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Rezensionen verfasst von
Sverebom (Duisburg)

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ASTRO - Astro Gaming A30 PC Noir - 0817161010928
ASTRO - Astro Gaming A30 PC Noir - 0817161010928
Wird angeboten von Up2Games
Preis: EUR 99,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Licht, aber ein starker Schatten, 23. November 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
The good:

1 - Gute Verarbaitung. Der Bügel wirkt zunächst etwas schwachbrüstig, entpuppt sich aber als hochwertiges, flexibles Polycarbonat. Die Ohrmuscheln wirken sehr massiv, das Kabel ist sehr solide ummantelt.
2 - Die Orhmuscheln liegen auf den Ohren auf, was zumindest Schwitzen verhindert. Das Headset ist trotz der Bauweise, des massiven Gewichts und des satte Anpressdrucks sehr angenehm zu tragen und fällt nach wenigen Moment kaum noch auf.
3 - Verglichen mit meinem vorherigen (höhenlastigen) Gaming-Headset sehr basslastiger Sound. Mit einigen Handgriffen im Equalizer entlockt man den Ohrmuscheln aber einen sehr ausgewogenen, vielleicht etwas zu basslastigen Sound ohne große Verzerrungen.
4 - Sehr kompakt. Durch den ausgewogenen Klang in allen Lebenslagen auch wunderbar als beinahe unauffällige Kopfhörer für den mobilen Einsatz tauglich.
5 - Das Mikrofon kann entfernt werden und lässt sich gut justieren.
6 - Solide, robuste Kabelfernbedienung
7 - Die grafisch aufgepeppten Kappen auf den Ohrmuscheln, Tags genannt, können ausgetauscht und sogar individualisiert werden. Ein nettes kleines Feature.

The bad:

1 - Die Soundqualität des Mikrofons ist ordentlich, allerdings wird es sofort sehr leise, wenn es nicht nah an den Mund geführt wird. Trägt man es jedoch nahe am Mund, wird jedes Atemgeräusch übertragen.
2 - Auch wenn das Headset äußerst angenehm auf den Ohren liegt, sitzt es nicht ganz so sicher wie ein ohrumschlißendes Headset.
3 - Die Kabelfernbedieung könnte etwas griffiger sein.
4 - Die Auswahl verfügbarer Tags könnte größer sein.

The verdict:

Gute Stereo-Kopfhörer, hervorragende "multi-purpose" Kopfhörer, Abstriche im Gaming-Einsatz aufgrund der eher dumpfen Klankcharakteristik und des etwas zickigen Mikrofons. Ein absolut erstklassiges Headset für Gamer, die mehr wollen als nur spielen und nicht ständig ein Mikrofon benötigen.


SWATCH Original Gent "BLUE CONKER"
SWATCH Original Gent "BLUE CONKER"
Wird angeboten von MORE WATCHES
Preis: EUR 60,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich schmächtig, 24. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: SWATCH Original Gent "BLUE CONKER" (Uhr)
Wenn sie wissen oder glauben, dass Ihnen eher große Uhren stehen, dann machen sie einen Bogen um diese Uhr. Entgegen des Namens der Kollektion handelt es sich um eine Unisex-Uhr, die daher vergleichsweise schmächtig ausfällt. Gerade das Armband ist nicht nur kurz, sondern auch schmal geraten, Ich bin nicht außergewöhnlich kräftig gebaut und an mir wirkt die Uhr als hätte ich sie meine Schwester geklaut. Ansonsten eine sehr schöne Uhr, die zumindest oberflächlich betrachet qualitativ mit meiner vorherigen Swatch mithalten kann. Das Armband ist anfangs sehr steif und protestiert auch quitschend gegen Verformung, aber das legt sich nach einige Tagen.


PC - Xbox 360 Controller für Windows, schwarz
PC - Xbox 360 Controller für Windows, schwarz
Preis: EUR 27,70

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unnötige Abzüge in der B-Note, 6. Januar 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Eigentlich kratzt das Gamepad an der Perfektion, wenn man mittelgroße Hände hat. Das Gamepad liegt satt in der Hand, ich kann von keinerlei Ermüdungserscheinungen berichten und präzise ist es auch - wenn man nicht auf das etwas schwammige und wenig markante D-Pad angewiesen ist. Da mutet es um so ärgerlicher an, dass Microsoft der Optik zu Liebe auf Materialen gesetzt hat, die der Haptik sicherlich nicht zu Gute kommen. Die Oberschale und Unterschale bestehen aus standesgemäßen, mattschwarzem und aufgerautem Kunststoff. Kein Grund zu Klage. Aber was soll der breite "Kalvierlack-Streifen", der sich das Gamepad zieht und Ober- von Unterschale trennt? Nicht nur nur dass die Fingerkuppen auf diesem Material wenig Halt finden, es fühlt sich auf Dauer auch nicht sonderlich angenehm an und zudem weisen die Übergänge zwischen den Materialien störende Spaltmaße auf. Leider sind auch auch die Schulter-Trigger, die auch etwas größer sein könnten (vor allem die beiden analogen Trigger), und die Aktionstasten aus diesem Material gefertigt, was in langen, heißen Sessions durchaus die Griffigkeit beeinträchtigt. Weiteres kleines Manko: Um den Start-Button zu erreichen, muss man den Daumen um den rechten Analog-Stik herum führen - was zu verschmerzen ist, da man diesen Button betätigen möchte, um den Pausenmodus zu erreichen.

Fazit: Natürlich kann man eine nahezu uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, allein schon weil dieses Gamepad der Standard für viele Spiele ist. Alle Bedienelemente funktionieren hinreichend präzise, lediglich das D-Pad könnte ein wenig griffiger und markanter sein. Und abgesehen von den erwähnten Spaltmaßen gibt es auch hinsichtlich der Verarbeitung nichts zu meckern, zu Mal das Kabel auch angenehm (um nicht zu sagen absurd) lang ist. Um absolute Perfektion zu erreichen sollten die erwähnten "Klavierlack-Elemente" allerdings gummierten Oberflächen weichen und auch die etwas kleinen Schulter-Trigger und Aktionstasten dürften aus einem griffigeren Material gefertigt sein, damit das Gamepad nicht nur gut in der Hand liegt sondern sich auch gut in der Hand anfühlt, auch wenn die Optik darunter leidet.

Es sei deutlich gesagt, dass die Griffigkeit trotz Allem sehr gut ist. Sie könnte eben nur noch ein wenig besser sein, wenn man die richtigen Materialien verwendet hätte. Daher nur vier Sterne für ein Gamepad, dass man bedenkenlos kaufen und weiter empfehlen kann.


