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Rezensionen verfasst von
Wolfgang Hofmann
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Titanfall - Steelbook Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PC]
Titanfall - Steelbook Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PC]
Wird angeboten von chicken-bay
Preis: EUR 26,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielspass pur - Aber nur wenn man sich darauf einlässt!, 19. März 2014
Endlich!
ENDLICH! Ein Shooter der mehr verlangt als mit der OP Waffe des Tages in einer Ecke zu sitzen und zu warten bis mir etwas vor die Flinte läuft. Endlich ein Shooter der mir nicht zigtausend Waffen anpreist die ich mir in dutzenden Levels erspielen muss bevor ich konkurrenzfähig bin. Endlich ein Leveldesign welches MOVEMENT wieder zulässt.

Wenn man sich anschaut was die TopShooter der Vergangenheit geboten haben ist Titanfall eine echte Alternative. Kein Schlauchlevel, kein stumpfes campen, keine Chance ständig im Zoom durch die Map zu schleichen und daraus positive stats zu generieren.

Ich kann die hier geäusserte Kritik, dies sei nur ein CoD mit Titanen nicht nachvollziehen. Mir macht Titanfall jedenfalls enormen Spass und ich kann nur empfehlen sich ein wenig mit dem Spiel zu beschäftigen. Der hier beschriebene Aimbot (Smartpistol) und Wallhack (Perk) sind bei weitem nicht so stark oder lächerlich wie hier beschrieben. Setzt man sich damit auseinander und mit den Möglichkeiten welche einem das Spiel bietet so kann man für jedes Problem welches einem in den Weg gestellt wird Lösungen finden.

Der größte Kritikpunkt ist der Preis. 60€ sind eine ganze Menge wenn man sich nicht sicher ist ob einem am Ende gefällt was man erwirbt. Aber ich kann jedem Zweifler nur nahelegen sich auf Youtube oder Twitch die ein oder andere Runde Titanfall anzusehen und dann für sich selbst zu entscheiden ob dieses Spiel die Anschaffung lohnt. Bei mir hat genau das den Ausschlag gegeben und ich bereue bislang nicht diesen Kauf getätigt zu haben.

Wer das Prinzip von vornerein ablehnt, wer eher langsamere Shooter bevorzugt, der wird mit Titanfall evtl. nicht glücklich. Für alle anderen heisst es, anschauen, von mir aus bei Freunden Probespielen und bei Gefallen kaufen und sich entweder der Miliz oder der IMC auf den Servern anschliessen.


Ausgeliefert: Roman
Ausgeliefert: Roman
von Lee Child
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Typisches Ideenbuch - magere Story mit sinnlosen Details, 26. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ausgeliefert: Roman (Taschenbuch)
Ausgeliefert ist mein zweiter Reacher, voller Vorfreude in Angriff genommen nachdem ich Größenwahn binnen kürzester Zeit gelesen hatte.

Leider weisst dieses Buch merkliche Schwächen auf, sowohl formal, als auch inhaltlich.

Formale Schwäche Nummer eins in dieser Auflage ist ganz eindeutig die Übersetzung. Es ist einfach nicht Zeitgemäß jeden Begriff eins zu eins aus dem Englischen übersetzen zu wollen. V.a. wenn dabei übersehen wird dass es sich um feste Begriffe handelt die auch im Deutschen nicht verändert werden.
Operation Desert Storm, die Offensive gegen den Irak 1990 ist ein solcher feststehender Begriff, wird aber dank Einheitsbreiübersetzung als Wüstensturm bezeichnet. Daraus entstehen dann Sätze wie "Ich war auch beim Wüstensturm." Sowas stört das Leseerlebnis erheblich. Magazine sind immer noch Ladestreifen usw. Das scheint eine Krankheit zu sein dass Romane mit teilmilitärischem Inhalt wörtlich übersetzt werden, dabei aber spezielle Begriffe falsch ausgedrückt werden, oder durch die wörtliche Übersetzung ihre eigene Bedeutung verlieren. Dieser Mangel findet sich (leider) in vielen Büchern mit ähnlichem Themenhintergrund. Wen das stört, der wird auch mit diesem Buch das ein oder andere mal ein Kopfschütteln nicht vermeiden können.

