Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos OLED TVs Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16
Profil für Claudia Sperlich > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Claudia Sperlich
Top-Rezensenten Rang: 122.516
Hilfreiche Bewertungen: 63

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Claudia Sperlich (Berlin)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Das Gewissen
Das Gewissen
von Josef Bordat
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer einsatzbereit: Das Gewissen, 23. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Gewissen (Taschenbuch)
"Gewissen wird im frühen christlich-abendländischen Denken (ausgehend von Paulus) als von Gott in den Menschen eingestiftete Erkenntnis des Naturrechts verstanden, welches allen Menschen gegeben ist … und das … nicht soweit korrumpiert werden konnte, dass es nicht mehr einsatzbereit wäre." S. 108f.

Der Philosoph und Blogger Josef Bordat erklärt ein schwieriges Thema in klarer Sprache so einfach, wie es eben geht – ohne jemals zu verflachen. Das Buch ist keine leichte Kost; man tut gut, sich Zeit dafür zu nehmen und sollte bereit sein, einzelne Absätze mehrmals zu lesen.

An Antigone, Martin Luther und Sophie Scholl beschreibt er anfangs, warum Gewissen unbedingt bindend ist, wenn es überhaupt sein soll – Gewissen ist überhaupt nur denkbar, wenn es Konsequenzen hat, die sich in jedem Fall gegen eine allgemein akzeptierte Ordnung wenden. (Zwar hat jeder Mensch grundsätzlich ein Gewissen, aber seine Anwendung findet keinesfalls immer statt.)

Die Entwicklung des Gewissensbegriffs über die Jahrhunderte im Judentum und im Christentum führt der Autor sorgfältig aus, ohne langatmig zu werden. Zwei Dinge sind dabei von besonderer Wichtigkeit: 1. Es gibt keine vollkommen scharfe Definition von Gewissen, zudem kann eine Gewissensentscheidung auch falsch sein (irrendes Gewissen) – und trotzdem ist es evident, daß es Gewissen gibt und geben muß. 2. Gewissen ist ohne Gottesbezug nicht denkbar – auch wenn die Gottesvorstellung nicht genauer ist als “irgendetwas Höheres” oder “es muß etwas Letztgültiges geben”. Für die Existenz von Gewissen läßt sich kein anderer einleuchtender Grund finden als Gott.

Freiheit und Bindung des Gewissens in der katholischen Morallehre beschreibt Bordat in einem Bild, das mir bei meiner Begeisterung für schöne Kirchen unmittelbar einleuchtet:

"Dem Menschen bleibt Raum, den die Kirche eingedenk der Pläne des Architekten und der Lage des ganzen Gebäudes bemessen hat. Wenn sich der Mensch mal in der Tür irrt, um Räume zu öffnen, die ihm nicht zugedacht sind, dann nicht, weil der Plan missverständlich oder gar fehlerhaft wäre, sondern weil der Mensch sich nicht genügend bemüht hat, ihn zu lesen und zu verstehen und auch, weil er die Erläuterungen und Deutungshilfen der Kirche übersah, die als langjährige Hausverwalterin über besondere Erfahrungen und Kenntnisse im Zusammenhang mit dem Gebäude verfügt." S. 117

Person sein und Gewissen haben gehören für Bordat so eng zusammen, daß das eine ohne das andere gar nicht im Vollsinn sein kann – ein vollkommen gewissenloser Mensch ist nicht im Vollsinn Person (wenn auch selbstverständlich im Vollsinn Mensch), weil das von Verstand und Glauben geprägte Gewissen unverzichtbarer Teil der Persönlichkeit ist.

Eine gegen das eigene Gewissen gerichtete Handlung ist damit nicht nur gegenüber anderen schädlich, sondern auch selbstzerstörerisch und fügt dem Handelnden Verletzungen zu, die mit säkularen Mitteln nicht oder unzureichend geheilt werden können, eben weil die Quelle des Gewissens überweltlich ist. Bordat geht hier auf die sakramentale Lossprechung ein, die er (zu Recht!) als wirksames Heilmittel ansieht und als Chance zum Neubeginn.

