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k0nfucius

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Star Trek ­ Countdown: Softcover-Edition
Star Trek ­ Countdown: Softcover-Edition
von Tim Jones
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein Vorgeschmack, 25. April 2009
Oftmals sind solche "filmbegleitenden Materialien" nur eine tolle Einnahmequelle für das Studio, mit der man den Fans das Geld aus der Tasche ziehen möchte. Nicht aber bei diesem Comic.

Hier stimmt für mich einfach alles. Gleich zu Beginn wird an einer Geschichte aus der TNG-Ära angeknüpft, die viel Potential geboten hat, aber leider bisher nie weiterverfolgt wurde und auch die relevanten Geschehnisse nach Star Trek X werden - wenn auch etwas kurz - behandelt.
Zudem stößt man während des ganzen Comics auf bekannte Charaktere, was teilweise zwar leicht aufgesetzt wirkt, aber gleichzeitig ein vertrautes Gefühl weckt, weil man doch gerne sieht, wie sich die Figuren entwickelt haben. Dies ist leider aber auch ein gewisser Knackpunkt, denn der Comic baut bereits auf dem Mythos auf, der die bekannten Charaktere umgibt und weiß man um diesen nicht bescheid, geht die Faszination verloren.

Gerade im Bezug auf die Charaktere haben die Autoren exzellente Arbeit geleistet. Die Dialoge und Wortwahl sind typisch für die einzelnen Figuren und sie verhalten sich alle, wie man das von ihnen gewohnt ist. Lediglich am Anfang wirken einige Unterhaltungen etwas künstlich, aber schon nach den ersten paar Seiten ist der Stil konstant und auf hohem Niveau.
Auf selbigem bewegt sich auch der ausdrucksstarke, etwas kantige aber doch sehr detailverliebte Zeichenstil, der nicht unerheblich zur Atmosphäre beiträgt und mich zeitweise dazu bewegt hat, wirklich die einzelnen Bilder ganz genau anzusehen. Besonders die Bilder vom Weltraum und den Schiffen lassen einen staunen.
Abgerundet wird das Ganze noch durch eine gute Geschichte um Rache, Politik und Stolz bei der auch die Action nicht zu kurz kommt. Hauptsächlich dient sie allerdings um den Widersacher in Star Trek XI vorzustellen. Dies geschieht sehr durchdacht und stellt ihn als vielschichtigen Mann dar, der im Herzen gut ist, aber den äußere Umstände zu einer Bedrohung werden lassen.
Mit welcher Raffinesse dabei das Ende gestrickt wurde fasziniert mich. Hat man nämlich noch alle Spoiler zu Star Trek XI tunlichst vermieden, so bekommt man hier eine abgeschlossene Handlung präsentiert, von der aus man nur mit etwas Kreativität auf Geschehnisse des nächsten Films schließen kann. Weiß man jedoch schon ein bisschen darüber, ist das Ende ein schöner Ausblick und macht Lust auf mehr.

Bei diesem Comic merkt man ganz deutlich, dass in jedem Aspekt Leute dabei waren, die wirklich mit Leidenschaft an der Materie arbeiten. Somit wurde hier auch eine wirklich gute Geschichte geschrieben, die es Wert ist gelesen zu werden, ganz unabhängig davon ob man sich überhaupt für den kommenden Film interessiert oder nicht. In jedem Fall sollte man aber Star Trek kundig sein, denn der Comic ist sehr Fan-orientiert verfasst.


