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Rezensionen verfasst von
Abacus "Frank" (Bodenseekreis)
(TOP 500 REZENSENT)   

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GAH-Alberts 553623 Fenstergitter Amsterdam, 450 x 700 - 1050 mm, ausziehbar, galvanisch blau verzinkt
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Wird angeboten von zaunheld
Preis: EUR 51,25

4.0 von 5 Sternen Stabile Gitter, gute Befestigung, 13. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe drei Gitter der Größe 450 x (700-1050) und zwei Gitter der Größe 600 x (700-1050) in meinem Keller als Einbruchsicherung in die Fensterlaibungen (Beton) geschraubt. Und zwar von innen (wir öffnen die Fenster ohnehin nie oder wenn, nur einen Spalt breit, was noch geht), das hat den Vorteil, dass sie nicht Wind und Wetter ausgesetzt sind (also kein weiterer Rostschutz vonnöten ist) und die Verschraubung nicht irreversibel gesichert werden muss (die mitgelieferten Schraubenkopf-Sicherungen habe ich also nicht eingehämmert).

Angesichts des günstigen Preises bin ich von der Stabilität und Verarbeitung der Gitter positiv überrascht. Einzig negativ: Bei den beiden großen Gittern war jeweils ein Ende mehr oder minder stark verbogen (scheinbar ein Lager- oder Transportschaden), da musste ich erst mit einer großen Zange und einem dicken Hammer dran, um sie wieder gerade zu biegen. Nicht wirklich schlimm und kein Grund zum Austausch oder gar zur Rückgabe, aber sollte nicht passieren (daher der eine Stern Abzug).

Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Die Gitter dürften wohl nahezu jedem Einbruchversuch standhalten. Nach der Montage habe ich (120 kg) mich an das Gitter drangehängt, kein Problem. Das Material lässt sich ohne Werkzeug nicht verbiegen, und die Verschraubung (10 mm) ist zumindest in Beton sehr stabil; bei meinem (drehmomentstarken) Makita-Akkuschrauber brauchte ich schon fast die Bohrstufe, um die Schrauben vollständig in die Dübel zu kriegen. Manuell mit einer Mini-Knarre (nötig bei einigen Gittern, da zu wenig Platz für den Makita) bin ich (kein Schwächling) schon in den Grenzbereich meiner Kraft gekommen.
Selbst im Außenbereich mit ungesicherten Schrauben demontiert kein Einbrecher dieses Gitter so schnell, behaupte ich mal (es dauert einfach und strengt an, was allein den Einbruch schon verhindert kann).

Wer also eine günstige und gute Sicherung für seine Fenster sucht und nicht gerade zwei linke Hände sowie das richtige Werkzeug hat, macht mit diesen Gittern nichts falsch.


Thule 634600 Touring 600 Dachbox Titan Aero
Thule 634600 Touring 600 Dachbox Titan Aero
Preis: EUR 336,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute, geräumige Box, leicht und schnell montierbar, 12. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Rezensionen sind ansonsten ausführlicher, aber zu dieser Dachbox gibt es wirklich nicht allzu viel zu sagen (im positiven Sinne). Sie ist ganz schön groß und geräumig (300 L Volumen müssen ja irgendwo herkommen). Sie ist leicht genug (ca. 12 kg), um sie (natürlich unbepackt) auch allein problemlos auf's Dach zu hieven. Sie ist gut verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck. Es dürfen 50 kg Ladegut eingepackt werden. Inklusive Grundträger, die auch schnell mal 7-8 kg auf die Waage bringen, ist dann die Dachlast der meisten Pkws (75 kg) auch schon erreicht. (Mein Passat 3BG Variant mit Reling erlaubt zwar 100 kg, deswegen kann ich aber trotzdem nicht mehr einpacken.)

Das Grau des Deckels ist in der Realität absolut matt, also etwas anders als es die Fotos glauben lassen. Eine Schönheit ist die Box damit sicher nicht (das Hochglanz-Schwarz sieht sicher viel schicker aus, aber ich war nicht bereit, nur wegen der Optik einen dreistelligen Aufpreis zu zahlen, zumindest war das Preisgefüge zum Zeitpunkt meines Kaufs so), aber hässlich ist sie deswegen auch nicht, und letztlich stehen (zumindest bei mir) die praktischen Aspekte im Vordergrund.

Als Grundträger habe ich die Thule Wingbar, auf der sich die Box mit ihren vier Klammern problemlos und schnell befestigen lässt. Die Klammern lassen sich in einer jeweils ca. 30 cm langen "Schiene" stufenlos verschieben, so dass man die Grundträger innerhalb gewisser Mindest- und Maximaldistanzen in nahezu beliebigem Abstand zueinander montieren kann. Die Schienen sind mit Gummilippen gegen das Eindringen von Wasser abgedichtet, ich möchte aber mal behaupten, dass bei sehr starkem Regen hier doch noch ein bisschen was durchkommt. Es empfiehlt sich also, das Ladegut einigermaßen wasserfest zu verpacken.

Wenn man bei jeder Komponente auf Thule setzt, ist praktisch, dass alles abschließbar ist und man alle Schlösser austauschen, d.h. durch gleichschließende Schlösser (nur noch ein Schlüssel für alles) ersetzen kann. Diesen Austausch habe ich bei der Box natürlich auch gleich vollzogen.

Etwas störend ist höchstens, dass der Boden, schon wegen der Befestigungskrallen und auch sonst, nicht 100% eben ist, so dass man beim Beladen mit verschieden großen Taschen, paketförmigem Ladegut etc. etwas jonglieren muss. Aber das dürfte bei jeder Dachbox so sein, und man kriegt das hin. Das Beladen ist ansonsten sehr bequem, da der Deckel nur wenige Zentimeter bewegt werden muss und dann "von selbst" - angetrieben durch Federn in den Aufstellscharnieren - vollständig öffnet. In der Box gibt es drei Paar Verzurrösen (drei Gurte werden mitgeliefert), so dass man das Ladegut ausreichend gut fixieren kann.

Zur maximalen Länge von Skiern o.ä. kann ich leider nichts sagen, da wir nicht Ski fahren und die Box ausschließlich für "normales" Gepäck benutzen.

Zu Windgeräuschen kann ich ebenfalls (noch) nichts sagen, da ich noch nicht mit der Box unterwegs war. Ich gehe aber mal davon aus, dass sich das in Grenzen hält. Andernfalls werde ich meine Rezension noch mal updaten.

Für den Preis von rund 280,-, den ich bezahlt habe, als sie mal ein paar Tage im Angebot war, ist diese Box quasi unschlagbar, zumindest nicht durch andere Marken-Dachboxen. Volle Empfehlung von meiner Seite.


Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) schwarz
Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) schwarz
Preis: EUR 533,85

119 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit den richtigen Optiken, der richtigen Nachbearbeitung und etwas Erfahrung eine Spitzenkamera - Vergleich mit NEX-6, 4. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit 2011 fotografiere ich mit Sony DSLMs, angefangen mit einer NEX-5N, die ca. ein Jahr später durch eine NEX-6 ersetzt wurde. Das war, trotz desselben Sensors und gleich bleibender Bildqualität, eine klare Verbesserung (auch wenn die NEX-5N schon sehr gut war), denn den hervorragenden elektronischen Sucher sowie den deutlich schnelleren Hybrid-AF möchte ich seitdem nicht mehr missen. An der NEX-6 gibt es wirklich kaum etwas auszusetzen.

