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Rezensionen verfasst von
Herr Odes "hdpi"

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Lethe-Gottverreckte Finsternis
Lethe-Gottverreckte Finsternis

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der SCHWARZE Urknall, 13. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Lethe-Gottverreckte Finsternis (Audio CD)
Seit diesem furiosen Debüt habe ich keine CD von Nocte Obducta ausgelassen. Zu überraschend sind die komplexen Melodiebögen, zu druckvoll ist die Produktion, zu lyrisch sind die Texte, als dass man bereits nach einmaligem Hören Nocte Obducta jemals wieder vergessen könnte. Ich kenne keine andere Band, der man all die Stimmungen, die durch ihre eigene Musik hervorgerufen werden, auch so authentisch abnimmt. Denn Nocte Obducta sind nicht nur irgendwelche besoffenen Clowns in schwarzer Kleidung mit schwarz lackierten Fingernägeln und umgedrehten Kreuzen, die dann pseudo-hasserfüllt rumknüppeln bis die Felle reißen. Nocte Obducta sind im Gegensatz dazu echte Musiker, die andere Black-Metal-Bands, wie Burzum, Mayhem, Emperor, Dimmu Borgir (die Soft-Rocker) oder die unseligen Cradle of Filth weit, weit hinter sich lassen. Das merkt man nicht nur an den hochgradig komplexen Kompositionen (und tatsächlich muss man hier von Kompositionen anstatt von Liedern sprechen), als auch an der Experimentierfreude der Band, was Rhythmuspassagen und die Variabilität der Stimmlagen anbelangt. Das gesamte Album fügt sich dann zu einem Panoptikum an verschiedensten Einflüssen und Stilrichtungen zusammen, ohne dass der geneigte Hörer dem Eindruck erliegen könnte, er hätte es hier mit Flickwerk zu tun. Ganz im Gegenteil: Nocte Obducta bringen all die verschiedenen Elemente unter einen Hut, vereinen sie auf höchstem Niveau und bringen somit neuen Schwung ins längst ausgelutschte Genre. Hinzu kommen zumeist wunderschöne deutsche Texte, die lyrischer und mystisch verklärter nicht sein könnten. Eine wahre Freude also, die nur etwas dadurch getrübt wird, dass aufgrund übermäßiger Experimentierfreude der ein oder andere Song schon wieder überfrachtet wirkt. Zudem ist die Produktion zwar durchaus gelungen, wenn es dann aber so richtig zur Sache geht, dünkt mir so manche Minute etwas zu schwammig. Ansonsten: Daumen hoch!!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2010 1:52 AM MEST


Human
Human

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LET THE METAL FLOW, 13. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Human (Audio CD)
Jedem echten Metal-Freak sollte 'Death' ein Begriff sein, genauso wie Chuck Schuldiners Philosophie, die Progressivität der eigenen Musik durch steten Wechsel an Gastmusikern, ja, im Prinzip durch den Austausch der gesamten Band von CD zu CD, zu fördern. Heraus kamen ganz unterschiedliche Alben, die aber eines immer zu vermitteln wussten: Freude an der Musik (Metal), an der eigenen Weiterentwicklung, sowohl in Bezug auf die Stimme, als auch in Bezug auf Songstrukturen und Spielweise.
'Human' ist dabei die CD, mit der ein erster Schritt in eine neue (Death-)Metal-Ära eingeleitet wurde. In perfekter Abstimmung zwischen Musik und Stimme werden uns acht Songs präsentiert, die alles je dagewesene auf diesem Sektor in den Schatten stellen. Alles ist wie aus einem Guß. Die Spieler beherrschen ihre Instrumente in Perfektion, diese selbst sind zu jeder Zeit deutlich herauszuhören, es gibt keinen Soundmatsch sondern ein Miteinander der Instrumente.
Die eigentliche Genialität von 'Human' beruht aber darauf, dass trotz aller Detailverliebtheit die knochentrockene Death-Härte nicht zu kurz kommt. Die Stimme, wohl Chucks beste Shouter-Leistung im Vergleich zu den übrigen CDs, ist tief, fies, aber immer gut zu verstehen. DIE Death-Stimme schlechthin. Selbst die Texte, oftmals nur bloßes Mittel zur Geprügelunterstützung, sind sozialkritisch und nicht ohne Hintersinn. Und dann, nachdem die Death-Höllenmaschine erst mal warm gelaufen ist, entstehen Klangbilder, wie man sie im Death-Metal-Bereich in dieser Intensität nur selten zu hören bekommt. Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen. Fast melancholisch und verzweifelt mutet es einem an, wenn Chuck 'Flattening of emotions' oder 'Together as one' intoniert...
Aber auch wem diese Musik in all ihrer Konsequenz nicht gefällt, muss stets würdigen, dass Chuck Schuldiner einer der größten Metal-Pioniere der vergangenen 15 Jahre gewesen ist. Die Leidenschaft und die Energie, mit denen er seine Lebensaufgabe betrieben hat, ist auf allen Alben herauszuhören. Ich kenne kaum andere Musiker, die bis zuletzt derart wandlungsfähig und dennoch immer souverän geblieben sind.
R.I.P.


