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Rezensionen verfasst von
leo-niss (Tübingen)

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Drohnenland: Kriminalroman (KiWi)
Drohnenland: Kriminalroman (KiWi)
von Tom Hillenbrand
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ersten 30 Minuten mit Tom Hillenbrands “Drohnenland”, 17. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich hatte ich wieder Zeit, 30 Minuten in einem Buch zu schmökern. Dieses Mal traf es Tom Hillenbrands “Drohnenland”, Gewinner des Friedrich-Glauser-Preises für den besten Krimi und des Kurd-Laßwitz-Preises für den besten Science-Fiction Roman 2015. Bei der Lektüre von Hillenbrands “Drohnenland” kann ich mir gut vorstellen, wie sich die Fernsehzuschauer in den 60er Jahren vorgekommen sein müssen, als Star Trek ins Fernsehen kam.

Die Science-Fiction Serie, in der James T. Kirk, Leonard -Pille- McCoy und Spock von einem Abenteuer zum anderen flogen, war in vielerlei Hinsicht revolutionär. Star Trek zeigte uns eine soziale Utopie, in der Rassengleichheit herrschte, es kein Arm und Reich gab und Konflikte am besten mittels Diplomatie ausgefochten wurden. Interessanterweise hat sich an der Brisanz der Themen noch immer nichts geändert. Dabei feiert Star Trek nächstes Jahr seinen 50stes Leinwandjahr.

Darüberhinaus präsentierte Star Trek seinen damaligen Zuschauern eine Welt voller technischen Wunder. Wandgroße Bildschirme, kabellose Telekommunikation, Rechenmaschinen, die mittels Stimmwiedergabe mit seinen Benutzern sprach. Wie abstrus all diese Star Trek Gadgets den damaligen Zuschauern vorgekommen sein müssen, die Kirk und Co. wie selbstverständlich benutzten.
Denn man muss solche Visionen immer mit dem Hintergrund der damaligen Entwicklungen anschauen.
In den 60ern wurde der Taschenrechner entwickelt, der gerade mal die Grundrechenarten beherrschte und so groß war wie eine Schreibmaschine. Oder die ersten Transisterradios und Farbfernseher. Aber abgesehen vom Warp-Antrieb und der Teleportation hat Star Trek viel Technik vorhergesagt, die wir tagtäglich benutzen. Jeder in Deutschland kennt Beamer, Fernseher von der Größe einer Badewanne, Siri, Iphone, kabelloses Internet.

Und trotzdem komme ich mir vor, als ob uns Hillendbrands “Drohnenland” eine abstruse Zukunftsvorstellung. Hillenbrand, eigentlich bekannt für seine “kulinarischen Krimis”, entführt uns dieses Mal nicht in das dieszeitige Luxemburg, sondern in ein Belgien einer nicht weit entfernten Zukunft. Und wie es sich für einen Krimiautor gehört, verpackt er seine Zukunftsvision in einen Krimi-Rahmen. Wir begleiten Kommissar Aart van der Westerhuizen bei der Suche nach dem Mörder eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments.

Aber statt gewohnte Tatort-Kriminalarbeit zu betreiben, überlässt Westerhuizen sie einem mächtigen Computer, genannt Terry. Dieser ist imstande, anhand von Social-Media Einträgen, Emails, Telefonverbindungen und Bankverbindungen die Bewegungsmuster von Opfern (und sicherlich Tätern) vorherzusagen, dessen soziale Kontakte zu finden, ja sogar seine sexuellen Präferenzen. Tatorte werden nicht begangen, sondern eingescannt, “gespiegelt” nennt Hillenbrand diese Technik. Auf dem Revier kann dann der Kommissar den Tatort in einer virtuellen Realität begehen und analysieren.

