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Rezensionen verfasst von
Ein Schelm
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Mystery of the Undead (YV)
Mystery of the Undead (YV)
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 0,89

2.0 von 5 Sternen Lahm wie ein Zombie, 22. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Mystery of the Undead (YV) (Computerspiel)
Auf einer Pazifikinsel ist eine seltsame Krankheit ausgebrochen, die Menschen in Zombies verwandelt. Das Boot des Rettungsteam kentert und die Mannschaft wird über die Insel verstreut. Nun liegt es an Teammitglied Eve, ihre Mitstreiter wieder zu versammeln und die Seuche aufzuhalten...

'Die verfluchte Insel' ist ein Wimmelbild-Adventure, wie im Genre üblich wird ein Point'n'Click-Adventure mit Wimmelbildern und Rätselaufgaben gemischt. In zwei der drei Komponenten kann das Spiel aber nicht überzeugen.

Der am besten gelungene Teil sind die Wimmelbilder. Diese sind grundsätzlich sehr einfach zu lösen, die Gegenstände sind gut zu erkennen und liegen oder stehen meist offen in der Gegend herum und es wurde darauf verzichtet, sie im Hintergrund zu verstecken, so dass man sie nur bei sorgfältiger Suche findet. Für einige Objekte muss man erst kleinere Rätsel lösen oder andere Gegenstände beiseite räumen. Den Schwierigkeitsgrad erhöht das aber nur unwesentlich. Wenn sich Wimmelbilder wiederholen, bleiben die Änderungen aus dem vorherigen Durchgang bestehen, so dass man wenigstens nicht die gleichen Gegenstände sucht. Wer partout ein Objekt nicht findet, kann die wiederaufladbare Hinweisfunktion in Anspruch nehmen. In einigen Fällen ist diese auch bitter nötig, denn es haben sich Übersetzungsfehler oder Zuordnungsfehler eingeschlichen: Gesucht war eine Tasse, die sich als Regenschirm herausstellte.

Weniger gelungen ist der Adventure-Teil. Die Rätsel sind überwiegend logisch, einige haben sich aber eingeschlichen, bei denen man sich an den Kopf fasst: Einen Schiffsanker als Wurfanker benutzen können Superman oder der Hulk, aber bestimmt nicht die zierliche Protagonistin. Trost spendet die Karte, die nicht nur eine Schnellreisefunktion bietet, sondern auch anzeigt, wo noch etwas zu erledigen ist, so dass man notfalls durchprobieren kann und keinen Gegenstand übersieht. Außerdem zeigt sie ungelöste Wimmelbilder an, so dass man nicht erneut alles absuchen muss, wenn ein Wimmelbild erneut freigeschaltet wird.

Die Rätselaufgaben wirken so, als hätte man sie nur ins Spiel eingebaut, weil das bei einem Wimmelbild-Adventure so erwartet wird. Sie sind extrem einfach und lassen sich nach wenigen Sekunden überspringen.

Die Geschichte kann nicht überzeugen, was in erster Linie an der schlechten Grafik liegt. Die Bedrohlichkeit leidet doch erheblich, wenn die Zombies aussehen, als wären sie beim ersten Teil von Resident Evil entsprungen. Die unkomfortable Steuerung tut dem Spiel ebenfalls nicht gut. Mit knapp drei Stunden liegt die Spielzeit im Mittelfeld und ist auch kein herausragender Kaufgrund.

'Die verfluchte Insel' bietet neben gelungenen Wimmelbildern viel zu einfache Denksportaufgaben und einen durchwachsenen Adventure-Teil, was angesichts der Konkurrenz zu wenig ist.


Living Legends: Die Eisrose
Living Legends: Die Eisrose
Wird angeboten von gameshop_fuerth - Alle Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Eiskalt erwischt, 21. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Living Legends: Die Eisrose (Computerspiel)
Schriftsteller Edgar Grant ist verschwunden. Edgars Frau macht sich sofort auf die Suche nach ihm und muss feststellen, dass er in den Bann der Eiskönigin geraten ist, die die ganze Welt mit ewigem Winter überziehen will...

'Die Eisrose' ist ein Wimmelbild-Adventure. Wie man es es von einem Wimmelbild-Adventure erwartet, wird hier ein Point'n'Click-Adventure mit Rätseln und Wimmelbildern aufgelockert, in denen man sich wichtige Gegenstände erspielen kann.

