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Rezensionen verfasst von
Liam Mankes

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Age of Empires III (Complete Collection)
Age of Empires III (Complete Collection)
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 24,99

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker im neuen Gewand!, 7. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Fan von Age of Empires habe ich lange gezögert, dieses Produkt zu bestellen, da ich mit dem ersten Spiel eigentlich zufrieden war und mich fragte, ob man die Neuerungen in Age of Empires III wirklich braucht. Nachdem ich das Spiel dann gespielt habe, wurde ich fast umgehauen von Grafik, Atmosphäre und einem weiterentwickelten Spielprinzip, welches alles in den Schatten stellte, was ich bisher kannte. Und um das schon Mal vorwegzunehmen: Das Spiel ist jeden Cent wert.

Grafik:
Die umwerfenden Neuerungen sind hier zu finden: Die Detailtreue und liebevolle Gestaltung der Landschaft und der Objekte ist wirklich ein Fest für die Augen. Eindrucksvoll sind auch die Wassereffekte, für die Ensemble Studios sogar extra einen Programmierer abkommandiert hat, um das Erlebnis perfekt zu machen. Sehr gut umgesetzt ist die Möglichkeit, in die Spielwelt hineinzuzoomen (ähnlich wie bei Empire Earth).
In punkto Grafik zeigt AoE3 das, was Empire Earth nie bieten konnte und treibt es sogar noch weiter. Wer öfters mit dem Mausrad herumgespielt hat, der weiß wovon ich schreibe.

Musik/Sound:
Überrascht hat mich am Anfang des Spieles auch die Musik, die anders als bei den vorangegangenen Spielen keine elektronischen Elemente enthält, sondern ausschließlich von einem Orchester eingespielt wurde. Hier merkt man deutlich, dass das Spiel "reifer" geworden ist. Die Atmosphäre wird von der wunderbaren Orchestermusik und dem Sound gleichermaßen getragen. Eines der besten Lieder vom Soundtrack ist meiner Meinung nach "Happy to You" von Kevin McMullan.
Die deutschen Stimmen sind auch sehr passend ausgewählt und synchronisiert worden und machen Lust noch eine Partie mehr zu spielen.

Spiel:
Eine anfangs ungewöhnliche Neuerung bietet das Konzept der Heimatstadt: Als neu gegründete Kolonie kann man immer wieder mal Einheiten, Kämpfer oder andere Dinge aus der Heimat anfordern, wenn man gerade Unterstützung benötigt. Dieses Konzept ergibt bei näherer Betrachtung durchaus Sinn und trägt sehr zum Spielfluss bei.
Eine weitere Neuerung macht sich beim Ressourcensammeln bemerkbar: Siedler brauchen kein Lager oder Dorfzentrum mehr, um Ressourcen zu lagern. Diese werden einfach dem Spieler gutgeschrieben, was erheblich den Spielfluss beschleunigt und den Blick auf andere Dinge, wie Weiterentwicklung oder Ausbildung einer Armee lenkt.

Die Streitkräfte sind nun unterteilt in Kavallerie (zu Pferd kämpfende, mit Blank- und Handfeuerwaffen kämpfende Waffengattung der Landstreitkräfte), Infanterie (zu Fuß kämpfende, mit Handwaffen ausgerüstete Soldaten der Bodenstreitkräfte) und Artillerie (großkalibrige Geschütze und Geschütztypen), was einem am Anfang verwirren kann und man gerade wegen der Begriffe durcheinander kommen kann. Durch Ausprobieren und Kämpfen erkennt man jedoch schnell die Vorteile und Schwächen der Streitkrafttypen.

Kopierschutz:
Einen Kopierschutzmechanismus (außer CD-Verfügbarkeit) konnte ich nicht bemerken. Dies hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, da man ja in der heutigen Zeit alles Mögliche erwarten muss, wie beispielsweise bei SimCity (2013), wo zum Spielen permanent eine Internetverbindung benötigt wird, und anderer Geschichten um EA's Origin oder dem Ubi-Launcher.

Fazit:
Durch eine große Kampagne und 2 Erweiterungen erhält man eigentlich nicht nur ein Spiel, sondern schier unendlichen Spielspaß und eine Simulation, deren Landschaften und Detailreichtum man gerne mal genießen kann, auch ohne wirklich zu spielen. Nur der Szenario-Editor ist recht kompliziert geraten. Mit Tutorials aus dem Internet und einer etwas längeren Einarbeitungszeit ist aber auch das kein Problem mehr.


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