Das Gefühl der abstrusen Zukunftsvision beschlich mich, weil bisher hat noch keine Vision – weder Film noch Roman – all die heutigen technischen Möglichkeiten miteinander kombinierte und derart konsequent weiterdachte. Autos, Handys, Computer, Brillen, die heimische Soundanlage – alles ist vernetzt, alles sendet Daten und alles empfängt Daten. Daten, die wiederrum zur Vorhersage von persönlichen Verhaltensmustern benutzt werden. Was aus heutiger Sicht wie ein Datenschutz-Albraum wirkt, ist in Westerhuizens Welt vollkommen normal. Es irritiert, mit welcher Selbstverständlichkeit der Kommissar diese Kombination aus Technologien benutzt, vor der Datenschützer warnen. Denn ein großer Teil all dieser Techniken ist eben heutzutage schon möglich oder wird gerade erforscht.

Wie sieht es mit dem Kommissar aus? Westerhuizen war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist nicht einer diesen kaputten Typen im Stil von Mankel (oder eben häufig Tatort). Zwischen ihm und seinen Helferchen gibt es (bisher) keine künstlichen Konflikte. Er ist ein starker Kerl, der sich seiner Sache sicher ist. Westerhuizen wirkt wie eine Mischung aus Dirty Harry (kennt sich mit Waffen aus), Dick Tracy (trägt einen Trenchcoat und Hut mit dicker Krempe) und Columbo (schlotzt an Lakritzstangen). Eben all jene starken Typen, denen wir immer gerne dabei zugeschaut haben, wie sie die Bösewichte fassen. Ich bin gespannt, wie “Drohnenland” weitergeht. Ich hoffe/ahne, dass dem Kommissar bald aufgeht, dass jede Technologie auch Möglichkeiten bietet, sie zu manipulieren. Wir werden sehen.

Würde ich denn “Drohnenland” nach diesen 30 Minuten weiterlesen? Die Antwort: Ein klares JA!


Maschinengeist
Maschinengeist
von Chris Schlicht
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Die ersten 30 Minuten von: 'Maschinengeist' von Chris Schlicht, 31. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maschinengeist (Taschenbuch)
Ich war einmal auf einer Lesung von Henning Mankel (der sich MANkl und nicht wie von mir fälschlicherweise gedacht ManKEL ausspricht), auf der er 'Kennedy's Hirn' vorstellte. Jemand aus dem Publikum fragte ihn, weshalb er dem Roman diesen Titel gab. Er antwortete: 'Der Titel eines Buches ist wichtig. Entweder klappen Sie die nächste Seite auf oder lassen es.' Ich wollte nicht gar so hart sein. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, neuen Büchern mehr Gelegenheiten statt nur des Titels zu geben, mich von ihrem Inhalt zu überzeugen.
Aber ein Buch zu komplett zu lesen dauert seine Zeit. Mein Kindle informierte mich auf seine freundliche Weise, dass ich mit 'Maschinengeist' von Chris Schlichts ungefähr 11 Stunden verbringen würde. Dabei bin ich wirklich kein langsamer Leser. Und leider habe ich diese Zeit nicht. Daher dachte, warum dem Roman nicht eine halbe Stunde widmen, um zu sehen, ob er mir gefällt. Damit war eine Idee geboren. Die Frage, die hinter dieser Rezensionsart steht, lautet: 'Würde ich das Buch, hätte ich mehr Zeit, weiterlesen?'

