mist in Deutschland noch bis kurz vor seiner TV Ausstrahlung 2007 als "Jugendgefaehrdend" indiziert war. Was gefaehrdete hier nur die Jugend? Die Gefahr einzuschlafen? Auf DVD sieht der Film gut aus. Abzuraten ist von der US-Version, die haben es doch tatsaechlich gewagt, Szenen, die nicht in der US Version waren, ganz einfach von einer Aufnahme der deutschen TV-Ausstrahlung einzufuegen! Samt "3sat" Zeichen im Bild! Man ist mit dieser deutschen DVD also besser bedient, auch wenn die natuerlich wie so oft vollkommen ueberteuert ist. So kann ich eigentlich keinem zum Kauf raten. Hoechstens wenn der irgendwann mal auf 'ner 5 Euro DVD zu haben ist.


Dallas Buyers Club [Blu-ray]
Dallas Buyers Club [Blu-ray]
DVD ~ Matthew McConaughey
Preis: EUR 11,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packt mich nicht, ist aber unterhaltsam, 24. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dallas Buyers Club [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein recht guter Film ist das schon, getragen von den ausgezeichneten Hauptdarstellern McConaughey und Leto. Vielleicht ist die Nuechternheit gewollt - aber auch ich bemerkte etwas fehlende Tiefe und Emotionslosigkeit. Der Film unterhaelt, aber auf eine Weise wie die uebliche "Vom Tellerwaescher zum Millionaer" Story, nur unter anderen Gesichtspunkten. Vielleicht wars wirklich so gewollt. Auf diese Weise erfaehrt man immerhin viel ueber AIDS in den 80ern, warum anfangs die Sterberaten so hoch waren usw. Ich weiss nicht viel ueber den Mann, den McConaughey hier verkoerpert, und ob die Realitaet aehnlich war. Denn die Charakterentwicklung kommt mir ein bisschen komisch vor. Von einem exzessiven, kaputten Typ zum serioesen Engel innerhalb von'n paar Wochen? Ja, vielleicht gibts sowas. Auf der anderen Seite heisst es aber auch, das der Mann nie so extrem war wie im Film zu Anfang dargestellt.

Wie gesagt, der Film lebt von den beiden Hauptdarstellern. Ein Totalausfall ist allerdings Jennifer Garner. Erstmal ist ihre Rolle platt und uninteressant. Dafuer kann sie nichts, ihr Part ist einer der wenigen frei erfundenen im Film, und sollte wohl nur eine Frauenquote bedienen. Aber sie spielt das so wie sie auch in romantischen Komoedien spielt. In jeder ihrer Szenen meinst du das gleich witzig, romantische Verwicklungen passieren. Auch erwaehenswert ist Griffin Dunne (spielt den Arzt in Mexiko). Schoen den mal wieder zu sehen, in den 80ern war der mal ein fast ein Star (Die Zeit nach Mitternacht, Ich und er).

Hab also ein paar Kritikpunkte, trotzdem ist der Film sehenswert, unterhaltsam und (fuer Hollywood Verhaeltnisse) ehrlich.


The Uncle [DVD] [UK Import]
The Uncle [DVD] [UK Import]
DVD ~ Rupert Davies
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 6,95

3.0 von 5 Sternen Bisschen schwer einzuordnen, 22. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: The Uncle [DVD] [UK Import] (DVD)
"The Uncle" ist ein britisches Drama aus dem Jahre 1965, Regie: Desmond Davis. In Deutschland lief der Film unter dem Titel "Der Onkel" im Fernsehen.

Es geht da um einen kleinen Jungen, der von Geburt an schon Onkel ist. Gezeigt wird sein Leben ueber einen Sommer, und dabei wird alles angerissen, was fruehe Kindheit so ausmacht. Das ist schoen, aber irgendwie auch ein bisschen nichtssagend. Der zunaechst ernste Junge mit Eltern im Grossvater-Alter, lernt es in den paar Wochen, Kind zu sein. Von einer echten Handlung kann man in diesem Film nicht sprechen, weiss da wirklich so gut wie gar nichts zu sagen. Gemacht ist der Film aber ausserordentlich gut. Ausgezeichnete Kamerafuehrung, sehr gute Regie von Davis (der zwei Jahre spaeter den wirklich tollen Film "Hier war ich gluecklich" machte). Sehr echt, realitaetsnah. Bekanntestes Gesicht im Film wohl Rupert Davies als Vater. So ein Thema ist nicht unbedingt schwach, aber ich kann mir sowas besser in einem franzoesischen oder italienischen Film vorstellen. Britisch wirkts etwas steif.

