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Beiträge von M. Günther
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Rezensionen verfasst von
M. Günther "pP" (NRW)
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WD Blue 1TB SSHD Interne Festplatte (6,4 cm (2,5 Zoll) für den Einsatz in PCs, Hochleistungs-Workstations und Spielkonsolen)
WD Blue 1TB SSHD Interne Festplatte (6,4 cm (2,5 Zoll) für den Einsatz in PCs, Hochleistungs-Workstations und Spielkonsolen)
Preis: EUR 92,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht ausgereift?, 24. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe die Platte im November '15 als Datengrab für mein Reiselaptop gekauft, um unterwegs AVI/Xvid Videos zu schauen und bei Bedarf ein Spiel zu starten. Vor allem letztetes hätte durch den "SSD-Cache" profitieren sollen.

Das Laptop kam vom Werk aus mit einer WD Blue 1TB und 5400rpm, also dem, worauf diese SSHD aufbaut. Die WD Blue hatte ich vor ein paar Jahren schonmal, die Leistung ist Damals wie Heute enttäuschend. Traurigerweise kann ich nach dem Einbau der SSHD-Version keinen Unterschied feststellen, Programmstarts sind auch nach dem 10 mal nicht schneller, wenn sich ein Teil der Daten eigentlich im flotten Cache befinden sollte. Probleme macht sonderbarer Weise auch die Wiedergabe von Videos, es kommt immer wieder zu Bild- und Tonaussetzern, welche nicht auftreten, wenn die Datei zB auf die System-SSD kopiert und von dort gestartet wird (oder von jeder anderen Festplatte am PC). Letztendlich kommen noch ungesunde Geräusche dazu, als ob die Köpfe immer wieder gegen einen Wiederstand gezogen werden (fehlerhafte Kalibrierungsversuche). Dieses "rrrrrrr... tack" alle paar Sekunden ist auf Dauer durchaus nervig.

Ob Montagsgerät oder unausgereifte Hardware wird sich hier nicht klären, die Platte geht zur Erstattung retour. Einen Transportschaden möchte ich allerdings auch nicht ausschließen, die Platte kam als Bulkware ungepolstert in einem Papp-Umschlag an, nur in eine Antistatiktüte eingeschweißt. Der Lebenserwartung zuträglich war das sicherlich nicht.


HUAWEI ASCEND MATE 7 FRONT GLAS GLASS Displayglas SCREEN + Werkzeug SCHWARZ
HUAWEI ASCEND MATE 7 FRONT GLAS GLASS Displayglas SCREEN + Werkzeug SCHWARZ

5.0 von 5 Sternen Artikel ist einwandfrei, der Austausch Glückssache., 30. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorneweg, das Disaplayglass kam in einwandfreiem Zustand an, gut verpackt, ohne Kratzer. Daher 5 Sterne für das Produkt.

Der Austausch selber ist eine Frage des Glücks, Huawei hat das Glas sehr gut verklebt, sodaß im schlimmsten Fall beim Ablösen auch das Display beschädigt wird. Hierzu müssen per Fön ca. 80°C in das Glas eingebracht werden, um es danach aus dem Rahmen zu hebeln. Mein Display war hier an den Enden leicht mit dem Glas verklebt, was dem schadenfreien Ablösen definitiv nicht zuträglich war.
Daher lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen (~90€) und direkt eine vormontierte Einheit aus Display und Glas bestellen.


43W Original Microsoft Netzteil für Microsoft Surface Pro 2 12V 3,6A Tabelt mit USB 5V1A GENUINE Ladekabel
43W Original Microsoft Netzteil für Microsoft Surface Pro 2 12V 3,6A Tabelt mit USB 5V1A GENUINE Ladekabel
Wird angeboten von Notebook-AS Preise inkl. Mwst., Impressum + AGB finden sie unter Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 38,99

5.0 von 5 Sternen Ersatz-Lader für Surface (1) pro, 10. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Funktioniert problemlos als Replacement für ein Surface Pro der ersten Generation. Marginal längere Ladezeit, da 5 Watt (~10%) weniger Leistung.