Die NEX-6 kaufte ich mit dem 16-50er Kit-Objektiv. Dieses landete allerdings nach den ersten 100 Aufnahmen schnell dauerhaft im Schrank. Sein Vorteil: Es ist wirklich kompakt. Aber das war's auch schon. Die Bildqualität ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut; sehr weich zum Rand hin, und insbesondere die Verzeichnungen am kurzen Ende sind horrend und lassen sich selbst mit dem passenden DxO-Profil nicht vollständig beseitigen. Ich habe es zwar immer noch, da ich dachte, es doch noch mal zu gebrauchen, wenn es wirklich auf Kompaktheit ankommt, aber in der Praxis wird daraus einfach nichts (bzw. nutze ich dann lieber eine andere Kamera wie meine RX100). Eine Fehlinvestition. Mein Rat, egal ob NEX-6 oder Alpha 6000: Kauft euch lieber nur den Body und dann eine vernünftige Optik dazu, auch wenn's deutlich teurer wird. Ausnahme: Ihr bekommt das Kit sehr günstig und könnt das 16-50 anschließend halbwegs gut verkaufen.

Lange Zeit war das Sony 18-200 (ohne "LE") die Standard-Optik meiner Wahl. Für ein Superzoom ist das wirklich nicht schlecht; sehr scharf im Zentrum, akzeptabel am Rand, schöne Farben und geringe (zumindest beherrschbare) Verzeichnungen. Allmählich wurde es mir jedoch zu groß und schwer, so dass ich es vor einiger Zeit durch das sehr, sehr gute Sony/Zeiss 16-70 (s.a. meine Rezension zu diesem Objektiv) ersetzte. Aus meiner Sicht das ideale Standard-Objektiv für jede NEX und auch die Alpha 6000; scharf bis in die Ecken, mit durchgehend Blende 4 relativ lichtstark, brillante Farben, verzeichnungsarm, mit OSS und von den Proportionen her optimal passend zu einem NEX- oder Alpha 6000-Body. Achtung: Das Zeiss 16-70 gibt es auch im Bundle mit der Alpha 6000; klingt nach Schnäppchen, aber dieses Kit ist derzeit teurer als die Einzelteile.

Da ich gern mit leistungsstarken Festbrennweiten (u.a. Sony 50/1,8, Sony/Zeiss 24/1,8, Sigma 19/2,8 und Sony 30/3,5 Macro) arbeite und auch gern mal ein UWW-Zoom (Sony 10-18) verwende, daher häufig Objektive wechsle, kam in letzter Zeit der Wunsch nach einem zweiten Body auf, um sich unterwegs einen Großteil der Objektivwechsel zu ersparen. Gerade in der DSLM-Welt kostet ein zweiter Body ja nicht die Welt und benötigt relativ wenig zusätzlichen Platz in der Fototasche. Dafür gewinnt man eine ganze Menge: Weniger verpasste Fotogelegenheiten, weniger "Bruchgefahr" (ein Objektivwechsel z.B. im Stadtgetümmel ist ja doch immer ein gewisses Risiko), weniger Verschmutzungsgefahr für den Sensor, und einen "Backup" hat man auch gleich immer dabei.
So stellte sich mir die Frage: Noch mal eine NEX-6 anschaffen (identische Bedienung der Bodys hat Vorteile), oder doch besser zur neueren Alpha 6000 greifen (das Neue reizt natürlich schon)? Es wurde dann die Alpha 6000, zumal der Preisunterschied zu einem NEX-6-Body keine 100 Euro beträgt.

Nach einigen hundert Fotos ziehe ich eine Bilanz und vergleiche an einigen Stellen mit der NEX-6:

(++) Bildqualität.

Die Bildqualität der Alpha 6000 ist wirklich große Klasse und mindestens auf einer Höhe mit der NEX-6. Lediglich meine Canon EOS 6D mit passenden Optiken (z.B. dem 70-200/4 L IS USM) übertrifft sie nochmals, aber dieser Vergleich ist schon von der Pixeldichte her unfair (20 MP Vollformat-Sensor gegen 24 MP APS-C-Sensor bedeutet eine beinahe doppelt so große Pixeldichte, respektive nahezu halbe Pixelgröße, bei der Alpha 6000!). Voraussetzung ist aber, dass hochwertige Optiken wie das Sony/Zeiss 16-70 oder gute Festbrennweiten zum Einsatz kommen. Das 16-50er Kit-Zoom ist schon an der NEX-6 nicht das Gelbe vom Ei und passt erst recht nicht wirklich zur noch höher auflösenden Alpha 6000. Die hohe Pixeldichte der Alpha 6000 stellt nun mal extreme Ansprüche an das Auflösungsvermögen eines Objektivs, die die billige Kit-Optik nicht erfüllen kann. Eigentlich unverständlich, warum Sony ein solches Bundle überhaupt anbietet. (Dass es auch anders geht, beweist die Canon EOS-M, wo man zum Dumpingpreis von zeitweise unter 300 Euro zur Kamera ein zwar nicht so kompaktes, aber optisch und mechanisch exzellentes 18-55er Kit-Zoom erhält.)

An die JPEG-Engine der Alpha 6000 muss man sich etwas gewöhnen. Meine ersten Fotos mit Standard-Einstellungen waren zunächst, sagen wir mal so, etwas ernüchternd, auch weil ich schon in höheren ISO-Bereichen (1600-3200) unterwegs war. Die Einstellung "Hohe ISO-RM: Normal" ist mir jedenfalls zu aggressiv; zwar wird das Rauschen sehr effektiv gemindert, aber das geht auf Kosten der Detailtreue (so waren z.B. die Waben eines Autokühlers bei ISO 2500 kurz davor, in einem einzigen "Brei" zu ersaufen, und das trotz Einsatz des ultrascharfen Zeiss 24/1,8). Erst eine Einstellung auf "niedrig" brachte akzeptable Ergebnisse. Auch die Standard-Parameter für Sättigung und Schärfe sind für meinen Geschmack zu neutral (und ich bin wahrlich kein Anhänger von Einstellungen wie "Vivid" o.ä.). Für halbwegs "knackige" Bilder darf hier ohne Scheu recht deutlich ins Plus gegangen werden, und so nähert man sich langsam dem persönlichen Ideal an.

Ohnehin bin ich ein Verfechter des RAW-Formats und entwickle meine Bilder grundsätzlich in DxO Optics Pro. Die JPEG-Einstellungen spielen dann keine große Rolle mehr, sondern sind nur noch für die kamera-interne Vorschau (oder wenn man mal direkt ein Foto "out of camera" verschicken oder hochladen will) von Interesse. Und hinsichtlich der RAW-Entwicklung muss ich sagen, dass die Ergebnisse absolut überzeugend sind. Allerdings: Die Detailtreue bei hohen ISO bleibt bei RAW-Bearbeitung (insbesondere mit der hervorragenden PRIME-Rauschminderung von DxO) zwar noch sehr hoch, trotzdem habe ich (trotz nahezu identischer Labor-Messwerte von NEX-6 und Alpha 6000) den Eindruck, dass die NEX-6 hohe ISOs ein Quäntchen besser im Griff hat. Bei schummrigem Licht werde ich daher wohl häufiger wieder zur NEX-6 greifen.

Übrigens: Die 24 MP der Alpha 6000 klingen natürlich, verglichen mit den 16 MP der NEX-6, erst mal richtig gut. Und tatsächlich haben die Fotos eine enorme Detailfülle. In der Praxis ist der Unterschied aber auch nicht soooo riesig, vor allen Dinge für Leute, die ihre Fotos meist eh nur am Bildschirm oder auf relativ kleinen Druckformaten (bis etwa A2) betrachten. Einen echten Vorteil bringt das Mehr an Pixeln eigentlich nur Leuten, die häufig Crops und/oder großformatige Ausdrucke machen.

(+) Bedienung

Der elektronische Sucher der Alpha 6000 löst zwar geringer auf als bei der NEX-6 (1,44 vs. rund 2 Mio. Pixel), aber subjektiv stelle ich keinen Unterschied fest. Beide Sucher sind schlicht hervorragend und stehen optischen Suchern in nichts nach.

Die Displays beider Kameras sind identisch hinsichtlich Größe, Auflösung und Beweglichkeit.

Die Menüstruktur der Alpha 6000 ist deutlich übersichtlicher und damit klar besser als bei der NEX-6.