Der Adventure-Teil überzeugt mit Rätseln, die immer plausibel bleiben, auf die man aber nicht immer auf Anhieb kommt. Das einzige, was hier stört, sind die wenigen gescripteten Rätsel, die einen bestimmten Gegenstand zur Lösung erfordern, auch wenn es mit einem anderen genauso funktionieren müsste. Wer festhängt, kann einen Blick ins automatisch geführte Tagebuch werfen oder auf die wiederaufladbare Hilfefunktion zurückgreifen. Letztere ist aber mit etwas Laufarbeit verbunden, da sie keine Richtung angibt, sondern nur in dem Raum funktioniert, wo noch etwas erledigt werden muss. Nützlich ist sie trotzdem, da einige Interaktionspunkte so dicht aneinanderliegen, dass man schnell einen davon übersehen hat.

Die bei den Rätsel-Rätseln begegnet man überwiegend verschiedenen Verschieberätseln. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei anfangs sehr einfach, steigert sich im Lauf des Spiels aber zumindest bis mittelschwer. Alle Denksportaufgaben lassen sich nach kurzer Wartezeit überspringen.

Die Wimmelbilder sind ebenfalls sehr einfach gehalten und werden im Lauf des Spiels auch nicht richtig schwierig, sondern steigern sich bestenfalls von 'sehr einfach' zu 'einfach'. Die Gegenstände sind in der Regel gut zu sehen, auf pfiffiges Einarbeiten in den Hintergrund wurde verzichtet. Die kleinen Rätsel, die man für ein paar Objekte lösen muss, sind ebenfalls nicht besonders fordernd. Bei einigen Gegenständen kann man sich außerdem streiten, ob sie nicht ein bisschen deutlicher zu erkennen sein sollten. Die Wimmelbilder wiederholen sich zwar, aber im zweiten Anlauf bleiben die Änderungen aus dem ersten Durchgang erhalten, man muss also stets neue Gegenstände suchen. Außerdem muss man nicht das gesamte Spielfeld absuchen, sondern die Wiederholungen finden stets an Orten statt, an die man sowieso muss.

Die Geschichte ist nicht übermäßig originell, aber vor allem dank der zahlreichen Auftritte der Eiskönigin sehr atmosphärisch. Gerade die kleinen Zwischenerfolge, die sich auf das Spielfeld auswirken, sorgen für die Motivation des Spielers. Auch die gelungene deutsche Sprachausgabe trägt zur Stimmung bei, nur ausgerechnet die Sprecherin der Eiskönigin wusste nicht, was sie will: Entweder hätte man die Frostbeule als völlig emotionslos oder als wirklich böse darstellen sollen, aber die gebotene Interpretation ist nichts Halbes und nichts Ganzes.

Die Spielzeit beträgt rund drei Stunden für das Hauptspiel. Das Bonuskapitel konnte wegen eins Bugs leider nicht abgeschlossen werden.

Sonderlich originell ist 'Die Eisrose' zwar nicht, aber sie macht für ein Wimmelbild-Adventure fast alles richtig und überzeugt mit der märchenhaften Atmosphäre.


Teenage Mutant Ninja Turtles Leonardo Knight Live Action Role Play Figure
Teenage Mutant Ninja Turtles Leonardo Knight Live Action Role Play Figure
Wird angeboten von Fun Collectables DE
Preis: EUR 13,59

1.0 von 5 Sternen Ninja, bleib bei deinen Leisten, 20. Mai 2015
Leonardo ist eine Figur aus der computeranimierten Serie 'Teenage Mutant Ninja Turtles', die man derzeit auf Nickelodeon sehen kann. Wie in anderen Interpretationen der Vorlage ist er der älteste der Brüder und führt das Ninja-Team an. In einem nicht ganz freiwilligen Live-Rollenspiel übernimmt er die Rolle des Ritters.