Also, zu den ersten 30 Minuten mit Chris Schlichts 'Maschinengeist'. Der Roman entführt uns in eine alternative Steampunkwelt, in der Deutschland zu einem Industriemoloch herangewachsen ist. Eine konkrete Zeitangabe gab es nicht. Zunächst finde ich es immer wieder großartig, wenn Autoren ihre Geschichten in Zentraleuropa spielen lassen, auch wenn es sich manchmal seltsam anfühlt. Wir sind einfach durch den modernen Film- und Literaturkanon darauf konditioniert worden, dass alles von Wichtigkeit nicht hier bei uns, sondern jenseits des Atlantik stattfindet.
In dem Roman ist die Blütezeit der Industrialisierung vorbei. Überall herrscht Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Chris Schlicht schafft es, diese deprimierende Situation bildgewaltig in Worte zu fassen. In ihrer Welt ist es dreckig, nass, neblig, dunkel, grau, düster. Maschinen dampfen, Schornsteine rußen die Welt zu. Es regnet unentwegt, die Straßen sind voller Schlamm und Dreck. Schlicht nimmt sich am Anfang ihres Romans Zeit für die detaillierte Beschreibung dieser düsteren Welt. Jeder Satz ist wohlüberlegt, drückt feine Nuancen aus. Bei vielen Werken ist ein Zuviel an Details langweilend, man möchte einfach dahinblätter, wo der Plot weitergeht. Eine Amazonkritik bemängelt genau dies an 'Maschinengeist'.

Ich bin da absolut anderer Meinung. Der Schreibstil ist leicht und sehr unterhaltend und kreiert das perfekte Kopfkino. Man braucht diese Zeit, um in die Welt zu finden. Die Autorin schafft es auch, ein glaubhaftes Bild der Technik in ihrer Welt zu geben, die sich hätte entwickeln können, wenn nicht die Mikroelektrik die technische Entwicklung unserer Welt dermaßen beeinflusst hätte.

In der ersten halben Stunde lernen wir auch den Hauptcharakter Peter Langendorf kennen, einen Privatdetektiv, der sich mit dem Fangen von Kleinkriminellen über Wasser hält. Peter ist einem auf Anhieb sympathisch. Denn obwohl er noch zu den Bessergestellten seiner Welt gehört, nagt an ihm bereits der Verfall seiner Welt. Peter ist schlichtweg echt und glaubwürdig. Er lässt uns wissen, dass er hin und wieder einen größeren Auftrag erhält, der Geld in seine klammen Kassen spült. So auch dieses Mal, was den Beginn des Romans darstellt. Einer der reichsten Industriellen des deutschen Reiches, Baron von Wallenfels, stattet ihm eine Visite ab, um ihn zu anzuheuern. Nach einem Unfall sind Teile seines Gesichts und Körpers durch Maschinen ersetzt. Damit ist der Baron die perfekte Verkörperung einer technokratischen Elite. Man fragt sich als Leser, wieviel Schlicht sich von der heutigen Zeit inspierieren hat lassen. Der Baron beauftragt Peter.... Stop, hier hören die ersten 30 Minuten mit 'Maschinengeist' auf.

Kommen wir also zur Anfangsfrage dieser Rezension: Würde ich 'Maschinengeist' nach diesen 30 Minuten weiterlesen? Die Antwort lautet ein klares JA.


Star Trek - Destiny 1: Götter der Nacht
Star Trek - Destiny 1: Götter der Nacht
von David Mack
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mit Star Trek nichts zu tun, 7. Mai 2013
Diese Rezension bezieht sich auf alle drei Star Trek: Destiny Teile.
Zunächst etwas positives. Muss ja sein, wenn man einen Stern vergibt. Die Story der drei "Star Trek: Destiny" Bände ist gut. Sie ist spannend. Sie ist, für einen Actionroman, streckenweise unterhaltsam geschrieben. Meine Rezension bezieht sich daher nicht auf den Inhalt der Bücher, sondern auf den Inhalt der Bücher mit dem Hintergrund, dass sie "Star Trek" Geschichten sein wollen.

Nun zum negativen, dem Grund warum ich eigentlich null sterne vergeben möchte. Die Bücher haben auf ihrem Cover zwei wichtige, differenzierende Wörter stehen: STAR TREK! Denke ich an Star Trek, dann denke ich an "The Next Generation" mit seinen Charakteren wie Picard, Data, Worf, Crusher oder an die original Serie mit Kirk, Pille, Spock und all den anderen tollen Leuten. Denke ich an Star Trek, dann habe ich gewisse erwartungen. Zum beispiel sollten die unter diesem Titel veröffentlichten Geschichten sich mit den Problem des Menschseins auseinandersetzen, der Position des Menschen in der Welt und seiner Technik, mit Moral und Verantwortung. In Star Trek geht es um Argumentation, um Pro und Contras, um das intellektuelle Abwegen vieler Lösungswege.

