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Beiträge von Dominic Schlatter
Top-Rezensenten Rang: 60.924
Hilfreiche Bewertungen: 85

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Rezensionen verfasst von
Dominic Schlatter "captainslater" (Ybbs/Donau)
(REAL NAME)   

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Alles steht Kopf
Alles steht Kopf
DVD

5.0 von 5 Sternen Liebenswert, 7. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles steht Kopf (Amazon Video)
Ein absolut liebenswerter Film.
Zu Beginn stellt man sich vor, dass es vielleicht schwierig sein könnte, Gefühle kindgerecht in einem Film zu verpacken. Doch wenn es jemanden gelingt, dann Disney/Pixar.
Komplizierte Abläufe wie Erinnerungen, Langzeitgedächtnis, Fakten und Meinungen werden anschaulich erklärt und in eine tolle und realitätsnahe Geschichte verpackt.
Absolute Empfehlung!


Papa Schlumpf Erwachsenen Kostüm Gr. XL Rubies ArtNr. 3887331
Papa Schlumpf Erwachsenen Kostüm Gr. XL Rubies ArtNr. 3887331

5.0 von 5 Sternen XL ist groß genug, 12. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die XL-Version ist wirklich groß genug. Einzig die Mütze ist etwas enger anliegend, aber das ist wohl von Kopf zu Kopf unterschiedlich ;)

Versand und Abwicklung war schnell und komplikationslos.


Star Trek - Typhon Pact 7: Risiko
Star Trek - Typhon Pact 7: Risiko
von Una McCormack
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,80

3.0 von 5 Sternen Unbefriedigendes Ende der Reihe, 22. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lage am Rande des Föderationsgebietes scheint nun endgültig zu eskalieren. Während man eine Kooperation mit den Ferengi und Cardassianern eingehen konnte, ist das Volk der Venetaner verstimmt, da die Föderation Aufnahmegespräche mit ihnen schlichtweg vergessen hatte. Das gerade die Tzenkethi als neue Verbündete dieser ehrlichen und aufrichtigen Spezies auftreten, löst bei der Föderation ein gewisses Unbehagen aus.

Captain Jean-Luc Picard als Problemlöser der Sternenflotte wird gemeinsam mit weiteren Diplomaten, darunter seiner Frau, geschickt, um mit der venettischen Regierung zu verhandeln. Nachdem sich einige Tzenkethi-Frachter am Weg zu Raumstationen befinden, welche sich in direkter Grenznähe zur Föderation, der Ferengi-Allianz und den Cardassianern befinden, vermutet man nichts Gutes.

Beverly Crusher wird vom Flottenadmiral aufgefordert, der Delegation beizuwohnen. Nicht nur zur Überraschung ihres Mannes, sondern auch des Lesers. Schließlich ist sie Ärztin und keine Diplomatin. Als Grund wird vorgeschoben, dass Picards Frau als einzige vor längerer Zeit Kontakt zu den Venetianern hatte und daher wohl am besten für diese Mission geeignet wäre. Leider bleibt ihr Rolle bei den Verhandlungen dennoch im Hintergrund. Sie freundet sich zwar mit der Ferengi-Botschafterin an, doch hätte es keinen Unterschied gemacht, wenn statt ihr zum Beispiel Geordi Teil dieser Mission gewesen wäre.

Viel interessanter gestaltet sich da die Mission der U.S.S. Aventine unter dem Kommando von Ezri Dax. Ihr wird mit Peter Alden ein Spezialist des Sternenflottengeheimdienstes zur Seite gestellt. Gleichzeitig ist dieser ein alter Studienkollege von Ezri, welchen sie immer bewundert hat. Jetzt ist sie ranghöher als Alden und muss auch bald feststellen, dass sich ihr Bekannter zusehendes verändert hat. Jeglicher Kontakt mit den Tzenkethi führt bei den Agenten zu Aggressionen und Vorurteilen.

Das Verhalten der cardiassianischen Delegation während den Verhandlungen mit der venettischen Regierung mutet sehr seltsam an. Man kann schon richtig Mitleid mit Picard haben, da sich die Situation immer mehr zuspitzt. Die Angst der Föderation, dass sich dieser kalte Krieg jeden Moment entzünden kann, ist spürbar und lastet schwer auf den handelnden Akteuren.

