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Rezensionen verfasst von
Ein Schelm
(TOP 1000 REZENSENT)   

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The Agency of Anomalies: Das Lazarett des Todes
The Agency of Anomalies: Das Lazarett des Todes
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Mehr Adventure als Wimmelbild, 31. August 2015
In einem alten Militärkrankenhaus wurden Menschenversuche durchgeführt, um Super-Soldaten zu erschaffen. Da man sich hierbei nicht auf ein Serum, sondern auf paranormale Kräfte verlassen hat, kam dabei nicht Captain America heraus, sondern ein Haufen Geistesgestörter mit Superkräften. Die sollte man besser nicht frei herumlaufen lassen...

'Das Lazarett des Todes' ist ein Wimmelbild-Adventure, daher ist es wenig überraschend, dass man hier auf ein Point'n'Click-Adventure stößt, dass mit Denkaufgaben und Wimmelbildern angereichert wurde.

Hauptteil des Spiels ist das Adventure, dessen Rätsel zwar nicht besonders originell sind, aber immer logisch bleiben und so einfach zu lösen sind, was auch daran liegt, dass der Protagonist Hinweise gibt. Ungewöhnlich ist die Hilfefunktion, die zwar anzeigt, welchen Gegenstand man braucht, um ein Rätsel zu lösen, aber nicht, wo man besagten Gegenstand findet. Wer festhängt, kann hier nicht sagen, ob er etwas übersehen hat oder ob das gesuchte Objekt noch nicht verfügbar ist. Das Spielareal ist zudem sehr übersichtlich, so dass man sich immer merken kann, wo man noch etwas zu erledigen hat. Da stört es auch nicht, dass es keine Karte gibt und damit auch keine Schnellreisefunktion. Das genreübliche Tagebuch, in dem alle wichtigen Erkenntnisse notiert werden, ist dagegen enthalten.

Wimmelbilder kommen für ein Wimmelbild-Adventure relativ wenig vor. Es gibt zwei Typen: den Standard, in dem man Gegenstände von einer Liste sucht und dabei kleinere Rätsel löst. Nach der Suche gilt es dann noch, das eigentliche Objekt der Begierde zu finden. Im zweiten Typ muss man Gegenstände sinnvoll im Bild platzieren. Falls man nicht weiter weiß, hilft die wiederaufladbare Tippfunktion. Besonders schwierig sind die Wimmelbilder nicht, die meisten Gegenstände liegen gut sichtbar herum oder lassen sich zumindest mit minimaler Konzentration finden; nur ab und zu stößt man auf Objekte, die besser getarnt sind. Vereinzelt hätte man sich auch eine bessere Grafik gewünscht oder weniger pixelgenaues Klicken. Die Wimmelbild-Szenen wiederholen sich, aber nur in Räumen, in die man ohnehin noch einmal muss oder auf die man einen Hinweis bekommt.

Auch Denkspiele kommen verhältnismäßig wenig vor, und die vorkommen, sind weder besonders originell (Melodie nachspielen, Rohre verlegen) noch besonders schwierig. Wer keine Lust auf diese Rätsel hat, kann sie nach kurzer Wartezeit überspringen.

Die Geschichte ist Standardkost für Wimmelbild-Adventure (Beseitige den Spuk im verfallenen Gebäude), bietet aber durch die ungewöhnlichen Antagonisten etwas Abwechslung und ist ordentlich erzählt. Leider hat man schon nach knapp drei Stunden den Abspann gesehen.

'Das Lazarett des Todes' ist ein archetypisches Wimmelbild-Adventure, das sich vor allem an Einsteiger in das Genre richtet. Da das Spiel zwar nicht sonderlich originell ist, aber auch nur wenig falsch macht, werden auch erfahrenere Spieler Spaß haben, wenn es sie nicht stört, dass sie das meiste schon einmal an anderer Stelle gesehen haben.


Teenage Mutant Ninja Turtles Squirrelanoid Action Figure
Teenage Mutant Ninja Turtles Squirrelanoid Action Figure
Wird angeboten von Gameline GmbH
Preis: EUR 14,99

2.0 von 5 Sternen Dürre Nussmaus, 30. August 2015
Der Squirrelanoid ist eine Figur aus der aktuellen computeranimierten Serie 'Teenage Mutant Ninja Turtles', die man derzeit auf Nickelodeon sehen kann. Bei ihm handelt es sich um ein mutiertes Eichhörnchen, das durch die Mutation riesig und extrem aggressiv geworden ist. Da er und seine Artgenossen die Körper von anderen Lebewesen brauchen, um sich zu vermehren, geraten sie mit den Turtles aneinander.

