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Rezensionen verfasst von
ararat "fw" (Amberg, Bayern)

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Asus Echelon Gaming Tastatur (mechanisch, beleuchtet, deutsches Tastaturlayout QWERTZ) schwarz
Asus Echelon Gaming Tastatur (mechanisch, beleuchtet, deutsches Tastaturlayout QWERTZ) schwarz
Wird angeboten von jes-shop
Preis: EUR 109,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefällt mir gut - trotz eines kleinen Mankos, 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon vor der ASUS Echelon habe ich bis vor wenigen Minuten noch mit einer mechanischen (klappernden) Tastatur geschrieben (TT esports Meka G1), welche aber keine Beleuchtung hatte. Die eingebaute Beleuchtung war mein Haupt Kaufgrund für das neue ASUS Echelon Keyboard. Bezüglich des Schreibgefühls erlebe ich also gerade keine große Umstellung.

Mein Eindruck:
Gutes präzises Schreibgefühl.
Matte Tasten (könnten allerdings mit der Zeit glänzen, wie bei meiner alten TT Tastatur.)
Blaue Beleuchtung angenehm in vier Stufen einstellbar. (Fn + Num8 = heller / Fn + Num2 = dunkler)
Handballenauflage angenehm, fragt sich wie haltbar deren zwei dünnen Verbindungszungen sind.
Kompakte Maße (wichtig, weil bei mir unter dem Schreibtisch auf Tastaturauszug positioniert.
Deutsches Standard Tastaturlayout.
Kabel lang genug, um hinter dem Schreibtisch zum seitlich stehenden PC zu reichen.
Keine Treiberinstallation unter Windows 8.1 nötig.

Praktisch, wenn man auf Makros verzichten kann (benutze ohnehin keine in Games).
Bezüglich Rollover Fähigkeiten habe ich sie aber noch nicht testen können. Mit PS/2 soll ja N-Key Rollover funktionieren.

Anmerkung:
Ich hatte die Tastatur anfangs allein mittels PS/2 Stecker angeschlossen, welcher an einem der Kabelenden sitzt **.
Der PS/2 Stecker allein reicht nicht aus, wenn die Beleuchtung funktionieren soll!
Ich musste zusätzlich den USB Stecker des zweiten Anschlusskabels in meinen PC einstecken, welcher dann erst die Beleuchtung und einen 2 fach USB Hub an der Tastatur versorgte.
Zum Glück, da ich ansonsten keinen freien USB Port mehr gehabt hätte. Musste extra für den Tastaturanschluss ein USB Gerät (X-Box 360 Wireless Receiver) von meinem PC abziehen und dieses anschließend am USB Hub der Tastatur wieder anschließen. Dort funktioniert das wenig stromhungrige Gerät aber wie zuvor.
Der 2 fach USB Hub an der ASUS Echelon ist, wie meist üblich, nur passiv - also laut Betriebsanleitung nicht z.B. für USB HDDs geeignet.

(** Ein Adapter PS/2 zu USB liegt bei, falls man die Tastatur 2 fach über USB anschließen möchte. Meistens ist es ja umgekehrt: Am Kabelende USB Stecker + beiliegender Adapter USB auf PS/2. Der ASUS Adapter ist meines erachtens sinnvoller, da ein PS/2 Anschluss mit N-Key Rollover sich ja für Gamer eher anbietet, als ein USB Anschluss mit 6 Key Rollover. Jedenfalls wackelt dieser feste PS/2 Stecker nicht so leicht in der PS/2 Schnittstelle, wie es die USB zu PS/2 Adapter oft tun.)
-------

Für mich etwas ärgerlich bei Tasten die dreifach bellegt sind, wie z.B.
8 [ (
ist, dass bei den Beleuchtungsstufen 1 und 2 immer nur die obere Reihe der Taste deutlich lesbar ist, also
8 [
während
(
kaum erkennbar ist.
Eigentlich erkennt man die untere Beschriftung der Tasten nur auf voller Beluchtungsstufe (Stufe 4) deutlich.

Schwach beleuchtet sind die Zeichen
" § / ( ) = ? ~ € @ | µ
und die Multimediafunktionen auf den Tasten F1 - F6 (Stumm, Lauter, Leiser, Play/Pause, Vor, Zurück)
sowie der Schriftzug "Einfg" auf Num0

Die Anordnung der Zeichen auf manchen Tasten ist etwas anders, als üblich.
(Obere Reihe mit unterer vertauscht.) Fast alle AltGr-Funktionen sind gut beleuchtet und sichtbar, während alle Shift-Funktionen schlecht beleuchtet, lesbar sind.)

Beispiel anhand der Taste 9 ) ]
Üblich:
)
9 ]

Echelon:
9 ] gut beleuchtet
) schlecht beleuchtet

Wer Zeichen wie die oben genannten, über Shift erreichbaren, öfter suchen muss (wo war noch einmal das = Zeichen?), sollte also die Beleuchtung voll aufdrehen.

Zusätzlich unschön, aber verschmerzbar:
a) Die Beleuchtung muss man nach jedem Booten neu einschalten.
b) NumLock wird im Startbildschirm von von Windows 8.1 vergessen. Müsste man bei Beadrf manuell einschalten. Wird dort aber wohl kaum jemand benötigen. Auf dem Windows Desktop bleibt die gewählte NumLock Einstellung hingegen erhalten.
---

Hätte die Beleuchtung ohne USB Anschluss funktioniert und wären alle Zeichen gleichmäßig ausgeleuchtet, gäbe es fünf Sterne.


Zenker Tortenring Plastik Höhenmarkierung
Zenker Tortenring Plastik Höhenmarkierung
Preis: EUR 6,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach aber gut, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze diesen Tortenring z.B. dafür, um auf einen mit Früchten belegten, gekauften Bisquit Tortenboden eine Käse-Sahnecreme zu streichen.

Der Ring läßt sich praktisch um den Tortenboden herum auf die korrekte Größe ziehen und dann mit der gewünschten Masse befüllen.

Er hält sehr gut dicht (trotz "Wellenschliff" des gekauften Tortenbodens), wenn man sich an das Rezept hält und eine nicht allzu flüssige Masse einfüllt.
Mir ist nur ein einziges Mal ein wenig Masse (kaum erwähnenswert) ausgelaufen, weil ich für ein Rezept statt steif geschlagener Schlagsahne, flüssige saure Sahne verwendet hatte und den Ring daher mit noch sehr flüssiger Masse befüllte.
Ich war allerdings eher darüber überrascht, wie verschwindend wenig Flüssigkeit ausgelaufen war.