Eine weitere Handlung spielt auf der Heimatwelt der totalitären Tzenkethi, wo schnell klar wird, dass sich eine cardiassiansiche Agentin und ein menschlicher Agent auf dem Planeten befinden, um Daten zu sammeln.

Im Vordergrund stehen jedoch die geheimnisvollen Frachter und die Panik der Föderation vor einem bewaffneten Konflikt. Auch ein Krieg wird mittlerweile in Kauf genommen. Von daher überrascht auch die Paranoia des Agenten Peter Alden gegenüber der Tzenkethi nicht. Für Captain Dax wird dieser Zustand ebenfalls zur Bewährungsprobe, da sie ihrem alten Freund schlussendlich nicht mehr vertrauen kann.

Die britische Autorin Uma McCormack liefert mit "Risiko" ziemlich deutliche Parallelen zum kalten Krieg zwischen Russland und Amerika. Auch wenn die sich nahenden Frachter eine gewisse Bedrohung darstellen, entsteht kaum Spannung. Die Handlung auf Ab-Tzenketh ist zwar sehr interessant. Nachdem jedoch schnell klar wird, dass sich dort Agenten befinden, wird das Ende des Romans immer offensichtlicher.

Nachdem dies gleichzeitig auch das Ende der "Typhon Pakt"-Reihe darstellt, bleibt ein etwas fahler Beigeschmack. Sechs Bücher lang wurde Furcht und Angst geschürt, um jetzt zu einem unspektakulären Ende zu kommen. McCormack zeichnet zwar gekonnt das geänderte Verhalten der Föderation, doch viele Fragen bleiben nach diesem Roman offen. Allen voran der aktuelle Status der Andorianer bleibt genauso ungewiss, wie die Zukunft des romulanischen Imperiums.

Fazit:
Interessante Einblicke in das totalitäre System der Tzenkethi und ein diplomatischer Wettlauf mit der Zeit wechseln sich mit langatmigen Szenen ab. Die Gefahr eines drohenden Krieges und die damit verbundene Paranoia werden gut umgesetzt, dennoch bleiben zahlreiche Fragen der vergangenen Bücher offen.


Star Trek - Typhon Pact 6: Schatten
Star Trek - Typhon Pact 6: Schatten
von David R. George
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

5.0 von 5 Sternen Zahlreiche spannende Handlungsbögen, 22. Dezember 2014
Der "Typhon-Pakt" ist ein bunter Haufen, xenophober Spezies die alle dasselbe Problem haben: die Föderation. Die bisherigen Romane in dieser Serie beleuchteten alle mehr oder minder gut umgesetzt, die verschiedenen Völker und deren Verbindung zur Föderation. Mit dem vorliegenden Roman werden all diese Handlungsstränge zusammengeführt.
Beginnend mit dem Sabotageakt der Utopia Planitia Flottenwerft auf dem Mars, bei dem geheime Pläne zu einem Slipstream-Antrieb gestohlen wurden, erfährt man nun, dass die Breen den Anschlag nur mit Hilfe der Romulaner durchführen konnten. Die neue Prätorin Kamemor hingegen, will den Frieden und die Sicherheit für ihr Volk sichern und lehnt daher gewalttätiges Vorgehen ab. Schnell wird klar, dass hinter diesem Anschlag der romulanische Geheimdienst Tal'Shiar mit deren skrupellosen Anführerin Sela und Captain Picard's langjährigem Intimfeind Tomalak, steckt.
Nachdem Andor als Gründungsmitglied die Föderation verließ, hat nun Präsidentin Bacco alle Hände voll zu tun, die Sicherheit und Stabilität des Planetenverbundes zu sichern. Dafür muss sie auch einige rhetorische Kniffe anwenden, um sich dadurch beispielsweise die Unterstützung der Cardiassianer und Ferengie zu sichern. Vor allem mit diesen Szenen kann der routinierte Autor David R. George III punkten. Die politischen Geplänkel sind sicherlich ein Höhepunkt, während ein weiterer Captain mit seinem Verhalten erneut für Verwirrung unter der Leserschaft sorgen wird.
Nach Benjamin Siskos eher verzichtbaren Auftritt im dritten Band der Reihe, "Bestien", übernimmt der ehemals Abgesandte der Propheten hier eine größere Rolle.
Der gute Captain verhält sich teilweise immer noch sehr irrational. Einerseits getrieben von den Visionen der Wurmlochwesen, andererseits durch seine Schuldgefühle gegenüber seiner Frau Kassidy und seiner Tochter Rebecca. Glücklicherweise konnte sich Sisko an Bord der U.S.S. Robinson etwas mit seinem ersten Offizier anfreunden, um so aus seiner Isolation hervorzukommen.