Die Alpha 6000 besitzt drei frei programmierbare Hardware-Knopfe (vs. nur einen bei der NEX-6). Zudem sind drei Richtungen des Steuerkreuzes sowie die zentrale Taste des Steuerkreuzes nach eigenem Wunsch belegbar (bei der NEX-6 weiß ich es gerade nicht, aber da ging weniger, wenn ich mich recht erinnere). Das ist top. Darüber hinaus sind die fest belegten Tasten sinnvoll, aber leider teilweise anders als bei der NEX-6, angeordnet. Sei's drum, die wesentlichen Tastenfunktionen sind identisch, so dass ich mich damit arrangieren kann.

Schön ist auch die Möglichkeit, die Kamera via WLAN/App fernzusteuern (habe ich mit der Alpha noch nicht probiert, kenne ich aber von der NEX-6) oder Bilder zum Verschicken/Hochladen aufs Handy zu holen. Für gelegentliche Nutzung ist das Gebotene ausreichend. Vielnutzer wird vielleicht die etwas träge Handhabung stören.

Es gibt immerhin drei Speicherplätze für Konfigurationen, die die wichtigsten Kamera-Einstellungen umfassen. So kann man z.B. eine Standard-Einstellung mit Auto-ISO, AWB usw. für Außenaufnahmen bei relativ gutem Licht, und eine zweite mit 800 oder 1600 ISO, WB Glühlampe usw. für Innenaufnahmen bei Kunstlicht anlegen und schnell zwischen ihnen wechseln. Leider ist die Speicherung nicht so ganz intuitiv, ich muss da auch noch mal in der Anleitung nachlesen.

Umständlich ist bei der Alpha 6000 leider die Auswahl des gewünschten Fokuspunkts, das ging bei der NEX-6 noch deutlich schneller (Taste drücken, kurz Motiv in die Mitte nehmen, Taste drücken, endgültigen Bildausschnitt wählen, fertig). Bei der Alpha muss ich erst in den selektiven Fokusmodus wechseln (was via Custom Button freilich ebenfalls recht schnell gehen kann) und dann den Fokuspunkt per Steuerkreuz verschieben. Dauert einfach etwas länger. Schön wäre es außerdem, wenn die Fokuspunkte in der Größe anpassbar wären (oder von vornherein kleiner wären). Bei den relativ großen Punkten neigt die Kamera, speziell bei vielen Motiv-Details mit tiefer Staffelung, zu gelegentlichem Fehlfokus.

Außerdem muss ich anmerken, dass mir meine Alpha 6000 (mit Firmware 1.00) schon drei Mal im Betrieb "abgestürzt" ist. Das Display zeigt dann unmittelbar nach Aufnahme eines Fotos sowas wie "Kamerafehler, bitte aus- und einschalten". Aus- und Einschalten hilft aber nicht, nur kurzes Herausnehmen des Akkus. Sowas kenne ich von der NEX-6 nicht. Fotos sind mir dabei zum Glück noch nicht verloren gegangen, und ich gehe mal davon aus, dass künftige Firmware-Updates mehr Stabilität bringen und dieses kleine Problem lösen werden.

(+) Geschwindigkeit

Die AF-Geschwindigkeit mit Phasen-AF-tauglichen Objektiven (das sind heutzutage fast alle für Sony E-Mount erhältliche) ist sehr hoch, kommt aber noch immer nicht ganz an eine ordentliche DSLR mit schnellem Objektiv heran (meine 6D ist mit USM-Objektiven jedenfalls deutlich schneller). Trotzdem reicht das Gebotene für den Alltag, auch für "Action" wie spielende Kinder oder Haustiere, im Regelfall locker aus.

Die Reaktion auf Bedienereingaben sowie die Speicher- und Serienbildgeschwindigkeit sind auf dem Niveau von Einsteiger- bis semiprofessionellen DSLRs und damit als sehr gut zu werten.

NEX-6 und Alpha 6000 spielen hier in derselben Liga. Subjektiv stelle ich keinen Unterschied fest.

(+) Haptik und Verarbeitung

Auch wenn das "Panzer"-Image einer Canon G1X oder G15 nicht ganz erreicht wird: Die Alpha 6000 fühlt sich gut an und macht einen hochwertigen, soliden Eindruck. Gleiches Niveau wie bei der NEX-6. Wirklich gut: Keine labberige Gummi-Abdeckung der USB- und HDMI-Anschlüsse, sondern eine solide Kunststoffklappe mit guter Passung. So macht man das.

(+/-) Ausstattung

In diesem Bereich bleiben eigentlich nur wenige Wünsche offen. Sony hat es sich inzwischen immerhin abgewöhnt, das AE-Bracketing künstlich einzuschränken (bei der NEX-6 musste man, wenn man mehr als 3 Aufnahmen mit 0,7 EV Abstand machen wollte, noch eine zusätzliche App kaufen; bei der Alpha 6000 geht da von vornherein deutlich mehr).

Die App-Fähigkeit der Alpha 6000 ist, wie schon bei der NEX-6, ein probates Mittel, um die Kamera um spezielle Funktionen zu erweitern. Aber Obacht, nicht jede App ist für jede Kamera verfügbar. Für die NEX-6 habe ich bspw. eine App, die bei schwachem Licht mehrere Bilder unmittelbar hintereinander schießt und diese zu einer rauschoptimierten Aufnahme verrechnet, was hervorragend funktioniert. Diese App ist für die Alpha 6000 nicht verfügbar. Vielleicht ist dies aber auch schon eine Standard-Funktionalität der Alpha 6000, die ich noch nicht entdeckt habe (ich arbeite fast auschließlich in den PASM-Modi).

Bemängelt wird häufig das fehlende separate Ladegerät. Klar, die Leute haben schon Recht; bei so einer Kamera erwartet man das im Lieferumfang. Aber ein Wahnsinns-Aufreger ist es nicht. Von Drittanbietern gibt es günstige (und i.d.R. gute) Bundles aus Ersatzakkus und kompakten Ladegeräten, die sowohl am Netz, an Bord eines Autos und an USB betrieben werden können. So ein Bundle hatte ich schon für die NEX-6 gekauft, und zum Glück ist der Akkutyp der Alpha 6000 ja derselbe. Für mich daher so oder so kein Problem und kein Killer-Kriterium.

Als großen Nachteil und absolut unverständlich empfinde ich allerdings den Wegfall der (bei der NEX-6 noch vorhandenen) elektronischen 3D-Wasserwaage. Klar, es geht auch ohne, aber bei der NEX-6 habe ich sie als wertvolles Hilfsmittel schätzen gelernt.

Fazit: Wer mit seiner NEX-6 glücklich ist, findet, wenn überhaupt, nur wenige Gründe, diese (vielleicht mit großem Verlust) zu verkaufen und auf die Alpha 6000 umzusteigen. Die NEX-6 ist halt immer noch eine hervorragende Kamera und auf der Höhe der Zeit.
Wer aber neu einsteigt oder wie ich einen zweiten Body anschaffen möchte, macht nichts falsch, wenn er/sie gleich zur etwas moderneren Alpha 6000 greift. Allerdings sollte er/sie, je nach fotografischer Erfahrung, eine mehr oder minder große Lernkurve einplanen (auch wenn es sich bei der Alpha 6000 keineswegs um eine übermäßig kompliziert zu bedienende Kamera handelt), bevor er/sie wichtige, unwiederbringliche Ereignisse damit fotografiert. Klar, das gilt zwar im Prinzip für jede Kamera, aber gerade bei der Alpha 6000 können die "JPEG out of the box"-Ergebnisse nicht auf Anhieb überzeugen, wie oben beschrieben.