PES 2010 - Pro Evolution Soccer
PES 2010 - Pro Evolution Soccer
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 21,90

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das soll Fußball sein?, 19. April 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Ich habe nie wirklich wirklich Fußball an PC oder Konsole gespielt, weil die bisherigen Spiele durch die Bank meine Anforderungen nicht genügen konnte. Einzige einige Vertreter der PES-Serie habe ich dann und wann gespielt, und dann auch nur kooperativ mit einem Freund. Nun habe ich viel Gutes über PES 2010 gehört, und da es das einzige brauchbare aktuelle Fußballspiel für PC ist, habe ich der PES-Serie wieder mal eine Chance ergeben - und ich muss festhalten, dass sich nicht viel geändert hat, vor allem nicht zum Besseren. Der Reihe nach:

- Die Steuerung ist nach wie vor viel zu komplex. Mag sein, dass ich einfach auch kein Händchen für Spiele habe, in denen man ausschweifende Tastenkombinationen in Bruchteilen von Sekunden eingeben muss. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Steuerung einfach zu komplex ist. Ich will mich auf das Spielgeschehen konzentrieren und mich nicht in entscheidenden Momenten an Tastenkombination wie etwa "L1 + A + Y + Handstand machen" erinnern müssen um eine höchst simple Aktion auszuführen. Natürlich sollte die Steuerung auch nicht zu simpel sein, aber das Spiel darf ruhig mal davon ausgehen, dass ich in einer Situation, in der wirklich nur noch eine sinnvolle Option zur Verfügung steht, auch diese Option ergreifen möchte (ob die resultierende Aktion gelingt, sollte von den Basiswerten der involvierten Akteuren abhängen).

- Allerdings braucht man diese ganze Spezialaktionen nicht, auch nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Wenn ich Schweini am Sechszehner anspiele, führt der folgende Schuss ins lange Eck in drei von vier Fällen auch zum Tor. Wenn ich den Ball von der Grundlinie des gegnerischen Sechszehners vor das Tor spiele, steht fast immer ein Mitspieler bereit, um den Ball ins Tor zu drücken. Warum also Dribbeln? Warum also Kombinationsfussball spielen? Pass raus aus auf den Flügel, zur Grundlinie und je nach Situation den Ball direkt vor das Tor spielen oder in den Rücken der Abwehr zu Schweini - so schlägt man Spanien im WM-Finale mit 8:0, und das auf dem höchsten Schwreigkeitsgrad. Von wegen kein Tor gleicht dem anderen.

- Manchmal bringen die Spieler den Ball aber auch nicht im Tor unter. Häufig kommt der Ball dann als Abpraller zurück. Eigentlich ein gefundenes Fressen für einen torgefährlichen Mittelfeldspieler - wenn er denn mal mit gelaufen ist und nicht wie Kreise um den Mittelkreis dreht. Sollte er mit gelaufen sein, muss es aber dennoch nicht zwangsläufig zu einer gefährlichen Szene kommen. Die Spieler sind nämlich meistens nicht in der Lage, einen glücklichen Ball zu nutzen, ohne den Ball erst einmal gemütlich anzunehmen. Anstatt den Ball einen Meter vor dem Tor mit irgendeinem Körperteil (außer den Händen natürlich) ins Tor zu schubsen, nehmen die Spieler den Ball erst einmal an, halten ihn am Fuß, holen zu Schuss aus - und wundern sich dann, wie der gegnerische Torwart den Ball in der Zwischenzeit aufnehmen und weit über das Spielfeld transportieren konnte. Zur Ehrenrettung der Graupen sei gesagt, dass sie manchmal anatomische Unmöglichkeiten vollbringen, um einen Abpraller von der Strafraumgrenze ins Tor zu bringen.

- Apropos Anatomie: Die Animationen haben sich kaum weiter entwickelt und sind noch immer - und heute mehr den je - eine Beleidigung fürs Auge. Die Spieler wirken wie hölzerne Marionetten, die über das Spielfeld geschubst werden.

- Und leider lassen sie sich genauso gut steuern. Es ist bisweilen ein wahres Kunststück, einfach nur geradeaus zu laufen und dabei leichte Richtungsänderung durchzuführen. Eine leichte Drehung hin zum Tor endet aufgrund der nervösen Steuerung häufig mit einer 90°-Drehung rein in den Gegner, was dann meist zum Ballverlust führt.

- Wenn es um die Steuerung geht, bin ich mir nach wie vor noch nicht sicher, ob ich IMMER Einfluss auf die Richtung eines Passes neben kann oder ob das Spiel nicht doch manchmal die Eigeninitiative an den Tag legt, die ich mir in anderen Spielsituationen wünsche. Ein Beispiel: Ich trage den Ball durch das Mittelfeld. Vor mir laufen zwei Mitspieler, ein Stürmer links und von Gegnern gedeckt, ein Rechtsaußen auf dem Flügel mit freier Bahn. Ich befinde mich genau in der Mitte, stehe perfekt für einen Pass und will einen Pass nach rechts außen spielen, damit der entsprechende Mitspieler zur Grundlinie durchziehen kann (für ein nahezu sicheres Tor :) ). Ich drücke also den Analogstick nach rechts in den Raum, in den ich den Pass spielen möchte, drücke die entsprechende Taste für einen Pass - und der Spieler spielt den Ball nach links zu dem Stürmer, der von drei Gegner umringt ist und sofort den Ball verliert.

- Die künstliche Intelligenz lässt sich sehr schnell aus dem Konzept bringen, leider vor allem in den eigenen Reihen. Sobald man eine Spieler nur ein wenig außerhalb der taktischen Formationen agieren lässt, scheinen die eigenen Mitspieler häufig nicht mehr zu wissen, was sie mit sich und der Welt anfangen sollen (lässt sich mit den zahlreichen taktischen Möglichkeiten auch nicht gänzlich austreiben). Mit einem Abwehrspieler nach einer Balleroberung für einen schnellen Konter und Überzahl in des Gegners Hälfte sorgen? No way! Die Flügelspieler schauen nur interessiert zu, wie der Abwehrspieler an ihnen vorbei ziehen. Gut, vergessen wir den Mittelfeldspieler und schauen uns an, was die Stürmer machen. Nichts! Die traben gemütlich durch das Mittelfeld anstatt in die Nahtstellen der Abwehr vorzudringen. Bleibt also mal wieder nur, mit dem Abwehrspieler in die Mitte zu ziehen und vom Sechszehner ins lange Eck zu schießen. Tor! Nur Spaß macht das nicht. Wenn ich mit einem einzelnen Spieler die ganze gegnerische Abwehr aufmischen will, kann ich auch FIFA spielen ...