Farblich ist die Riesennussmaus nicht besonders originell gestaltet, was aber der Vorlage geschuldet ist: Eichhörnchen sind in der Regel eichhörnchenfarben. Nicht besonders durchdacht sind die Kontrastelemente. Die bläulichen Zähne und Augen bemerkt man direkt, die rötlichen wie Vorderzahn und Fußkrallen unterscheiden sich zu wenig von der Grundfarbe, so dass sie nicht direkt auffallen und die Figur so eher langweilig wirkt.

Kopf, Arme, Hüfte, Schweif, Beine und Füße sind mit Gelenken ausgestattet und lassen sich um 360 Grad drehen, die Arme haben zusätzliche Scharniergelenke. Ellbogen- und Kniegelenke fehlen, was die Beweglichkeit erheblich einschränkt und vor allem Lose-Figuren-Sammler stören wird, da die Zahl an möglichen Posen dadurch erheblich reduziert wird. Die beweglichen Beine und die großen Füße sorgen zumindest dafür, dass man den Squirrelanoid trotz fehlender Kniegelenke stabil aufstellen kann. Zum Spielen ist das Rieseneichhörnchen weniger geeignet, die dünnen Arme und Beine sind in der Praxis schnell ausgekugelt.

Zubehör gibt es nicht, ein Mutagenkanister wäre hier wieder sehr passend gewesen. Als kleinen Trost hat die Figur ein Action-Feature und verfügt über die gleiche ausfahrbare und bewegliche Zunge wie ihr Serienvorbild, die sich mit einem kleinen Hebel am Hinterkopf bewegen lässt. Das ist zwar ein netter Gag, aber nichts, wofür man sich die Figur unbedingt kaufen müsste.

Für MOC-Sammler ist die Figur mit ihrem Braun-auf-braun-Körper zu langweilig. Lose-Figuren-Sammler stören sich an den fehlenden Knie- und Ellbogengelenken freuen sich aber über den stabilen Stand, und wer mit dem Squirrelanoid spielen möchte, musste ein bisschen vorsichtig sein. Ein Pflichtkauf ist die Mutanten-Nussmaus nicht, aber auch nicht völlig unbrauchbar.


Playmates Toys TURTLES Thriller Abb. Squirrelanoid
Playmates Toys TURTLES Thriller Abb. Squirrelanoid

2.0 von 5 Sternen Dürre Nussmaus, 30. August 2015
Der Squirrelanoid ist eine Figur aus der aktuellen computeranimierten Serie 'Teenage Mutant Ninja Turtles', die man derzeit auf Nickelodeon sehen kann. Bei ihm handelt es sich um ein mutiertes Eichhörnchen, das durch die Mutation riesig und extrem aggressiv geworden ist. Da er und seine Artgenossen die Körper von anderen Lebewesen brauchen, um sich zu vermehren, geraten sie mit den Turtles aneinander.

Farblich ist die Riesennussmaus nicht besonders originell gestaltet, was aber der Vorlage geschuldet ist: Eichhörnchen sind in der Regel eichhörnchenfarben. Nicht besonders durchdacht sind die Kontrastelemente. Die bläulichen Zähne und Augen bemerkt man direkt, die rötlichen wie Vorderzahn und Fußkrallen unterscheiden sich zu wenig von der Grundfarbe, so dass sie nicht direkt auffallen und die Figur so eher langweilig wirkt.

Kopf, Arme, Hüfte, Schweif, Beine und Füße sind mit Gelenken ausgestattet und lassen sich um 360 Grad drehen, die Arme haben zusätzliche Scharniergelenke. Ellbogen- und Kniegelenke fehlen, was die Beweglichkeit erheblich einschränkt und vor allem Lose-Figuren-Sammler stören wird, da die Zahl an möglichen Posen dadurch erheblich reduziert wird. Die beweglichen Beine und die großen Füße sorgen zumindest dafür, dass man den Squirrelanoid trotz fehlender Kniegelenke stabil aufstellen kann. Zum Spielen ist das Rieseneichhörnchen weniger geeignet, die dünnen Arme und Beine sind in der Praxis schnell ausgekugelt.