Danke, dass Sie bis hierhin durchgehalten haben. Ich hoffe, meine Rezension ist Ihnen bei Ihrer Entscheidung hilfreich. Wenn ja, freue ich mich über einen Klick auf den Ja-Button.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2014 12:17 AM CET


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5.0 von 5 Sternen Spitzen-Ladekabel für das Samsung Galaxy Note 3 u.ä., 24. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem Ladekabel für mein Note 3, das, wie wenige andere Smartphones, über einen microUSB 3.0-Anschluss verfügt, bin ich bei der 50 cm-Version dieses Kabels gelandet. Wichtig ist mir, dass das Kabel einen hohen Ladestrom unterstützt. Neben der Stromquelle (USB-Ladegerät, Powerbank o.ä.), die natürlich einen Ladestrom von mindestens 2 A unterstützen muss, ist dafür die Länge und der Leitungsquerschnitt (respektive Widerstand) des Kabels entscheidend.

Mit den Kabeln, die ich bisher gekauft hatte, hatte ich da wenig Glück. An hochstromfähigen Quellen flossen, gemessen mit dem EzReal USB Multimeter (s.a. meine Rezension zu diesem Gerät), durch die Bank nur zwischen 650 und 1100 mA - zu wenig, um in möglichst kurzer Zeit ordentlich "Prozente" auf den Akku zu laden und erst recht zu wenig, um das Smartphone auch im Betrieb - z.B. als Navigationsgerät im Auto - noch aufzuladen oder den Akku wenigstens auf dem aktuellen Niveau zu halten.
Einzige Ausnahme: Mit dem Original-Samsung-Ladegerät flossen tatsächlich mehr als 1,7 A, genau so viel wie mit dem Original-Samsung-Kabel; aber das Samsung-Ladegerät liefert auch eine Ausgangsspannung von gut 5,5 V, deutlich mehr als die üblichen 4,9 V.

Mit diesem Kabel fließen nun tatsächlich an JEDER hochstromfähigen Quelle - ob Original-Netzladegerät, Dritthersteller-Netzadegerät, Autoladegerät oder Powerbank (jeweils immer >2 A-fähig) - mehr als (gemessene) 1,7 A, also genau so viel wie mit dem Original-Samsung-Kabel.

Seitdem tut das Kabel seinen Dienst in meinem Auto. Hierfür ist es meines Erachtens besonders gut geeignet, da durch die Textilummantelung Vibrationen und das "Klappern" am Armaturenbrett gedämpft bzw. unhörbar werden.

Nachteile:
- Mit 50 cm ist das Kabel für manche Anwendungen möglicherweise zu kurz. In meinem Auto passt es prima, aber je nach Position der 12 V-Steckdose (Mittelkonsole?) kann es zu kurz sein.
- Das Kabel ist im Vergleich zu dünneren Exemplaren recht steif. Wenn man beim Laden mit dem Gerät rumhantiert, können ziemliche Kräfte auf die USB-Buchsen (Smartphone- und Ladegerät-seitig) wirken, die sie vielleicht "ausleiern" lassen.
- Das Kabel dient bei Bedarf auch zur Datenübertragung (Funktion von mir nicht getestet, sollte aber ebenfalls einwandfrei funktionieren). Das bedeutet: Wenn in der Quelle (z.B. ein Computer-USB-Anschluss) die Datenleitungen nicht gebrückt sind, gelangt das Smartphone trotz allem nicht in den AC-Modus, d.h. es lädt im (langsamen) USB-Modus. Spielt aber im Regelfall kaum eine Rolle, da jedes gute Ladegerät gebrückte Datenleitungen haben sollte, und selbst ein Computer-USB-3.0-Anschluss laut Spezifikation nicht mehr als 900 mA zur Verfügung stellt.

Dieses Kabel ist sehr hochwertig verarbeitet, die Anschlüsse passen sauber in die Buchsen (kein Unterschied zum Original-Samsung-Kabel), und seine Funktion als Ladekabel hat mich absolut überzeugt. Ich werde mir definitif noch weitere Exemplare (z.B. für meine Powerbank) zulegen. Klare Empfehlung.


EzReal USB Multimeter Ladegerät Detektor Strom- und Spannungsmesser Tragbar Digitale Voltmeter Amperemeter Powermeter Tester
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales kleines Teil - unentbehrlich zum Testen der Performance von USB-Ladegeräten und -kabeln, 19. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich weiß gar nicht, wie ich so lange ohne dieses kleine Messgerät auskommen konnte. Ich kann nur jedem, der häufig Geräte über USB lädt, empfehlen, die paar Euro für dieses Gerät zu investieren.

Man glaubt gar nicht, auf welche Ungereimtheiten man stößt.
Ich habe ein Samsung Galaxy Note 3, das mit dem originalen Ladegerät (2 A) und -kabel (microUSB 3.0) sehr schnell lädt. Folgerichtig messe ich hier auch einen Ladestrom von über 1,7 A. Interessanterweise messe ich dann auch eine Spannung von gut 5,5 V (an anderen USB-Ausgängen liegen üblicherweise nur knapp 5 V an).
Nehme ich das Samsung-Kabel ab und hänge es an das Original-USB-Ladegerät vom Sony Xperia Tablet Z (1,5 A), gehen plötzlich nur noch knapp 600 mA (bei knapp 5 V Spannung) über die Leitung! Am Sony-Ladegerät allein liegt das nicht: Schließe ich das originale Sony-Ladekabel (micro-USB 2.0) an und lade mein Tablet, fließen problemlos mehr als 1,1 A Strom ...
Ein kompatibles USB 3.0-Ladekabel schafft an diversen USB-Ausgängen (die eigentlich alle mindestens 1 A bringen sollen und es je nach Kabel und zu ladendem Gerät auch tun) manchmal nur gut 500 mA (auch am Sony-Lader), manchmal knapp 1 A (z.B. an der Powerbank). Am Samsung-Lader fließen wiederum (wie beim Original-Samsung-Kabel) mehr als 1,7 A.

Schlussfolgerung: Man darf sich einfach nicht wundern, wenn selbst bei Kombination eines leistungsstarken USB-Laders und eines hochstromfähigen Kabels nicht der erwünschte Effekt, nämlich die schnelle Ladung des Geräts, eintritt. Offensichtlich bestimmt die Kombination aus Ladegerät (und seiner Ausgangsspannung), Kabel und zu ladendem Gerät den tatsächlich fließenden Ladestrom.

Die 5,5 V Ausgangsspannung des Samsung-Laders ist höher als gewöhnlich und jenseits der USB-Spezifikation (die 5 V +/- 5%, also 4,75 bis 5,25 V vorschreibt), aber die meisten Geräte sollten sie aushalten (ganz Vorsichtige werden damit jedoch keine Fremdgeräte betreiben wollen); beim Note 3 scheint diese Spannung sogar notwendig zu sein, damit die Ladesteuerung im Smartphone überhaupt das schnelle Laden aktiviert. (Update: Letzteres stimmt nicht; ich habe es inzwischen auch hinbekommen, mit weniger als 5 V Ausgangsspannung und dem richtigen Kabel exakt dieselbe Stromstärke zu erhalten wie mit dem Original-Ladegerät und -kabel. Die höhere Spannung scheint allerdings hilfreich zu sein, trotz eines "schlechten" Kabels doch das schnelle Laden zu aktivieren, s.o.)

Jedenfalls gilt: Um zu ermitteln, wie sich eine gewünschte Kombination verhält, hilft einfach nur Ausmessen ...

Mit diesen Erkenntnissen hatte ich zwar nicht gerechnet, bin aber jetzt froh, dass ich darum weiß und das Hilfsmittel zum Ausmessen von Ladespannung und -strom immer parat habe.

Die Anwendung des Messgeräts ist wirklich hundseinfach: Das Messgerät schlicht zwischen USB-Buchse und Ladekabel hängen. Schon zeigt die LED-Anzeige abwechselnd Spannung und Strom an. Fließt kein Strom (also wirklich deutlich weniger als 10 mA), schaltet das Messgerät nach einigen Sekunden ab (und muss zum Wiedererwecken einmal aus- und eingesteckt werden). Der Messbereich liegt zwischen 3,5 und 7 V (Spannung) bzw. 0 und 3 A (Strom), die Messgenauigkeit beträgt laut Hersteller +/- 3%, die Anzeigegenauigkeit ist zwei Stellen nach dem Komma.