Nach Festwerden der Masse im Kühlschrank fahre ich vor dem Anschneiden und Servieren des Kuches mit einem angefeuchteten (Leitungswasser) glatten Brotmesser auf der Innenseite des Tortenringes entlang, so dass sich die evtl. klebende Masse vom Ring trennt.

Der Ring lässt sich dann leicht wieder öffnen und entfernen.
Gesäubert ist er anschließend auch sehr schnell. Ich mache das (trotz vorhandenem Geschirrspüler) immer gleich mit warmem Leitungswasser + etwas Spülmittel.
Im Originalkarton verstaut, nimmt er nur wenig Platz ein.

Wenn er jetzt noch eine Weile hält, gibt's nichts auszusetzen.


Skippy Smooth Peanut Butter 1.13Kg
Skippy Smooth Peanut Butter 1.13Kg
Wird angeboten von We Luv Shopping
Preis: EUR 15,51

3.0 von 5 Sternen Inzwischen zu teuer, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skippy Smooth Peanut Butter 1.13Kg (Misc.)
Im März dieses Jahres kaufte ich günstig zwei 1,13 kg Dosen für je 9,56 € zzgl. 4,99 € Versand, also zwei Dosen inklusive Porto für zusammen 24,11 €.
Jetzt kostet zwei Monate später eine einzige Dose 16,85 €, also 7,49 € Preisaufschlag pro Dose. Das nenne ich mal eine saftige Inflation!

Habe nun zwischen zwei Dosen Skippy einmal vergleichsweise eine original amerikanische Peanutbutter aus dem Supermarkt getestet (350g für 2,99 €).
Genau gestern eine Scheibe Brot mit Skippy geschmiert, die andere mit der anderen Peanutbutter.
Unterschied: Etwas mehr Röstaromen in der Supermarktware als bei Skippy. Mir durchaus sogar angenehm.

Wenn der Preis für Skippy mal wieder angemessen sein sollte, durchaus gerne wieder.
Geschmacklich ist diese Erdnussbutter ja wirklich gut. Mir ist sie allerdings anderen Marken nicht so überlegen, dass ich sie zum jetzigen Preis kaufen würde.

Daher zwei Punkte Abzug wegen des Preises.


Dr. Oetker Tortencreme, 5er Pack
Dr. Oetker Tortencreme, 5er Pack
Preis: EUR 8,45

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lecker - leicht zu machen - gutes Resultat, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Zubereitung der Tortencreme habe ich abgewandelt. Wie sie pur schmeckt, habe ich noch nicht probiert, aber mein Rezept hat allen sehr gemundet.

Bequem, wie ich gerne mal bin, habe ich einen fertigen Bisquitboden (keinen Wiener Boden, sondern einen einfachen Boden) gekauft.
Diesen habe ich mit Madelblättchen (gegen Durchweichung) dünn belegt.
Obenauf kamen fertige Spalten Tortenpfirsiche aus der 850 ml Dose (da sollte man gute, reife, aromatische Früchte nehmen).
600 ml Sahne (statt 500 ml wie angegeben) habe ich steif geschlagen.
Den Saft der Dosen-Tortenpfirsiche (zufällig 200 ml) habe ich in der Mikrowelle kurz warm (nicht heiß) gemacht.
Das Dr. Oetker Tortencreme Pulver habe ich mit Orangenabrieb aromatisiert (fertiger Abrieb, 1 Tütchen, vom selben Hersteller wie die Tortencreme).
Diese Mischung habe ich mit dem warmen Pfirsichsaft verrührt, dann portionsweise nach Anweisung mit 500 Gramm Magerquark vermengt.
Zum Schluss hob ich noch die geschlagene Sahne unter und gab die Masse dann auf den Bisquitboden mit den Pfirsichspalten (Masse gehalten von verstellbarem Tortenring aus Kunststoff). Obenauf Pfirsichspalten zur Dekoration.
Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank.
Schmeckte allen herrlich araomatisch nach Pfirsich mit einer angenehmen Orangennote.

Für mich war dieser Kuchen noch besser als mein Kuchen mit der Erdbeer-Tortencreme von Dr. Oetker.
Ich habe dazu auch eine Rezension geschrieben und da deren Schluss auch hier passt, zitiere ich mich selbst:

-------
"Arbeit macht die Zubereitung der Tortencreme allerdings nur minimal weniger, als wenn man traditionell eine selbst erstellte Masse anrührt.
Der Abwasch am Ende der Kuchenzubereitung ist auch nicht geringer.
Da man die Sahne für die Tortencreme frisch einkauft (ich habe nicht immer welche im Haus) und der Kuchen über mehrere Stunden im Kühlschrank lagern muss, ist die Tortencreme (trotz ca. 1 Jahr Haltbarkeit nach meinem Kauf), auch nicht für den ungeplanten Schnellkuchen bei Überraschungsbesuch geeignet.

Der verfeinerte fertige Kuchen sieht aus wie selbst gemacht und schmeckt auch so.
Da kein Laie bei der Zubereitung überfordert sein dürfte und das Ergebnis sehr appetitlich ist, von mir fünf Sterne."
-------

Da es Dosenpfirsiche nicht nur saisonal zu kaufen gibt und man sie bevorraten kann, ist mein oben geschilderter Pfirsich-Käse-Sahne-Kuchen mit der Käse-Sahne Tortencreme etwas praktischer als meine Erdbeervariante mit der Erbeer-Sahne Tortencreme und zudem meines erachtens geschmacklich auch einen Hauch raffinierter als Erdbeer.

Dieser Kuchen wiegt zudem deutlich mehr als mein Erbeerkuchen - ca. 2,5 kg.


Dr. Oetker Tortencreme Erdbeer Sahne, 5er Pack
Dr. Oetker Tortencreme Erdbeer Sahne, 5er Pack
Preis: EUR 8,45

5.0 von 5 Sternen Sehr lecker - auch für Ungeübte - spart aber nicht allzu viel Arbeit, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schmeckt und duftet sehr gut nach Erdbeeren.
Habe die Tortencreme nach Anweisung zubereitet und sie dann mit Hilfe eines Tortenringes auf einen fertig gekauften Bisquitboden gestrichen.