Starship Troopers
Starship Troopers
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 40,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bugs, millions of 'em!, 14. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Starship Troopers (Computerspiel)
Strangelite hat sich an eine Egoshooter Umsetzung des Films von Paul Verhoven gewagt, welcher sich wiederum lose an das Buch von Robert Heinlein anlehnt und liefern einen soliden Shooter ab.
Die Grafikengine, die von den Entwicklern so hoch gelobt wurde, bietet leider nicht ganz das, was die Lobpreisungen erwarten ließen. Die Umgebung, sowie auch die Marines – eigentlich so ziemlich alles außer den Bugs – liegt grafisch unter heutigem Niveau. Lediglich schicke Lichteffekte könnten dies verstecken (sofern mein Rechner stark genug wäre). Was aber das wichtigste ist, haben sie auch ordentlich umgesetzt: die Bugs. Hier zeigt die Engine ihre Stärke, die Bugs (selbst die neu entworfenen) sehen alle samt sehr filmnah aus und haben auch die gleichen Schwachpunkte. Wenn sich auf dem Bildschirm fast 100 dieser Viecher tummeln, bekommt man ein sehr starkes Filmfeeling und es kann mitunter auch etwas ruckeln. Normalerweise sieht man etwa 10 bis 30 Bugs auf einmal, denn sie strömen meist aus Höhlen heraus, wobei diese nicht begehbar sind, sondern eher als „Respawn Punkte“ der Bugs dienen.
Das Verhalten der Bugs ist auch nicht viel anders als im Film, sie sind dumm und aggressiv, ideales Kanonenfutter, doch manche haben recht harte Panzer und trotz der mäßigen KI, können jene recht zähe Brocken sein.
Leider hat sich in das Spiel noch eine andere Art von Bug geschlichen, nämlich Programmierfehler. Steht man ein wenig erhöht, können einen die Bugs oftmals nicht attackieren; andererseits laufen sie gelegentlich auch durch Bodenerhöhungen; außerdem kommt es öfters zu Clipping Fehlern. Keiner dieser Bugs ist allerdings für den Spieler wirklich störend sondern gerade an besonders schwierigen Stellen kann man sich das Leben dadurch etwas einfacher gestalten.
Konsequent wurde auch das Bugmetzeln aus dem Film umgesetzt, die Standardwaffe das Marauders hat unbegrenzte Munition, überhitzt allerdings leicht. Doch um mit den normalen Bugs fertig zu werden ist sie mehr als ausreichend. Braucht man einmal etwas stärkeres um die Schale zu knacken, kann man zu einem durchschlagskräftigen Gewehr, einer Schrotflinte, einem Scharfschützengewehr einem Raketenwerfer und weiterem Equipment greifen, was das MI Herz begehrt. Bestimmte Bugs sind dabei verschieden anfällig auf die unterschiedlichen Waffen.
Die Shooter Steuerung ist extrem gut gelungen. Die Waffen treffen nicht immer genau, wo das Fadenkreuz ist, sondern schlagen auch einen Meter daneben in der Ferne ein, die Sekundärfunktionen ersetzen nicht die Primärfunktionen sondern können bei massivem Bugaufkommen kurzfristig für etwas Durchblick sorgen und die Bewegungen funktionieren so präzise, dass ein Umkreisen eines Gegners selbst mit Maus und Tastatur fast so gut wie in Metroid Prime, für den GameCube, funktioniert.
Lästiges Hüpfen fällt dabei völlig weg, zwar gibt es einen Sprungknopf, jedoch springt der Marauder nicht sonderlich hoch und bei den großen Bugs ist ducken ohnehin die bessere Alternative.
Außerdem hat der Elitesoldat einen Schild, der sich wieder auffüllt sobald er einige Zeit nicht attackiert wird; wird er weiter attackiert obwohl der Schild leer ist, so schrumpft seine Gesundheitsanzeige – genau gleich wie in Halo.
Das Beste wie immer zum Schluss – die Atmosphäre. Strangelite hat es geschafft die Atmosphäre des Film hervorragend einzufangen. Die Bugs kommen aus dem Boden, aus Schächten, mit unter müssen Techniker beschützt werden, andere Soldaten unterstützen einen oder bitten um Hilfe, Missionsziele ändern sich, Luftschläge unterstützen einen beim Vorrücken, in den Landezonen liegen Container herum, einige Leute stehen Wache, andere sind auf dem Weg in ihr Kampfgebiet, wieder andere rüsten sich aus, überall explodiert etwas oder der General gibt über Funk neue Anweisungen durch. Kurz gesagt, man fühlt sich wie im Starship Troopers Kriegsschauplatz, die linearen Wege hemmen diesen Eindruck übrigens nicht.
Erfreulich sind Zusätzlich die Videoeinführungen zu Beginn jeder Mission, die aus umgeschnittenen Szenen der beiden Starship Troopers Filme bestehen, doch nicht die Schauspieler sprechen, sondern es wird wie eine Art Nachrichtensendung, wie sie im Film vorkommen, präsentiert.
Fazit: Wer auf sinnfreies Ballern ohne viel Ausweichen und Gehüpfe steht – sprich Spiele wie Serious Sam mag – wird hier voll auf seine Kosten kommen, eine dichte und authentische Atmosphäre inbegriffen.