Satanische Verse (Neuauflage)
Satanische Verse (Neuauflage)
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 42,50

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elektronische Katharsis, 13. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Satanische Verse (Neuauflage) (Audio CD)
Aus den schon etwas vergangeneren Zeiten des Gothic-Elektro-Rocks, als 'Das Ich', 'kAlte fArben' oder 'Faith and the Muse' noch ganz am Anfang standen, tauchen die 'Satanischen Verse' noch heute wie ein Monolith aus dem Einheitsbrei kommerzig stumpfsinniger EBM-Musikauswüchse hervor. Zwar sind die beiden Köpfe von 'Das Ich' mittlerweile auch schon mainstreamiger geworden, doch mit den 'Satanischen Versen' ist ihnen ein eindrucksvolles Werk gelungen, das elektronische Härte, stampfende Rhythmen und eindringlichen Sprechgesang miteinander vereint. Der Name ist dabei Programm. 'Gottes Tod' und z.B. 'Kain und Abel' sind absolute Klassiker, die mit der Betitelung nicht nur oberflächlich provozieren wollen, sondern auch textlich tiefgründig sind. Mein Favorit bleibt das melancholisch-intensive 'Jericho', bei dem Stefan Ackermann neben den oftmals härteren Tönen seine Virtuosität im Umgang mit sanfteren Klängen beweist.


Aggressive Measures
Aggressive Measures
Wird angeboten von tws-music-eu
Preis: EUR 24,15

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die beste Sinister!, 13. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Aggressive Measures (Audio CD)
Bei 'AGGRESSIVE MEASURES' stimmt einfach (fast) alles. Das extrem düstere Intro, die von Sinister seit jeher zu erwartende Prügelorgie, astrein produziert und ultrafett im Sound, und natürlich die damals noch männliche Death-Stimme, ab und an nahe am Grind. Doch dieses Album unterscheidet sich dennoch deutlich von den Vorgänger- und auch von den BISLANG erschienen Nachfolgealben, denn im Gegensatz zu 'Bastard Saints' oder auch 'Creative Killings' und 'Savage or Grace' treten hier in vielen Liedern die Songstrukturen viel deutlicher in den Vordergrund. Die einzelnen Stücke unterscheiden sich dann eben nicht nur vom Anfang her, bis die beginnenden Akkorde und Drum-Eskapaden alles in einem donnernden Deathmetal-Gewitter untergehen lassen, sondern die einzelnen rhythmisch nuancierten Stücke folgen ihrer jeweils klaren Linie konsequent über den gesamten Verlauf. Somit hat man in der Tat das Gefühl, die Jungs von Sinister prügeln nicht nur hirnlos drauflos, sondern folgen der Struktur trotz aller Härte. Und das muss man nun mal zugeben: Sinister spielen seit vielen, vielen Jahren bedingungslosen Death ohne Kompromisse. Hier wimped niemand aus, hier wird gnadenlos draufgehalten.
Trotz einer deutlichen Zunahme am Variantenreichtum der einzelnen Lieder (Anspieltipps: Beyond the superstition; Into the forgotten; Enslave the weak.) kann ich aber dennoch keine Höchstwertung vergeben, da mir die Scheibe in ihrer Gesamtheit - wie so oft im Deathmetalbereich - wieder etwas zu konventionell ausgefallen ist.