Zur Verfeinerung habe ich aber ein wenig abgewandelt:
Den Tortenboden habe ich (gegen Durchweichung) dünn mit Mandelblättchen bestreut. Habe dann frische Erdbeeren (500 g Schale) geputzt, in Spalten geschnitten und auf den Mandelblättchen verteilt. Die Erdbeeren habe ich leicht mit wenig Puderzucker gesüßt. Dann erst die Tiortencreme darüber.

So viele Erdbeerspalten, wie ich Kuchenstücke schneiden wollte, habe ich zur Dekoration aufgehoben und oben auf der Creme gleichmäßig am Rand verteilt.
Schmeckt besonders gut, wenn ein Tag "durchgezogen".

Arbeit macht die Zubereitung der Tortencreme allerdings nur minimal weniger, als wenn man traditionell eine selbst erstellte Masse anrührt.
Der Abwasch am Ende der Kuchenzubereitung ist auch nicht geringer.
Da man die Sahne für die Tortencreme frisch einkauft (ich habe nicht immer welche im Haus) und der Kuchen über mehrere Stunden im Kühlschrank lagern muss, ist die Tortencreme (trotz ca. 1 Jahr Haltbarkeit nach meinem Kauf), auch nicht für den ungeplanten Schnellkuchen bei Überraschungsbesuch geeignet.

Der verfeinerte fertige Kuchen sieht aus wie selbst gemacht und schmeckt auch so.
Da kein Laie bei der Zubereitung überfordert sein dürfte und das Ergebnis sehr appetitlich ist, von mir fünf Sterne.


Walthers Apfel-Zimt-Glühwein, 1er Pack (1 x 3 l)
Walthers Apfel-Zimt-Glühwein, 1er Pack (1 x 3 l)
Preis: EUR 6,72

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch und lecker, 3. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Walthers Apfel Zimt Glühwein ist für mich eine willkommene Abwechslung zum üblichen roten (Frucht- / Trauben-) Glühwein und schmeckt insgesamt etwas weicher.
Vielleicht täuscht ich mich meine Zunge, aber mir scheint ein Hauch Vanille den Geschmack von Apfel und Zimt abzurunden?

Im Gegensatz zu vielen anderen Glühweinen, ist die Zutatenliste nicht mit dem Wort "Aromen" geschmückt, sondern lautet "Frischer Apfelwein mit Zimt sowie weitere typisch winterliche weihnachtliche Gewürze".
Ich habe in diesem Winter (2013) leider mit einem im letzten Jahr (2012) noch preisgekrönten und damals exzellenten trockenen Fruchtglühwein eines anderen Herstellers eine herbe Enttäuschung erlebt, welche genau auf den übermäßigen Einsatz von "Aromen" zurückzuführen war (scharfes bis pfeffriges, auf der Zunge nachbrennendes Orangenölaroma).
Da lobe ich mir dann doch eher die Naturgewürze in Walthers Glühwein, obwohl ich mir von diesem Hersteller zusätzlich zu den "lieblichen" Glühweinen auch einmal eine "trockene", natürliche Fruchtglühweinspzialität wünschen würde.

Ich vertrage die Walthers Glühweine sehr gut (auch den roten), selbst wenn ausnahmsweise vielleicht mal ein Becher oder zwei mehr getrunken wurden. Daran ändert auch die Bezeichnung "lieblich" nichts, die ja auf einen verbliebenen, nicht vergorenen Zuckeranteil des urspünglichen Fruchtsaftes hindeutet.
Dosieren kann man ja ohnehin nach Lust, Laune und Geschmack, weil der Wein in der Bag in Box auch nach Anbruch recht lange hält, während man den üblichen Flaschenwein normalerweise zügig verbrauchen sollte.
(Zudem muss man/Faulpelz jetzt auch keine leeren Flaschen mehr zum Glascontainer tragen.)

Preis-/Leistungsmäßig finde ich den Wein angemessen und werde diesen (und seine rote Alternative) auch wieder kaufen, wenn mein Vorrat zur Neige geht.


KOBO AURA eBook
KOBO AURA eBook
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 108,00

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schicker und kleiner gibt' es derzeit nicht, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO AURA eBook (Elektronik)
Da mein Vorrezensent eigentlich schon recht präzise das Wesentliche zum Kobo Ara geschildert hat, möchte ich nur noch etwas ergänzen.

Das Foto aus der Werbung, lässt den Reader wesentlich größer erscheinen, als er ist.
Wenn man geschätzt ca. 20 der früher üblichen Standard (DIN B6)Briefumschläge übereinander stapelt hat man ungefähr die Kobo Aura Maße vor sich. Wem auch immer man das Teil in die Hand drückt, der wird erst einmal erstaunt sein. Dünn, rahmenlos, elegant.
Nur einen roten Einschaltknopf und einen Knopf zum Ein-/Ausschalten der Beleuchtung gibt es auf der Oberseite(*).
Auf der Unterseite gibt's den Steckplatz für eine MicroSD Speicherkarte, den Micro USB Anschluss, sowie ein (Büroklammer-) Loch für den Reset Schalter.

(* Hat man den Kobo Aura in einem Kobo Sleep Cover mit Sleep Funktion eingeklemmt, übernimmt der "Buchdeckel" das Ein-/Ausschalten des Readers beim Auf- und Zuklappen. Wenn man zusätzlich die sparsame Beleuchtung permanent eingeschaltet lässt, braucht man also keinen einzigen Knopf mehr zu drücken. Alles geht dann per Touchscreen und Buchdeckel, fast wie bei einem Buch aus Papier, nur dass dieses nicht leuchtet, die Schrift nicht vergrößert und kein Wörterbuch eingebaut hat. Ein annäherndes "Buch aus Papier Gefühl" beorgt man sich z.B. über eine Sleep Cover Hülle aus Leder oder Buchleinen.)

Trotz seiner erstaunlich geringen Maße und seines leichten Gewichts (174 Gramm) hat der Kobo Aura einen vollwertigen 6 Zoll Bildschirm, fast doppelt so viel eingebauten Speicher (4 GB RAM - reichen für ca. 3000 Bücher) wie die meisten anderen eBookReader (2 GB) und zusätzlich einen Slot für MicroSD Speicherkarten bis zu 32 GB.

Ich habe eine 16 GB Class10 Micro SD Karte eingesteckt. Der Zugriff darauf ist recht flott, wenn ich ihn diesbezüglich einmal mit meinem deutlich langsameren Pocketbook 903 Pro vergleichen darf, der ebenfalls eine Class10 Micro SD Karte eingesteckt hat, dessen Audio Funktionen dem Kobo Aura allerdings komplett fehlen und dessen 9 Zoll Display natürlich deutlich größer aber leider auch etwas schlechter lesbar ist.