Nachdem "Bestien" auch schon von David R. George stammt, bleibt der Autor Siskos (Nicht)-Charakterentwicklung treu. Tatsächlich ist das ständige Hin & Her eher nervig und passt so gar nicht zu dem starken Kommandanten, wie man ihn aus der TV-Serie kennt.
Wie sehr der Typhon-Pakt innerlich zerrissen ist, zeigt das Verhalten der Romulaner. Während die Praetorin versucht, eine Art Friedenslösung vorzuschlagen, wird diese umgehend vom romulanischen Geheimdienst Tal'Shiar unterminiert. Eine gemeinsame Forschungsmission in den Gamma-Quadranten der U.S.S. Enterprise und dem romulanischen Warbrid Eltrix endet fatal. In Wirklichkeit suchte ein getarnter Breen-Frachter in einer Schiffswert des Dominion nach Teilen für den Bau eines Slipstream-Antriebs. Hier wird es dann skurril. Einerseits beklagt sich der Typhon-Pakt, dass die Sternenflotte einen militärischen Vorteil durch den neuartigen Antrieb hat, andererseits verfügen die Romulaner jedoch über eine phasenverschobene Tarnvorrichtung. Kurz erklärt: man kann damit getarnt durch feste Materie, wie Mauern, fliegen. Wenn das kein Vorteil ist?
Etwas unplausibel und auch nicht näher erklärt wird die Tatsache, dass man unbedingt Teile von Jem'Hadar-Schiffen benötigt. Scheinbar musste man ein paar Seiten füllen, da das ganze Katz-und-Maus-Spiel mit Dominion, Tomalak und Enterprise aus jetziger Sicht kaum Relevanz für die Handlung hat.
Wirklich dramatisch wird es hingegen zum Ende des Bandes, als die Situation vor dem bajoranischen Wurmloch eskaliert. Deep Space Nine unter Captain Ro Laren entdeckt getarnte Schiffen und Bomben an den Reaktoren der Station. Genau damit endet auch das Buch - mit einem riesigen Cliffhanger: Deep Space Nine explodiert.
Abgerundet wird das Buch mit einem redaktionellen Teil, welcher sich mit dem Thema "Kalten Krieg in Star Trek" beschäftigt, beginnend mit der Zeit rund um die klassische Serie.

Fazit:
David R. George III bringt etwas Ordnung in die bisher etwas verworrene Buchreihe. Zwar werden einige Szenen nochmals aus anderer Sicht behandelt, dennoch bietet vor allem dann das letzte Drittel einiges an Spannung. Nach wie vor missfällt, die Charakterisierung von Benjamin Sisko. Das Hin und Her zwischen Familie, Karriere und Propheten will einfach nicht glaubhaft gelingen. Der Cliffhanger mit der Zerstörung von Deep Space Nine verspricht für die kommenden Bücher noch einiges an Spannung.


Star Trek - Typhon Pact 5: Heimsuchung
Star Trek - Typhon Pact 5: Heimsuchung
von David R. George
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

