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Tires (Nürnberg)
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SLR Magic Hyper Prime 50/0,95 Objektiv für Sony NEX
SLR Magic Hyper Prime 50/0,95 Objektiv für Sony NEX
Preis: EUR 999,00

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entzauberung, 15. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich schon länger von den großblendigen Objektiven für die Sony Alpha 6000 fasziniert bin, bestellte ich dann das SLR Magic Hyper Prime 50/0,95. Inzwischen habe ich auch ein paarhundert Fotos damit gemacht und habe mit eine gewisse Meinung gebildet. Als Alternative habe ich noch das Zhongyi Mitakon 35mm T0.95 F0.95 und das Handevision 40mm f0,85 betrachtet, wobei ich das Handevision bereits an meiner Kamera getestet hatte. Da alle genannten Objektive sowieso manuell arbeiten, sollte man adaptierte Linsen von Canon und Nikon auch in Betracht ziehen. Ein gewisses Kribbeln von Restrisiko war bei der Bestellung dann doch dabei, weil man über das Hyper Prime F0,95 nur wenig Tests findet.

Entscheident für das Hyper Prime war, natürlich neben der Blende, die Brennweite von 50mm und dass der Preis von rund 900 EUR noch im 3-stelligen Bereich lag, im Gegensatz wie das Handevision 40mm f0,85 für derzeit 1800 EUR. Mir ging es hauptsächlich um die beeindruckende Hintergrundunschärfe, die man mit einer großen Blende erreichen kann. Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Handevision am Rand relativ stark vignettiert. Nicht nur bei dem von mir getesteten Exemplar, auch Fotos anderer Tester wiesen diesen Effekt auf. Vignetten kann man zwar mit der Bildbearbeitung entfernen, aber gerade bei dem am Abstand teuersten der Konkurrenzprodukte ist das wenig zu verzeihen.

Dass die Unschärfe bei kleinerer Brennweite geringer ausfällt, kann man zum Beispiel sehen, wenn man das Sony 35mm F1,8 mit dem Sony 50mm F1,8 vergleicht. Daher war das Zhongyi Mitakon eher wegen des geringeren Preises von 640 EUR interessant, Allerdings auch kein Schnäppchen, das man so nebenbei kauft. Ein adaptiertes Objektiv mit Lichtstärke F1,4 zusätzlich zu kaufen, war für mich nicht interessant, weil der Unterschied zum Sony 50mm F1,8 noch geringer ausfällt.

Nachdem sich bei der ersten Lieferung im Originalkarton des SLR Magic ein verstaubtes Sony A-Mount Zoom etwa gleicher Größe wie das Hyper Prime befand, bin ich zunächst erschrocken. Wie in anderen Rezensionen öfters mal zu lesen ist, scheint Amazon die Rückläufer direkt an den nächsten Kunden weiter zu leiten. Die Ersatzlieferung enthielt dann das richtige Hyper Prime.

Das Hyper Prime ist relativ klein, sodass es auf den kleinen E-Mount Kameras noch gut zu handeln ist. Im Gegensatz zum Handevision ist es eine Nummer kleiner. Das Gewicht ist für die Größe relativ hoch, liegt jedoch gut in der Hand. Mitgeliefert wird ein Kunststoffdeckel für den E-Mount Bayonett. Auf der Vorderseite befindet sich jedoch nicht der übliche Kunststoff-Schnellverschluss, sondern ein metallener Schraubdeckel mit 62mm Filtergewinde. Der wirkt zwar edel, fristet sein Dasein trotzdem im Schrank, weil mir das zu umständlich ist. Ich habe mir gleich einen 62mm Schutzfilter (sog. UV-Filter) dazubestellt, eine 62mm Gegenlichtblende aus Metall, sowie einen Schnellklemmdeckel aus Kunststoff. Der Deckel passt direkt in die Gegenlichtblende, sodass UV-Filter und Gegenlichtblende immer drauf bleiben können.

Direkt mit dem Auge durch das von den Deckeln befreite Objektiv zu blicken, ist schon beeindruckend. Die lichte Weite der Linsen entspricht fast der Objektivgröße und vermittelt einen den Eindruck von Lichtstärke. Die Entzauberung kommt dann beim tatsächliche Gewinn bei der Belichtungszeit. Theoretisch verkürzt sich die Belichtungszeit gegenüber der Blende F1,8 etwa um den Faktor 3,6 (das Quadrat aus 1,8 / 0,95). Selbst das wäre nur etwa 1/30s statt 1/10s. In meinen direkten Vergleichen an der Kamera hat sich, bei gleichem ISO-Wert, im Mittel eine Verkürzung der Belichtungszeit um den Faktor 2,2 ergeben, damit die Bilder in etwa gleich belichtet sind. Also eher 1/20s beim Hyper Prime statt 1/10s beim Sony 1,8er.

Die F-Angabe der Blende gibt die Brennweite geteilt durch die mechanische Größe der Blende an. Damit macht diese Zahl keine Angabe über den Lichtverlust innerhalb des optischen Systems. Die tatsächlich gemessene Lichtstärke wird übrigens bei manchen Objektiven mit der T-Blende angegeben, beim Hyper Prime wäre das höchstens T1,2 (ausgerechnet aus dem gemessenen Bleichtungsverkürzungsfaktor 2,2).

Im Gegensatz zu dem Sony 50mm F1,8 hat das Hyper Prime keinen optischen Bildstabilisator. Bildstabilisatoren werden zwar oft überbewertet, weil sie keine bewegten Objekte, wie Personen oder Wasser ausgleichen können. Allerdings sind Bildstabilisatoren in vielen Fällen nützlich, vor allem wenn man aus der Hand fotografiert. Mit einem guten Stabilisator habe ich schon mit 1/8s aus der Hand fotografiert, wenn ich ein paar Versuche hatte. Die viel gepriesene Lichtstärke von Objektiven mit einer Blende weniger als eins relativiert sich daher sehr stark. Keineswegs hält man damit ein Nachtsichtgerät in der Hand. Das Objektiv ist etwas lichtstärker, mehr aber auch nicht.

