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Rezensionen verfasst von
Richard K. Breuer (Wien)
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Iran Israel Krieg: Der Funke zum Flächenbrand
Iran Israel Krieg: Der Funke zum Flächenbrand
von Bahman Nirumand
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wichtiges Buch: Fakten über Israels Politik, 19. Oktober 2012
Auf der Frankfurter Buchmesse führte mich der Zufall zur blauen Couch, auf der Bahman Nirumand, ein älterer Exil-Iraner, Platz nehmen und über den gegenwärtigen Israel-Iran-Konflikt erzählen durfte. In einer halben Stunde (Video ist in der ZDFmediathek abrufbar) erfuhr das Messe-Publikum erstaunliche Fakten – im Besonderen über die Politik Israels gegenüber Palästina und den angrenzenden Staaten, als auch über den MI6/CIA-Putsch, der 1953 den demokratisch gewählten iranischen Präsidenten Mussadegh stürzte. Das sehr offen geführte Gespräch hat mich ziemlich überrascht. Der geneigte Leser sollte nämlich wissen, dass die pro-israelische und pro-amerikanische Lobby weltweit tätig ist und jeglicher Kritik im Mainstream zu begegnen weiß. Es ist müßig hier über das Pro und Contra dieser »jüdisch-amerikanischen Schutzmaßnahme« zu befinden, wichtiger ist vielmehr, dass der gewöhnliche Bürger (historische) Fakten und (propagandistische) Fiktionen zu erkennen und zu trennen versteht. Deshalb ist das neue Buch von Nirumand mit dem sehr einfach gehaltenen Titel Iran Israel Krieg: Der Funke zum Flächenbrand dringend zu empfehlen. Der Text ist leicht verständlich und wurde auf etwa 100 Seiten untergebracht, somit ist es gerade für all jene interessant, die sich in kurzer Lesezeit ein einigermaßen objektives Bild dieses anschwellenden Nahost-Konflikts machen wollen.

Ich würde dem interessierten Leser vorschlagen, dass er nach dem ersten Kapitel: »Die Achse Teheran – Tel Aviv« (S. 7 – 11) gleich zum Kapitel »Israel« (Seite 67 – 95) springt, bevor er sich dem längeren Kapitel »Iran« widmet. Das hat Gründe. Zum einen erachte ich die Bestandsaufnahme der israelischen Politik von Nirumand als akkurat recherchiert – er redet Tacheles -, zum anderen ist sie kurzweilig geschrieben und als gewöhnlicher Bürger sollte man aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, was im Mainstream über Israels Politik verschwiegen oder verzerrt dargestellt wird. Die Ansicht des Autors über das iranische »Regime« unter der Führung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist freilich nicht objektiv, aber wir dürfen das auch nicht von Nirumand erwarten, ist er doch ein iranischer Dissident im Exil. Aber sehr schön, wie er die Unterscheidung zwischen »Regime«/Regierung und »seinem« Iran und der Bevölkerung macht (generell sollte man immer solch eine Unterscheidung treffen, das gilt auch für demokratische Staaten).

Vor dem Wagenbach Verlag muss man den Hut ziehen. Da braucht es eine gehörige Chuzpe, um so ein Buch zu veröffentlichen, das die Schattenseiten einer israelischen Politik schonungslos auf den Punkt bringt; ja, das ist keine Selbstverständlichkeit, schon gar nicht für einen deutschen Verlag.

Zu guter Letzt bleibt vielleicht der Wermutstropfen, dass Nirumand nicht immer richtig liegt und vielleicht auch in die eine oder andere propagandistische Falle des Mainstream getappt ist, zum Beispiel wenn er meint, dass die neuen Kommunikationstools (facebook, E-Mail, twitter, …) im arabischen Frühling eine große Rolle gespielt hätten oder dass er einen »großen Wahlbetrug« nur in einem repressiven iranischen Regime ortet, während in den USA im Jahr 2000 George W. Bush junior unter den wunderlichsten Umständen ins Präsidentenamt gehievt wurde. Überhaupt, wenn ich über Nirumands Darstellung der gegenwärtigen Zustände im Iran lese, werde ich immer wieder an die USA des 21. Jahrhunderts erinnert. Ins Detail möchte ich diesbezüglich nicht gehen, aber es sollte reichen, wenn man daran erinnert wird, dass US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama die Tötung zweier Dissidenten (im amerikanischen Sprachgebrauch: Terroristen) persönlich befohlen hatte, ohne dabei Beweise offen zu legen. Würde ich die Sache zynisch auf die Spitze treiben, würde ich zum Schluss kommen, dass kein populärer Kritiker der Regimes bzw. Regierungen in Israel, Iran und in den USA seines Lebens sicher sein kann.