4.0 von 5 Sternen Hintergründe werden gut beleuchtet, 22. Dezember 2014
Der "Typhon-Pakt" ist ein bunter Haufen, xenophober Spezies die alle dasselbe Problem haben: die Föderation. Die bisherigen Romane in dieser Serie beleuchteten alle mehr oder minder gut umgesetzt, die verschiedenen Völker und deren Verbindung zur Föderation. Mit dem vorliegenden Roman werden all diese Handlungsstränge zusammengeführt.
Beginnend mit dem Sabotageakt der Utopia Planitia Flottenwerft auf dem Mars, bei dem geheime Pläne zu einem Slipstream-Antrieb gestohlen wurden, erfährt man nun, dass die Breen den Anschlag nur mit Hilfe der Romulaner durchführen konnten. Die neue Prätorin Kamemor hingegen, will den Frieden und die Sicherheit für ihr Volk sichern und lehnt daher gewalttätiges Vorgehen ab. Schnell wird klar, dass hinter diesem Anschlag der romulanische Geheimdienst Tal'Shiar mit deren skrupellosen Anführerin Sela und Captain Picard's langjährigem Intimfeind Tomalak, steckt.
Nachdem Andor als Gründungsmitglied die Föderation verließ, hat nun Präsidentin Bacco alle Hände voll zu tun, die Sicherheit und Stabilität des Planetenverbundes zu sichern. Dafür muss sie auch einige rhetorische Kniffe anwenden, um sich dadurch beispielsweise die Unterstützung der Cardiassianer und Ferengie zu sichern. Vor allem mit diesen Szenen kann der routinierte Autor David R. George III punkten. Die politischen Geplänkel sind sicherlich ein Höhepunkt, während ein weiterer Captain mit seinem Verhalten erneut für Verwirrung unter der Leserschaft sorgen wird.
Nach Benjamin Siskos eher verzichtbaren Auftritt im dritten Band der Reihe, "Bestien", übernimmt der ehemals Abgesandte der Propheten hier eine größere Rolle.
Der gute Captain verhält sich teilweise immer noch sehr irrational. Einerseits getrieben von den Visionen der Wurmlochwesen, andererseits durch seine Schuldgefühle gegenüber seiner Frau Kassidy und seiner Tochter Rebecca. Glücklicherweise konnte sich Sisko an Bord der U.S.S. Robinson etwas mit seinem ersten Offizier anfreunden, um so aus seiner Isolation hervorzukommen.

Nachdem "Bestien" auch schon von David R. George stammt, bleibt der Autor Siskos (Nicht)-Charakterentwicklung treu. Tatsächlich ist das ständige Hin & Her eher nervig und passt so gar nicht zu dem starken Kommandanten, wie man ihn aus der TV-Serie kennt.
Wie sehr der Typhon-Pakt innerlich zerrissen ist, zeigt das Verhalten der Romulaner. Während die Praetorin versucht, eine Art Friedenslösung vorzuschlagen, wird diese umgehend vom romulanischen Geheimdienst Tal'Shiar unterminiert. Eine gemeinsame Forschungsmission in den Gamma-Quadranten der U.S.S. Enterprise und dem romulanischen Warbrid Eltrix endet fatal. In Wirklichkeit suchte ein getarnter Breen-Frachter in einer Schiffswert des Dominion nach Teilen für den Bau eines Slipstream-Antriebs. Hier wird es dann skurril. Einerseits beklagt sich der Typhon-Pakt, dass die Sternenflotte einen militärischen Vorteil durch den neuartigen Antrieb hat, andererseits verfügen die Romulaner jedoch über eine phasenverschobene Tarnvorrichtung. Kurz erklärt: man kann damit getarnt durch feste Materie, wie Mauern, fliegen. Wenn das kein Vorteil ist?
Etwas unplausibel und auch nicht näher erklärt wird die Tatsache, dass man unbedingt Teile von Jem'Hadar-Schiffen benötigt. Scheinbar musste man ein paar Seiten füllen, da das ganze Katz-und-Maus-Spiel mit Dominion, Tomalak und Enterprise aus jetziger Sicht kaum Relevanz für die Handlung hat.
Wirklich dramatisch wird es hingegen zum Ende des Bandes, als die Situation vor dem bajoranischen Wurmloch eskaliert. Deep Space Nine unter Captain Ro Laren entdeckt getarnte Schiffen und Bomben an den Reaktoren der Station. Genau damit endet auch das Buch - mit einem riesigen Cliffhanger: Deep Space Nine explodiert.
Abgerundet wird das Buch mit einem redaktionellen Teil, welcher sich mit dem Thema "Kalten Krieg in Star Trek" beschäftigt, beginnend mit der Zeit rund um die klassische Serie.

