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Rezensionen verfasst von
M. Günther "pP" (NRW)
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Elixir 12002 Electric Guitar Saiten 6 Super Light Nanoweb Coating
Elixir 12002 Electric Guitar Saiten 6 Super Light Nanoweb Coating
Preis: EUR 11,40

3.0 von 5 Sternen Doppelter Preis, halbierte Höhen, 24. Juli 2014
Die Saiten spielen sich gut, die hier schon verwendete Umschreibung "wie geölt" passt durchaus. Im Vergleich zu den von mir sonst verwendeten Ernie Balls 9ern gleitet man mit deutlich weniger Widerstand von Bund zu Bund.

Der klangliche Unterschied ist gut hörbar, auf einer Mahagoni-Strat sind die vorher brillianten Höhen weg, alles rückt sehr in die Mitten, das Bass-Fundament bleibt nahezu unverändert. Das Ganze funktioniert clean recht gut mit angenehm warmem Sound, Crunch und HiGain fehlt aber der Biss. Höhen und Zerre dürfen nachjustiert werden.

Fazit: Tolles Spielgefühl, die Klangveränderung kann aber durchaus (und natürlich gitarrenabhängig) auch mehr als die hier vielgenannte Nuance ausmachen. Hilft nur ausprobieren.


edding 4-MP9 Cutter MP 9, Taschenmodell mit Clip, Edelstahl
edding 4-MP9 Cutter MP 9, Taschenmodell mit Clip, Edelstahl
Preis: EUR 10,70

1.0 von 5 Sternen Aus der Ferne hübsch anzusehen, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Qualität überzeugt nicht wirklich. Grundsätzlich ist die Optik von Edelstahl nett anzusehen, zumindest bis man die Oberfläche beschädigt. Leider kam das Messer schon genau so an, mit häßlichen Kratzern an den Biegekanten und den Seitenflächen. Zusätzlich ist das Blech über der Klingenverriegelung nur sehr sparsam aufgeklebt, sodaß der komplette Schieber sich nach kurzer Zeit in seine Bauteile auflöste.

Fazit: Verarbeitung Pfui, Optik... leider auch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2014 4:05 PM MEST


SteelSeries Sensei Wireless Gaming Maus silber metallic
SteelSeries Sensei Wireless Gaming Maus silber metallic
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 117,63

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber für die Preisklasse nicht gut genug, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Sensei Wireless ersetzt eine Logitech G700s, Grund für den Wechsel war die recht praktische Tischladestation der Sensei. Diese ist aber Fluch und Seegen zugleich.

Zu den positiven Seiten...
Die Maus ist leicht und präzise.Ein Lag ist so erstmal nicht wahrnehmbar und die konfigurierbare Beleuchtung macht vor allem dann Sinn, wenn man den Ladestand anzeigen lässt, welcher dann wahlweise an der Ladestation, am Mausad und an der Handballenauflage mit grün/orange/rot die Restladung anzeigt. Jede LED ist auch einzeln konfigurierbar, wählen kann man zwischen deaktiviert, Ladestand, Dauerlicht und pulsierendem Licht. Die zwei Letzteren mit frei in der Software wählbarer Farbe. Die Ladestation und die LED am Mausrad leuchten bei Aktivierung Dauerhaft, die LED an der Handauflage schaltet sich aus, sobald die Maus bewegt wird. Der beworbene Annäherungssensor (stand so auf der Herstellerseite und teils in der Werbung) existiert scheinbar nicht. Diese LED ist auch die einzige die nicht hochwertig wirkt. Die Mausoberfläche ist weißer Vollkunstoff mit Softlack, wobei das Logo unlackiert blieb. Die Beleuchtung sieht daher etwas milchig und nicht sehr homogen aus, zudem ist sie (subjektiv!) etwas zu grell.