Für mich wichtiger ist die Bildcharakteristik des Objektivs und da reißt das Produkt dann noch die 5 Sterne. Durch die große Blendenöffnung von F0,95 im Zusammenspiel mit der Brennweite von 50mm macht es wirklich ein wundervolles Bokeh. Von der Bildschärfe her erhält man zwar ein scharfes Bild, zumindest innerhalb des eher schmalen Schärfebereichs. Mit einem messerscharfen Zeiss-Objektiv darf man es aber nicht vergleichen. Kanten sind auch innerhalb der maximalen Schärfe etwas verträumt. Vignettierung kann ich nicht feststellen. Farbränder gibt es nicht, auch nicht im Bokeh, wie beim Handevision. Grundsätzlich ist die Abbildung von hoher Qualität. Jedenfalls haben mich inzwischen schon Profifotografen befragt, mit welchen Objektiv ich das Bild gemacht hätte.

Die Verarbeitungsqualität des Objektivs ist grundsätzlich hoch. Das Gehäuse besteht aus Metall, was sicher auch zum Gewicht beiträgt. Die schwarze Beschichtung macht mir einen geringfügig weniger haltbaren Eindruck, als dies bei Sony-Objektiven der Fall ist. Probleme hatte ich allerdings mit der Klemmschraube für die Blende, die sich zunächst sehr schwer lösen lies. Nach ein paar Mal auf und zu hatte ich die Messingschraube dann abgedreht. Nur steht die Blende fix auf F0,95, offenbar die Bestimmung des Objektivs. Andere Blenden fotografiere ich sowieso lieber mit Autofokus und schärferen Objektiven. Andernfalls werde ich bei Gelegenheit den Schraubenstumpf entfernen. Einschicken will ich nicht, weil man da erst mal wieder wochenlang nichts in der Hand hat. Überhaupt kann ich mir nicht erklären, was man sich bei dem herausstehenden Messingknopf an dem Objektiv gedacht hat.

Die manuelle Blende ist für mich in Ordnung, da ich meist sowieso im Aperture-Modus (A) fotografiere. Der manuelle Fokus strengt mich dann auf dauer schon etwas an und verhindert auch schnelle Schnappschüsse. Das Hyper Prime ist mich daher ein Objektiv für spezielle Zwecke, hauptsächlich Portraits, künstlerisches Herausstellen von Objekten in der schmalen Schärfeebene, sowie Spielereien mit dem Bokeh, vor allem wenn sich Lichter im Hintergrund befinden.

Fazit: Mit dem Objektiv erhält man eine wirklich wunderbare Linse, die vor allem in die Kategorie "spielerischer Künstler" gehört. Für eine lichtstarke Festbrennweite zum Hausgebrauch holt man sich das deutlich günstigere SEL50F18 von Sony.

Hinweis: Danke, wenn du deine Wertschätzung für die Mühe und den Zeitaufwand zum Erstellen dieser Rezension durch eine positive Bewertung ausdrückst. Falls jemand etwas zu verbessern weiß, freue ich mich über einen Kommentar, da ich immer gerne etwas dazu lerne.


Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) inkl. SEL-P1650 und SEL-55210 Objektiv schwarz
Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) inkl. SEL-P1650 und SEL-55210 Objektiv schwarz
Preis: EUR 892,66

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich das momentan Beste, 2. Oktober 2014
Nach knapp 10.000 Bildern ist es an der Zeit für eine Rezension der Alpha 6000. Aufgrund der Vielfalt der Digitalkameras, habe ich monatelang herumüberlegt, welche Kamera für mich die Richtige ist. Seit meiner letzten Systemkamera habe ich die letzten Jahre sehr viel mit Pocketkameras fotografiert, weil das Gewicht eine Rolle spielte.

Trotz wenig positiver Erfahrung mit einer ganz kleinen Sony Pocketkamera habe ich mir später die Sony RX100 Mark II zugelegt, die ich inzwischen wieder abgegeben habe. Dadurch bin ich auf die hohe Qualität der Sony Sensoren aufmerksam geworden, die Bilddynamik und Belichtungssteuerung ist wirklich hervorragend. Weil auch unterschiedliche Brennweiten und Lichtstärke immer attraktiver wurden, sollte eine Systemkamera her. Weil ich einen 4K Bildschirm verwende, schieden 12 und auch 16 Megapixel Systemkameras aus. Als Anfangsinvestition hatte ich erst einmal ca. 2.000 EUR geplant, also schied auch Vollformat aus.

Aufgrund des Gewichts der Kameras der Marktführer Canon und Nikon, schieden auch diese aus. Alleine die Dicke der Kameras, bedingt durch die Bauweise mit Spiegel, passt in keine Tasche mehr. In verschiedenen Videotests habe ich erfahren, dass viele spiegellose Systemkameras anderer Hersteller sehr langsam sind, sowohl in Bildrate, als auch in Fokussierung. Man hat wohl alte Prozessoren verbaut oder wollte den Top-Modellen keine Konkurrenz machen.

Irgendwann hielt ich die Alpha 6000 mit den zwei Kit-Objektiven in der Hand. Das 55-210mm habe ich nie irgendwo mitgenommen, weil ich mir relativ schnell das SEL16-200LE zusätzlich zugelegt hatte. Der fehlende Weitwinkel und der unangenehme Gedanke an häufigen Objektivwechsel unterwegs haben mich dazu bewegt. Obwohl das SEL55210 ein sehr schönes und leichtes Objektiv ist und für den kleinen Preis auch eine tolle Abbildungsqualität liefert, habe ich es weitestgehend in der Schachtel gelassen.