Das DVD Label, Network, hat auch von diesem Film ein neues Master verwendet, die Bildqualitaet ist hervorragend. Ist aber unterm Strich nur was fuer jene, die vom britischem Film nicht genug bekommen koennen.


El Dorado [Blu-ray]
El Dorado [Blu-ray]
DVD ~ John Wayne
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Ein ausgezeichneter Film, 21. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: El Dorado [Blu-ray] (Blu-ray)
Kann mich hier nur allen anderen Rezensenten anschliessen: Der Film ist ausgezeichnet, ein echter Klassiker. Dreimal variierte Hawks ein aehnliches Thema, vor "El Dorado mit "Rio Bravo" und ein paar Jahre spaeter nochmal mit "Rio Lobo". "El Dorado" ist dann vielleicht der beste der drei - ist aber schwer zu sagen, mag auch "Rio Bravo" und "Rio Lobo" sehr gern. Schlecht ist keiner dieser Filme. Hier zeigte Regisseur Hawks sein ganzes Koennen auf. Zwei Stunden Lange Filme, ohne Leerlauf, durchweg unterhaltsam, keine sekunde langweilig. Und das Koennen, eine ernste Geschichte mit sehr viel Humor zu erzaehlen, ohne zynisch oder platt zu werden. Diese Sorte Film gibts heut gar nicht mehr. Und dann natuerlich die tolle Besetzung, besonders Mitchum gefaellt mir hier besonders gut, das ist eine seiner besten Rollen.

Das die Blu-Ray gut werden koennte war schon zu erahnen. Schon auf der DVD sah der Film sehr gut aus, war klar das man davon ein hervorragendes HD Master anfertigen kann. Toller Film, Tolle Blu-Ray.


Movies 4 You: Sci-Fi Classics [DVD] [Region 1] [NTSC] [US Import]
Movies 4 You: Sci-Fi Classics [DVD] [Region 1] [NTSC] [US Import]
Wird angeboten von RAREWAVES USA
Preis: EUR 4,35

3.0 von 5 Sternen Recht akzeptable Filme, 20. Mai 2016
Hier gibt es vier amerikanische Science-Fiction Filme der B-Schiene vereint auf einer Disc, zwei schwarz/weiss, zwei in Farbe..

Echte "Sci-Fi Classics" sind das aber nicht, eher Billigproduktionen an die sich heute kaum noch jemand erinnert. Die Filme sind nicht sobderlich gut - aber, es gibt schlimmeres. Zu den Filmen:

THE MAN FROM PLANET X (1951) - IN DEUTSCHLAND NICHT GELAUFEN

Regie: Edgar G. Ulmer.

In dem Film plagen sich ein paar Leute mit einem Alien ab, dessen UFO im Garten eines Schlosses in Schottland gecrasht ist. Tja, mehr gibts da auch nicht gross zu sagen. Der Alien hat 'ne interessante Maske, erinnert etwas an die Figuren auf Karnevalswagen. Aber die Handlung selbst wird stinklangweilig umgesetzt. Passieren tut so gut wie gar nichts, und vieles muss man sich selber zusammenreimen. Ein typischer B-Film, gedreht in sechs Tagen, da kannste nicht das meiste erwarten. Die Kulisse und Teile der Story scheinen an die Universal Horrorfilme der 30er angelehnt zu sein, ein Hauch von Frankenstein. Sowas hatte Ulmer vor seiner Karriere aals B-Film Regisseur ja auch gemacht, "Die schwarze Katze", sein mit Abstand bester Film. Das reine SF Kino war damals gerade erst am Start. Aber was tolles ist "Man from Planet X" wirklich nicht, er ist einfach zu langweilig. Allerdings hat Ulmer spaeter aber noch viel schlimmeres gemacht.

BEYOND THE TIME BARRIER (1960) - IN DEUTSCHLAND NICHT GELAUFEN

Regie Edgar G. Ulmer. Eine American International Veroeffentlichung.