Inhaltliche Schwächen sind dagegen zahlreicher.
Sicher sind diese streitbar, meiner Meinung nach hat Lee Child hier einfach schlechte Arbeit abgeliefert und eine Geschichte konstruiert die aus verschiedenen gut klingenden Ideen zusammengesetzt wurde und dazwischen wurden Handlungsfetzen als Kit gespachtelt damit diese Ideen irgendwie zusammenhängen.

Dabei macht Child den Fehler seine eigene Hauptperson konträr zu beschreiben. Jack Reacher begeht im Buch einfachste taktische Fehler, die dann vom Author als eine Art Notsituation verkauft werden um "Spannung" zu erzeugen.
Beispiel: Reacher nimmt 2 Gewehre in seinen Besitz. Beide zu tragen wäre zu umständlich, also lässt er eines zurück. Leider besitzt das zurückgelassene Gewehr ein größeres Magazin, woraufhin der Held kurz darauf droht in Munitionsnot zu geraten. Wenn man anderthalb Bücher lang gelesen hat wie Jack Reacher alles analysiert, Hinterhalte legt und immer wieder betont wird wie gut er doch ausgebildet wurde, warum kommt so jemand nicht auf die Idee das Magazin mitzunehmen, einzustecken und das überflüssige Gewehr liegenzulassen. (was er ja dann mehrere Seiten später in einer ähnlichen Szene tut.)

Die Antwort ist einfach, weil der Plot nichts taugt und aufgebauscht werden muss.

Die Idee, die Geschichte hinter "Ausgeliefert" startet spannend und macht die ersten 100 Seiten wirklich Lust aufs weiterlesen. Je mehr sich die Handlung aber festigt, desto abstruser wird das Buch.
Hier arbeitet der Author, ab ca. Seite 150 einfach nur noch eine Liste mit Ideen ab und reiht diese aneinander. Handlungsfetzen müssen dann herhalten um etwaige Logiklöcher zu stopfen, oder um Erklärungen abzuliefern, was leider nicht immer gelingt.
Seitenweise wird Waffenfetischismus betrieben und die Schwierigkeit des Schiessens auf weite Entfernungen dargestellt. Minimalistisch wird abgehandelt wie es Reachers Gegnern gelungen ist, das eigentlich Idiotensichere Freund-Feind Erkennungssystem amerikanischer Stinger Raketen zu umgehen.
Ersteres ist für die Handlung eigentlich irrelevant, es würde genügen zu beschreiben das Jack Reacher trifft worauf er schiesst.
Letzters dagegen setzt eine Kette von Ereignissen in Gang (oder ist Teil dieser Kette) welche in letzter Konsequenz Handlungen erzwingt und die Situation aussichtslos darstellen soll. Leider ist diese Kette von Anfang an schlecht durchdacht, mies und unlogisch beschrieben sodass sie irgendwann vollkommen versandet, allerdings nicht ohne vorher mehrere Seiten gefüllt zu haben. Würde man sie weglassen, dem Buch würde nichts fehlen.
Das mag für manch geneigten Popcorn Leser irrelevant sein. Ich dagegen habe auf den letzten 200 Seiten oftmals nur die Stirn gerunzelt, zurückgeblättert und mich gefragt was für einen Schwachsinn ich da eigentlich lese.
Je weiter die Geschichte vorranschreitet desto mehr wirkt sie konstruiert, mit vollkommen ungeeigneten Personen am falschen Ort, frangwürdigen Entscheidungen und hohlen Bedrohungen.

Was sich als wirklich interessantes Thema und spannende Geschichte anschickt entpuppt sich schnell als lieblos dahingeklatschte Selbstjustizphantasie in der anscheined keine der handelnden Gruppe ihre eigenen Maxime konsequent durch das Buch hinweg verfolgt. Es ist schade wenn versucht wird Bücher mit einfachem Gut-Böse Muster zu versehen, das ganze mit ein bischen Pseudo Militarismus und Waffenfetisch zu versehen und zu glauben dass dies reicht um Leser auch für die folgenden Bücher der Reacher Serie zu gewinnen.

