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Abacus "Frank" (Bodenseekreis)
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Das große Kamera-Handbuch zur Canon EOS 6D
Das große Kamera-Handbuch zur Canon EOS 6D
von Stefan Gross
  Gebundene Ausgabe

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für DSLR-Einsteiger perfekt, aber auch für Fortgeschritte sehr gut geeignet, 14. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fotografie seit mehr als 10 Jahren mit digitalen Canon-SLRs (anfangs mit der 10D, ab 2009 mit der 40D und seit kurzem nun mit der 6D). Nebenbei besaß und besitze ich eine Fülle von Kompaktkameras und spiegellosen Systemkameras. Kamera-Bedienungsanleitungen lese ich seit langem, wenn überhaupt, nur sehr selektiv. Ich würde mich daher als technisch sehr versierten Amateur-Fotografen bezeichnen.

Mit dem kürzlich erfolgten Umstieg von der 40D auf die 6D fühlte ich mich trotzdem von der Fülle an Features und Einstellungen der 6D ein wenig erschlagen. Zwar kam ich als erfahrener Canon-User mit den meisten Einstellungen und dem Fotografieren in den Kreativ-Programmen (PASM) sofort klar, aber viele spezielle Einstellungen blieben mir dennoch erst mal ein Rätsel. Dabei beschlich mich zunehmend das Gefühl, das Potential der Kamera nicht optimal auszunutzen, was doch schade wäre. Nun hätte ich selektiv in der Bedienungsanleitung nachlesen können, aber erfahrungsgemäß gehen die Canon-Manuals meist nicht genügend in die Tiefe. Daher beschloss ich, mir dieses Buch zuzulegen und es systematisch durchzuarbeiten, in der Hoffnung, tiefer gehende Antworten auf meine Fragen zu finden sowie (mangels Zeit) längere eigene Experimente mit diversen Features vermeiden zu können.

Um es gleich vorweg zu nehmen, auch wenn ich das Buch erst zu gut einem Drittel und weiter hinten erst partiell gelesen habe: Stefan Gross erfüllt meine Erwartung zur vollsten Zufriedenheit. Die ersten Kapitel beschäftigen sich mit Grundlagen (ohne bei Adam und Eva zu beginnen) und den Neuheiten, die die 6D mit sich bringt. Dabei werden viele fotografische Beispiele verwendet und das Ganze insgesamt in einer Weise präsentiert, dass es für (fotografisch nicht GANZ unbeleckte) Einsteiger verständlich ist, aber auch für Fortgeschrittene lesenswert und spannend bleibt. Manche Exkurse gehen fast schon ein wenig zu weit (Beispiel: HDR), aber immerhin weiß ich nun schon mal, dass ich die kamera-interne HDR-Funktion getrost links liegen lassen kann. Je weiter man im Buch nach hinten gelangt, desto interessanter wird es dann insbesondere für den Fortgeschrittenen. Viele eingestreute Tipps aus der Praxis runden den Inhalt ab.

Positiv hervorzuheben ist die Aktualität des Buchinhalts. Wenn es beispielsweise um Software geht, sind weitestgehend die aktuellen Versionen die Grundlage, und selbst die Fernsteuerung der 6D über Smartphone-Apps wie "EOS Remote" oder "DSLR Controller" bleibt nicht unerwähnt, sondern wird sogar recht ausführlich behandelt. Löblich!
Nicht nur in diesem Zusammenhang wird zusätzliches Equipment abgebildet (z.B. ein "Smartphone-an-DSLR"-Montage-Set), das teilweise sehr praktisch ist und über das Traumflieger-Webportal bezogen werden kann. Als Betreiber dieses Portals verschweigt uns Stefan Gross natürlich, dass es inzwischen auch (deutlich günstigere) Nachbauten gibt (auch hier bei Amazon erhältlich), aber wer will es ihm verdenken ...

Ein Kritikpunkt ist, dass man dem Buch stellenweise anmerkt, dass es mit ewas "heißer Nadel gestrickt" wurde und ein anderes Buch zu einer verwandten Kamera die Grundlage bildete. So erinnere ich mich an einen Satz, der mit "Ihre 5D ..." beginnt. An einer anderen Stelle wird es als Neuheit der 6D gelobt, dass nun auch im Live-View unterschiedliche Belichtungsmess-Methoden gewählt werden können, einige Seiten weiter steht hingegen in einem anderen Zusammenhang die beiläufige Aussage, dass im Live-View ohnehin nur eine Belichtungsmess-Methode zur Verfügung stehe. Hier haben sich also Widersprüche und andere Inkonsistenzen eingeschlichen, offensichtlich resultierend aus der Tatsache, dass das Buch zur 5D die Grundlage bildete und auf die 6D "umgemodelt" wurde. Was grundsätzlich auch nicht verwerflich ist, aber ein fachkundiges Lektorat hätte diese Stellen finden und eliminieren müssen, was offensichtlich nicht passiert ist.
Man kann es ja irgendwie verstehen: Kommt eine neue Kamera auf den Markt, will jeder Verlag der Erste sein, der ein fachkundiges Buch dazu herausbringt. Aber gerade bei den "Proline"-Büchern sollte dieser Ehrgeiz nicht so weit gehen, dass falsche Aussagen im Buch verbleiben, die der Leser dann gedanklich selbst aussortieren muss. Außerdem gibt es die 6D und das Buch nun ja auch schon etwas länger, so dass zumindest eine korrigierte Neuauflage infrage käme.

Bisweilen sind technische Erklärungsansätze des Autors sehr fragwürdig. Beispielsweise ist sinngemäß immer wieder zu lesen, dass ein JPEG-Bild "wegen 8 Bit" nur einen Dynamikumfang von 8 Belichtungsstufen biete. Wie bitte? Wo ist da der Zuammenhang (wird nicht weiter ausgeführt)? Richtig ist zunächst mal, dass JPEG tatsächlich nur einen Farbumfang von 8 Bit pro Grundfarbe (Rot, Grün, Blau) bietet, also maximal 2 hoch 24 Farben darstellen kann (im Gegensatz zum 6D-RAW-Format mit 14 Bit pro Grundfarbe, also 2 hoch 42 Farben). Mit dem Dynamikumfang hat das aber doch mal gar nichts zu tun, oder? Wenn doch, hieße das ja, dass das RAW-Format "wegen 14 Bit" 14 Belichtungsstufen Dynamik böte, also ziemlich genau den Umfang, den das menschliche Auge wahrnimmt. Das Rezept zur Bewältigung von hoher Dynamik im Bild wäre dann ganz einfach: Im RAW-Format fotografieren und gut. Schattenaufhellung, Lichterreduktion, HDR und dergleichen wären dann weitgehend hinfällig.
Hier kommt also klar der Eindruck auf, dass der Autor nicht so ganz genau weiß, wovon er spricht. Besser als etwas Falsches zu schreiben, wäre es, solche Sachverhalte gründlicher zu recherchieren und sachkundig zu erklären, alternativ sie einfach als Tatsache ohne weitere Erklärung hinzustellen.