Nintendo DS & Nintendo Wii - Wi-Fi USB Connector
Nintendo DS & Nintendo Wii - Wi-Fi USB Connector

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen einsteigerfreundlich, 10. Dezember 2005
Der Nintendo USB Connector ist wohl die einfachste Möglichkeit Nintendos Wi-Fi Service zu nutzen und wahrscheinlich die beste Entscheidung, wenn man nicht schon einen Wireless Router hat.
Der Connector selbst ist solide und das mitgelieferte USB Kabel eine brauchbare Ergänzung wenn die USB Ports nahe bei einander liegen oder man den Stick an eine andere Position bringen möchte.
Die Installation läuft völlig von alleine und man muss keinerlei Einstellungen festlegen, ist die Installation beendet hat man im Systray ein Wi-Fi Logo bei dem man auch überblicken kann, ob der DS verbunden bzw. ob mehrere verbunden sind und wie der Status der Verbindung ist.
Braucht man Wi-Fi allerdings nicht, lässt es sich auch bequem über jenes Icon abschalten - allerdings sucht dann Windows dauernd nach einer LAN Verbindung, da der Connector als eigene Verbindung gewertet wird, was aber weiters keine Probleme mit sich bringt.
Über den DS mit dem Connector online zu gehen, geht auch komplett ohne Vorkonfiguration, es ist also extrem Einsteigerfreundlich; jene Einsteigerfreundlichkeit könnte aber gerade bei erfahrenen Nutzern zu Ärgernis führen, da (sollte die Verbindung nicht funktionieren) keine Einstellungen (außer den Netzwerkeinstellungen) verändert werden können.
Ich bin zufrieden mit dem Connector und vor allem überrascht, dass alles reibungslos funktioniert obwohl ich hinter einem Firewallrouter sitze.
Die Reichweite des Signals kann sich auch durchaus sehen lassen, selbst durch mehrer Wände und Türen hindurch ist die Verbindung noch auf mittlerem Niveau.
Etwas stört mich allerdings, dass (wie mir scheint) der Systemstart etwas langsamer von statten geht und der Wi-Fi Service auch ein wenig RAM-Speicher verlangt - allerdings ist es kaum der Rede wert.
Außerdem war der Connector einmal für einen Systemabsturz gleich nach dem Hochstarten verantwortlich - was aber ein Einzelfall blieb, abgesehen davon verlief bisher alles problemlos und das Gerät ist sehr empfehlenswert, wenn man ohne viel Aufwand gelegentlich online spielen möchte.


Harry Potter and the Half-Blood Prince (Harry Potter 6)
Harry Potter and the Half-Blood Prince (Harry Potter 6)
von Joanne K Rowling
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Potter wird erwachsen, 31. Juli 2005
Zwar immer noch etwas betrübt wegen dem Schluss, schreibe ich nun gleich die Rezension und muss sagen, dieses Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende begeistert.
Endlich wird nicht mehr unzählige Seiten lang erzählt, wie Harry von den Dursleys gequält wird oder wie schlimm das Nachsitzen bei Snape ist. Die Handlung besteht jetzt auch aus einigen Nebenhandlungen, die sich ebenso fast über das ganze Buch ziehen und die Charaktere haben wesentlich mehr Persönlichkeit (durch zunehmende Reife) bekommen. Sie haben endlich auch untereinander Probleme und sind nicht mehr die lieben Kinder die immer genau gleichgeschaltet sind.
Die Handlung bleibt das ganze Buch über spannend, was in erster Linie einem raschen Erzählstil zu verdanken ist, statt überlange langweilige Szenen fokussiert Frau Rowling nun stärker auf die wesentlichen Aspekte um die Handlung voranzutreiben. Szenen wie in Hogsmead bestehen jetzt nicht mehr nur aus Diskussionen und wie die drei Freunde einen freien Tag genießen, sondern, da passiert schon recht bald etwas und passiert nichts, wird auch nur kurz angerissen, dass sie in Hogsmead waren - nur als Beispiel.
Über das ganze Buch lässt J.K. Rowling auch immer wieder durchblicken, dass in der Zaubererwelt Krieg herrscht und flechtet auch einige politische Aspekte ein - bereits im ersten Kapitel, sehr zu meiner Freude.
Der Schluss ist nicht mehr so gewaltig und episch wie in den Vorgängerbüchern sondern eher angenehm unspektakulär um nicht zu sagen, er hat schon einen Hauch von "so etwas könnte wirklich passieren" und gerade als man denkt, alles wird jetzt besser für Harry, nimmt es eine dramatische Wendung, die sehr unerwartet kommt. Am Schluss des Buches herrscht für den Leser im wahrsten Sinn des Wortes Friedhofstimmung; doch ist es mal eine Abwechslung zum Happy End und lässt einen (mich) schon mit großer Erwartung dem nächsten Teil entgegenfiebern.
Fazit: Die Wandlung von Harry Potter (als Buch und Charakter) die bereits im vorherigen Teil zu erkennen war, wir in diesem Buch nicht mehr ansatzweise sondern wirklich vollendet durchgeführt. Wem also diese Ansätze in Band 5 gefallen haben, der wird dieses Buch bestimmt lieben.