Das kleinere Kit-Objektiv 16-50mm möchte ich hier ausdrücklich empfehlen, weil es ein Wunderwerk der Technik ist. Es ist dünn wie ein Pancake und das einzige Systemkameraobjektiv, das ich kenne, welches nach dem Einschalten noch ein Stück ausfährt. Trotz dieser kleinen und leichten Bauweise besitzt es einen optischen Bildstabilisator und sogar einen Powerzoom. Powerzoom heißt, der Zoom wird mit dem Objektivring oder der Zoomtaste betätigt und ein Motor steuert die eigentliche Bewegung. Damit kann man schön gleichmäßige Videos aufnehmen. Mit diesem SELP1650 wirkt die Alpha 6000 fast wie eine Kompakt- oder Bridge-Kamera, die man auch mal kurzzeitig in die Jackentasche stecken kann.

Oft habe ich gehört, E-Mount Objektive seien teuer. Wenn man solche Aussagen genau prüft, dann kommt heraus, dass man für Canon schon für 100 EUR Objektive erhält. Meist wird nicht dazu gesagt, dass es sich dann um alte Bauarten mit Getriebemotor handelt, die langsam summend fokussieren. Moderne Objektive mit Ultraschallmotor und Stabilisator haben auch bei anderen Kameraherstellern ihren Preis.

Inzwischen gibt es natürlich eine reichhaltige Auswahl von zusätzlichen Objektiven, sowohl von Sony als auch von Drittherstellern. Da der Sensor der Alpha 6000 wirklich von sehr hoher Qualität ist, machen auch hochwertige Objektive Sinn. Man könnte für den späteren Umstieg auf Vollformat vorsorgen, holt sich dann aber auch deutlich schwerere und teilweise nochmal teuerere Objektive an Bord. Daher gehe ich erst mal auf die APS-C Objektive, die mit E wie E-mount statt mit FE wie Full E-Mount gekennzeichnet sind.

Das SEL1670Z ist im Moment mein Lieblings- und Standardobjektiv geworden. Es hat zwar "nur" eine Blende von F4, dafür ist sie durchgängig bis 70mm hoch. Nebenbei ist zu bemerken, dass durch den im Vergleich zum Vollformat um den Faktor 1,5 kleineren APS-C Sensor sich die Brennweiten (scheinbar) vergrößern. 16-70mm wirken also wie 24-105mm, würde man mit Vollformat fotografieren. Jedenfalls kann ich dieses Objektiv empfehlen, auch wenn es mehr als die Alpha 6000 selbst kostet.

Nun zur Kamera selbst, die alle wesentlichen Profifunktionen aktiviert hat. Oft unterscheiden sich Modellserien oft nur durch deaktivierte Punkte in der Software. Hier erhält man von RAW-Aufnahme, über Belichtungszeit bis herunter zu 1/4000s, Weißabgleich, Blenden-, Zeit- und Programmautomatik bis hin zur kompletten manuellen Steuerung alles.

Kamera-Apps können aus dem Playmemories-Store von Sony aufgespielt werden. Ein paar der Punkte, die sich noch in den Menüs der Vorgängermodelle befunden haben, sind nun auch zu Apps geworden. Wie zum Beispiel künstlerische Effekte, oder Fernbedienung die auf vorgeschrittene Fotografen eher einen belustigenden Eindruck machen. Darüber hinaus gibt es auch wirklich nützliche und teilweise kostenpflichtige Apps, wie Fokusserie oder Time Lapse (also Zeitraffer).

Die App für das automatische Übertragen der Bilder über WLAN ist leider völlig unausgereift. Die App verbindet sich zwar beim Ausschalten mit dem Mobilgerät, skaliert die Bilder aber selbst bei "Voller Auflösung" auf 3 Megapixel herunter. Seit der letzten Version wurde der Punkt gestrichen, die Bilder auf die externe SD-Karte bei Android-Geräten zu speichern. Die Bilder landen alle im Internen Telefonspeicher, könnte man notfalls mit einer automatischen Verschiebe-App wieder auf Extern bringen. Gegen die Skalierung auf 3 Megapixel ist leider kein Kraut gewachsen.

Der Fokus der Kamera ist wirklich rasend schnell, auch wenn Fuji inzwischen die X Millisekunden um noch ein paar tausendstel unterboten hat. Das ist auch nur ein Teil der Wahrheit, weil die Kamera schon fokussiert, bevor man den Knopf drückt und dann nur nochmal nachfokussiert. Wenn das Licht schlechter wird bzw. ein Objektiv mit kleinerer Blende benutzt wird, fängt auch der Weltmeister zum Pumpen an. Ansonsten gibt es noch das AF-Hilfslicht, das bei allen größeren Objektiven die Sonnenblende von hinten beleuchtet, statt das Motiv.

Der eingebaute Blitz befindet sich ebenfalls sehr nahe am Objektiv und taugt allenfalls bei kleinen Objektiven und nahem Motiv. Ein großer Nachteil ist der Multi Interface Schuh, in den zwar normale Blitze mechanisch hinein passen, aber von der Elektrik nicht kompatibel sind. Derzeit gibt es nur wenige Blitze dafür, die ein Schweinegeld kosten.

Videos macht die Kamera auch ganz hervorragend, wenn einen das eingebaute Stereo-Mikrofon genügt. Da gibt es ein Aufsteckmikrofon für 139 EUR, eine Mikrofonbuchse sucht man vergebens. Ansonsten gibt es noch ein paar Speziallösungen, die im Wesentlichen aber verhindern, dass man beliebige Mikrofone anschließen kann.

Die Tasten können fast alle frei belegt werden, Custom 1 und Custom 2 allen voran, aber auch Drehringe und Klicks darauf, AEL-Taste und Einträge im Funktionsmenü. Die Tasten sind sowieso überwiegend für die Bedienung mit einer Hand ausgelegt. Ich finde das Konzept sehr intuitiv und übersichtlich.

Der elektronische Sucher könnte von der Auflösung noch etwas höher sein, liefert ansonst ein brillantes Bild. Durch das Fokus-Peaking und elektronische Kantenanhebung kann man auch mal manuell scharf stellen. Auf Dauer ist das aber sehr anstrengend und ich rate zu Objektiven mit Autofokus.