Passend für einen Ritter unterscheidet sich Ritter-Leo von seiner Basisversion in mehreren Punkten: Als Ritter trägt er nicht abnehmbare Armreifen, einen nicht abnehmbaren Gürtel und einen Umhang, der nicht fixiert ist, sich aber nur abnehmen lässt, wenn man Leonardos Kopf abschraubt. Gürtel und Schulterpolster lassen Leo bulliger wirken. Im Gegensatz zum Produktbild sind die Schulterpolster ebenfalls blau. Generell ist die Bemalung gut gelungen und sitzt überall da, wo sie sein sollte. Süß ist das Entchen auf der Rückseite des Umhangs, das zeigt, dass die Turtles keine hochprofessionelle LARP-Ausrüstung haben, sondern hier offensichtlich ein Handtuch zum Einsatz kommt.
An weiterer Ausrüstung liegen ein Schwert - eine Variante seines Katanas, kein europäisches Ritterschwert -, ein Mülltonnendeckel-Schild und ein Helm bei, der unweigerlich an Galaktus denken lässt. Das Schwert sitzt in beiden Händen bombenfest, der Schild hält nicht ganz so sicher, aber für die Vitrine oder zum Spielen reicht der Halt völlig aus. Für den Helm braucht man ein bisschen Schmackes, aber wenn er einmal auf Leos Kopf sitzt, sitzt er – jedenfalls so lange, bis man Leos Armes bewegt, denn dadurch heben sich die Schulterpolster und schieben den Helm wieder nach oben.

Mit Gelenken ist der Turtles-Anführer reichlich ausgestattet. Neben Doppelgelenken an Schultern, Oberschenkeln, Knien und Ellbogen lassen sich Kopf und Handgelenke um 360 Grad drehen. Trotz der üppig vorhandenen Gelenke lassen die Arme aber nicht frei platzieren, der Gürtel und die Schulterpolster schränken die Bewegungsfreiheit deutlich ein. Beim Spielen stört das wenig, aber Sammler, die sich Leo in einer coolen Pose ins Regal stellen wollen, müssen Abstriche machen. Dazu trägt auch nicht unwesentlich bei, dass die Gelenke an den Oberschenkeln so locker sind, dass sie nicht vernünftig halten und Leonardo häufig von allein in andere Pose rutscht. Besonders stabil steht er so nicht. Ein weiterer Punkt, der zu seinem Mangel an Standfestigkeit beiträgt, sind die Füße: Es sieht so aus, als wären bei der Figur rechter und linker Fuß vertauscht, was natürlich dazu führt, dass man ihn nicht stabil gerade hinstellen kann, weil dann die Fußsohlen nicht beide gleichzeitig gerade aufliegen.

Leonardos Basis-Version ist eine großartige Action-Figur, seine LARP-Variante kommt leider nicht im geringsten an diese heran. Für MOC-Sammler, die die Figur ohnehin nicht aus der Verpackung holen, sich die Schwächen nicht relevant, aber beim Spielen schränken sie ein, und gerade für Lose-Figuren-Sammler ist sie wegen der lockeren Gelenke und der vertauschten Füße völlig ungeeignet.


Florena Handkonzentrat mit Sheabutter & Arganöl, 1er Pack (1 x 50 ml)
Florena Handkonzentrat mit Sheabutter & Arganöl, 1er Pack (1 x 50 ml)
Wird angeboten von AvivaMed GmbH
Preis: EUR 2,72

4.0 von 5 Sternen Mit kleinen Schwächen effektiv, 19. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Handkonzentrat richtet sich speziell an Anwender mit sehr trockener Haut, und hier verspricht es nicht zu viel. Es spendet reichlich Feuchtigkeit, und selbst extrem rauhe Hände fühlen sich nach nur einer Anwendung deutlich weicher und geschmeidiger an. Der Duft lässt sich nicht genau definieren, ist aber sehr dezent. Das Handkonzentrat ist so mild, dass es selbst auf empfindlicher oder rissiger Haut nicht brennt.

Störend ist die lange Zeit, die das Konzentrat braucht, bis es eingezogen ist. Noch eine ganze Weile nach der Anwendung fühlen sich die Hände leicht klebrig oder fettig an. Die rund 200 Anwendungen, für die die Tube reichen soll, sind stark übertrieben oder beziehen sich auf Leute mit sehr kleinen Händen – trotz Konzentrats braucht man für eine Anwendung die gleiche Portionsgröße wie bei einer normalen Creme, und dann sind 50 ml nicht viel.