Naja, ich bin kein grosser Freund von Ulmer's B-Filmen. Finde die meisten langweilig - und das trotz der kurzen Laufzeiten. "Beyond the time barrier" gehoert zu den besseren (was nicht heissen soll, das der Film gut ist). Es geht da um einen Piloten, der mit seinem Flugzeug im Jahre 1960 startet und als er wieder landet ist es ploetzlich 2024. Das wundert den Mann natuerlich sehr, hatte er doch gar nicht geplant durch die Zeit zu reisen. Seine ersten Eindruecke sind gut, er findet den eben noch schnittigen Militaerflughafen nun ploetzlich verlassen und verfallen vor. Gut, aber dann ist auch schon Feierabend mit "Stimmung". Es folgt die uebliche Sci-Fi Zukunftsvision: Gab da 'ne Seuche, und gleich nebenan haben sich die Ueberlebenden eine unterirdische Stadt gebaut, und die haben jetzt Probleme. Weiss nicht wie oft dieses Schema verwendet wurde (selbst im letzten der alten "Planet der Affen" Filme). Anders als viele andere SciFi B-Filme bleibt der Ton hier allerdings vollkommen ernst und Ironiefrei. Das hat einen Grund. Nebenbei dient der Film naemlich auch noch als platte "Anti-Russen" Propaganda. Gibt da 'naemlich eine Russin unter all den lieben Amerikanern. Und die ist schlecht. Sie hat eigene Plaene und will diese nach haertester Sowiet Art umsetzen. So lernte 1960 jeder Kinozuschauer: Siehst du, selbst nach der Apokalypse bleibt der Russe schlecht. Ist natuerlich lachhaft. Besagte Russin wurde uebrigens von Ulmer's eigener Tochter gespielt. Na, wie auch immer, jedenfalls merkt man auch sehr schnell, das der Film billig in zehn Tagen gedreht wurde. Es gibt keine guten Kulissen, meist stehen die Protagonisten in Raeumen mit nichts ausser grauen Waenden. Das Drehbuch schleppt sich dahin, ohne Spannungsmomente. Und das Finale wirr und zu sehr auf die kalte Kriegs Propaganda aus. Gibt da auch noch boese "Mutanten". Mutanten sind hier Leute mit Glatze.

Klingt also nicht so sehr nach eine tollen Film, oder? War fuer mich trotzdem ok - ganz einfach weil ich schlimmeres erwartet hatte. Dieser Film lief im Kino mit Ulmer's "Amazing Transparent Man" als Doube Feature. Und der "Transparent Man" - der ist so stinking das "Beyond the time barrier" dagegen wie ein Edel-Film wirkt.

THE TIME TRAVELERS (1964) - DEUTSCHER TITEL: 2071 - MUTAN BESTIEN GEGEN ROBOTER

Regie: Ib Melchior. Eine American International Produktion.

Gut, interessant ist die Behauptung, der Film waere die Vorlage zur "Time Tunnel" Fernsehserie. Da sind also ein paar Wissenschaftler die's irgendwie geschafft haben, ein Fenster in die Zeit zu erstellen. Durch Zufall zeigt der Bildschirm ploetzlich eine Zukunftslandschaft, und unsere Wissenschaftler rennen in ihren Laborkitteln gleich hinein. Da dann aber schnell das uebliche. Sie treffen Mutierte, und die restlichen "normalen" Ueberlebenden (das sind aber ganz schoen komische "normale"!) einer Apokalypse haben sich unter der Erde angesiedelt, haben Probleme, bei denen die Zeitreisenden helfen koennen. Der Film beginnt mit rasendem Tempo, die Zeitreise gleich in den ersten fuenf Minuten. Dann aber, in der Zukunft, geht das Tempo runter auf Schritttempo. Aufgrund des geringen Budgets musste der B-Film mit dem auskommen, was machbar war. Weswegen auch viel gestreckt werden musste, um auf Spielfilmlaenge zu kommen. Es gibt viele reine Fueller, bizarre Szenen, die nichts mit der Handlung zu tun haben. Vom Aufbau folgt er dem Muster der 50er, angereichert nur durch etwas mehr Freizuegigkeit. Die Farben sind schoen, ein bunter Luftballon. Denn viel 'drin steckt hier nicht. Alles in allem eine recht langweilige Angelegenheit ohne viel erwaehenswertes. Regisseur Melchior drehte auch den in Deutschland etwas bekannteren und folgenden) Film "Weltraumschiff MR-1 gibt keine Antwort", der um einiges unterhaltsamer als "2071" ist, da gehts zum Mars.