Zubehör gibt es nicht, ein Mutagenkanister wäre hier wieder sehr passend gewesen. Als kleinen Trost hat die Figur ein Action-Feature und verfügt über die gleiche ausfahrbare und bewegliche Zunge wie ihr Serienvorbild, die sich mit einem kleinen Hebel am Hinterkopf bewegen lässt. Das ist zwar ein netter Gag, aber nichts, wofür man sich die Figur unbedingt kaufen müsste.

Für MOC-Sammler ist die Figur mit ihrem Braun-auf-braun-Körper zu langweilig. Lose-Figuren-Sammler stören sich an den fehlenden Knie- und Ellbogengelenken freuen sich aber über den stabilen Stand, und wer mit dem Squirrelanoid spielen möchte, musste ein bisschen vorsichtig sein. Ein Pflichtkauf ist die Mutanten-Nussmaus nicht, aber auch nicht völlig unbrauchbar.


Teenage Mutant Ninja TURTLES - Squirrelanoid Figur
Teenage Mutant Ninja TURTLES - Squirrelanoid Figur
Wird angeboten von TV Tees
Preis: EUR 10,80

2.0 von 5 Sternen Dürre Nussmaus, 30. August 2015
Der Squirrelanoid ist eine Figur aus der aktuellen computeranimierten Serie 'Teenage Mutant Ninja Turtles', die man derzeit auf Nickelodeon sehen kann. Bei ihm handelt es sich um ein mutiertes Eichhörnchen, das durch die Mutation riesig und extrem aggressiv geworden ist. Da er und seine Artgenossen die Körper von anderen Lebewesen brauchen, um sich zu vermehren, geraten sie mit den Turtles aneinander.

Farblich ist die Riesennussmaus nicht besonders originell gestaltet, was aber der Vorlage geschuldet ist: Eichhörnchen sind in der Regel eichhörnchenfarben. Nicht besonders durchdacht sind die Kontrastelemente. Die bläulichen Zähne und Augen bemerkt man direkt, die rötlichen wie Vorderzahn und Fußkrallen unterscheiden sich zu wenig von der Grundfarbe, so dass sie nicht direkt auffallen und die Figur so eher langweilig wirkt.

Kopf, Arme, Hüfte, Schweif, Beine und Füße sind mit Gelenken ausgestattet und lassen sich um 360 Grad drehen, die Arme haben zusätzliche Scharniergelenke. Ellbogen- und Kniegelenke fehlen, was die Beweglichkeit erheblich einschränkt und vor allem Lose-Figuren-Sammler stören wird, da die Zahl an möglichen Posen dadurch erheblich reduziert wird. Die beweglichen Beine und die großen Füße sorgen zumindest dafür, dass man den Squirrelanoid trotz fehlender Kniegelenke stabil aufstellen kann. Zum Spielen ist das Rieseneichhörnchen weniger geeignet, die dünnen Arme und Beine sind in der Praxis schnell ausgekugelt.

Zubehör gibt es nicht, ein Mutagenkanister wäre hier wieder sehr passend gewesen. Als kleinen Trost hat die Figur ein Action-Feature und verfügt über die gleiche ausfahrbare und bewegliche Zunge wie ihr Serienvorbild, die sich mit einem kleinen Hebel am Hinterkopf bewegen lässt. Das ist zwar ein netter Gag, aber nichts, wofür man sich die Figur unbedingt kaufen müsste.

Für MOC-Sammler ist die Figur mit ihrem Braun-auf-braun-Körper zu langweilig. Lose-Figuren-Sammler stören sich an den fehlenden Knie- und Ellbogengelenken freuen sich aber über den stabilen Stand, und wer mit dem Squirrelanoid spielen möchte, musste ein bisschen vorsichtig sein. Ein Pflichtkauf ist die Mutanten-Nussmaus nicht, aber auch nicht völlig unbrauchbar.


Teenage Mutant Ninja Turtles Mutagen Man Action Figure
Teenage Mutant Ninja Turtles Mutagen Man Action Figure
Wird angeboten von Gameline GmbH
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen The artist formerly known as Pulverizer, 29. August 2015
Mutagen Man ist eine Figur aus der computeranimierten Serie 'Teenage Mutant Ninja Turtles', die man derzeit auf Nickelodeon sehen kann. Ursprünglich war er der Turtles-Fanboy Timothy, der als Möchtegern-Superheld 'Pulverizer' seinen Idolen nacheiferte. Kontakt mit dem Mutagen verwandelte ihn in einen Haufen Inneren, den Donatello in seiner Werkstatt aufbewahrt. Erneuter Mutagenkontakt ermöglicht es ihm, protoplasmische Arme und Beine auszubilden. Da sein Verstand bei seiner Mutation gelitten hat, stellt er in dieser Form einen gefährlichen Gegner für das grüne Ninja-Team dar.