Das Handkonzentrat ist ideal für Leute mit sehr trockener Haut, die nicht gleich wieder an die Arbeit müssen, wenn sie es aufgetragen haben, sondern sich ein bisschen Zeit nehmen können, um es einziehen zu lassen.


Hidden Mysteries: Vampire Secrets / Salem Secrets
Hidden Mysteries: Vampire Secrets / Salem Secrets
Wird angeboten von joesey_h
Preis: EUR 4,89

2.0 von 5 Sternen Zweimal Null bleibt Null, 18. Mai 2015
Das 'Hidden Mysteries'-Bundle bietet zwei Spiele: In 'Vampire Secrets' wird die Geschäftsfrau Claire von Visionen geplagt, die sie auf eine Reise durch Savannah schicken. In 'Salem Secrets' begibt sich Constable Hawthorne 1692 in Salem auf die Spur einer Hexe, die vier einheimische Mädchen verflucht hat...

Beide Spiele sind Wimmelbild-Adventure und verbinden genretypisch ein Point'n'Click-Adventure mit Wimmelbildern, in denen man wichtige Gegenstände freispielt, und Minispielen, die die grauen Zellen fordern. Leider sind weder 'Vampire Secrets' noch 'Salem Secrets' besonders gute Vertreter ihrer Zunft.

'Vampire Secrets', bei dem die Namensgebung sehr unvorteilhaft ist, ist in mehrere Kapitel unterteilt, die spielerisch nicht miteinander verbunden sind und nur durch die Geschichte zusammengehalten werden, was durch die Visionen aber sehr bemüht wirkt. Da man immer wieder von Null anfängt, hat man in Prinzip nicht ein großes Adventure, sondern mehrere kleine, was das Spiel extrem einfach macht. Lediglich der letzte Level ist ein bisschen umfangreicher. Die Rätsel sind überwiegend plausibel und Wimmelbilder und Denkaufgaben stellen keine große Schwierigkeit dar, auch wenn man sich bei den Rätselaufgaben stellenweise eindeutigere Anweisungen gewünscht hätte. Schlecht gelöst sind einige Rätsel, die man mittels Büchern lösen muss, die man im Spiel findet, da man hier die Hintergrundinformationen und das Rätsel nicht gleichzeitig einsehen kann.
Während sich der Schwierigkeitsgrad deutlich an Einsteiger richtet, ist für diese Zielgruppe unpraktisch, dass es keine 'richtige' Hinweisfunktion gibt. Mit dieser Funktion kann man sich im Adventure-Teil lediglich Interaktionspunkte und Wege anzeigen lassen.

'Salem Secrets' ist fordernder, sowohl was den Adventure- als auch was den Rätselteil betrifft, was auch am 'klassischen' Aufbau liegt: Salem ist ein zusammenhängender Ort, in dem man sich nach und nach den Zugang zu immer mehr Örtlichkeiten freispielt. Eine stimmige Karte hilft bei der Orientierung, bietet aber keine Schnellreisefunktion, so dass man häufiger von einem Ende des Dorfs zum anderen latschen muss, was mangels Einwohnern nicht sonderlich spannend ist. Lästig ist auch, dass Wimmelbilder nach bestimmten Ereignissen erneut zugänglich werden, man darüber aber keine Information erhält, sondern jedes mal alles abklappern muss, denn eine Hinweisfunktion für den Adventure-Teil fehlt komplett. Dass die Wimmelbilder beim zweiten Mal exakt gleich sind und man stellenweise sogar die gleichen Gegenstände sucht, reißt nicht nur aus der Immersion (Wer hat da aufgeräumt?), sondern zeigt, dass die Programmierer entweder einfallslos waren oder die Spielzeit künstlich strecken wollten.

Beiden Spielen gemein ist die schlechte Grafik, die schon vor zehn Jahren nicht mehr zeitgemäß gewesen wäre. Grafik ist zwar nicht alles, aber die sollte schon so scharf sein, dass man alle Objekte erkennen kann – tatsächlich ist sie gerade in den Wimmelbildszenen trist und lieblos und teilweise so unscharf und dunkel, dass Gegenstände nicht zu erkennen sind. Außerdem bieten beide Spiele keine Breitbild-Unterstützung. Bei 'Vampire Secrets' stört das wenig, da hier die Wimmelbilder in einem etwas kleineren Bildschirm stattfinden, der nicht davon betroffen ist; bei 'Salem Secrets' dagegen wird ein Stück vom Rand abgeschnitten, wo sich gerne Obejekte verstecken. Die kann man dann nur durch zufälliges Klicken oder die wiederaufladbare Hinweisfunktion entdecken.