In Star Trek ging und wird es nie darum gehen, wer die größte Knarre hat. Möchte ich Auseinandersetzungen mit Waffengewalt sehen, schaue/lese ich Star Wars. Oder wahlweise das unsägliche Voyager, wenn die Raumschiffe unbedingt mit Warp fliegen sollen. Leider hat das der Autor bei diesen drei Büchern vergessen oder die intelligente Tragweite von Star Trek war ihm gar nicht bewußt.

Es fängt schon mal damit an, dass die Charakterisierung der Helden einfach nicht derjenigen der Serie entspricht.

*Picard wird hier als der amoralische Kriegstreiber gezeigt, der jegliche Logik, Moral und Vernunft in den Wind wirft, nur um die Bord zu zerstören. Dies entspricht einfach nicht dem Picard, wie er in Star Trek: First Contact gezeigt wurde. Da war er kurz eben solcher, hat sich aber eines besseren besinnt. Worf wird als der Moralapostel und allesversteher gezeigt. In der Serie und auch in der Filmen ist Picard die moralische Instanz schlecht hin. Diesen Hauptaspekt dieses Charakters leugnet der Autor einfach.

*Worf, trotz seiner bandbreite, die er auch Deep Space Nine zu verdanken hat, ist einfach ein Haudegen. Er argumentiert nicht, er benutzt Gewalt. In dieser Geschichte sind die Standpunkte zwischen Picard und Worf einfach umgedreht, hier ist Worf derjenige der die moralische Argumentation aufrechterhält. Sorry, wann genau soll das geschehen sein und warum nimmt sich der Autor dieses Recht?

*Riker wird als schwächelnder Captain gezeigt, der wohl seine Crew nicht im Griff hat. Auch falsch. Riker war die strenge Hand auf der Enterprise, er war eigentlich der einzige, der wußte was er tat auf diesem Schiff (Leute die die TNG serie kennen, wissen was ich meine).

Desweiteren werden für Star Trek wichtige Argumentationsstrukturen einfach übergangen. Während Star Trek immer die Argumentation der Gewalt vorgezogen hat, verhält es sich hier andersrum. Erst wird darüber diskutiert, mit welchen Waffen welche Erfolge erzielt werden können. Erst danach wird überlegt, ob dies auch rechtens ist. Hier verweise ich wieder auf Star Wars.

Die Passagen, in denen sich der Autor anmaßt, einen intelligenten Dialog zu führen, sind einfach lächerlich, wenn man ihren Hintergrund miteinbezieht. Es funktioniert nicht, dass in einem Buch, dessen Hauptthema die Gewalt ist, Leute auf einmal über psuedointellektuelle Themen Literatur und Wein diskutieren. So etwas trägt nichts zur Bedeutungsbandbreite der Geschichte bei. Es ist sinnlos. Das führt mich zu dem nächsten Punkt.

Der Autor ergözt sich in pseudoemotionalen Gesprächen, die absolut nichts zu der Geschichte, zur Tragik, zum Spannungsbogen beitragen. Schlimm, dass er meint solche Passagen in sein Buch einzubauen. Schlimmer ist jedoch, dass er Leuten Wörter in den Mund legt, die sie so nie gesagt, gedacht, geäußert hätten (siehe Charaktere oben).