Pepperdecks DJOCLATE Pocket Size Mischpult (2 Kanäle, Bass Kill, Tasche, 2x Kabel)
Pepperdecks DJOCLATE Pocket Size Mischpult (2 Kanäle, Bass Kill, Tasche, 2x Kabel)
Preis: EUR 34,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht, was es soll., 10. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der kleine Mischer funktioniert soweit recht ordentlich. Zusammengefaßt läßt sich sagen:

-Die Kanäle lassen sich, anders als teils beschrieben, komplett bis unhörbar runterregeln.
-Der Signalpegel wird durch das Pult verringert. Nicht halbiert, aber 10-20% Laustärke gehen in der rein passiven Regelung verloren.
-Das Klangbild wird durch die Regler nicht merklich beeinflusst.
-Keine Nebengeräusche, weder im Betrieb noch beim Betätigen der Regler.
-Die Basskill-Tasten verringern den Bass an dem Kanal, der gerade ein Signal ausgibt, ABER...
-...wird über Kanal A abgespielt und Basskill für Kanal B ist aktiv, dann wird der Bass für Kanal A verstärkt (und umgekehrt natürlich auch).
-...ist Basskill für beide Kanäle aktiv, dann wird der Bass auch auf beiden Kanälen reduziert.

Für den gedachten Zweck, zwei Soundkarten auf einen gemeinsamen Lautsprecherausgang auszugeben, gereicht
das Pult problemlos. Abgesehen vom Lautstärkeverlust und der lustigen Basskill-Logik gibt es keine Auffälligkeiten,
man macht mit dem Kauf nichts verkehrt.


CM SGK-6010-GKCL1-DE Storm Trigger Z Gaming-Tastatur MX-Blue
CM SGK-6010-GKCL1-DE Storm Trigger Z Gaming-Tastatur MX-Blue

3.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 3. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gekauft wurde die Tastatur primär wegen der Beleuchtung und der Kombination mit mechanischen Cherry-Schaltern. Das Erlebnis bisher ist recht durchwachsen, was, und das ist eher unerwartet, hauptsächlich an den Cherries liegt.

Vom Konzept her ist die Tastatur gut, die blaue Beleuchtung ist auf der geringsten Stufe etwas diffus und schlecht ablesbar, ab der zweiten Stufe dann aber uneingeschränkt nutzbar. Die Doppelbelegung der F-Tasten mit Multimedia- und Lichtsteuerung ist gut gelöst, die abschaltbare Win-Taste ein zeitweise recht hilfreiches Feature. Die (Dauer-)Beleuchtung hat bisher auch durchgehalten, alle LEDs funktionieren noch.

Schwachpunkt sind die Cherry-Kontakte, der Druckpunkt und das Schreibgefühl gingen anfangs in Ordnung, die Qualitätsstreuung scheint aber recht hoch. Direkt nach dem Kauf blieben einige Tasten in gedrückter Postition hängen und kamen erst mit einem Tröpfchen Öl am Stößel wieder in die Ausgangsstellung zurück. Anderen Tasten fehlt nach jetzt einem halben Jahr das taktile Feedback komplett bzw ist nur hörbar, wenn die Taste absolut gerade und in der Mitte der Tastenkappe gedrückt wird. Das Schreibgefühl ist generell etwas schwammiger geworden, der präzise Druckpunkt war einmal.

Falls ich nicht ein Montagsgerät erwischt habe bleibt als Fazit nur: Finger weg, zumindest für die hier gekaufte Version mit Chery MX-Blue Schaltern.


Elixir 12002 Electric Guitar Saiten 6 Super Light Nanoweb Coating
Elixir 12002 Electric Guitar Saiten 6 Super Light Nanoweb Coating
Preis: EUR 10,80

3.0 von 5 Sternen Doppelter Preis, halbierte Höhen, 24. Juli 2014
Die Saiten spielen sich gut, die hier schon verwendete Umschreibung "wie geölt" passt durchaus. Im Vergleich zu den von mir sonst verwendeten Ernie Balls 9ern gleitet man mit deutlich weniger Widerstand von Bund zu Bund.