Fazit: Dieses Gerät tut für kleines Geld seinen Dienst für den "Hausgebrauch" hervorragend. Es gibt sicher bessere, dann auch teurere Varianten, aber wenn man nicht gerade berufener Messtechniker ist und eine Wissenschaft draus macht, sondern im wesentlichen nur qualitativ über das Ladeverhalten einer Lader-/Kabel-/Geräte-Kombination Bescheid wissen will, braucht man nicht mehr Geld ausgeben.


Sony HT-XT1 Soundbase Lautsprecher (170 Watt, NFC, Bluetooth, integrierter Subwoofer) schwarz
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Preis: EUR 211,56

74 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausstattungsriese mit prima Klang zum kleinen Preis, 17. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diese Soundbase als Blitzangebot für ca. 215 Euro erworben, muss aber sagen, dass sie auch den derzeitigen regulären Amazon-Preis von gut 250 Euro mehr als wert ist.

*** Update am 19.11.2014: Der reguläre Amazon-Preis ist heute auf knapp 200 Euro gefallen! Da kann ich meine Empfehlung nur bekräftigen; für das Geld gibt es keinen besseren Sound und keine bessere Ausstattung. *** Update Ende
*** Update am 20.11.2014: Ups, heute sind wir wieder bei 249 Euro. War wohl ein Versehen seitens Amazon, die Soundbase kurzzeitig für 199 Euro anzubieten. Glück für diejenigen, die in diesen wenigen Stunden zugeschlagen haben. :-) *** Update Ende

Die Ausstattung ist in dieser Preisklasse sensationell gut:

- Ein HDMI-Terminal mit nicht weniger als 3 Eingängen (eigentlich sogar 4, denn der HDMI-Ausgang dient ja via ARC auch als Eingang für das TV) sowie die Fähigkeit, über diese Eingänge alle derzeit aktuellen Signale inkl. 3D und 4K (!) weiter zu leiten, findet sich bei keiner Soundbase bzw. Soundbar in dieser Preisklasse (Ausnahme: andere Sony-Modelle wie z.B. die Soundbar HT-CT370). Selbst bei deutlich teureren Geräten fehlt HDMI-Beschaltung oftmals völlig, oder es ist nur ein Eingang vorhanden (der gerade mal den am TV durch ARC wegfallenden Eingang ersetzt), oder es werden zumindest keine 4K-Signale unterstützt. Mit wie bei der Sony gleich 3 Eingängen, die mit 4K-Unterstützung auch noch zukunftssicher sind, gewinnt man also zusätzlich einen integrierten HDMI-Switch (falls es mit der Zahl der HDMI-Eingänge am TV mal knapp wird), der schon allein (in hochwertiger Ausführung) schnell mal 50 Euro kostet.
Ein optischer SPDIF-Eingang sowie ein analoger (Stereo-) Klinken-Eingang sind ebenfalls vorhanden.

- Ein integrierter Surround-Decoder decodiert nahezu alles an aktuellen Formaten, bis hin zu Dolby TrueHD und DTS HD Master Audio. Auch das ist alles andere als Standard. Selbst vielfach teurere Geräte begnügen sich im Regelfall nur mit Dolby Digital (kein TrueHD) und/oder DTS (ohne HD). (Anmerkung: HD-Formate können nur via HDMI eingespeist werden; der optische SPDIF unterstützt wie üblich, technisch bedingt, maximal Dolby Digital und DTS.)

- Per Bluetooth lassen sich Geräte wie MP3-Player, Handys und Tablets an die Soundbase anschließen. Eine geniale Sache. Ich z.B. schaue gern auf meinem Android-Tablet via dailyme TV-App Fernsehserien. Anstatt den dünnen Klang der Tablet-Lautsprecher ertragen zu müssen, kann ich nun hochwertigen Ton über die Soundbase genießen (zumindest wenn ich zu Hause bin, unterwegs übernimmt mein Bose Soundlink Mini diesen Job). ;-)

Die Ausstattungsnote von glatten 5 Sternen hat sich die Sony also mehr als verdient!

Kommen wir zu Design und Bedienung. Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber diese Soundbase sieht mit ihrer (freilich staubanfälligen) Glasoberfläche, ihren pyramidenförmigen Füßen und der sehr sauberen Verarbeitung wirklich edel aus. Vorn ist ein weiß leuchtendes Display integriert, dessen Helligkeit sich in drei Stufen regeln lässt (hell - dunkel - aus) und das standardmäßig über den derzeit selektierten Eingang Auskunft gibt. Darüber hinaus eignet es sich auch dazu, das derzeitige Audioformat zu erfragen und mit Hilfe der Fernbedienung grundsätzliche Einstellungen vorzunehmen. Letzteres ist gut machbar, aber zum Glück muss man das nicht allzu häufig tun, da sich ein einzeiliges Display dafür nun mal nur begrenzt eignet.
Ansonsten gibt die Bedienung - sowohl am Gerät als auch über die Fernbedienung - keine Rätsel auf und ist selbsterklärend. Wenn man nicht ein kompletter Technik-DAU ist, erschließen sich über 90% der Funktionalität von allein. Für den Rest liest man dann halt mal selektiv in der (guten) Anleitung nach.

Note im Bereich Design und Bedienung: Ebenfalls 5 Sterne.

Nun zum Wichtigsten, dem Klang. Eins vorweg: Wer bei einer Soundbase dieser Preisklasse den Klang eines ausgewachsenen Heimkinosystems erwartet, ist schief gewickelt. Was man aber sehr wohl erwarten darf, ist eine sehr deutliche Verbesserung des Klangbilds gegenüber den eingebauten Lautsprechern des Fernsehers, und da verspricht die Sony nicht zu viel.
Bei dialoglastigen Sendungen wie Nachrichten oder Talk-Shows ist der Effekt noch eher unspektulär, obwohl auch hierbei sofort die "neue Klarheit" auffällt, mit der die Stimme des Sprechers plötzlich rüberkommt (und die sich mit den "Voice"-DSP-Einstellungen sogar noch steigern lässt, was für ältere Menschen oder Hörbehinderte sicher ganz praktisch ist). Eklatant wird der Unterschied bei der Wiedergabe von (neueren) Filmen oder (hochwertig produzierten) Serien: Man hört plötzlich (vor allem tiefe) Frequenzen, die man zuvor nie gehört hat. Das Klangbild wird um ein Vielfaches voluminöser und runder. Dialoge setzen sich von Umgebungsgeräuschen und Hintergrundmusik viel besser ab und sind somit leichter verständlich. Auch hohe Lautstärken sind ohne Verzerrungen und Dröhnen möglich. Natürlich kann der relativ kleine Subwoofer (2x 10 cm-Chassis) nicht den Eindruck erwecken, dass z.B. ein Hubschrauber mit seinen donnernden Rotoren gerade im eigenen Wohnzimmer startet. Wer so etwas will, muss nach wie vor zu einer ausgewachsenen Anlage (oder zumindest zu einer Soundbar mit großem externen Subwoofer) greifen. Trotzdem macht die Sony auch bei solchen Effekten einen beeindruckend guten Job. Der Unterschied zu dem im Regelfall sehr mäßigen Sound-System des Fernsehers ist jedenfalls riesig!
Äußerst spielfreudig zeigt sich die Sony auch bei Musik (über Bluetooth). Meine Erwartungen wurden hier deutlich übertroffen. Sehr klare, voluminöse und angenehme Wiedergabe, die echt Spaß macht, auch mit höheren Lautstärken. Für die gelegentliche Nutzung mehr als zufriedenstellend.