Da macht sich beim Laden der Bücher aus dem Speicher wohl der schnelle 1GHz Prozessor bemerkbar; mehr übrigens als beim Umblättern von Seiten, was zügig erfolgt aber nicht herausragend schnell gegenüber anderen Readern.

Es gibt 11 eingebaute saubere, gut lesbare Schriften, alle zudem nach Wunsch mit Vorschau an den eigenen Bedarf/Geschmack anpassbar. Ich bin mit dem Schriftbild sehr zufrieden.
Der kapazitive Touchscreen reagiert recht gut auf die Fingereingaben, kann aber gelegentlich verzögert reagieren (selten bei meinem Reader), wie mein Vorrezensent schon schrieb. Weil kein Rahmen am Gerät vorhanden ist, kann man gleich vom Rand aus ohne Unterbrechung mit dem Finger wischen, um z.B. die Seiten umzublättern.

Sehr praktisch und derzeit noch einzigartig (wenn ich richtig informiert bin) ist es auch, die Helligkeit der Beleuchtung durch "Zweifinger Wischen" Gestensteuerung, ohne Umweg über ein Menü regulieren zu können. Die sehr gleichmäßige Beleuchtung ist für mich übrigens bereits bei 7% für das Lesen bei Dunkelheit ausreichend. Störende Lichthöfe oder Schatten sind in erwähnbarem Umfang auch auf meinem Exemplar nicht zu sehen. Wenn die gesamte Serie so beleuchtet ist, wird es wohl kaum Beschwerden dazu geben. Ich kann man auch zur Beleuchtung nur postiv meinem Vorredner anschließen.

Die Bedienung ist insgesamt recht intuitiv, wenn man sich in kürzester Zeit ein wenig damit vertraut gemacht hat. Ausprobieren führt meist zum Erfolg. Ich habe jedenfalls kein Handbuch lesen müssen. Einfach mal mit dem Finger in die Mitte des Bildschirms tippen und dann das Menü erkunden.

Der Akku hält recht lange, wenn man nicht dauernd das WLAN eingeschaltet lässt, welches ich sowieso gar nicht erst eingerichtet habe. (Bei meinem Pocketbook 903 Pro hält der Akku länger, dafür lädt er dort aber nicht so schnell wieder auf wie beim Kobo.) Ob man mit einer Akkuladung wirklich die versprochenen zwei Monate Betrieb mit Beleuchtung bei 30 Minuten täglichem Lesen erreicht, habe ich noch nicht testen können und werde ich wohl auch nicht. Bin mir aber sicher, dass man im Gegensatz zu Tablets bzgl. Ladezyklen beim Kobo Aura nicht mit Stundenzeiträumen, sondern mit Wochen/Monaten rechnen kann.

Da ich viele ungelesene kostenlose (z.B. Projekt Gutenberg) Bücher besitze, habe ich mich noch nicht allzu sehr mit dem Kobo Shop beschäftigt. Ein Versuch mit einer kostenlosen Leseprobe aus dem Kobo Shop verlief aber sehr zufriedenstellend.
Zur Ersteinrichtung muss der Reader bei Kobo angemeldet werden, was aber problemlos mittels der Kobo Software gelingt, über die man auch Zugriff auf den Shop bekommt. Die Kobo Software spielt einem bei der Anmeldung die aktuelle Firmware auf das Gerät. Man wird dabei nicht etwa gezwungen, eine Kontoverbindung anzugeben. Das wird höchstens nötig, wenn man kostenpflichtige Bücher bestellt.

Etwas störend für mich, sofern ich keine Lösung dafür finde oder eine per Firmwareupdate erfolgt:
Manche Funktionen werden nicht generell für alle Bücher garantiert, sondern für die aus dem Kobo Shop.
Z.B. könnte eines der vielen kostenlos verfügbaren einsprachigen und zweisprachigen Wörterbücher in einem kostenlosen Buch oder einer PDF Datei unvollständig bis gar nicht funktionieren.
Das ist tatsächlich derzeit bei mir der Fall, da ich gerade "Charles Dickens - A Child's History of England" auf Englisch lese. Schlage ich dort ein Wort nach, bekomme ich immer zuerst das deutsche einsprachige Wörterbuch angezeigt, muss dann das deutsch-englische manuell auswählen.
Gehe ich dabei womglich obendrein noch in das Menü/die Suche des Wörterbuches und verlasse dieses wieder, ist anschließend ein Teil des Bildschirms leer und füllt sich auch beim Umblättern nicht wieder mit Textzeilen. Abhilfe schafft nur, per Tippen auf das Home Icon in den Startbildschirm zu wechseln und von dort zurück ins Buch. Dergleichen gab' es bei der Kobo Leseprobe nicht, ist also evtl. in der Struktur meines kostenlosen Buches (epub) begründet.
Vielleicht bin ich aber auch selbst an diesem Fehler Schuld, mache etwas falsch oder muss nur das eBook passend zum Reader neu formatieren.
Beheben ließe sich das Problem notfalls vermutlich, indem man jeweils die Standardsprache des Readers auf die des gerade gelesenen Buches einstellte. Danach sollte automatisch das entsprechende Wörterbuch gewählt werden. Kann aber nicht im Sinne des Erfinders sein.

Kostenlose eBooks lassen sich, wie vom Vorrezensenten schon erwähnt, ansonsten ganz normal mit der Software "Calibre" auf den Kobo Aura und auf eine eingesteckte SD Karte übertragen und natürlich auch wieder löschen. Kopiergeschützte Bücher kann man mit Hilfe von "Adobe Digital Editions" natürlich auch außerhalb des Kobo Shops bei anderen Händlern kaufen.

Hinweis zur MicroSD Speicherkarte: Mein Kobo Aura mochte es nicht, als ich die MicroSD Speicherkarte (in komplett ausgeschaltetem Zustand) aus dem Gerät nahm und anschließend den Reader einschaltete. Da fuhr das Betriebssystem nicht mehr bis zur Startseite hoch. Es half dann nur, die Karte wieder einzustecken und den Resetknopf zu drücken.
Die Speicherkarte sollte man also besser immer in der Kobo Software ordnungsgemäß auswerfen lassen. Vermutlich geht das auch über die Schaltfläche in der Software Calibre (nicht ausprobiert).