Die Akkulaufzeit reicht bei mir, je nach Objektiv und Verhalten für 300-500 Bilder. Man bekommt von Fremdherstellern günstige Zusatzakkus und auch externe Ladegeräte. Man sollte ein bisschen auf die Qualität der Drittakkus aufpassen, da wird manchmal Kapazität versprochen, die nicht drin ist.

Die Einschaltzeit der Kamera ist tatelos, wenn nicht gerade ein frischer Akku eingelegt wurde. Ebenso die Reaktion auf Tastenklicks und das Auslösen des Bilds. Gerade auch Serienbilder sind mit den 11 B/s enorm schnell. Das klappt sogar im RAW-Format, allerdings ist das Wegschreiben auf die SD-Karte dann echte Geduldsache. Ein normales JPG ist flink weggeschrieben und die Bedienung der Kamera steht dann auch wieder voll zur Verfügung. Durch die hohe Auslösegeschwindkeit kann man natürlich in kurzer Zeit wirklich Gigabytes an Bildern produzieren. Gerade das finde ich in "Heißen Situationen" super, mit vielleicht noch grenzwertigen Lichtbedingungen. Da tackert man halt ein paar Bilder durch, stellt ein bisschen an den Einstellungen und tackert wieder ein paar.

Die Halsschlaufe benutze ich ehrlich gesagt gar nicht, das ist mir zu Touristen-mäßig und nervt auch. Ich habe eine kleine Handschlaufe für Pocketkameras angebracht, weil es mir eigentlich nur um die Sicherheit geht. Entweder ich habe die Kamera in der Hand oder stecke sie in die Tasche. Das liegt vielleicht am geringen Gewicht der Kamera, bei schweren DSLRs hat man möglicher Weise mehr Bedarf für den Riemen. Mit ein bisschen Geschick schafft man es auch, die klappernden Befestigungsringe für die Halsschlaufe zu beseitigen.

Fazit: Geschwindigkeit, Preis, Bildqualität und kompakte Größe machen diese Kamera einzigartig. Profi-Fotografie und Studio-Zubehör bekommt man weiterhin nur bei den/m Marktführer(n).
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 15, 2014 9:09 PM MEST


Vibesta Blitzschiene - DSLR DV Camcorder LED Light
Vibesta Blitzschiene - DSLR DV Camcorder LED Light
Wird angeboten von MAVIS Foto & Video
Preis: EUR 14,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stabiles einfaches Ding, 2. Oktober 2014
Die Schiene besteht im Wesentlichen aus einer Metallplatte, die sich nicht verbiegt oder irgendwie wackelt. Im Gegensatz zu viele Aufbaukonstruktionen erhält man hier eine flache, einfache Konstruktion.

Die Kamera lässt sich flexibel auf der Platte anbringen. Die Oberfläche ist gummiert, sodass nichts verkratzt. Je nach Drehen, lässt sich das Zubehör links oder neben der Kamera anbringen. Man erhält so eine stabile Einheit. Die Schrauben enthalten unten wieder ein Gewinde, sodass man das Ganze auch auf einem Stativ anbringen kann. Man kann die Kamera dann allerdings nur noch auf den Rücken legen, weil sie beim Abstellen durch die Schrauben umkippt.

Fazit: Einfache stabile Blitzschine für die Ewigkeit.

Hinweis: Ich bemühe mich, meine Erfahrung mit den gekauften Produkten mitzuteilen, weil ich von den Rezensionen selbst viel profitiere. Natürlich bedenke ich nicht alles oder es sind manchmal Emotionen im Spiel. Falls jemand einen Verbesserungsvorschlag hat, dann bitte ich sie oder ihn, sich den Mut zu nehmen, das in die Kommentare zu schreiben. Nur so können Rezensionen laufend verbessert werden.


Hama M:55 Variabler Graufilter ND2-400
Hama M:55 Variabler Graufilter ND2-400
Preis: EUR 33,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut im unteren Bereich, 2. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe schon viel über variable ND-Filter gehört, die auch als VLT-Filter bezeichnet werden. Dachte die wären praktisch, weil man nicht mit 3 oder mehr Filtern herumschrauben braucht.

Für den Einsatz für leichte Abdunkelung ist der Filter tatsächlich gut geeignet, ND400 ist damit leider nicht möglich. Der Grund liegt in der Ungleichmäßigkeit der Abdunkelung. Wenn man den Filter zunächst mit Abstand vor's Auge hält, sieht er auch bei ND400 sehr gleichmäßig aus. Hält man ihn allerdings näher ans Auge und schaut dann auch noch etwas schräg durch, ändert sich das stark. Und genau das passiert bei den Frontlinsen von Kameraobjektiven, die relativ groß sind. Bei starken ND-Werten wird ein Schleier unterschiedlicher Belichtung über das Bild gelegt. Teilweise kam es bei mir sogar noch zu farblichen Abweichungen.

Wenn man wirklich bei Tageslicht längere Verschlusszeiten erreichen möchte, kommt man um ein klassisches ND-Filterset nicht umhin. Auch auf die Gefahr hin, dass nicht alle meine Meinung teilen: Ich kann mir dadurch das Mitnehmen des ND-Filter eigentlich ersparen, wenn ich sowieso noch zusätzlich ND100 und ND1000 brauche.

Fazit: Für kleine ND-Werte durchaus eine praktikable Lösung. Für höhere ND-Werte ist weiterhin der Fest-ND-Filter die qualitativ einwandfreie Lösung.

Hinweis: Ich bemühe mich, meine Erfahrung mit den gekauften Produkten mitzuteilen, weil ich von den Rezensionen selbst viel profitiere. Natürlich bedenke ich nicht alles oder es sind manchmal Emotionen im Spiel. Falls jemand einen Verbesserungsvorschlag hat, dann bitte ich sie oder ihn, sich den Mut zu nehmen, das in die Kommentare zu schreiben. Nur so können zukünftige Rezensionen besser werden.