Grundtenor des Buches ist die unter allen Umständen unzerstörbare Freiheit des Gewissens. Gerade wo Menschen vor der Wahl stehen, entweder ihrem Gewissen zu folgen und dadurch Nachteile (bis hin zum Tod) riskieren oder ihr Gewissen außer Acht zu lassen um ihres ungestörten Lebens willen, wird diese vollkommene Freiheit deutlich: Ein Mensch, der er selbst bleiben will, kann gar nicht anders als seinem Gewissen folgen trotz aller Nachteile, die er dadurch erleidet. Der Autor ist dabei nicht blauäugig und weist auch auf Dilemmata hin in Fällen, in denen es nur die Wahl zwischen verschiedenen schrecklichen Dingen gibt, die das Leben anderer betreffen. Aber auch wenn es Fälle geben kann, in denen das Gewissen durch jede mögliche Handlung belastet wird (z.B. bei Nothilfe durch Gewalt gegen einen Bedroher), und auch, wenn man das irrende Gewissen annimmt, ist eine Gewissensentscheidung immer frei. Keine erzwungene Entscheidung kann Sache des Gewissens sein.

Zuletzt beschreibt Bordat an einigen Zeitgenossen die Bedeutung von Gewissensentscheidungen heute und auch den wahrlich schändlichen Umgang mit Menschen, die heute in einem demokratischen Staat aus Gewissensgründen anders entscheiden, als von ihnen erwartet wird.

Gewissen ist unverzichtbar und unbequem, und die Kirche ist die Instanz, die mit diesem schwierigen Sachverhalt am vernünftigsten und zugleich am liebevollsten und gewissenhaftesten umgeht.

Ich empfehle das Buch jedem, der sich für Grundfragen der Philosophie und klaren Verstand interessiert – und ein bißchen Zeit hat.


Credo. Wissen, was man glaubt (EUDAEMONIA)
Credo. Wissen, was man glaubt (EUDAEMONIA)
von Josef Bordat
  Broschiert
Preis: EUR 13,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Josef Bordats Credo, 23. April 2016
Der katholische Philosoph und Blogger Josef Bordat erklärt das Apostolische Glaubensbekenntnis. Hierzu teilt er das Bekenntnis in siebzehn Sinneinheiten und widmet jeder ein Kapitel. Umschlossen wird diese Arbeit von einer Einführung: Was ist Glaube?, gefolgt von den Textgrundlagen, und einem Schlusswort: Was ist Bekenntnis?

Es ist ein sehr persönliches Buch; Bordat beschreibt nicht irgendein Glaubensbekenntnis aus religionswissenschaftlicher Perspektive, sondern das der katholischen Kirche, in der er heimisch ist. Man merkt in jedem Kapitel, daß der Autor von seiner Glaubensüberzeugung schreibt – zugleich aber auch von der vernünftigen Annahme dieses Glaubens. Auch sprachlich ist das Buch eine Freude. Bordat schreibt klar, vermeidet unnötige Fremdwörter und Fachjargon und formuliert nicht ohne Humor.

Die verschiedenen Teile, die den einen christlichen Glauben ausmachen, erklärt er auf jeweils passende Art, genau, aber ohne ein Wort zu viel zu verlieren. Der Glaube an den Allmächtigen führt zur Theodizeefrage, und Bordat gelingt es, diese schwierige und im Grunde unlösbare Frage kurz und verständlich – aber keinesfalls trivialisierend – zu erläutern.

Der Glaube an den Schöpfer des Himmels und der Erde wird in einem längeren Kapitel erklärt, in dem Bordat den Mystiker Meister Eckart und den Philosophen Thomas von Aquin heranzieht und auch auf moderne Evolutionstheorien eingeht.

Das Kapitel über den Glauben an die heilige katholische Kirche ist zugleich eine Apologie, die einen mir besonders wichtigen Absatz enthält:

"Die katholische Kirche ist eine heilige Gemeinschaft der Sünder in Gemeinschaft mit dem und den Heiligen. Sie ist heilig, insoweit sie göttlicher Stiftung entspringt, sie ist sündig, weil in ihr Menschen wirken. In ihrer Geschichte zeigt sich beides: Der göttliche Funke der Heiligkeit, der in Menschen wie Augustinus, Franz von Assisi oder Mutter Teresa das Feuer der Liebe entfachte, und die Abgründe des Menschen, die voll des Hasses andere Menschen verfolgten, missbrauchten und töteten. Hier gilt es, genau hinzusehen und zu unterscheiden.
Diese Differenzierung macht die Kirche selbst, in einer Formel, die auf den Kirchenvater Augustinus zurückgeht: Einige, die drin sind, sind draußen, und einige, die draußen sind, sind drin. Das bedeutet, daß es in der Christenheit unchristliches Verhalten gab und gibt und christliche Nächstenliebe auch unter Menschen möglich ist, die nicht der Kirche angehören. Das Wort Extra ecclesiam salus non est (“Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil”) steht freilich dagegen, wenn man es isoliert betrachtet. Wenn man aber bedenkt, in welchem historischen Zusammenhang es steht, ist es weniger Drohung oder Zwang, sondern liebevolle Ermahnung zur Treue und Warnung vor Irrlehren."

Für die Glaubwürdigkeit Jesu und Seiner Auferstehung und Himmelfahrt argumentiert Bordat schlüssig und ruhig, ohne je in den Tonfall eines Fernsehpredigers zu verfallen.

Im Schlusswort spricht Bordat über die Mission, die jedem Christen obliegt – da man über die lebensrettende Wahrheit ja nicht schweigen kann, wenn man selbst überzeugt ist – und auch von dem Menschenrecht auf Mission als Meinungsäußerung und darüber, daß dies Recht allenthalben beschnitten und missachtet wird.

Zum besseren Verständnis des vernunftgemäßen Glaubens ist dies Buch eine wertvolle Hilfe.


Der Laden des Goldschmieds. Szenische Meditationen über Liebe und Ehe.
Der Laden des Goldschmieds. Szenische Meditationen über Liebe und Ehe.
von Andrzej Jawien
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Wertvoll - nicht nur für junge Paare, 31. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der junge Mann, der später Papst werden sollte, hat ein nachdenkliches und kluges Mysterienspiel geschrieben.
Drei Paare, deren Schicksale miteinander verknüpft sind, und ein weiser Goldschmied sprechen über ihre Beziehungen.
Glückliche und unglückliche Liebe, Tod, Trauer, Gleichgültigkeit, Hoffnung, Erwartung - das alles wird in ebenso präziser wie poetischer Sprache thematisiert und verflochten.
Ein Gewinn für alle, die sich um gelingende Partnerschaft überhaupt Gedanken machen, und für jene, denen das christliche Fundament einer Partnerschaft wichtig ist, umso mehr.


"Gute Ehen werden in der Hölle geschlossen": Das wilde Leben des Künstlerpaares Hugo Ball  und Emmy Hennings zwischen Dadaismus und Glauben
"Gute Ehen werden in der Hölle geschlossen": Das wilde Leben des Künstlerpaares Hugo Ball und Emmy Hennings zwischen Dadaismus und Glauben
von Alfred Sobel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,80

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wildes Doppel, 17. Juni 2015
Der sperrige Untertitel Das wilde Leben des Künstlerpaares Hugo Ball und Emmy Hennings zwischen Dadaismus und Glauben weist auf einen Künstler, der fast ausschließlich durch seine kurze jugendliche Episode des Dadaismus bekannt ist, und eine Künstlerin, die fast vergessen ist.

Zwei komplizierte Menschen haben sich da gefunden: arm waren beide, drogensüchtig und mit Gefängniserfahrung sie, getrieben und schwermütig er. Sobel stellt Leben und Beziehung beider Künstler vor, nicht aber ihr Werk – und er hat mir damit große Lust gemacht, es kennenzulernen. Er schreibt stilsicher und gut lesbar, sachlich und doch mit klarer Position: Ein Katholik zeigt den gemeinsamen Weg zweier Menschen zum Katholizismus. Es ist ein Weg mit zahlreichen Neben- und Umwegen, voll Irrtum, Zweifel, Sünde – und Heiligkeit. Die Liebe der beiden zueinander hatte Bestand trotz aller schweren Verfehlungen – Sucht und Affären, Gewalt und Bevormundung – und bestärkte beide in der Suche nach Gott.

Man kann diese spannende Biographie nicht ohne innere Beteiligung lesen. Alfred Sobel hat recherchiert und sachlich geschrieben; romanhaft wurde das Buch durch den Stoff von selber. Empfehlenswert auch für literaturliebende Atheisten – mit der möglichen Nebenwirkung, daß sie hinterher nur noch literaturliebend sind.