Der o.g. Mangel mit dem Wörterbuch bei kostenlosen eBooks, lässt mich eigentlich nur 4,5 Sterne, evtl. 4 Sterne gerechtfertigt erscheinen. Ich gebe dennoch fünf Sterne, weil der Reader zusätzlich zu schickem Styling bei kleinen Ausmaßen im Manteltaschenformat einen hohen Lesekomfort und eine einfache Fingersteuerung bietet. Überall schnell zur Hand, ob zu Hause oder unterwegs.

Zudem war ich mit dem kostenlosen telefonischen Support der Kobo Hotline sehr zufrieden, als ich diesen wegen einer zu stornierenden Bestellung anrief. Die Mitarbeiter waren freundlich und halfen schnell.

Nachtrag (03.12.2013):
1.) Gestern habe ich meinen Kobo Aura über die Kobo Desktop Software mit dem Kobo Shop verbunden. Es gab sowohl ein Update für die Desktop Software, als auch ein Firmware Update (Laut Einstellungen/Geräteinformation: Softwareversion 2.10.0).
Gefühlt läuft der Kobo Aura jetzt noch etwas schneller und präziser. Zudem friert er nicht mehr ein, wenn man die MicroSD Karte entfernt. Die lässt sich sogar ohne Absturz im laufenden Betrieb entnehmen, wenn man ein Buch aus dem Hauptspeicher und nicht von der Karte liest (einmaliger Test - selbstverständlich normalerweise nicht zu empfehlen). Zuvor musste man den Reset Knopf bemühen, um das Gerät ohne eingelegte MicroSD Karte starten zu können. Soll heißen: stabilerer Betrieb.

2.) Mein weiter oben in dieser Rezension erwähntes Wörterbuch/Sprachen -problem habe ich lösen können. Mein Fehler!
Wenn man in Calibre kostenlose Bücher verwaltet (z.B. Downloads von Gutenberg.org), sollte man in den Metadaten der Bücher explizit die richtige Sprache zum Buch definieren. Gibt es dort keinen Eintrag zur Sprache, behandelt der Kobo Aura dieses Buch so, als sei es in der Standardsprache geschrieben, die man in den Geräteinstellungen global festgelegt hat. Bei mir ist das Deutsch. Für jedes sprachlich nicht definierte Buch öffnet mein Kobo Aura also immer das deutsche Wörterbuch.

Nachdem ich aber in Calibre für alle meine nicht deutschsprachigen Bücher die korrekte Sprache definiert habe, öffnet der Kobo Aura jetzt auch das sprachlich jeweils passende Wörterbuch.

Insgesamt bin ich jetzt noch zufriedener mit dem Gerät.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 6, 2013 12:51 PM CET


SMSL Amplifier SApII schwarz High Power TPA6120A2 Kopfhörer Stereo HI FI Auto Amp
SMSL Amplifier SApII schwarz High Power TPA6120A2 Kopfhörer Stereo HI FI Auto Amp
Wird angeboten von SMARTSTAREU
Preis: EUR 99,99

5.0 von 5 Sternen Leistung satt, wertiges Äußeres, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Betreibe den SMSL Amplifier SApII schwarz High Power TPA6120A2 Kopfhörer Stereo HI FI Auto Amp zusammen mit einem Beyerdynamic DT880 2005 Edition 250 Ohm Kopfhörer.
Gekauft habe ich den SMSL SApII Kopfhörerverstärker vorwiegend, weil er zwei Audioeingänge bietet, 3,5 Stereo Klinke und Stereo Audio Cinch zwischen denen man per Kippschalter umschalten kann. Dadurch habe ich mehr Auswahl bei meinen Zuspielquellen.

Meine private Verwendung ---
Anschluss 1 - 3,5 mm Klinkeneingang - Belegung:
Mittels 3,5 auf 3,5 Klinkenkabel angeschlossen ist hier mein Philips 21:9 TV, an dem vier HDMI Zuspielgeräte (2 Dreamboxen, PS3, Philips BDP7700) hängen. Dessen TV Kopfhörerausgang ist per Fernbedienung regelbar, deshalb diese gewählte Anschlussart.
Anschluss 2 - Stereo Audio Cinch - Belegung:
Angeschlossen ist hier mein alter Sony Minidiscplayer/-recorder, an dem wiederum mein alter Sony CD Wechsler per SPDIF angeschlossen ist. Stellt man den Minidiscrecorder auf Aufnahmepause, wird das SPDIF Signal des CD Players digital, verlustfrei durchgeschleift. So kann ich wahlweise CDs oder Minidiscs über den Cinch Eingang des SMSL Kopfhörerverstärkers hören.

Rein subjektive Angaben:
Zuerst zum Klang, weil ich hier nur subjektive Aussagen machen kann:
Der Verstärker arbeitet sehr neutral, verfälscht also das exzellente Klangbild meines Beyerdynic DT880 meines erachtens in keinster Weise, gibt allem aber einfach mehr Druck.
Ich habe mich inzwischen in zwei sehr langen Nächten durch diverse Aufnahmen durchgehört: TV Livekonzerte von Dreambox (ESC 2013, Marla Glenn live, Wacken Live Deep Purple / Anthrax, etc.), des weiteren einige gemischte eigene Pop, Rock, Soul, Reggae Radioaufnahmen auf Minidiscs und zusätzlich zum Schluss noch diverse CDs (Chris Rea - Watersign, Janet Jackson - The Velvet Rope, Paul Simon - Graceland, + diverse rein digitale, bzw. von Vinyl digitalisierte Klassikaufnahmen - Tschaikowsky, Wagner, Schubert, Saint Saens, etc.).
Soll nur heißen, dass ich ein breites Spektrum abgedeckt habe.

Alle Feinheiten, die der Beyerdynamic DT880 von Hause aus bietet, blieben bei Stärkung des Signals immer erhalten. Nichts rauschte, zischte, dröhnte oder brummte. Heraus kam ein sauberer, detailreicher Sound.
Wie gesagt, alles subjektiv - ich bin kein Profi auf diesem Gebiet, aber jemand der detailreichen, ausgewogenen Klang zu schätzen weiß.