Rein optisch ist Mutagen Man eine der interessantesten unter den Action-Figuren, obwohl die Farbgebung ziemlich simpel ist: graues Gefäß, grünes Glas und gelbe Extremitäten. Ein paar Kontrastelemente wie die silbernen Armreifen und das dunkelgraue Kommunikationssystem peppen die Figur auf. Die relativ einfache Farbgebung sorgt aber dafür, dass alle Farben an der richtigen Stelle sitzen und nicht in Nachbarflächen verlaufen.
Die Umsetzung der Figur ist etwas durchwachsen. Während man auf Details geachtet hat wie die Löcher in Mutagen Mans Handfläche und den Lautsprecher, mit dem er sich verständigen kann, ist Timothy selbst sehr undetailliert. In der Serie besteht er aus zahlreichen einzelnen Organen, bei der Figur wurden diese zusammengefasst, so dass er eher aussieht wie ein Sack mit Augen.

An der Gelenkfront sieht es mager aus. Hände, Arme und Beine lassen sich um 360 Grad drehen. An 'Schultern' und 'Oberschenkeln' finden sich zusätzlich Scharniergelenke. Diese ermöglichen zwar nur eine eingeschränkte Beweglichkeit, sorgen aber dafür, dass man die Figur in ein paar schönen Posen aufstellen kann. Durch die großen Füße ist Mutagen Man sehr standfest. Egal, wie man die Arme positioniert, man findet immer eine Fußstellung, die ihn bombensicher stehen lässt, was vor allem Lose-Figuren-Sammler freuen wird. Auch sonst ist er sehr stabil, Arme und Beine sind so robust, dass sie auch heftigeres Spiel überstehen. Den 'Körper' bekommt man ohnehin nur mit gezielter Gewalt kaputt.
Schade ist, dass Mutagen Man ohne Zubehör daherkommt. Er ist zwar nicht der Typ, der Ausrüstung benutzt, aber ein Mutagenkanister wäre hier sehr passend gewesen.

Mutagen Man ist so stabil, dass man mit ihm spielen kann, ohne Angst haben zu müssen, ihn durchzubrechen; ist so standfest, dass Lose-Figuren-Sammler keine Probleme mit ihm bekommen und optisch so originell, dass auch MOC-Sammler Freude an ihm haben. Wäre sein Innenleben detaillierter gestaltet und hätte er Zubehör dabei, hätte er die Höchstwertung verdient.


Bernd das Brot und die Unmöglichen
Bernd das Brot und die Unmöglichen
Preis: EUR 4,99

3.0 von 5 Sternen Mehr für Bernd-Fans als für Adventure-Spieler, 28. August 2015
Wenn ein Verbrechen geschieht, schlägt die Stunde der Unmöglichen: Dr. Bumblebee Bush, Sheep Majors und der Kastige Koloss lassen nichts unversucht, um einen Fall aufzuklären. Da sich hinter diesen Superhelden der nerdige Busch Briegel, das Stunt-Schaf Chili und das depressive Brot Bernd verbergen, kann man sich vorstellen, dass das zu Chaos führt. Diesmal bleibt den Unmöglichen nicht viel Zeit: Eine Yakk-Statue wurde aus dem Stadtpark gestohlen, und der Besuch einer ausländischen Delegation steht unmittelbar bevor...

