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Beiträge von Philip Schwers...
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Rezensionen verfasst von
Philip Schwersensky "schwersensky"
(REAL NAME)   

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Ultimate X-Men - Volume 1: The Tomorrow People
Ultimate X-Men - Volume 1: The Tomorrow People
von Mark Millar
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen X-Men in neuem Gewand., 9. Januar 2004
Inzwischen ist es ja schon fast unmöglich, bei X-Men den Überblick zu behalten. Es gibt die klassischen Comic X-Men. Es gibt die X-Men aus der Fox Fernsehserie. Es gibt X-Men Evolution, es gibt die X-Men Kinofilme, und nun auch Ultimate X-Men. Alle mit den selben Charakteren, aber doch immer anders.
Gerade dieses Durcheinander, speziell in den klassichen Comics, macht Ultimate X-Men jedoch attraktiv, denn hier kann man reinschnuppern ohne sich mit 40 Jahren Historie auseinander setzen zu müssen. Die Charaktere, obwohl noch klar erkennbar, sind aufgefrischt und modernisiert.
Die Story, der Konflikt mit dem klassischen X-Men Gegner Magneto, bietet viel Action, zeigt aber auch den grundlegenden philosophischen Ansatz der Comics (Toleranz vs. Rassismus), der in dem ganzen Getümmel nicht verloren geht. Und auch die menschliche Komponente geht nicht verloren. Sei es die Dreiecks-Beziehung Marvel Girl - Wolverine - Cyclops oder die grundsätzliche Frage, ob es überhaupt Sinn macht den Helden zu spielen für eine Welt, die einen am liebsten tot sehen würde.
Komplexe Story, viel Action, gute Zeichnungen, und klassische Charaktere in neuem Gewand. Gut. Einen Stern Abzug gibt es nur dafür, dass mir einige der Charaktere (u.a. Professor X) ein wenig zu arrogant und überlegen daher kommen. Ansonsten aber eine klare Kaufempfehlung.


New Teen Titans, The: The Terror of Trigon (New Teen Titans Archives)
New Teen Titans, The: The Terror of Trigon (New Teen Titans Archives)
von Marv Wolfman
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wolfman und Perez in guter Form., 9. Januar 2004
Mit dem Relaunch von New Teen Titans versuchen Wolfman und Perez, die schon mit der ersten NTT Serie und dem Klassiker Crisis on Infinite Earths Lorbeeren ernten durften, das ganze Konzept der Teen-Superhelden nochmal weiter zu steigern. Die Helden sind deutlich erwachsener und Reifer, aber immer noch jung und impulsiv. Auch die Stories sind von ernsteren Themen geprägt. So muß z.B. Kid Flash damit hadern, dass jeder Einsatz seiner Superkräfte ihn näher an einen tödlichen Herzkoller bringt. Oder sei es auch nur eine kurze Szene, in der man sieht wie Dick (Nightwing) und Kory (Starfire) zusammen im Bett aufwachen und (soweit man sieht) dabei unbekleidet sind. Das war damals schon ein kleiner Skandal.
Trotz allem fehlt dieser zweiten New Teen Titans Serie einfach etwas von der Frische und Dynamik der ersten, deshalb ein Punkt Abzug. Trotzdem ist die Geschichte des Kampfes gegen den Dämonenlord Trigon mehr als spannende Unterhaltung und durchaus die Anschaffung wert. Kaufen!