Die Ladestation ist mit 10x16,5 cm (Maus: 7x13 cm) und der beleuchteten Kontur ein recht präsentes Element auf dem Schreibtisch. Dank Alu-Oberfläche und unaufdringlicher Beleuchtung wirkt sie edel, durch ihr ansehnliches Gewicht (habe nicht nachgewogen, aber 300+ g sind's locker) steht sie auch rutschfest auf dem Tisch. Die Ladefläche der Maus ist abgesenkt, sodass diese fast von selbst in die richtige Ladeposition rutscht, das Ladekabel ist mit 2m ausreichend lang, geladen wird über einen USB-Port. Alternativ kann das Ladekabel auch direkt an die Maus angeschlossen werden. Es stört dann auch nicht, die hohe Flexiblität des dünnen Kabel erhält das "Wireless-Gefühl" größtenteils.

Zum Negativen...
Erstmal Optik und Haptik, die Maus ist wie schon geschrieben an der Oberfläche und auch an den Seiten softlackiert bzw. gummibeschichtet. Der Lack ist schön griffig und rutschfest, leider aber anfällig für Fingerabdrücke, wodurch die Bereiche zur Finger- und Daumenauflage schon nach kurzer Nutzung speckig glänzen. Zudem past die Haptik der seitlichen Maustasten nicht ganz zur Preisklasse. Diese sind wie alle unlackierten Teile in schwarzen Kunstoff ausgeführt, was an Klavierlackoptik errinnern soll. Schade ist, das vor allem die rechten Tasten für den Ringfinger klapperig wirken. Dass das auch besser geht zeigen die Daumentasten, diese sind wackelfrei und mit definiertem Druckpunkt ausgeführt.

Nun zum wichtigeren, der Funktion. Die Maus sowie dei Ladestation funktionieren beide nicht sehr stabil. Das betrifft sowohl die Ladung, als auch die Nutzung. In unregelmäßigen Abständen hängen sich entweder die Maus oder die Ladestation komplett auf, sodaß die Maus an der Unterseite aus- und wieder eingeschaltet werden muss oder die Ladestation vom USB-Port getrennt werden muss. Ein System ist nicht zu erkennen, passiert ca 1-2x pro Woche.
Zweiter Schwachpunkt ist die Ladung, welche nicht immer stattfindet. Die Ladestation benötige einen USB-Port, welcher auch im Standby des Rechners mit Spannung versorgt wird (USB-Charge, muss teilweise im BIOS aktiviert werden). Leider klappt das auch dann nicht immer, da ich die Maus bereits mehrmals abends entladen auf die Station gelegt habe und sie es dann morgens immer noch war. Der verwendete USB2.0 Port steht unter Spannung, ein testweise angeschlossener USB-Hub mit LED zeigte das. Ein Wechsel an einen USB3.0 Port (immerhin doppelte Stromstärke im Vergleich zu USB2.0) brachte keine Änderung, ausser das sich dort die oben genannten Aufhänger der Ladestation vermehrt zeigten.

Fazit: Auf dem UVP-Preisschild standen zum Kaufzeitpunkt 160 €, derzeit (Juni '14) sind es nicht deutlich weniger. Gezahlt habe ich dank wohl falscher Preisauszeichnung die Hälfte, dennoch ist das Ergebnis nicht unbedingt befriedigend. Ausschlaggebend für den Kauf war die Ladestation, welche leider nicht stabil funktioniert. Zusätzlich gepaart mit den Abstürzen von Maus und Ladestation kann man die Sensei so erstmal nicht unbedingt empfehlen.
Bleibt noch zu klären, ob hier ein Defekt vorliegt, das wird sich dann nach der Reklamation bei Amazon zeigen.


Mad Catz F.L.Y.5 Flight Stick PC
Mad Catz F.L.Y.5 Flight Stick PC
Preis: EUR 49,90

4.0 von 5 Sternen Gut bis auf die Kontaktprobleme, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin mit dem Joystick soweit zufrieden, allerdings musste dieser wegen Kontaktproblemen ausgetauscht werden und auch das Austauschgerät machte zuerst die gleichen Probleme.