Habe ich mich früher immer wieder dabei ertappt, dass ich während längerer Hörsitzungen mit anderen (z.T. aktiv verstärkten Funk-) Kopfhörern, regelmäßig die Lautstärke noch oben verstellte, beobachtete ich jetzt mit meinem neuen SMSL Verstärker + Beyerdynamic DT880 eher den gegenteiligen Effekt. Ich habe immer wieder ein wenig die Lautstärke gesenkt, weil mit Verstärker doch wesentlich mehr "Saft" aus den Hörern kommt. Genau gesagt ist die Leistung so stark, dass ich mich zum Schutz meiner Ohren nicht getraut habe, den Laustärkeregler am Gehäuse bis zum Anschlag aufzudrehen.

Wer also seinen zu schwach aufspielenden Kopfhörer neutral verstärken möchte, ohne einzelne Frequenzbereiche übermäßig zu betonen, sollte mit diesem feinen, kleinen Gerät meiner subjektiven Meinung nach zufrieden sein.

-------

Überwiegend objektive Angaben:

Lieferzeit / Verpackung:
Die Lieferzeit betrug in meinem Fall 10 Tage, hätte aber auch noch länger dauern können. Die Ware kam direkt aus China (Verkäufer war SMARTSTAREU). Per Paketverfolgung konnte man deren Verbleib über die Webseite "sendfromchina.com" verfolgen. Die meisten Tage vergingen in China. Der letzte Schritt erfolgte per Luftfracht und die Lieferung dann mit DHL.
Die Verpackung war sehr gut (Luftpolsterumschlag, darin mit zusätzlichem Schaumstoffvlies umwickelt, der eigentliche stabile Warenkarton, der innen mit passgenauen Schaumelementen Gerät und Netzteil schützte).

Wertigkeit:
Sauber verarbeitetes Gehäuse (Ohne angeschlossene Kabel, grob mit Maßband gemessen, ca. H 3cm, B 7cm, T 11 cm - mit Schaltern/Regler vorne ca. T 12,5 cm), exakt wie auf den Fotos bei Amazon. Nichts wackelt, nichts ist scharfkantig, alle Anschlüsse sind sauber eingebaut.

Zwei Kippschalter, einen 6,3 mm Kopfhöreranschluss und einen Drehregler findet man auf der vorderen Gehäuseblende - alles angenehm gerade leichtgängig genug, dass man nicht versehentlich rasch etwas verstellen könnte.
Das Gerät hat einen Ein-/Ausschalter der den Stromverbrauch des externen Netzteil(*) vermutlich aber nicht zu komplett 100% abstellen dürfte, so dass ich das Netztteil lieber in einer Funksteckdose betreibe. Habe den verbliebenen Stromverbrauch des Netzteils(*) bei abgeschaltetem Gerät aber nicht gemessen, so dass diese meine Stromsparmaßnahme auch unnötig sein könnte.
(* Netzteil: 24 V/0,5 A/ für 110V-240V, 50/60Hz - Niedervoltzuleitung ca 1,5 Meter lang mit Ferritkern - Flache gelochte Stiftstecker + Aufsteck-EU-Rundstiftadapter - Flaches, schmales, nicht gewinkeltes "Hochkant" Gehäuse, das andere Steckdosen nicht verdeckt. Ca. 4cm breit, 2,5 cm tief, 10 - 11 cm inklusive Anschlusskabel hoch aus der Steckdose ragend - ideal für z.B. Fußbodensteckdosenleisten mit freiem Raum nach oben, schlecht für schmale Spalten hinter Wandschränken).

Ist der Verstärker über den linken Kippschalter am Gehäuse eingeschaltet, erkennt man dieses an der dezenten, nicht störenden, blauen LED Beleuchtung des Lautsärkereglers. Welchen Audioeingang man gewählt hat, muss man ohne eine dafür eigene Anzeige anhand der Stellung des Kippschalters ermitteln (Bei meinem Gerät: Oben = 3,5 Klinke, Unten = Cinch).
Vier schwarze Gummifüßchen befinden sich auf der Gehäuseunterseite und erhöhen die Rutschfestigkeit. In wieweit diese auch Oberflächen von Möbeln schützen, bzw, angreifen, vermag ich jetzt nicht zu beurteilen, da sie bei mir erst seit kurzem auf einer Glasplatte stehen.

Im Karton eine Garantiekarte, keine Bedienungsanleitung und keine Rechnung/Quittung.

Das Gerät, das ich mit schwarzer Blende erwarb und daher hier rezensiere, ist auch mit silberner, bzw. goldener Blende über Amazon erhältlich.
Ich bin zufrieden mit dem SMSL SApII Kopfhörerverstärker und würde ihn wieder kaufen. Mal sehen, wie lange das Gerät treu seinen Dienst verrichtet.


RaidSonic IcyBox IB-372STU3-B Festplattengehäuse (8,9 cm (3,5 Zoll), SATA, USB 3.0)
RaidSonic IcyBox IB-372STU3-B Festplattengehäuse (8,9 cm (3,5 Zoll), SATA, USB 3.0)

2.0 von 5 Sternen Kompatibilität beschränkt und deutlich hörbar, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Die meisten Windows User werden nicht viel zu meckern haben. Der Festplatteneinbau ist einfach und die Qualität ist trotz Kunststoff ebenfalls akzeptabel. Dennoch kann ich das Gehäuse nicht mit fünf Sternen bewerten.

Habe zwei dieser Gehäuse.
Eines wird benutzt für Win8 PC Backups / Eines war vorgesehen für externe NAS Backups via USB 3.0 Anschluss.
Jetzt musste ich leider feststellen, dass die Kompatibiltät eingeschränkt ist. Hätte wohl besser die Produktbeschreibung etwas genauer lesen sollen!

Um richtig zu stellen, was ich in einer Rezension gelesen habe:
Eine 3TB Festplatte WIRD in der IcyBox erkannt. Die Festplattengröße scheint kein Problem zu sein. Habe selbst eine 3TB WD RED in das IcyBox Gehäuse eingebaut, dann die HDD unter Win8 initialisiert und von MBR auf GPT umgestellt, damit die volle Kapazität in einer Partition verfügbar wurde. Laufwerksbuchstaben + Volumenamen vergeben - unter Windows 8 macht das keine Probleme. Die PLatte ist normal benutzbar.