- ... und könnte mich dann zumindest über akkurat umgesetzte Ligen freuen. Klar, PES hat zugelegt und mittlerweile einige Lizenzen erworben, aber die Bundesliga fehlt nach wie vor. Zum Glück kann man am PC mit Community-Patches für Abhilfe sorgen, nur fehlen dann unter anderen noch immer die Stadien.

- Überhaupt habe ich meine Zweifel, ob die Jungs bei Konami jemals Fussball gespielt haben. Offenbar glauben die Entwickler, dass die Spieler nur dann laufen, wenn sie den Ball haben. Tatsächlich müssen aber die Spieler aber laufen, um überhaupt in die Situation zu kommen, mal den Ball zu kriegen. Anstatt sich mal frei zu laufen und einen klugen Laufweg anzubieten, kuscheln sie mit den Gegenspielern und warten darauf, dass ich irgendeinen Wunderpass spiele, dem sie dann doch nicht hinterher laufen.

- Aber in den Stadien ist ohnehin nichts los. Die ewig gleichen Gesänge vor mausgrauen Kulissen. Wessen Fans da nun gröhlen, lässt sich auch nicht unterscheiden und Gespür für Spielsituationen. Wenn deren Mannschaft mit 8:0 auseinander genommen werden, feiern die Fans noch immer ein Volksfest. Eigentlich könnten sich die realen Fans in den Stadien der Bundesliga manchesmal eine Scheibe davon abschneiden.

- Die Kommentatoren sind auch aller Kanone, reden ständig am Spielgeschehen vorbei und kennen ohnehin nur eine handvoll Sätze.

- Bevor ich es vergesse: Hin und wieder scheinen die Spieler zu vergessen, was es mit dem Spielgerät auf sich hat. Wenn etwa eine Ecke des Gegners in das Halbdfeld geköpft wird, dann rasen die Gegenspieler wie von der Tarantel gestochen zum Ball, während die eigenen Abwehrspieler gerne schon mal gemütlich aus dem Sechszehner traben und mit dem Ball nichts zu tun haben wollen. Auf der Gegenseite dreht sich der Spieß um. Die gegnerischen Abwehrspieler flitzen zum Ball und die eigenen Spieler lassen sich durch nichts dazu bewegen, mal den Fuß raus zu strecken, um den Ball mitzunehmen. Ähnliches passiert immer wieder bei Kurzpässen nach Einwürfen. Wenn die Spieler aber mal im Abseits stehen, haben sie nichts Besseres zu tun, als zum Ball zu spurten.

- Passives Abseits spielt aber ohnehin kein Rolle, denn das Spiel kennt die Feinheiten der Abseitsregel nicht. Dumm, wenn die Mitspieler nicht immer von alleine darauf kommen, mal fünf Meter zurück zu gehen, um das Abseits zu verlassen.

- Die Schiedsrichter haben die roten Karten zu locker sitzen (zum Glück muss man aber eigentlich niemals grätschen, denn es reicht aus, in der Abwehr ein oder zwei Tasten gedrückt zu halten - den Rest machen die Mitspieler mehr oder weniger gut alleine).

So, ich glaube, das wäre alles, was ich zu kritisieren. Unterm Strich bleibt mir nur zu sagen, dass dieses Spiel für mich meistens wenig mit einer Fußballsimulation geschweige denn mit Fußball zu tun hat. Fußball am PC oder an der Konsole sollte sich mehr am echten Fußball orientieren: Zugänglich, leicht zu erlernen und schwierig zu meistern, wenn die künstliche Intelligenz richtig mitspielt. Leider hat man in PES 2010 eigentlich nur dann Probleme, wenn die Steuerung mal wieder böse Zicken macht oder die Mitspieler das Fußball spielen vergessen, selten jedoch weil die künstliche Intelligenz clever agiert,

Es ist aber nicht alles schlecht. Das Spiel hat auch einige tolle Highlights:

- Der "Become a Legend"-Modus zum Beispiel. Man schlüpft in die Haut eines virtuellen Alter Egos und muss sich zum Superstar hoch arbeiten. Dabei steuert man nur seinen Spieler, während der Rest der Mannschaft eigenständig. Seltsamerweise funktioniert dies sogar sehr gut, obwohl die KI des Spieles nicht gerade die Hellste ist. So intensiv hat mal Fußball noch nie am PC/an der Konsole erlebt. In diesem Modus macht sogar die zu komplexe und sperrige Steuerung Sinn, denn da man nur diesen einen Spieler steuert, sollte man auch alles das beherrschen, was man zeigen möchte. Einziges Manko ist vielleicht, dass man schnell zu Passivität gezwungen wird, denn wir im realen Fußball wird man schnell zum Bankdrücker, wenn man keine Leistung bringt.

- Die Spielerkamera (die ich so noch nie gesehen habe) ist auch toll wenn auch verwirrend, da sich die Kamera ein wenig zu hektisch bewegt und auch etwas zu nah am gerade aktiven Spieler klebt. Mit der Spielerkamera ist man allerdings mittendrin im Geschehen und in Verbindung mit dem "Become a Legend"-Modus kann man sich wirklich wie ein Spieler auf der Weltbühne des Fußballs fühlen.

- Die Musikuntermalung ist richtig gut.

- Die Menüs sind nett anzusehen und gut strukturiert. Vor allem sind mal was anderes als das ewige Hochglanzeinerlei. Leider muss man zu häufig jeden zweiten Schritt im Menü noch einmal separat bestätigen. Das nervt auf Dauer.

- Der Online-Modus funktioniert endlich auch sehr gut.

Dank des "Become a Legend"-Modus ist das Spiel dann doch eine Empfehlung wert. Für mich ist dieser Modus das eigentlich Herzstück des Spiels, allein schon aufgrund der intensiven und spannenden Erfahrung und weil die Mängel bei der künstlichen Intelligenz und der Steuerung in diesem Modus nicht ganz so schwer wiegen (u.a. weil man nicht auch nach die störrischen Mitspieler mitsteuern muss). Wer sich also vor allem für den "Become a Legend"-Modus interessiert und/oder lieber mit und gegen Freunde als gegen den Computer spielt, kann all der Kritik zum Trotz dennoch bedenkenlos zugreifen.