Nintendo DS Konsole silber (mit Bonus-Disc "Metroid Prime Hunters"-Demo)
Nintendo DS Konsole silber (mit Bonus-Disc "Metroid Prime Hunters"-Demo)

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nintendo macht seinem Namen alle Ehre, 8. Juli 2005
Nachdem ich den DS bereits seit dem Erscheinungsdatum ausgiebig verwende - mit Another Code, Yoshi Touch & Go, Super Mario 64 DS, Wario Ware Touched!, Project Rub, SW Ep3, Asphalt Urban und natürlich der MP Hunters Demo - will ich nun meine persönliche Meinung abgeben; nachdem ich bereits eine Rezension bezüglich der Technik geschrieben habe.
Optisch wartet der DS kaum mit Höhenflügen auf und die Texturen sind teilweise unscharf, was ein wenig den Eindruck der Spiele trübt doch der Touchscreen macht das alles mehr als wett.
Die neue Steuerungsmethode ist so erfrischend anders und intuitiv, dass mich eine Controllersteuerung inzwischen langweilt und mehr Mittel zum Zweck ist. Leider wird der Touchscreen nicht in allen Spielen gleich gut umgesetzt, allerdings ist er beispielsweise für Rennspiele komplett ungeeignet während Plattformer und Adventures sehr stark davon profitieren.
Gerade Egoshooter bekommen durch den Touchscreen eine neue Wendung, denn nun ist keinerlei Peripherie mehr zwischen dem Finger und dem Bildschirm wodurch eine gute Hand - Augen Koordination über Sieg und Niederlage entscheidet.
In den meisten Spielen läuft das Geschehen jedoch nur auf einem der beiden Bildschirme ab und der zweite wird für diverse Gimmicks genutzt, wie Stats oder eine Karte. Deswegen ist der zweite Bildschirm aber nicht unwichtig, denn er ermöglicht wesentlich bessere und freiere Sicht auf dem „Action"-Bildschirm und wenn der Touchscreen zur Steuerung gebraucht wird, muss der andere Bildschirm natürlich das Spiel darstellen. Stats oder die Karte von einem anderen Bildschirm abzulesen trägt außerdem etwas zur Atmosphäre bei, da man quasi eine extra Anzeige hat, wie es in der Realität der Fall sein könnte.
Die Knöpfe sind etwas ungewohnt angeordnet und recht klein geraten, was anfangs zwar nervig, jedoch bald willkommen ist - gerade wenn man mehrere Knöpfe gleichzeitig drücken muss und keine Daumen in Tellergröße hat.
Das Mikrofon ist überraschend empfindlich und kann sogar Wörter aufzeichnen und wiedergeben (--> der Papagei in WarioWare), wirklich interessant sind allerdings die Stereo-Lautsprecher, die Virtual Surround Sound wiedergeben können, was weitaus besser funktioniert als ich erwartet hätte; in Super Mario DS kann man wirklich die Quelle eines Geräuschs durch diese Technik orten - ich war sehr erstaunt.
Einen ausgezeichneten Gedanken hatte Nintendo mit dem StandBy Modus, wodurch das Spiel zu jeder beliebigen Zeit unterbrochen und an der selben Stelle fortgesetzt werden kann - einfach den Bildschirm zuklappen; gerade für Unterwegs (oder während einer Unterrichtsstunde) ist dies höchst nützlich wenn man bedenkt, dass der DS in diesem Zustand so gut wie keinen Strom verbraucht.
Ein Manko ist anfangs das recht hohe Gewicht, das auch die Portabilität einschränkt, denn wenn man mit einer Hand den Touchscreen bedienen muss und die andere den DS hält, wird jene anfangs recht schnell müde; doch nach ein wenig Eingewöhnungszeit hört sich auch das auf.
Etwas enttäuscht war ich auf von der Wireless Technik, da die Reichweite leider nicht so groß wie erhofft ist, aber wenigstens gibt es keine lästigen Kabel mehr und wenn man online spielen kann braucht man sowieso keine hohe Reichweite mehr.
Der Bildschirm ist angenehm hintergrundbeleuchtet, für Spielen unter direkter Sonneneinstrahlung ist der DS aber weniger gut geeignet - erkennbar ist das Bild auf dem Bildschirm aber immer noch, nur nicht ganz so gut wie bei den GameBoys; im Schatten geht es allerdings problemlos.
Der Touchscreen bekommt aber entgegen einiger Behauptungen durchaus Kratzer ab - allerdings sind sie nur aus einem extremen Winkel zu erkennen und selbst gröbere Kratzer fallen nicht auf, solange man von oben auf den Touchscreen sieht.
Der Akku hätte allerdings stärker ausfallen dürfen, denn mit einem Durchhaltevermögen von sieben Stunden mit Hintergrundbeleuchtung ist er für mich gerade am unteren Limit.
Fazit: Nintendo hat wieder einmal ein großartiges Produkt geschaffen, dass kaum eine Schwäche aufweist und beweist, dass es im Vorfeld ausgiebig getestet wurde (2 Freaks waren damit sogar am Mount Everest und das Teil hat noch funktioniert - das ist Qualität!). Das Spieleangebot ist zwar im Moment recht mager, wird sich aber bessern, da immer mehr Entwickler Interesse am DS haben und spätestens Mario Kart DS, das anfangs Dezember das erste Spiel sein wird, das man gratis online spielen kann, wird den Kauf eines DS mehr als rechtfertigen.