Als Standard-Einstellung empfiehlt sich das DSP-Programm "ClearAudio+". Das ist so eine Art "Meta-DSP-Programm": Die Soundbase erkennt dann die Art des Tonmaterials und stellt selbstständig das entsprechende DSP-Programm ein. Das funktioniert erstaunlich gut und muss im Prinzip nie geändert werden. Wer will, kann natürlich z.B. bei Filmton oder Musik trotzdem die entsprechenden DSP-Programme ("Movie" bzw. "Music") manuell einstellen. "Movie" erzeugt ein recht weiträumiges Klangbild, das für Filme sehr passend ist, und gibt Multikanal-Formate in Virtual Surround wieder. Natürlich reicht das nicht an die Wirkung einer "echten" Surround-Anlage heran, eine gute Annäherung ist es aber allemal.

Klangnote: 4 Sterne.

Fazit: Kaum ein Konkurrent (schon gar nicht in dieser Preisklasse), von anderen Sony-Geräten wie z.B. der Soundbar HT-CT370 abgesehen, bietet derzeit auch nur annähernd die Ausstattung dieser Sony-Soundbase. Dazu kommen das schicke Design sowie der gute, gefällige Klang, der das Fernsehen deutlich aufwertet. Klanglich, insbesondere was Bassgewalt betrifft, geht in höheren Preisklassen natürlich mehr, aber das, was Sony mit diesem Gerät hier bietet, ist angesichts des Preises schon aller Ehren wert. Daher: Klare Kaufempfehlung! In der Preisklasse bis 250 Euro ist schlicht kein besseres Gesamtpaket zu kriegen.

*** Update am 24.11.2014: Die Stiftung Warentest hat in ihrer Dezember-Ausgabe einen Test von Soundbars und Soundplates veröffentlicht. Leider schneidet die Sony HT-XT1 hier nicht besonders gut ab: Gesamtnote nur "Ausreichend" (3,7), Klangnote nur "Ausreichend" (4,2), hauptsächlich wegen eines "Mangelhaft" im Bereich Filmton. Schlechter abgeschnitten (Gesamtnote) hat nur noch eine Samsung-Soundbase.
Nun will ich dieses miese Ergebnis gar nicht schön reden, aber da mein subjektiver Eindruck mit dem Testergebnis in vielen Punkten nicht deckungsgleich ist, habe ich versucht, herauszufinden, wie die Stiftung zu dieser Wertung kommen konnte.
Zunächst muss man das Resultat in Relation zu den übrigen Ergebnissen sehen: Fast alle Geräte erzielten im Bereich Filmton nur ein "Ausreichend" oder "Befriedigend", lediglich die Canton DM 75, die aber mal eben doppelt so viel wie die Sony kostet, bekam hier ein knappes "Gut". Die meisten Geräte, insbesondere in derselben Preisklasse, schnitten kaum besser als die Sony ab.
Ich halte eine Menge von der Stiftung Warentest, aber dieses Mal haben sie meines Erachtens die Messlatte (nämlich, wie aus dem Artikel hervorgeht, den Klang und die Räumlichkeit eines ausgewachsenen 5.1-Systems) zu hoch angesetzt. Wenn überhaupt, können da nur teure Soundbars bzw. -bases einigermaßen mithalten.
In punkto Handhabung, Stromverbrauch und Vielseitigkeit erzielte die Sony passable Noten. Allerdings: Die Vielseitigkeitsnote, in die auch die Anschlussvielfalt eingeht, trägt aber nur 5% zur Gesamtnote bei und berücksichtigt obendrein nicht die Fähigkeiten des eingebauten Multikanal-Decoders. Bei Anschlüssen und Decoder schlägt die Sony aber nun mal alle anderen - auch die teureren Geräte - um Längen, was nach meiner Meinung nicht angemessen berücksichtigt wird.
Lassen Sie sich also nicht verunsichern. Die Stiftung setzt bei ihren Tests oft andere Schwerpunkte als man selbst. Preis- und ausstattungsbereinigt erscheint das Ergebnis der Sony wieder in einem besseren Licht. Letztlich entscheidet der eigene Eindruck und die eigene Zufriedenheit. Der Online-Handel macht es einem zum Glück leicht, ein Gerät in Ruhe auszuprobieren und bei Nichtgefallen einfach zurückzugeben. *** Update Ende

Noch ein paar Worte zum bestmöglichen Anschluss von Geräten:

- Wenn Ihr TV-Gerät mindestens HDMI 1.4 unterstützt, hat es eine mit "ARC" (Audio Return Channel) beschriftete HDMI-Buchse. Verbinden Sie diese mit der HDMI-Out-Buchse der Soundbase.
Sollte an der HDMI(ARC)-Buchse bereits ein Gerät angeschlossen sein, stecken Sie dieses an eine andere freie HDMI-Buchse des TVs, oder, falls keine Buchse am Fernseher mehr frei ist, an eine der HDMI-Eingangsbuchsen der Soundbase.
Das ist im Prinzip schon alles. Die Soundbase wird ab jetzt automatisch mit dem Fernseher ein- und ausgeschaltet (wobei das Einschalten bei Samsung-TVs scheinbar nicht funktioniert), und der Ton wird grundsätzlich über die Soundbase wiedergegeben (die TV-internen Lautsprecher werden automatisch stummgeschaltet), wobei die Lautstärke nach wie vor über die TV-Fernbedienung geregelt wird. Das gilt auch für den Ton von an den Fernseher angeschlossenen Geräten (wie Blu-ray/DVD-Player/-Recorder, zusätzlichen Receivern, Playstation usw.)
Sollte der Ton wider Erwarten nicht bei der Soundbase ankommen, überprüfen Sie mal das verwendete HDMI-Kabel (Soundbase HDMI-Out an TV HDMI(ARC)); es könnte sein, dass es sich um ein älteres Kabel ohne ARC-Unterstützung handelt; ersetzen Sie es in diesem Fall durch ein moderneres (d.h. mindestens HDMI 1.4-taugliches) Kabel.

- Bei Geräten, die (bisher) per HDMI an den Fernseher angeschlossen waren (bzw. noch sind), haben Sie grundsätzlich die Wahl: Sie können den Anschluss an den Fernseher beibehalten (Variante 1), oder die Kabel auf die Soundbase umstecken (Variante 2).
In beiden Varianten wird der Ton über die Soundbase wiedergegeben (bei Variante 1 via ARC, bei Variante 2 direkt).
Allerdings können sich Eigenartigkeiten ergeben: Bei meinem Fernseher (ein 2011er Panasonic-Plasma, Modell GT20E) habe ich es bei Variante 1 bisher nicht geschafft, eine Konvertierung von Dolby- oder DTS-Formaten (wie z.B. vom Blu-ray-Player geliefert) in PCM zu unterbinden (wenn man "Display" auf der Fernbedienung der Soundbase drückt, bekommt man beim Übergang von "aus" zu "hell" kurzzeitig das Tonformat, das die Soundbase gerade empfängt, angezeigt), obwohl ich alle diesbezüglichen Einstellungen in den beteiligten Geräten auf "Bitstream" gesetzt habe. Es lässt sich auch nicht feststellen, ob es sich wenigstens um Multikanal-PCM oder gar nur um Stereoton handelt.
Daher bin ich für meine Geräte zu Variante 2 übergegangen. Lediglich die PS3 habe ich am TV angeschlossen belassen, da mir hier Surround-Formate relativ egal sind, ich aber nicht den Komfort, dass die PS3 bei Anwahl des entsprechenden HDMI-Eingangs am TV via HDMI-CEC automatisch eingeschaltet wird, verlieren wollte.
Nun zeigt die Soundbase z.B. beim Blu-ray-Player auch an, dass sie gerade z.B. DTS angeliefert bekommt. Soweit prima, Variante 2 hat freilich den Nachteil, dass die Soundbase u.U. den gewünschten HDMI-Eingang nicht automatisch erkennt, nämlich dann, wenn das beteiligte Gerät (in meinem Fall der Blu-ray-Player) erst mal keinen Mucks ("Begrüßungsmelodie" o.ä.) von sich gibt. Dann heißt es entweder "blind" eine Disc einlegen und warten, bis Ton kommt (und die Soundbase den richtigen Eingang findet), oder den richtigen Eingang an der Soundbase manuell vorwählen. Die komfortabelste Methode, die allerdings die Verwendung einer Logitech Harmony-Fernbedienung voraussetzt, ist, die Soundbase dann halt doch in die existierenden Aktionen einzubinden. Das hatte ich ursprünglich nicht beabsichtigt, ist aber nun meine persönliche Lösung geworden und war auch in wenigen Minuten erledigt.

