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Rezensionen verfasst von
Julia

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divata Mini-Mulltücher/Mullwaschlappen 6er Set Rainbow ca.38x38
divata Mini-Mulltücher/Mullwaschlappen 6er Set Rainbow ca.38x38
Wird angeboten von divata
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Sehr praktisch für unterwegs, 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ideal zum Mitnehmen, hat in jeder Handtasche Platz. Die Farben sind toll, allerdings färbt das dunkelblaue Tuch bei den zwei-drei Wäschen etwas ab, deshalb erstmal nur mit dunklen Sachen waschen!


Waschbär im Schlafrock: Roman
Waschbär im Schlafrock: Roman
von Marien Loha
  Broschiert
Preis: EUR 13,00

5.0 von 5 Sternen Turbulenter Alltag voller Situationskomik, 16. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Waschbär im Schlafrock: Roman (Broschiert)
Als introvertierter Typ, der zudem nicht immer rechtzeitig realisiert, was er gerade sagt oder tut, hat Karl so seine Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen, und besonders bei Frauen läuft da so einiges nicht wie geplant. Sein Freund Paul, Politiker und Playboy, versucht zwar, ihm auf die Sprünge zu helfen, sorgt damit aber nur für weitere Verwirrung. Als ein durchs Fenster geworfener Stein und ein pelziger Untermieter Karls ehemals langweiliges Leben vollends auf den Kopf stellen, wird ihm klar, dass sich etwas ändern muss!

Mit feiner Beobachtungsgabe und Sprachwitz schafft Marien Loha in seinem ersten Roman aus scheinbar banalen Begebenheiten Szenen voller Situationskomik und lässt seinen Antihelden Karl durch einen turbulenten Alltag mit vielen absurden Momenten stolpern. Der eigentliche Star der Geschichte ist aber nicht die Hauptfigur Karl, sondern der Waschbär, der da eines Tages auf der Couch sitzt und nicht wieder gehen will. Und der es verdientermaßen aufs Cover geschafft hat, obwohl er kein putziges Haustierchen ist, sondern ein alter Kämpfer mit Schramme am Ohr und skeptischem Blick. Aber ein schüchterner, gedankenverlorener Journalist wäre auch nicht wirklich eine optisch ansprechende Alternative ;)


Mörderische Côte dAzur: Der erste Fall für Kommissar Duval
Mörderische Côte dAzur: Der erste Fall für Kommissar Duval
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette, unaufgeregte Unterhaltung, 19. Februar 2014
„Mörderische Côte d’Azur“ ist ein netter, ruhiger Regionalkrimi in der Tradition von Donna Leon: Man lernt Cannes kennen, sowohl die glamourösen Seiten als auch die alltäglichen Ecken, und kann einen Blick hinter die Kulissen des Filmfestivals werfen. Französische Floskeln sorgen für zusätzliches Lokalkolorit, wirken in ihrer stetigen Wiederholung aber etwas arg bemüht. Kommissar Duval ist ein angenehmer Protagonist, sympathisch, aber mit Ecken und Kanten, der momentan zwar noch etwas blass wirkt, aber für weitere Bände durchaus Potenzial hat. Die Geschichte kann nicht mit großer Spannung glänzen, der Kommissar hetzt zwar von Termin zu Termin, die Ermittlungen kommen aber nur langsam voran und selbstverständlich findet man auch immer noch Zeit, sich den kulinarischen Spezialitäten der Region zu widmen. Auch das Ende passt gut zu diesem gemächlichen Tempo. Die Auflösung des Falls ist für den aufmerksamen Leser nicht sehr überraschend, aber da die Geschichte nicht auf Action und atemberaubende Spannung ausgelegt ist, stört das auch nicht groß.