The Barnet Dogs
The Barnet Dogs
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 49,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Geheimtipp, 11. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: The Barnet Dogs (Audio CD)
Auch wenn Russ Ballard eigentlich erst mit Hits wie 'Voices' oder 'Once a rebel' weltbekannte Pop-Musikgeschichte schrieb, ist seine Zusammenarbeit mit den Barnet Dogs, verewigt auf gleichnamigem Album, einer der eigentlichen musikalischen Höhepunkte seiner langen Karriere. Hier reiht sich wirklich ein Klassiker an den anderen. Allen voran 'On the rebound', 'It's too late', 'Feels like the real thing' bis hin zum genialen Schlusslied 'Beware'. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer, unverkrampfte Rockmusik in Reinkultur. Gerade der 80ies-Style kann dabei heute noch überzeugen. Hier gibt es keinen Synthie-Schnickschnack, kein langweiliges Gekloppe sondern die reine Freude am Spielen. Klare Rifflines, eingängige Melodiebögen, ausgefeilte Gitarrensoli des Meisters himself, und dazu die unverkennbare, markante Stimme von Russ. Noch heute einfach nur geil und cool ohne Ende. Genauso wie das Bild auf der Rückseite des Booklets: Russ Ballard mit Gitarre, übergroßer schwarzer Sonnenbrille, rotem Adidas-Shirt und weißen Clogs!


First Depression
First Depression

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Retro-Depression aus dem Osten, 2. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: First Depression (Audio CD)
Von den Alben, die von Depressive Age bzw. D-Age, erschienen sind, halte ich gleich das erste für das Beste. Auf 'First Depression' wirken Spielweise und Songwriting der fünf Berliner deutlich frischer und unverkrampfter als auf den späteren CDs. Auch eine derart konsequente Umsetzung von Melodic-Speed-Trash-Metal war 1992 aus deutschen Landen neu. Allerdings wirken die Lieder allesamt ziemlich konstruiert. Oftmals entwickelt sich das Thema über mehrere Minuten, bis sich gegen Ende dann die einzelnen Passagen des jeweiligen Songs zu einem furiosen Finale zusammenfügen und noch mal richtig Gas gegeben wird.
Insgesamt gefällt die druckvolle Spielweise, die v.a. schon beim zweiten Track BEYOND ILLUSIONS für Erstaunen sorgt, wenn so richtig losgeprügelt wird. Der Schlagzeuger Norbert Drescher beweist dabei in jeder Sekunde, dass er über ein perfektes Timing verfügt. Hut ab! Auch die Gitarristen lassen in jedem Lied durch ausgefeilte, technisch anspruchsvolle Soli ihr Können hören. Wem dann noch Lubitzkis weinerliche Stimme gefällt, der kann bedenkenlos zugreifen. Wen aber die nicht selten dissonanten Melodiebögen irritieren könnten, der sollte besser die Finger von dieser Scheibe lassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2014 11:47 PM CET


Litanies of Satan
Litanies of Satan
Preis: EUR 17,14

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen the homicidal love song for solo scream, 29. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Litanies of Satan (Audio CD)
Diamanda Galas ist eine begnadete Performance-Künstlerin. Wer sie jemals live gesehen hat, weiß, was ich meine. Ihre Präsenz auf der Bühne, nicht nur allein durch ihre Stimme, ist unbeschreiblich und vor allem fühlbar.
Neben ihren vielen experimentellen Musikexkursionen stellen die LITANIES OF SATAN aber ein Extremum dar. Die Minimalistik der Begleitung zusammen mit der maximalen Ausschöpfung der stimmlichen Begabung führen zu einem außerordentlichen Klangerlebnis. Tatsächlich muss man hier von Klang sprechen, denn mit Musik hat das ganze eher weniger zu tun. Statt dessen wird der Hörer förmlich überschüttet von kaskadenartigen Schrei- und Kreisch-Triolen, die sich unerbittlich in ungeahnte und stimmlich unerforschte Höhen schrauben. Unterbrochen wird dieser Klimax immer wieder von ekstatischen Anrufungen, Schluck- und Sprech-Rezitativen.
Das gesamte Konzept wird von Diamanda Galas aber ohne jede Affektiertheit umgesetzt. Letztendlich bekommt man wirklich das Gefühl, hierbei würde es sich um eine Teufelsanbetung handeln. Wären die LITANIES OF SATAN nur wenige Jahre früher entstanden, hätten sie den genialen OMEN-Soundtrack abgegeben und - sorry, Jerry G. - den Oscar abgeräumt. ;-)


Use Once and Destroy
Use Once and Destroy
Wird angeboten von die_schallplatte-hsk Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 16,48