P.S.: Man muss aber auch sehen, dass die PES-Serie seit Jahren stagniert, sobald der Ball rollt. Klar gibt es immer wieder kleinere Änderungen, aber im Kern ist es noch immer das gleiche Spiel, dass ich mit einem Freund vor über zehn Jahren auf der PlayStation gespielt habe. Die gleichen hakeligen Animationen. Die gleiche störrische Steuerung. Die gleiche dumme KI. Der gleiche Frust über Mitspieler, die nicht die einfachsten Aktionen sauber oder gar alleine durchführen können (etwa einen Ball einfach mal eine umständliche Annahme mitnehmen). Ich wünsche mir, dass sich Konami endlich mal zwei, drei Jahre Zeit nimmt und das Spiel von Grund auf neu entwickelt. Realistische Animationen, die nahtlos ineinander übergehen. Automatismen, die die Steuerung vereinfachen und das Spielgeschehen flüssiger gestalten (damit sich die Spieler darauf konzentrieren können, Spielmacher zu sein). Eine clevere KI, die das Spiel zu einer Herausforderung machen (und nicht die sperrige Steuerung). Und natürlich alle nur erdenkliche Lizenzen samt den Stadien der Vereine.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 28, 2010 11:57 AM MEST


Year of the Black Rainbow
Year of the Black Rainbow
Preis: EUR 21,04

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Wars from Hell, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Year of the Black Rainbow (Audio CD)
Dieses Album spaltet die Gemüter wie kaum ein anderes Album dieser Band zuvor. Die Kritiken im Internet reichen von "totaler Enttäuschung" bis "absolutes Meisterwerk". Und die Meinungen der Fans klaffen ähnlich weit auseinander. Und dafür gibt es einen einfachen Grund: "Good Apollo ..." mit all der überbordenden Epik, den poppigen Hooklines und dem verspielten Bombast war gestern. Heute ist Heavy Rock versetzt mit ein wenig Industrial, elektronischen Elementen, progressiveren Anklängen angesagt. Hier und da erinnert es auch wieder an die beiden hoch gelobten Erstlinge dieser Band (ohne diese jedoch zu imitieren) und selbst Einflüsse aus der Shabutie-Ära (die Zeit vor Coheed and Cambria) und Claudio Sanchez' Sideproject "The Prizefighter Inferno" lassen sich ausmachen (und endlich darf sich mal der Bassist Mic Todd des Öfteren und auch eindrucksvoll in den Vordergrund spielen, u.a. in dem grandiosen "Guns of Summer").

Jene Fans, die das nächste "Good Apollo ..." erwarten, werden sich kräftig wundern. Langweilig werden sie dieses Album nennen. Sie werden sagen, dass es diesem Album an Ohrwürmern und "Singalongs", die ewig im Gedächtnis bleiben, mangelt. Und tatsächlich ist es auch mir bei den ersten Durchläufen schwer gefallen, mit diesem Album warm zu werden. Lediglich die beiden Singles "The Broken" und "Here we are, Juggernaut" sowie einige Tracks wie "Far" und "Made out of Nothing" sind bei mir hängen geblieben. Aber dieses Album wäre kein Werk von Coheed and Cambria, wenn es nicht beim Hören wachsen würde. Und nach mehreren Durchläufen habe ich dann auch wie erwartet gefallen an Stücken wie "This shattered Symphony" oder "In the Flame of Error" gefunden. Die Jungs sind weiterhin und unverkennbar Coheed and Cambria, auch wenn man dies beim ersten Durchlauf nur selten glauben mag. Mit der Zeit schälen sich die Ohrwürmer und die kleinen Details, die man nach kurzer Zeit so sehr zu schätzen weiß, aus dem anfänglichen Breis aus Gitarrenwänden heraus.

Was kann man Schlechtes über dieses Album sagen? Nun, auch wenn ich es sehr begrüße, dass die Band nach "Good Apollo ..." neue Wege beschreitet, vermisse ich doch ein wenig die Stukturen und epische Breite der drei Vorgänger. Es mangelt ein wenig an Strukturen, die die verschiedenen Teile des Albums zusammen halten. Und wo man von dieser Band ein großes Feuerwerk zum guten Schluss erwartet, klingt dieses Album relativ unspektakulär aus. Die drei letzten Tracks sind wirklich nicht schlecht, aber eben nicht das, was man am Ende eines Albums dieser Band erwartet. Darüber hinaus hatten die Jungs offenbar nicht den Mut, die Weiterentwicklung über die gesamte Länge des Albums konsequent umzusetzen. Nachdem grandiosen Auftakt verflacht die Spannungskurve zwar nicht allzu sehr, aber im Laufe des Albums geht die Band doch wieder ein wenig konventioneller zu Werke ("Made out of Nothing" hätte sich gar auf einer der "Good Apollo ..."-Scheiben gut gemacht, was man gut oder schlecht finden kann). Abgesehen davon ist das Album verhältnismäßig kurz ausgefallen.

Fazit: Den Kritikpunkten zum Trotz würde ich diesem Album eine Wertung über 80 Prozent geben, was meiner Meinung nach auf Amazon fünf Sterne bedeuten muss. All den Fans, die noch "Good Apollo ..." in guter Erinnerung haben (und ein ähnliches Album erwarten), sei dringendst geraten, unvoreingenommen an dieses Werk heran zu gehen und offen für Neues zu sein. Ansonsten sei dieses Album jedem, der gerne etwas heftigere Rockmusik (wenn man dieses Album nicht gar als Metal bezeichnen kann) mit kleinen Überraschungen und sinnvoll eingesetzten Versatzstücken aus angrenzenden Genres hört, ans Herz gelegt.

Anspieltipps:
- The Broken (als Stream im Internet verfügbar), Guns of Summer (die große Chris Pennie-Show), Here we are Juggernat (ebenfalls als Stream verfügbar), Far, Pearl of the Stars


Kein Titel verfügbar

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundsolides Einstiegs- oder Zweitgerät, 27. Juni 2009
Es wurde schon so viel zu dem Gerät gesagt, da möchte ich mich mich mit meinen Eindrücken zum Samsung LE26A330 so kurz wie möglich halten (wahrscheinlich wird es aber doch wieder ein längerer Text).

1. Erscheinungsbild
Klare Linien und schlichte Oberflächen, die mit Klavierlack gepaart wurden. Das sieht toll aus und da man das Gerät nicht ständig anfassen muss (etwa wie ein Notebook, wo Klavierlack eigentlich nichts zu suchen hat), stört auch die Lackoberflächen nicht weiter und sind bei einem Fernseher vielleicht sogar angemessen, auch wenn das Gerät beim wöchentlichen Hausputz nicht vergessen werden sollte.

2. Montage und Standfestigkeit
Den Fuß in den Rahmen stecken und mit den vier beiliegenden Schrauben befestigen. Nicht ganz so handlich, wie man es von TFT-Monitoren aus dem gleichen Hause kennt, denn die vier Schrauben müssen tief in das Gehäuse versenkt werden, was ein wenig fummelig sein kann, aber dieses Gerät ist auch eine ganze Ecke voluminöser als ein TFT-Monitor und bedarf sicherlich der etwas aufwendigeren aber unkomplizierte Montage, die man ohnehin wohl nur ein einziges Mal durchführt. Einmal montiert steht das Gerät sicher, neigt aber zu sekundenlangem Nachschwingen, wenn man es einmal etwas fester anpackt. Aber wie oben erwähnt muss das Gerät nach dem Aufbau nur noch zur Reinigung angefasst werden. Von daher spielt dieser Punkt keine weitere Rolle.