THE ANGRY RED PLANET (1959) DEUTSCHER TITEL: WELTRAUMSCHIFF MR-1 GIBT KEINE ANTWORT

Regie: Ib Melchior. Eine American International Produktion.

Der fuer mich beste Film dieses Sets. Zwar ist der auch nicht gerade fantastisch, aber er unterhaelt und versprueht viel 50er Nostalgie. Es geht da einfach um ein paar Abenteuer die einige Astronauten auf dem Mars erleben. Das ganze ist kurzweillig, und oft auch unfreiwillig komisch. Besonders witzig finde ich die Szene, in der die Crew einen Kollegen und Freund verlieren. Und gleich nach dem Schnitt sitzt der Captain mit charmantem Grinsen am Tisch und laesst sich seine Wunde verbinden, von der einzigen Frau an Bord. Sieht so aus als sei seine Trauer nicht von grosser Dauer. Interessant auch die Art, wie die Szenen auf dem Mars gedreht wurden. Da verwendeten sie erwas namens "Cinemagic", ein Filter taucht das gesamte Bild in leuchtend rote Farbe. Sieht wirklich bizarr aus, irgendwie nett. Die billigen Kulissen und das schlechte Schauspiel sind in diesem Film kein Nachteil, er lebt davon. Dies ist der einzige Film des Sets den es auch in Deutschland auf DVD gibt, unter dem neuen, sehr einfallsreichen Titel "Abenteuer auf dem Mars". In den 90ern lief er oft im Fernsehen, aus der Zeit kenne ich ihn.

OK, unterm Strich kann ich sagen: Finde das Set etwas besser als den zweiten Teil (More Sci-Fi Classics). Die Filme liegen in relativ guter Qualitaet vor, und bei einem Preis von unter fuenf Euro fuer vier Filme kann man da nicht viel falsch machen. Ist aber eher was fuer Komplettisten, Leute die jetzt vieleicht nur die alten Jack Arnold Filme oder "Der juengste Tag" kennen erwartet hier etwas um Klassen schlechteres.


The time travelers - LOS VIAJEROS DEL TIEMPO - Ib Melchior - Preston Foster.
The time travelers - LOS VIAJEROS DEL TIEMPO - Ib Melchior - Preston Foster.
DVD ~ Philip Carey, Merr Preston Foster
Wird angeboten von Acid Vibes
Preis: EUR 14,85

2.0 von 5 Sternen Uninteressante Zeitreise, 19. Mai 2016
"The Time Travelers" ist eine US-Science Fiction Produktion aus den American International Studios, gedreht 1964 unter der Regie von Ib Melchior. Deutscher Titel "2071 - Mutan-Bestien gegen Roboter".

Gut, interessant ist die Behauptung, der Film waere die Vorlage zur "Time Tunnel" Fernsehserie. Da sind also ein paar Wissenschaftler die's irgendwie geschafft haben, ein Fenster in die Zeit zu erstellen. Durch Zufall zeigt der Bildschirm ploetzlich eine Zukunftslandschaft, und unsere Wissenschaftler rennen in ihren Laborkitteln gleich hinein. Da dann aber schnell das uebliche. Sie treffen Mutierte, und die restlichen "normalen" Ueberlebenden (das sind aber ganz schoen komische "normale"!) einer Apokalypse haben sich unter der Erde angesiedelt, haben Probleme, bei denen die Zeitreisenden helfen koennen. Der Film beginnt mit rasendem Tempo, die Zeitreise gleich in den ersten fuenf Minuten. Dann aber, in der Zukunft, geht das Tempo runter auf Schritttempo. Aufgrund des geringen Budgets musste der B-Film mit dem auskommen, was machbar war. Weswegen auch viel gestreckt werden musste, um auf Spielfilmlaenge zu kommen. Es gibt viele reine Fueller, bizarre Szenen, die nichts mit der Handlung zu tun haben. Vom Aufbau folgt er dem Muster der 50er, angereichert nur durch etwas mehr Freizuegigkeit. Die Farben sind schoen, ein bunter Luftballon. Denn viel 'drin steckt hier nicht. Alles in allem eine recht langweilige Angelegenheit ohne viel erwaehenswertes. Regisseur Melchior drehte auch den in Deutschland etwas bekannteren Film "Weltraumschiff MR-1 gibt keine Antwort", der um einiges unterhaltsamer als "2071" ist, da gehts zum Mars.