Auch Sprachpuristen kommen nicht wirklich auf ihre Kosten: Ein Steckenpferd des Autors scheint die Minimierung von ISO-Rauschen zu sein. In diesem Zusammenhang spricht er wiederholt von "rauschfrei" und steigert diesen Begriff auch häufiger noch ("rauschfreier", "mehr Rauschfreiheit"). Per definitionem bezeichnet "rauschfrei"/"Rauschfreiheit" aber nun mal das Ideal der absoluten Abwesenheit von Rauschen (was unmöglich ist) und kann daher auch nicht gesteigert werden. Besser wäre es, grundsätzlich von "rauscharm"/"Rauscharmut" zu sprechen (was an wenigen Stellen tatsächlich auch geschieht). Zugegeben, dies ist das geringste Manko und ist keineswegs allein in diesem Buch zu finden.

Letztlich mindern diese Punkte den Spaß am Buch und den Gewinn, den man aus ihm ziehen kann, nicht wesentlich, so dass unter dem Strich eine klare Empfehlung stehen bleibt. Trotzdem einen Stern Abzug für die genannten Kritikpunkte.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2014 4:56 AM CET


Datacolor Spyder LensCal
Datacolor Spyder LensCal
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 64,64

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zweifelsfrei ein nützliches, aber überteuertes Werkzeug, 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Datacolor Spyder LensCal (Camera)
Vor wenigen Tagen habe ich mit dem Spyder Lenscal meine Canon EOS 6D in Kombination mit all meinen Objektiven kalibriert. Für mich eine Premiere, da die 6D (nach 10D und 40D) für mich die erste DSLR ist, die eine solche AF-Feinjustage (und das individuell pro Objektiv) überhaupt zulässt.

Überrascht war ich dann tatsächlich, um wieviel ich den Fokus teilweise korrigieren musste, war ich doch bislang überzeugt, dass der Fokus an den meisten meiner Objektive "passte" und - wenn überhaupt - nur geringfügige Korrekturen erforderte. Jedoch: Lediglich ein Objektiv (mein Canon 85/f1,8) benötigte überhaupt keine Korrektur, die anderen 7 Objektive brauchten eine mehr oder minder starke Korrektur. Ausreißer waren mein Sigma 80-400 sowie das Canon 70-300 DO, die hatten am langen Ende einen derart starken Frontfokus, dass die Korrekturskala der 6D (von -20 bis +20) gerade ausreichte, um den Fokus tatsächlich auf die "0" zu bekommen. Schon erstaunlich, dass mir dieser starke Frontfokus bisher noch nicht aufgefallen war, aber es liegt wohl daran, dass man mit solch langhubigen Objektiven meist Serien schießt (bei denen das ein oder andere Bild auch fokusmäßig eigentlich daneben liegt, aufgrund des Fehlfokus passt es dann aber doch) und anschließt rein visuell das "beste" Bild der Serie ermittelt.
Soviel mal zur Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Spyder Lenscal.

Zum Hintergrund (für diejenigen, die sich fragen, warum eigentlich eine AF-Feinjustage gemacht werden muss/sollte): DSLRs arbeiten grundsätzlich mit einem Phasen-AF, der vom Bildsensor unabhängige AF-Sensoren nutzt. Dabei muss sicher gestellt sein, dass das Phasen-AF-System den Fokus des Objektivs so steuert, dass die Schärfe-Ebene mit der Bildsensor-Ebene übereinstimmt. Natürlich werden Objektive und das Kamera-AF-System bereits ab Werk kalibriert. Aber zum einen gibt es natürlich Toleranzen, die sich u.U. auch noch ungünstig addieren können. Zum anderen "altert" eine Kalibrierung, d.h. durch z.B. mechanische oder thermische Beanspruchung des Equipments kann sich ein Fokus- oder AF-System auch mal ein bisschen "verstellen". Es empfiehlt sich also eigentlich, in regelmäßigen Abständen (z.B. alle 1-2 Jahre) eine Kontrolle der AF-Justage durchzuführen.
Abweichungen zu ermitteln war natürlich mittels eines geeigneten Werkzeugs wie dem Spyder Lenscal schon immer möglich. Die Korrektur der ermittelten Abweichungen war jedoch bisher meist eine Sache für den Service. Erst neuere DSLRs (und auch seit längerem schon die "Profi-Modelle") haben ein Korrektursystem an Bord, das es auch dem Anwender selbst erlaubt, AF-Abweichungen zu korrigieren.
Diese Problematik existiert nur für Kameras mit Phasen-AF, also im Regelfall DSLRs. Die große Mehrheit der DSLMs und Kompakten nutzt lediglich den Kontrast-AF, d.h. sie analysieren für die Schärfe-Einstellung direkt das aktuelle Sensorbild. Hier gibt es dann logischerweise auch keinen Kalibrierungsbedarf. Allerdings zeichnet sich in der jüngeren Vergangenheit auch im DSLM- und sogar im Kompakt-Bereich ein Trend zum "Hybrid-AF" ab, d.h. manche Vertreter dieser Klassen (z.B. Sony NEX-6, Fuji X20) nutzen inzwischen ebenfalls den schnellen Phasen-AF (bieten aber im Regelfall keine Korrekturmöglichkeit, welche freilich mit abnehmender Sensorgröße, d.h. zunehmender Schärfentiefe, auch nicht mehr soooo wichtig ist, zumal wenn das Objektiv wie bei einer Kompakten fest montiert ist und ab Werk eine präzise Kalibrierung vorgenommen wurde).

Nach diesem kurzen Ausflug nun zum Werkzeug an sich: Der Lenscal ist im Prinzip exzellent für die AF-Feinjustage geeignet. Kritikpunkte sind:

(-) Der hohe Preis. Das kleine Plastikteil ist mit 50-60 Euro eigentlich gnadenlos überteuert, 15-20 Euro wären angesichts des Materialwerts noch immer ein hoher Preis, der sich aber halbwegs rechtfertigen ließe. Angesichts des Nutzwerts (endlich 100% scharfe Aufnahmen, das Potential des jeweiligen Objektivs wird endlich ausgenutzt) relativiert sich der Preis wiederum; das dachte sich wohl auch der Hersteller.

(-) Die Bedienungsanleitung. Eine gedruckte Anleitung war offensichtlich trotz des exorbitanten Preises nicht drin, man muss sich stattdessen eine Kurzanleitung von der Datacolor-Website herunterladen. Diese erklärt dann bilderreich das Prinzip (sofern einem das nicht vorher schon klar war) und liefert eine Faustformel für die "optimale" Distanz zwischen Lenscal und Kamera, sowie ein paar Tipps, die einem aber ebenfalls schon vorher klar sein sollten (z.B. Lenscal und Kamera auf Stative setzen, Offenblende benutzen, ISO möglichst niedrig, Kontrast und Schärfe auf Maximum setzen). Das war's dann auch schon.

Zu meinen Erfahrungen:

- Die Distanz-Faustformel kann man IMHO den Hasen geben. Wenn ich, wie empfohlen, z.B. mit einem 35 mm-Objektiv einen Abstand von 105-175 cm einhalte, kann ich, ehrlich gesagt, selbst bei Offenblende kaum mehr beurteilen, ob der Fokus "sitzt" oder nicht. Ich bin daher schnell dazu übergegangen, den Abstand drastisch zu verkürzen, in den Bereich der minimalen Fokus-Distanz des jeweiligen Objektivs. Für Brennweiten bis ca. 70 mm war ich dann im Bereich < 100 cm, für längere Brennweiten (auch 300 bzw. 400 mm) im Bereich < 150 cm.