Schwachpunkt ist der der abnehmbare Handgriff, der sich oberhalb der Zentrierfeder komplett von der Grundplatte trennen läßt. Die Verbindungen für die diversen Schalter im Handgriff werden über federgelagerte Pins hergestellt, die wohl nicht immer optimalen Kontakt bekommen. Beim ersten Stick war der Coolie Hat ohne Funktion, beim zweiten waren es gleich mehrere Schalter, die sich erst nach mehrmaligem Zerlegen und wieder Zusammensetzen zur Mitarbeit überreden ließen.

Die öfters bemängelte Standfestigkeit geht eigentlich in Ordnung. Nach vorne ist diese etwas gering, aber verschmerzbar. Wem das Ganze zu kippelig ist kann hier bei Amazon kleine Schraubzwingen für Laubsägearbeiten erstehen, damit läßt sich der Stick z.B. an einer Tischplatte fixieren.

Fazit: Eigentlich solider Stick mit ausreichend viel Tasten. Ein Stern Abzug wegen den Kontaktproblemen, ansonsten empfehlenswert.


Scythe Himuro SCH-1000 Festplattenkühler
Scythe Himuro SCH-1000 Festplattenkühler
Wird angeboten von AVIDES
Preis: EUR 20,09

3.0 von 5 Sternen Kein wirkliche Dämmung, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grund des Kaufes war es, eine ziemlich flotte aber auch gut hörbare Samsung HD103UJ (BJ 2010, 1TB, 7200rpm) in einem möglichst leisen PC weiter zu verwenden. Das schafft das Gehäuse nur bedingt, da es konstruktiv eher als reiner Kühler ausgelegt ist. Schade, da der Vorgänger Scythe Quiet Drive noch recht effektiv war. Dessen Nachteil war nur, das man ihn wegen inkompatibler Bohrungen nicht im Laufwerksschacht verschrauben konnte. Zumindest dieses Manko hat der Himura nicht mehr.

Die Festplatte wird beim Himura in zwei Halbschalen fixiert. In der unteren liegt die Platte, hinten ist eine Öffnung für das Interface, vorne ein Schamstoffblock, der die Platte gegen die hintere Wand gedrückt. Dort befindet sich keine Dämmschicht zwischen Wand und Platte, es liegt also Metall auf Metall. Dämmefekt gleich null. Gleiches gilt für den Boden, hier liegt die Platte direkt und unentkoppelt auf dem Metall auf. Der Deckel bildet das obere und seitliche Gehäuse. An beiden Seiten befindet sich ein dünnes Wärmeleitpad, im Deckel selber eine sehr dünne Schaumstoffschicht. Sind Deckel und Boden verschraubt, dann haben abgesehen vom Deckel und den Schaumstoffblock vorne alle restlichen Flachen direkten und ungedämmten Kontakt zur Platte. Entsprechend ist der einzige geräuschmäßige Unterschied eine leichte Absenkung des hochfrequenten Motorgeräuschs, Zugriffe kommen nahezu ungefiltert durch.

Zudem hat das Gehäuse Spiel, wenn man es bewegt hört man innen die Platte abwechselnd an Deckel und Bodenplatte anschlagen. Nicht gut und für den Wärmetransfer sicherlich auch nicht optimal, wobei dieser aber auch primär über die Wärmepads an den Seiten geht. Dennoch sollte die Platte sicher fixiert sein, da Anpressdruck beim Übertragen von Wärme zwischen zwei Bauteilen durchaus hilft.

Von den Temperaturen sieht das Ganze ganz gut aus, das Gehäuse hält die Platte etwa auf der Temperatur, die Sie vorher "nackt" und durch Gummiringe vom Gehäuse entkoppelt im Luftstrom eines sehr langsam drehenden Frontlüfters hatte. Ein Heisssporn ist die Samsung aber eh nicht, die Temperaturen lagen bei etwa 5° über Raumtemperatur.

Abschließend lässt sich sagen, daß das Gehäuse durch seine große Oberfläche bei der Kühlung ohne oder mit sehr geringem Luftzug durchaus hilft, eine Geräuschdämmung sollte man aber nicht unbedingt erwarten, hierfür ist es mangels Dämmschichten zwischen Platte und Metall nicht wirklich ausgelegt. Zum Vergleich, beim Quiet Drive war rundum eine dicke Schaumstoffschicht bzw. an Deckel und Boden ein 5mm starkes Wärmeleitpad, was eine sehr gute Dämmung bei eher mittelmäßiger Kühlung bewirkte. Das Himura ist das genaue Gegenteil.