Es gibt viele Wimmelbild-Abenteuer auf dem Markt, und die meisten davon machen alles richtig, was das 'Hidden Mysteries'-Bundle falsch macht. Falls man gerade nichts anderes zur Hand hat, kann man 'Vampire Secrets' und 'Salem Secrets' spielen, aber wer eine Wahl hat, sollte lieber zur Alternative greifen.


Sanitas SBF 08 Diagnosewaage
Sanitas SBF 08 Diagnosewaage
Preis: EUR 26,82

2.0 von 5 Sternen Desgin über Funktionalität, 16. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Sanitas SBF 08 Diagnosewaage (Badartikel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Glas-Diagnosewaage ist hervorragend verarbeitet und steht dank ihrer Gummifüße absolut rutschfest. Dank der breiten Wiegefläche und einer Tragkraft von 150 kg können auch Menschen jenseits der Kleidergröße 36 sie benutzen. Sie schaltet sich automatisch ein, sobald man auf sie steigt. Für die detaillierte Analyse muss man aber auf den entsprechenden Speicherplatz wechseln. Hier wäre es schön gewesen, wenn der entsprechende Knopf an anderer Stelle gelegen oder etwas größer gewesen wäre, so dass man ihn auch mit dem Zeh bedienen kann.

Die Waage bietet zehn Speicherplätze, auf denen man Körpergröße, Geschlecht, Alter und Aktivitätsgrad hinterlegt. Die Bedienung ist dabei so einfach, dass man die Anleitung eigentlich nicht braucht.
Anhand dieser Daten errechnet die Waage bei der Körperanalyse die prozentualen Anteile an Körperfett, Körperwasser, Muskeln und den Body-Mass-Index. Ob die Werte gut oder schlecht sind, lässt sich aus der Bedienungsanleitung ablesen, in der übersichtliche Tabellen zu diesen Werten enthalten sind. Die Waage zeigt die Werte so lange an, dass man sie bequem mitschreiben kann, und eine Zifferngröße von fast vier Zentimetern mach die Zahlen gut lesbar.

Leider ist die Waage nicht besonders präzise. Dazu zwei Sätze aus der Anleitung:

- 'Bitte beachten Sie, dass technisch bedingt Messtoleranzen möglich sind, da es sich um keine geeichte Waage für den professionellen, medizinischen Gebrauch handelt.'

- 'Beachten Sie, dass die von der Diagnosewaage ermittelten Werte nur eine Annäherung an die medizinischen, realen Analysewerte des Körpers darstellen.'

Die SBF 08 zeigt nicht nur zuverlässig ein anderes Gewicht an als eine Vergleichswaage, bei mehreren Messungen hintereinander sind Gewichtsunterschiede von 300 Gramm möglich. Als Hilfsmittel bei einer Diät und für Sportler, die in Gewichtsklassen eingeteilt werden, ist die Waage damit wenig sinnvoll. Die Werte der Körperanalyse dagegen bleiben konstant und schwanken nur um ein Zehntelprozent.

Die Glas-Diagnosewaage wertet mit ihrem schicken Design zwar jedes Badezimmer auf, scheitert aber an ihrer eigentlich Funktion, der Gewichtsermittlung. Für den Durchschnittsnutzer sind die kleinen Abweichungen beim Gewicht vermutlich wenig relevant, aber wer auf präzise Angaben angewiesen ist, sollte ein anderes Modell wählen.


Dark Mysteries: Der Seelensammler
Dark Mysteries: Der Seelensammler
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 5,51

3.0 von 5 Sternen Standardkost, 14. Mai 2015
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Charles Dexter Ward war auf dem Suche nach dem ewigen Leben und hat dafür den Geist seines Vorfahren beschworen. Doch die Beschwörung lieft nicht so wie gedacht, und der Wiedergänger zieht mordend über die Insel Pawtuxet...