- Da ich bei Kunstlicht ohne Blitz gearbeitet habe, stand die ISO bei mir auf 3200, was aber für die 6D noch immer ein Wert ist, bei dem das Rauschen noch keine große Rolle spielt, das Ergebnis also nicht beeinflusst. Ich habe den Bildstil "Monochrom" benutzt und darin Schärfe und Kontrast auf Maximum gesetzt (wie empfohlen). Trotzdem war eine Fokus-Beurteilung teilweise noch schwierig. Irgendwann kam ich dann noch auf die glorreiche Idee, die Belichtungskorrektur auf -2 EV einzustellen, und das hat's dann richtig gebracht. Nun endlich hoben sich die schwarzen Markierungen auf der Zentimeter-Skala des Lencal deutlich vom weißen Untergrund ab.

- Gerade bei relativ kurzen Abständen sollte man peinlich genau auf eine parallele Ausrichtung von Lenscal und Kamera achten. Nach meinem ersten Durchgang war ich nämlich im Zweifel und habe nach einer Neuausrichtung (freilich rein visuell, ohne weitere Tools) noch einmal einen zweiten Durchgang mit allen Objektiven gemacht, bei denen ich teilweise zu leicht abweichenden Ergebnissen kam.

- Nur das zentrale AF-Feld benutzen, dieses ist im Regelfall das empfindlichste und genaueste (und speziell bei der 6D das einzige mit Kreuzsensor). Wann immer möglich (d.h. gerade bei langen Brennweiten in geringem Abstand), auf das kleine Schachbrettmuster direkt neben der Zentimeter-Skala fokussieren; das minimiert Ungenauigkeiten, wenn die Ausrichtung von Lenscal und Kamera nicht 100%ig parallel sein sollte. Mit kleinen Brennweiten ist das aber im Regelfall nicht sinnvoll, da das AF-Feld dann oft "größer" als das kleine Schachbrettmuster ist und man nicht sicher sein kann, ob die Kamera noch auf das Muster oder schon auf die Skala fokussiert. Dann lieber auf das große Schachbrettmuster fokussieren und geringfügige Ungenauigkeiten durch potentiell nicht ganz parallele Ausrichtung in Kauf nehmen.

- Eine Beurteilung auf dem Kamera-Monitor ist IMHO absolut ausreichend, wenn dieser groß genug ist (3 Zoll sollten es wohl schon sein), fein genug auflöst (runde 1 MPixel sollten es bei 3 Zoll schon sein) und ausreichende Vergrößerung von Bildausschnitten zulässt. Bei der 6D war's jedenfalls kein Problem.

- Äußerst hilfreich ist es, eine Vergleichsaufnahme im Live-View aufzunehmen, sofern die Kamera das zulässt. Da hier im Regelfall (s. Hinweis (2) im nächsten Satz) ein anderes AF-Verfahren (Kontrast-AF, der zwar langsamer, aber systembedingt äußerst präzise ist, s.o.) zum Einsatz kommt, kann die Live-View-Aufnahme prima als Referenz genommen werden. Wichtig: (1) Immer auf das große Schachbrettmuster fokussieren, da das AF-Messfeld im Live-View deutlich größer ist als ein Phasen-AF-Messfeld. (2) Wenn bei der Kamera auch im Live-View der Phasen-AF wählbar ist (bei der 6D ist das der "Quick-AF"), darf dieser natürlich NICHT gewählt sein.

- Ein abschließender "Praxistest" (detailreiche Objekte aus verschiedenen Distanzen anvisieren, bei Zooms auch die Brennweite variieren; Aufnahmen machen und Fokus am Kameramonitor visuell kontrollieren) pro Objektiv bringt Gewissheit, dass die Kalibrierung zumindest nicht "geschadet" hat.

Insgesamt ist die ganze Prozedur recht zeitaufwändig (ich habe ca. 3-4 Stunden damit verbracht), lohnt sich aber, denn die Gewissheit, dass das ganze Kamerasystem optimal fokussiert und damit das Schärfepotential der teilweise doch sehr teuren Optiken optimal genutzt wird, ist den Aufwand wirklich wert. Ich habe jedenfalls gestaunt: Selbst bei Objektiven, die nur eine relativ geringe Korrektur (im Bereich +/-5 auf der Skala von -20 bis +20) benötigten, sieht man den feinen Unterschied, zumindest bei Motiven im Nahbereich mit großer Blende (z.B. Porträts), schon bei Vollbildbetrachtung am Monitor. Dermaßen auf den (gewünschten!) Punkt scharf waren meine Fotos direkt aus der Kamera bisher meist nicht, sondern erst nach mehr oder minder starkem Nachschärfen.

Unterm Strich eine dicke Empfehlung für den Spyder Lenscal, ein Stern Abzug für den meines Erachtens unverschämt hohen Preis sowie die suboptimale Hilfestellung (Bedienungsanleitung) seitens des Herstellers.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2014 10:33 AM CET


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Preis: EUR 36,30

5.0 von 5 Sternen Als Alternative zu den Original-Akkus und -Ladegeräten sehr zu empfehlen, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir in der Vergangenheit ein solches Bundle aus Patona-Ladegerät und zwei Akkus für einige Kameras angeschafft, konkret Canon EOS M (Akkutyp Canon LP-E12), Sony DSC-RX100 (Sony NP-BX1), Canon G1 X (Canon NB-10L), Sony NEX-6 (Sony NP-FW50), Canon EOS 6D (Canon LP-E6). Manche Sets benutze ich noch nicht allzu lange, manche schon seit über einem Jahr.

Bislang kann ich ausnahmslos Positives sagen.

Die Akkus sind von guter Qualität. Hinsichtlich der Kapazität kommen sie zwar meist nicht ganz an die Originale heran, aber in der Praxis ist das ziemlich unerheblich. Viel wichtiger ist, dass sie durch die Bank problemlos in der jeweiligen Kamera laufen und eine nachvollziehbare Entladekurve an den Tag legen, die Akku-Anzeige an der Kamera also nicht "voll" anzeigt, nach drei weiteren Fotos aber plötzlich Schluss ist. In dieser Hinsicht verhalten sich alle Akkus erwartungsgemäß, eben wie die Originale. Totalausfälle sowie außergewöhnliche Selbstentladungen nach längerer Lagerzeit (voll geladen) hatte ich bisher ebenfalls nicht.

Das Ladegerät lädt alle Akkus (auch die originalen) zwar nicht rekordverdächtig schnell, aber schonend (Akku wird, im Gegensatz zu manchen schnell ladenden Original-Ladern, kaum warm), was den Grundstein für eine lange Akku-Lebensdauer legt. Was die Universalität betrifft, sind die Patona-Ladegeräte ebenfalls spitze: Wenn's auf Reisen auf Kompaktheit ankommt, reicht ein Ladegerät mit den jeweiligen Ladeschalen sowie das bevorzugte Anschlusskabel (ich bevorzuge Micro-USB, man hat ja meist eh das Ladekabel des Handys dabei).

Das Preis-/Leistungsverhaltnis geht absolut in Ordnung, erst recht wenn man sich anschaut, was so manche Original-Akkus und -Ladegeräte kosten.

Ich kann nach meinen sehr positiven Erfahrungen daher nur eine dicke Empfehlung für Patona-Ladegeräte und -Akkus aussprechen.