Sony SEL24F18Z Carl Zeiss E-Mount Sonnar-Objektiv 24mm/F 1,8 schwarz
Sony SEL24F18Z Carl Zeiss E-Mount Sonnar-Objektiv 24mm/F 1,8 schwarz
Preis: EUR 809,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich flexibel und höchster Anspruch, leider ohne Bildstabilisator, 27. September 2014
Ja, es ist spitze. Ja, es ist ist teuer. Da ich schon vorher im Besitz des APS-C E-Mount Zeiss Zoom 16-70mm F4 bin (SEL1670Z) war, hatte ich ein Gefühl für die Zeiss-Optik. Neben einer ganzen Reihe anderer Objektive habe ich auch das Sony 35mm F1,8 sowie das Sony 50mm F1,8, die ich hier zum Vergleich anführen möchte. Die Pancake Sony 16mm und 20mm F2,8 kann man nicht ernsthaft mit dem Tessar von Zeiss vergleichen.

Mit den beiden lichtstarken Festbrennweiten von Sony habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht. In lichtschwachen Umgebungen, also gerade Indoor und vor allem bei künstlicher Beleuchtung haben diese mir des öfteren die Fotos gerettet. Mir ist selbst aufgefallen ist, dass 35mm auf APS-C in der Praxis oft nicht weitwinkelig genug sind. Vor allem bei Veranstaltungen, wenn ich die Kamera mal der den dem einen oder anderen in die Hand gedrückt habe, kam die Rückmeldung "da muss man aber weit weg gehen", während man sich über Tische zurücklehnte und so weiter.

Auf der einen Seite hatte ich bereits zwei F1,8 Objektive und die weiß die Lichtstärke zu schätzen, auf der anderen Seite habe ich ein Zeiss Objektiv und weiß die Qualität zu schätzen. Dies gab mir nun den letzten Anstoß, das Geld für das Carl Zeiss 24mm F1,8 zu investieren. Der Kaufpreis lag deutlich unterhalb des direkten Sony-Angebots, allerdings immer noch ein stolzer Preis. Ich war skeptisch, ob es Sinn macht zusätzlich zu den ganzen anderen Objektiven auch noch das SEL24F18Z zu kaufen, vor allem zu diesem Preis.

Wie mein anderes Carl Zeiss kommt es in einem für das Objektiv riesigen Sony-Alpha-Karton. Geliefert wird die Optik fürsorglich verpackt. Im Lieferumfang sind Deckel für das Bajonett und 49mm Filtergewinde. Dazu kommt aufwändig gestaltete Streulichtblende mit Metallapplikation und lichtabsorbierender, mattschwarzer Innenbeschichtung. Die Sonnenblende ist relativ groß und lang für ein 24mm Objektiv, schützt daher auch recht gut vor Licht und Schmutz.

Das Objektiv selbst ist hochwertig gefertigt, das erkennt man in jedem Detail. Die Lackierung weist eine sehr feine und gleichmäßige Mattierung auf, für die ein Matalluntergrund vorhanden sein muss, glatt genug um gleichmäßig zu werden und rauh genug um zu haften. Auch der Drehring für die manuelle Fokussierung bewegt sich absolut fluid, dreht ganz soft los und hackelt nicht. Der Ring ist nicht gummiert, sodass er auch nach langer Nutzungszeit wieder sauber gemacht werden kann.

Weiter zur Abbildungsleistung: Diese ist wirklich hervorragend. Wie von anderen Rezensenten bestätigt, handelt es sich um eins der qualitativ besten Objektive für E-Mount überhaupt. Das Bild ist vom Mittelpunkt bis zu den Ecken scharf. Ich kann keine Vignettierung, keinen chromatischen Fehler und keine Kissen- oder Tonnenverzerrung feststellen. Gerade bei den Sensoren mit 24,3 Megapixeln habe ich festgestellt, dass da hohe Anforderungen an das Objektiv gestellt werden, um wirklich jeden Pixel scharf zu bekommen. Und auf einem 4K-Bildschirm mit 50 Zoll kann man die Auflösung auch echt gebrauchen.

Der nicht vorhandene Stabilisator ist schon ein echter Wehmutstropfen bei dem sonst wirklich perfekten Objektiv. Bei einer Brennweite von 24mm (auf Kleinbild umgerechnet 36mm) wird das Wackeln beim Fotografieren aus der Hand nicht so stark übertragen wie bei 50mm oder gar 200mm Tele. Im Aperture-Modus (A) tendiert die Belichtungsautomatik der Alpha 6000 sowieso dazu, mit der Belichtungszeit höchstens 1/60s zu erreichen und geht vorher mit dem ISO hoch. Wenn's schnell gehen soll, ist das gut. Wenn man hochwertige Bilder machen will, braucht man die Automatik. An dieser Stelle würde ich mir mehr Möglichkeiten wünschen, die Belichtungsautomatik der Kamera einzustellen. Der Fairness halber ist zu sagen, dass für Personenaufnahmen ein Stabilisator meist gar nicht zu gebrauchen ist, wenn diese sich bewegen. Im Fall bewegter Motive muss man sowieso mit der Belichtungszeit runter.

Das Objektiv hat zwar eine stattliche Größe für eine Festbrennweite, das lässt sich kaum vermeinden, weil es ein Tessar ist. Ein Tessar ist eine Anordnungsform der Einzellinsen, die Abbildungsfehler am Bild nahezu vollständig korrigiert. Und bei dieser Lichtstärke und Brechkraft der Gläser kommt man zu eben dieser Baulänge. Dafür ist das Gewicht wirklich leicht, es zieht die NEXen oder Alphas nicht kopflastig runter. Im Vergleich zu den anderen F1,8ern von Sony hat man schon einen gebührlichen Kolben an der Kamera.

Das fertige Bild erscheint mir sehr konstrastreich. Feine Details sind sehr scharf abgebildet und die Farben sind brillant. Was ich technisch nicht erklären kann, ist dass der Weißabgleich mit meinen beiden Zeiss Objektiven meist besser ist, als mit den anderen Objektiven an der selben Kamera. Möglicherweise ist dies eine indirekte Auswirkung durch die kontrastreichere Abbildung, da hier ein präziseres Arbeiten der Software möglich ist.