Der letzte Punkt bezieht sich auf die Anzahl der Handlungsstränge. Derzeit zähle ich drei Hauptstränge mit jeweils 3 geschichten. Zusätzlich tauchen hier und da noch ungefähr 6 weitere Handlungen auf. Bei der Masse an Handlungen ist es von vornherein vorprogrammiert, dass viele der Charaktere klischeehafte Stereotypen sind. Schlimmer noch, diese Technik überträgt der Autor auf die Hauptcharaktere von Star Trek, Picard, Word, Troy, Worf etc. Diese klischeehafte Beschreibung der Leute führ dazu, dass man sich langweilt und sich fragt, warum genau man jetzt gerade diese Passage lesen muss. Vor allem, weil viele dieser Nebenhandlungen, wie schon erwähnt, nichts zur Geschichte beitragen.

Der Autor weiß mit vielen Fakten über Star Trek umzugehen. Er ist fähig, auf die Folge XYZ zu verweisen, wo Worf/Jadzia/Picard irgendwetwas gemacht haben. Aber dabei bleibt es auch. Es ist reine Angeberei und faktenklopferei, die nichts zur Geschichte beiträgt. Gleichzeitig vergisst der Autor, dass es in Star Trek um die anspruchsvolle (!!!) Auseinandersetzung mit intelligenten Themen geht. Daher kann/will ich diesem Erguss nichts anderes als einen Stern geben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 17, 2015 9:11 PM MEST


Motorradkoffer Top Case Motorrad Roller Koffer Rollerkoffer Topcase
Motorradkoffer Top Case Motorrad Roller Koffer Rollerkoffer Topcase
Wird angeboten von dsversand
Preis: EUR 10,40

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Koffer gut, mitgelieferte "Halterung" schlecht, 24. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir den Koffer für meinen Roller geholt. Bisher bin ich zufrieden.
Der Koffer an sich ist stabil. Man bekommt ohne Probleme einen Helm und große Handschuhe neben dem Helm hinein. Insofern erfüllt er alle seine Anforderungen.
Wer sich den Koffer kauft sollte sich eine eigene Halterung basteln können, denn die mitgelieferte "Halterung" hat bei mir keine Fahrt lang gehalten.
Wer aber mit Werkzeug umgehen kann, holt sich eine Alu-U-leiste, bohrt ein paar Löcher und befestigt den Koffer selbst. Ist in jedem Fall günstiger, als eine fertige Halterung zu kaufen.

Da der Koffer jedes Preis-Leistungs-Verhältnis topt, die Halterung mich aber zwei Stunden gekostet hat (montieren, checken dass mitgelieferte Halterung Schrott ist, abmontieren, Leiste kaufen, Sägen, Bohren, anmontieren) gibt es einen Stern abzug.


Göttliche Komödie: Eine Graphic Novel
Göttliche Komödie: Eine Graphic Novel
von Seymour Chwast
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider einfallslos und unreflektiert, 8. März 2012
Ich kann mich den rezensionen meiner Vorkritiker in keinster weise anschließen.

Oberflächlich mag es innovativ erscheinen, Dantes Göttliche Komödie in einem modernen Gewand zu präsentieren. Aber nur oberflächlich. Denn der Zeichner dieses Comics hat keinen Versuch gemacht, das Gedicht zeitgemäß zu interpretieren.

Den Reisende als "Detektiv", Virgil als "Briten mit Bowler" darzustellen. Doch ist diese Darstellung im Werk in keinster Weise motiviert. Was soll der Reisende als Detektiv erkennen? Dantes Werk war eine Kritik an der zeitgenössischen Finanz- und Kirchenpolitik. Er nannte sogar Namen der Personen, die er kritisieren wollte. In dieser Adaption wirken die selben namen wie leere Worthülsen. Hätte der Autor sich nur getraut, sie durch kritikwürdige Persönlichkeiten aus Politik und Religion zu ersetzen! So bleibt der hier präsentierte Text nur eine "cool" gemeinte Übertragung in unsere Sprache.