3. Bildqualität
Mit einem gewöhnlichen PAL-Signal aus der TV-Steinzeit zeigt das Gerät die üblichen Schwächen wie eine gewisse Unschärfe und Artefakte. Entfernt man sich auf zwei bis drei Meter von dem Gerät weg, sind diese Schwächen noch sichtbar aber nicht mehr störend. Kommt das Bildsignal von einem digitalen Receiver, wird die Bildqualität nochmal deutlich besser und ist bei einer üblichen Distanz zum Gerät nahezu perfekt. Leider hat mein DVBC-Receiver keinen HDMI-Ausgang, weshalb ich keine Aussage zur Bildqualität bei einem Betrieb mit einem digitalen Signal treffen kann. Sollte die Bildqualität aber der entsprechen, die man erhält, wenn man über HDMI eine DVD laufen lässt, dann muss die Bildqualität in dem Fall als nahezu makellos bezeichnet werden (wie immer bei einer vernünftigen Distanz zum Gerät). Schlieren sind mir in Spielen nicht merklich aufgefallen.

4. Menü und Bedienung
Um es kurz zumachen: Man kommt nach kurzer Zeit zurecht und wer schon mal einen Fernseher oder einen Videorekorder eingerichtet hat, kann die Anleitung gleich irgendwo deponieren, wo man sie nicht mehr wieder findet. Allerdings muss ich sagen, dass mir einige Umwege im Menü unnötig erscheine. So wäre es sicherlich möglich und sinnvoll gewesen, die Sortierung und Benennung von Kanälen in der Senderliste in einem Menü unterzubringen. Dafür können viele Menüs als intuitiv bezeichnet werden, auch wenn es einige wenige Optionen gibt, die nicht selbsterklärend sind.

Die Fernbedienung wirkt wie ein günstiges No Name-Gerät aus dem Baumarkt, nimmt man sie jedoch in die Hand, stellt man sofort fest, dass sie sehr gut in der Hand liegt und robust verarbeitet ist. Allerdings hätte man sicherlich den einen oder anderen Button durch eine sinnvollere Strukturierung und schlüssige Doppelbelegungen einsparen können. Abgesehen davon wundere ich mich noch immer, warum die Tasten für den Videotext und dessen Funktionalität über die gesamte Fernbedienung verteilt wurden.

5. Videotext
Einfach super, zumindest wenn man noch nie ein LCD-TV besessen hat, denn wahrscheinlich ist das hier Gebotene mittlerweile Standard. Gestochen scharf, pfeilschnell (die Seiten sind sofort da) und alle Funktionen bis hin zum Blättern in Unterseiten (für mich eine neue Erfahrung, nicht mehr warten zu müssen, bis der Text eine Seite weiter springt). Leider lässt sich der Videotext nicht unabhängig vom Bildformat skalieren, weshalb der Videotext in die Breite gezogen wird, wenn 16:9 als Bildformat eingestellt wurden (Zoom-Modi haben an der Stelle keinen Einfluss auf die Darstellung). Sehr schön ist die Möglichkeit, den Videotext neben dem dann gestauchten TV-Bild darstellen zu lassen.

6. Features und Anschlüsse
Das Gerät ist nicht gerade üppig ausgestattet, aber man kann auch nicht viel mehr von einem Gerät der Einstiegsklasse erwarten. Einige Energiesparmodi, Steuerung des Bildes bis hin zur Farbtemperatur, ein rudimentärer aber brauchbarer Equalizer, Raumklang, das war es schon fast mit erwähnenswerten Features, die sich in den Menüs verstecken und über die minimal notwendigen Optionen und Features hinaus gehen. Die Bedienung des Gerätes ist auch deshalb so schnell verinnerlicht, weil es nicht will gibt, was man bedienen könnte.

Bei den Anschlüssen war Samsung auch nicht besonders spendabel. Zwar es sind nahezu alle Anschlüsse vorhanden, die man braucht, um das Gerät mit dem Equipment, dass man daheim stehen hat, zu vernetzen, aber es sind nur zwei HDMI-Anschlüsse an Bord und eine Klinkenbuchse für Kopfhörer fehlt völlig. Das kann die Konkurrenz in dem Preissegment bisweilen besser.

7. Klang und Ton
Ich kann die negativen Eindrücke zum Klang der Lautsprecher nicht ganz teilen. Die Lautsprecher klingen so, wie man es von einen günstigeren Fernseher erwartet: Ausreichend aber nicht herausragend. Mit aktiviertem Raumklang (hört auf den kryptischen Namen "SRS TS TXT" und hilft tatsächlich ein wenig) und einigen Einstellungen im oben erwähnten Equalizer erhält man bei Zimmerlautstärke einen Klang, der einen Fernseher absolut angemessen ist. Wenn man bisher ein HiFi-Röhrengerät hat, dann wird der Klang aber wahrscheinlich ein Rückschritt für sein.

8. Alltag
Weder gibt sich das Gerät im Alltag eine nennenswerte Blöße, noch weiß es mit herausragenden Alleinstellungsmerkmalen zu begeistern. Ein Gerät für Einsteiger eben. Das Gerät macht was es soll und all das macht es gut. Bildquellen werden zuverlässig erkannt. Schaltet man die aktuelle Bildquelle aus, wechselt das Gerät wieder in den TV-Betrieb. Der Anschluss weiterer Geräte wie Receiver, Konsole, PC usw. macht keine Probleme und was man einmal im Gerät eingestellt hat, bleib auch so. Irgendwelche Marotten wie ständig wechselnde Einstellungen beim Wechsel Bildquellen o.Ä. bleiben also aus. Die Bildqualität entspricht dem, was man von der Technologie erwarten kann und kann unterm Strich gefallen. Die Klangqualität ist ausreichend, wenn man nicht vor hat, ein großes Wohnzimmer mit den Quäkern zu beschallen.

Fazit:
Der Samsung LE26A330 ist ein rundum gelungenes aber ein wenig karg ausgestattetes Gerät, das alle Erwartungen an ein Gerät dieser Leistungsklasse erfüllen kann und für alle jene geeignet ist, die ein günstiges Einstiegsgerät (Achtung: Mit 26 Zoll ist der Gerät kaum geeignet als Erstgerät für größere Wohnzimmer) oder ein einfaches Zweitgerät für das Schlafzimmer suchen. Leichte Abzüge gibt es für einige Ungereimtheiten bei der Bedienung, an die man sich aber gewöhnt, und für den fehlenden Klinkenanschluß für Kopfhörer/2.0 Lautsprecher.