Ich werde die Serie weiterlesen, allerdings nicht wegen Ausgeliefert, sondern trotz meines Leseerlebnisses der letzten Tage. Der erste Reacher Roman hat Pluspunkte hinterlassen und ich hoffe sehr dass die folgenden Geschichtem um Jack Reacher schlicht und ergreifend besser sind als diese.


Battlefield 4 - Deluxe Edition (Exklusiv bei Amazon.de) - [PC]
Battlefield 4 - Deluxe Edition (Exklusiv bei Amazon.de) - [PC]
Preis: EUR 28,31

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Spielerlebnis möglich!, 16. November 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schade dass ich einmal so etwas schreiben muss, aber BF4 ist derzeit sein Geld nicht wert.

Hat man wie ich Vorgänger wie Bad Company 2, oder BF3 gespielt enttäuscht das was BF4 hier abliefert umso mehr.

Der Singleplayer ist eine verworrene "Story" welche sinnlos Schlauchlevels aneinanderreiht und Handlungsfäden sowie jegliche Logik vernachlässigt. Hat man es in BF3 wenigstens geschafft eine Zusammenhängende Geschichte zu erzählen findet man in BF4 viele tolle Ideen, aber leider gleichzeitig ideenlose level in denen es vor Gegnern und Waffenkisten nur so strotzt.
Wenn das der Standard 2013 sein soll dann BITTE spart euch in Zukunft die Entwicklung eines SP und gebt das Game dafür günstiger ab.

Schlimmer ist dagegen der MP.
Ja, BF3 war am Anfang nicht perfekt, wieso sollte es BF4 anders gehen. Wenn ich allerdings 9/10 Partien durch einen Crash des Spiels beendet bekomme, wenn ich heute nicht eine Map zuende spielen kann da mir ständig das Spiel abstürzt (wohlgemerkt, NACH dem Patch) dann läuft doch was verkehrt.

Wenn DAS Innovatives Gameplay und DER Blockbuster 2013 sein soll, dann muss man sich um die Gamingszene ernsthafe Sorgen machen!


Kein Titel verfügbar

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwer enttäuscht, Defekt nach erster Benutzung, 2. Juni 2009
Ich bin etwas sauer, denn bereits beim ersten Einsatz zeigt dieser Campingstuhl massive Auflösungserscheinungen.
Bei normaler Benutzung sind beide Ösen im vorderen Bereich eingerissen und sehr scharfe Kanten kamen zum Vorschein, dies ist etwas was beim ERSTEN Einsatz definitiv nicht passieren darf.

Möglich das dies ein Einzelfall ist, aber ich rate definitiv vom Kauf dieses Stuhles ab.


Titanicus (Warhammer 40,000 Novels)
Titanicus (Warhammer 40,000 Novels)
von Dan Abnett
  Gebundene Ausgabe

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starkes Buch - mit ehrlichen Schwächen, 22. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Titanicus ist gute Unterhaltung mit kleineren Nebenwirkungen.

Dan Abnett schafft mit Titanicus einen Einblick in die Welt des Mechanicus und präsentiert eine Art Krieg die sonst nur am Rande anderer Bücher beschrieben wird. Den Krieg der Titanen.

Hier fangen die eigentlichen Probleme des Buches dann auch schon an.
Während jede Begegnung zwischen den Giganten spannend beschrieben ist und den Leser fesselt, so verkommen die Nebenhandlungen teilweise zu uninteressantem Material das eben bewältigt werden muss. Einige Stränge der Nebenhandlung sind interessant, werden aber am Ende nicht aufgelöst, andere wiederrum, wie z.b. Cally Samstag erreichen nur dann Spannung wenn die Truppe rund um Cally auf einen Titan trifft.