Der Fragebogen
Der Fragebogen
von Ernst von Salomon
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente Darstellung der deutschen Zwischenkriegszeit, 21. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Fragebogen (Taschenbuch)
Gerade das Buch ausgelesen. Wenig später habe ich zurückgeblättert und erneut hineingelesen. Zugegeben, am Anfang habe ich mich mit den detaillierten Beschreibungen des Autors schwer getan. Aber mit jeder Seite wurde die Sogwirkung größer. Vermutlich hängt es auch damit zusammen, dass die Uhr im Buch ständig in Richtung "Drittes Reich", "Zweiter Weltkrieg" und "Niederlage/Internierung" tickt. Da will man als Leser wissen, was es damit auf sich hat. Wie es jemand erlebt hat. Was er gesehen hat. Ernst von Salomon, an dessen schreibenden Hände Blut klebt, ist ein findiger Beobachter, der die Wirklichkeit durch eine ausufernde Erzählform zu verbergen weiß. Wir dürfen nicht vergessen, dass das Buch in einem besetzten Deutschland geschrieben und veröffentlicht wurde. Trotzdem wagte es der Autor und der Verlag die Besatzungspolitik der Alliierten zu kritisieren und mit üppigen Beispielen bloßzustellen. Ich denke, jeder, der sich für die Epoche interessiert, sollte das Buch gelesen haben, auch wenn es nur eine Sichtweise der Dinge widerspiegelt. Wie zuvor gesagt, gewinnt der Text mit jeder Seite. Deshalb sollte man sich keine Sorgen machen, wenn einem die ersten Kapiteln trocken und langatmig und verwirrend vorkommen. Absolut beeindruckend die Schilderung des Autors über sein Gefangenschaft in einem Internierungslager. Das muss man gelesen haben. Und nebenbei erfährt man allerlei über Recht und Unrecht, Tugenden und Laster, Wahrheit und Lüge im (untergehenden) Dritten Reich.


Kriegstagebuch 1914-1918
Kriegstagebuch 1914-1918
von Helmuth Kiesel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 32,95

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellent, 8. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Kriegstagebuch 1914-1918 (Gebundene Ausgabe)
Gleich vorweg: die Tagebuch-Einträge über die Front-Erlebnisse von Ernst Jünger sind nichts für zarte Seelen. Aber ich gehe davon aus, dass der Leser das weiß. Der 1. Weltkrieg war kein Schülerausflug. Und es ist Ernst Jünger hoch anzurechnen, dass er die ungünstigen Einträge, die von einer gewissen Kriegslüsternheit erzählen, nicht gestrichen hat. Am Ende geht es ja doch um einen Menschen, mit all seinen Stärken und Schwächen in extremen Extremsituationen. Weiters ist das Buch nur jenen zu empfehlen, die bereits In Stahlgewittern gelesen haben und nun die zu Grunde liegenden ungeschönten, ungefilterten Tagebucheinträge kennenlernen möchte. Im Anhang werden historische Zusammenhänge genauso erklärt, wie etwaige persönliche Querverweise Ernst Jüngers.

Einziges Manko ist der Preis des HardCover-Buches. Gewiss, es ist vorbildlich gemacht und eine Augenweide, aber wer das Buch vor allem unterwegs lesen möchte, wie ich es tue, hat schwer zu schleppen.