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Preis: EUR 33,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Alternative zu den Original-Akkus und -Ladegeräten sehr zu empfehlen, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir in der Vergangenheit ein solches Bundle aus Patona-Ladegerät und zwei Akkus für einige Kameras angeschafft, konkret Canon EOS M (Akkutyp Canon LP-E12), Sony DSC-RX100 (Sony NP-BX1), Canon G1 X (Canon NB-10L), Sony NEX-6 (Sony NP-FW50), Canon EOS 6D (Canon LP-E6). Manche Sets benutze ich noch nicht allzu lange, manche schon seit über einem Jahr.

Bislang kann ich ausnahmslos Positives sagen.

Die Akkus sind von guter Qualität. Hinsichtlich der Kapazität kommen sie zwar meist nicht ganz an die Originale heran, aber in der Praxis ist das ziemlich unerheblich. Viel wichtiger ist, dass sie durch die Bank problemlos in der jeweiligen Kamera laufen und eine nachvollziehbare Entladekurve an den Tag legen, die Akku-Anzeige an der Kamera also nicht "voll" anzeigt, nach drei weiteren Fotos aber plötzlich Schluss ist. In dieser Hinsicht verhalten sich alle Akkus erwartungsgemäß, eben wie die Originale. Totalausfälle sowie außergewöhnliche Selbstentladungen nach längerer Lagerzeit (voll geladen) hatte ich bisher ebenfalls nicht.

Das Ladegerät lädt alle Akkus (auch die originalen) zwar nicht rekordverdächtig schnell, aber schonend (Akku wird, im Gegensatz zu manchen schnell ladenden Original-Ladern, kaum warm), was den Grundstein für eine lange Akku-Lebensdauer legt. Was die Universalität betrifft, sind die Patona-Ladegeräte ebenfalls spitze: Wenn's auf Reisen auf Kompaktheit ankommt, reicht ein Ladegerät mit den jeweiligen Ladeschalen sowie das bevorzugte Anschlusskabel (ich bevorzuge Micro-USB, man hat ja meist eh das Ladekabel des Handys dabei).

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Ich kann nach meinen sehr positiven Erfahrungen daher nur eine dicke Empfehlung für Patona-Ladegeräte und -Akkus aussprechen.


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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Alternative zu den Original-Akkus und -Ladegeräten sehr zu empfehlen, 12. Januar 2014
Ich habe mir in der Vergangenheit ein solches Bundle aus Patona-Ladegerät und zwei Akkus für einige Kameras angeschafft, konkret Canon EOS M (Akkutyp Canon LP-E12), Sony DSC-RX100 (Sony NP-BX1), Canon G1 X (Canon NB-10L), Sony NEX-6 (Sony NP-FW50), Canon EOS 6D (Canon LP-E6). Manche Sets benutze ich noch nicht allzu lange, manche schon seit über einem Jahr.

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Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 7, 2015 1:13 PM MEST


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Die Akkus sind von guter Qualität. Hinsichtlich der Kapazität kommen sie zwar meist nicht ganz an die Originale heran, aber in der Praxis ist das ziemlich unerheblich. Viel wichtiger ist, dass sie durch die Bank problemlos in der jeweiligen Kamera laufen und eine nachvollziehbare Entladekurve an den Tag legen, die Akku-Anzeige an der Kamera also nicht "voll" anzeigt, nach drei weiteren Fotos aber plötzlich Schluss ist. In dieser Hinsicht verhalten sich alle Akkus erwartungsgemäß, eben wie die Originale. Totalausfälle sowie außergewöhnliche Selbstentladungen nach längerer Lagerzeit (voll geladen) hatte ich bisher ebenfalls nicht.

Das Ladegerät lädt alle Akkus (auch die originalen) zwar nicht rekordverdächtig schnell, aber schonend (Akku wird, im Gegensatz zu manchen schnell ladenden Original-Ladern, kaum warm), was den Grundstein für eine lange Akku-Lebensdauer legt. Was die Universalität betrifft, sind die Patona-Ladegeräte ebenfalls spitze: Wenn's auf Reisen auf Kompaktheit ankommt, reicht ein Ladegerät mit den jeweiligen Ladeschalen sowie das bevorzugte Anschlusskabel (ich bevorzuge Micro-USB, man hat ja meist eh das Ladekabel des Handys dabei).

Das Preis-/Leistungsverhaltnis geht absolut in Ordnung, erst recht wenn man sich anschaut, was so manche Original-Akkus und -Ladegeräte kosten.

Ich kann nach meinen sehr positiven Erfahrungen daher nur eine dicke Empfehlung für Patona-Ladegeräte und -Akkus aussprechen.


Devolo dLAN 650+ Starter Kit (600 Mbit/s, Steckdose, Datenfilter, 1 LAN Port, Patent, Powerline) weiß
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Wird angeboten von PreisCompany Deutschland
Preis: EUR 73,90

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Upgrade von den 500er-Adaptern kann sich lohnen, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mein Haus bisher komplett mit den devolo 500er-Adaptern "verkabelt". Mit der Performance war ich ganz zufrieden, bis auf eine "schlechte" Strecke zwischen dem EG und dem 1.OG, was ausgerechnet die zentrale Verbindung zwischen dem Router (im EG) und meinem Computer sowie meinem ersten NAS (im 1.OG) ist. Hier erreichte ich (gemessen per Windows Explorer-Filetransfer vom Computer zu einem weiteren NAS, das im EG direkt an den Router angeschlossen ist) nur ca. 4,5 MByte/s in der einen Richtung und unwesentlich mehr - ca. 5,5 MByte/s - in der anderen Richtung. (Das devolo Cockpit-Tool zeigte hier zwar Werte zwischen 120 und 150 Mbit/s, aber das sind Fantasiewerte; die tatsächlich nutzbare Bandbreite liegt, wie der Filetransfer-Test zeigt, bei deutlich weniger als der Hälfte.) Für das Streaming von DVD-Video vom NAS war das zwar ausreichend, aber Full HD-Videos konnten im Regelfall nicht ruckelfrei gestreamt werden. Daher hatte ich den Standort meines zweiten NAS schon in das EG verlegt (wo auch der Fernseher steht), mit dem Nachteil, dass es hier nicht mehr an der USV hängt.

Als ich kürzlich die 650er-Adapter als Starter-Kit bei Amazon im Blitzangebot sah, hatte ich zwar keine große Hoffnung, dass sich die Performance auf meiner "Problem-Strecke" damit verbessern könnte, entschloss mich aber, es zumindest mal auszuprobieren. (Im schlimmsten Fall hätte ich das 650er-Kit halt wieder zurückgegeben.) Also bestellt und die beiden 500er-Adapter im EG und im 1.OG gegen die 650er getauscht. Und was soll ich sagen: Volltreffer! Es war sofort eine deutliche Performance-Steigerung wahrzunehmen. Nach mehreren Tagen Betrieb hat sich der Durchsatz laut Cockpit in beiden Richtungen auf ca. 260 Mbit/s eingependelt. Der - viel aussagekräftigere - Filetransfer-Test liefert mir nun ca. 7,5 MByte/s in die eine Richtung (auf der ich vorher nur ca. 4,5 MByte/s hatte) und ca. 8,5 MByte/s in die andere Richtung. Das bricht sicher immer noch keine Rekorde, entspricht aber einer Verbesserung um rund 70% und reicht nun auch für ruckelfreies Streaming von HD-Videos! Mein zweites NAS wird wieder in das 1.OG zurückwandern.