Desweiteren erkennt man nicht, welche Ideologie der Autor propagieren möchte. Zeitweise lassen sich kreationistische Züge im Text erkennen. Wissenschaftliche Fakten, da sie der Bibel widersprechen, werden als Unsinn dargestellt, ohne das es deutliche Hinweise darauf gibt, ob das ironisch gemeint ist. Auch in dieser Hinsicht ist der Text zu wage und ungenau.

Dies spiegelt sich ebenfalls in den Zeichnungen wieder. Einerseits übertragen sie den Text in eine moderne Bilderwelt mit Detektiven, Panzern, Mafiosi usw. In dieser Hinsicht ist die Darstellung aber wieder zu ungenau, die Bilder wirken zu laienhaft, als dass zeitgemäße Bezüge hätten hergestellt werden können. Andererseits stellen die Bilder einfach den gelesenen Text dar. Es entsteht keine Spannung, keine Diskrepanz zwischen Wort und Bild, zwischen dem Text von Dante und dem möglichen Bezug zur Moderne, um irgendeine Lehre aus der Lektüre zu ziehen. Christliche und heidnische Symbole werden einfach sinnlos dargestellt, ohne einen Bezug zu Ihrer Geschichte oder zu den Gegebenheiten in der heutigen Zeit.

Insofern ist diese "Interpretation" (welche keine ist) leider nur langweilig und vor allem ärgerlich. Wer eine interessante Adaption sehen möchte, ist auf das Spiel "Dantes Inferno" verwiesen oder auf den darauf basierenden Animefilm. Oder auf Dantes Werk selbst.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 13, 2013 9:46 PM MEST


DAEMON: Die Welt ist nur ein Spiel
DAEMON: Die Welt ist nur ein Spiel
von Daniel Suarez
  Taschenbuch

24 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einen punkt gibts..., 28. April 2011
...damit die rezension gelesen wird ;)
Der inhalt ist ausführlich beschrieben worden, ergo muss dazu nichts mehr gesagt werden. ebenfalls kennt sich der autor mit der technologie hervorragend aus, weshalb ihm kein unwissen zu lasten gelegt werden kann. im großen und ganzen würde das buch von mir 3 sterne erhalten.

Ich möchte kurz auf den Stil des Buches eingehen. Obwohl ich eingestehen muss, dass das buch sehr spannend ist und einmal in seinen bann gezogen, man es kaum aus der hand geben möchte, krankt es an zwei wichtigen punkten.
1. der autor kann nicht schreiben. ständig wechselt er die perspektive, widerspricht sich in den aussagen, zieht unwichtige passagen in die länge wie in einem hollywood film. das thema hätte unter umständen auch etwas intelligenter angegangen werden und deshalb komme ich zu

2. die form der schnitzenjagd langweilt auf die dauer. alà lara croft hetzt der leser von einem ereignis und protagonistem zum anderen, die immer auf die gleiche art und weise aufgebaut sind: typ, seltsamer anruf, macht+geld, ärger. es ist mit "illuminati" von dan brown vergleichbar, der den leser auch durch ganz rom hetzt. das thema des deamon hätte streckenweise intelligenter, subtiler, wirkungsvoller angengangen werden können. aber naja. man bekommt nicht alles für sein geld.


Das Komitee. Swissfiction.
Das Komitee. Swissfiction.
von Alex Gfeller
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Ein interessantes Bild..., 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Komitee. Swissfiction. (Broschiert)
... das der Autor hier zeichnet.
Wie ersichtlich, wurde das kleine Büchlein 1989 geschrieben, kurz vor dem Mauerfall. Zu dieser Zeit grassierte die Angst des nuklearen Armageddons, dass die Ost und West ihr politisches Reigen mittels Atomwaffen entscheiden. Das Buch schildert eine Zeit 30 Jahre nach dem nuklearen Schlag. Die meisten Siedlungen sind zerstört, die Umwelt radioaktiv, chemisch oder radioaktiv verseucht. das Überleben sichert nur eine große Menge an Drogen, die gegen die radioaktive Vergiftung helfen. Die Menschen leben in Bunkern zusammengefercht, die gegen den sauren Regen schützen. Ansonsten bilden sich keine Gemeinschaften, da Vertrauen Verantwortung und Verantwortung Gefahr für das eigene Überleben bedeutet. In dieser Szenerie finden sich eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam zu einem Abenteuer aufbrechen.