Another Code: Doppelte Erinnerung
Another Code: Doppelte Erinnerung
Wird angeboten von SchneiderSoft
Preis: EUR 49,26

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz und knackig, 3. Juli 2005
Mit Another Code hält das erste Adventure Einzug auf dem DS und wartet mit der lange vernachlässigten Point & Click Steuerung auf.
Am Tag vor ihrem 14. Geburtstag erhält Ashley eine Nachricht von ihrem Vater, sie soll ihn auf dem Blood Edward Island besuchen kommen. Das letzte Mal hat sie ihn gesehen als ihre Mutter gestorben ist und hofft nun eine Antwort auf die damaligen Ereignisse zu finden.
Ashley wird aus der Vogelperspektive durch eine vollständig dreidimensionale Welt gesteuert; wobei alle Räume gut zu erkennen sind und lediglich einige etwas unscharfe Texturen die super Atmosphäre leicht stören.
Die vorgerenderten Bilder sind allerdings mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht und wirken sehr plastisch und realistisch und auch die Zwischensequenzen wurden in sehr ästhetischem Manga-Look gehalten und fügen sich sehr schön in die ansonsten realistische Welt ein.
Der Sound ist an einigen Stellen sehr markant und interessant - über weite Teile plätschert er aber nur dahin und wird kaum wahrgenommen, geschweige denn mit der Umgebung in Zusammenhang gebracht.
Einen fetten Pluspunkt bekommen aber die Entwickler nicht nur für die Verwendung des Touchscreen sondern für die Einbindung wirklich aller DS-Features - sogar solche, an die man gar nicht denkt (jeder der an Kapitel 3 vorbei ist, weiß was ich meine). Zwar unterstützt das Spiel eine Tastensteuerung, jedoch habe ich sie nach wenigen Bewegungen verworfen und habe den Touchscreen zur Steuerung Ashleys und zum Lösen der Rätsel (natürlich) verwendet, was wesentlich einfacher und präziser ist.
Etwas enttäuschend ist aber die kurze Spielzeit von ungefähr sechs bis sieben Stunden, dafür ist die Handlung durchgehend spannend und es treten keine störenden Längen auf; im Gegenteil, durch immer neue Wendungen und ein „nur noch dieses Rätsel lösen" Gefühl, lässt einen das Spiel bis zum Ende nicht mehr los.
Fazit: Another Code mag einige Schwächen haben (einfache Rätsel, kurze Spielzeit,...) aber die interessante Handlung und der Suchtfaktor machen das wieder wett - also auf keinen Fall verpassen.