CORDIAL Symmetrische Klinken-Verbindungskabel FAIR LINE CFM 0,9 VV, 0,9m Klinke / Klinke 6,3 mm stereo, kostengünstige Kabel für Festinstallation od für Patchbay, Neutrik Metall-Steckverbinder, angespritzt
CORDIAL Symmetrische Klinken-Verbindungskabel FAIR LINE CFM 0,9 VV, 0,9m Klinke / Klinke 6,3 mm stereo, kostengünstige Kabel für Festinstallation od für Patchbay, Neutrik Metall-Steckverbinder, angespritzt
Wird angeboten von Zoundhouse Dresden
Preis: EUR 8,30

5.0 von 5 Sternen Günstiges Kabel ohne Nebengeräusche, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Kabel erfüllt seinen Zweck, einzig der sich regelmäßig von selbst lockernde Verschluß an den Steckern stört etwas. Hier hilft ein Tropfen Schraubensicherung, und das Ding bleibt zusammen.

5 Sterne, günstig und absolut keine Nebengeräusche.


Rocksmith 2014 (mit Kabel) - [PC]
Rocksmith 2014 (mit Kabel) - [PC]
Preis: EUR 35,95

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Idee: Gut, Ausführung: UBI-Schrott, 7. Dezember 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe mir das Spiel gekauft, um mein Nebenbeigeklimpere wieder in etwas geregelte Bahnen zu lenken. Theoretisch würde das auch funktionieren, Ubisoft legt einem hier aber einige Steine in den Weg.

Real Tone Kabel:
Das Spiel funktioniert ausschließlich mit dem proprietären USB-Kabel aus dem Hause Ubisoft, andere USB-Interfaces werden im Spiel weder erkannt noch unterstützt. Einzeln schlägt das Kabel mit etwas über 30€ zu buche, was ungefähr dem Preis eines meiner früheren Interfaces von Behringer (UCG 102) entspricht. Dieses war eher Low-End, erfüllte aber seinen Zweck mit gutem Klang und geringer Latenz. Das Real Tone Kabel erfüllt das nur teilweise. Latenzen sind immer präsent, lassen sich in der Spielesoftware auch nicht beseitigen, höchstens von etwa einer halben Sekunde bei Werkseinstellung Stufe 4 auf eine viertel Sekunde bei Einstellung Stufe 2. Klingt nicht nur nach viel, ist auch deutlich wahrnehmbar. Mein derzeitiges Interface von Native Instruments sowie auch das frühere von Behringer lagen hier bei nicht wahrmnehmbaren 4 ms -- allerdings mit Asio4All als Treiber, welches das RT-Kabel nicht unterstützt. Zur Klangqualität lässt sich wenig sagen, das Kabel funktioniert nur in Rocksmith, dort passt der Sound gut zum Playback. In GuitarRig 5 oder Overlouds TH2 läßt sich mangels ASIO-Support kein Vergleich zu anderen Interfaces generieren.

Software:
Dem eigentlichen Spiel merkt man den Konsolen-Charakter in den Menüs arg an, eine intuitive Steuerung mit der Maus sieht anders aus, Einstellmöglichkeiten zum USB-Interface sucht man, abgesehen von einem Latenz-Regler, vergebens. Dieser steht, wie schon geschrieben, werkseitig auf Stufe 4, wobei die Latenz mit der Zahl abnimmt. Die kleinste Einstellung war hier 2, was die Latenz weitgehend reduzierte, allerdings nicht komplett. Stufe 1 funktionierte nicht, da hier sämtliche Sound-Ausgaben verzerrten, inklusive der Sprache.
Spielerisch ist das Ganze simpel und funktional, man muss die Korrekte Saite im korrekten Bund anschlagen, wenn die "Note" eine Markierung trifft. Soweit wäre das ok, durch die Latenzen muss man diese allerdings anschlagen, wenn das Playback noch gar nicht an dieser Stelle angekommen ist. Ein richtiges Gefühl für's Timing bekommt man so sicher nicht.
Das Stimmen der Gitarre funktioniert auch. Die hier teilweise genannte Verstimmung nach Nutzung des internen Tuners kann ich nicht bestätigen, eine im Spiel auf Standart E-Tuning gestimmte Gitarre wies dieses auch an einem externen Stimmgerät Typ Boss Tu-80 auf, die Abweichung war minimal und nicht der Rede wert.