Die Zusammenarbeit der 650er-Adapter mit den anderen existierenden 500er-Adaptern klappt erwartungsgemäß ebenfalls einwandfrei. Auch auf diesen Strecken ist die Performance laut Cockpit um mindestens 50% gestiegen, das ist bei mir aber unerheblich.

Für mich hat sich der Upgrade jedenfalls voll gelohnt. Die 650er-Adapter scheinen Spezialisten für ungünstige Stromverkabelungen zu sein, und ich kann nur jedem, der ebenfalls eine solche "Problem-Strecke" in seinem Haus hat, empfehlen, den 650er-Adaptern mal eine Chance zu geben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2014 12:13 AM MEST


Becker Ready 50 EU20 LMU Navigationsgerät (12,7 cm (5 Zoll) Display, 20 Länder Europas, Lebenslange Kartenupdates, HQ TMC) schwarz/mokka-metallic
Becker Ready 50 EU20 LMU Navigationsgerät (12,7 cm (5 Zoll) Display, 20 Länder Europas, Lebenslange Kartenupdates, HQ TMC) schwarz/mokka-metallic

107 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Navi, insbesondere mit optionalem Premium-TMC (Vergleich mit Navigon 40 Plus), 18. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Gerät war ein Spontankauf, als es bei Amazon im "Blitzangebot" war. Ich habe es nun seit mehr als drei Wochen im nahezu täglichen Einsatz (Autobahn/Stadtverkehr, auch auf längeren Strecken) und den Kauf bisher nicht bereut!

Das Becker ersetzt mein Navigon 40 Plus, dass ich drei Jahre lang weitestgehend zufrieden benutzt habe. Es war freilich nach einem der letzten Software-Updates innerhalb der ersten zwei Jahre sehr lahm geworden, und Karten-Updates gab's nach zwei Jahren auch nicht mehr (nachdem das initiale "FreshMaps"-Abo abgelaufen war), bzw. hätte ich ein neues 2-Jahres-Abo für mehr als 60 Euro (und das war schon ein Angebotspreis, normal 80 Euro) erwerben müssen. Da lag es näher, für weniger als das Doppelte gleich auch neue Hardware, insbesondere wenn sie mit lebenslangen Karten-Updates und größerem Display daherkommt, anzuschaffen.

Und das Becker enttäuscht wahrlich nicht:

(++) Lifetime Map Updates (LMU), Karten allgemein: Die lebenslangen Karten-Aktualisierungen (d.h. so lange wie das Gerät "lebt") sind naturgemäß ein ganz starkes Argument. Da sich angeblich jährlich immerhin 15% aller Straßen ändern, kann man sich ausrechnen, wie lange ein Navi ohne Updates sinnvoll verwendbar bleibt. Beim Becker ist das nun kein Thema mehr, so dass es (nach zwei Navigons) wohl das erste Navi sein wird, das ich länger als drei Jahre verwenden werde. Nicht zu vergessen das Geld, das man spart, denn nach wie vor erlauben die meisten Navis nur ein Update direkt nach dem Kauf; für ein längeres Karten-Abo muss normalerweise gleich zu Anfang noch zusätzlich gezahlt werden (auch wenn dieses erste Abo meist stark rabattiert wird, aber spätestens danach wird Kasse gemacht).
Daher auf keinen Fall vergessen: Innerhalb der ersten 30 Tage nach Erstinbetriebnahme das Navi via Becker Content Manager (s.u.) registrieren und LMU aktivieren!
Das Kartenmaterial stammt übrigens von Navteq und ist wie üblich qualitativ hochwertig (daneben gibt es ohnehin nur noch TeleAtlas, jeder Navi-Hersteller bezieht seine Karten von einem der beiden).
Mir persönlich reichen die 20 europäischen Länder, da neben Deutschland alle Nachbarländer sowie die beliebtesten europäischen Urlaubsländer (außer Spanien/Portugal) dabei sind. Und wenn denn wirklich mal (z.B. für einen Urlaub) mehr gebraucht wird, kauft man die entsprechende Karte für 20-30 Euro halt nach (ist natürlich deutlich teurer als im Bundle, aber umbringen wird es einen nicht).

(++) Display und Touchscreen: Schön groß, endlich kann man mühelos auch Details in der Karte lesen; knackig scharf und satte Farben, sehr gut entspiegelt, auch bei Sonnenlicht absolut ausreichende Helligkeit. Angenehme Designs für Tag und Nacht.
Der Touchscreen reagiert prompt und zuverlässig auf Eingaben, kein allzu großer Druck erforderlich. Auch zeigt er sich recht unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und anderen Verschmutzungen.

(++) Zieleingabe: Dank des großen Touchscreens unkompliziert und schnell erledigt. Alle Zieleingaben werden gespeichert und sind mit zwei, maximal drei Klicks wieder abrufbar.

(++) Navigation: Bis auf ganz gelegentliche Seltsamkeiten sinnvolle Routen und Umfahrungen, viele Optionen wählbar (z.B. keine Fähren, keine Mautstraßen, keine Autobahnen, keine unbefestigten Wege, etc.). Zeitabhängiges Routing (d.h. möglichst Vermeidung typischer Verkehrsbehinderungen zu bestimmten Zeiten), auch wenn ich davon noch nichts gemerkt habe (wird wohl an meinen bisherigen Fahrstrecken und -zeiten gelegen haben).

(++) Der GPS-Empfang: Rasend schnell!! Selbst nach einem Kaltstart (mechanischer Schalter von Aus auf Ein) ist innerhalb von 10 Sekunden der GPS-Fix da! Aus dem Standby heraus schon nach 5 Sekunden. Das ist ein deutlicher Vorzug gegenüber dem alten Navigon, das manchmal 1-2 Minuten bis zum GPS-Fix brauchte ... Während der Navigation ist der GPS-Empfang absolut stabil (war aber auch schon beim Navigon so).

(++) Alternativrouten: Lassen sich jederzeit abrufen (bis zu drei Stück zusätzlich zur aktuellen Route) und ggf. als Route wählen. Beim Navigon ging das nur bei der anfänglichen Berechnung der Navigation.

(++) Umleitungen/Umfahrungsassistent: Gibt es auf der geplanten Route eine Behinderung (z.B. einen Stau), wird diese zunächst mal angezeigt (inkl. voraussichtlicher Verzögerung) und angesagt. Im Hintergrund prüft das Navi dann automatisch, ob es eine sinnvolle Umfahrung gibt, und präsentiert dem Fahrer dann ggf. automatisch eine Alternativroute (inkl. Mehr-/Weniger-km und voraussichtlicher Zeiteinsparung), die man dann entweder annehmen oder ablehnen kann (alternativ kann das Navi die Umfahrungen auch automatisch in die Route einfließen lassen, das halte ich aber höchstens im wuseligen Großstadtverkehr, wo man sich voll aufs Fahren konzentrieren will, für sinnvoll).
Der Umfahrungsassistent wird sowohl beim Verlassen der Route aktiv, als auch dann, wenn man auf der geplanten Route länger steht. Im ersteren Fall werden dann Tankstellen oder Restaurants in der Umgebung angeboten, im zweiten Fall Alternativrouten.
Jederzeit erhält man auf Knopfdruck eine Übersicht über aktuelle Verkehrsbehinderungen auf der gewählten Route sowie bis zu drei weitere, konfigurierbare Typen von POIs (z.B. Tankstellen, Restaurants oder Geldautomaten) in der Nähe, zu denen man sich dann auf weiteren Knopfdruck routen lassen kann.