WarioWare: Touched!
WarioWare: Touched!

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn ich doch nur aufhören könnte, 21. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: WarioWare: Touched! (Videospiel)
Nachdem ich die GC-Version von Wario Ware gespielt habe - die mich nur mittelmäßig amüsiert hat, waren meine Erwartungen in Wario Ware Touched nicht besonders hoch. Tatsächlich habe ich es nur auf den Rat eines Freundes hin gekauft.
Umso größer war daher auch meine Verwunderung als ich erkannte, dass es den Vorgänger weit hinter sich lässt.
Die Minispiele sind noch eine Spur abgedrehter und die Steuerung über den Touchscreen ist zwar einfach aber auch weitaus witziger als über Tasten - viele Minispiele wären auch gar nicht oder nur mangelhaft auf Tastensteuerung umzusetzen gewesen.
Das Sortiment an Minispielen wurde auch erweitert, genau wie die Themengebiete und es gibt nun auch weit mehr Schwierigkeitsstufen. Viele der Minispiele sind auch einfach wesentlich interessanter als im Vorgänger, da es nun nicht so sehr auf super Timing als auf schnelle Reaktionen, Kombinationsgabe und ein ruhiges Händchen ankommt.
Endlich bekam Wario Ware auch eine vernünftig abgedrehte, hirnlos amüsante Story - den Story Modus hat man allerdings in ein bis zwei Stunden durchgespielt; danach fängt das Spiel allerdings erst richtig an.
Denn gibt es noch eine Reihe an Extras freizuschalten, es dürften etwa 30 sein; dazu zählen ein Oma-Simulator, ein Papagei und ein Ping Pong Spiel für 2 Spieler - von einfach nur sinnlos lustig bis gut um mal ein bisschen Highscores zu üben ist alles dabei.
Optisch hält sich Wario Ware auch diesmal wieder retromäßig in Grenzen. Allerdings wirkt die Grafik stimmig, deutlich und hat gute Farben.
Soundtechnisch darf man sich zwar auch keine Höhenflüge erwarten, die Musik wird aber trotz häufiger Wiederholung nicht nervig sondern bekommt eher noch Kultfaktor.
Durch den Wiederspielwert hat sich Wario Ware Touched auch noch den letzten Stern verdient, denn auch wenn die Story recht schnell fertig ist, kommt man gern darauf zurück - für ein kurzes Spielchen zwischendurch.
Fazit: Jeder der Wario Ware mochte wird den Nachfolger lieben und jeder der ein bisschen auf ein innovatives und abgedrehtes Spielprinzip steht, muss ebenso zugreifen. Das Spiel wird sich immer wieder im DS-Cartridge Slot finden.


Star Fox Assault
Star Fox Assault
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 62,39