'Der Seelensammler' ist ein Wimmelbild-Adventure und verbindet ein Point'n'Click-Adventure, in dem man sinnvoll Gegenstände miteinander kombinieren muss, mit Wimmelbildern, in denen man wichtige Gegenstände findet, und Rätseln der verschiedensten Art.

Die Wimmelbilder schwanken von sehr einfach bis mittelschwer, bleiben aber immer fair, und selbst Objekte, die zum Teil verdeckt sind, lassen sich mit scharfen Augen entdecken. Falls man partout einen Gegenstand nicht findet, hilft die wiederaufladbare Hinweisfunktion. Ein paar kleinere Übersetzungsfehler erschweren gelegentlich die Suche unnötig, und ein paar Gegenstände sind beim besten Willen nicht als das zu erkennen, was sie darstellen sollen.

Der Adventure-Teil überzeugt mit plausiblen Rätseln, so dass der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig ist. Falls man doch festhängt, kann man sich mehrere Hinweise geben lassen, was als nächstes zu tun ist. Gelegentlich ist das auch nötig, da nach bestimmten Ereignissen Wimmelbilder erneut freigeschaltet werden, worüber man aber mangels Kartenfunktion keine Information bekommt und so alles erneut absuchen müsste. Das Spielareal ist dabei so klein, dass man die Kartenfunktion nicht vermisst und weite Laufwege entfallen, gleichzeitig aber so groß, dass man schon gelegentlich vergisst, wo man einen gerade gefundenen Gegenstand einsetzen kann.

Die Denksportaufgaben bieten Bekanntes (wie Stromkreise schließen durch Plättchen drehen) und Originelles und sind insgesamt sehr einfach, lassen aber nach kurzer Wartezeit auch überspringen.

Wirklich gelungen ist die Atmosphäre. Die Geschichte basiert lose auf einem Werk von H.P. Lovecraft, und die düstere, verregnete Insel mit ihren Geistererscheinungen passt perfekt ins Cthulhu-Universum. Die gelungene musikalische Untermalung unterstreicht das noch, und gelegentlich findet man Anspielungen auf die Großen Alten, die zum Verständnis des Spiels aber nicht nötig sind. Leider kann man die Atmosphäre nur kurz genießen, die Spielzeit beträgt rund zwei Stunden.

Aufgrund des geringen Schwierigkeitsgrads eignet sich 'Der Seelensammler' in erster Linie für Einsteiger und Gelegenheitsspieler. Wimmelbild-Veteranen finden hier nichts, was sie nicht schon mal gesehen haben, können sich aber an der gut eingefangenen Atmosphäre erfreuen.

Vergleichbar mit: Dark Dimensions – Das Wachsmuseum, Fairy Tales Mysteries – Der Puppenspieler


Mystery Trackers: The Void
Mystery Trackers: The Void
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 7,60

4.0 von 5 Sternen Einsteigerfreundlich, 14. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Mystery Trackers: The Void (Computerspiel)
Etwas ist faul im Hause Void, das leersteht, seit Dr. Void hier schreckliche Experimente durchgeführt hat : Drei berühmte Persönlichkeiten sind darin verschwunden. Ein Detektiv der Mystery Trackers wird losgeschickt, um die Stars zu finden...

'The Void' ist ein Wimmelbild-Adventure und verbindet ein Point'n'Click-Adventure mit Wimmelbildern, in denen sich wichtige Gegenstände finden lassen, und Minispielen, die die grauen Zellen fordern.

Der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig. Das liegt nicht nur an den einfachen Rätseln im Adventure-Teil, sondern auch daran, dass man die benötigten Gegenstände meist in unmittelbarer Nähe findet und so weite Laufwege entfallen. Außerdem wird nach einem Spielabschnitt der Rückweg versperrt, so dass die Lokalitäten, in denen man sich befindet, sehr übersichtlich bleiben. Eine Kartenfunktion gibt es daher auch nicht, alle wichtigen Funde werden aber automatisch in ein Tagebuch eingetragen – leider nimmt das gelegentlich Ereignisse vorweg, wenn man nicht den vom Spiel angedachten Weg folgt, sondern die Rätsel in anderer Reihenfolge löst.