Fazit:
David R. George III bringt etwas Ordnung in die bisher etwas verworrene Buchreihe. Zwar werden einige Szenen nochmals aus anderer Sicht behandelt, dennoch bietet vor allem dann das letzte Drittel einiges an Spannung. Nach wie vor missfällt, die Charakterisierung von Benjamin Sisko. Das Hin und Her zwischen Familie, Karriere und Propheten will einfach nicht glaubhaft gelingen. Der Cliffhanger mit der Zerstörung von Deep Space Nine verspricht für die kommenden Bücher noch einiges an Spannung.


Zerbrochener Mond
Zerbrochener Mond
von Sally Gardner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückender Jugendroman mit "Was wäre wenn"-Thematik, 22. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Zerbrochener Mond (Gebundene Ausgabe)
Wenn man den Buchrückentext liest, vermutet man vielleicht einen weiteren der zahlreichen Romane, welche in der Zeit Nazi-Deutschlands spielen. Allerdings wird weder das Wort "Nazi", noch Hitler oder Ähnliches erwähnt und dennoch sind die bewusst gesetzten Parallelen zu dieser schrecklichen Zeit erkennbar.
Im Mittelpunkt von "Zerbrochener Mond" steht der 15-jährige Standish Treadwell, welcher eine Schreib- und Leseschwäche hat, sowie ein blaues und ein braunes Auge. Der Junge schildert sein Leben aus der Ich-Perspektive und macht somit seine sprachlichen Defizite zu einem liebevollen Nebeneffekt beim Lesen. Da wird aus einem verdammt schon mal ein "zerdammt" oder das bekannte, koffeinhaltige Getränk wird zu einer "Croca Cola".
Standish lebt in Zone 7. Wie viele Zonen es gibt, wird nicht näher erklärt. Nur dass Zone 1 den Wohlbetuchten vorbehalten ist, während die Armut und der ständige Kampf ums Überleben in der siebenten Zone an der Tagesordnung steht. Über all das herrscht das Mutterland mit seiner Präsidentin. Dieses totale Regime führt anscheinend Krieg gegen den Rest der Welt und hält sich für eine überlegene und reine Rasse. Wer nicht in dieses Reinheitskonzept passt, verschwindet und wird zu "Madenfutter". Damit alles mit "rechten" Dingen zugeht, sorgen Ledermantelträger.
In 100 kurzen und prägnanten Kapitel erschafft die Autorin Sally Gardner eine surreale Welt voller Furcht und Angst. Menschen sind nichts wert und gleichzeitig absolut austauschbar. Durch die ständig vorherrschende Gewalt und den Existenzängsten der Bürger, werden diese möglichst ruhig gehalten. Den Kindern bleiben nur Tagträume, um wenig später von Schlägen mit dem Rohrstock in das Hier und Jetzt zurückgeholt zu werden.
Als das Mutterland schlussendlich versucht mit einer fingierten Mondlandung seine wahre Größe zu demonstrieren, hat der junge Standish nicht weniger vor, als genau das zu verhindern - alleine.
Die vermeintlichen Schwächen des Hauptprotagonisten sind in Wahrheit seine Stärken und machen ihn sympathisch. Kein Wunder ist doch die Autorin, Sally Gardner, selbst Legasthenikerin und hat erst mit 14 Jahren lesen gelernt. Die Britin hat dann viele Jahre als Bühnenbildnerin gearbeitet bis sie nun Autorin wurde.

Fazit:
Ein bedrückender Jugendroman, welcher alle Aspekte des totalitären NS-Regimes behandelt, ohne mit dem Zeigefinger zu agieren. Mit Standish Treadwell gab es schon lange keine so sympathischen Antihelden. Die zahlreichen Illustrationen runden dieses Buch ab und machen es zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis.