Fazit:
Die Idee im Vergleich zu Guitar Hero mit einer echten Gitarre durch ein Spiel zu klimpern ist sehr verlockend, die Ausführung ist fragwürdig. Die Bindung an ein proprietäres Interface wäre noch ok, zumindest bei weniger halbherziger Ausführung. In der vorliegenden Form ist das Spiel leider nicht wirklich spielbar, dank Account-Bindung bei UPlay und Steam aber auch nicht mehr verkaufbar. Danke Ubisoft, nach dem Siedler-7-Dauer-Online-Reinfall wohl endgültig mein letzter Ausrutscher zu diesem Publisher.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 25, 2013 7:08 PM CET


Logitech C920 USB HD Pro Webcam (Autofokus, Mikrofon) schwarz
Logitech C920 USB HD Pro Webcam (Autofokus, Mikrofon) schwarz
Wird angeboten von King Electronics DE
Preis: EUR 66,40

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Kamera, mieses Setup, schwaches Mikro, 28. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grundsätzlich erfüllt die Webcam Ihre Aufgabe recht gut, Bild und Ton sind gut und ruckelfrei. Zumindest nach Eingriff in den Treiber.

Der hier schon bemängelte Ton "wie in eine Giesskanne gesprochen" ist ein Resultat der Funktion RightSound, die die Empfindlichkeit des eingebauten Mikrofons "optimiert" -- wenn der Treiber das Signal für übersteuert hält, dann senkt er es ab. Wäre ok, wenn er sich dabei auf den Signalpegel beschränken würde, leider wird aber auch der Frequenzgang komplett verwurstet. Nach dem Ausschalten der Funktion in der Kamerasoftware klingt alles normal. Mit dem auch dort vorhandenen Empfindlichkeitsschieber lässt sich die Aufnahmelautstärke dann manuell regeln, bei ca. 3/4 passt das Verhältnis recht gut. Subjektiv erscheint mir der Ton etwas dumpf, das Mono-Mikrofon meiner alten Logitech 5000pro hat hier etwas mehr Klarheit und Höhen im Angebot, neigte aber auch früher zum Übersteuern.

Das Bild der Kamera ist generell gut, ruckelt aber in der Werkseinstellung in allen Auflösungen deutlich, was ein Resultat der Funktion RightLight ist, welche die Empfindlichkeit der Kamara "optimiert" (déjà-vue...). Der Treiber versucht hier entsprechend der Lichtverhältnisse die Farben anzupassen, der optische Erfolg ist dabei durchaus sichtbar, wiegt das Ruckeln aber nicht wieder auf. Nach dem Wegklicken des Häkchens im Treiber ist das Bild in der Kamerasoftware (und später auch im Video) ruckelfrei. Zumindest bis 720p, in 1080p wirkt das Bild auch ohne RightLight nicht mehr 100% flüssig, entweder USB oder die Kamera sind dann wohl am Limit. Der versuchsweise Umzug an einem USB 3.0 Port brachte keinen Vorteil, da die Kamera an diesem garnicht erst erkannt wurde (ASUS MoBo mit Z77 Chipsatz, USB 2.0 Sticks funktionieren an den Ports).
Abschließend zum Bild, der Treiber verfügt über eine Flimmerunterdrückung, die Ihren Job mittelprächtig macht. Effektiv laufen bei jeder Auflösung Streifen von oben nach unten durch das Bild, welche durch den Filter zwar in Intensität und Frequenz abnehmen, allerdings nicht vollständig entfernt werden. Nicht schön, die schon vorher erwähnte und in die Jahre gekommene 5000pro aus gleichem Hause hat und hatte dieses Problem nie. Das Bild war dort aufgrund der geringeren Auflösung zwar um einiges unschärfer, dafür aber deutlich ruhiger und angenehmer anzuschauen.