'Bernd das Brot und die Unmöglichen' ist ein Point'n'Click-Adventure, das heißt, man löst Rätsel und schreitet in der Handlung voran, indem man Gegenstände sinnvoll miteinander kombiniert. Die Rätsel sind dabei extrem durchwachsen: Der Großteil der Denkaufgaben ist so einfach, dass die Lösung den Spieler regelrecht anspringt; ein Teil der Rätsel lässt sich nicht dadurch lösen, dass man nachdenkt, sondern nur, indem man durchprobiert (die Schauplätze sind klein genug dafür) und der leider kleinste Teil umfasst Aufgaben, auf die man nicht gleich kommt, aber die rückwirkend so plausibel sind, dass man sich fragt, warum nicht gleich die Lösung hatte.
Extrem störend wirkt sich aus, dass das Spiel sehr linear ist und eine strikte Aktionsreihenfolge vorgibt. Manche Aktionen müssen in einer ganz bestimmten Reihenfolge durchgeführt werden, obwohl es dafür keine logische Begründung gibt und eine andere Reihenfolge nichts am Ergebnis ändern wurde.
Als Hilfe kann man sich alle Interaktionspunkte anzeigen lassen. Diese Anzeige ist aber bestenfalls mäßig hilfreich: Sie zeigt häufig Interaktionspunkte an Stellen an, wo nichts ist, und zeigt manchmal Interaktionspunkte nicht an, die es gibt. Weitere Bugs sind fehlende Sprachausgaben an manchen Stellen und eingesammelte Objekte, die wieder auftauchen. Das hat zwar keine Einfluss auf das Spiel, wirkt aber so, als habe man keine Zeit oder keine Lust für eine vernünftige Kontrolle gehabt. Die zahlreichen Rechtschreibfehler in den Texten bestätigen diesen Eindruck.

Wesentlich besser gelungen ist die Charakterisierung der Figuren. Briegel macht selbst aus alltäglichen Handlungen eine Doktorarbeit, Chili benutzt ihren Kopf nicht um zu denken, sondern nur um damit durch die Wand zu gehen und Bernd ist so sarkastisch wie immer und möchte eigentlich nur seine Raufasertapete anstarren. Auch wenn nicht jeder Gag zündet, fühlt man sich dadurch wie in einer langen Fernsehepisode. Dazu trägt auch bei, dass die Figuren ihre Originalsprecher aus der Serie haben. Ein paar Sprachsamples mehr wären allerdings schön gewesen: Bernd z.B. hat genau drei Sprüche, wenn sich Gegenstände nicht kombinieren lassen, so dass man sich hier schnell sattgehört hat, besonders wenn man bei einer plausiblen Aktion 'Das hätte ich dir vorher sagen können, dass das nicht funktioniert' zu hören bekommt. Manchmal wäre es auch ganz hilfreich gewesen zu erfahren, warum eine Aktion nicht funktioniert.

Die Spielzeit beträgt rund fünf Stunden, was für ein Point'n'Click-Adventure ziemlich kurz ist. Da das Spiel mittlerweile für einen einstelligen Eurobetrag zu haben ist, ist das aber akzeptabel. Allein die originelle Verpackung, eine Metalldose, die Bernd in seinem Superhelden-Kostüm zeigt, ist den Preis wert.

'Bernd das Brot und die Unmöglichen' hat spielerisch deutliche Schwächen, fängt aber die Bernd-Atmosphäre aus der Serie perfekt ein. Damit richtet es sich hauptsächlich an Fans des kurzarmigen Brots; wem das Adventure wichtiger als der Hintergrund ist, wird mit anderen Spielen glücklicher.


Shutter Island
Shutter Island
Preis: EUR 8,92

1.0 von 5 Sternen Besser in den Film investieren, 27. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Shutter Island (Computerspiel)
Mitte der 1950er Jahre werden die Marshals Teddy Daniels und Chuck Aule nach Shutter Island geschickt. Aus der dort gelegenen Nervenklinik ist ein gefährlicher Patient ausgebrochen. Daniels kommt bei seinen Nachforschungen der Verdacht, dass nicht alles in der Klinik mit der rechten Dingen zugeht...

'Shutter Island' ist das Spiel zum gleichnamigen Film und hält sich dicht an die Vorlage, so sieht z.B. der Direktor der Klinik Ben Kingsley mehr als ähnlich. Der Untertitel 'Das Adventure Spiel' (sic) ist allerdings irreführend. Dass es sich bei dem Spiel um Wimmelbild-Spiel handelt, lässt sich nur aus dem Text auf der Rückseite der Packung erschließen ('Entdecken Sie tausende versteckte Gegenstände …'). Adventure-Elemente gibt es zwar auch, aber die bestehen in erster Linie daraus, einen gerade gefundenen Gegenstand im gleichen Bild einzusetzen. Da das Inventar immer sehr übersichtlich ist und man ansonsten das Bild meistens nicht verlassen kann, kann man hier nicht viel falsch machen. Die Knobelaufgaben, die man in anderen Wimmelbild-Adventures findet, kann man auf Shutter Island an einer Hand abzählen und eine große Herausforderung stellen sie auch nicht dar.