Die "Morgen darf ich essen, was ich will"-Diät (Einzeltitel)
Die "Morgen darf ich essen, was ich will"-Diät (Einzeltitel)
Preis: EUR 14,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neue Methodik, die funktioniert (wenn man will), 22. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer kennt nicht all die Diätwunder in den Illustrierten? Ob Reduzierung der Kohlenhydrate, Krautsuppen, bis hin zu den "Diätgeheimnissen der Stars" - für jeden und jeder soll es die passende Methode zum Reduzieren der Kilos geben. Was ist aber nun diese Diätform, wo man anscheinend alles essen darf, wonach das Herz (oder der Magen) begehrt?
In erster Linie ist es keine Diät, sondern eine Lebensumstellung so der Psychologe, Kabarettist und Autor Bernhard Ludwig. Der Österreicher hat schon einige humoristische Anleitungen verfasst, in denen er sich den alltäglichen Problemen widmet. Sei es nun das Liebesleben, die Gefahr eines Herzinfarkts oder nun das Fasten, Herr Ludwig hat scheinbar auf alles die passende Antwort.
Während sich das Bühnenprogramm noch humoristisch dem Thema Fasten und Abnehmen widmet, geht das Buch schon etwas mehr in die Tiefe. Es wird erklärt, wie der menschliche Körper auf diese Ernährungsumstellung reagiert und welche Unterschiede zu herkömmlichen Diäten herrschen. Vom Titel "Morgen darf ich essen, was ich will" sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Kiloweise Süßigkeiten oder extrem fetthaltige Speisen sind so oder so Garant für neue Rekorde auf der Waage. Ob man da nun fastet oder nicht ist schon so gut wie egal.
"Einen Tag lang nichts essen - das geht doch gar nicht", mag man vielleicht nun denken. Auch daran hat Ludwig gedacht und schlägt vor, eine dreitägige Testphase auszuprobieren. Diese beinhaltet zwei Esstage und einen Nicht-Esstag. Gar nicht so schlimm könnte man meinen - und tatsächlich funktioniert das Konzept sehr gut. Der Rezensent weiß wovon er schreibt, hat er doch 2011 mit dieser Methodik 30 Kilogramm abgenommen.
Natürlich geht so eine Lebensumstellung nicht ohne Bewegung und dem nötigen Willen. Für beide Faktoren bietet das Buch Hilfestellungen. Allen voran werden die gesellschaftlichen Anlässe besprochen und wie man als "Außenseiter" damit umgeht. Der Co-Erfinder dieser "10in2"-Methode, Erwin Haas, betreibt eine Webseite und ist im regelmäßigen Austausch mit der Community um Tipps & Tricks zu geben.
Nach und nach beschäftigen sich auch immer mehr Ärzte und Ernährungswissenschaftler mit dieser "Wunder-Diät". Tatsächlich konnte man bisher gar keine bis wenige Nebenwirkungen feststellen. Hauptsächlich berichten die Nutzer von Gewichtsreduzierung und verbesserten Blutwerten.

Fazit:
Ob diese Methode tatsächlich eine Lebensumstellung bewirkt, muss jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall ist das begleitende Buch informativ und witzig zugleich und bewegt den Leser zur Reflektion der eigenen Essensgewohnheiten.


Der Lilith Code (Lilith 1)
Der Lilith Code (Lilith 1)
Wird angeboten von Audible GmbH