Ein weiteres Manko ist die Spannungskurve. Titanicus läuft sehr zäh an, kleinere Scharmützel mit vollkommen uninteressanten Personen einmal ausgenommen, aber selbst diese nehmen kaum Fahrt auf da sie für die weitere Geschichte einfach keine Rolle spielen und schlichtweg Bodycount darstellen.
Einmal im Rollen wird die Geschichte spannend erzählt und enthält wenige Längen, allerdings werden im letzten Drittel des Buches in zu kurzen Abständen wichtige, vorher unbekannte Ereignisse präsentiert, welche die Lage auf Orestes gründlich verändern. Jedoch bekommen diese Ereignisse zuwenig Raum um zu wirken. Dies führt mit dazu das der wahrhaft epische Showdown zwischen den Legios des Imperators und den Mächtendes Chaos auf dem Planeten Orestes in wenigen Worten abgearbeitet wird, ein Nebenplot welcher die Schmiede betrifft dagegen sehr viel Raum bekommt und sich quasi von selbst erledigt. Man hat sogar das Gefühl, jene Finale Schlacht sei nur Beiwerk, der davor stattfindene Dialog zwischen 2 Legios dagegen birgt deutlich mehr Spannung und Potential. Nicht die beste Lösung für ein Buch mit dem Titel "The God-Machines Go to War"

Mein Fazit fällt deshalb geteilt aus.
Zum einen fesselt Titanicus aufgrund seiner spannenden Gefechte zwischen den größten Kampfmaschinen des Warhammer Universums. Anders wiederrum fehlen echte Spannungsmomente, die Situation ist zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet und echte Sympathien erhält wohl nur Captain Varco und der Moderati Tarses. Insgesamt Lesenswert allerdings nur für Fans der Thematik zu empfehlen.
Weniger Nebenhandlung oder ein paar Seiten mehr um die wichtigen Turns der Geschichte entsprechend zu beleuchten hätten diesem Buch sicher nicht geschadet.


Hell Island (Ein Scarecrow-Thriller, Band 4)
Hell Island (Ein Scarecrow-Thriller, Band 4)
von Matthew Reilly
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung in Buchform, 20. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst habe ich mich sehr gefreut wieder etwas von Matthew Reilly zu lesen, leider verflog diese Freude schnell. Über die Länge des Buches und den typischen Reilly Erzähstil möchte ich hier keine Worte verlieren. Wer Shane Schofield kennt weiss wie seine Abenteuer im groben aussehen.

Was mich allerdings maßloß enttäuscht hat ist die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Keine wirklichen Überraschungen, zusammenmix aus anderen Büchern, absolut flache Geschichte, keine Spannung, kein mitfiebern.
Keine Ausweglosen Situationen, nie auch nur die Gefahr die Kontrolle zu verlieren und ein vollkommen flacher Showdown.
Keine Zeit für Helden, nur für beiläufig eingeführte Charactere die dazu verdammt sind nach belanglosem Geschwätz zu sterben und etablierte Charactere bekommen zuwenig Platz um zu wirken.

Matthew Reilly hat sich mit der Kürze dieses Buches keinen Gefallen getan. Seine anderen Geschichten über Shane Schofield lebten vor allem durch die Wendungen der Geschichten, durch überraschende Momente und ausweglose Situationen. Hierfür ist in Hell Island im wahrsten Sinne kein Platz.

Etwas mehr Zeit und Umfang hätten dem Buch gutgetan, so ist es leider nur ein Abklatsch eines Shane Schofield Romans und selbst dieses einfache Konzept aus Militärischer Hardware (immer modernste Technik präsentieren), Knallharten Marines und erbarmungsloser wenn auch übertriebener Action funktioniert hier einfach nicht.

Meine Empfehlung?
Nicht lesenswert! Lieber nochmal Operation Elite rauskramen und auf das nächste richtige Buch warten.


Beutezeit
Beutezeit
von Jack Ketchum
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber nicht weltbewegend.., 1. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beutezeit (Taschenbuch)
Eines vorneweg, Ketchums "Evil" hat mich sehr beeindruckt und berührt.
Leider habe ich mich deshalb in Bezug auf Beutezeit ein wenig blenden lassen.

Zum Buch.