- Sollte ihr TV-Gerät schon so "alt" sein, dass es nur "normale" HDMI-Eingänge (bis Version 1.3, d.h. ohne ARC-Unterstützung) hat, gehen Sie nach der Anleitung der Soundbase vor, bzw. experimentieren Sie mit Anschluss per HDMI und/oder (beiliegendem) optischen Kabel.

Folgendes ist bei der Inbetriebnahme außerdem zu beachten:

- Im werksmäßigen Auslieferungszustand ist die Soundbase nach dem ersten Einschalten stummgeschaltet. Also nicht wundern, wenn trotz korrektem Anschluss noch kein Ton kommt.
- Ebenfalls ist im Auslieferungszustand der Subwoofer komplett deaktiviert. Seien Sie also nicht gleich enttäuscht angesichts des etwas dünnen Klangs (obwohl sie diesen wahrscheinlich schon besser als den Klang ihres Fernsehers einstufen werden), sondern drehen Sie das Subwoofer-Volume nach Ihrem Geschmack auf.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2014 10:35 PM CET


Sony SEL24F18Z Carl Zeiss E-Mount Sonnar-Objektiv 24mm/F 1,8 schwarz
Sony SEL24F18Z Carl Zeiss E-Mount Sonnar-Objektiv 24mm/F 1,8 schwarz
Preis: EUR 799,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit OSS wär's perfekt - und trotzdem die beste Optik für APS-C E-Mount-Kameras, 11. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu den hochwertigen E-Mount-Objektiven, die sich bereits in meinem Besitz befinden - u.a. das Zeiss 16-70/4, Sony 50/1.8, Sony 30/3.5 Macro, Sigma 19/2.8 und 30/2.8 - habe ich mir vor kurzem auch dieses Zeiss 24/1.8 gegönnt. Die genannten Objektive sind ja eigentlich schon exzellent, aber das 24er schafft es, sie alle nochmals leicht zu toppen, und ist eine optimale Ergänzung.

Mit der auf KB umgerechnenten Brennweite von ca. 36 mm ist das Glas zum einen höchst universell einsetzbar (nicht zufällig haben hochwertige Kameras mit festem Objektiv immer eine Brennweite von ca. 35 mm), zum anderen begeistert es durch extreme Schärfe bis in die Ecken, tolle Farben, ein Wahnsinns-Bokeh, schnellen AF (der Phasen-AF der Alpha 6000 und NEX-6 wird natürlich unterstützt), quasi nicht vorhandene Verzeichnungen und eine erstklassige Haptik (es ist komplett aus Metall gefertigt, sogar die Streulichtblende). Gerade der 24 MP-Sensor der Alpha 6000 braucht hochwertiges "Futter", um seine Detailstärke voll ausspielen zu können, dafür ist das Glas prädestiniert (macht aber natürlich auch an einer NEX-6 o.ä. eine gute Figur). Besser geht es (zumindest derzeit) nicht, behaupte ich mal.

Ein kleiner Wermutstropfen ist der fehlende OSS, der das Objektiv vollends zum "Nachtsichtgerät" machen würde. Schade, aber zu verkraften. Ärgerlicher ist da die - wie beim Zeiss 16-70/4 - wieder mal nur aufgeklebte Seriennummer. Bei einem Diebstahl besteht also kaum eine Chance, sein Objektiv jemals wiederzusehen.
Und ja, das Objektiv ist schon sündhaft teuer, vor allem wenn man es in Relation zu den - optisch und haptisch - ebenfalls erstklassigen Sigmas oder dem Sony 50/1.8 (das für unter 300 Euro sogar mit OSS kommt!) setzt. Aber diese Preis-/Leistungs-Sieger sind nun mal Ausnahmen, die die Regel bestätigen: Für eine erstklassige Linse mit hoher Lichtstärke zahlt man viel Geld, auch bei anderen Herstellern, aber kann sich zumindest damit trösten, dass der Verlust des Geldes nur kurz weh tut, die erworbene Ware aber Jahrzehnte lang bei jeder Nutzung unheimliche Freude bereitet.

Daher: Kauft euch dieses Objektiv, wenn ihr eine APS-C E-Mount-Kamera besitzt und irgendwie das Geld "zusammenkratzen" könnt. Ihr werdet es nicht bereuen, es ist wirklich jeden Cent wert.


Hochleistungs Li-Ion Werkzeug Akku 18V 3000mAh ersetzt BL1830 BL1815 LXT400 194205-3 für Makita BDF454Z BFR550L BFR550Z BFR750 BFR750L BFR750Z BFS450 BHP452 BHP453 BHP453SHE BHP454 BHP454Z
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5.0 von 5 Sternen Preiswerter und guter Ersatzakku, WENN er nicht schnellgeladen wird!, 11. November 2014
Leider gibt es hier schon zwei Rezensionen, die diesem Akku keine gute Qualität (sprich: Haltbarkeit) bescheinigen und aussagen, dass er schon nach wenigen Ladevorgängen defekt war. Hier muss ich mal einhaken: Ich besitze seit gut fünf Monaten zwei Stück dieser Akkus, die ich in dieser Zeit häufig in diversen Makita-Maschinen (u.a. im Rasenmäher) eingesetzt habe und jeweils mindestens ein Dutzend Mal geladen habe. Die Akkus funktionieren noch wie am ersten Tag!

Allerdings, und das macht wahrscheinlich den Unterschied zu den Rezensenten mit schlechten Erfahrungen aus, lade ich diese Akkus NICHT im serienmäßigen Original-Makita-Schnellladegerät DC18RC, sondern - ich zitiere an dieser Stelle mal fast wortgetreu aus meiner Rasenmäher-Rezension - mit dem Makita "Langsam"-Ladegerät DC18SD (hier bei Amazon unter der Bezeichnung "MAKITA DC18SD Akku Ladegerät 7,2 - 18V 220V" erhältlich), das es in Deutschland offiziell nie gab und daher nur als UK-Import verfügbar ist. Funktioniert aber einwandfrei (auch mit Original-Akkus), und gerade für Fremdakkus, bei denen es meist unklar ist, ob sie das ansonsten Makita-typische Schnellladen dauerhaft aushalten, wirkt sich das langsame Laden sicher sehr positiv auf die Lebensdauer aus. "Langsam" ist übrigens relativ: Auch im DC18SD lädt ein 3.0Ah-Akku in gut einer Stunde! Im Vergleich mit dem Schnelllader DC18RC (ca. 25 Min.) ist das nicht sooo viel länger.

Offensichtlich bestätigt sich also mein Verdacht, dass diese Akkus (bzw. generell die meisten Nicht-Original-Akkus) dem Schnellladen des DC18RC nicht gewachsen sind. Also bitte bei diesen Akkus die paar Euro für das DC18SD auch noch investieren und sie nur damit laden, dann sind auch die Voraussetzungen für eine gute Haltbarkeit gegeben.


Sony SEL-1670Z  F4/16mm - 70mm E-Mount-Objektiv schwarz
Sony SEL-1670Z F4/16mm - 70mm E-Mount-Objektiv schwarz
Preis: EUR 806,62

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traumobjektiv - passt gut zur NEX-6, 9. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben, dieses Objektiv ist teuer, daher habe ich lange gezögert. Für 1000 Euro hätte ich es mir sicherlich nicht (zumindest nicht jetzt) gekauft, aber der inzwischen gesunkene Amazon-Preis von rund 800 Euro hat mich dann doch zum Kauf verleitet, und ich habe es bislang nicht bereut.