(++) Verkehrszeichen-Einblendung: Gibt es auf dem aktuellen Streckenabschnitt eine Geschwindigkeitsbegrenzung, wird diese dauerhaft oben rechts eingeblendet. Leider vermisse ich, wie beim Navigon, eine (inner-/außerorts parametrierbare) akustische Warnung, wenn man die Geschwindigkeit überschreitet. Schade, aber natürlich kann man auch ohne leben. Neben dem Geschwindigkeitslimit werden ggf. weitere aktuelle Verkehrswarnungen (z.B. "Wildwechsel" oder "Glättegefahr") eingeblendet, und das schon als Vorwarnung einige 100 Meter vor dem Schild (dann noch grau umrandet). Seltsamerweise scheinen Überholverbote davon ausgenommen zu sein, denn die habe ich noch nie gesehen (obwohl gerade diese bei längeren Überholverbots-Abschnitten sehr sinnvoll wären).
***
UPDATE: Ich muss blind gewesen sein! Natürlich lassen sich Warnungen (akustisch: Hinweiston oder Ansage; optisch: Blinken des Geschwindigkeitslimits) für Geschwindigkeitsüberschreitungen einstellen, und zwar - wie bei Navigon - für innerorts und außerorts getrennt, in 5 km/h-Schritten. Außerdem hatte ich noch nicht alle Fahrerwarnungen aktiviert, so dass auch - natürlich - die von mir vermissten Überholverbote angezeigt werden, wenn man will. Fahrerwarnungen sind in vier Gruppen unterteilt, die man separat (de-)aktivieren kann: Kurvenwarnungen, Verkehrsvorschriften (u.a. Überholverbot), allg. Warnungen (z.B. Gefälle, Steinschlag), Hinweisschilder (der Rest). Tempolimits werden separat gehandhabt, sind also quasi eine fünfte Gruppe.
Insgesamt hebt das den Bereich Verkehrszeichen-Einblendungen von (+-) auf (++)!
***

(+) Hardware allgemein: Solide Verarbeitung, wertige Erscheinung. Der interne Speicher ist mit 2 GB allerdings sehr knapp ausgelegt. Selbst beim allerersten Karten-Update nach dem Kauf musste ich etwas tricksen, um das Update durchführen zu können (Manuals auf den PC "wegkopiert", da sonst zu wenig Speicher für das Update zur Verfügung gestanden hätte). Es empfiehlt sich dringend die Anschaffung einer kleinen (z.B. 4 GB) microSD-Speicherkarte, die für wenige Euro zu haben ist und nach einem Kaltstart den Speicher nahtlos erweitert.

(+) Geschwindigkeit: Keine Rakete, aber absolut ausreichend. Aus dem Standby ist das Navi innerhalb von 2-3 Sekunden einsatzbereit. Selbst ein Kaltstart dauert kaum länger als 15 Sekunden. Kein Vergleich mit dem Navigon, das für einen Kaltstart regelmäßig rund eine Minute brauchte, und dessen Standby-Modus unbenutzbar war, weil sich das Navi nach dem Aufwachen dann merkwürdig benahm ...
Das Gerät reagiert prompt auf Touchscreen-Eingaben, die entsprechenden Menüs/Bildschirme erscheinen zügig. Die anfängliche Routenberechnung (bzw. die Alternativrouten-Berechnung) geht auch bei längeren Strecken flott genug, so dass man nicht fürchten muss, wegen dem Navi eine unfreiwillige Pause einlegen zu müssen.

(+) Die Ansagen: Angenehme Stimmen, sehr gut verständliche und rechtzeitige Ansagen. Lediglich bei hoch eingestellter Lautstärke klingt die Ausgabe etwas verzerrt.

(+) Der Akku: Mindestens drei Stunden Akkubetrieb sind allemal drin (ich hab's mal testweise voll aufgeladen und dann auf einer Strecke von 2 Std. 10 Minuten ohne Stromanschluss betrieben, danach waren noch 34% Akkukapazität übrig).

(+) PC-Software ("Becker Content Manager"): Das Interface für Karten-Updates und andere Aktualisierungen. Einfach zu installieren, übersichtlich und unkompliziert, funktional, auf meinem Windows 7-PC stabil und ohne Probleme.

(+-) Anzeige-Optionen: Oben links lässt sich ein Block von maximal drei Informationsangaben (z.B. aktuelle Geschwindigkeit, Rest-km bis zum Ziel, Restzeit bis zum Ziel, Ankunftszeit, Höhe über NN) konfigurieren. Hier wurde allerdings Potential verschenkt, denn Platz wäre für mehr. Auf dem Navigon habe ich mir z.B. zusätzlich noch die aktuellen Höhenmeter (ist zwar für Navigation nicht wichtig, aber doch schon mal interessant) einblenden lassen.
In der untersten Zeile wird die Straße, auf der man gerade unterwegs ist, angezeigt. Das Navigon hatte hier eine zweizeilige Anzeige, die zusätzlich noch den Namen der nächsten Straße, in die man einbiegen musste, enthielt. Fand ich sinnvoll, fehlt leider beim Becker.

(+-) Die rote "Zurück-Taste": An sich eine gute Idee, aber die Taste müsste rechts und nicht links sein. Warum? Es braucht bis zum Druckpunkt so viel Kraft, dass man das Navi abstützen muss, sonst verstellt sich die Halterung. Da die meisten Leute das Navi rechts vom Lenkrad anbringen, benutzt man logischerweise die rechte Hand. Wäre die Taste rechts, könnte man sie relativ bequem mit dem Daumen drücken und mit dem Zeigefinger das Gerät hinten abstützen. Mit der links angebrachten Taste geht das zwar auch, aber doch deutlich umständlicher.

(+-) Das Lade-/TMC-Empfangskabel: Solide Ausführung, hält gut im der 12V-Steckdose, ein zurückhaltendes rotes Glimmlicht zeigt an, dass "Strom drauf ist". Zwecks Verbesserung des TMC-Empfangs sind zwei kleine Saugnäpfe beigelegt, die das Kabel bei Bedarf an der Scheibe fixieren, aber nötig ist das nicht; der TMC-Empfang ist jederzeit einwandfrei.

(-) Die Halterung: Die war beim Navigon eindeutig ergonomischer. Zwar hält sie an der Scheibe bombenfest, und das Einsetzen des Navis in die Halterung ist auch noch recht problemlos, aber das Entnehmen aus der Halterung recht fummelig. Erst nach einiger Übung geht es halbwegs flüssig von der Hand, jedoch verstellt man sich jedes Mal die Position der Halterung.

Ich habe mir übrigens noch das optionale Premium-TMC (aka TMCpro, Navteq Traffic) geleistet, das man für einmalig rund 40 Euro (das ist dann auch ein Lifetime-Abo!) via Becker Content Manager kaufen kann (Vorsicht, nicht jedes Navi ist dafür vorbereitet!). Eine absolut sinnvolle Erweiterung, da dieser (privat betriebene) Dienst, dessen Informationen über das RDS privater Radiosender übertragen wird, dem "normalen" TMC hinsichtlich Aktualität und Verfügbarkeit der Verkehrsmeldungen deutlich überlegen ist. Wer häufiger auf längeren Strecken oder in Ballungsräumen (funktioniert auch gut im Großstadtverkehr) unterwegs ist, sollte die Buchung dieses Dienstes unbedingt in Erwägung ziehen.