Zum Treiber selber, habe mir die aktuelle Version LWS 2.80a für Win 8 x64 direkt von der Produktseite bei Logitech runtergeladen, bei der Installation kam prompt die Meldung, dieser Treiber wäre nicht zur verwendeten Kamera kompatibel. Kann man getrost ignorieren, der Treiber funktioniert trotzdem.

Als Fazit gibt es 4 Sterne, uneingeschränkte Kaufempfehlungen kann man bei dem Teil nicht sagen, viel verkehrt macht man aber auch nicht.

Nachtrag: Nach dem Downgrade auf Windows 7 und dem Treiber LWS 2.51 hat sich das Problem mit der Flimmerunterdrückung verbessert. Dazu muss allerdings RightLight aktiviert sein, was auch hier zu Ruckeln führt, die Wellen allerdings fast vollständig filtert. Am Problem mit RightSound hat der Treiberwechsel nichts geändert, die Pegelabsenkung führt auch unter W7 und LWS 2.51 zu sehr gruseligen Verzerrungen.

Nachtrag 2: Nach einem Upgrade auf Windows 8.1 pro x64 mit der schon unter Win8(.0) genutzten LWS 2.80a hat sich zumindest das Bild verbessert. Die Streifen und das Ruckeln sind bei aktiviertem RightLight verschwunden, RightSound führt wie gehabt zu unbauchbaren Ergebnissen.

Grundsätzlich bin ich mit der Kamera was das Bild betrifft zufrieden, allerdings ist sind Aufnahmen über das Mikrofons auch auf der höchsten Empfindlichkeit etwas leise. Die Kamera ist gedacht, um einen ca 2m entfernten Gitarrenverstärker beim Üben aufzunehmen, dieser muss deutlich über Zimmerlautstärke betrieben werden, um brauchbare Lautstärken auf den Videos zu erzeugen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2014 11:22 PM CET


SIMON PIKE Hülle Handytasche NewYork 1 anthrazit für Huawei ASCEND G700 aus Filz
SIMON PIKE Hülle Handytasche NewYork 1 anthrazit für Huawei ASCEND G700 aus Filz
Wird angeboten von SIMON PIKE
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Passt auch mit Cover, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche ist tadelos verarbeitet, Nähte und Material geben keinen Grund zum Meckern. Zudem ist sie großzügig genug dimensioniert, um das Huawai G700 auch mit einem Bumper aufzunehmen.

5 Sterne, kann man gefahrlos kaufen.


Huawei Ascend G700 Smartphone (12,7 cm (5 Zoll) Touchscreen, 1,2GHz, Quad-Core, 2GB RAM, 8 Megapixel Kamera, Android 4.2) schwarz
Huawei Ascend G700 Smartphone (12,7 cm (5 Zoll) Touchscreen, 1,2GHz, Quad-Core, 2GB RAM, 8 Megapixel Kamera, Android 4.2) schwarz
Preis: EUR 187,37

120 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Gerät mit Detailfehler, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Huawei ersetzt dank Dual-Sim ein Samsung S3 Mini und HTC One, welche einzeln mit einer o2 und D2 Karte betrieben wurden. Nach guten früheren Erfahrungen mit einen Samsung Galaxy Y Duos und zwei Reinfällen mit eine Samsung S1 Duos (gute Ergonomie aber buggy Android) und Nokia Asha (handlich aber technisch veraltet und nicht stabil laufend) waren die Huawei Geräte G525 und G700 einen neuen Versuch wert. Das G700 machte hier das Rennen, da mit 2 GB RAM und 8 GB Speicherplatz (5,5 GB nutzbar) jeweils die doppelte Kapazität geboten wurde.