Für wen: Der Roman erinnert, beinahe zu stark, an die bekannte "Fallout" Reihe. Medipacks, Anti-radio Pillen, Geigerzähler, Mutanten, Bunker, Raidergangs, all das kennt man. Ich würde behaupten, das Spiel stützt sich auf diesem Buch, da es 8 Jahre vor dem Spiel herauskam. Leute, die auf apokalyptsche Zustände stehen, gerne das Spiel spielen, wird dieser kurze Roman anmachen. Er lässt sich problemlos an einem Nachmittag durchlesen.

Kritik: Fantastisch und detailtreu, aber nicht überschwenglich in der Ego-Perspektive geschrieben.Die Gewaltdarstellungen werden von der Ironie übertüncht, so dass man manchmal stutzen muss. Die Welt ist plastisch und glaubwürdig. Leider ist der Roman viel zu schnell ausgelesen, ergo zu kurz, gerne hätte ich mehr von dieser Welt gesehen und erfahren. Deshalb nur die 4 Sterne.


CARGO - Da draußen bist du allein (Special Edition, 2-Disc-Set)
CARGO - Da draußen bist du allein (Special Edition, 2-Disc-Set)
DVD ~ Anna Katharina Schwabroh
Preis: EUR 8,99

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schmaus für SciFi Fans, 21. Mai 2010
Dass der Titel polarisiert, kann man an den unterschiedlichen Rezensionen sehen. Gerade deshalb musste ich mir diesen Titel selbst anschauen und bereue es nicht.
Im Gegenteil.

CARGO entdeckt das SciFi-Genre nicht neu. Alle altbekannten Elemente (Weltuntergang, Einsamkeit, Angst, kaputte Raumschiffe) werden auch hier verwendet. Es ist auch nicht die Art und Weise, wie CARGO diese bekannten Elemente mischt, was den Film so interessant macht.

CARGO zittiert (es heißt nicht klauen. In künstlerischen Werken ZITTIERT der Regisseur/Autor usw.) und outet sich deshalb als ein Film eines Science Fiction Liebhaber. Matrix, Alien, Assimov, Lem, 2001, um nur ein paar wenige zu nennen. Und nun kommts: Das macht der Film hervorragend. Von Textpassagen über Geschichtselemente bis hin zum Bildaufbau. CARGO nimmt diese Elemente liebevoll auf und fügt sie in seine eigene, GELUNGENE GEschichte auf.

CARGO ist ein Film für Science Fiction Fans, die das Genre nicht als Action Genre ansehen, sondern psychologisch und philosophisch interpretieren. Gerade darum lässt sich der Film sehr viel Zeit für lange und schön komponierte Bilder.

Hier und da hätte ein Charakter weiter ausgebaut werden können, hier und da ein paar Kanten und Ecken eingefügt werden können. Aber alles in allem ist es ein GUTER FILM, der von Fans MIT GRIPS gewürdigt werden sollte.

DER FILM bekäme von mir 4 Sterne, einen 5. gibts, weil die Specials sehr gut sind.

EMPFEHLUNG: Für diejenigen, die sich bei 2001 nicht gelangweilt haben, alle Planet der Affen Filme kennen, sich gerne Zeit für eine kleine Geschichte nehmen.


Mefisto
Mefisto

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Story sehr gut, Übersetzung mangelhauft, 9. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mefisto (Audio CD)
Der Zusammenfassung meines Vor-Schreibers kann ich mich nur anschließen! Die Story ist gut gelungen und sehr spannend. Auf einer längeren Fahrt habe ich das gesamte Hörbuch angehört, die Zeit verflog wie im Fluge.