"The time travelers" ist in Deutschland bisher nicht auf DVD oder Blu-Ray veroeffentlicht worden, lief aber des oefteren im Fernsehen. In den USA gibt es ihn auf einem sehr guenstigen "Vier-Filme" Set. Bildqualitaet nicht ganz so toll, aber kann sein das es da kein besseres Ausgangsmaterial gibt. Ein Film, den ich eher SF Komplettisten empfehle.


Beyond the Time Barrier/ 宇宙のデッドライン [Import] [DVD]
Beyond the Time Barrier/ 宇宙のデッドライン [Import] [DVD]
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 36,93

3.0 von 5 Sternen Nicht Ulmer's schlechtester B-Film, 18. Mai 2016
US-Science Fiction Film aus dem Jahre 1960. Regie Edgar G. Ulmer. Eine American International Veroeffentlichung.

Naja, ich bin kein grosser Freund von Ulmer's B-Filmen. Finde die meisten langweilig - und das trotz der kurzen Laufzeiten. "Beyond the time barrier" gehoert zu den besseren (was nicht heissen soll, das der Film gut ist). Es geht da um einen Piloten, der mit seinem Flugzeug im Jahre 1960 startet und als er wieder landet ist es ploetzlich 2024. Das wundert den Mann natuerlich sehr, hatte er doch gar nicht geplant durch die Zeit zu reisen. Seine ersten Eindruecke sind gut, er findet den eben noch schnittigen Militaerflughafen nun ploetzlich verlassen und verfallen vor. Gut, aber dann ist auch schon Feierabend mit "Stimmung". Es folgt die uebliche Sci-Fi Zukunftsvision: Gab da 'ne Seuche, und gleich nebenan haben sich die Ueberlebenden eine unterirdische Stadt gebaut, und die haben jetzt Probleme. Weiss nicht wie oft dieses Schema verwendet wurde (selbst im letzten der alten "Planet der Affen" Filme). Anders als viele andere SciFi B-Filme bleibt der Ton hier allerdings vollkommen ernst und Ironiefrei. Das hat einen Grund. Nebenbei dient der Film naemlich auch noch als platte "Anti-Russen" Propaganda. Gibt da 'naemlich eine Russin unter all den lieben Amerikanern. Und die ist schlecht. Sie hat eigene Plaene und will diese nach haertester Sowiet Art umsetzen. So lernte 1960 jeder Kinozuschauer: Siehst du, selbst nach der Apokalypse bleibt der Russe schlecht. Ist natuerlich lachhaft. Besagte Russin wurde uebrigens von Ulmer's eigener Tochter gespielt. Na, wie auch immer, jedenfalls merkt man auch sehr schnell, das der Film billig in zehn Tagen gedreht wurde. Es gibt keine guten Kulissen, meist stehen die Protagonisten in Raeumen mit nichts ausser grauen Waenden. Das Drehbuch schleppt sich dahin, ohne Spannungsmomente. Und das Finale wirr und zu sehr auf die kalte Kriegs Propaganda aus. Gibt da auch noch boese "Mutanten". Mutanten sind hier Leute mit Glatze.

Klingt also nicht so sehr nach eine tollen Film, oder? War fuer mich trotzdem ok - ganz einfach weil ich schlimmeres erwartet hatte. Dieser Film lief im Kino mit Ulmer's "Amazing Transparent Man" als Doube Feature. Und der "Transparent Man" - der ist so stinking das "Beyond the time barrier" dagegen wie ein Edel-Film wirkt. Beide Filme wurden nie in Deutschland gezeigt. Es gibt ihn auf einem Vier Filme Set auf DVD in den USA, zu einem sehr guenstigen Preis, oft nur fuenf Euro. Bildqualitaet auch ganz ok.


Man From Planet X [Import USA Zone 1]
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Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 29,58

2.0 von 5 Sternen Nicht viel los hier, 15. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Man From Planet X [Import USA Zone 1] (DVD)
"The Man from Planet X" ist ein US-Science Fiction Film aus dem Jahre 1951, Regie: Edgar G. Ulmer.