Ich habe schon versucht einige Vergleiche zwischen den Sony- und Zeiss-Objektiven zu machen. Wenn ich die Bilder anschaue, bekomme ich meist das Gefühl, die Bilder des Carl Zeiss sind brillanter, konstrastreicher, detailierter, feiner, farbreiner und knackscharf. Oft denke ich mir "Genau so soll das Bild vom Profi aussehen." Möchte diese Aussage wirklich mit Vorsicht zur Kenntnis genommen sehen, weil der Placeboeffekt nicht zu unterschätzen ist, der durch die Investition und das perfekte Äußere des Objektivs verursacht wird. Mir persönlich macht es jedenfalls Freude und die Bilder kommen wirklich gut an.

Sehr positiv ist noch zu bemerken, dass dieses Objektiv anscheinend das einzige ist, dass die Naheinstellgrenze wenige Zentimeter vor die Abschlusslinse bekommt. Selbst die teueren Makroobjektive, auch von der Konkurrenz, schaffen oft nicht mal 50 cm. Dieses Objektv ist mit 16cm angegeben, davon ist noch die Baulänge abzuziehen. Mit installierter Sonnenblende stößt man schon an das Objekt an, zumindest wenn man schräg ran geht. Nebenbei bemerkt verstehe ich nicht, wieso andere Objektive die Naheinstellgrenze nicht näher hin bekommen, technisch wäre doch nur eine Linse etwas weiter noch zu verschieben. Auf jeden Fall kann man damit spontan herrliche Makroaufnahmen machen, ohne irgendwelche Ringe oder Close-Ups aufzubasteln. Und die Schärfe lässt im Nahbereich nicht im geringsten nach.

Nebenbei unterstützt das Objektiv den Hybrid-Autofokus der Alpha 6000 (Konrast- und Phasenmessung). Dies erkennt man, wenn man auf Messmodus "kontinuierlich" und Messbereich "Feld" geht. Statt dem Piep-Ton und dem grünen Kasten bzw. den grünen Kästen sieht man dann kleine Kästchen, die einem bewegten Motiv in Echtzeit folgen. Sinn macht das meiner Meinung nur bei längeren Brennweiten und dem Fotografieren von bewegten Objekten bei Sport oder Tieren.

Fazit: Wenn man höchsten Anspruch an Bildqualität stellt und die Megapixel wirklich braucht, ist es eins der besten Objektive für E-Mount, lichtstark, kontrastreich, farbtreu und unheimlich flexibel. Sollte man sich zulegen, wenn bevor man in Sony-Festbrennweiten investiert, die in der Summe das Tessar 24mm übersteigen. Allerdings ist es ein Luxus und nicht erforderlich, man kann auch gut mit den günstigeren Objektiven leben.


Zassenhaus Salzmühle Gera Elektrisch, 18 cm
Zassenhaus Salzmühle Gera Elektrisch, 18 cm
Preis: EUR 39,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Produkt, 25. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einer elektrischen Salzmühle mit großen Inhalt und robuster Qualität bin ich auf die Zassenhaus gestoßen.

Die Mühle ist einfach zu befüllen, Deckelteil drehen und abziehen, dann das Oberteil komplett abnehmen. Durch Aufstecken und überstülpen des Deckelteils wird sie wieder zusammengesetzt. Die einfülbare Salzmenge ist mehr als bei vergleichbaren Produkten. Gerade bei Salz hat man oft einen höheren Verbrauch, als bei Gewürzen. Daher ist man nicht ständig mit Nachfüllen beschäftigt.

Sechs Batterien sind durch Abziehen des Deckels zugänglich. Diese liefern die Energie für einen leistungsstarken Motor, der auch die Salzmenge für ein paar Portionen liefert. Damit ist die Mühle auch für die Küche geeignet und nicht nur so ein kleines, summendes Etwas bei dem ein bisschen Salz heraus bröselt. Im Gegenteil, innerhalb ein paar Sekunden hat man schon eine ganz gute Menge beeinander.

Wieso Salz überhaupt mahlen? Tafelfertig gemahlenes Salz verklebt sehr leicht, daher werden allerhand Zusatzstoffe für die Trocknung und Rieselfähigkeit zugesetzt, die man hinterher mitisst. Unter anderem auch Aluminium, das in den Verdacht gekommen ist. Wenn man also naturbelassenes Salz verwenden möchte, in dem noch andere Mineralien enthalten sind, braucht man also eine Salzmühle.

Fazit: Wer in der Küche schnell und bequem Salz mahlen will, der investiert ein paar Euro in diese Mühle. Für den Tisch reicht vielleicht auch eine günstigere Variante.


Andoer Auto Focus Lens Adapter EF-NEX EF-EMOUNT FX Objektiv-Mount-Adapter für Canon EF EF-S-Objektiv an Sony NEX E Berg 3/3N/5N/5R/7/A7 A7R Formatfüllend
Andoer Auto Focus Lens Adapter EF-NEX EF-EMOUNT FX Objektiv-Mount-Adapter für Canon EF EF-S-Objektiv an Sony NEX E Berg 3/3N/5N/5R/7/A7 A7R Formatfüllend
Wird angeboten von Andoer
Preis: EUR 69,15

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz nette Günstigausgabe, 3. September 2014
Der wohl bekannteste Canon-Adapter ist zweifelsohne der Metabones-Adapter. Allerdings wollte ich mal diese günstige Version von ausprobieren, geliefert wurde ein Produkt von commlite. Mir ist nicht klar, wieso der Hersteller nicht im Angebot angegeben wird.

Habe zunächst ein altes Canon Zoom-Objektiv getestet und festgestellt, was im Endeffekt fast alle Leute in den Foren schreiben: Der Autofocus ist extrem langsam und ungeschickt. Generell findet er irgendwann den Fokus, liegt allerdings gerne auch mal ein paar Zentimeter hinter oder vor dem Objekt.