Der Spielablauf ist extrem monoton: Man wandert von Bildschirm zu Bildschirm - der Weg ist meistens fest vorgegeben – und muss dort ein Wimmelbild oder mehrere dieser Szenen lösen. Dabei gibt es verschiedene Vorgaben: Mal sieht man Bilder der Gegenstände, mal hat man eine Liste und ganz selten wird es etwas abstrakter (X Gegenstände, die mit Gewalt zu tun haben), was wenigstens für minimale Abwechslung sorgt. Die Wimmelbilder sind eigentlich nicht besonders schwierig, eine Reihe von Punkten erschwert die Suche aber unnötig: Die Grafik ist so schlecht, dass man manche Gegenstände schlicht nicht erkennt; für einige Objekte muss man pixelgenau klicken; Übersetzungsfehler sorgen dafür, dass man lange suchen kann und Besitzer von Breitbild-Monitoren müssen damit leben, dass am rechten Rand ein Stück vom Bild abgeschnitten wird. Die musikalische Untermalung und die Effekte zehren zwar enorm an den Nerven, aber das ist beabsichtigt und unterstreicht die Atmosphäre der Klinik.

Völlig vergeigt ist das Ende. Im Gegensatz zum Film werden die Hintergründe hier nicht aufgeklärt, so dass Spieler, die den Film nicht kennen, sich über das sehr offene Ende werden. Den Abspann hat man nach rund zwei Stunden gesehen, was selbst für Wimmelbild-Adventures sehr kurz ist, aber angesichts der Qualität des Spiels eher als Pluspunkt zu sehen ist.

'Shutter Island' ist durch den monotonen Spielablauf und die schlechten Wimmelbilder wahrlich kein Höhepunkt seines Genres und kann durch das sinnlose Ende nicht einmal durch eine spannende Geschichte punkten. Das Geld für das Spiel sollte man lieber in den Film investieren.


DSA5 Schicksalspunkte
DSA5 Schicksalspunkte
Preis: EUR 12,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Qualitativ hochwertiges Fanboymelkprodukt, 26. August 2015
Rezension bezieht sich auf: DSA5 Schicksalspunkte
Schicksalspunkte sind ein Konzept, das mit DSA 5 neu ins Regelwerk eingeführt wurde. Sie symbolisieren das Glück, das Helden und wichtige Meisterpersonen vom handelsüblichen Aventurier unterscheidet. Mit ihnen lassen sich z.B. Würfelwürfe wiederholen oder Probenergebnisse verbessern. Mit diesem Set werden die abstrakten Schicksalspunkte greifbar gemacht.

Das Set liefert 20 Schicksalspunkte in Form von Poker-Chips. Ein (S)Chip hat einen Durchmesser von 4 cm, ist 3 mm dick und wiegt etwa 11,5 Gramm. Damit sind die (S)Chips groß genug, um sich auch von Spielern mit dicken Fingern gut greifen zu lassen, und so schwer, dass ein Windstoß nicht gleich den ganzen Tisch abräumt.
Die schwarzen (S)Chips mit dem weißen Rand passen mit ihrem zeitlosen Stil her an jeden Spieltisch, die aufgedruckten Symbole trüben den Spaß aber. Bedruckt sind die (S)Chips mit dem Schwarzen Auge aus dem aktuellen Logo auf der einen und dem Wort Schicksalspunkt auf der anderen, so dass man sie auch für Münzwürfe verwenden kann. Dem Designer des aktuellen Logos hätte man sagen sollen, dass das Schwarze Auge durch die Rostflecken nicht alt und geheimnisvoll wirkt, sondern so aussieht, als wäre es schon einmal von einem Fleckenmusang gefressen worden. Die andere Seite ist auch nicht besser, da durch den Schicksalspunkt-Aufdruck das abstrakte und mythische Konzept profanisiert wird, was die Immersion stört. Symbole der Zwölfgötter z.B. wären hier stimmiger gewesen.

Die (S)Chips sind sehr stabil. Den Ein-Meter-Absturztest auf Steinboden haben sie unbeschadet überstanden und der Aufdruck lässt sich bei bestimmungsgemäßer Nutzung nicht abreiben und übersteht auch eine Coladusche ohne Folgen.