Die Minispiele bieten Bewährtes und Ungewöhnliches, sind insgesamt aber recht einfach zu lösen. Falls man an eine Aufgabe gerät, die man nicht lösen kann, kann man sie nach kurzer Wartezeit überspringen. Auch die Wimmelbilder sind zu Beginn sehr einfach, ziehen aber im Lauf des Spiels an Schwierigkeit an, bleiben dabei aber fair. Wenn man ein Objekt übersieht, liegt das in der Regel am Spieler und nicht daran, dass das Objekt praktisch unsichtbar ist. Ausnahmen sind hier Besitzer von Breitbild-Monitoren, da das Spiel das Breitbild-Format nicht unterstützt und daher ein Stück vom Rand abgeschnitten wird. Findet man einen Gegenstand partout nicht, kann man auf den wiederaufladbaren Tippgeber zurückgreifen, der auch im Adventure-Teil präzise Anweisungen gibt, wenn man festhängt.

Die Geschichte wirkt anfangs wie schon x-mal in vergleichbaren Spielen gesehen, überrascht aber mit ein paar überraschenden Wendungen. Ebenfalls schön ist, dass man nicht auf das Spukhaus beschränkt ist, sondern eine Reihe an abwechslungsreichen Szenarien erkundet. Das Spiel ist überraschend umfangreich, die Spielzeit beträgt trotz der einfachen Rätsel etwa vier bis fünf Stunden.

Für Einsteiger in die Welt der Wimmelbild-Spiele ist 'The Void' eine gute Wahl, die sie mit dem Genre vertraut macht, ohne sie zu frustrieren. Auch Gelegenheitsspieler kommen dank des geringen Schwierigkeitsgrad gut voran. Lediglich erfahrenere Spieler werden von den einfachen Rätseln und Wimmelbildern unterfordert, können aber im noch Spaß an der Geschichte haben.


Fear for sale: Das Geheimnis von McInroy Manor - [PC]
Fear for sale: Das Geheimnis von McInroy Manor - [PC]
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 6,12

3.0 von 5 Sternen Nichts Neues unter der Sonne, 12. Mai 2015
Die Journalistin Emma Roberts soll einen Artikel über das Spukhaus McInory Manor schreiben und kommt dabei einer tragischen Geschichte auf die Spur...

'Das Geheimnis von McInroy Manor' aus der Reihe 'Fear for Sale' ist ein Wimmelbild-Adventure und verbindet damit ein Point'n'Click-Adventure mit Wimmelbildern, die sich sinnvoll ins Spielgeschehen einfügen. Lediglich die sonst im Genre üblichen Denksportaufgaben werden in diesem Spiel nur sehr sparsam eingesetzt.

Die Wimmelbilder sind teilweise sehr knifflig und richten sich eher an erfahrene Spieler. Die Gegenstände sind manchmal so geschickt versteckt, dass man scharfe Augen braucht, und häufig so geschickt in den Hintergrund eingebettet, dass man sie auch beim zweiten oder dritten Hinsehen nicht bemerkt. Wer Schwierigkeiten hat, kann sich Objekte mit der wiederaufladbaren Hinweisfunktion anzeigen lassen.

Die Hinweisfunktion kann man auch im Adventure-Teil nutzen, wenn man nicht weiterkommt. Störend ist hier, dass man auch kurz warten muss, wenn man nur den Weg angezeigt bekommt. Die Rätsel sind überwiegend logisch, nur wenige Ausnahmen sind an den etwas an den Haaren herbeigezogen. Wichtige Erkenntnisse werden automatisch in ein Notizbuch eingetragen. Eine Karte fehlt, aber das Spielfeld ist so übersichtlich, dass das nicht weiter ins Gewicht fällt.

Das Problem des Spiels ist, dass man in McInroy Manor nichts findet, was man nicht auch schon in vergleichbaren Spielen gesehen hat: In den Wimmelbildern geht es nur darum, die Gegenstände zu finden, Interaktionen sind kaum möglich. Das Spukhaus als Örtlichkeit ist nicht besonders originell, und auch die Rätsel sind nichts, was man nicht schon kennt. Selbst mit der Spielzeit von rund drei Stunden liegt das Spiel im Wimmelbild-Rahmen.