Der klangliche Unterschied ist gut hörbar, auf einer Mahagoni-Strat sind die vorher brillianten Höhen weg, alles rückt sehr in die Mitten, das Bass-Fundament bleibt nahezu unverändert. Das Ganze funktioniert clean recht gut mit angenehm warmem Sound, Crunch und HiGain fehlt aber der Biss. Höhen und Zerre dürfen nachjustiert werden.

Fazit: Tolles Spielgefühl, die Klangveränderung kann aber durchaus (und natürlich gitarrenabhängig) auch mehr als die hier vielgenannte Nuance ausmachen. Hilft nur ausprobieren.


edding 4-MP9 Cutter MP 9, Taschenmodell mit Clip, Edelstahl
edding 4-MP9 Cutter MP 9, Taschenmodell mit Clip, Edelstahl
Preis: EUR 10,34

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aus der Ferne hübsch anzusehen, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Qualität überzeugt nicht wirklich. Grundsätzlich ist die Optik von Edelstahl nett anzusehen, zumindest bis man die Oberfläche beschädigt. Leider kam das Messer schon genau so an, mit häßlichen Kratzern an den Biegekanten und den Seitenflächen. Zusätzlich ist das Blech über der Klingenverriegelung nur sehr sparsam aufgeklebt, sodaß der komplette Schieber sich nach kurzer Zeit in seine Bauteile auflöste.

Fazit: Verarbeitung Pfui, Optik... leider auch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2014 4:05 PM MEST


SteelSeries Sensei Wireless Gaming Maus silber metallic
SteelSeries Sensei Wireless Gaming Maus silber metallic
Preis: EUR 125,00

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber für die Preisklasse nicht gut genug, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Sensei Wireless ersetzt eine Logitech G700s, Grund für den Wechsel war die recht praktische Tischladestation der Sensei. Diese ist aber Fluch und Segen zugleich.

Zu den positiven Seiten...
Die Maus ist leicht und präzise.Ein Lag ist so erstmal nicht wahrnehmbar und die konfigurierbare Beleuchtung macht vor allem dann Sinn, wenn man den Ladestand anzeigen lässt, welcher dann wahlweise an der Ladestation, am Mausad und an der Handballenauflage mit grün/orange/rot die Restladung anzeigt. Jede LED ist auch einzeln konfigurierbar, wählen kann man zwischen deaktiviert, Ladestand, Dauerlicht und pulsierendem Licht. Die zwei Letzteren mit frei in der Software wählbarer Farbe. Die Ladestation und die LED am Mausrad leuchten bei Aktivierung Dauerhaft, die LED an der Handauflage schaltet sich aus, sobald die Maus bewegt wird. Der beworbene Annäherungssensor (stand so auf der Herstellerseite und teils in der Werbung) existiert scheinbar nicht. Diese LED ist auch die einzige die nicht hochwertig wirkt. Die Mausoberfläche ist weißer Vollkunstoff mit Softlack, wobei das Logo unlackiert blieb. Die Beleuchtung sieht daher etwas milchig und nicht sehr homogen aus, zudem ist sie (subjektiv!) etwas zu grell.

Die Ladestation ist mit 10x16,5 cm (Maus: 7x13 cm) und der beleuchteten Kontur ein recht präsentes Element auf dem Schreibtisch. Dank Alu-Oberfläche und unaufdringlicher Beleuchtung wirkt sie edel, durch ihr ansehnliches Gewicht (habe nicht nachgewogen, aber 300+ g sind's locker) steht sie auch rutschfest auf dem Tisch. Die Ladefläche der Maus ist abgesenkt, sodass diese fast von selbst in die richtige Ladeposition rutscht, das Ladekabel ist mit 2m ausreichend lang, geladen wird über einen USB-Port. Alternativ kann das Ladekabel auch direkt an die Maus angeschlossen werden. Es stört dann auch nicht, die hohe Flexiblität des dünnen Kabels erhält das "Wireless-Gefühl" größtenteils.