Zu Zeiten des Kalten Kriegs hat die NASA gemäß einer urbanen Legende Unsummen ausgegeben, um einen Kugelschreiber zu entwickeln, der auch in der Schwerelosigkeit schreibt, während die Russen Bleistifte benutzt haben. Das lässt sich auch auf die Schicksalspunkte übertragen: Wer bereit ist, das entsprechende Geld auszugeben, bekommt dafür ein hochwertiges, aber völlig überflüssiges Produkt. Gewöhnliche Poker-Chips, Gummibärchen oder Papier und Bleistift funktionieren genauso gut und sind wesentlich preiswerter.


Haunted
Haunted
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 7,90

4.0 von 5 Sternen Who you gonna call?, 25. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Haunted (Computerspiel)
Als Mary ihrer totgeglaubten Schwester folgt, die sie in einem Traum um Hilfe bittet, gerät sie in die Hände der verrückten Wissenschaftlerin Professor Ashcroft, die eine Maschine mit Geisterenergie betreibt. Zusammen mit dem Piratengeist Oscar kann Mary fliehen und begibt sich auf die Suche nach dem Geist ihrer Schwester. Dabei stehen ihr einige Bewohner des Geisterreichs helfend zur Seite...

'Haunted' ist ein Point'n'Click-Adventure, das heißt, man löst Rätsel und kommt im Spiel voran, indem man Gegenstände sinnvoll miteinander kombiniert. Interessant sind dabei Marys Begleiter, denn die Geister haben zusätzliche Fähigkeiten: Möchtegern-Kapitän Oscar ist z.B. immun gegen Hitze und Elektrizität, während Schottenkrieger William superstark ist, aber nur Gegenstände berühren kann, die mit dem Tod in Verbindung stehen.
Trotz dieser zusätzlichen Optionen sind die Rätsel aber nicht besonders schwierig und richten sich eher an Einsteiger. Auf die meisten Lösungen kommt man sehr schnell, ansonsten die Örtlichkeiten in der Regel so übersichtlich, dass man notfalls durchprobieren kann. Etwas kniffliger wird es lediglich in der Kirche, was aber mehr mit schlechtem Spiel- als mit gutem Rätseldesign zu tun hat – hier weiß man, was man tun muss, aber nicht genau, wie man es umsetzen soll, da die naheliegendere Lösung nicht funktioniert und ein Interaktionspunkt gut versteckt ist.
Wer zusätzliche Hilfe benötigt, kann sich alle Interaktionspunkte anzeigen lassen. Leider ist diese Hilfe nicht immer hilfreich: Die Anzeigen sind klein und nicht immer werden alle Interaktionspunkte angezeigt. Die dreidimensionale Darstellung mit den unmotivierten Perspektivenwechseln erschwert das Spiel ebenfalls unnötig, da hier auch Interaktionspunkte gezeigt werden, die man derzeit nicht sieht, und man schnell Stellen übersieht, an die man gehen kann.
Weitere Hilfe gibt es in Form der Rätselhilfe: Hängt man an einer Stelle fest, gibt Oscar hilfreiche Tipps, ohne gleich die Lösung des Rätsels zu verraten.

Die Grafik könnte besser sein, aber hier hat man aus der Not eine Tugend gemacht. Das Spiel ist kein Horrorspiel, das mit ultra-detaillierter Grafik schockieren will, sondern setzt mit dem cartoonigen Zeichenstil und den zeichnerisch und charakterlich überzeichneten Figuren mehr auf Witz und bestenfalls sanften Grusel. Ein gewisses Maß an Morbidität kann man dem Spiel nicht absprechen, aber die Witze und die Anspielungen (u.a. auf Indiana Jones und Monkey Island) machen klar, dass sich das Spiel mit einem Augenzwinkern betrachtet.
Wesentlich besser als die Grafik ist die Vertonung. Hier wurde auf professionelle Sprecher wie Giuliana Jakobeit, Bodo Wolf, Thomas Danneberg, Bernd Vollbrecht und Dennis Schmidt-Foß zurückgegriffen, die eine hervorragende Leistung bringen, so dass es eine Freude ist, den Figuren zuzuhören. Weniger schön ist, dass sich die Hintergrund-Dialoge schnell wiederholen und auch ellenlange Erklärungen beim zweiten Mal nicht kurz zusammengefasst, sondern erneut in voller Länge abgegeben werden.

Die Spielzeit beträgt etwa sechs bis sieben Stunden für das Hauptspiel. Außerdem gibt es ein Bonuskapitel, mit dem man rund eine Stunde beschäftigt ist.