Eine wundersame Weihnachtsreise: Roman
Eine wundersame Weihnachtsreise: Roman
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen Eine hübsche Weihnachtsodyssee, 15. Februar 2014
Anna ist ein richtiger Weihnachtsmuffel. Statt mit Kerzenglanz, Vorfreude und Keksdüften verbindet sie die Adventszeit mit Trubel, Konsumrausch und Hektik, und wenn schon wieder "Last Christmas" aus den Lautsprechern plärrt, möchte sie sich am liebsten die Ohren zuhalten. Deshalb ist sie die letzten Jahre immer verreist, auch um dem ganzen Familienknatsch zu entgehen. Aber als diesmal ihr kleiner Bruder darum bittet, dass sie die Feiertage bei der Familie verbringt, kann sie nicht nein sagen. Also steigt sie zähneknirschend in den ICE nach Berlin – und wacht in Binz an der Ostsee wieder auf! Da die Bahnstrecke wegen starkem Schneefall gesperrt wird, bleibt Anna nichts anderes übrig, als sich erst per Schneepflug und später per Anhalter auf den Weg zu ihrer Familie zu machen...

„Eine wundersame Weihnachtsreise“ ist eine sehr schöne, wenn auch mäßig originelle Weihnachtsgeschichte. Dass Anna auf ihrer Odyssee sehr unterschiedliche Menschen trifft und dabei Weihnachten, Familie und sich selbst mit anderen Augen wahrnehmen lernt, ist als Story nicht sonderlich neuartig. Allerdings ist die Geschichte gut geschrieben, mit vielen liebevoll ausgearbeiteten Nebenfiguren, so dass auch die teilweise eher unglaubwürdigen Pannen auf Annas Reise das Lesevergnügen nicht nachhaltig trüben können. Wer also kein tiefgründiges Buch erwartet, sondern einfach ein paar Stunden netter Lesegenuss sucht, wird mit diesem Roman bestens unterhalten. Und ganz ehrlich: ist eine etwas leichtere Lektüre nicht sowieso hilfreicher, um dem Weihnachtstrubel zu entfliehen und sich aufs Fest einzustimmen? Insofern ist „Eine wundersame Weihnachtsreise“ die perfekte Wahl, um es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen, am besten mit ein paar frisch gebackenen Keksen und einer Tasse Tee oder Glühwein!


Aller Tage Morgen: Historischer Roman
Aller Tage Morgen: Historischer Roman
Preis: EUR 2,99

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sprachlich mittelmäßig und historisch ungenügend, 15. Februar 2014
Die Römer machen sich daran, Germanien zu erobern. Um die Cherusker unter Kontrolle zu halten, bringen sie die beiden Fürstensöhne Armin (römisch Arminius) und Finn als Geiseln nach Rom, wo sie zu römischen Offizieren ausgebildet werden und sich anschließend im Militärdienst bewähren. Doch während Finn Freunde unter den Senatorensöhnen findet und die römische Lebensweise übernimmt, bleibt Armin seiner Herkunft treu. Als Verbindungsoffizier des neuen germanischen Statthalters Varus kehrt er in seine Heimat zurück. Dort trifft er seine alte Jugendfreundin Thusnelda wieder, aber die ist bereits einem anderen versprochen. Doch nicht nur Herzensangelegenheiten sorgen für große Konflikte. Die Herrschaft der Römer wird immer drückender, und so muss Armin eine folgenschwere Entscheidung treffen, die in der großen „Varusschlacht“ gipfelt...