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen zu sehr "verbessert", 25. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Fox Assault (Videospiel)
Lylat Wars (Starfox 64) zählt zu meinen Lieblingsspielen. Entsprechend hab ich mich gefreut, dass es einen Cube Nachfolger bekommen soll; weniger als ich die ersten Tests gelesen habe.
Bevor ich zu meinen Kritikpunkten komme will ich kurz erläutern was mich dennoch motiviert hat Starfox Assault durchzuspielen:
+Die Missionen sind in einer angenehmen Länge, lediglich die Laufmission sind am Anfang etwas verwirrend.
+Es gibt eine Handlung, die gerade interessant genug ist, um einen bei der Stange zu halten.
+Das Spiel hat einen niedrigen Frustfaktor, da es nicht überaus schwierig ist.
+Der Weltraum und die Effekte sind schön bunt.
+stabile Framerate und sehr hohes Tempo.
+Wieder einmal erstklassige Musik.
-Schlechter geworden ist allerdings die Atmosphäre; man wird bei weitem nicht mehr so in das Spiel hineingezogen, vor allem in den Arwing Missionen hat man eher das Gefühl man spiele einen Egoshooter statt einen Spaceshooter.
-In allen Bodenmission ist man in einer Art Arena statt dass die Kamera einen immer vorwärts treibt und man nicht vom Weg abweichen kann.
-Die Steuerung in den Bodenmission ist im Modus "Fortgeschrittener" für die Figuren ganz akzeptabel allerdings grauenhaft mit dem Landmaster, da man mit dem C-Stick links und rechts lenkt. Bei der normalen Steuerung entfällt dieses Problem zwar, aber dafür muss man fürs Zielen die R-Taste drücken.
-das Tempo ist stellenweise schon zu hoch, wodurch man eher auf gut Glück schießt und gerade durch die vielen Farben den Fokus verliert.
-es gibt keine Alternativrouten mehr, sondern nur noch einen Handlungsstrang.
Interessant ist auch, dass es scheint als ob Fox jünger geworden ist; statt an einen Söldner wie in LylatWars erinnert er eher an einen Teenager und Hitzkopf, der wenig Konsequenz hat - diese Eigenschaft hatte er allerdings bereits in Starfox Adventures.
Wer seine Erwartungen nicht zu hoch setzt sowie Starfox Fan ist, darf ruhig zugreifen. Jedoch ist das Spiel, mit nur etwa 10 Leveln den Vollpreis fast nicht wert. Hoffentlich macht Nintendo das nächte Starfox selbst, denn Namco hat hier leider nur Durchschnittsware abgeliefert.


Cypher
Cypher
DVD ~ Jeremy Northam
Preis: EUR 6,89

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach genial, 1. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Cypher (DVD)
Obwohl ich in erster Linie nur Blockbuster, Action und Sci-Fi Filme schaue, hab ich mir doch Cypher gekauft, der seitdem die Perle meiner DVD Sammlung ist.
Der Film spielt in einer fiktiv, utopischen Welt die äußerlich wie unsere ist. Die beiden Firmen Digicorp und Sunway Systems sind in einen "Kalten Krieg" von Spionage und Gegenspionage verwickelt. Morgan Sullivan heuert als Spion bei Digicorp an und findet sich bald in einer Welt wieder in der er nicht mehr weiß wer er ist und wem er vertrauen kann.
Cypher hat ein konstantes Tempo, das einen fesselt und zum Nachdenken anregt. Alles ist sehr steril und einheitlich gehalten und der Film erinnert auch an klassische Spionagefilme aus den 50er Jahren. Es wird so gut wie gar nicht geschossen, stattdessen versucht der Spion seine Tarnung aufrecht zu halten und ist ein gebildeter Gentleman, der jede Situation im Griff hat.
Jeremy Northam spielt die Rolle des Morgan Sullivan extrem überzeugend, was ein enormes schauspielerisches Talent erfordert, da Morgan von einem schüchternen, sanften Typen, der immer mit leicht geöffnetem Mund herumläuft und oft etwas abwesend wirkt zu einem Top-Spion wird, der mit jeder Situation umgehen kann, sehr selbstbewusst ist und schnell Entscheidungen treffen kann.
Die Wandlung vollzieht sich dabei so kontinuierlich, dass ich erst beim zweiten Anschauen bemerkt habe, wie sehr sich Morgan Sullivan zu Beginn und am Ende unterscheiden.
Die weiteren Darsteller spielen ihre Rollen auch überzeugend, vor allem Lucy Liu als "Femme Fatale" spielt ihren Part sehr solide.
Die Special-Effects sind zwar manchmal als solche zu identifizieren, was allerdings nicht weiter stört, da sie die Atmosphäre nicht stören sondern nur noch unterstützen. An einigen Stellen ist auch die Kameraführung so erfreulich anders, dass eine ganz normale Szene deswegen noch zu etwas Besonderem wird.
Überaus gelungen ist die Musik, welche perfekt die sterile Stimmung das Films unterlegt und von verspielt bis zu heroisch dramatisch reicht.
Die Bonus DVD ist wirklich Randvoll mit allem Interessanten. Angefangen bei Interviews, nicht verwendeten Szenen, Storyboard bis hin zu Vincenzo Natalis erstem Kurzfilm und der kompletten Filmmusik.
Fazit: Dieser Film ist wirklich jeden Cent wert. Er bietet eine spannende Handlung, die einen nicht los lässt, überraschende Wendungen und ein Happy End, das trotzdem noch zum Nachdenken anregt - rundum gelungen.