4.0 von 5 Sternen Solider Thriller, 22. Dezember 2014
Schon wieder ein neuer Verschwörungsroman mit mystischen Einflüssen, könnte man meinen, wenn man den Klappentext liest. Doch Autor Martin Calsow liefert mit seinem Debütwerk "Der Lilith-Code" einen unterhaltsamen und gut recherchierten Abenteuerausflug in den Nahen Osten ab. Das liegt sicherlich daran, dass der gelernte Redakteur mehrere Aufenthalte im Nahen Osten verbrachte.
Diese Erfahrungen baut Calsow sehr detailliert in seiner Erzählung ein. Nachdem der Hauptprotagonist Jan nach der Schießerei in der syrischen Hauptstadt einem jungen Mann hilft und ein altes Tagebuch findet, beginnt eine Schnitzeljagd im Stile von Dan Brown. Dabei erfährt der Leser (oder in diesem Fall der Hörer) zahlreiche, geschichtlichen Details. Diese werden durch Zitate aus diversen religiösen Werken begleitet. Da der Autor ein Kenner der geopolitischen Zustände ist, strikt er ein komplexes Konstrukt aus Tatsachen und Fiktion. Von daher ist es von Vorteil, wenn man einigermaßen die Geschehnisse der letzten Jahre im Iran, Syrien und in Israel verfolgt hat.
Calsow begibt sich hier aber auch gefährliches Terrain, da er den Propheten Mohammed quasi als Erfindung der Christen abtut. Auch gibt es im christlichen Glauben ebenfalls die Figur der Lilith, welche angeblich Adams erste Frau gewesen sein soll, aber aus dem Paradies verbannt wurde, um fortan als Symbol für das Böse herhalten zu müssen.
Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Anhänger dieser Dämonin einen diabolischen Plan hegen um die Welt in Chaos zu stürzen. Für Jan, der österreichischen Ex-Polizistin Regina und sowohl israelischen, als auch syrischen Geheimdienstagenten bedeutet das eine Schnitzeljagd quer durch Europa, mit zahlreichen Actionsequenzen. Ab und an werden diese Szenen übertrieben brutal dargestellt. Dass zumindest die körperliche Liebe nicht zu kurz kommt, versteht sich ja schon fast von selbst. Ohne Liebesgeschichte kommt wohl ein moderner Thriller nicht mehr aus.
Leider sieht das generell beim Spannungsgrad aber etwas anders aus. Während manche Kapitel nur so von schnellen Ortswechseln und Gefechten strotzen, sind in anderen Teilen des Buches vortragsähnliche Geschichtsaufklärungen an der Tagesordnung. Diese werden vom Sprecher Wolfgang Wagner emotionslos vorgetragen. Dessen Stimme ist zwar angenehm, bleibt aber das gesamte Buch über ohne Höhepunkte, auch nicht bei den Sexszenen.
Die Stärken des Buches liegen eindeutig in der Beschreibung der politischen Situation zwischen den beteiligten Parteien und Länder. Täuschend nah an der Realität werden hier die Charaktere und Empfindungen gezeichnet.

Fazit:
"Der Lilith-Code" vermischt gekonnt Religion, Action und Verschwörungstheorien im Stil eines Dan Browns. Die Art und Weise der Erzählung ist aber bei weitem nicht so lebendig und weist einige Längen auf. Die ungekürzte Audiobook-Version wurde souverän, aber auch sehr unspektakulär gesprochen.


Star Trek - Vanguard 9: Spuren des Sturms
Star Trek - Vanguard 9: Spuren des Sturms
Preis: EUR 2,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bekanntes, neu aufgewärmt, 22. Dezember 2014
Die Buchserie "Vanguard" fand mit Band Acht "Sturm auf den Himmel" ihr Ende in der Explosion der gleichnamigen Raumstation der Sternenflotte. "Spuren des Sturms" ist ein 90-seitiges E-Book, welche als Ergänzung des letzten Romans fungiert. Dass das Buch nicht als Printprodukt erscheint, ist wohl auch gut, da der Nutzen für den Leser überschaubar ist.
Hauptsächlich erlebt der Leser ein Gespräch zwischen Admiral Nogura und Captain Kirk, welche beide die letzten Tage der Raumstation und die finale Schlacht mit den Tholianern Revue passieren lassen. All das hat man aber eigentlich schon gelesen und es stellt sich die berechtigte Frage, wozu Autor Dayton Ward diese dünne Geschichte präsentiert.
Man könnte meinen, es hängt damit zusammen, dass Ward im vierten Band der Reihe "Typhon Pact" auf die Geheimnisse rund um das Genesis-Projekt eingeht und dieses im Prinzip mit dem Meta-Genom der Shedai zusammenhängt. Doch leider wird diese Vermutung nicht bestätigt. Kirk lässt sich lediglich überreden, Nogura bei der Vertuschung der Vorkommnisse in der Taurus-Region zu helfen. Aber auch hier fehlt mir der typische Gerechtigkeitssinn von Kirk. Üblicherweise macht der Sternenflottencaptain keinen Hehl daraus, wenn er Befehle in Frage stellt oder zumindest hinterfragt.
Doch diesmal passiert das nicht und somit bleibt auch weiterhin im Unklaren, welche Rolle Kirk wirklich im Bezug auf das "Genesis"-Projekt hat, das in den Kinofilmen "Star Trek II - Der Zorn des Khan" beziehungsweise "Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock" näher beleuchtet wurde.