Trotz der kurzen Spielzeit und der Schwächen im Detail ist 'Haunted' insgesamt ein gutes Adventure, an dem vor allem Einsteiger ihren Spaß haben werden.


Lost Horizon
Lost Horizon
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Hongkong Paddock and the Fate of Shambala, 18. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Lost Horizon (Computerspiel)
1936 verschwindet ein britischer Offizier in Tibet spurlos. Um diplomatischer Verwicklungen zu vermeiden, beauftragt dessen Vater, der Gouverneur von Hongkong, den abgehalfterten Piloten Fenton Paddock, den besten Freund des Verschwundenen, mit der Suche. Schnell muss Fenton feststellen, dass sein Freund dem größten Geheimnis der Menschheit zu nahe gekommen ist ' einem Geheimnis, hinter dem auch die Thule-Gesellschaft her ist...

'Lost Horizon' ist ein Point'n'Click-Adventure, das heißt, man löst Rätsel und schreitet in der Handlung fort, indem man Gegenstände sinnvoll miteinander kombiniert. Bis auf wenige Ausnahmen stellt das den Spieler aber nicht vor eine nennenswerte Herausforderung: Die meisten Lösungen sind dermaßen logisch oder plausibel, dass selbst Einsteiger schnell darauf kommen und erfahrene Spieler sie teilweise schon erkennen können, wenn sie den Bildschirm betreten. Hängt man fest, sind die Schauplätze so übersichtlich, dass man notfalls durchprobieren kann. Um sicherzugehen, dass man nichts übersehen hat, kann man sich alle Interaktionspunkte anzeigen lassen.
Man war sich aber unschlüssig, wohin man mit den Rätseln wollte: Dank Fenton, der jede Aktion ausgiebig kommentiert und dabei Hinweise gibt, wird dem Spieler viel Denkarbeit abgenommen. Auf der anderen Seite ist das Spiel an anderen Stellen unnötig bürokratisch, so kann man z.B. eine bestimmte Pflanze erst pflücken, wenn man weiß, worum es sich dabei handelt.

Der Startbildschirm zeigt ein Kino, und das ist ein guter Hinweis, was den Spieler erwartet. Gerade am Anfang benötigt man Geduld, denn hier darf man sich vor allem Zwischensequenzen ansehen, die nur gelegentlich für Rätselpassagen unterbrochen werden. Im Lauf des Spiels steigt zwar die Rätseldichte, die endlosen Cutscenes bleiben aber erhalten, so dass man sich teilweise mehr wie in einem interaktiven Film statt wie in einem Adventure fühlt. Wer Adventures wegen ihrer Story spielt, der stört sich nicht daran; wer in erster Linie Rätsel lösen möchte, wird irgendwann an Elvis Presley denken: A litte less conversation, a little more action please.
Die epische Geschichte erinnert an Indiana Jones (ein Zitat ist sogar 1:1 übernommen) und würde auch als Kinofilm funktionieren, auch wenn sich in cineastischer Tradition die Logik gelegentlich der Dramaturgie beugen muss. Die professionellen Sprecher tragen mit ihrer ausgezeichneten viel zur Film-Atmosphäre bei; da stört es auch nicht, dass sie mehrere Rollen übernehmen mussten. Unter anderem kann man Philipp Moog, Manfred Erdmann, Philipp Brammer und Gudo Hoegel hören. Die Grafik ist nicht ganz so schön: Die Hintergründe sind zwar sehr hübsch, aber die Figuren sind etwas kantig und hätten ein bisschen mehr Feinschliff vertragen können.

Das Spiel ist zwar erfreulich umfangreich, durch die einfachen Rätsel kommt man aber flott voran. Insgesamt kann man mit zehn bis zwölf Stunden für das Hauptspiel rechnen (inklusive Zwischensequenzen). Im Bonusmaterial, das nach dem ersten Durchspielen freigeschaltet wird, findet sich u.a. der spielbare Prototyp. Wie viel Zeit man für den braucht, wurde nicht getestet.

'Lost Horizon' ist dank der einfachen Rätsel in erster Linie für Genre-Einsteiger geeignet. Adventure-Profis sind mit den Rätseln unterfordert, können aber auch zugreifen, wenn sie eine gute Geschichte genießen möchten.

Vergleichbar mit: Indiana Jones and the Fate of Atlantis, Geheimakte-Serie


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