Ein Wort noch zu Amazon:
Ich hab das Gerät als FAQ-Rückläufer bei der Resterampe von Amazon für schlappe 260 Euro erstanden. Ich erwähne dass, weil das Gerät nach meinem Dafürhalten absolut neuwertig ist. Von den leichten kosmetischen Beeinträchtigungen, von denen in der Beschreibung in der Resterampe die Rede ist, kann ich bei meinem Gerät nicht das Geringste entdecken. Wer also richtig günstig einsteigen will und damit leben kann, dass das Gerät bereits in anderen Händen gewesen ist, sollte sich mal in der Resterampe umschauen. Das nächstgrößere 32 Zoll-Modell kann man schon für rund 300 Euro haben (allerdings fallen in der Resterampe noch einmal 17 Euro Versandgebühren an).

Auf das Lob folgt leider auch gleich ein Tadel, denn das Gerät wurde mit Hermes versandt, was zur Folge hat, dass die Lieferung doppelt so lange dauert, wie ich es gewohnt bin. Dienstag habe ich die Nachricht erhalten, dass man Paket das Lager verlassen hat. Üblicherweise erhalte ich meine Ware am Tag darauf, wenn sie denn von DHL befördert wird. Hermes hat hingegen ganze zwei Tage länger gebraucht, um das Paket bei mir abzuliefern. Nun ist es so, dass ich Amazon nicht nur wegen den Preisen sondern u.A. auch wegen dem fixen Versand sehr schätze. Sollte es aber nun so sein, dass ich bei der Bestellung nie wissen kann, ob meine Ware schnell und sicher mit DHL geliefert wird oder mit Hermes bedeutend länger unterwegs sein wird, besteht die Gefahr, dass Amazon nicht mehr meine erste Wahl sondern meine letzte Hoffnung bei Bestellungen sein wird, den es gibt genug andere Shops mit guter Auswahl, gutem Support und günstigen Preisen in ihren Fachgebieten, die allesamt in der Regel nicht länger als zwei Tage brauchen, um ihre Kunden zu beliefern.


PES 2008 - Pro Evolution Soccer
PES 2008 - Pro Evolution Soccer
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 12,95

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das soll Fußball sein?, 5. Juli 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: PES 2008 - Pro Evolution Soccer (Videospiel)
Ich hab nicht viele Fußballspiele an PC oder Konsole gespielt. Früher habe ich emsig mit einem Freund ISS auf der PlayStation gespielt, was auch wirklich Spaß machte. Seit einiger Zeit begegnet mir PES6 regelmäßig auf der Arbeit und es sah auch ordentlich aus (spielerisch). Das hat wieder mein Interesse am Fußball am PC/an der Konsole geweckt, weshalb ich mir PES2008 zugelegt habe. Ich schicke dies vorraus, um klar zu machen, dass ich nicht viel Erfahrung mit Fußballspielen am PC habe. Vielleicht ist PES2008 also doch das Spiel, dass unseren Lieblingssport am besten darstellen kann. Aber wenn dem so ist, dann haben die Entwickler noch einen sehr weiten Weg vor sich, ehe sie der Realität nahe kommen. Hier nun meine Eindrücke in Sichpunkten:

1. Die Steuerung ist völlig überladen und kommt selten ohne längere Tastenkombinationen aus. Warum muss ein Lupfer eine andere Tastenkombination haben als ein Heber über den Torwart, der sich vor dem Stürmer zu Obden geworfen hat? Warum muss ich bei einem Doppelpass erst den Pass zum Mitspieler spielen und dann dem Mitspieler sagen, wir er zurück passen soll? Der Doppelpass ist in der Steuerung doch schon eine besondere Situation, weil man eine Schultertase gedrückt halten muss. Warum also nicht einfach den Doppelpass auf den gewünschten Endpass reduzieren? Viele, viele einfache Situationen sind unnötig kompliziert gelöst. Und während man diese Situationen auslösen möchte, muss man sich auch noch um die Laufwege kümmern.

2. Allerdings braucht man den Doppelpass oder den Heber nicht wirklich, denn PES2008 läuft auf das hinaus, was man der FIFA-Serie stehts vorwirft: Im Grund kann man einfach an den gegnerischen Strafraum dribbeln und abziehen. Wird fast immer ein Tor. Wenn man es schön machen will, spielt man einen Laufpass in die Tiefe und schiebt am Sechszehner am Torwart vorbei. Aber hier treten schon einige nervige Macken der KI zu tage, ...

3. ... denn die scheint keinen Zug zum Ball und schon gar keinen Sinn für freie Räume zu kennen. In der Offensive ärgert man sich immer wieder, wenn man sich bis zur gegnerischen Grundlinie durchgespielt hat um dann fest zu stellen, dass sich in der Mitte kein Mitspieler mit gelaufen ist - obwohl alle tatktische Einstellungen auf solche Zentrumsangrriffe eingestellt sind. Das gleiche gilt für Laufpasse: Man hält den Ball an der gegnerischen Verteidungslinie und wartet nur darauf, dass der Stürmer doch endlich in die Lücke sprinten möge - was er natürlich nicht tut. Als dribbelt man sich wieder zum Torabschluss.

In den Defensivaktionen macht sich schnell bemerkbar, dass die KI keinen Zug zum Ball kennt. Das führt zu skurilen Szenen, in denen der Ball direkt am Mitspieler vorbei kullert, vom Mitspieler aber ignoriert wird. Die KI reagiert einfach kaum auf den Ball.

4. Und wieder die Steuerung. Jetzt geht es darum, dass sich die Spieler nur störisch kontrollieren lassen. Die KI scheint die Laufwege der Spieler zu kontrollieren und häufig kriegt man die Spieler nur widerwillig dazu, direkt in einen Zweikampf zu gehen. In der Defensive wird es so zur Qual, kontrolliert in die Zweikampf zu kommen und in der Offensive gehen immer wieder Bälle verloren, weil man die Spieler nicht vernünftig kontrollieren kann. Es gibt zwar eine Taste, mit der man eine direktere Konrolle über die Spieler haben soll, aber die scheint auch nicht viel an dem Laufverhalten zu ändern.

