Profil für Philip Schwersensky > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Philip Schwers...
Top-Rezensenten Rang: 303.780
Hilfreiche Bewertungen: 438

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Philip Schwersensky "schwersensky"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10
pixel
Star Wars: Darth Maul
Star Wars: Darth Maul
von Ron Marz
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,29

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Darth Maul Fans, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Darth Maul (Taschenbuch)
Nach dem Erfolg von The Phantom Menace und der Popularität, die der eigentlich sehr zweidimensionale Charakter Darth Maul daraus mitnahm, entstand wohl diese Comic-Serie. Zielgruppe waren ganz klar die Fans, die es nicht sonderlich gestört hat dass Maul eigentlich völlig flach war und außer ein paar coolen Fights nichts zu bieten hatte.
So auch diese Geschichte: Maul bekommt von Sidious einen Auftrag und der Rest ist eigentlich nur sinnloses Herumgekämpfe. Einiges davon sieht zwar visuell ganz gut aus (der Kampf gegen die Dathomir-Hexe z.B.), hat aber ansonsten nichts zu bieten.
Fazit: Nur für eingeschworene Fans von Darth Maul


Star Wars: The Stark Hyperspace War  (2nd printing) (Star Wars (Dark Horse))
Star Wars: The Stark Hyperspace War (2nd printing) (Star Wars (Dark Horse))
von Dark Horse Comics
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unterer Durchschnitt, 8. Januar 2004
Star Wars Comics gehören in den seltensten Fällen zu den Juwelen des Genres, aber diese Geschichte liegt auch nach diesem Maßstäben am unteren Ende der Skala.
Kurz zur Geschichte: Irgendwo zwischen the Phantom Menace und Attack of the Clones versucht ein Pirat (Stark) mit Hilfe einer zusammengewürfelten Gruppe die Herrschaft der Galaxis zu übernehmen (oder so ähnlich). Da die Galaktische Republik ja bekanntlich kein Militär hat (was mir immer noch völlig unverständlich ist) wird in aller Eile eine Flotte gebaut und unter dem Kommando von Tarkin (ja, genau dem) in die Schlacht geschickt.
Ohne genau auf die Story eingehen zu wollen: Die Geschichte ist ziemlich langweilig, unlogisch, und auch vom Zeichnungsstill nicht sonderlich ansprechend. Einziger Pluspunkt: Einige der liebgewonnenen Jedi-Charaktere aus der Serie Star Wars: Republic (aus der dieses Paperback ein Auszug ist) spielen auch micht.
Fazit: Nur für beinharte Star Wars Fans erträglich.


Earth X - Marvel's Finest
Earth X - Marvel's Finest
von Alex Ross
  Comic

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Zukunft des Marvel-Universums, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Earth X - Marvel's Finest (Comic)
Earth-X (und die beiden Folgewerke Universe-X und Paradise-X) erzählt nicht nur die Geschichte des Marvel-Universums in der Zukunft, sondern stellt sich selbst auch die sehr schwere (aber nicht unlösbare) Aufgabe, mehr als 40 Jahre Comic-Kontinuität unter einen Hut zu bringen.
In einer Welt in der jeder Mensch Superkräfte besitzt versuchen die ehemaligen Superhelden (Captain America, Collosus, Reed Richards, Falcon, Cyclops, etc.) verzweifelt so etwas ähnliches wie Ordnung aufrecht zu erhalten, während sie gleichzeitig mit den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit kämpfen.
Mit dem Beobachter und seinem zwangsrekrutiertem Azubi Machine Man als Erzähler wird dem Leser eine Welt dargestellt, die daran kaputt geht dass jeden einzelnen Menschen mehr Macht in die Hände gelegt wurde, als sie wirklich verantwortlich nutzen können. Das und die herannahende Bedrohung der Celestials (die die wahre Herkunft aller Superkräfte enthüllen wird) machen unseren Helden schwer zu schaffen.
Eigentlich gibt es nur zwei Punkte, die mir an diesem kollosalen Werk misfallen. Zum einen kann ich mit dem Zeichnungsstil von Leon nicht viel anfangen (zum Glück übernimmt in den Folgewerken ein anderer Zeichner den Bleistift), zum anderen ist mir der Beobachter etwas zu schurkenhaft, bereits von Anfang an.
Unterm Strich jedoch eine gute Story und, speziell in Verbindung mit den beiden Folgewerken, ein Genuß für jeden Marvel-Fan und Kontinuitäts-Fanatiker (wie mich). Lesen!