Dann habe ich mir ein manuelles Fisheye für Canon bestellt, weil es sowas für E-Mount noch nicht gibt. Zunächst ist mir aufgefallen, dass der Fokus auf unendlich daneben liegt. Horizont und entfernte Dinge sind unscharf. Durch ein wenig Herumprobieren habe ich festgestellt, dass bei maximaler Naheinstellung von 0,3 m des Objektivs weit entfernte Dinge scharf waren. Auf der Canon von meiner Kollegin stimmten die Einstellungen des Objektivs hingegen einwandfrei.

Also geriet das sogenannte Auflagemaß in Verdacht, das ist der Abstand des Objektivs zum Bildsensor in der Kamera. Dieser beträgt bei Canon EF 44 mm und bei Sony E-Mount 18 mm, also muss der Adapter genau 26 mm überbrücken. Beim Nachmessen stellte ich fest, dass der Adapter nur 25,6 mm hatte, also 0,4 mm zu wenig. Hörte sich für mich erst einmal sehr wenig an. Dann löste ich das Objektiv und bewegte es vorsichtig im Bayonett minimal vor und zurück und siehe da, die Scharfeinstellung änderte sich.

Also war tatsächlich das Auflagemaß des Adapters ungenau und diese geringen 0,4 mm reichten aus, um die Fokussierung des Objektivs komplett zu stören. Also schraubte ich den vorderen Flansch des Adapters ab und stellte mir Unterlegscheiben mit genau den fehlenden 0,4 mm her. Bingo, jetzt stimmt der Fokus genau.

Fazit: Wer sich leicht im Basteln tut, bekommt hier vielleicht eine günstige Alternative. Bequemer gehts wahrscheinlich mit den teueren Produkten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 28, 2014 11:54 PM MEST


Opteka - 6,5 mm f/3,5 asphärisches, kreisförmiges Fischaugenobjektiv für Canon EOS 1D, 5D, 7D, 10D, 20D, 30D, 40D, 50D, 60D, 300D, 350D, 400D, 450D, 500D, 550D & 1000D Digitale SLR Kamera
Opteka - 6,5 mm f/3,5 asphärisches, kreisförmiges Fischaugenobjektiv für Canon EOS 1D, 5D, 7D, 10D, 20D, 30D, 40D, 50D, 60D, 300D, 350D, 400D, 450D, 500D, 550D & 1000D Digitale SLR Kamera
Wird angeboten von 47ste Straße
Preis: EUR 199,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich gutes Produkt, 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Anderen Rezensenten und meiner Erfahrung nach ist das Produkt technisch identisch mit dem Walimex Fisheye 8.0 mm. Die abweichende Beschriftung fängt bei der Brennweite von 6.5 mm an und hört bei der Abstandsskala auf. Scheint als hätte man hier die Ähnlichkeit verschleiern wollen. Wie auch immer, ich beurteile das Produkt ohne Vorannahme.

Man sollte wissen, dass es sich um ein Objektiv für APS-C Sensoren handelt. Wem das nichts sagt, sollte es nicht bestellen. Ich betreibe es erfolgreich an Sony E-Mount mit einem Commlite Canon Adapter. Vorsicht: Solche Adapter sind oft ungenau gefertigt. Für die Fokussierung dieses Fisheye kommt es auf zehntel Millimeter an.

Es sich um ein 6.5 bzw. 8 mm Fisheye handelt, dass um die 180° Blickwinkel abbildet. Das ist eine wirklich Herausforderung an die Optik, das Licht derart stark abzulenken, dass daraus ein scharfes Bild entsteht. Und das Bild ist weitestgehend scharf, vor allem bis in die Ecken.

Nachdem ich die letzten Monate einige Fisheye- und Weitwinkelkonverter auf diversen Objektiven hatte, habe ich meine Erwartungen etwas an die Realität angepasst. Für das Geld ist das Bild natürlich nicht so scharf, wie bei einem 35 mm Qualitätsobjektiv für über tausend Euro. Aber es ist reichlich scharf und chromatische Abberation tritt nur an den Rändern auf und hält sich in Grenzen.

Natürlich ist dazu zu sagen, dass das Objektiv komplett manuell ist. Sowohl Fokus als auch Blende ist manuell einzustellen. Mit Sony Fokus-Peaking ist das allerdings kein Problem. 90% aller Bilder wird man mit Blende 3,5 und Brennweite unendlich aufnehmen. Dazu möchte ich sagen, dass ich sonst überhaupt kein Fan von manuellen Objektiven bin. Es gibt ja viele Leute, die sagen dass richtige Fotografen manuell fotografieren. Persönlich nehme ich Autofokus und Stabilisierung wohlwollend entgegen. Bei 6,5 mm kann man wirklich darauf verzichten.

Nach ein paar Aufnahmen hat sich der feste Ring zwischen dem Fokus- und Blendenring gelöst. Ich habe ihn mit einem Uhrmacherschraubendreher wieder festgeschraubt. Hoffe, dass man mir daraus keinen Strick wegen Garantie drehen wird. Zumindest standen in der Anleitung schon die bedrohlichen Worte, dass die Garantie verloren ging bei eigenen Reparaturen.

Es war noch eine ganz leichte Vignette in den Ecken festzustellen. Zuerst hatte ich die Gegenlichtblende nicht richtig montiert, da diese wirklich millimetergenau ausgeschnitten ist. Tatsächlich hat mein Exemplar eine geringe Vignettierung in den Ecken, relativ stark auf die letzten Millimeter, mit der man allerdings leben kann.

So ein Fisheye kann wirklich sehr nützlich sein, von daher hätte ich auch noch etwas mehr Geld ausgegeben, wenn man die Ringe richtig festgeschraubt hätte und die chromatische Abberation noch ein wenig mehr in den Griff bekommen hätte.

Habe es auch an der Canon EOS 1D einer Kollegin getestet. Dort macht es auch bombige Bilder. Aufgrund der geringeren Auflösung sind kaum Farbsäume zu erkennen.

Fazit: Günstiges Fisheye mit sehr großen Abbildungswinkel, das in jede Ausrüstung passt. Wer nur allerhöchste Qualität will, sollte zu anderen Produkten greifen, die vermutlich zigfach teurer sind.