Trotz der beschriebenen kleinen Schwächen ist das Becker Ready 50 EU20 LMU ein erstklassiges, sehr durchdachtes, ergonomisches und hervorragend funktionierendes Navigationsgerät. Es verdient sich 9 von 10 Punkten (oder 4,5 Sterne), aber da es halbe Sterne nicht gibt, sind 5 Sterne meine persönliche Wertung.

Wer mehr als die enthaltenen 20 Länder braucht und/oder Premium-TMC von vornherein mit drin haben will, wird vielleicht zu einem anderen Gerät greifen, da zusätzliche Karten, Premium-TMC und weitere Features im Bundle einfach günstiger zu haben sind oder eben gar nicht nachrüstbar sind (wie z.B. eine integrierte Bluetooth-Freisprecheinrichtung). Wer aber nicht mehr als hervorragende Navigation "pur" benötigt und wem dabei die 20 Länder ausreichen, wird von dem Becker Ready 50 EU20 LMU absolut hervorragend bedient. Das Ganze zu einem Preis, der im Vergleich zu ähnlichen Geräten der "Platzhirsche" (Navigon, TomTom) schon regulär als sehr günstig zu bezeichnen ist, und erst recht als Blitzangebot.

Um entsprechenden Einwänden gleich entgegenzuwirken: Nein, ich bin weder Becker- noch Amazon-Angestellter, sondern einfach nur ein sehr zufriedener Kunde.


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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manchmal muss es eben "offen" sein (Vergleich mit Beyerdynamic DT990 Edition 2005 und T5p), 5. November 2013
Da ich seit ca. 2005 kaum noch dazu komme, Musik auf meiner Anlage zu hören (man will ja nicht die ganze Familie, insbesondere schlafende Babys, "stören"), habe ich mich fast ausschließlich auf das Musikhören per Kopfhörer verlegt.
Mein erster KH war ein Beyerdynamic DT990 Edition 2005 (32 Ohm), den ich auch heute noch besitze und sehr mag. Seine frische, knackige und schön räumliche Wiedergabe begeistert mich immer wieder. Schon klar, dass dieser KH ein bisschen "Richtung Spaß" abgestimmt ist, aber meinem Musikgeschmack (vornehmlich Pop/Rock, Electronic und Jazz) kommt das entgegen. Gerade ältere, nicht perfekte Aufnahmen aus diesen Genres profitieren von der leichten "Badewannen-"Abstimmung und dem berühmten "Beyer-Peak" um 8 kHz herum.
Hinzu kam zwischenzeitlich ein Sennheiser HD 650, den ich aber irgendwann wieder verkaufte, weil ich ihn kaum länger als eine Stunde tragen konnte (kein Vergleich mit dem überaus komfortablen DT990) und mir klanglich die Charakteristik des DT990 mehr zusagte.
Im Jahr 2010 erwarb ich einen Beyerdynamic T5p, ein zwar teures Vergnügen, aber auch ein echtes Sahnestück (für einen geschlossenen Kopfhörer), Bis heute bereue ich keinen Cent. Er ist etwas neutraler abgestimmt als der DT990 und erreicht nicht ganz dessen Räumlichkeit, aber das ist schon prinzipbedingt (offener vs. geschlossener Kopfhörer). Trotzdem bereitet er beim Hören eine Menge Freude und ist mein Favorit für unterwegs, da er zwar passiv, aber trotzdem sehr gut gegen Außengeräusche isoliert, man niemanden stört und vor allem die Tesla-Technologie sowie die niedrige Impedanz von 32 Ohm dafür sorgen, dass man selbst an mobilen Playern eine ordentliche Lautstärke erzielen kann.

Nach einem kurzen Intermezzo mit einem Ultrasone Signature Pro, der zwar auch klasse ist, mich aber nicht ganz überzeugen konnte, ist schon vor einigen Monaten ein Beyerdynamic T90 bei mir eingezogen.

Meine Quellen sind zu Hause ein SACD-Spieler von Marantz mit angeschlossenem Meier Audio-Kopfhörerverstärker (älteres Modell der 500 Euro-Klasse) sowie mein PC mit foobar2000 und den audiophilen Komponenten M2Tech HiFace-Soundkarte, VDAC D/A-Wandler und Lehmann Audio Black Cube Linear-KHV. Unterwegs nutze ich den PC mit der Audioquest DragonFly (s.a. meine diesbezügliche Rezension) sowie seit einigen Wochen den wirklich göttlichen Astell&Kern AK100 (s.a. meine diesbezügliche Rezension). Insbesondere mit dem T5p, ersatzweise einem Sony XBA4 In-Ear, bildet der AK100 eine traumhaft gut klingende Kombination.
Mein Musikrepertoire umfasst alle Qualitäten, angefangen bei neueren, audiophilen Aufnahmen (hauptsächlich Jazz und Folk) als SACD bzw. im FLAC-Format mit bis zu 24 Bit/192 kHz, und endend bei nicht remasterten 70er/80er-Aufnahmen, die ich meist als 160 kbps Ogg Vorbis-Dateien kodiert habe.

So, das war eine lange Einleitung, aber damit ihr meine folgende Beurteilung des T90 einordnen könnt, müsst ihr auch einen kleinen Überblick haben über meine Hörgewohnheiten und mit welchem Equipment und Material ich meine Kopfhörer füttere.

Der geneigte Leser wird sich jetzt vielleicht fragen, wofür ich eigentlich neben dem DT990 und dem T5p noch einen weiteren Kopfhörer "brauchte". Ich kann es nicht wirklich erklären. Wahrscheinlich bin ich ein "Nerd", immer auf der Suche nach dem noch Besseren, in diesem Falle nach einer idealen Mischung aus dem (als offenen KH) sehr luftig und frisch aufspielenden, extrem komfortablen, ein wenig in Richtung "Spaß" abgestimmten DT990 und dem ungeheuer präzisen, hoch auflösenden und analytischeren T5p, der auf Grund seiner geschlossenen Bauweise und seines hohen Wirkungsgrads auch unterwegs sehr gut einsetzbar ist. Zudem machten mich etliche Tests und Reviews im Internet, die vielfach den T90 ganz in die Nähe des Beyerdynamic-Flaggschiffs T1 rücken, extrem neugierig.

Aber der Reihe nach. Schließlich reden wir hier über Kopfhörer ganz unterschiedlicher Preisklassen. Der DT990 ist der Günstigste, gefolgt vom T90, der rund doppelt so teuer wie der DT990 ist, und dann der T5p, der das Konto um fast das Doppelte des T90 (also rund das Vierfache des DT990) erleichtert.
Das spiegelt sich zunächst mal im äußeren Erscheinungsbild wider. Der T5p ist mit seinen Leder-Ohrpolstern und dem Leder-Kopfband klar das edelste Stück. Der Sitz ist, wie eigentlich bei allen mir bekannten Beyerdynamics, höchst bequem. Beim T90 wird zwar schon beim Auspacken offensichtlich, wo Beyerdynamic den Rotstift angesetzt hat, das aber sachte: Es kommt kein Eindruck von Minderwertigkeit auf. Die verwendeten Materialien machen einen soliden und durchaus wertigen Eindruck. Der Mikrofaserstoff ist sympathisch und bequem, der Sitz wieder nahe an der Perfektion, sowohl für kleine als auch große Köpfe, der Anpressdruck Beyerdynamic-typisch moderat. Das Design ist relativ schlicht, aber mir persönlich gefällt es. Der DT990 bildet mit seinen Velourpolstern und dem Kunstleder-Kopfband das "Schlusslicht", was aber keineswegs negativ gemeint ist, denn auch er wirkt alles andere als billig.