5. Die KI kommt scheinbar nicht mit "überraschenden Spielsitutationen" klar. Wenn man bspw. mit einem Außenverteidiger den Ball erobert und sofort zu einem offensiven Ausflug ansetzt, wie man ihn von Phillip Lahm kennt, dann scheint das den armen Mittelfeldspieler auf der Außenbahn zu verstören. Er zieht sich nicht etwa automatisch auf eine absichernde Defensivposiion zurück. Er geht auch nicht zusätzlich nach Vorne, um offensives Übergewicht zu schaffen. Er bleibt stur auf seiner Position, die ihm die tatktische Aufstellung aufzwingt und scheint sich ratlos zu fragen, was da gerade passiert.

6. Die Verteidgung ist ein Gkücksspiel. Aufrgund der bereits erwähnten störrischen Steuerung kann man kaum vernünfig die Lauf- und Passwege des Gegners stören. Einfache Zweikämpfe über die entsprechende Taste führen scheinbar zufällig zu Fouls, ob man will oder nicht. Tacklings führen fast immer zu Fouls außer man führt vor dem Gegner aus.

7. Der Schiedsrichter ist viel zu hart. Ständig werden Spielsituationen abgepfiffen, was auch zu Lasten der Steuerung geht. Allerdings zieht er auch viel zu viele Karten.

8. Superstars sind in PES2008 Fußballgötter. Spielern wir Ronaldo gelingt einfach alles, während das gemeine Fußvolk oft die einfachsten Dinge nicht zu Stande bringt. Ein unschönes Ungleichgewicht. In PES2008 wird es kaum vorkommen, dass ein Arne Friedrich einen Cristiano Ronaldo kontrollieren kann.

9. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass PES2008 wieder mal nur eine schlampige Konvertierung für den PC ist, die nicht einmal gut läuft.

Warum also dennoch 3 Sterne? Weil PES2008 mit einem menschlichen Mitspieler wirklich Spaß macht. Zu zweit kann man die Macken der KI im Spielverhalten (Zug zum Ball, Laufwege) ganz gut ausgleichen. Und alleine kann man auch Spaß haben, wenn man sich die Regeln des Spieles hält. PES2008 erlaubt nur Rasenschach, in dem die Spieler stur auf ihren Position bleiben. Wenn man das berücksichtigt und auch das Passpiel entsprechend anpasst, dann kann man ganz spielen und Spaß haben. Versuchen sie aber keinen Konterfußball, keine überraschenden Aktionen, keine Tempowechsel und Vertrauen sie nicht darauf, dass ihre virtuellen Mitspieler irgendetwas machen, was sie von realen Fußballern erwarten würden. Das geht in die Hose und ohne all das hat PES2008 nicht viel mit echtem Fußball zu tun.

Nun kann es natürlich sein, dass ich einfach nicht spielen kann. Aber ich hab PES2008 einen Monat lang intensiv gespielt und ich habe dabei nie das Gefühl gehabt, etwas zu spielen, was einem Fußballspiel nahe kommt. Vielleicht ist es möglich, mit viel Training und Talent wirklich Fußball zu spielen. Aber bis dahin wäre es ein sehr, sehr weiter Weg. Und PES2008 wäre ein Spiel, dass es Neulingen sehr schwer macht.


PC - Saitek P990 Gamepad [UK Import]
PC - Saitek P990 Gamepad [UK Import]

4.0 von 5 Sternen Saitek und die Schulter-Trigger - das passt nicht, 1. Juli 2008
Ansonsten ist das Gamepad aber top für den Preis. Die Form passt super in große Hände und füllt diese ganz aus. Die gummierten Griffhörner sorgen für perfekten Halt, der aber schon durch die Form gegeben wäre. Hier hat man wirklich was in den Händen. Das Steuerkreuz ist genial. Der Daumen liegt quasi in einer Mulde. Markante Erhebungen und Vertiefungen indizierien die Steuerrichtungen. Das Steuerkreuz selber fühlt sich eher wie ein Stick an, den man in die gewünschte Richtung kippt. Das sorgt für eine perfekte Kontrolle. Einfach den Daumen in die Mulde legen und den "Steuerkreuzstick" in die gewünschte Richtung. Mehr Kontrolle hatte ich noch nie im Daumen.

Die Analogstick sind wirklich sehr leichtgängig. Das muss man mögen. Ärgerlich an den Stick ist deren Platzierung. Die Sticks liegen so weit innen, dass nur wirklich große Hände gut mit ihnen zurecht kommen. Die sechs Buttons auf der Oberseite wirken etwas wackelig, erfüllen ihren Job aber souverän. Bleiben noch die Schulter-Trigger und hier hat Saitek geschlampt. Die Trigger fühlen sich an, als seien sie nur an einer Seite angehängt. Wäre vielleicht nicht schlimm, aber leider schleifen und wackeln die Trigger spürbar, was zu lauten, ungesunden Geräuschen führt. Das Schlimmste ist aber, dass sich die Trigger ständig verkanten. Es ist ärgerlich, wenn sich die benötigte Taste im entscheidenden Moment nicht sauber betätigen lässt.

Fazit: Eigentlich ein großartiges Gamepad für große Hände. Durch die Mängel bei den Schulter-Trigger kann ich aber nur eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen. Wer die Schultert-Trigger wirklich braucht, sollte sich woanders umschauen.

Dies ist nicht mein erstes Gamepad von Saitek und da bisher jedes Gamepad von Saitek, dass ich in den Händen gehalten habe, gerade bei den Schulter-Triggern qualitative Mängel aufwies, gehe ich von einem verbreiteten Problem aus. Unbedingt vor dem Kauf testen wenn möglich. Wenn die Schulter-Tasten ihren Job machen, erhalten sie ein sehr gutes Gamepad für wenig Geld.


Flat Out Head On
Flat Out Head On

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, wie haben die das denn geschafft?, 20. März 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Flat Out Head On (Videospiel)
Ich bin echt beeindruckt. So ziemlich alles, was die "große Version" des Spieles ausmacht, ist hier drin. Dicke Karriere, massig Rennen und Rennstrecken, dutzende Autos und vor allem ... alle Stunt Events. Und das Ganze ist auch noch technisch im höchsten Maße gelungen. Perfekte Präsentation, an der man Flatout erkennt. Kurze Ladezeiten (verglichen mit dem Content, der geladen wird). Fetzige Rockmusik, für die Flatout bekannt ist. Und dann die Grafik, mein Gott, die Grafik. So detailliert und spektakulär und nie stockend und ruckelnd. Man könnte fast vergessen, dass man "nur" eine PSP in den Händen hält. Um es auf den Punkt zu bringen: Flatout Head On ist eine perfekte Portierung von PC/Konsole in das Handheld-Format. Besser geht es nicht!