Wer "The hills have Eyes" gesehen haben sollte, evtl auch das Original von Wes Craven wird sehr viele Parallelen feststellen.
Freaks die Menschen jagen, Menschen essen & unter widerlichen abstoßenden Umständen ihr Leben fristen bilden den Counterpart zu insgesamt flachen und vollkommen leblosen Hauptpersonen.

Da begleitet man die "Heldin?" des Buches (immerhin widmet Ketchum einen grossen Teil seines Buches aussschliesslich Ihr, um zu erzählen wie das Leben in der Hütte ist, wie Sie saubermacht & ihr Streiche von den Kannibalennachbarn gemacht werden) nur damit Sie (die einzige zu der man etwas wie eine Bindung aufbaut) als Erste verspeisst wird.

Wo ist die Dramatik eines "Evil", wo ist der mitfühelende Part.
Mir wurde schlecht als das Arme Mädchen in Evil gefoltert wurde, aber es lässt mich vollkommen kalt wenn in "Beutezeit" Charaktere umkommen die ich seit 3 Seiten kenne und deren wesentliche Leistung es bis dato war so etwas wie "Erotik" ins Buch zu bringen.

Ketchum hat meiner Meinung nach sehr billige Methoden gefunden um "Horror" in Beutezeit zu bringen.
So wird die Gegnerschaft recht gross gestaltet mit dem Zweck das eine kleine Gruppe (die erstaunlich kühl und besonnen reagiert) blutigen Widerstand leisten kann. Wieder sterben mit viel Blut und widerlichen Wunden Wesen die dem Leser vollkommen egal sind.

Ketchum zeigt verdammt gute Ansätze, doch es fehlt das Detail, die Sympathie mit den Opfern oder einfach 200 Seiten des Romans (wobei anzumerken ist das vor Seite 100 recht wenig passiert und die "Aufwärmphase sehr sehr lange ist. Hat in "Evil" recht gut funktioniert, in Beutezeit dagegen garnicht). Das grosse Setting, die vielen Figuren, die namenlosen Blutspender fuer platten Horror, das alles vermiesst das Lesevergnügen deutlich.

Keine Frage, das Buch ist abscheulich geschrieben und Essen würde ich dabei nicht empfehlen, jedoch bedarf es mehr als zu beschreiben wie Genitalien gegessen werden um Leser zu befriedigen die nicht nur auf "Gore" aus sind (selbst die Gorefans kommen ueber lange Strecken recht kurz).

Deshalb, erst Beutezeit lesen, dann Evil, dann wird man evtl nicht so von Beutezeit enttäuscht sein wie ich, denn ich habe ein anderes Buch erwartet als ich lesen durfte.


Die Bücher des Blutes I-III
Die Bücher des Blutes I-III
von Clive Barker
  Gebundene Ausgabe

3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Clive Barker hat mich enttäuscht, 28. März 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Bücher des Blutes sollen laut Rezension ein Fest an Horror, Schrecken & Blus sein und genau diese Erwartung in mir wurde bitter enttäuscht.

Das Erste Buch beginnt recht spannend, eine gute Stimmungsvolle Einleitung sowie eine blutige Geschichte schaffen Lust auf mehr.

Leider nimmt an dieser Stelle der Horror eine Auszeit.

Das "Das Geyatter und Jack" ist zwar eine aus meiner Sicht sehr gute Geschichte, Sie ist witzig, erfrischend anders und einfallsreich.

Danach geht es mit dem Buch des Blutes Bergab.

Sicher sterben in "Bergland" und anderen Geschichten Menschen wie die Fliegen, es spricht aber nicht fuer das Buch ich mich durch Geschichten Quälen muss und teilweise gelangweilt aufgebe.

Mein Fazit

Wer durchgehend blutigen Splatter Horror erwartet, der wird nur teilweise bedient.

Wer allerdings auf etwas abstrakten Horror steht, auf Geschichten die man am ehesten mit "strange" bezeichnen koennte der wird in Barker und v.a. mit den Büchern des Blutes glücklich.

Ich wurde es nicht.


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