Optik und Haptik:
In der schwarzen Version kommt das Gerät mit schwarzem Display, schwarzem Metallrahmen um das Display sowie mattschwarzem Kunstoffdeckel auf der Rückseite. Optisch gibt es nichts zu bemängeln, trotz Plasik-Deckel wirkt das Gerät als Ganzes wertig. Dennoch ist der Deckel gleichzeitig der Schwachpunkt, da er ziemlich dünn ausgefallen ist und sich beim Aufsetzen dadurch labil und billig anfühlt. Nach dem Aufsetzen ist das Gefühl ok, allerdings gibt das Material an der linken Seiten unter der Lautstärkewippe unter Druck nach und ploppt/knackt hörbar bei jedem Einschalten. Definitiv nicht schön, auch in der Preisklasse.
Am Rest gibt's nix zu mäkeln, Qualität und Optik stimmen.

Bedienung und Android:
Die Bedienung der Hardware ist quasi Android-Standart -- Headset-Anschluß oben, Ein-/Ausschalter an der rechten Seite, Lautstärkewippe links und Micro-USB Port unten. Unter dem Display sind die Navigationstasten in Hardware augeführt, wodurch nicht ein Teil des Displays für Softkeys verloren geht. Gut so, war beim Google Nexus 4 eher störend.
Das Android kommt Stand September '13 in Version 4.2.1, Huawei bügelt dann noch einmal seine Oberfläche EmotionUI 1.6 drüber, welche sich mit herrunterladbaren Designs an den persönlichen Geschmack anpassen lässt. Das funktioniert generell ganz gut, die Designs sehen allerdings etwas kitschig aus, die verwendeten Icons sehen teils etwas willkürlich zusammengewürfelt aus. Ein homogener Eindruck entsteht nicht wirklich. Zudem ist EmotionUI ein kleiner Performancekiller, der den 1.2 Ghz Quadcore dezent überfordert, beim Scrollen ruckelts merklich. Tipp: NovaLauncher aus dem Playstore runterladen, der läuft 100% ruckelfrei und kann sowohl Icons als auch Oberfläche durch den JellyBean Standart ersetzen.

Technik:
Huwaei nennt das G700 seine Quadcore-Einstigsklasse, mit 1.2 Ghz stimmt das auch. Der Prozessor ist ausreichend schnell, bei der Oberflächenerweiterung EmotionUI geht ihm aber die Puste aus. Das ist nicht gravierend, flüssiges Scrollen bzw. Wechseln zwischen den Homescreens sieht aber anders aus.
Das Display mit seinen 5" ist ziemlich groß, der Unterschied zu einem 4,7" Gerät wie dem HTC One macht in Breite und Länge gut 5 mm aus. Für die Einhand-Bedienund wird's da langsam grenzwertig, läßt sich ber noch bewerkstelligen. Die HD-Aufläsung ist absolut ausreichend, alle Texte und Bilder werden lesbar und scharf dargestellt, die Farben sind ebenfalls keine Beanstandung wert. Videos laufen soweit ruckefrei, habe das allerdings nur oberflächlich auf YT ausprobiert.
Klanglich sollte man keine Wunder erwarten, enttäuschend ist es allerdings auch nicht. Der Mono-Lautsprecher auf der Rückseite erfüllt seine Aufgabe mit einer starken Mittenpräsenz, Bässe sind handytypisch abwesend. Damit reiht es sich nahtlos in die Riege meiner letzen Handies ein (Samsung Galaxy Y, Duos Google Nexus 4, Nokia Asha, S3 Mini), die für die Musikwiedergabe nur bedingt taugten, für Hörbücher bei geringer Lautstärke aber durchaus verwendbar waren. Vom HTC One mit BeatsAudio ist es allerdings genau wie seine Vorgänger meilenweit entfernt, klanglich wie auch preislich.
Die Kamera ist mit 8Mp und Full-HD Video deklariert, letzteres habe ich nicht ausprobiert. Ein paar Schnappschüsse haben sich allerdings zwischenzeitlich ergeben, die Qualität ist nicht umwerfend, für ein Handy aber ausreichend. Den optischen Zoom sollte man auch hier meiden, dieser verpixelt die Fotos mehr als ordentlich. Der LED-Blitz ist auch brauchbar, bei schlechten Lichtverhältnissen wird zumindest der Nahbereich gut ausgeleuchtet, allerdings bekommen Fotos dadurch eine deutlich künstliche Färbung.