Ach ja, worum geht es in diesem Spiel überhaupt? Um Autorennen natürlich, mit brachialen Autos, zwischen denen es ordentlich kracht. Das Ganze auf abwechslungsreichen Rennstrecken in verschiedenen Szenarien, gespickt mit Abkürzungen und Stunt-Möglichkeiten. Und als Bonbon die Stunt Events, in denen man mit einem Crash Test Dummy, den man aus einem fahrenden Auto schleudert, diverse Aufgaben und Wettebewerbe bestreitet. Mal muss man den Dummy nur hoch oder weit schleudern, mal muss man beim Bowling alle Pins abräumen, bei Fußball ins Tor treffen, beim Baseball einen Homerun schaffe, usw. Dieser Modus ist natürlich wunderbar geeignet, um kleinere Wartezeiten oder Bahnfahrten zu überbrücken.

Fazit: Jeder, der auch nur einen Funken Benzin im Blut hat, hat sich schon länsgt die Demo im Playstation-Store geladen oder besser noch das Spiel gekauft, denn es ist wirklich eine Granate, eine phänomenale Umsetzung, die alles aus der PSP heraus holt.


No World for Tomorrow
No World for Tomorrow
Preis: EUR 32,42

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konsequent weiter gedacht, 21. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: No World for Tomorrow (Audio CD)
Um schon mal eine wichtige Orientierung vorweg zu nehmen: Wer den direkten Vorgänger "Good Apollo, Volume 1 ..." wegen seiner gitarrenlastigen Gangart und seiner Anlehnung an die Rockmusik der 80ger schon nicht mochte, wird sich auch mit dem vorliegenden zweiten Teil des Finales (das Prequel in Form eines fünften Albums folgt hoffentlich noch) nicht leicht tun. Wer aber im Umkehrschluß das Vorgängeralbum mochte, darf nun frohlocken: Die fetten Guitarren und die Referenzen an die 80ger sind geblieben und werden, wie man es von Coheed and Cambria" ist, gewohnt mit "proggigen" Songstrukturen, Pop-Elementen und viel Pathos begleitet.

Das heisst aber nicht, das eine Stagnation auf hohem Niveau vorliegt. Stärker denn je sind Coheed und Cambria im (Hard-)Rock zuhause und gäbe es nicht Songs wie "Feathers" oder "The Road and the Damned", käme man nie auf die Idee, der Band Emo- und Pop-Qualitäten nachzusagen. Guitarrenlastiger und vor allem härter, teilweise viel härter, sind sie geworden präsentieren stellenweise richtig fette Lärmwände, die sich in gekommten Tempiwechsel mit ruhigeren und/oder proggigeren Parts abwechseln.

Während der Vorgänger zwischen dem stürmischen Auftakt und dem grandiosen Finale am Rande der Belanglosigkeit balancierte, erlaubt sich das vorliegende Werk im Mittelteil keinen nennenswerten Durchhänger, auch wenn man der Struktur der vorherigen Alben folgt und furios beginnt, dann das Tempo raus nimmt um dann eine garndioses Finale einzuleiten. Außerdem ist positiv hervor zu heben, dass sich "Volume 2" konsequenter präsentiert und sich nicht mehr so stark in Guitarrenfrickelei verliert.

Gehen wir noch schnell die Höhepunkte durch. Der Tradition entsprech ist der auf das Intro folgende "No World for Tommorow" ein epischer Auftakt, der eher dem Vorbild von "In keeping Secrets of Silent Earth" folgt besonders durch den böse-düsteren Refrain, der bereits andeutet, das es düsterer und härter wird, zu gefallen weiß. An dem Song "Feathers" werden sich vielleicht die Geister scheiden, denn der Song klingt nach Pop/Emo und das nicht zu knapp. Einige mögen diesen Song daher nicht, ich finde ihn gerade deswegen großartig. Man fühlt sich fast in das Album zurück versetzt, nur mit präsenteren Guitarren. "The Running Free" sollte als erste "Singleauskopplung" bereits bekannt sein; ein gewohnt guter Radio-/Discotauglicher Hit. "Gravemakers & Gunslingers" könnte ihnen auch bereits ein Begriff sein. Wieder ein eher kompromissloser Rock-Song mit großartigen Vocals (der Mittelteil ist einer meiner Highlights auf dem Album). Kommen wir schnell noch zum Finale, das mit "Radio Bye Bye" und "The Road of the Damned" erstaunlich poppig ausfällt, was aber garnichts ausmacht, denn diese Songs glänzen wie gewohnt mit "eingängiger Komplexität". Außerdem gibt es da ja noch als Kernstück des Finales das vielleicht Beste, was Coheed and Cambria jemals abgeliefert haben und vielleicht niemals toppen werden, dann was sie mit "The End Complete" abgeliefert haben, lässt sich nur mit Jahrhundertsong beschreiben. Das waren jetzt aber viele Superlative - absolut zu Recht, wie ich finde). Es fängt ganz gemütlich an, mündet in einem episch-schönen Refrain, eine Bridge, dann wird es langsamer - gleich passiert was - und dann wird man von einer Guitarrenwand erschlagen gepaart mit düsterem Gesang (LAUT hören!), Guitarrenbridge, es wird ruhiger, wieder dieser wunderschöne Refrain, Tempowechsel und dann der "Whooohoooohoooo"-Chor aus "In Keeping Secrets of Silent Earth", nur drei Stufen eindrucksvoller und mit einem dicken Schlagzeugstakkato begleitet, Brdige, Cut, und eine ruhige und die vielleicht schönste Gesangspassge, die Coheend and Cambria jemals vollbracht haben, setzt ein. An der Stelle denkt man sich, das die Geschichte hinter Coheed and Cambria enden muß, genau hier. Man wünscht es sich beinahe, aber es folgen zwei eher pop-proggige Nummern, die das Ganze zum Ausklang bringen, wobei "On the Brink" wegen seiner harten Stimmungswechsel hervor gehoben werden sollte.

Abschließend sollte ich erwähnen, dass es die bekannte Melodie, die man vor allem aus den Intros kennt, nicht auf das Album geschafft hat. Außerdem gibt es natürlich wieder viele "Whooohooohoooos" und sogar eine nette A Cappella-Passage in "Radio Bye Bye". Dem Album sage ich das gleiche Schicksal wie "Good Apollo, Volume 1 ..." vorraus: Es wird Fans verscheuchen, es wird neue Fans anlocken. Es wird niederschmetternde Kritiken und großrtige Lobgesänge geben. Und letzten Endes wird sich auch dieses Album deutlich in der Gunst durchsetzen. Ich persönlich hoffe, das wir noch das Prequel der Geschichte erleben werden, das sich dann gerne wieder stärker am ersten und zweiten Album orientieren darf, was ja auch irgendwie Sinn machen würde.


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