Man merkt dem Roman an, dass sich der Werbefachmann Tomas Herzberger darauf versteht, Geschichten zu erzählen. Der Aufbau der Story ist gut gemacht, man findet sich als Leser rasch in der fremden Welt der Germanen und Römer zurecht und die Spannung hält sich bis zur letzten Seite. Das ist allerdings alles, was man zugunsten dieses Romans sagen kann, denn sprachlich ist das Buch zwar besser als viele andere Selfpublishing-Titel, von einem professionellen Lektorat, wie der Autor angegeben hat, ist jedoch nicht viel zu merken, es finden sich fast auf jeder Seite noch Tipp- und Grammatikfehler. Auf die lateinischen Sätze wäre im Interesse der Leserfreundlichkeit besser verzichtet worden: wer Latein kann, wird sich auch dort an den diversen Fehlern stören, und wer es nicht beherrscht, mag nicht ständig in die Fußnoten auf die Übersetzung schauen.
Auch inhaltlich vermag das Buch nicht zu überzeugen. Dabei ist nicht der teilweise unerwartete Umgang mit den historischen Quellen das Problem, denn jeder Romanautor hat ein Recht auf dichterische Freiheit. Trotzdem erwarte ich von einem historischen Roman eine grundsätzlich adäquate Darstellung der gewählten Epoche und leider zeugen viele Unstimmigkeiten davon, dass Tomas Herzberger mit dem römischen Alltagsleben nur sehr oberflächlich vertraut ist. Besonders irritierend ist dabei seine Erfindung einer römischen Offiziersschule, die fast einen Viertel der Geschichte dominiert. Die Söhne einflussreicher Senatoren (und mit ihnen die in Privathaushalten untergebrachten und ins Familienleben integrierten hochrangigen Geiseln) wurden meist in kleinen Gruppen von Privatlehrern unterrichtet, aber nicht nach Jahrgängen sortiert in einer internatartigen Militärakademie, wo sie überwacht und gedrillt wurden, bis sie dann nahtlos in den Feldeinsatz wechselten. Aber auch in Kleinigkeiten zeigen sich Recherchemängel und Klischees. Dass sich etwa die beiden Germanensöhne zum ersten Mal in Rom mit Seife waschen, ist ein hübsches Beispiel für das unreflektierte Bild von den unkultivierten Barbaren, denn tatsächlich reinigten sich die Römer damals mit Öl und strigilis und übernahmen die Seife erst anderthalb Jahrhunderte später, während sie bei den Galliern und Germanen längst geläufiger Bestandteil der Körperpflege war.

Insgesamt zeigt „Aller Tage Morgen“ einmal mehr, dass Selfpublishing-Titel nur in den wenigsten Fällen meinen Ansprüchen an ein ordentliches Buch genügen. Die Arbeit eines Verlags ist eben nicht zu unterschätzen, und wenn ein Manuskript keinen Verlag findet, gibt es fast immer gute Gründe dafür...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2014 7:59 PM MEST


Zwölf Wasser Buch 1: Zu den Anfängen: Roman
Zwölf Wasser Buch 1: Zu den Anfängen: Roman
von E. L. Greiff
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viel Fantasywelt und zu wenig Inhalt, 26. November 2013
Man merkt sofort, dass dieses Buch ein Erstlingswerk ist. Die Autorin verliert sich zu stark in ihrer selbst erschaffenen Welt. Alles ist sehr liebevoll ausgestaltet, alles hat einen eigenen Namen, und die ganze fremde Welt ist auch noch erstaunlich klischeefrei. Dumm nur, dass über all den netten Details die eigentliche Geschichte völlig ins Hintertreffen gerät und die Handlung ständig von den Beschreibungen von Gegenständen, Landschaften und Mythen unterbrochen wird. Der mal weitschweifig-geschwätzige, mal abgehackt-knappe Stil hilft da leider auch nicht weiter, denn zu oft stoplert der Leser über hölzerne Formulierungen.

Das alles sind klassische Anfängerfehler, die man eigentlich hätte beheben können. Wäre das Manuskript radikal entschlackt und auf höchstens zwei Drittel der 600 Seiten zusammengekürzt worden, hätte ein sehr nettes Buch daraus werden können. Nur wäre der Aufwand für einen gründlichen Lektor dann so gross geworden, dass sich das für den Verlag wohl nicht ausgezahlt hätte. Schade, aber vielleicht ist der Nachfolgeband ja besser, denn Übung macht ja bekanntlich den Meister...