Professor Bernhardi : Komödie in fünf Akten
Professor Bernhardi : Komödie in fünf Akten

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Schnitzler eben!, 15. Juni 2011
Vor wenigen Tagen das E-Book am PC gelesen und für gut befunden. Die Formatierung ist für ein Theaterstück in jedem Fall sehr gut. Über den einen oder anderen Tipp-Fehler (Übertragungsfehler) kann man getrost hinwegsehen. Das Stück von Schnitzler sollte primär als Parabel auf die hintergründigen Machenschaften in der Gesellschaft gesehen werden. Zwar ist Prof. Bernhardi Jude und die Anfeindungen kommen zweifelsfrei aus der deutschnationalen Ecke, trotzdem geht es hier um Kalkül, Ehrgeiz, Politik und die Frage, inwiefern religiöse Gefühle im Wissenschaftsbetrieb eine Rolle spielen dürfen. Köstlich natürlich auch der Humor Schnitzlers, der noch heute funktioniert und zeitlos ist. Einzig zu Beginn des Stücks wird man förmlich mit Namen und Personen erschlagen. Aber mit der Zeit lernt man die "Pappenheimer" schon allesamt kennen. Ein vorzügliches Stück. Natürlich eine Empfehlung.


Rivoluzione (versione B)
Rivoluzione (versione B)

4.0 von 5 Sternen Herrlich!, 15. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Rivoluzione (versione B) (MP3-Download)
Die beiden Rivoluzione Kompositionen haben mich vollends eingenommen. Ich musste sie mir herunterladen. Über den Rest des Soundtracks kann ich demnach keine Wertung abgeben. Interessant ist, dass mich der Stil, die Melodie an den Soundtrack zu "The DaVinci Code" erinnert. Frappante Ähnlichkeiten, durchaus. Der Trailer zum Film sieht mir nicht so einladend aus. Schade. Die Musik würde mehr hergeben ;-)


Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug
Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug
DVD ~ Robert Hays
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Witz!, 11. Dezember 2010
Als ich bei einem Vortrag in einer berufsbildenden Schule die Frage stellte, ob jemand diesen Film kenne, zeigte keiner der etwa 17- und 18jährigen SchülerInnen auf. Eine Schande ist das, wenn ich das so salopp formulieren darf. Weil dieser Film den absurden Witz salonfähig machte (während Hellzapoppin in den 40ern seiner Zeit zu weit voraus war). Während der Vorgänger der Zucker-Brüder "Kentucky Fried Chicken" ein Sammelsurium an absurden Gags ist, die aber nicht immer treffen oder amüsieren, ist es beim vorliegenden Film ganz anders. Ich ertappe mich, immer wieder aus dem Film in meinen Büchern oder Bühnenstücken zu zitieren, woran man erkennen kann, dass gute Gags zeitlos sind. Man könnte stundenlang über die verschiedenen absurden Szenen sprechen und lachen, deshalb muss ich diesen Film jedermann/jederfrau empfehlen. Zuvor sollte man aber zumindest einen dieser Airport-Filme gesehen haben, um zu wissen, wie die damaligen Katastrophen-Filme funktioniert haben. Dann macht es noch mehr Spaß, die absurde Persiflage zu sehen. Wie gesagt: dieser Film ist einfach nur funny!


Der dritte Mann
Der dritte Mann
DVD ~ Joseph Cotten
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film top - DVD flop, 11. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Der dritte Mann (DVD)
Über den Film "Der dritte Mann" ist ja schon alles gesagt und geschrieben worden. Der Film ist ein Klassiker und sollte in keiner ernst gemeinten Film-Sammlung fehlen, im Besonderen, wenn man sich für das Wien der Nachkriegszeit interessiert. Dass die damalige Schauspieler-Riege grandiose Leistungen abgeliefert hat, muss man nicht dazusagen. Das Drehbuch von Graham Greene ist sowieso top! Am Rande gesagt: Ein Paul Hörbiger, der große Wiener Schauspieler, kannte kein Wort Englisch - er lernte seine englischen Dialoge einfach auswendig, machte dabei den Fehler "heaven" und "hell" zu verwechseln (vielleicht war es aber auch absichtlich, who knows?). In der Originalfassung, die ich jedem ans Herz legen möchte, ist diese Szene so zu sehen, in der Synchronfassung hat man sie natürlich "korrigiert". Schade drum. Ja, die Originalfassung sollte man in jedem Fall der (mäßig) synchronisierten Fassung vorziehen, schon alleine, um das Sprachenwirrwarr zu verstehen. Köstlich!