Justice League: A New Beginning (Justice League (DC Comics))
Justice League: A New Beginning (Justice League (DC Comics))
von Mark Waid
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Die ganz andere Justice League., 9. Januar 2004
Nachdem die originale Justice League Serie aufgrund mangelnder Verkaufszahlen eingestellt wurde (was sicherlich auch an den zweitklassigen Charakteren und drittklassigen Stories lag) kam Keith Giffen und machte etwas völlig neues: Er machte die Superhelden witzig.
Justice League ist zum Schreien komisch und das ohne das Konzept des Superteams der Lächerlichkeit preis zu geben. Im Gegenteil. Teilweise sind die Stories extrem ernst (so z.B. als es um eine drohende Kernschmelze in einem sowjetischen Atomkraftwerk geht), aber immer wieder findet man Dialogie, die einen einfach losprusten lassen.
Speziell die beiden Scherzbolde Blue Beetle und Booster Gold bringen der Serie den notwendigen Humor, aber auch solche Charaktere wie Batman oder Martian Manhunter, die beinahe buchstäblich ernsthaft sind, leisten sich hier und da manchmal einen Scherz.
Unterm Strich ist diese Sammlung von Stories witzig, unterhaltsam, und einfach eine gute Geschichte. Lesen!


Green Arrow: The Longbow Hunters (Green Arrow (Graphic Novels))
Green Arrow: The Longbow Hunters (Green Arrow (Graphic Novels))
von Mike Grell
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber auch nicht mehr., 9. Januar 2004
Lange bevor Kevin Smith Green Arrow in die luftigen Höhen der Verkaufscharts anhob gab es diese Story, die den grüngekleideten Bogenschützen kurzzeitig zum Verkaufsschlager machte. Weg waren die Gimmick-Pfeile (z.B. Boxhandschuh-Pfeile) und da war der urbane Jäger, der sich mehr mit Drogendealern und Kleinverbrechern rumschlug als mit Superschurken.
Der interessante Konflikt dieser Story ist, dass Green Arrow die selben Verbrecher jagt wie eine andere Bogenschützin, die aber wesentlich weniger Skrupel hat als er. Und ganz nebenbei geht es noch um das Leben von Dinah Lance alias Black Canary, Green Arrows Freundin.
Alles in allem eine solide Story, aber auch nicht viel mehr.


The Ultimates Vol. 1: Super-Human
The Ultimates Vol. 1: Super-Human
von Mark Millar
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,42

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action-Kino auf Comic-Seiten, 9. Januar 2004
Mit Ultimates kreit Brian Michael Bendis die ultimative Version der Avengers. Diese 'Helden' sind nicht die Avengers aus den Sechzigern und Siebzigern, soviel ist klar. Sie sind beinhart, extrem realistisch, und alles andere als heldenhaft.
Captain America ist ein Relikt der Vierziger und hat auch entsprechende Ansichten, zum Beispiel darüber, wie man Frauen behandeln sollte. Tony Stark trinkt ganze Bars unter den Tisch und zieht sich noch ein paar Cocktails extra rein, bevor er in seine Ironman Rüstung einsteigt. Henry Pym schluckt Anti-Depressiva wie Bonbons und schlägt seine Frau Janet dafür, dass sie als Mutantin Eier ins Bett legt. Thor ist ein durchgeknallter Hippie und Öko-Terrorist, dem keiner glaubt dass er der Gott des Donners ist. Und Bruce Banner hat genug davon als Idiot behandelt zu werden und verwandelt sich selbst in den Hulk, um damit den Ultimates ihren ersten großen Kampf zu liefern.
Dieser revolutionäre Neuansatz, zusammen mit den unglaublich detaillierten und realistischen Zeichnungen von Brian Hitch, gibt uns eines der besten Comics der Neuzeit. Klare Kaufempfehlung.


Earth X Volume 3: Universe X Volume 2 Tpb
Earth X Volume 3: Universe X Volume 2 Tpb
von Doug Breathwaite
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Eine Fortsetzung die es in sich hat., 9. Januar 2004
Der zweite Teil des Earth-X Nachfolgers bietet deutlich mehr Action als der erste. Die überlebenden Helden der Erde versuchen die Rückkehr des Absorbing Man zu verhinden. Gleichzeitig kämpft im Reich der Toten Captain Marvel gegen den Tod selbst und versucht die gefallenen Marvel-Helden wieder aufzurichten.
In dieser Story stimm alles. Die Action, die Zeichnungen, die epische Breite, und auch hier wieder die Analyse und Zusammenführung der langen und komplizierten Geschichte des Marvel-Universums. Für alle Fans ein Muß!