Der dunkle Thron: Historischer Roman
Der dunkle Thron: Historischer Roman
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen seicht, klischeehaft, ahistorisch und überlang, 14. November 2013
Ein seichter historischer Roman, zwar flüssig geschrieben, aber mit den üblichen Kitsch-Mittelalter-Bildern überfrachtet. Die Tudors dienen über weite Strecken nur als Staffage, viele historische Ereignisse werden ausgelassen, nur beiläufig erwähnt oder sehr eigenartig dargestellt. Henry VIII. wird als böser Tyrann im Hintergrund beschrieben, Mary als eigentlich edel und gut, die nur durch die ständige Misshandlung durch ihren Vater radikalisiert wird - eine differenzierte historische Betrachtung sähe nun wirklich anders aus. Auch der Protagonist ging mir also Leser sehr bald auf die Nerven. Mit hohem moralischem Anspruch verurteilt er den wankelmütigen König und die kriecherischen Höflinge, dabei wird er selbst seinen eigenen Maßstäben keineswegs gerecht. Er ist aufbrausend, hochmütig und egoistisch, und selbstverständlich ist es bei ihm etwas ganz anderes, wenn er sich von seiner ersten Frau scheiden lassen will, um die schwangere Geliebte heiraten zu können! Dass dieser Protagonist angesichts derartiger Doppelmoral über mehr als 900 Seiten konstant als Held gezeichnet wurde, ließ das Buch noch länger scheinen, als es ohnehin schon war.


Vollpension mit Therapie : Erzählungen
Vollpension mit Therapie : Erzählungen
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 21 Kurzgeschichten mit einem satirischen Blick auf die Widrigkeiten des Alltags, 12. November 2013
Wie schafft man es als ambitionierter Jungautor, nicht nur einen lukrativen Vertrag bei seinem Wunschverlag, sondern auch die Aufmerksamkeit der Medien und eine Literatur-Casting-Show im Fernsehen zu bekommen? Was macht man als Präsident eines Fußballvereins, wenn dem Club wegen Geldmangel der Abstieg in die zweite Liga droht, man sich aber eben gewaltig mit dem finanzkräftigen Sponsor aus dem Nahen Osten verkracht hat? Wie denkt ein Goldfisch über all das, was er bei den vergangenen 3'567'312 Umrundungen seines öden Goldfischglases von seinem Mitbewohner zu sehen bekommt? Und was musste alles geschehen, damit ein ehemals gutes Nachbarschaftsverhältnis immer mehr eskaliert und schließlich in einem blutigen „Pas de deux“ mit Kettensäge und Machete endet?

Die Antworten auf diese Fragen und noch viel mehr findet man in „Vollpension mit Therapie“, dem neuen Buch von Bernd Ernst, der nach zwei Lyrikbänden nun zu den Kurzgeschichten wechselt. Dass der Autor ursprünglich von der Poesie her kommt, merkt man an der sehr bildhaften Sprache und der eher knappen, aber doch recht emotionalen Ausdrucksweise. Daneben fällt vor allem der schwarze Humor auf, mit dem Bernd Ernst seine Protagonisten in absurde Alltagssituationen stolpern lässt. Die meisten der 21 Geschichten sind daher nicht nur kurz, sondern vor allem sehr kurzweilig und unterhaltsam und enden in wohlgesetzten Pointen. Und wie so oft bei Kurzgeschichten im handlichen Taschenbuchformat ist auch „Vollpension mit Therapie“ ein idealer Begleiter für Unterwegs, der dem Leser schon morgens in Bus oder S-Bahn ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.