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Das Problem ist vermutlich eher die mangelnde Linux/USB3.0 Kompatibilität der RaidSonic IcyBox IB-372STU3-B Festplattengehäuse (8,9 cm (3,5 Zoll), SATA, USB 3.0.
In der Produktbeschreibung (unter Details) steht geschrieben (Zitat mit Copy & Paste)

"Unterstützt:
USB 2.0: Windows 98/ME/2000/XP/Vista/7, MAC OS >9.1
USB 3.0: Windows XP/Vista/7"

Offenbar ist das fast wörtlich zu nehmen.
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Windows 8 kommt zum Glück laut meinem positiven Test noch zur obigen Kompatibilitätsliste hinzu.

Zumindest eine getestete Linux Ausnahme fand ich (vermutlich) auch. Meine Acronis Notfall CD (auf Linux Basis, wenn ich mich nicht täusche) funktionierte zumindest lesend, konnte also das eingebaute Laufwerk erkennen.
(Demnach würden sich IcyBox Gehäuse + HDD zum Wiederherstellen von Windows aus einem gespeicherten Acronis Festplattenimage eignen. Getestet habe ich den Festplattenzugriff aber nur mit meiner 1TB IcyBox PC Festplatte, da meine neue WD 3TB Festplatte noch keine Daten enthielt.)
Wenn dieser Zugriff mit meiner Acronis CD nicht funktioniert hätte, besäße ich jetzt gleich zwei für ihren geplanten Einsatzzweck ungeeignete IcyBox Festplattengehäuse. Zum Glück kann ich aber IcyBox1 unter Windows benutzen.

Was mit meiner IcyBox2 im Test nicht funktionierte:
Stöpselt man die IcyBox mit einer 3TB HDD an ein Synology NAS (auf Linux Basis), wird der AS2105 Controller der IcyBox zwar erkannt (angezeigt in den Systeminformationen des NAS), aber die enthaltene Festplatte erscheint nicht unter "Externe Geräte", ist also nicht benutzbar.
Den Test habe ich nicht mit einer kleineren Festplatte wiederholt - vielleicht wäre es ja mit einer 2 TB HDD gegangen? Zumindest ging es nicht mit 3 TB HDD, weder mit MBR-, noch mit GPT- Partition.

Daran war NICHT die Festplatte schuld, wie ich inzwischen weiß.
Dieselbe Festplatte wird in einem halb so teuren Gehäuse ohne Lüfter (3,5" USB 3.0 (Super Speed) Aluminium HDD Festplatten-Gehäuse für SATA I / II / III | Optik Alu gebürtstet | kompatibel zu USB 2.0 | extern | schwarz ), aber MIT offizieller Linux Kompatibiltät problemlos am NAS erkannt. Habe gestern den Gehäusetausch erfolgreich vorgenommen und werde die jetzt erst einmal für mich nutzlose IcyBox wohl nur noch als Ersatzbox für unbestimmte Zwecke lagern (mit Windows PC oder vielleicht taugt sie ja auch für Smart TV Aufnahmen, was ich noch testen muss).

Dass wirklich Linux der Knackpunkt ist, lässt sich auch mithilfe einer Knoppix CD (Linux) testen.
Knoppix bootet ohne manuellen Eingriff gar nicht erst zu Ende, wenn beim Start das IcyBox Gehäuse am PC angeschlossen und eingeschaltet ist. Läuft Knoppix dann, kann GParted keine Laufwerke anzeigen und auch im Dateimanager kann man selbstverständlich nicht arbeiten.

Insgesamt ein enttäuschendes Gerät, das ich nicht noch einmal kaufen würde.
Nur zu empfehlen, wenn man dringend unter Windows ein Festplattengehäuse mit Lüfter braucht oder aus Geschmacksgründen ein Gerät mit blauen Lichtspielen fürs Auge möchte.
Der Lüfter ist übrigens nervend laut, egal wo man ihn hinstellt (Schreibtisch, Fußboden, etc.). Übertönt problemlos meinen PC und kann lautstärkemäßig vermutlich mit so mancher heiß gelaufenen Grafikkarte konkurrieren.


SYNOLOGY DS713+ 2-Bay NAS-Gehaeuse 2,13 GHz DualCo
SYNOLOGY DS713+ 2-Bay NAS-Gehaeuse 2,13 GHz DualCo
Preis: EUR 427,95

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, schwarz und schnell, 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Synology NAS gefallen mir, schon allein wegen der einfachen Bedienbarkeit über eine Windows/Linux ähnliche Oberfläche.
Den Zugriff auf die NAS Bedienoberfläche erhält man per Internetbrowser (z.B. Firefox, Internet Explorer, Chrome, etc.) - vergleichbar mit dem Zugriff auf die Bedienoberfläche eines Routers, wie z.B. einer Fritz!Box.

Einfache Bedienbarkeit bedeutet aber nicht etwa, Anstöpseln und dann läuft alles von alleine.
Manche Rezensionen zu anderen Synology NAS Modellen haben mich das vor meinem Kauf glauben lassen und dann war es bei diesem, meinem ersten NAS, doch ein wenig komplizierter, aber lösbar.
Vielleicht habe ich mir aber alles auch unnötig schwer gemacht, weil ich die vorinstallierten Funktionen "EZ-Internet" und Router Konfiguration" nicht benutzt habe. Manche Aufgaben habe ich lieber in meinem Router (Fritz!Box 7390) selbst manuell erledigt, statt diese von der NAS Software ausführen zu lassen (z.B. Portfreigaben, DynDNS, etc.).
Wieviel Arbeit man in die Konfiguration des NAS stecken muss, hängt allerdings ohnehin von dessen Verwndungszweck ab.

Nach dem Auspacken des Gerätes war ich zuerst einmal von der bescheidenen Größe des Gerätes überrascht: Könnte ein kompakter Zwei-Scheiben Toaster sein.

Auf jeden Fall baut man zuerst einmal eine oder zwei Festplatten ein, bevor man daran denkt, das Gerät einzuschalten. Das kann man selbst ohne Anleitung kaum falsch machen.
Man verbindet anschließend das Netzwerkkabel z.B. mit einem GBit-LAN Port des heimischen Routers. Netzteil anschließen und Gerät einschalten.
Dann installiert man die "Synolgy Assistent" Software auf einem PC/MAC und lässt von dort aus zuerst einmal die Festplatten im NAS formatieren, usw..