Squadron Supreme
Squadron Supreme
von Mark Gruenwald
  Taschenbuch
Preis: EUR 23,78

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimtip für Comic-Genießer, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Squadron Supreme (Taschenbuch)
Kaum jemand hat je von dieser Story gehört, aber qualitativ kann man sie durchaus in eine Garde mit Watchmen, Dark Knight, Kingdom Come und Crisis on Infinite Earths stellen, ohne dass sie sich schämen muß.
Am Anfang steht das Squadron Supreme (ursprünglich eine billige Marvel-Kopie der Justice League von DC), die größten Superhelden ihrer Welt. Jene Welt liegt allerdings in Trümmern. An dieser Stelle treffen die Helden eine folgenschwere Entscheidung: Sie übernehmen die Kontrolle. Mit Hilfe ihrer Kräfte verändern sie die Welt auf eine Weise, wie es kein Mensch sonst gekonnt hätte und erschaffen etwas, was auf den ersten Blick wie ein Utopia wirkt. Nur leider bleibt die Freiheit der Menschen dabei etwas auf der Strecke.
Manche Mitglieder des Squadrons sind mit dieser Strategie jedoch nicht einverstanden und das ganze gipfelt schließlich in einem Zusammenprall, der an Härte so bisher noch in keinem Comic zu sehen war (damals in den 80ern). Und die letzten Zeilen, wo wie in einem klinischen Report die Liste der Opfer verlesen wird, jagt einem jedesmal Schauer über den Rücken.
Fazit: Ein Juwel, dass sich jeder Comic-Fan ins Regal stellen sollte.


Transformers, Vol. 14: End of the Road
Transformers, Vol. 14: End of the Road
von Simon Furman
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber auch nicht mehr., 8. Januar 2004
Gleich mal vorweg: Wirklich verstehen kann diese Story eigentlich nur der, der die Transformers-Comicserie von Marvel zumindest streckenweise gelesen hat. Ansonsten dürfte man sehr verwirrt sein, wie am Anfang der Story Autobots und Decepticons auf einer Seite stehen und gemeinsam kämpfen. Warum Megatron und Ratchet verbunden sind. Warum Galvatron und Megatron gleichzeitig existieren können.
Wenn man diese Voraussetzung allerdings erfüllt kriegt man eine ganz interessante Story geboten. Mit Sicherheit nicht die beste aller Transformers-Story, aber trotzdem gut. Besonders der Kampf gegen Unicron ist gut in Szene gesetzt.
Fazit: Für Transformers-Fans durchaus ein Tip.


Star Wars: Infinities - A New Hope
Star Wars: Infinities - A New Hope
von Chris Warner
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,30

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was wäre wenn im Star Wars Universum, 8. Januar 2004
Was wäre wenn ... am Ende des ersten Star Wars Filmes (der Ursprungs-Trilogie) Luke Skywalker sein Torpedo auf die verwundbare Stelle des Todessterns abgeschossen ... und verfehlt hätte? Diese Premisse dient als Sprungbrett für eine der originellsten und interessantesten Star Wars Geschichten, die ich jeh gelesen habe.
Ohne von der Story viel vorweg zu nehmen: Unsere Charaktere finden sich plötzlich in einer sehr viel dunkleren Welt wieder, in der das Imperium dank des Todessternes praktisch unbezwingbar ist und es nun an den wenigen überlebenden Rebellen ist, den Kampf weiterzuführen. Was aber garnicht so leicht ist.
Ein Comic-Spaß für Star Wars Fans und solche die es werden wollen.


Star Wars: Union (Star Wars (Dark Horse))
Star Wars: Union (Star Wars (Dark Horse))
von Michael A. Stackpole
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Witzig, aber auch nicht viel mehr., 8. Januar 2004
Die Hochzeit von Luke Skywalker und Mara Jade steht kurz bevor. Für alle die, die Mara Jade vielleicht nicht kennen: Erfunden von Timothy Zahn in seiner legendären Star Wars Trilogie ist Mara eine ehemalige Agentin des Imperators, die sich nach seinem Tod als Schmugglerin durchschlagen muß. Als sie Luke begegnet will sie ihn zuerst umbringen, aber langsam öffnet er ihr die Augen und zieht sie schließlich auf seine Seite. Soviel zur Vorgeschichte.
Die Hochzeit der beiden kommt etwas überraschend daher, zumindest für mich als jemand, der nicht jedes einzelne Star-Wars Buch gelesen hat. Leider gibt es auch keine Vorgeschichte, wie die beiden jetzt zu diesem Entschluß gekommen sind.
Die Hochzeitsvorbereitungen selbst sind sehr amüsant. So organisiert Han Solo den Junggesellenabschied für Luke, Mara ist verzweifelt auf der Suche nach einem Hochzeitskleid, und imperale Agenten versuchen das ganze zu vereiteln.
Die Story endet allerdings etwas enttäuschend und, ohne das Ende vorweg nehmen zu wollen, ziemlich klischeehaft. Trotzdem eine amüsante Geschichte, die man als Star Wars Fan durchaus lesen kann.