Ein guter Teil aus Hugo Balls Werk ist im Netz frei verfügbar; Emmy Hennings’ Werk wird das erst 2019 sein. Ein Liebesgedicht aus ihrer Feder ist auf Youtube zu hören. Diese literarischen Genüsse wären mir entgangen, hätte Alfred Sobel mich nicht neugierig gemacht.


Wegsperren!?: Ein Gefängnisdirektor über Sinn und Unsinn der Sicherungsverwahrung
Wegsperren!?: Ein Gefängnisdirektor über Sinn und Unsinn der Sicherungsverwahrung
Preis: EUR 14,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gerechtigkeit und Menschlichkeit, 21. Dezember 2012
Sicherungsverwahrung, diese "Strafe nach der Strafe", ist juristisch und menschlich ein großes Problem. Michael Skirl sieht es als Jurist und Leiter der Justizvollzugsanstalt Werl, also als jemand, der die Konflikte zwischen Menschenrecht und Sicherungsverwahrung kennt und beurteilen kann und der zudem die Sorgen und Nöte von Schwerkriminellen im Vollzug und auch in der mehr oder (oftmals) weniger gelingenden Freiheit kennt.
Das Buch erläutert das Problem der Sicherungsverwahrung in allgemeinverständlicher, gut lesbarer Form, in ruhiger Sachlichkeit. Skirl beschreibt Probleme der Verwahrung, auf die man gewöhnlich gar nicht kommt; am Ende auch eines der größten: Die steigende Lebensdauer auch im Gefängnis, mit allen Problemen, die ein hohes Alter mit sich bringt - ohne daß eine Lösung in greifbarer Nähe wäre.
Skirl beschreibt auch sehr hilfreiche Modelle außerhalb des Vollzugs, etwa ein christliches Wohnheim, in dem nun schon mehrere Haftentlassene untergebracht sind, auch einer, der jahrelang in Sicherungsverwahrung lebte. Der klar geregelte Tageslauf in der Gemeinschaft ist für manchen Knastbruder wohl erheblich besser zu bewältigen als ein Single-Dasein. Die elektronische Fußfessel bietet unbestreitbare Vorteile gegenüber einer Haftstrafe, sowohl für den Delinquenten als auch für die Allgemeinheit, hat aber auch ihre Grenzen im Fall von Sexualstraftätern (sie schlägt Alarm, wenn der Täter sich in Kindergartennähe aufhält, aber nicht, wenn er in erlaubtem Gebiet ein Kind anspricht und in seine Wohnung lockt).
Daß es in der Diskussion um die Verwahrung zu populistischem Gezeter nicht nur in der Boulevardpresse kam, ist klar. Weniger deutlich waren mir die Absonderlichkeiten der juristischen Debatte. Erschreckend, wie sehr diese Debatte von BILD-naher Aufheizung beeinflußt ist!
Der Gefängnisdirektor Skirl sieht auch die Schwierigkeit, die Psyche eines Langzeitgefangenen im Hinblick auf sein Leben in Freiheit zu beurteilen (und umgekehrt). So sind Gewalttäter aus der rechtsradikalen Szene oft vorbildliche Gefangene, weil sie mit der strengen Hierarchie und dem geregelten Tageslauf eines Gefängnisses gut zurechtkommen - was sie nicht hindert, nach ihrer Entlassung wieder auf alles, was ihnen nicht passt, einzuprügeln. Umgekehrt ist es durchaus möglich, daß ein im Gefängnis von Anspruchshaltung und Meckersucht geprägter Mensch nach seiner Entlassung ein ganz unauffälliges Leben führt.

Wieviel Risiko muß die Gesellschaft ertragen, wieviel Unfreiheit kann sie verkraften, ohne gänzlich unfrei zu werden? Skirl gibt keine abschließende Antwort auf diese Fragen, aber er sagt seine begründete Meinung und hilft, sich mit diesem ständigen Problem auseinanderzusetzen.