Die Kampfszenen der Enterprise sind sehr authentisch beschrieben. Eine Stärke, die der Autor in all seinen "Star Trek"-Romanen ausspielt. Auch beim Gespräch zwischen dem Admiral und Kirk kann man sich die schelmischen Gesichtszüge von William Shatner vorstellen. Leider wird hier die Problematik von kurzen E-Books sichtbar, da wie oben erwähnt, das Potenzial für mehr Tiefe vorhanden wäre, aber leider nicht ausgenutzt wird.

Fazit:

"Spuren des Sturmes" behandelt die letzten Tage und Stunden der Raumstation Vanguard aus der Sicht der Enterprise-Crew. Leider bietet der Band kaum Neues und ist somit eine kurze Ergänzung zur Serie mit keinem echten Mehrwert.


Pastis für den Commissaire (Lucien Lefevre ermittelt, Band 1)
Pastis für den Commissaire (Lucien Lefevre ermittelt, Band 1)
von Julie Masson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klischeebehaftete Landschaftsbeschreibung, 22. Dezember 2014
Pastis ist eine Anis-haltige Spirituose aus Frankreich und gleichzeitig das Lieblingsgetränk von Commissaire Lucien Lefevres. Der Kommissar verbringt üblicherweise seinem Alltag in einem Kriminalbüro in Bordeaux, um dort Chaos in seine und den Aktenberge seiner Kollegen zu bringen. Nach der Scheidung von seiner Frau ist die Renovierung seines Eigenheims der einzige Höhepunkt im Leben von Lucien. Das ändert sich, als er notgedrungen in das kleine Dorf Lit-et-Mixe fahren muss, um dort einen Mordfall zu klären.
Dort wurde eine Leiche an die Atlantikküste angespült. Und nachdem der zuständige Leiter der Polizeistation in Contis-Plage im Urlaub ist, muss nun Lefevres den langen Weg antreten. Nachdem er davon ausgeht, bald wieder nach Hause fahren zu können, hält er die Vorschriften nicht genau ein und genießt die Fahrt mit seinem alten Porsche.
In der Zwischenzeit macht sich Sophie Schuhmacher auf den Weg in den Küstenort. Dort will sie ihren Bruder Thomas besuchen, der vor einigen Jahren seine Tätigkeit als Hauptschullehrer in Berlin aufgegeben hat, um nun in Frankreich als Bioladen-Besitzer zu leben. Nachdem Sophies Verlobter regelrecht die Hochzeit platzen ließ, sucht die junge Frau nun Trost bei ihrem älteren Bruder.
Angekommen in der Provinz erkennt Kommissar Lefevres schnell, dass das Leben in dem kleinen Örtchen gänzlich anders ist als in der Stadt. Da passiert es zum Beispiel schon mal, dass die Polizeistation stundenlang zur Mittagszeit nicht besetzt ist. Kein Wunder ist auch, dass sich jeder in dem kleinen Touristenörtchen kennt und daher ein Mordfall natürlich ein gefundenes Fressen für den Dorfklatsch ist. Unter Zuhilfenahme der beiden Dorfpolizisten Sergeant Francois Chevalier und seinem Kollegen Yves Dubertrand nimmt Lucien Lefevres die Ermittlungen auf und erwischt sich immer wieder dabei, das Tratschthema des beschaulichen Dörfchens zu werden.
Bald schon findet sich Lefevres in Mitten der Dorfintrigen und einer beginnenden Liasion mit der einzigen Angehörigen des Toten. Hier wird auch schnell klar, dass der Kommissar aus der Stadt quasi die Hosen anhat. Er kommandiert seine Kollegen herum und lässt die Autoritätsperson heraushängen. Manchmal wirkt dieses Verhalten übertrieben und stark unrealistisch.
Die in Frankreich geborene Autorin, Julie Masson, präsentiert in ihrem Erstlingswerk nette Landschaftsbeschreibungen und ansonsten eine solide Geschichte, welche mit zahlreichen Klischees spielt. Für versierten Krimileser oder -seher ist das Ende sicherlich auch schnell vorhersehbar. Dennoch ist "Pastis für den Commissaire" ein guter Roman für zwischendurch.

Fazit:
Ein solider Krimi-Roman mit zahlreichen Klischees, der dennoch, oder gerade deswegen, zu unterhalten weiß.


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