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Rezensionen verfasst von
"allesistgut27"

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Die Eissphinx: Roman
Die Eissphinx: Roman
von Jules Verne
  Taschenbuch

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jules Vernes bestes Spätwerk, 12. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Eissphinx: Roman (Taschenbuch)
Jules Verne hatte seine kreativste Phase in den ersten 10 Jahren seines Schaffens. In dieser Phase entstanden Meisterwerke wie "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Fünf Wochen im Ballon" oder "20 000 Meilen unter dem Meer". Danach folgte bis zu seinem Tod fast nur noch langweiliger Schrott.
Eine Ausnahme bildet "Die Eissphinx", die wenige Jahre vor seinem Tod erschien. Verne, der ein Bewunderer Edgar A. Poes ist, greift dessen Südpol-Abenteuer "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" auf. Diese Geschichte beginnt als Abenteuerroman und bricht am Schluß, nachdem sie völlig ins Irrationale abgeglitten ist, einfach ab.
Jules Vernes Roman ist eine Reise in die einsamen Weiten der Antarktis, um, fast 50 Jahre nach Poes Tod, einen rationalen Schluß für Poes Geschichte abzuliefern. Einen besonderen Reiz erhält dieser Roman durch die Tatsache, daß zu seinem Entstehungsdatum der Südpol immer noch nicht erreicht war, und die Theorie vorherrschte, daß sich dort ein offenes Meer befände. -Die Reise geht also per Schiff! Packeis, Eisberge, verlassene Inseln und nie befahrene Meeresstraßen geleiten uns...
Noch einmal läuft Verne in der Beschreibung vollkommen einsamer Protagonisten in einer vollkommen unerforschten Gegend "am Rande der Welt" zu seiner alten Höchstform auf. Es ist eine Reise in das kalte Nirgendwo, ähnlich einem langen Spaziergang an einem eisigen Wintertag, beschienen von einer melancholischen Wintersonne. Öd und leer sind alle Dinge. -Die Originalillustrationen von Roux fördern diese Stimmung, vielleicht begründen sie sie sogar.
Nach einer Familienzusammenführung und der Auflösung des Poeschen Rätsels gelingt es aber den Helden, diese Welt wieder zu verlassen und sich an den heimischen Herd zu begeben.


Die drei ??? und die flammende Spur
Die drei ??? und die flammende Spur
von M. V. Carey
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen netter Durchschnitt, 29. August 2002
Die Flammende Spur ist von den ???-Klassikern eines der weniger bekannten Werke. Das Gute zuerst: die Charaktere sind, wie in allen ???-Folgen von Mary V. Carey, sehr liebevoll und auch humorvoll (weiblicher Humor) beschrieben. -Dieser Humor ist für ganz junge Leser aber meist nicht nachvollziehbar.
Das gespenstische Element dieses Buches besteht in rätselhaften flammenden Fußspuren im Haus eines verschollenen Exzentrikers.- Die Idee ist nicht so schlecht, man fürchtet sich aber nicht wirklich in den entsprechenden Szenen.
Die Handlung ist sehr verzwickt und die Handlungsweisen der "Bösen" eigentlich bis zum Schluß nicht durchschaubar.
Negativ aufgefallen: die jungen Helden werden von ziemlich brutalen Bösewichtern mit Waffen bedroht und einmal wird sogar auf sie geschossen. -Das hat nichts in einem Kinderbuch verloren!
Alles in allem: eine nette Durchschnittsfolge für den erfahrenen Leser.


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