Alles voller Himmel
Alles voller Himmel
von Patricia Koelle
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschönigt, 16. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Alles voller Himmel (Broschiert)
Die Autorin beschreibt eine durch die Behinderung des Mannes hochkomplizierte und doch auf ganzer Linie gelingende Liebe. Spannend zu lesen, mit welchen Hindernissen und Schwierigkeiten die beiden zu kämpfen haben - von der eigenen Unsicherheit, über die aufwendige Logistik des Lebens mit Rollstuhl, Absauggerät, Beatmung und der ständig lauernden Möglichkeit des Zusammenbruches, bis zur Beinahe-Katastrophe. Sie beschönigt dies schwierige Leben keineswegs, mutet dem Leser auch erschreckende medizinische Details zu. Dadurch ist der Roman glaubwürdig. Hier wird nicht so getan, als sei alles nicht so schlimm, wenn man sich nur liebt, sondern klar gesagt, es ist schlimm, kann jederzeit schlimmer kommen - und es lohnt, allem ins Auge zu sehen und zu leben.


Die Füße der Sterne
Die Füße der Sterne
von Patricia Koelle
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,80

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freundlich ohne Trivialität, 6. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Füße der Sterne (Taschenbuch)
Das Buch beschreibt ungewöhnliche, aber keinesfalls undenkbare Menschen und ihre je eigene Art, die Unbill des Lebens zu überwinden. Dabei hat keine der Geschichten etwas Traktätchenhaftes; sie sind im Geschehen ebenso originell wie im Schreibstil und hinterlassen beim Leser froh überraschte Gedanken, aber ohne jeden Anflug von anweisendem Zeigefinger.
Gut geschrieben, schön zu lesen und trefflich zu verschenken.


Hohe Nacht der klaren Sterne: CD mit 23 Liedern
Hohe Nacht der klaren Sterne: CD mit 23 Liedern

7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Liedgut aus übler Zeit, 20. Dezember 2009
Das titelgebende Lied "Hohe Nacht der klaren Sterne" wurde 1936 vom damaligen Referenten des Reichsjugendführers Hans Baumann verfaßt. Baumann schrieb im gleichen Jahr "Es zittern die morschen Knochen".
In diesem Machwerk wird mit künstlich-volkstümlichem Geschwurbel ein erhabenes und selbsterhebendes Gefühl beschworen, Naturverbundenheit, mystisches Gewaber und Mutterkult werden verwoben in einem den Verstand mißachtenden und vernebelnden Lied.
Ob man eine CD, und sei sie musikalisch noch so gelungen, kaufen soll, die das enthält, muß jeder selbst entscheiden.


Hohe Nacht der Klaren Sterne
Hohe Nacht der Klaren Sterne
Wird angeboten von Music-Mixer
Preis: EUR 39,90

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tausendjähriges Liedgut, 20. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Hohe Nacht der Klaren Sterne (Audio CD)
Das titelgebende Lied "Hohe Nacht der klaren Sterne" wurde 1936 vom damaligen Referenten des Reichsjugendführers Hans Baumann verfaßt. Baumann schrieb im gleichen Jahr "Es zittern die morschen Knochen".
In diesem Machwerk wird mit künstlich-volkstümlichem Geschwurbel ein erhabenes und selbsterhebendes Gefühl beschworen, Naturverbundenheit, mystisches Gewaber und Mutterkult werden verwoben in einem den Verstand mißachtenden und vernebelnden Lied.
Ob man eine CD, und sei sie musikalisch noch so gelungen, kaufen soll, die das enthält, muß jeder selbst entscheiden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 30, 2013 3:46 PM CET


Der Füllfederhalter des Grauens. Gruselgeschichten
Der Füllfederhalter des Grauens. Gruselgeschichten
von Jörg Sprave (Herausgeber)
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,80

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reinziehen und das Fürchten lernen, 21. Oktober 2008
Der Tod sitzt als verknöcherter Bürokrat auf dem Schlachtfeld, eine böse Lehrerin wird von der Nemesis in Füllergestalt ereilt, Außerirdische rätseln über eine heimtückische Waffe mit Goldfeder...' Verschiedenste Zeiten und Situationen vereinen das edle Schreibgerät mit höchstem Grauen. Manches ist mit bissigem Humor geschrieben, anderes schafft eine neblig-düstere Atmosphäre des unentrinnbaren Grauens, wieder anderes führt in seelische Abgründe der Verstrickung und Bosheit. Eine Reihe höchst gelungener Gruselgeschichten!


Seite: 1