Bei mir sind zwei WD RED 3TB Platten eingebaut, die im Synology eigenen Raid Verbund laufen. Beide Festplatten ergeben zusammen einen schnellen, sicheren 3 TB Raid Speicher, bei dem jede der Festplatten die gleichen Daten enthält (gespiegelt ist). Also 2 x 3 TB ergeben 3TB. Bei Ausfall einer der beiden Festplatten, kann man die defekte Platte gegen eine neue austauschen, die dann automatisch mit einer exakten Spiegelung der intakten Festplatte versehen wird.
Wer will, kann natürlich auch Raid 0 verwenden, um die volle Festplattenkapazität auszuschöpfen. 2 x 3 TB ergäben dann 6 TB.
Bei Raid 0 hat man dann aber keine permanent aktuelle Sicherheitskopie der Daten. (Alternativ/Zusätzlich kann man aber externe USB 3.0 Festplatten anstöpseln und darauf Backups anfertigen lassen.)
Natürlich kann man auch die neuesten 4 TB Platten einbauen, die mir derzeit aber für einen NAS Betrieb noch nicht ausfallsicher genug erscheinen.

Alle möglichen Funktionen des NAS zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen; man kann nämlich online über die NAS Bedienoberfläche massenhaft kostenlose Synology Software für jeden erdenklichen Zweck laden und installieren lassen.
Ich selbst habe mich bisher aber nur bei drei Paketen bedient: Antivirus, Medienserver und Time Backup.

Der Anwendungsbereich meiner Synology DS713+ ist sehr begrenzt.
Ich will vornehmlich nur mit meinen Dreamboxen TV-Sendungen auf das NAS aufnehmen und von dort abspielen. Gelegentlich/eher selten will ich auch die Möglichkeit haben, von unterwegs per PC auf einen Datenordner in meinem NAS zuzugreifen. (Daher das oben erwähnte "Antivirus")
Vermutlich würde auch eines der kleineren Synology Modelle diese Aufgaben befriedigend erledigen.

Das Zusammenspiel mit der Dreambox lässt sich relativ einfach verwirklichen. Dazu gibt es ein Anleitungsvideo bei Youtube (Dream Screencast Folge 28), womit man das Vorgehen als Anfänger leicht nachvollziehen kann.

Wenn man dann schon mal die TV-Aufnahmen auf dem NAS hat, ist es natürlich schön, wenn man diese nicht nur mit der Dreambox wiedergeben kann, sondern auch mit anderen netzwerkfähigen Geräten, wie z.B. einem Smart TV oder einem Medienplayer. Auch das geht problemlos z.B. mit meinem LG Smart TV und meinem Philips Smart TV, seit ich die "Medienserver" Software auf dem NAS installiert habe.

Für den Zugriff auf Daten von unterwegs benötigen die meisten NAS-Besitzer eine DynDNS Adresse, die man sich kostenlos besorgen kann. Wer von seinem Internet Provider eine feste IP-Adresse erhält, kommt auch ohne DynDNS aus.
Für den NAS Zugriff von außerhalb des Heimnetzes (über Internet) muss man sich zusätzlich mit dem Thema "Portfreigaben" beschäftigen. Je nachdem, was man zum Zugriff freigeben möchte, muss man unterschiedliche Ports freigeben. Dabei kann man sich vom Tool "EZ-Internet" helfen lassen.
Ich selbst habe aber nur die Ports (https 5001 und sftp 22) in meinem Router manuell für das NAS frei gegeben.

Dazu der Hinweis: Wer Ports frei gibt, egal ob im Router oder im NAS, der sollte im NAS in der Systemsteuerung unbedingt die "Automatische Blockierung" einschalten, da es nur kurze Zeit dauern wird, bis die ersten unerwünschten "Gäste" versuchen werden, über die frei gegebenen Ports ins System einzudringen!

Für alle mit z.B. einer DSL 16000 Flatrate sei zudem noch gesagt, dass der Fernzugriff auf das NAS erheblich langsamer ablaufen wird als im Heimnetz. Warum?
Bei DSL 16000 hat man normal einen Upload, der DSL 1000 entspricht. Schneller als die eigene maximale Uploadgeschwindigkeit der Internetleitung ist, kann das NAS nun mal nicht liefern. Das sieht bei VDSL50 mit 6000er Upload natürlich schon besser aus.
Zudem muss man bedenken, dass man noch die 1000er/6000er Bandbreite per Zugriffsrechten im NAS herunter drosseln muss, wenn gleichzeitig zum Fernzugriff auch der heimische PC noch ins Internet gehen können soll (z.B. Vater Datenzugriff aufs NAS von unterwegs und Mutter daheim will im Internet surfen).
Das NAS als eigene "Cloud" taugt also nur dann, wenn einem die eigene DSL Bandbbreite reicht.

Obige Anmerkungen sollten verdeutlichen: NAS anstöpseln und fertig, wie manche Rezensenten vermuten lassen, ist nicht! Man muss schon etwas lesen und einige Einstellungen erlernen.
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Wieso schrieb ich "schnell" im Titel der Rezension?

Weil das NAS zum Einen nichts für langsame DSL Bandbreiten kann.
"Schnell" schrieb ich unter Anderem auch speziell für dieses Modell "Synology DS 713+", das unter den zwei-HDD-Schacht-Modellen, wohl derzeit das Leistungsfähigste sein dürfte.
Mal eben von einer PC Festplatte über den GBit LAN Anschluss mit durchschnittlich 80 MB/s Daten via Fritz!Box Router auf die NAS Festplatten zu schaufeln (mein beobachteter Spitzenwert bisher war 112 MB/s), ist schon wirklich Spitze, wenn man das zuvor per FTP mit 12 MB/s erledigt hat. Da ist selbst eine mehrere Gigabyte große Dreambox Full HD Aufnahme, die man am PC bearbeitet/geschnitten hat, ratzfatz zurück aufs NAS kopiert.
Die genannte Übertragungsrate wäre bei Bündelung beider vorhandener GBit LAN Anschlüsse des NAS sogar noch steigerbar. Dazu fehlt mir aber die passende Hardware - nur LAN1 ist am Router angeschlossen.

"Schnell" schrieb ich auch, weil es keine Engpässe beim Streamen über das Heimnetzwerk gibt. Da ruckelt nichts bei der Wiedergabe technisch anspruchsvoller Videos.

Für das Synology713+ habe ich mich neben dem Aspekt der Schnelligkeit noch aus einem weiteren Grund entschieden. Ich wollte ein schnelles NAS, wusste aber nicht, wie hoch mein Speicherbedarf sein würde. Für dieses NAS gibt es ein Erweiterungsdock, das man mit 5 weiteren Festplatten bestücken kann. Das sollte reichen ;-)
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