Die Qualität und die Ausstattung der vorliegenden DVD ist dieses Filmklassikers nicht würdig. Ich würde diese Doppel-DVD-Ausgabe empfehlen: The Third Man [UK Import] - und wer Lust auf mehr hat, der kann mal in die witzige Krimicomedy im Drehbuchstil blättern: Schwarzkopf: Eine absurde Wiener Krimicomedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten - die Anspielungen auf den Filmklassiker sind legendär ;-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2011 8:58 AM MEST


Jeanne oder Die Lerche.
Jeanne oder Die Lerche.
von Jean Anouilh
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Köstlich!, 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Jeanne oder Die Lerche. (Taschenbuch)
Die mir gut bekannte Autorenkollegin Vic Schlederer hat mich auf Jean Anouilh aufmerksam gemacht. Seltsam, dass ich zuvor noch nie etwas von ihm gehört hatte. Das vorliegende Theaterstück ist nämlich wunderbar amüsant und sprüht vor aberwitzigen Einfällen. Man merkt, dass es dem Autor sichtlich Freude machte, diesen großen Mythos der Jean d'Arc zu entlarven und zu karikieren. Dass Kirche und Könige und Generäle förmlich durch den Kakao gezogen werden, erfreut den heutigen Leser, hat aber natürlich nicht mehr diese Wucht wie noch zur Premiere vor über fünfzig Jahren (1953). Ich kann die Lektüre nur wärmstens empfehlen.


Tagebuch, 1893-1902
Tagebuch, 1893-1902
von Werner Welzig
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Einfach nur genial, 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch, 1893-1902 (Taschenbuch)
Ich bin Schriftsteller. Ich schreibe Tagebuch. Und es mutet manchmal seltsam an, aber wenn ich in den alten Tagebüchern von Arthur Schnitzler blättere, dann fühle ich mich ihm sehr verbunden. Wer jetzt meint, man würde ein hübsch zu lesendes Tagebuch bekommen, den muss ich leider enttäuschen. Zumeist sind die Einträge sehr knapp und sachlich gehalten. Aber hie und da blitzt das Genie und der Humor und die Tragik eines begnadeten Wiener Autors und Dramatikers durch. Die Melancholie, die gesundheitlichen Probleme (Tinnitus) und - natürlich - die Damenwahl sind das Salz in der Suppe, wenn man es so bezeichnen will. Wer sich also mit dem Leben von Arthur Schnitzler bzw. einem Künstler des Wiener Fin de Siècles intensiv auseinandersetzen möchte, der ist bei diesen Bänden goldrichtig.


Ein französischer Roman
Ein französischer Roman
von Frédéric Beigbeder
  Gebundene Ausgabe

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen über die Kindheit des Monsieur B., 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Ein französischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte das Glück, Monsieur Beigbeder auf der Frankfurter Buchmesse zu treffen. Non, non, gesprochen habe ich ihn nicht. Aber es hat ausgereicht, mir sein neues Buch zu besorgen und es auf der Zugfahrt nach Wien zu lesen. Generell tue ich mir schwer, gegenwärtige Literatur zu finden, die mich packt. Beigbeder hat es in seiner Marc Maronnier-Trilogie bestens verstanden, eine kalte nihilistische Atmosphäre zu beschreiben, in der es Hoffnung gibt. Die anderen Bücher kenne ich nur vom Hineinblättern, werde sie mir aber sicherlich noch einmal genauer anschauen. "Ein französischer Roman" liest sich unangestrengt und ist flüssig geschrieben. Der Ich-Erzähler Beigbeder erzählt über die Nächte in einer Gefängniszelle und erinnert sich an seine Kindheit. Hin und wieder blitzt auch eine moralische Anklage gegen das bestehende gesellschaftliche System durch, das sicherlich seine Berechtigung hat. Im Großen und Ganzen aber fabuliert Beigbeder angenehm leicht dahin. Manchmal kommt mir die Übersetzung ein wenig plump vor, scheinen mir manche Wörter nicht stimmig zu sein. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen. Es ist, als würde man mit Monsieur Beigbeder beisammen sitzen und plaudern. Wer dem Autor nichts abgewinnen kann, wird sich vermutlich fragen, warum er das Buch lesen sollte. Tiefgründiges erfährt man freilich nicht. Aber manchmal ist es einfach nur schön ein paar Stunden mit einem intelligenten und reflektierenden Schriftsteller zu verbringen. Très bon!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2013 9:32 PM CET


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