Wimmelbild-Freunde, die immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, machen mit 'Das Geheimnis von McInroy Manor' nichts verkehrt. Ein Pflichtkauf ist es aber nicht.


The Dark Hills of Cherai:  Das königliche Zepter
The Dark Hills of Cherai: Das königliche Zepter
Wird angeboten von Postenprofi-com GmbH, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,99

2.0 von 5 Sternen Ein paar grobe Fehler beseitigt, 11. Mai 2015
Nach ihrem Abenteuer in Cherai werden Tara, Maya und Rahul von einem alten Freund kontaktiert: Der Geist des Königs warnt die drei vor einem bösen Magier. Der Zauberer, den sie im letzten Teil versteinert haben, hat einen Sohn, der seinen Vater aus dem Totenreich zurückholen will. Aufhalten kann ihn nur das königliche Zepter, nach dem sich Maya & Co. sofort auf die Suche machen...

'The Dark Hills of Cherai – Das königliche Zepter' ist die direkte Fortsetzung von 'The Dark Hills of Cherai'. Kenntnisse des Vorgängers sind zum Verständnis der Geschichte nicht notwendig, aber hilfreich.

Im Gegensatz zum ersten Teil wurden einige Verbesserungen vorgenommen. War der erste Teil eher eine Aneinanderreihung von Wimmelbildern statt ein Wimmelbild-Adventure, ist man im zweiten Teil genre-typischer unterwegs und hat in erster Linie ein Point'n'Click-Adventure, das durch Wimmelbilder und Rätsel ergänzt wird. Die Puzzle im Adventure-Teil sind überwiegend logisch, bei einigen stört aber der gescriptete Ablauf: Wenn man nur mit einem bestimmten langen Gegenstand ein entferntes Objekt erreichen kann, ist das wenig plausibel. Die Rätseldichte ist enorm hoch, bei zwei oder mehr Interaktionsmöglichkeiten pro Bild hat man schnell vergessen, wo ein bestimmter Gegenstand jetzt hingehört. In diesem Fall hilft ein Blick auf die Karte weiter, die auch Schnellreisen ermöglicht. Ansonsten gibt es zwei Tippfunktionen weiter, wobei der Hinweisgeber sich nach einem Einsatz erst wieder aufladen muss, was aber wesentlich schneller als im Vorgänger geht. Die Kommentare des Königs sind teilweise wenig hilfreich, teilweise bekommt man schon Antworten, bevor man sich selbst die Frage stellen konnte.

Bei den Wimmelbildern hat sich leider weniger getan, die Grafik ist stellenweise so schlecht, dass man einen Gegenstand nur deshalb nicht findet, weil er in einem verwaschenen Farbübergang praktisch unsichtbar ist. Davon abgesehen sind die Wimmelbilder eher einfach als fair, nur ein paar Gegenstände sind wirklich gut versteckt.

Die Rätsel, die sich nach kurzer Zeit überspringen lassen, erfinden das Rad nicht neu und reichen vom Schwierigkeitsgrad zwischen sehr einfach und mittelschwer. Memory, Puzzle oder Legespiele machen aber Spaß. Vor allem beim Labyrinth-Spiel wurde die Steuerung verbessert, so dass man nicht mehr die Tastatur gegen die Wand wirft, weil man kurz vor dem Ziel an der hakeligen Steuerung gescheitert ist.

Beibehalten wurde das nervtötende Tauschsystem. Wie im Vorgänger steuert man die drei Helden auf getrennten Wegen, und mit manchen Gegenstände, die Tara, Maya und Rahul finden, können die Verwandten mehr anfangen. Leider kann man immer noch nicht Gegenstände einfach per Mausklick weiterreichen, sondern das ist nur in einem speziellen Raum mit dem Tauschrad möglich, so dass die Figuren immer wieder dorthin zurückkehren müssen, was den Spielfluss zuverlässig hemmt und den Spielspaß extrem reduziert.

Mit 'Das königliche Zepter' hat man schon ein paar Schritte in die richtige Richtung gemacht. Wenn man in einem etwaigen dritten Teil die Grafik in den Wimmelbildern verbessert und vor allem das lästige Tauschsystem durch ein sinnvolles ersetzt, steht einem guten Spiel nichts mehr im Weg.


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