Asphalt: Urban GT
Asphalt: Urban GT
Wird angeboten von IT-STATION
Preis: EUR 44,49

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger Arcade-Racer, 27. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Asphalt: Urban GT (Videospiel)
Ich habe gehofft das Spiel hat ein wenig von Cruis'n USA und World - und wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil.
Es gibt 30 Autos, viele davon Luxuskarossen unter anderem von Lamborghini, Aston Martin etc. aber auch VW Beetle oder Shelby GT 500 (gesehen u.a. in Gone in 60 seconds (Nur noch 60 Sekunden)). Jedes der Autos lässt sich noch tunen, was aber nur Auswirkungen auf die Fahreigenschaften hat - nicht das Aussehen. Für die meisten Autos gibt es lediglich 2 Chassis, die das Aussehen komplett verändern - reicht aber, denn Tuning ist eher nebensächlich.
Die Grafik läuft fast Konstant mit 60 Bildern pro Sekunde wodurch ein beeindruckendes Geschwindigkeitsgefühl möglich wird. Dafür musste aber die Grafik teilweise etwas abspecken so gibt es sehr viele 2D Objekte, die aber nicht weiter stören und bei dem Tempo fallen sowieso Grafikfehler kaum auf. Sehr gut ist dafür auch die Sichtweite, so wird man nie von entgegenkommenden Autos, die direkt vor einem auftauchen, überrascht.
Die Steuerung der Autos ist sehr Arcade lastig und am Anfang fand ich sie recht ungewöhnlich. Die Autos haben eine etwas "bodendominierte" Fahrphysik - sie wackeln also nichtmal und dass sie umkippen können ist völlig ausgeschlossen. Auch das Kurvenverhalten ist etwas irritierend aber man sollte ohnehin in Kurven nur driften und dann stört es sowieso nicht.
Sehr gut ist allerdings, dass sich die Steuerung frei konfigurieren lässt und so jeder Knopf einzeln zugewiesen werden kann.
Die KI der Gegner ist nicht übermäßig ausgereift und oft scheint es als fahren sie stur ihre Ideallinie; können aber überraschend sehr aggressiv reagieren. Um die Rennen jedoch schwieriger zu gestalten startet man immer als Letzter und der Erste hat grob eine viertel Runde Vorsprung - man kann ihn aber gut innerhalb einer Runde einholen, da das eigene Auto schneller ist als das der KI.
Ein weiteres Manko ist der Einsatz des 2. Bildschirms. Darauf befindet sich das Radar, was dem Überblick sehr hilft jedoch auch ablenkt wenn man während der Fahrt auf den anderen Bildschirm sehen muss. Dass solche Infos wie Drift und Runde auf dem unteren Schirm angezeigt werden ist aber eher unpraktisch als hilfreich sofern man solche Infos gerne liest - der Atmosphäre ist es jedoch sehr zuträglich.
Eine Steuerung per Touchscreen ist übrigens nicht möglich.
Noch was zur Atmosphäre: Alle Städte - Leider nur acht Städte - sind sehr lebendig dargestellt und man hat das Gefühl man hat nicht das Gefühl man fährt auf einem Rundkurs denn drum herum ist noch Stadt - außerdem vermittelt es einem das Gefühl, so sehe es dort wirklich aus. Besonder New York mit Hochhäusern, dem Meer und auch den typischen Feuerwehrautos bringt hier ein exzellentes Gefühl rüber.
Trotz einiger Macken möchte ich doch fünf Sterne geben, denn was ich mir erwartet habe hat das Spiel erfüllt:
Arcade Style, viele coole Autos, super Atmosphäre, glaubwürdige Städte und faire KI.
Einzig der Gegenverkehr treibt mich gelegentlich zur Weißglut, da der Unfall ein Script ist. Dem Verursacher schadet der Unfall in der Regel kaum, aber das "Gegenverkehrauto" stellt sich danach quer und die nachfolgenden Autos müssen es ausmanövrieren.


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