Universe X: Volume 1
Universe X: Volume 1
von Alex Ross
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Das echte "Handbuch" des Marvel-Universums, 9. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Universe X: Volume 1 (Taschenbuch)
Die Fortsetzung von Earth-X setzt den Trend des ersten Teils fort, allerdings mit wesentlich besseren Zeichnungen und noch höheren Ansprüchen. Während die überlebenden Helden der Erde verzweifelt versuchen, den Planeten vor den Nachwirkungen des Kampfes gegen die Celestials zu retten, analysieren Machine Man und der Beobachter die gesamte Geschichte des Marvel-Universums und fügen alles zu einem großen ganzen zusammen, was auch noch von vorne bis hinten Sinn macht. Und im Reich der Toten kehrt Captain Marvel zurück und setzt sich selbst die größte aller Herausforderungen: Er will den Tod besiegen.
Von vorne bis hinten episch und für alle Marvel-Fans nicht nur der Story wegen interessant. Speziell das Zusammenfügen all der Ungereimtheiten und Details der Marvel-Geschichte macht dies für Kontinuitäts-Freaks zu einem Muß.


Thunderbolts: Justice Like Lightning
Thunderbolts: Justice Like Lightning
von Kurt Busiek
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurt Busiek schafft den Coup!, 9. Januar 2004
In einer Welt des Internets und der Comic-Previews, wo man in der Regel schon drei Monate vorher weiß, was in einem Comic passieren wird, gelingt Kurt Busiek der große Coup: Er überrascht die Leser.
In der Vorankündigung sah alles ganz simpel aus: Nach der Onslaught-Krise, in der viele von Marvels Helden der ersten Garde (scheinbar) gestorben sind, braucht das Land neue Superhelden. Auftritt der Thunderbolts, einer Gruppe von mehr oder minder originellen Superhelden, die sich schnell in die Herzen der New Yorker kämpfen. Und dann der große Schock: Diese neuen Helden sind in Wirklichkeit alte Bekannte.
Ohne verraten zu wollen, wer die Thunderbolts wirklich sind, hier einfach der Tip: Kaufen! Es lohnt sich!


Stormwatch VOL 03: Change or Die
Stormwatch VOL 03: Change or Die
von Warren Ellis
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,31

5.0 von 5 Sternen Ellis in Bestform, 9. Januar 2004
Warren Ellis, der die mittelmäßige Serie Stormwatch revolutioniert hat, schreibt hier die Backstory für seinen späteren Hit "The Authority". Eine Gruppe von Supermenschen setzt dazu an die Welt zu verändern, ob es die Regierungen wollen oder nicht. Und das passt Henry Bendix, dem Chef von Stormwatch, überhaupt nicht.
Als Leser weiß man eigentlich nicht, auf wessen Seite man sein soll. Die Gruppe um Superman-Klon The High besteht aus Idealisten, aber auch aus Psychopathen. Stormwatch hingegen ist eine Organisation von Befehlsempfängern, die fast zu spät merken dass ihr Chef ein wahnsinniger Irrer ist.
Das Ende ist bedrückend, aber auch realistisch, und setzt den Grundstein für The Authority. Als Fan dieser Serie also ein unbedingtes Muß. Kaufen!


JLA: Liberty and Justice (JLA (Pocket Star))
JLA: Liberty and Justice (JLA (Pocket Star))
von Paul Dini
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Alex Ross in Bestform, 9. Januar 2004
Wenn Comic-Maler Alex Ross mal wieder zum Pinsel greift, ist das allein eigentlich schon Grund genug, dieses Comic zu kaufen. Hinzu kommt eine gute, realistische Story, die das Genre sicherlich nicht revolutioniert, aber solide Unterhaltung bietet.
Fazit: Für JLA- und Alex Ross-Fans eine klare Kaufempfehlung.


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