Jakobsweg im Smoking: Auf dem Weg zur perfekten Packliste. Ein Ausrüstungsratgeber. Pilgern mit 3-kg-Rucksack: Bequemer, gesünder, sicherer [Edition ohne Fotos]
Jakobsweg im Smoking: Auf dem Weg zur perfekten Packliste. Ein Ausrüstungsratgeber. Pilgern mit 3-kg-Rucksack: Bequemer, gesünder, sicherer [Edition ohne Fotos]
Preis: EUR 2,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Mischung zwischen Erlebnisbericht und Ratgeber, 23. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Philipp Winterberg war noch nie ein großer Wandervogel. Als er den Entschluss fasst, nach Santiago de Compostela zu pilgern, steht er entsprechend ratlos vor einem ganzen Berg an Fragen. Als erstes braucht er einen Rucksack, den haben schließlich alle Pilger. Aber wie groß soll er ihn kaufen, wenn er doch noch gar nicht weiß, was er alles reinpacken muss? Müssen Wanderschuhe wirklich so schwer und klobig sein? Geht das nicht auch ohne Blasen und wunde Füße? Und wie war das nochmals mit den verschiedenen Kleidungsschichten? Stück für Stück stellt er sich so sein Gepäck zusammen und berichtet dann im zweiten Teil, ob und wie sich seine mühsam erworbene Ausrüstung tatsächlich bewährt hat. Und ja, der Smoking im Titel ist kein Witz, er trifft tatsächlich auf einen Pilger, der seinen besten Anzug dabei hat...

Ich habe mich oft darüber geärgert, dass es kaum gute Selfpublishing-Titel gibt. Nun habe ich im ganzen Wust doch eine Perle gefunden. Dieses Buch zu lesen lohnte sich, obwohl ich nicht demnächst unter die Pilger gehen werde und mich die zahlreichen Listen eigentlich auch nur am Rande interessieren. Aber die Szenen, wie ein absoluter Anfänger seine Wanderausrüstung zusammenstellt, sind so gut beschrieben und derart voller Situationskomik, dass jeder, der auch schon mal ratlos in einem Outdoor-Geschäft dem Fachchinesisch der Verkäufer zugehört hat, bei dieser Lektüre breit grinsen wird. Und für jeden, der eine längere Wanderung plant und keine Lust hat, tonnenweise überflüssiges Gepäck mit sich herumzuschleppen, ist das Buch eine absolute Pflichtlektüre!

Fazit: eine tolle Mischung zwischen Erlebnisbericht und Ratgeber, der für Outdoor-Fans nicht nur nützliche Informationen, sondern auch gute Unterhaltung bietet.


Kurz & gut: Problemwegzaubern für Einsteiger
Kurz & gut: Problemwegzaubern für Einsteiger
von Waltraud Berle
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Inhaltlich nix Neues und grauenhaftes Layout, 17. September 2013
Dieses Büchlein war ein Mitbringsel von wohlmeinenden Verwandten, sonst hätte es nie den Weg in unser Bücherregal gefunden, sondern wäre spätestens beim Durchblättern in der Buchhandlung weggelegt worden. Schon rein optisch ist es nämlich eine Zumutung. Bereits auf den ersten Seiten fällt auf, dass zwei Schriftarten, fünf Schriftgrößen, drei Farben, fettgedruckte und kursive Stellen und Wörter nur in Großbuchstaben für ein wildes Durcheinander sorgen. Das wirkt, als hätte jemand Passagen aus den unterschiedlichsten Dokumenten zusammenkopiert und dann vergessen, alles einheitlich zu formatieren. Das macht das Lesen echt mühsam, weil das Auge immer schon zu den nächsten hervorgehobenen Wörtern springen will, statt den Satz zu Ende zu verfolgen. Allerdings schadet es auch nicht wirklich, wenn man einige Sätze auslässt oder überfliegt. Denn auch beim Inhalt bleibt der Eindruck eines wild zusammenkopierten Konglomerats. Motivationssprüche und Floskeln, die man schon tausendfach irgendwo gelesen hat, werden aneinandergereiht, etwas geordnet, mit passenden Anekdoten aufgefüllt und dann als großartige Lebensweisheiten verkauft. Das alles ist ganz nett, aber eigentlich nur einer dieser Ermunterungs-Psycho-Ratgeber, wie es sie schon hundertfach gibt, eingedampft auf 90 sehr kurze Seiten. Für die zehn Euro, die dieses mickrige Büchlein kostet, kaufe ich mir lieber einen tollen Roman. Hebt meine Stimmung genauso zuverlässig, beflügelt die Fantasie effektiver als die diversen Visualisierungsübungen und ist viel unterhaltsamer.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 23, 2014 2:54 AM CET


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