Konnektivität und Empfang:
Als Dual-Sim Handy lassen sich 2 Mikro-SIM-Karten im Gerät verstauen, wovon eine auf GSM-Verbindungen beschränkt ist. Da GSM generell schonender für den Akku ist und stärkeres Netz bietet, ist das kein großer Nachteil. Man sollte nur darauf achten, das die primär für das Surfen gedachte SIM nicht in dem eingeschränkten Slot steckt, da die Datenraten bei GSM auch deutlich geringer sind. In den Einstellungen läßt sich aber zuweisen, welche SIM fest für das Surfen genutzt werden soll.
In Sachen Empfangsqualität schlägt das Huawei seine Vorgänger deutlich. Beruflich wurde mir eine o2-Karte zugewiesen, leider ist die Netzabdeckung des E-Netz im ländlichen Vakuum zwischen Neuss und Mönchengladbach recht dünn.Mit den Vorgängern S3 Mini und Nexus 4 hatte ich regelmäßig kein Netz ("Nur Nortufe"), während die D2-Karte durchweg vollen Ausschlag hatte. Mit dem G700 hat sich das etwas gebessert, der Empfang ist nun auch im Haus gegeben, und das mit einer auch zum Telefonieren ausreichenden Netzstärke. Nicht perfekt, aber das solideste Ergebnis bisher.
Blutooth funktioniert ohne Mängel, die Verbindung mit meinem Headset Samsung HM700 und den FSEs von Skoda (Bolero) und Mercedes (Audio 30) funktionierte auf Anhieb und mit guter Sprachqualität. Das Huawei hat hier bei Gesprächen weniger Bass und einen angenehmeren Klang, vor allem im Vergleich zum direkten Vorgänger S3 Mini, wo es im Headset zeitweise unangenehm dröhnte.
Für den Fall, da der mit 8 GB recht geringe Speicherplatz nicht ausreichen sollte, verfügt das G700 über einen mSD Slot für Speicherkarten mit maximal 32 GB einstzen. Der Slot ist unter dem Akkudeckel zwischen den SIMs, ein Wechsel von Aussen ist nicht möglich.
Zum WLAN gibt's nicht viel zu sagen, das 2,4 Ghz Band läuft stabil. [Korrektur: 5 Ghz Band wird nicht unterstützt]

Akku und Laufzeiten:
Mitgeliefert wird ein 2.100 mAh-Akku. Bei meiner Nutzung mit WLAN und BT daueraft an, beiden Karten im GSM-Netz und mobilen Daten nur bei bedarf an hält der Akku ungefähr 4-5 Tage durch. Telefoniert wird dabei fast ausschließlich über das E-Netz, Gesprächszeiten sind im Schnitt 2 Stunden Tag, was etwa 15-20% Ladung verbraucht, dank automatischer Nachtabschltung fährt das Gerät zu festegelegter Zeit selbständig runter. Zum Vergleich, das S3 Mini (1.700 mAh) musste bei gleicher Nutzung spätestens am dritten Tag ans Netz, das Nexus 4 (2.000+ mAh) nach 2 Tagen. Auch die Geräte wurden abends händisch ausgeschaltet.

Fazit:
Derzeit gibt's eine glatte Kaufempfehlung. Bis auf den labilen und klackenden Akkudeckel macht das Gerät durchweg einen wertigigen Eindruck, die Dual-Sim Disziplin erfüllt es mit Bravour und die Handhabung ist Andorid-typisch simpel. Positiv ist auch das fehlen von Bloatware, das Gerät kommt softwaremäßig ziemlich "nackt" daher, ähnlich wie die Nexusgeräte von Google. Dadurch sind, anders als bei Samsung und HTC, auch fast keine Zwangs-Apps enthalten, welche dann als unlöschbare Systemprogramme eingebunden sind. Guter Ansatz, so sollte es immer sein.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2014 6:59 PM CET


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