In dem Film plagen sich ein paar Leute mit einem Alien ab, dessen UFO im Garten eines Schlosses in Schottland gecrasht ist. Tja, mehr gibts da auch nicht gross zu sagen. Der Alien hat 'ne interessante Maske, erinnert etwas an die Figuren auf Karnevalswagen. Aber die Handlung selbst wird stinklangweilig umgesetzt. Passieren tut so gut wie gar nichts, und vieles muss man sich selber zusammenreimen. Ein typischer B-Film, gedreht in sechs Tagen, da kannste nicht das meiste erwarten. Die Kulisse und Teile der Story scheinen an die Universal Horrorfilme der 30er angelehnt zu sein, ein Hauch von Frankenstein. Sowas hatte Ulmer vor seiner Karriere aals B-Film Regisseur ja auch gemacht, "Die schwarze Katze", sein mit Abstand bester Film. Das reine SF Kino war damals gerade erst am Start. Aber was tolles ist "Man from Planet X" wirklich nicht, er ist einfach zu langweilig. Allerdings hat Ulmer spaeter aber noch viel schlimmeres gemacht.

Mittlerweile gibts den Film in den USA auf einer sehr guenstigen "4 Filme" Sammlung. Fuer Komplettisten vielleicht interessant. In Deutschland ist der Film nie gelaufen.


Monuments Men - Ungewöhnliche Helden [Blu-ray]
Monuments Men - Ungewöhnliche Helden [Blu-ray]
DVD ~ George Clooney
Preis: EUR 8,97

3.0 von 5 Sternen Zu viele, zu nichtssagende Charaktere, 14. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Der Film ist unterhaltsam, man damit gut zwei Stunden totschlagen. Und das trotz der vielen Negativen Aspekte. Die spannungsarme Story, die schwache Dramaturgie stoert mich ja gar nicht so sehr. Ich hab eher ein Problem mit den platten und fehbesetzten Charakteren. Erstmal sind das viel zu viele, und du erfaehrst so gut wie nichts ueber sie. Weswegen einem das Schicksal jedes einzelnen irgendwie egal ist. Dann entschied man sich noch dazu, das Team zu splitten. Auch eine Fehentscheidung, weil keiner der Handlungszweige wirklich packt, und am Ende kein Ganzes ergibt. Klar, es wird sorgfaeltigst darauf geachtet das jeder zumindest SEINE drei Minuten hat, sind ja schliesslich alles Stars, die muessen auch IHREN Moment haben. Was zum naechsten Fehler fuehrt: Dieses auf Teufel komm 'raus Star-Ensemble. Egal ob er fuer die Rolle passt oder nicht, hier wurde wohl einfach jeder verpflichtet der gerade Zeit oder Lust hatte. Nehmt nur Bill Murray - was hat der hier eigentlich verloren? Wer ist eigentlich der Typ den er spielt? Ah ja, man erfaehrt das er Architekt ist. Sonst nichts. Clooney dachte sich wohl, das man nur mit grossen Namen Leute fuer den Film ins Kino bekommt, hat ja dann nur bedingt gekappt. Ach ja, und Dimitri Leonidas als einzigen deutschen Charakter der Momuments Men zu besetzen ist etwas peinlich. Wenn du den Film im Original guckst und sein Deutsch hoerst - mit so starkem englischen Akzent das du kaum was verstehst, dann wird dir klar das hier nicht sehr aufs Detail geachtet wurde. Vielleicht haett' man 'nen deutschen nehmen sollen. Aehnlich Peinlich Cate Blanchetts Rolle, der typisch zuckersuesse franzoesische Akzent wie man ihn aus US-Filmen kennt, und durch und durch die Verkoerperung des ueblich franzoesischen Klischees, ebenso wie ganz Paris. Hollywood Frankreich par excellence. Ueberhaupt sieht mir jede Kulisse zu gemuetlich aus, selbst das Lager der Soldaten wirkt irgendwie einladend. Und Clooney, als Regisseur hat der besseres gemacht.

Gut, vielleicht wollte der Film aber nicht wirklich eine Geschichtsstunde sein, und war wohl viel mehr als reiner Unterhaltungsfilm gedacht. Ganz aehnlich wurde das Thema 1962 in dem Burt Lancaster Film "Der Zug" angegangen, den seh ich auch eher als guten Unterhaltungsfilm als ein aufruettelndes Meisterwerk. Zum einmal gucken geht "Monuments Men" in Ordnung.


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