Top Ten - Book 01 (Top 10)
Top Ten - Book 01 (Top 10)
von Alan Moore
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alan Moore in Bestform, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Top Ten - Book 01 (Top 10) (Taschenbuch)
Altmeister Alan Moore schafft es in diesem genialen Comic zwei Genres zu vereinen, die meines Wissens nach noch niemals zuvor unter einen Hut gebracht wurden. Auf der einen Seite ist es eine Polizei-Serie nach Muster von NYPD Blue, die den Alltag von Großstadt-Polizisten beschreibt. Auf der anderen Seite ist es eine Superhelden-Geschichte, denn unsere Helden sind Polizisten in einer Stadt wo jeder, wirklich jeder, Superkräfte besitzt.
Wie üblich vereint Alan Moore extrem originelle Charaktere (z.B. Sarge Caesar, ein aufrecht gehender Hund) mit gekonnt gezeichneten Variationen von solchen Comic-Ikonen wie Superman, Batman, den Fantastic Four, und anderen.
Das einzig schade an der ganzen Sache ist, dass Moore die Serie nach Ende der ersten 'Staffel' (12 Hefte) nicht weitergeschrieben hat (von einem momentan laufenden Ableger mal abgesehen). Ist aber nur ein Grund mehr, diese Geschichte sofort zu kaufen und bei sich daheim im Comic-Regal zu verewigen.


Crisis On Infinite Earths
Crisis On Infinite Earths
von Marv Wolfman
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,64

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DC räumt sein Universum auf., 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Crisis On Infinite Earths (Taschenbuch)
Crisis ist mit Sicherheit eine der besten Comic-Stories, die jemals geschrieben wurde, verfasst von dem genialen Duo Wolfman und Perez, die davor schon mit New Teen Titans Comic-Geschichte geschrieben hatten. Meiner Meinung nach ist Crisis nicht DIE beste Story aller Zeiten (da steht Watchmen noch davor), aber ohne jeden Zweifel die beste Story, die man mit fast 50 Jahren voller Stories und Charaktere in der Hinterhand schreiben kann.
Crisis beendet das DC-Comic Universum, wie es bis hierhin existiert hat. Viele liebgewonnene Charaktere sehen wir zum letzten mal (Supergirl, Flash Barry Allen, den ersten Superman) und sie werden mit einem Paukenschlag verabschiedet. Am Ende explodiert das gesamte Universum (und das zu einer Zeit, wo noch nicht jeden Jahr das ganze Universum zerstört und umgekrempelt wurde) und wir gehen direkt in die moderne, das neue DC Universum wie es bis heute weiter besteht.
Crisis ist DER Wendepunkt in der Geschichte der Comics. Von diesem Punkt an wurden die Geschichten realistischer, düsterer, und fügten sich besser in ein großes Ganzes ein. Ohne Crisis wäre das alles nicht möglich gewesen.
Fazit: Ein Muß für jeden Comic-Fan!


The Golden Age
The Golden Age
von James Robinson
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super-Comic, aber mit Abzügen, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Golden Age (Taschenbuch)
Gleich mal zu Beginn: Golden Age ist ein geniales Comic. Die Story ist brilliant und gibt den Geist der späten 40er und frühen 50er Jahre in den USA wieder wie keine andere Story, die ich in diesem Medium je gelesen habe. Und obwohl es eine Superhelden-Story ist, sieht man die Charaktere eigentlich erst ganz am Schluß in ihren bunten Kostümen. Die wahren Helden der Geschichte sind die Menschen die sie sind, wenn sie die Kostüme ausziehen. Sei es Alan Scott, als Green Lantern fast allmächtig, der als Chef eines Radiosenders für seine von Kommunistenjägern verfolgten Schreiber kämpft, oder Rex Tyler, der gegen die Abhängigkeit von der selben Droge kämpft, die ihn zu Hourman macht.
Einen großen Mangel hat die Geschichte aber: Viele der Charaktere wirken so, als hätte man sie einer kompletten Persönlichkeitstransplantation unterzogen. Robotman wird ohne Erklärung zum eiskalten Killer. Tarantula schlägt seine Frau. Al "Atom" Pratt zum frustrierten Angestellten. An dieser Stelle hätte es vielleicht doch gelohnt, anstatt der liebgewonnenen Golden Age Charaktere lieber neue, nicht vorbelastete Figuren zu verwenden.
Alles in allem aber eine geniale Story, die im Regal keines echten Comic-Fans fehlen sollte.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10