Zum Negativen...
Erstmal Optik und Haptik, die Maus ist wie schon geschrieben an der Oberfläche und auch an den Seiten softlackiert bzw. gummibeschichtet. Der Lack ist schön griffig und rutschfest, leider aber anfällig für Fingerabdrücke, wodurch die Bereiche zur Finger- und Daumenauflage schon nach kurzer Nutzung speckig glänzen. Zudem passt die Haptik der seitlichen Maustasten nicht ganz zur Preisklasse. Diese sind wie alle unlackierten Teile in schwarzen Kunstoff ausgeführt, was an Klavierlackoptik errinnern soll. Schade ist, das vor allem die rechten Tasten für den Ringfinger klapperig wirken. Dass das auch besser geht zeigen die Daumentasten, diese sind wackelfrei und mit definiertem Druckpunkt ausgeführt.

Nun zum Wichtigeren, der Funktion. Die Maus sowie die Ladestation funktionieren beide nicht sehr stabil. Das betrifft sowohl die Ladung, als auch die Nutzung. In unregelmäßigen Abständen hängen sich entweder die Maus oder die Ladestation komplett auf, sodaß die Maus an der Unterseite aus- und wieder eingeschaltet werden muss oder die Ladestation vom USB-Port getrennt werden muss. Ein System ist nicht zu erkennen, passiert ca 1-2x pro Woche.
Zweiter Schwachpunkt ist die Ladung, welche nicht immer stattfindet. Die Ladestation benötigt einen USB-Port, welcher auch im Standby des Rechners mit Spannung versorgt wird (USB-Charge, muss teilweise im BIOS aktiviert werden). Leider klappt das auch dann nicht immer, da ich die Maus bereits mehrmals abends entladen auf die Station gelegt habe und sie es dann morgens immer noch war. Der verwendete USB2.0 Port steht unter Spannung, ein testweise angeschlossener USB-Hub mit LED zeigte das. Ein Wechsel an einen USB3.0 Port (immerhin doppelte Stromstärke im Vergleich zu USB2.0) brachte keine Änderung, ausser das sich dort die oben genannten Aufhänger der Ladestation vermehrt zeigten.

Fazit: Auf dem UVP-Preisschild standen zum Kaufzeitpunkt 160 €, derzeit (Juni '14) sind es nicht deutlich weniger. Gezahlt habe ich dank wohl falscher Preisauszeichnung die Hälfte, dennoch ist das Ergebnis nicht unbedingt befriedigend. Ausschlaggebend für den Kauf war die Ladestation, welche leider nicht stabil funktioniert. Zusätzlich gepaart mit den Abstürzen von Maus und Ladestation kann man die Sensei so erstmal nicht unbedingt empfehlen.
Bleibt noch zu klären, ob hier ein Defekt vorliegt, das wird sich dann nach der Reklamation bei Amazon zeigen.

Update 1: Seit ca. August 14 wird die Maus ohne die Steuerungssoftware von Steelseries genutzt. Der Stabilität hat das recht gut getan, Aufhänger von Maus und Ladeschale sind massiv zurück gegangen (2x im letzten Quartal, war vorher annähernd wöchentlich). Die Ladeprobleme sind geblieben, die Kontakte an Maus und Ladeschale brauchen regelmäßige Streicheleinheiten, sei es um Oxidation oder was auch immer sich auf dem Metall absetzt zu entfernen. Mit der Fingerspitze drüberwischen reicht aus, mehrmals Einlegen ohne drüberwischen hilft nur manchmal. Traurig für eine 140€ Maus (Stand 04/15).

Update 08.04.15: Die Ladeschale hat nach 12 Monaten endgültig den Dienst quittiert, eine Ladung erfolgt nicht mehr. Problemloser Austausch durch Amazon.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2016 7:47 AM CET


Mad Catz F.L.Y.5 Flight Stick PC
Mad Catz F.L.Y.5 Flight Stick PC
Preis: EUR 59,99

4.0 von 5 Sternen Gut bis auf die Kontaktprobleme, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin mit dem Joystick soweit zufrieden, allerdings musste dieser wegen Kontaktproblemen ausgetauscht werden und auch das Austauschgerät machte zuerst die gleichen Probleme.

Schwachpunkt ist der der abnehmbare Handgriff, der sich oberhalb der Zentrierfeder komplett von der Grundplatte trennen läßt. Die Verbindungen für die diversen Schalter im Handgriff werden über federgelagerte Pins hergestellt, die wohl nicht immer optimalen Kontakt bekommen. Beim ersten Stick war der Coolie Hat ohne Funktion, beim zweiten waren es gleich mehrere Schalter, die sich erst nach mehrmaligem Zerlegen und wieder Zusammensetzen zur Mitarbeit überreden ließen.