Tatsächlich ist das Glas von hoher optischer Güte. Im Zentrum ist es schon bei Offenblende messerscharf. Zum Rand hin wird es zwar sichtbar unschärfer (wobei 1-2 Stufen Abblendung deutliche Besserung bringen), aber der Schärfeabfall ist gleichmäßig, hält sich wirklich in Grenzen und dürfte bei realen Fotomotiven nur selten auffallen, da er selbst bei Offenblende in meinem Testszenario erst an den äußersten Rändern erkennbar wird (mein Testszenario war eine plan an der Wand befestigte Zeitungsseite, die ich mit verschiedenen Brennweiten bei Blende 4, 5.6 und 8 fotografiert habe). Für ein Zoom ist das große Klasse und sehr nah an der Qualität hochwertiger Festbrennweiten. (Ich besitze u.a. die hervorragenden Festbrennweiten Sony 50/1.8 und Sigma 30/2.8, so dass ich mir einbilde, die Bildqualität eines Objektivs gut einordnen zu können.)

Verzeichnungen sind selbst bei 16 mm so gut wie nicht vorhanden (zumindest im automatisch korrigierten JPEG).
Die Farbreproduktion des Objektivs ist einfach als "schön" zu bezeichnen, ebenso wie das Bokeh (ein klarer Fortschritt gegenüber dem 18-200, bei dem ich das Bokeh recht unruhig, etwas "hart" und deutlich weniger schön finde). Wer z.B. L-Objektive von Canon kennt, wird wissen, was ich meine; es ist, neben der Schärfe, die exzellente Farbwiedergabe und das weiche Bokeh dieser Linsen, die den Unterschied machen, so dass man bei gelungenen Fotos einfach nur hingerissen ist. Ein ähnliches Gefühl kommt auch beim Sony 16-70 auf.
Die Geschwindigkeit des Hybrid-AF ist an der NEX-6 in Ordnung, zumindest kann ich keinen Unterschied zu meinen anderen Objektiven feststellen.

Die Verarbeitung des Objektivs ist erstklassig. Vollmetall mit edler Haptik. Zoom- und Fokusringe laufen geschmeidig und leichtgängig, ohne dass der Tubus von allein rausrutscht (der nervige "Lock"-Switch gehört damit der Vergangenheit an). Die Gegenlichtblende ist zwar nur aus Kunststoff, aber dieser ist hochwertig und so auch bei anderen höherwertigen Linsen üblich. Ich verstehe nicht, warum einige Rezensenten darüber meckern. Mitgeliefert wird außerdem noch ein Kunstlederbeutel.

Bei mir verdrängt das 16-70 ein Sony 18-200 (das "alte" Modell ohne LE) als "Immerdrauf". Zwar bin ich mit Bildqualität und Geschwindigkeit des 18-200 an der NEX-6 eigentlich sehr zufrieden (für ein Superzoom ist das echt gut), aber das hohe Gewicht von über 500 Gramm (das 16-70 bringt es gerade mal auf 300 Gramm) ist doch häufig eine Bürde. Hinzu kommt die geringe Lichtstärke und die Tatsache, dass 95% meiner Aufnahme im Bereich bis 70 mm entstehen, ich aber immer wieder mal ein Quäntchen mehr Weitwinkel vermisse.
Übrigens habe ich erst in meinem "Zeitungsseiten-Test" im Vergleich zum 16-70 festgestellt, dass mein 18-200 oben links eine ausgedehnte, ziemlich üble "Unscharf-Ecke" hat. Bei realen Motiven war mir das bislang trotz tausender Fotos nicht aufgefallen. Die leichten Schwächen des 16-70 an den Rändern sind dagegen gar nichts und daher eigentlich überhaupt nicht der Rede wert.
Einen Vergleich mit dem 16-50-Kit-Zoom spare ich mir. Das 16-50 wird vom 16-70 in jeder Hinsicht deklassiert (mit Ausnahme von Größe und Gewicht) und ist kein ernsthafter Konkurrent in Sachen Bildqualität. Bei dem Preisunterschied muss das aber auch so sein.

Ungeschickt beim 16-70 ist freilich die nur aufgeklebte Seriennummer, wie schon in anderen Rezensionen bemängelt. Ein Dieb kann diese leicht entfernen, womit sich eine Eigentümerfeststellung erledigt haben dürfte. Im Übrigen dürfte sich der Aufkleber im Laufe der Jahre wohl auch von selbst lösen. Das ist dann aber auch schon der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich gefunden habe.
Filmer werden vielleicht noch einen motorischen Zoom vermissen (obwohl man's ja eh nicht beim Filmen tun sollte), aber für mich ist das irrelevant, da ich ausschließlich Fotos mache (mit dem Filmen bin ich nie warm geworden). Das Sony 18-105/4 aus der G-Serie ist dann eine Alternative, soll ja ebenfalls sehr gut sein und ist sogar ein ganzes Stück günstiger. Für mich kam es jetzt jedenfalls nicht infrage, da es zwar am langen Ende mehr Brennweite bietet, dafür am kurzen Ende weniger, und es ist auch schon wieder ein ganz schöner Klotz (da steht es dem 18-200 kaum nach).

Mit der NEX-6 bildet das 16-70 eine handliche Traumkombi mit erstklassiger Bildqualität, die beim Fotografieren viel Spaß macht und dabei auch noch echt gut aussieht. Von mir daher eine volle Empfehlung, auch wenn das Geld erst mal schmerzt.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 24, 2014 3:52 PM CET


Original Dyson DC 16 Ersatzakku
Original Dyson DC 16 Ersatzakku
Wird angeboten von ce shipment
Preis: EUR 49,99

5.0 von 5 Sternen Es geht doch nichts über das Original!, 1. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Original Dyson DC 16 Ersatzakku
Wir besitzen zwei Dyson DC16 Root 6, die Anfang 2008 gekauft wurden. Die mitgelieferten Original-Akkus hielten rund vier Jahre und wurden dann 2012 wegen des geringeren Preises gegen kompatible Akkus ausgetauscht (unterschiedliche Modelle, 1x 1080 mAh wie das Original, 1x 1400 mAh). Die größere Kapazität des einen Akkus war anfangs spürbar, der Sauger arbeitete mit einer Ladung 2-3 Minuten länger.

Nach wenigen Monaten ließ die Kapazität beider Akkus aber deutlich nach, da war dann auch bei dem größeren Akku kein Laufzeitvorteil mehr zu bemerken. Nach nunmehr gerade zwei Jahren sind beide Akkus schon wieder "verbraucht", d.h. selbst voll geladen läuft der Sauger kaum länger als 30 Sekunden, obwohl das Lade-/Entladeverhalten nicht anders war als zuvor bei den originalen Akkus.

Ich bin nun "reumütig" zu den Original-Akkus zurückgekehrt, auch wenn sie doppelt so teuer sind wie die billigsten Kompatiblen. Aber was nützt mir der niedrige Preis, wenn dieser zu Lasten der Zellen-Qualität und damit der Haltbarkeit geht. Außerdem: Das Original passt nun mal einfach mechanisch exakt, was bei den Kompatiblen so nicht gegeben war (sie passten zwar auch, aber sehr schwergängig, so dass ich jetzt beim Entfernen der Alt-Akkus vom Sauger meine liebe Mühe hatte).

Sicherlich gibt es auch unter den kompatiblen Produkten gute Qualität, aber wie will man die Spreu vom Weizen trennen, ohne auf Kollege Zufall angewiesen zu sein? Die allermeisten Rezensionen beziehen die Haltbarkeit aus verständlichen Gründen nicht mit ein. In anderen Bereichen (Fotokameras, Handys) habe ich auch schon sehr gute Erfahrungen mit günstigeren, kompatiblen Akkus gemacht, aber für Dyson-Staubsauger gilt das leider nicht, daher werde ich hier beim Original-Akku bleiben, so lange es diesen zu kaufen gibt.


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