Gehäuse und Objektivrückdeckelset für Sony NEX Modelle
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Wird angeboten von Timetrends24 - Schnellversand aus Deutschland
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestens, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man mal ein paar Objektive, Filter und gebastelte Sachen hat, fehlt hier und da immer mal ein Deckel. Die angebotenen Teile passen bei mir super auf alle Objektive. Das ist wichtig, weil die Deckel bei mir "Wanderpokale" sind und bei jedem Objektivwechsel auf ein anderes Objektiv wandern.

Für Bastler: Für den Preis verwende ich auch mal einen der Deckel zum Basteln, vor allem für meine Makro-Experimente. Zum Beispiel habe ich einen ausgeschnitten und einen 49mm Step-Down-Adapter reingeklebt, sodass ich auf der eigentlich falschen Seite des Objektivs noch Filter montieren kann (Stichwort Retro-Stellung).


Sony ECMW1M.SYH Kabelloses Mikrofonsystem (Bluetooth, Aufnahme bis 100m) mit Multi Interface Zubehör Schuh für Handy Cam
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Wird angeboten von allmedia-dinslaken
Preis: EUR 185,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr geiles Funkmikrofon, 23. August 2014
Habe mir das Teil schon vor ein paar Wochen direkt aus Japan bestellt, da ich nicht wusste, ob Sony es in Deutschland überhaupt verkaufen wird. Nun wird es doch verkauft, wenigstens kann ich die erste Rezension schreiben.

Habe mich lange umgesehen für Lösungen an der Alpha 6000, bei der Sony meint keine Mikrofonbuchse verbauen zu müssen. Irgendwie verstehe ich auch, dass Sony auch noch ihre Videokameras verkaufen möchte. Auf der anderen Seite finde ich das weglassen solcher essentieller Kleinigkeiten schon etwas unangemessen.

Im Moment sind meiner Meinung nach neben diesem Funkmikrofon nur die beiden Aufsteckbaren ECM-SST1 (79 EUR) und das ECM-XYST1M (119 EUR), sowie die Audio-Box XLRK1M. Von der Audio-Box weiß ich allerdings nicht, ob sie von der Alpha 6000 überhaupt angenommen wird. Meine Bedenken kommen daher, weil das hier rezensierte Produkt nur im Mono-Modus unterstützt wird und die Kamers im Modus 5.1ch bereits den Dienst verweigert.

Dann war bzw. bin ich noch kurz davor, das ECM-SST1 zu kaufen und selbst eine Mikrofonbuchse rein zu basteln. Solche Aktionen sind zeitraubend und man weiß nie, was dabei rauskommt. Durch mein Studiomikrofon bin ich persönlich auch bei Sprache schon sehr stark mit Stereo verwöhnt.

Nach dem Abklären der Alternativen, nun zum eigentlichen Produkt. Die beiden mitgelieferten Geräte sind einwandfrei verarbeitet. Nach dem Einstecken in die Kamera und Einlegen einer Batterie ins Funkteil braucht eigentlich nur die Kamera und das Funkteil eingeschaltet werden. Im nicht verbunden Zustand blinken die blauen LEDs an den beiden Teilen. Sobald die Verbindung hergestellt ist, was normaler Weise nach wenigen Sekunden der Fall ist, wird blaues Dauerlicht angezeigt.

Es werden noch zwei Mono-Ohrhörer für jeweils ein Ohr mitgeliefert. Damit ist das Sprechen zwischen Darsteller und Kameramann/-frau in beide Richtungen möglich. Sowohl das Mikrofonteil, als auch das kleine Aufsteckteil für die Kamera hat eine Kopfhörerbuchse, in der jeweils eins der Ohrhörer eingesteckt werden kann. Dabei können während laufender Aufnahme und bei mehreren Darstellern unbemerkt Regieanweisungen gegeben werden. Umgekehrt kann einwandfreier Ton von der Kamera sichergestellt werden.

Das Funkteil enthält selbst ein Mikrofon, sodass man ohne zusätzliches Krawattenmikrofon, Headsetmikrofon oder anderes 3,5mm-Gerät auskommt. Wenn man von der Umgebung sauber isolierten Ton haben möchte, muss man sich das nicht übermäßig große Teil direkt an den Kragen klemmen. Da nur eine AAA-Batterie enthalten ist, kann man damit leben.

Für natürliche Aufnahmen bevorzuge ich ein Ansteckmikrofon. Für Vorträge und ausdrücklich für die Kamera produzierte Aufnahmen verwende ich gerne ein Headsetmikrofon, wie z.B. das OMNITRONIC HS-105. Was nicht in der Anleitung stand und ich selbst nachgemessen habe, ist dass das ECM-W1M eine Versorgungsspannung von 1,5 V an das Mikrofon liefert. Damit steht einen eine ganze Palette zur Verfügung.

Es ist nochmal zu betonen, dass dieses Produkt halt Mono-Ton liefert. Ebenso können keine Mehrfachquellen gemischt werden. Es sollte auch klar sein, dass wir von mobilen Kleinstlösungen sprechen, die an Multi Shoe von Sony angeschlossen werden. Wer Szenen mit mehreren Darstellern aufnehmen will, wird sowieso zum Studio-Equipment greifen.

Nebenbei darf gesagt werden, dass unabhängige Audio-Rekorder wie den Philips DVT3600 im Vergleich zu diesem Produkt relativ günstig sind. Damit stehen einen unabhängige Tonspuren zur Verfügung, die im anschließenden Schnitt nach Bedarf eingeblendet werden können. Der Vorteil des ECM-W1M besteht meiner Meinung nach in einer portablen Komplettlösung für Mono-Ton, der direkt mit dem Video aufgenommen werden kann.

Fazit: Wer ohne Aufwand und großartigen Schnitt das eine oder andere Video mit Sprache machen will, der ist beim ECM-W1M richtig. Für das reine Verbessern des Videotons sind die Aufsteckmikrofone besser geeignet. Und Profis nehmen nicht mit Mutli Interface Shoe auf.


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