Die öfters bemängelte Standfestigkeit geht eigentlich in Ordnung. Nach vorne ist diese etwas gering, aber verschmerzbar. Wem das Ganze zu kippelig ist kann hier bei Amazon kleine Schraubzwingen für Laubsägearbeiten erstehen, damit läßt sich der Stick z.B. an einer Tischplatte fixieren.

Fazit: Eigentlich solider Stick mit ausreichend viel Tasten. Ein Stern Abzug wegen den Kontaktproblemen, ansonsten empfehlenswert.


Scythe Himuro SCH-1000 Festplattenkühler
Scythe Himuro SCH-1000 Festplattenkühler
Preis: EUR 21,71

3.0 von 5 Sternen Kein wirkliche Dämmung, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grund des Kaufes war es, eine ziemlich flotte aber auch gut hörbare Samsung HD103UJ (BJ 2010, 1TB, 7200rpm) in einem möglichst leisen PC weiter zu verwenden. Das schafft das Gehäuse nur bedingt, da es konstruktiv eher als reiner Kühler ausgelegt ist. Schade, da der Vorgänger Scythe Quiet Drive noch recht effektiv war. Dessen Nachteil war nur, das man ihn wegen inkompatibler Bohrungen nicht im Laufwerksschacht verschrauben konnte. Zumindest dieses Manko hat der Himura nicht mehr.

Die Festplatte wird beim Himura in zwei Halbschalen fixiert. In der unteren liegt die Platte, hinten ist eine Öffnung für das Interface, vorne ein Schamstoffblock, der die Platte gegen die hintere Wand gedrückt. Dort befindet sich keine Dämmschicht zwischen Wand und Platte, es liegt also Metall auf Metall. Dämmefekt gleich null. Gleiches gilt für den Boden, hier liegt die Platte direkt und unentkoppelt auf dem Metall auf. Der Deckel bildet das obere und seitliche Gehäuse. An beiden Seiten befindet sich ein dünnes Wärmeleitpad, im Deckel selber eine sehr dünne Schaumstoffschicht. Sind Deckel und Boden verschraubt, dann haben abgesehen vom Deckel und den Schaumstoffblock vorne alle restlichen Flachen direkten und ungedämmten Kontakt zur Platte. Entsprechend ist der einzige geräuschmäßige Unterschied eine leichte Absenkung des hochfrequenten Motorgeräuschs, Zugriffe kommen nahezu ungefiltert durch.

Zudem hat das Gehäuse Spiel, wenn man es bewegt hört man innen die Platte abwechselnd an Deckel und Bodenplatte anschlagen. Nicht gut und für den Wärmetransfer sicherlich auch nicht optimal, wobei dieser aber auch primär über die Wärmepads an den Seiten geht. Dennoch sollte die Platte sicher fixiert sein, da Anpressdruck beim Übertragen von Wärme zwischen zwei Bauteilen durchaus hilft.

Von den Temperaturen sieht das Ganze ganz gut aus, das Gehäuse hält die Platte etwa auf der Temperatur, die Sie vorher "nackt" und durch Gummiringe vom Gehäuse entkoppelt im Luftstrom eines sehr langsam drehenden Frontlüfters hatte. Ein Heisssporn ist die Samsung aber eh nicht, die Temperaturen lagen bei etwa 5° über Raumtemperatur.

Abschließend lässt sich sagen, daß das Gehäuse durch seine große Oberfläche bei der Kühlung ohne oder mit sehr geringem Luftzug durchaus hilft, eine Geräuschdämmung sollte man aber nicht unbedingt erwarten, hierfür ist es mangels Dämmschichten zwischen Platte und Metall nicht wirklich ausgelegt. Zum Vergleich, beim Quiet Drive war rundum eine dicke Schaumstoffschicht bzw. an Deckel und Boden ein 5mm starkes Wärmeleitpad, was eine sehr gute Dämmung bei eher mittelmäßiger Kühlung bewirkte. Das Himura ist das genaue Gegenteil.


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