Meine Kritik bezieht sich auf den TEXT. Dieser klingt streckenweise sehr holprig. Grund hierfür ist die fortwährende Benutzung des Plusquamperfekts. "Byrn hatte gesehen, hatte gesagt, hatte gelesen, war gegangen, war gelaufen" usw. Dies ist eindeutig eine mangelhafte Übersetzung des englischen Textes ins Deutsche. Dort, wo das Englische einen Plusquamperfekt VErLANGT, benutzt man im deutschen Text das Präteritum: "Er sah, er sagte, er las, er ging, er lief". Das Plusquamperfekt ist im Deutschen nur eine Ausnahme.

Dies ist ein eindeutiger Übersetzungsfehler, da hat der Übersetzer gepfuscht, was dem Lektor des Hörbuchverlages hätte auffallen müssen. Ohne die Plusquamperfekts würde sich der Text geschmeidiger lesen, bzw. anhören. In der Vorproduktion ließe sich dieser Fehler schnell umschreiben. Dies geschah nicht. An beide, den Lektor und den Übersetzer, geht die Note "mangelhaft".


Einstieg in das Programmieren mit MATLAB
Einstieg in das Programmieren mit MATLAB
von Ulrich Stein
  Gebundene Ausgabe

2.0 von 5 Sternen Leider keine ausreichende Einführung, 12. Oktober 2009
Ich habe mir diese Einführung in die Programmierung als vollkommener Laie geholt. Ich kann dem ersten Kommentator "Kastus "Timo"" nicht zustimmen, dass das Buch "mühsam für den Einsteiger" ist. Ganz im Gegenteil. Die Sprache ist klar und verständlich, der Autor geht strukturiert vor und vermittelt alle Grundbegriffe sehr verständlich.

Da es sich um eine Einführung handelt, ist es selbstverständlich, dass die Kapitel aufeinander aufbauen und der Leser Kapitel um Kapitel lesen muss, um das Programmieren zu lernen. Foglich muss ich wieder dem ersten Kommentator widersprechen. Ansonsten ließe sich das Grundwissen nicht vermitteln, das man zum Programmieren braucht. Man lernt ja auch zunächst Buchstaben, bevor man sich an einen Roman traut.

Nun meine Kritik:
Obwohl das Buch in einer sehr verständlichen Sprache formuliert ist, behandelt es das Thema "Programmieren" absolut oberflächlich. Die Kapitel erklären zwar die Grundbegriffe wie "if - end, while - end, for - end, for - elseif - end" usw., gehen aber nicht darauf ein, wie diese Operatoren miteinander wirken. Das Buch widmet sich zwar der Verwendung von Matlab für die Bild und Tonanalyse, das tatsächliche Programmieren bringt es einem nicht bei. Die Beispiele funktionierten optimal, es gab aber auch Stellen, an denen auf die Syntax und den Aufbau des Programms nicht einleuchtend genug eingegangen wurde. Ich hatte das Gefühl, dass sich das Buch an Leute richtet, die bereits Erfahrungen mit dem Programmieren in C hatten.

Erst nachdem ich das Buch beendet hatte und mich an meine eigenen Projekte ranwagen wollte, stellte ich fest, dass ich nichts konnte. Ich hatte eine Woche mit diesem Buch verschwendet. Ich würde jedem Einsteiger in die Matlab Programmierung ohne Vorkenntnisse, der des Englischen mächtig ist, das Buch: "Programming in Matlab" von Marc E. Herniter im Verlag: Brooks/Cole empfehlen.

Hier geht der Autor auf Leute ein, die überhaupt keine Erfahrungen mit Programmieren hatten. Außerdem erklärt er alle Operatoren und die Syntax anhand mehrerer Programme, die man mit dem Autor aufbauend entwickelt. Dadurch bekommt der Leser auch das Gefühl für die Entwicklung und Strukturierung des Programms.


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