Kommen wir endlich zum Wichtigsten, dem Klang.
Eigentlich ist ja etwas unfair, den T5p als Vertreter der geschlossenen Bauweise gegen zwei offene Kopfhörer antreten zu lassen, aber diesen Vergleich muss er sich angesichts seiner höheren Preisklasse einfach mal gefallen lassen.
Um das Ergebnis gleich vorwegzunehmen: Im direkten Vergleich setzt sich der T90, wenn auch mit nur hauchdünnem Abstand zum T5p, an die Spitze. Hinsichtlich Detailauflösung sowie in den Mitten und Höhen vermag ich, ehrlich gesagt, keine entscheidenden Unterschiede auszumachen. Beide Kopfhörer bilden die Musik räumlich exzellent ab, der T90 klingt aber naturgemäß etwas luftiger und baut eine etwas breitere Bühne als der T5p auf, Bei den Bässen wird klar, dass der T90 zwar eine leichte Bassbetonung aufweist, aber das kommt erstens meinem persönlichen Musikgeschmack entgegen, und zweitens kommt zu keiner Zeit der Eindruck auf, als würde der Bass "eingedickt". Der T5p klingt im Bass etwas schlanker, jedoch ohne dass ich, wenn ich ihn solo höre, etwas vermissen würde. Der Unterschied ist marginal, aber im direkten Vergleich hörbar.

Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass ein Kopfhörer nicht nur mit perfekten Aufnahmen gut klingt, sondern auch mit solchen, bei denen das Aufnahme-Equipment nach heutigem Stand der Technik suboptimal war oder der Toningenieur nicht gerade zur Elite seines Handwerks zählte (das betrifft nicht immer, aber häufig ältere Aufnahmen). Denn wer zählt schon ausschließlich audiophile Aufnahmen in verlustfreier Kompression und hoher Auflösung zu seinen Favoriten?
T90 und T5p machen auch hier alles richtig. Als ein Beispiel möchte ich hier das Trance-Stück "Ready, Steady, Go" von Paul Oakenfold (vorliegend als 256 kbit/s VBR-MP3) anführen, das zwar immerhin von 2002, aber alles andere als audiophil ist. Sowohl mit dem T90 als auch dem T5p macht das Stück trotz der mäßigen Toningenieur-Leistung enorm Spaß. Der T90 erzeugt jedoch das Gefühl eines größeren Raums, was sich gerade bei solchen Club-Stücken positiv auswirkt.

Angesichts des Preisunterschieds zwischen dem T90 und dem T5p ist das Ergebnis, wie ich finde, eine kleine Sensation, aber es zeigt auch, dass die Bauweise einen erheblichen Unterschied macht und dass es natürlich möglich, aber einfach schwieriger ist, einen "ordentlichen" geschlossenen Kopfhörer zu bauen.

Im direkten Vergleich gegen die beiden "Boliden" T90 und T5p hat der DT990 nicht wirklich eine Chance auf den ersten oder zweiten Platz in der Klangwertung. Trotzdem liegt es mir fern, ihn in irgendeiner Form "herunterzuputzen". Zwar liegt er in allen Disziplinen um etwa eine Schulnote hinter den beiden anderen, aber solo gehört, macht er nach wie vor eine Menge Spaß und ist klanglich in seiner Preisklasse noch immer ein Spitzenreiter. So bleibt er auf jeden Fall eine gute Alternative, wenn man nicht gewillt oder in der Lage ist, mehr als 250-300 Euro aus dem Sparstrumpf für einen Kopfhörer zu "opfern".

Wie sieht es mit der Tauglichkeit für portable Player aus?
Hier liegt der T5p dank Tesla und Impedanz von 32 Ohm erwartungsgemäß weit vorn. Selbst an "europäisch kastrierten" Mobilgeräten erzielt er noch eine beachtliche Lautstärke. Ich muss zwar zugeben, dass er in solchen Fällen von einem zwischengeschalteten mobilen Kopfhörerverstärker profitiert, weil die Musik dann insgesamt noch eine Spur kraftvoller und dynamischer wirkt, der Bass präziser und konturierter daher kommt, aber eine Notwendigkeit ist der mobile KHV nicht. An Playern wie dem AK100 braucht's das ohnehin nicht; dessen Endstufe ist kraftvoll genug, dem T5p auch Gehör schädigende Lautstärken abzutrotzen (wovon man natürlich absehen sollte).
Der DT990 lässt sich zumindest in meiner 32 Ohm-Variante noch sehr gut am AK100 betreiben; er benötigt zwar eine um 5-6 Stufen (von 75) höhere Einstellung, um subjektiv dieselbe Lautstärke wie der T5p zu erzeugen, aber das gibt der AK100 locker her.
Auf einer Stufe mit ihm steht der T90; dank Tesla ist er trotz 250 Ohm so effizient, dass man an Geräten wie dem AK100 keinen Kopfhörerverstärker benötigt. An "europäisch kastrierten" Geräten dürfte es für gelegentliches Lauthören aber wohl nicht mehr reichen.

Zusammenfassend hat jeder der drei Hörer seine Stärken:
Der T90 bietet den besten Klang innerhalb dieses Trios sowie eine solide Verarbeitung für einen moderaten Preis. Er ist die klare Empfehlung für jeden, der ausschließlich zu Hause an einem guten Kopfhörerverstärker hört oder im mobilen Einsatz einen hochwertigen, potenten Player wie den AK100, alternativ einen mobilen Kopfhörerverstärker, einsetzt.
Der T5p ist teuer, klingt aber selbst als geschlossener Hörer fast genauso gut wie der offene T90, hat ein etwas edleres Outfit und stellt das Optimum dar für jemanden, der vor allem unterwegs auch an leistungsschwächeren (aber hochwertigen) Geräten Musik in bestmöglicher Qualität genießen und/oder seine Musik nicht mit anderen Menschen in der Umgebung teilen will.
Der DT990 Edition 2005 ist klanglich zwar der Schwächste in diesem Trio, macht aber, absolut gesehen, noch immer eine Menge Spaß beim Musikhören und ist nach wie vor eine Top-Empfehlung, wenn das Budget für die "großen Brüder" nicht ausreicht. Für die mobile Nutzbarkeit gilt das beim T90 Gesagte (aber nur für die 32 Ohm-Variante!).

Beachtet bitte, dass dies meine ganz subjektive Wertung ist. Mit anderem Musikgeschmack und anderen Hörgewohnheiten kann man zu ganz anderen Ergebnissen kommen und auch Hörer anderer Hersteller als besser geeignet empfinden. Meine Favoriten sind nun mal die genannten Beyerdynamic-Hörer, wobei ich nicht ausschließen möchte, aufgrund meiner Historie auf den "Beyerdynamics-Klang", der von anderen Musikfans ja hier und da auch kritisiert wird, konditioniert zu sein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 1, 2014 3:22 AM CET


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