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brutal... brutal anstrengend., 17. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Use Once and Destroy (Audio CD)
In der Tat: Diese Scheibe ist hart, brutal, aggressiv. Aber bei allem Respekt vor Anselmo, auch hier ermangelt es wieder an dem, was schon zu PANTERA-Zeiten der Anfang vom Niedergang gewesen ist. Das Songwriting. Was nutzen mir zig Songs, die schnell und hart runter geprügelt werden, dafür aber Komposition, Struktur und Dynamik so ziemlich vermissen lassen? Da kann ich mir gleich die Sessions von Napalm Death reinziehen... und fertig! Aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein!
Es ist für mich unbegreiflich, wie ein derartiger Musiker und Produzent wie Anselmo es seit der VULGAR DISPLAY OF POWER immer wieder zu Wege bringt, die guten musikalischen Ansätze nicht zur vollen Entwicklung zu bringen. Klar, die Produktion ist 1a, die Leute können zudem alle spielen und es wird geknüppelt bis der Arzt kommt, aber leider, leider fehlt es dennoch am Songwriting. Die Songs setzen sich nicht im Hirn fest, statt dessen lärmen sie scheinbar planlos hasserfüllt vor sich hin, bevor man selbst genervt abdreht. Sorry, aber mir ist das zu anstrengend.
Wer auf konsequenten Southern-Style steht, der wirklich wie aus den tiefsten Sümpfen Louisianas klingt, sollte sich gleich an EYEHATEGOD wenden. Da bekommt man zumindest eine konsequente Schmerzpackung.
Alle anderen ziehen VULGAR DISPLAY OF POWER aus dem Regal. Da war die Welt noch in Ordnung.


Odium
Odium

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deeper down the surface, 17. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Odium (Audio CD)
Mit ODIUM löste sich Morgoth zu weiten Teilen von den reinen Death-Metal-Roots (wie noch auf der 'Cursed'), bevor sie mit dem extrem schwachen Nachfolgealbum ('Feel sorry for the fanatic') völlig auswimpten. ODIUM hingegen ist eine geniale Mischung aus Death-Geknüppel und Hardcore-Geshoute, aufgeladen mit puren Hate-Growls und treibenden Riffs. Jeder Song klingt nach Verzweiflung, Depression und Hass gegen unsere degenerierte Gesellschaft. Dabei verschmelzen Härte und Melodiösität auf hervorragende Weise miteinander. Ich selbst habe mir dieses Album vor über zehn Jahren zugelegt, und ich hole es in regelmäßigen Abständen immer wieder hervor, wenn es die Stimmung erfordert, um mich an diesem guten Stück deutscher Deathmetal-Kultur zu erfreuen. Und ich kann sagen, dass man diese Scheibe noch heute sehr gut hören kann. Die Produktion ist gelungen, die Titel, jeder für sich, eingängig und überzeugend. Alles zusammen ein Album wie aus einem Guß. Empfehlenswert!!!


This Darkened Heart
This Darkened Heart
Wird angeboten von skyvo-direct
Preis: EUR 16,67

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht! Verwechslungsgefahr!, 17. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: This Darkened Heart (Audio CD)
In der heutigen NuMetal-Hardcore-Metalcore-u.s.w.-Szene ist es natürlich keine Seltenheit, dass sich so manche Bands vom Sound her sehr ähneln. Auch beim ersten Hören von 'This darkened heart' darf man sich auf Déjà-vu-Erlebnisse einstellen, denn der Sound klingt zunächst in der Tat wie dreist bei Killswitch Engage abgekupfert. Damit meine ich nicht nur das Songwriting, bei dem immer wieder schnelle Passagen von refrainlastigen Zwischenstücken unterbrochen werden (im Prinzip ein alter Hut), sondern zudem auch die Stimme des Shouters, die derjenigen vom KSE-Sänger schon sehr nahe kommt. Hört man dann aber näher hin, lassen sich doch einige Unterschiede feststellen. Gott sei Dank. Nichts gegen KSE, aber es langweilt einfach, wenn einmal erfolgreiche Schemata bis zum Abwinken wiederholt und kopiert werden. 'This darkened heart' geht meines Erachtens aber mehr in die Metal-Richtung als hin zum NuMetal-Hardcore. Das unterstreichen auch die immer wieder eingespielten Old-School-Gitarrensoli und maßvoller eingesetzte Refrain-Passagen, die bei KSE doch schon recht vorhersehbar waren. Letztendlich halte ich 'This darkened heart' für ein gutes Album, das angenehm hörbar ist, auch wenn sich damit kein Originalitätspreis gewinnen läßt.


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